ESC-Songcheck kompakt (16) – Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Schon Ende November letzten Jahres gab der ausführende Sender CyBC (Cyprus Broadcasting Corporation) bekannt, dass die griechische Sängerin Elena Tsagrinou für Zypern am Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam teilnimmt. Damit endeten abrupt die Spekulationen, wer für Zypern starten würde, die bereits im Sommer begonnen hatten, als bekannt wurde, dass Sandro nicht erneut für Zypern für den ESC gesetzt wird.

Die in Athen geborene Sängerin Elena Tsagrinou nahm mit nur 14 Jahren an der griechischen Version von Got Talent („Das Supertalent“) teil, wo sie immerhin das Halbfinale erreichte. Vier Jahre später stieß sie zu der noch heute bestehenden Band OtherView. Im Jahre 2018 löste sie sich schließlich von der Band, um sich auf ihre eigene Solokarriere zu konzentrieren und veröffentlichte ihre Debüt-Single „Pame Ap’ Tin Arxi“. Spätestens seit diesem Moment ist sie aus der heimischen Musikszene nicht mehr wegzudenken und trat bei verschiedenen Musik-Shows in Griechenland und Zypern auf. Auch als Moderatorin konnte sich Elena Tsagrinou etablieren, so moderierte sie schon vor ihrer Solokarriere eine Staffel der Castingshow „The Voice of Greece“. Zuletzt veröffentlichte sie im Juli vergangenen Jahres den Song „Pare Me Agkalia“ mit dem griechischen DJ Mike.

Der Österreicher Marvin Dietmann ist für die Bühnenperformance in Rotterdam verantwortlich. Er hat schon für hunderte TV-Shows europaweit gearbeitet und etwa auch die Gewinnerperformance von Conchita Wurst gestaltet. Auch beim Kostüm überlassen die zypriotischen Verantwortlichen nichts dem Zufall – hier wurde die griechische Designerin Celia Kritharioti beauftragt.

Der Song

Geschrieben wurde „El Diablo“ von Jimmy „Joker“ Thornfeldt, Laurell Barker, Oxa und Thomas Stengaard. Jimmy „Joker“ Thornfeldt schreibt schon seit Jahren Hits für die weltweit bekanntesten Musiker (Jennifer Lopez, Pitbull und viele andere) und steht in diesem Jahr zusätzlich mit den beiden Beiträgen „Voices“ von Tusse und „Adrenalina“ von Senhit im Wettbewerb. Zudem wirkte er an Eric Saades „Every Minute“, Kadiatous „One Touch“ und Alvaro Estrellas „Baila Baila“ aus dem diesjährigen schwedischen Melodifestivalen mit. Laurell Barker ist seit 2017 aus dem Songwriting-Zirkus rund um den Eurovision Song Contest nicht mehr wegzudenken: Nachdem „Stones“ der Schweizer Band ZiBBZ zwar 2018 noch als 13. Platz im Halbfinale die Heimreise antrat, folgte 2019 mit „She Got Me“ performt von Luca Hänni ihr bisher größter Erfolge beim ESC. Oxa wiederum ist in Deutschland insbesondere durch die Teilnahme bei The Voice of Germany 2019 aufgefallen und Thomas Stengaard dürfte vielen besonders durch das Siegerlied von 2013 „Only Teardrops“, aber auch durch sein mitwirken an Michael Schultes „You Let Me Walk Alone“ und Aly Ryans „Wear Your Love“, ein Begriff sein.

Der moderne, an den Sound Lady Gagas angelehnte Popsong „El Diablo“ handelt vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse – hier insbesondere von der Liebe zu einer Person, die so böse wie der Teufel („El Diablo“) ist. „I fell in love, I gave my heart to el diablo. I gave it up, because he tells me I’m his angel.“ Gegen Ende des Liedes wird die Sängerin von einem Kinderchor, welcher „I love El Diablo“ singt, begleitet.

Kurz nach der Veröffentlichung des Titels wurde eine Online-Petition gestartet mit dem Ziel, den Beitrag vom Wettbewerb zurückzuziehen, und der zypriotische Sender CyBC soll Drohanrufe erhalten haben. „El Diablo“ propagiere lebenslange Hingabe und ewige Liebe zu Satan und wurde wohl von einigen Christen als skandalös empfunden. Genützt haben diese Drohungen allerdings nichts.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: Sorry, wenn ich mit diesem Thema den einen oder anderen nerve, aber ich stelle mir immer noch einen deutschen Vorentscheid vor, in dem Jendrik „I Don’t Feel Hate“ singt, OXA „El Diablo“, Tim Kamrad „Dance With Danger“, LIENNE einen schönen Song…dazu dann noch einen launigen sea shanty und etwas aus einem alternativeren Genre (Rock? Hip-Hop?). Wie toll wäre das bitte gewesen?! Anyway, zurück zum Thema: „El Diablo“ möchte ich als ziemlich offensichtliche Lady-Gaga-Kopie eigentlich nicht mögen, aber der Song ist ein Ohrwurm. Mich nervt die Verfremdung der Stimme etwas, mal sehen, wie das auf der Bühne in Rotterdam wird. Ich gehe davon aus, dass wir weder im nächsten Jahr guten Zivania genießen werden, noch dass das Laurell-Barker-Abo auf die hinteren Plätze greift (Ausnahmen bestätigen die Regel), stattdessen dürfte es bei entsprechender Inszenierung ein ziemlich sicherer Mittelfeldplatz werden. 8 Punkte.

Berenike: Wie an so vielen Dancepopnummern in diesem Jahr ist an „El Diablo“ an sich nichts auszusetzen, der Song ist professionell produziert und durchaus eingängig. Und doch ist er uninnovativ und langweilt mich etwas, Zypern scheint seit „Fuego“ zum zweiten Mal auf „Replay“ gedrückt zu haben. 4 Punkte. 

Douze Points: Noch vor fünf Jahren hätte man wohl selbstbewusst als Fan zu „El Diablo“ stehen dürfen. Im Jahr 2021 hat sich der Wind gedreht und ich muss mich hinter dem Tarnschild „guilty pleasure“ verstecken. Das Lied ist effektive Schlager-Popmusik mit bekannten Wendungen. Das geht bei mir direkt ins Ohr und ich vertraue Elena, dass sie das Stück interessant inszeniert auf die Bühne bringt. 12 Punkte.

Florian: Zypern scheint Gefallen daran gefunden zu haben, gut aussehende Sängerinnen mit einer Uptempo-Nummer zum ESC zu schicken. Leider hat das den Nebeneffekt, dass das ganze schon längst auserzählt und recht langweilig wird – was für mich „El Diablo“ schon perfekt auf den Punkt bringt. Abgesehen von der für mich weiterhin schlecht wirkenden Abmischung des Songs ist der Refrain einfach nur langweilig. Der Titel „El Diablo“ ließ mich hoffen, dass Zypern eine explosive Nummer mit Feuer und Schwung hervorbringen wird – all das muss jedoch irgendwo zwischen dem Songwriting Camp (mit deutscher Beteiligung) und Nikosia verloren gegangen sein. 4 Punkte. 

Manu: Irgendwie beschleicht mich derzeit das Gefühl, dass Zypern ordentlich kämpfen muss, um im Finale nicht durchgereicht zu werden. Klar, ins Finale wird Elena Tsagrinou kommen, aber ich halte eher eine „Replay“-Platzierung für greifbar als ein neues „Fuego“. Zu sehr klingt „El Diablo“ an einigen Stellen nach Lady Gaga, auch wenn ich die einsetzenden wummernden Bässe am Anfang schon klasse finde. Elena Tsagrinou wirkt im Musikvideo zudem auf mich fast so unnahbar wie eine Außerirdische und mit Malta, Aserbaidschan und Kroatien wird sie schon im Halbfinale direkte Konkurrenz haben. In der Hoffnung durch eine gute Performance nach oben korrigieren zu können, sind es bei mir persönlich derzeit nur 4 Punkte.

Max: Am Anfang dachte ich ja, dass es wirklich einfach nur eine billige Imitation von Gagas „Bad Romance“ ist. Ich höre den Song zwar noch immer raus, aber „El Diablo“ hat sich in mein Herz gesungen, oder besser gesagt ganz oben auf meine Playlist. Klar wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber der Song macht einfach Spaß – eben eines meiner „Guilty Pleasures“ in diesem Jahr. 8 Punkte gibt es von mir.

Peter: Klar, das ist „Fuego hits me baby one more time“, aber egal, das ist toll. Elena liefert einen der Euroclub-Klassiker des Jahres (in guter Gesellschaft mit Efendi und Albina) und sie hat genau die Attitude und die selbstbewusste Victoria’s-Secret-Optik, die es braucht, um so einen rhythmusgetriebenen Stumpf-ist-Trumpf-Song mitreißend auf der Bühne zu transportieren. Ganz persönlich gefällt mir, dass die Videos aus Zypern beim Ersterscheinen oft mit bizarr misslungenem Product Placement überfrachtet sind. Dieser merkantile Baustein, um die ESC-Teilnahme zu finanzieren, hat was plump-sympathisches. Well done Cyprus – very well done again. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 52/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „El Diablo“ auf Platz 7 von 39.

Wie schneidet der zyprische Beitrag "El Diablo" von Elena Tsagrinou ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A


169 Kommentare

  1. Sehr, sehr schamlos geklaut von Lady G. Dafür gibt es von mir ordentlich Abzüge in der A- und in der B-Note. Könnte im Mittelfeld landen, das ist wohl sehr abhängig von der Inszenierung.

    • Eins, zwei, drei, vier Eckstein
      Anyway 😂🤣😅
      Alles muss versteckt sein
      Anyway 😂🤣😅

      Lustig…Zypern schickt ein alten Kinderzählreim zum ESC

      Anyway 😂🤣😅😆😂🤣😅😆

  2. Mir ist das von allem ‚too much‘.Meine Anrufe wird sie für einen Platz im Mittelfeld aber wohl auch nicht brauchen.

    @Benny: Ja, das wäre toll gewesen! Und wer hätte wohl gewonnen? Wir werden es nie erfahren.

    • @Benny, Inga
      UNd dann wäre dann noch ein Titel á la Sisters dabei gewesen und die Zuschauer hätten wieder zugeschlagen und wir uns jahrelang geärgert.
      Das wirklich Außergewöhnliche, was letztlich den ESC ausmacht hat es nunmal im deutschen Fernsehprogramm schwer.

  3. Ein ganz übles Machwerk von Barker und Konsorten, müßte eigenlich als Plagiat disqualifiziert werden.

    Die Reminiszenz auf Lady Gaga wäre mir ja noch relativ egal, weil die Dame in meinem Leben keine Rolle spielt. Allerdings ist der Refrain fast eins zu eins „Everywhere“ von Rita Ora kopiert, den Song mag ich sehr.
    Zum Würgen bringen mich auch der „Backe-backe-Kuchen“-Kinderchor sowie die verzerrte Gesangsstimme.

    Wird wohl leider im Finale landen – ich habe dennoch mit Semi-Aus gestimmt.

    Bitte liebe Zyprioten, nächstes Jahr mal wieder etwas Landestypisches schicken, dann mag ich Euch wieder.

    Von mir ganz klar 0 Punkte und mein diesjähriges Schlußlicht und Allzeithaßliste.

    So, ich bin doch noch recht brav in der Wortwahl geblieben – ich möchte die derzeitige Stimmung nicht noch weiter anheizen.

    • Ich frage mich ja, wie man ein harmloses Liedchen hassen kann. Und dann auch noch für alle Zeit. Aber gut, durch deinen Allzeit-Hass kriegt es ja immerhin auch noch Bedeutung ab und das ist doch auch toll.

    • Der Vorwurf, daß der Refrain von „Everywhere“ von Rita Ora kopiert wurde, ist lächerlich genauso wie die Null Punkte! Der Song wäre allerdings nur dann disqualifiziert worden, wenn er schon einmal aufgeführt worden wäre! Ein Song der Mittelmeerinsel wurde aber tatsächlich disqualifiziert, nämlich „Thimame“ von Giannis Demetriou, der damit 1988 in Dublin teilnehmen wollte und ihn schon beim nationalen Vorentscheid vier Jahre zuvor präsentierte.

    • Ich hatte Schlimmeres erwartet ^^ Und guck mal einer an, Rita Ora mag ich auch gerne. Du, ich und Popmusik geht halt doch manchmal zusammen. Frohe Ostern <3

  4. Medial konnte es ja nicht besser Starten für den Song mit den Protesten in Cypern. Und auch der Clip mit den Werbeunterbrechungen war beim ersten Hören das was bei mir hängen blieb. Aber ich muss sagen trotz der anfänglichen Skepsis bei mir halte ich den Song mittlerweile für eine echt unterhaltsame Nummer mit Potential. Der altbekannte Refrain schon so durchgenudelt in den letzten Jahrzehnten frisst sich doch wunderbar in den Gehörgang und auch Mamacita und diese Breaks sind clever eingebunden. Bei mir mittlerweile in den Top Ten glaube ich auch das mit einer guten Show diese einfach gestrickte Popnummer gut punkten wird.

  5. Mein absolut letzter Platz in diesem Jahr. Ein schamloses Abkupfern eines Teils des Songs, wie von Zypern heuer praktiziert, ist leider ein No-Go. Bad Romance ist quasi Weltkulturerbe, das geschützt ist.

  6. Dieses Lied ist eine absolute Katastrophe in meinen Augen und Ohren. Während alle die Welle der 70er/80er Jahre reiten, gönnt sich Zypern die der 00er/10er … Dafür ist es einfach noch zu früh und wirkt daher nicht wir ein retro Song, sondern wir ein zurückgebliebener.
    Aber das ist nicht Mal das schlimme, kann ja Mal vorkommen. Viel schlimmer ist, dass es sich hierbei um ein Lady Gaga Potpourri handelt! Wie kann man bitte so unverschämt auffallend einen Weltstar kopieren … Darauf werde ich niemals klarkommen und das verdient einfach kein Weiterkommen. Ich Skippe den Song immer.

    Naja, wenigstens ist sie sexy! Das wiegt normalerweise sehr viel bei mir auf hahaha
    Hier reicht es für mich dennoch nur zu einem ausscheiden im Halbfinale

    • “ Während alle die Welle der 70er/80er Jahre reiten, gönnt sich Zypern die der 00er/10er … Dafür ist es einfach noch zu früh und wirkt daher nicht wir ein retro Song, sondern wir ein zurückgebliebener.“

      Was ist denn das für eine zeitgeistorientierte Argumentation? Entweder man findet einen Song gut oder nicht. Was soll denn dieses Ausrichten an „Wellen“ und Trends?

  7. Jetzt also erstes Semi komplett. Für mich pesönlich eher mäßiges Niveau, es ragen nur wenige Songs musikalisch heraus. Gefühlt klingt es überwiegend nach Schmalzballaden und Hopfdohlenfraktion, zum Teil wieder schlechtes 08/15-Englisch.

    Meinen Tipp dazu gebe ich dazu später ab. Hier ist meine Rangiiste:

    1. Litauen 10/10
    2. Belgien 9/10
    3. Ukraine 8,5/10
    4. Irland 7/10
    5. Russland 6,5/10
    6. Schweden 5/10
    7. Malta 4,5/10
    8. Aserbaidschan 4/10
    9. Rumänien 3,5/10
    10. Australien 3/10
    11. Slowenien 3/10
    12. Israel 2,5/10
    13. Norwegen 2/10
    14. Kroatien 1.5/10
    15. Nordmazedonien 1/10
    16. Zypern 0/10

  8. Als ich das Lied zum ersten Mal hörte, überkam mir langweile. Das Lied könnte jede*r singen. Von mir aus alle 39 Teilnehmer dieses Jahres. Das ist so 08/15. Ich wünschte das Lied würde im Halbfinale im hohen Bogen rausfliegen. Aber da er zumindest auf YouTube gut ankommt würde er vielleicht ins Finale kommen. und, so wie ich getippt habe Platz 21 – 26.

    Frohe Ostern euch allen.

    PS. In meinen Palast ist Elena im Raum – in – den – keiner- weiß – was – da – drin – passiert. Also ganz unten.

  9. Hallo, ich wünsche erstmal allen zusammen ein frohes Osterfest.🙂

    „El Diablo“ gefällt mir gar nicht. Ich finde, da versucht man wieder auf den „Fuego“-Zug aufzuspringen, wobei mir das Original noch nicht mal zusagte.

    Hm… Finale? Ja, kein sein, rechne aber dort eher mit einer hinteren Platzierung. Es gibt wesentlich bessere Uptempo-Songs dieses Jahr, meiner Meinung nach.

  10. @Douze Points:
    1. Das Lied wäre schon vor 5 Jahre eine Kopie von X und Y und Z gewesen, ein Silbereisen-Show-Schlager, den auch Maite Kelly oder Vanessa Mai singen könnten.
    2. Das ist ja wirklich traurig, dass man sich hinter einem „Guilty Pleasure“-Zusatz verstecken muss und nicht mehr offen zu seiner Meinung stehen kann. Du stehst halt auf solche Songs, weiß doch hier eh jeder.

    So. Der Song ist natürlich billig. Aber der ist so billig, dass ich ihn schon wieder geil finde. Der Refrain geht ins Ohr und nur das ist es, was manchmal zählt. Es nervt mich nämlich nicht, den Song als Ohrwurm zu haben.
    Dass der schlicht produziert und von überall irgendwas zusammengeklaut wurde, höre ich gleichwohl. Ist mir aber total latte.

    Kommt ins Finale, mit Glück linke Tabellenhälfte. Mit viel Glück.

  11. Der letztjährige Schüler ist einfach von der Schule verschwunden, ohne sich abzumelden. Es wird vermutet, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat.

    Die neue Schülerin legt vor allem Wert auf ihr Äußeres und ist sehr stolz auf ihr schönes schuppenfreies Haar und ihre glänzenden Fingernägel. Sie denkt, das muss reichen und hat sich deshalb mit ihrer Abschlussarbeit sehr wenig Mühe gegeben: Sie hat einfach geschaut, was ihre Schwestern die letzten Jahre so geschrieben haben und daraus eine recht holprige Abschlussarbeit zusammengebastelt, die sie als ihre eigene ausgibt. Zudem stört sie immer wieder den Unterricht dadurch dass sie lautstark ein Kinderliedchen trällert und dazu im Klassenzimmer herumtänzelt.

    Auch wenn manche im Lehrerkollegium auf ihre Masche hereinfallen, wird eine Versetzung von uns anderen strikt abgelehnt, es ist aber noch nicht sicher, ob wir uns letztlich durchsetzen können.

    P.S.: Es wird von manchen behauptet, die Schülerin habe einen Hang zum Satanismus, aber wir halten sie dafür schlicht und ergreifend für zu doof.

  12. Zypern fährt zum vierten Mal in Folge auf dem Uptempogleis und ich denke, es wird dieses Jahr nochmal gutgehen und knap für das Finale reichen. Ich rechne allerdings nicht mit einer Top-Ten-Platzierung, das wird rechte Tableauhälfte.

    Unverkennbar ist aber, daß der Refrain an die beiden Songs „Bad Romance“ und „Alejandro“ von Lady Gaga erinnert. Die Autoren kennt man vom diesjährigen Melodifestivalen, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt hat am schwedischen ESC-Beitrag „Voices“ von Tusse seine Finger im Spiel, zusammen mit Thomas Stengaard ist er auch beim Wettbewerbstitel aus San Marino involviert.

    Die umtriebige Barker hatte beim Melodifestivalen auch zwei Eisen im Feuer, wobei allerdings nur Paul Rey es ins Finale schaffte und unverdient die Rote Laterne bekam. In Norwegen wanzte sich Raylee mit der aus Barkers Feder stammenden Billigflashdancekopie auch ins Finale, hat damit aber erfreulicherweise nicht gewonnen. Dennoch ist die Frau für mich weiterhin ein Rotes Tuch (ich sage nur „S!isters“) und ich hoffe, sie gönnt sich mal eine Auszeit.

  13. Zypern ist in meiner ESC Burg im Verlies. Dort wartet die Teufelsanbeterin und Diebin auf ihr Urteil

    Tut mir Leid ich erkenne hier kaum ein eigenständiges Lied und die Unterbrechungen machen es nicht besser. Leider missfällt mir auch ihre Stimme. Da nützt es auch nichts wenn das Video hochwertig Produziert ist. Von der komischen Werbung will ich gar nicht erst reden

    @ Benny ach ja schön wäre es gewesen, ich hätte mir dazu noch Zoe Wees gewünscht

    Euch allen ein schönes Ostefest

  14. Schrecklicher Beitrag der von den Fans total „überhypt“ wird, weil einige den „Schock“ noch nicht überstanden haben das Eleni 2018 nicht gewonnen hat.
    Replay von Replay…

    Wird sicherlich ins Finale kommen und da leider gut abschneiden.

    2Punkte von mir.

  15. Pffff…..geht so. Kann man gut hören, mehr aber auch nicht. Wie oben erwähnt einfach auf „replay“ gedrückt.
    Ich hab ja die übersicht vor lauter suger, adrenalin, diablo,zwickzwack, je me was und mata hari verloren hoffe aber aus taktischen gründen, dass alle diese singenden hupfdohlen ins final kommen.

  16. Frohe Ostern!
    Mir gefällt El Diablo eigentlich recht gut, doch der Refrain klingt exakt so wie der von Lady Gaga in „Alejandro“, weshalb es leichte Abzüge gibt. Außerdem finde ich die Bridge sehr schwach, die Strophen sind okay. Der Refrain wertet das Lied dann doch nochmal auf. 7 Punkte von mir (gleich gibt’s meine ganze Rangliste noch, habe jetzt alle Songs gehört).

  17. Hier nun meine komplette Rangliste:

    1. Malta
    2. Schweiz
    3. Israel
    4. San Marino
    5. Aserbaidschan
    6. Zypern
    7. Griechenland
    8. Rumänien
    9. Schweden
    10. Island
    11. Kroatien
    12. Norwegen
    13. Niederlande
    14. Serbien
    15. Frankreich
    16. Großbritannien
    17. Österreich
    18. Bulgarien
    19. Albanien
    20. Lettland
    21. Slowenien
    22. Polen
    23. Belgien
    24. Moldawien
    25. Russland
    26. Finnland
    27. Deutschland
    28. Estland
    29. Irland
    30. Ukraine
    31. Australien
    32. Italien
    33. Spanien
    34. Tschechien
    35. Litauen
    36. Portugal

    37. Dänemark

    38. Nordmazedonien

    39. Georgien

  18. Mmmm wie hätte der Beitrag geklungen wenn Oxa ihn gesungen hätte ,vielleicht besser als jetzt .

    Der Song ist leider wirklich eine Mischung aus Bad Romance von Lady Gaga und Anywhere von Rita Ora ( hab ich mir gerade nochmal angehört und man hört es ) .
    Ich höre den Song kaum , geht an mir so zusagen vorbei.

    Denke aber trotzdem , das er vielleicht ins Finale kommt .

  19. Ich bin wirklich niemand, der bei jedem Lied eine Kopie oder ein Plagiat wittert, aber hier holt mich jedes Mal „Anywhere“ von Rita Ora ein, das gibt leider Abzüge. Ansonsten gefällt mir das Lied gut, für einen tanzbaren Popsong bin ich meist zu haben.

  20. Der Song aus Zypern ist in vielerlei Hinsicht ein totaler Rohrkrepierer.Einfach billig produziert, abgekupfert von einigen wirklich guten Hits,immer wieder das gleiche Schema,kommt aus diesem Land wirklich keine gute Musik mehr? Ich würde mir wirklich wünschen das sie mit diesem Song einfach mal eine drüber bekommen und aufwachen und endlich mal wieder einen guten Song schicken und nicht jedes Jahr die gleichen abgedroschenen Billigproduktionen. Bitte kein Finale für diesen schlimmen Song….

  21. Erstmal möchte ich sagen, dass „Fuego“ weder das Genre neu erfunden hat, noch dass (bei „Replay“ kann ich die Vergleiche noch im Ansatz nachvollziehen) „El Diablo“ viel mit „Fuego“ gemein hat. Und ich kann mir auch nur mit einer „Übersättigung“ erklären, dass plötzlich alles gleich klingen soll, was „englisch, schnell und weiblich“ ist. Jede „Hupfdohle“, egal ob aus Zypern, Moldawien, Malta, Israel, San Marino oder Aserbaidschan hat ihre ganz eigene Note und wird von mir auch sehr unterschiedlich oft gehört. Und selbst das waren nur 6 aus 39, wenn man sie denn unbedingt in einen Topf werfen möchte ^^

    „El Diablo“ ist gut produziert und schafft sehr viel Attitude durch die Grundstimmung. Ich mag den Tempowechsel. Insbesondere aber das Spiel mit „El Diablo“ und „his angel“ als Gegensatz-, aber auch Abhängigkeitspaar finde ich schön gelöst. Zumal hier nicht „devil“, sondern der spanische Ausdruck verwendet wird, was also nochmal eine Ebene mehr aufmacht und dieses „schade, alles auf Englisch“ gezielt aufbricht. Trotzdem finde ich Elena im Video auch nicht so nahbar wie Tamta und bin sehr auf die Inszenierung gespannt.

    Wenn die Vermutung es nahelegt, dass OXA diesen Song gesungen hat, finde ich es sogar besser so, weil sie für mich ein sehr starker Charakter auf der Bühne ist und dieser Kampf mit dem Teufel deutlicher mit vulnerability spielt und deswegen von Elena in meinen Augen besser inszeniert werden kann.

    9/10 und 7/39.
    2020: 2/10 und 40/41.
    Damit mein Preis für die größte Steigerung in einem Jahr!

    • Nun gut, aber zwischen „das Rad nicht neu erfinden“ und ein dreistes Plagiat abzuliefern liegen meines Erachtens ganze Welten…

    • Du hat anscheinend das Wort „gefühlt“ überlesen, ganz wichtig in diesem Zusammenhang.

      Und wirklich schlechte Texte darf man wohl noch kritiisieren ? Dann braucht man sich nicht zu wundern, daß immer wieder die Sprachendiskussion aufflammt….

  22. Eigentlich müsste ich das ja mögen, die musikalischen Reminiszenzen auf die sich hier bezogen wird, aber das ist ein so schwacher Aufguss, dass ich mir das kaum anhören kann. Will das jetzt ein Clubsong oder doch ein Popsong sein? Gesanglich astrein klingt das auch nicht und die Abmischung ist nahe an der Katastrophe, laut kann man das sich das kaum anhören. Ne, das darf gerne im Semi kleben bleiben

  23. Eine von 15 Billig Pop Nummern mit hinternwackelnden Weibern. Muss nicht zwingend ins Finale kommen, außer die halbe Welt ist gestört. Punkte von Griechenland gibt es schon mal nicht geschenkt.
    Für mich Platz 11/16 und insgesamt 27/38
    Persönliche Wertung 2/10

  24. In diesem Jahr gibt es einige von diesen Songs, die alle irgendwie gleich klingen. Die werden es allesamt schwer haben.

  25. Den Zyprioten fällt also dieses Jahr nichts besseres ein als Fuego 3.0? Ehrlich gesagt, ich war auch schon kein Fan von Eleni Foureiras Original und hasse es jetzt noch mehr, da es dank des Erfolgs von 2018 jetzt nur noch einen Weg für dieses Land gibt um sich am ESC zu beteiligen. Das Schlimme: die Qualität ist einfach noch viel schlechter. Seltsam zusammen gesetzt wirkende Songstruktur, deplatziert wirkende Kinderverse, eine Sängerin mit grausam schlechten Englisch und ohne Ausstrahlung (wenn man von bestimmten körperlichen Vorzügen mal absieht). Allein der Refrain im Lady-Gaga-Stil gefällt mir ganz gut. Obwohl ich Sandros Beitrag im vergangenen Jahr auch nicht besonders überzeugend fand, geht es bei mir für Zypern runter von Platz 31 auf Platz 36 und verfehlt mein Finale ganz klar. Dank des schwachen ersten Semis und die nun verringerte Starterzahl wird sie da Finale aber dennoch erreichen, da es in der Bubble leider zu viele gibt, die das Lied hypen. Im Finale wird das „Lied“ dann in der Gegen von Tamtas „Replay“ landen.

    • Du willst doch nicht Elena in den gleichen Topf wie Albina werfen!? Wenn man beide Tanzdarbietungen miteinander vergleicht, dann hat de Zypriotin klar die besseren Moves und außerdem würde sie auch beim Stangentanz das Ding haushoch gewinnen!

  26. Gefällt mir zwar nen Tick besser als der Song 2020, aber wirklich der Kracher ist es auch nicht, zumal der Refrain mich wirklich sehr an „Bad Romance“ von Lady Gaga erinnert.

    Finale vielleicht, aber dort eher hinteres Mittelfeld.

    Keine Ahnung warum, aber irgendwie habe ich jetzt ganz dringend das Bedürfnis mir die Haare zu waschen. 😉

  27. Ich gehöre hier nicht zur Zielgruppe und finde das Ganze schlichtweg ermüdend. Es fehlt an Kreativität, es fehlt an Tempo und es fehlt an Energie. Begleitet von einem Fremdschämtext stampft das Lied wie ein von der Feldarbeit müder Ochse vor sich hin und erreicht das Ziel oder den Hof nur mit Müh und Not und gerade noch so auf dem Zahnfleisch. Wenn meine griechischen Freunde richtig liegen, kann das live und auf der Bühne zumindest ein unterhaltsamer stimmlicher Verkehrsunfall werden. Das hoffe ich natürlich nicht, auch wenn es dieser sterilen Dancepop by Numbers-Nummer wenigstens ein wenig Leben einhauchen würde. Momentan klaube ich im Burgverlies gerade noch so 3 von 12 Punkten zusammen.

    • Du hast wieder mal den besten Kommentar geschrieben. Besonders „…stampft das Lied“ hat mich herzlich amüstert.

    • Gleich neben oder über dem Burgverlies gibt es doch bestimmt einen Stall, wo ein Esel oder Ochse an einem Rad eingepannt ist, um Getreide zu mahlen. Da könnte man doch stattdessen Elena, die alte Schindmähre, reinspannen, dann kann sie, während sie ihre Runden dreht, Kinderlieder singen und sich einbilden, sie sei beim Poledancing…

  28. Lady-Gaga-/Rita-Ora-/Elenis-Fuego-Anbiederung mit nervigem Kinderchor. Kann mir das nicht bis zum Ende anhören. Möge im Semi hängenbleiben.

  29. Nach LIT meine Nr. 2 im 1. Semi, also könnte man sagen, I fell for El diablo. Nein, das Rad wird nicht neu erfunden, ist aber ’ne Fun Dancenummer. Die Vorstellung, dass der Song im selben Songwritingcamp entstanden sein soll, wie unser quäkendes Kind lässt einen mal wieder über die Nord Korea-ähnlichen 92,8 Punkte der Juries grübeln…
    Wird klar ins Finale kommen, dort irgendwo im Mittelfeld; kommt ganz auf an, wie die ganzen Uptempo-Ladies (SMR, MOL, AZE und eben CYP) inszeniert werden.
    Unabhängig davon frohe Ostern – hoffentlich die letzten ohne Corona!

      • Toggische Felder, das gefällt mir. 🙂 Das klingt ja fast wie elysische Felder … aber da gehören eher Evridiki, Salvador, Östen oder Maria Guinot hin. 🙂

  30. Irgendwie gehe ich ja davon aus, dass solche Songs automatisch ins Finale kommen, aber vielleicht werde ich ja zu meiner Freude diesmal eines besseren belehrt und es scheidet aus. Dabei ist es noch nicht mal so, dass ich mich für Beiträge dieser Art und die aufdringliche, sexualisierte Performance nicht erwärmen könnte. Fuego fand ich gut, Maruv und sogar La Gordienko kann ich was abgewinnen. Aber „El Diablo“ finde ich langweilig, tumb und ohne jeglichen Spaß an der Freud’…

  31. Wenn ich die Wertungen grob zusammenzähle und dividiere, kommt allerhöchstens ein Wert knapp über 4 raus. Schlechter wurde nur noch Nordmazedonien bewertet. Macht Hoffnung !

  32. Daß die schwulen Fans sich beispielsweise mit Destiny identifizieren können, verstehe ich ja noch irgendwie (ich gehöre nicht dazu). Aber bei diesem Schund ? Das ist wohl auch für den Heteromann mit Stil in der Regel eine Zumutung.

    • Sorry, aber diesen Kommentar finde ich ziemlich abfällig. Wir kennen Destiny nicht persönlich und können daher nicht beurteilen, woher die Kilos kommen. Kann übrigens nicht nur mit zu viel Nahrung zu tun haben, sondern auch an Medikamenten oder einer Schilddrüsenerkrankung liegen.😉

      Wie auch immer: Hier geht es um Musik, und um Stimme, und da sollten Körpermerkmale eher eine sekundäre Rolle spielen, meiner Meinung nach. Nichts für ungut.🙂

      • Warst Du mal auf Malta? 20% der Bevölkerung haben ähnliche „Probleme“. Sorry, ist für mich in der überwältigenden Mehrheit eine Charakterschwäche – ab in die Therapie wie bei Alkoholismus oder Drogensucht. Und das Lied ist zudem auch noch nervig finde ich…

      • Wieso hast Du bei diesem Thema so ein Sendungsbewusstsein, dass Du das hier gleich in mehreren Kommentaren und Deinem Profilnamen verarbeiten musst? Ich finde die Art und Weise jedenfalls nicht okay (vorhin sogar mit Beleidigung) ebenso wie Bodyshaming. Davon abgesehen, dass Du hier einen ziemlich abenteuerlichen Mix aus Krankheit, Sucht und Charakterschwächen zauberst, ohne überhaupt zu wissen, worüber wir hier im konkreten Fall sprechen.

      • Dann sind wir anscheinend anderer Meinung. Und eine Sucht ist oft eine Krankheit, teilweise auch eine Charakterschwäche. Thema durch, ich werde keine weiteren Kommentare zu dieser Sängerin und ihrem Machwerk abgeben.

      • @4porcelli

        Dass Dir der Song nicht gefällt, ist ein anderes Thema. Ist ja Geschmackssache.🙂

    • Ich bin sogar teilweise Deiner Meinung. Aber es gibt nunmal das typische Klischee vom Schwulen und seiner nicht ganz schlanken besten Freundin…

      • Genau…. wie auch das typische Klichée der „big Black Mama“/siehe Schweden – wenn man sich mal umguckt, wie hoch die Zahl der grotesk übergewichtigen Leute im Vergleich zu vor 20-30 Jahren ist, scheinen Probleme mit der Schilddrüse ansteckender zu sein als Coronavirus. Für mich zu 97% eine Charakterschwäche. Und das Plastiklied nervt auch noch.

    • Hast du hier ein Trauma aufzuarbeiten oder woher kommt deine ungesunde Fixierung, deine Ablehnung gegen „El Diablo“ zum Ausdruck zu bringen?
      Ich glaube, es hat jetzt jeder hier verstanden, dass du das Lied nicht magst. Und ich schätze, damit hat niemand ein Problem. Könntest du dann jetzt bitte versuchen, weniger unqualifizierte Kommentare zu posten, die die herabwürdigen, die dieses Lied mögen?

      Geschmäcker sind nunmal verschieden. Warum wollen das hier so wenige begreifen und immer versuchen, ihren Geschmack als alleingültige Wahrheit zu verkaufen? Ist ja schlimm.

      • Ging Deine Kritik an mich und wo habe ich jemanden persönlich beleidigt und herabgewürdigt ?

        Jeder soll nach seiner Facon selig werden. Meine Güte…

      • Ich war mit meiner Kritik an dem Beitrag aus Zypern sogar relativ moderat.

    • Ups, ich wurde gelöscht? Was habe ich denn so Schlimmes geschrieben? Wüßte nicht, dass ich jemandem beleidigt hätte….

  33. Vor 5 Jahren „Noturlaub“ auf Zypern gemacht. Da uns der Hotelmanager bis heute brav Weihnachts – und Geburtstagtagskarten (!) sendet bin ich auch mal freundlich und finde den Song von Elena nett.
    Die Hotelanlage war nicht billig … der Song ist es leider ….

  34. Der Song scheint ja warum auch immer einige ganz schön zu triggern und im Innersten zu erschüttern, so dass die gleich mehrere Kommentare absetzen oder die Sängerin bzw. andere Künstlerinnen beleidigen müssen. Kommt bitte alle mal wieder runter und bleibt freundlich. Danke.

  35. Was geht hier heute ab….ok über Geschmack lässt sich streiten. Aber bitte nicht so verachtende Kommentare. Finde es geht heute irgendwie in die falsche Richtung. Und wir wissen jetzt das Mariposa der Song nicht gefällt. Gut jetzt.

  36. „(…) an den Sound Lady Gagas angelehnte Popsong (…)“ Sehr diplomatisch ausgedrückt, Manu! 🙂

    Ach, Zypern! Gäbe es einen Preis für die beste Pre-Contest-Unterhaltung, ihr würdet ihn bekommen. Von der Frankenstein’schen Songstruktur, die noch klotziger wirkt als die Head and Shoulders Schleichwerbung über zum aufgebrachten Mob religiöser Fanatiker (Und „Fuego“ war über’s Hollenfeuer, wie?) bis hin zu einer angeblich vor Wut schäumenden Zara Larsson (Achtung, Elena, ihr Freund ist einer von Tusses Tänzern!). Göttlich…ich meine natürlich…teuflisch gut!
    Löste bei mir Kopfkino vom Feinsten aus: wie Elena, sich an ihren Backing Track klammernd, vom Dach des brennenden CyBC-Gebäudes in Sicherheit geflogen wird. Zurück zum Song: Er mag soundtechnisch etwas angestaubt und eine dreiste Kopie besagter Songs sein, aber mir macht er einfach Spaß (genau wie die Beiträge aus Kroatien und Moldawien). Gerne mehr davon! ❤️

  37. „El Diablo“ ist Liebe auf den zweiten Blick. Der erste Eindruck war nicht so doll. Es fiel sofort auf, dass man sich nicht nur bei Lady Gaga bedient hat, sondern auch noch „Eins, zwei, drei, vier Eckstein, alles muss versteckt sein“ recht prominent eingebaut hat, als ob es dem Komponistenteam gefallen würde, sich bei anderen, bekannten Liedern, sogar bei Kinderliedern, zu bedienen.
    Aber mittlerweile gehört „El Diablo“ zu meinen Favoriten. Im Gegensatz zu „Fuego“ dauerte es nicht bis zum ESC, bis es gezündet hat, es geschah schon deutlich früher.
    Ich würde Zypern durchaus zu den Geheimfavoriten zählen, Plagiat hin oder her. Frans hat ja schließlich auch den ESC erfolgreich für Schweden bestritten, obwohl „If I were sorry“ wie ein Plagiat klang.
    Und wenn die Inszenierung dann auch noch fuegoesk werden sollte, dann werden die Zyprioten den ESC 2021 auf einem einstelligen Platz abschließen. Meine Erwartungen sind hoch.

    • Schweden 2016 war eine ganz andere Baustelle und zumindest ein Song, der außerhalb des ESC prima funktioniert (den mochte sogar meine Mutter). Bei dem teuflischen Teil habe ich da mene Zweifel…

  38. Nachdem Zypern mich letztes Jahr mit einem der wohl langweiligsten ESC-Beiträge aller Zeiten sehr enttäuscht hat, sind sie endlich wieder zurück bei dem, was sie am besten können: „El Diablo“ kann für mich, obwohl man schon eine gewisse Ähnlichkeit zu Lady Gaga raushören kann, mit „Fuego“ und „Replay“ auf jeden Fall mithalten. Ich tippe auf Platz 11-15 und gebe 12 Pkt.

    Meine Top 16 von SF1:
    1. Russland (12/12)
    2. Aserbaidschan (12/12)
    3. Zypern (12/12)
    4. Schweden (12/12)
    5. Australien (12/12)
    6. Norwegen (10/12)
    7. Malta (10/12)
    8. Litauen (8/12)
    9. Slowenien (8/12)
    10. Rumänien (7/12)

    11. Irland (7/12)
    12. Israel (7/12)
    13. Kroatien (4/12)
    14. Ukraine (4/12)
    15. Mazedonien (2/12)
    16. Belgien (2/12)

  39. Eh. Der Refrain ist noch ganz hörbar, aber bei den Stellen wie „Mamamacita“ oder spätestens beim Kinderchor, der „I love El Diablo“ singt, bin ich doch raus. Ich weiß nur nicht, ob ich darüber lachen oder schreiend von wegrennen soll. Ich hätte kein Problem damit, wenn es im Halbfinale stecken bleibt, schließlich ist die Konkurrenz stärker, auch wenn ich „El Diablo“ nur bedingt mit „Tick-Tock“ vergleichen würde.
    Zypern hatte seine Hochphasen in den Neunzigern und 2007-2010 . 😉

    Prognose: Halbfinale 5/16 (70%) (würde es aber mittlerweile auf 60% abstufen) -> Finale 10-15 (Replay-Ergebnis)
    Meinung: Platz 25/39 (4-5 Punkte)

    • „Tick Tock“ ist ab dem ersten Refrain ein Dancesong mit dominanten Beat. Bei „El Diablo“ wird er von einer für meinen Geschmack schlecht gewürzten Synthesizermasse erdrückt.

    • Stimme dir bei den 90ern zu. Da ist aus Zypern fast alles gut hörbar. Besonders natürlich Evridiki. <3
      Aber auch in den 80ern hatte Zypern tolle Sche, wie Anna Vissi oder Lea Vissi 1985.

    • Zypern 1992 bis 1997 (minus 1993) <3 <3 <3
      2000, 2004, 2010, 2011 und 2015 waren auch klasse … und 2005, aber das hat nur sehr wenig mit musikalischer Qualität zu tun.
      Und aus den 80ern habe ich 1982 und 1983 in meiner Playlist. 🙂

    • @eccehomo42
      Schön, dass wir uns da einig sind. Deswegen verstehe ich den Vergleich, den gerade Mariposa zu Kroatien & Aserbaidschan zieht, nur ein wenig.

      @Andi
      Ja, Evridiki ist einfach fantastisch. Ich liebe alle drei ihrer ESC-Songs, und ihren Vorentscheidssong von 1991 finde ich mittlerweile auch richtig gut (ist leider nur in grausamer Audioqualität auf YouTube verfügbar, aber ESCRadio spielt es manchmal). „Mono i agapi“ finde ich auch richtig gut, Lea Vissi 1985 ist mir hingegen ein bisschen sehr fad.

      @toggie
      Arme Elena Patroklou und armer Michalis H., dass die außen vor bleiben bei Dir. Und Marlain ’99 ebenfalls. Ich habe alle von denen in meiner Top 5 oder sogar Top 3 in den Jahren, hehe. Ich habe erst letztens spontan eine Rangliste mit allen zypriotischen Beiträgen gemacht, wenn ich sie finde, füge ich sie mal gleich ein. Erwarte aber die gute Lisa Andreas nicht zu hoch da drin… *hust*
      Ach, und ich muss Dir etwas völlig Geschmackloses zeigen, ich stelle gleich den Link mal rein in meinen Gravatar. 😉

      • @Andi
        Ich habe kein Spotify, deswegen weiß ich nicht, ob er dort verfügbar ist. Der Song heißt (laut ESC-History) „O Epomenos Eonas“.

      • @Cali:
        Hab ich gefunden, läuft grad. Erschien 1992 auf dem Album „Poso Ligo Me Xeris“.

        Vielleicht lohnt sich eine Spotify-Anschaffung schon deshalb, weil da einige Alben Evridikis zu finden sind. 😉

      • SOS mag ich auch sehr gerne, schrammt aber mit 8/12 knapp an meinem Pantheon vorbei. Aber die Synkopen im ersten Teil des Refrains sing fantastisch. 🙂

      • Geschmacklos finde ich daran vor allem den letzten Platz für Timna Brauer. Da warst Du wohl der einsame Rufer im Walde …

      • Kroatien und Aserbaidschan sind sich gar nicht so ähnlich, eher dann schon Israel und Aserbaidschan (und San Marino – ist aber erstmal nicht direkte Konkurrenz)

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