Erste Probe beim ESC 2022: Emma Muscat mit „I Am What I Am“ für Malta

Bild: EBU / NATHAN REINDS

Emma Muskat konnte uns bisher weder mit ihrem ursprünglichen Song, mit dem sie den maltesischen Vorentscheid gewonnen hatte, noch mit mit ihrem neuen Titel „I Am What I Am“ endgültig überzeugen. Im ESC-Barometer belegte sie nur Plätze im 30er-Bereich. Heute kann sie uns live aber eines Besseren belehren und uns beweisen, dass sie auf der Bühne mit „I Am What I Am“ überzeugen kann.

Emma Muskat – Foto: Instagram @emmamuscat_official

Die Probe beginnt um 14:20 Uhr. Dann werden wir auch erfahren, ob wir in diesem Jahr endlich einmal einen Backgroundchor sehen werden, im Gospel-Teil des Songs bietet sich das an. Das Meet & Greet von Emma ist dann für 16:40 Uhr angesetzt.

Wie vorgestern und gestern beim Probenauftakt des ersten Halbfinals des Eurovision Song Contest 2022 dürfen wir auch heute die ersten Proben nicht im Pressecenter oder per Onlinestream verfolgen und sind so auf die Informationen, Bilder und Videos angewiesen, die über die offiziellen Kanäle von eurovision.tv zur Verfügung gestellt werden – und natürlich auf die Meet & Greets, die jeweils zwei Stunden nach Beginn der jeweiligen Probe stattfinden. Entsprechend werden auch unsere Probenblogs keinen abgeschlossenen Artikel sein, sondern immer weiter wachsen. Mit den ersten Fotos ist meist ein bis zwei Stunden nach Probenbeginn zu rechnen, die TikTok-Videos brauchen noch etwas länger, manchmal bis zu vier Stunden. Wenn Ihr zusätzliche Informationen im Internet zu den einzelnen Proben findet, freuen wir uns natürlich über Hinweise in den Kommentaren.

Einen Überblick über alle Proben des heutigen Tages findet ihr hier.

Infos zur ersten Probe: 

Emmas Klavier durfte mit nach Turin: Emma spielt während der Performance auf einem großen, glänzenden Flügel, welcher sich auf einem großen Sockel befindet.

Foto: EBU / NATHAN REINDS
Foto: EBU / NATHAN REINDS

Statt einem Chor hat sie vier Background-Tänzer:innen mitgebracht.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Diese begleiten sie während sie die B-Stage benutzt. Übrigens zum ersten Mal am heutigen Tag, alle anderen Acts haben bisher nur auf der Hauptbühne performt.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Emma trägt ein funkelndes Disko-Kleid aus großen Pailletten. Ihre Stimmt kommt kraftvoll herüber.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Die Bühne strahlt den ganzen Auftritt über in warmen gold-gelben Tönen.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Infos aus dem Meet & Greet: 

Emma hatte viel Spaß bei der Probe. Wenn sie performt ist sie eine andere Person. Alles lief gut bei der Probe.

Es wird einige Überraschungen geben.

Sie denkt, dass die Message der Selbstliebe eine wichtige ist. Man sollte akzeptieren, dass man so perfekt ist, wie man ist.

Auch Emma hat sich unsicher und als Kind ausgeschlossen gefühlt.

Sie kennt „I am what I am“ von Gloria Gaynor nicht.

Die Idee das Klavier zu verwenden kam von ihr. Sie spielt Klavier, dadurch wirkt die Performance persönlicher.

Schon beim ersten Anhören hat sich „I am what I am“ perfekt angefühlt.

Am 13. Mai bringt sie ihr zweites Album „I am Emma“ raus. Und sie träumt davon bei Sanremo teilzunehmen.

Wenn sie einwas ändern können, dann wäre es, dass Leute nicht mehr urteilen ohne etwas über die Person zu wissen und keine gemeine Hasskommentare mehr sagen und schreiben.

Ihr Fans können sich Muskateers nennen, wie „The Three Musketeers“.

Im Fall eines Sieges würde sie in Tränen ausbrechen, durchdrehen und alle auf die Bühne einladen, um gemeinsam zu tanzen.

Zum Schluss singt sie wie die anderen Acts auch ihren Song. A cappella hört man, dass sie eine wirklich gute Stimme hat. Das kann man wahrlich nicht bestreiten.

Offizielles TikTok-Video: 

@eurovision

Giving us all the sparkles ✨🎹🇲🇹 @EmmaMuscat used her piano skills and, of course, her vocal skills during the first rehearsal at #Eurovision #Eurovision2022 #EurovisionTikTok

♬ original sound – Eurovision

Über die erste maltesische Probe sprechen wir heute genauso wie über die anderen Proben des Tages ausführlich in unserem ESC Kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche täglich um 20 Uhr stattfindet.

 


41 Kommentare

  1. Aus der Reihe “ Lieder, die die Welt nicht braucht“. Können die nicht das Lied nochmal austauschen? Auf ein Mal mehr oder weniger kommts doch da auch nicht mehr an …

    • Wieso „Lieder, die die Welt nicht braucht ?“ Ich liebe diesen Song. Gehört für mich definiitv ins Finale.

      • Okay, dann wissen wir jetzt, wer es war, wenn das Punkte vom deutschen Televoting bekommt *duck und weg*

      • @ Tamara

        In der Tat: Wenn mir der Auftritt gefällt, gibt es von mir definitiv im Semi ein paar Anrufe. Als Audio ist das meine Nr. 3 in diesem Semi nach Polen und Estland.

  2. Ihr Kleid find ich gut, erinnert mich an Dotter. Auch, dass sie flache Schuhe dazu trägt, finde ich sympathisch. Den Song und die fehlende Authentizität macht es natürlich trotzdem nicht besser…

  3. Also, mir gefällt das Kleid und auch Emma ist ja doch se*y …..ansonsten verliert sich der Rest in den Nebeln von Dingelskirchen

    • Rainer 1 – hast Du mal auf die Benzin – und Gaspreise geschaut ….da ist nichts mit Herumkokeln beim ESC. Rammstein hat auch keine Pyroshow mehr (zu teuer) hihi. Wäre der ESC dieses Jahr in Ungarn – dann wäre das mit Gas und Benzin dank Mr. Putin kein Problem. Der liefert gerne an die freundlichen Brüder da.

      • Die Österreicher haben es gemacht und die Ukrainer haben jemanden im Klavier versteckt. Also sowas könnte man ja auch machen, man muss halt nur dafür sorgen, das sie nicht mehr rauskommt. 🙂

    • Ich würd mich mal so langsam aber sicher auf Blasenentzündung untersuchen lassen, wenn Du das durchziehen willst … so viel, wie Du in dieser ersten Hälfte in der Keramik lassen willst, kann doch kein Mensch auf einmal trinken!

      • Ich kann ja nix dafür, wenn soviele Pinkelpausenlieder wie in diesem Jahr ausgewählt worden sind. Da muss ich halt ganz viel trinken, dann klappts auch.:)

  4. Die Farben und das Licht sehen toll aus (wie bei fast allen Beiträgen), aber das rettet diesen entsetzlich durchschnittlichen Song nicht. Anwärter für den letzten Platz.

  5. Emmas Bewegungen passten nicht zu denen der Tänzerinnen. Das sah nicht so gut aus. Da heißt es noch viel üben.

  6. Ich fände es gut, wenn aus dem Klavier dann ungeliebte diskriminierte Instrumentengruppen stiegen, wie z.B. Arschgeige, Fagot oder Susaphon. Das hatten wir noch nie ! Vielleicht könnte sie Malik Harris sogar alle einmal kurz anspielen?

    Sie summen dann vereint : „I sound like I sound“ und wir alle weinen bei dieser genialen Vereinigung von Blech, Holz und Schleim !

  7. Müsste ich eine Top 10 von Hass-Songs beim ESC seit Beginn erstellen, wäre Malta 2022 sicher dabei.
    Eigentlich gibt es nur selten Lieder beim ESC die ich richtig hasse, zuletzt „soldiers of love“ DK 2016.

    Die ganze VE war eine Farce, genauso wie 2016 mit Ira Losco. Warum macht man da nicht eine interne Nominierung ? Malta und Korruption … nichts Neues. „Out of sight“ war zwar lame, aber kein Hass.

  8. Ich traue es mich ja kaum zu schreiben, aber sooo Kacke finde ich den Song komischerweise gar nicht mal. Ist jetzt nicht der Burner, aber mir läuft beim Hören kein Blut aus den Ohren. Optisch ist dat Emma auf jeden Fall sehr hübsch anzusehen. Stimmlich scheint sie es ja auch gut gebacken zu kriegen. Schade nur, dass der Song so beliebig scheint, sodass er wenige Zuschauer zum Anrufen annimieren wird…

  9. Das ist wirklich ein belangloser überflüssiger Song den niemand braucht. Sie ist hübsch hat eine gute Stimme und trotzdem unsympathisch.

  10. Ich mag den Song überhaupt nicht, aber die Fotos sehen sehr gut aus. Funktioniert die Sonne jetzt doch oder hat Malta LEDs mitgebracht?

  11. Staging und Oufit sehen – im Gegensatz zu Malta letztes Jahr – super aus. Kann den Song aber auch nicht retten.

  12. Auch wenn dieser Beitrag und seine Findung den meisten ESC-Fans nicht behagt, könnte Malta trotzdem die Jurys und das millionenschwere Nicht-ESC-Affine Fernsehpublikum erreichen. Ich würde Malta noch nicht komplett abschreiben. Sie können noch überraschend knapp ins Finale rutschen. Und warum auch nicht? Eine Up-Tempo-Nummer mehr ist doch gut für die Show. Also, es bleibt spannend.

    • Also wenn was die Jurys erreichen wird dann maximal das Bestechungsgeld. Beim Publikum hat Malta einen eher schweren Stand.

  13. So wie es nur ein „Last Dance“ geben kann, kann es auch nur ein „I Am What I Am“ geben. Und was kommt nächstes Jahr? „Dancing Queen“?

  14. Ich finde den Song eigentlich ganz hübsch, auch wenn er alle Klischees präsentiert die man von einem ESC-Song erwartet.
    Aber sie kennt „I am what I am“ von Gloria Gaynor nicht ??? Tz, tz, tz 🤔

    • Warum, sie hat doch keine Zeit sich solche Independentmusik anzuhören, sie muss sich doch stundenlang hübsch machen, ihr Gesicht jeden Morgen botoxen und ihrer Follower und ihre Youtubezuschauer müssen natürlich auch versorgt werden. Da hat man keine Zeit sich solches unnützes Wissen anzueignen.:)

      • Wirkt halt nicht authentisch, wenn so ne aufgeplusterte Gesangsbarbie „I am, what i am“ singt und vorgibt einer von den ausgestoßenen und beladenen zu sein. Sie ist höchstens beladen mit Schminke.

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