ESC-Songcheck kompakt (11) – Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina

Quelle: Instagram @albina.music

In der kroatischen Vorentscheidung, der traditionsreichen Dora, traten in diesem Jahr 14 Acts an, darunter mit Nina Kraljić und Tony Cetinski auch zwei ehemalige ESC-Teilnehmer. Damir Kedžo, der Kroatien im vergangenen Jahr vertreten sollte, war nicht mit von der Partie. Nach eigenen Angaben habe er keinen passenden Song parat gehabt und aufgrund dessen auf eine Teilnahme verzichtet.

Abgestimmt haben beim Dora-Finale eine Jury und das Publikum zu Hause. Beide verteilten jeweils insgesamt 580 Punkte. Es gab 10 regionale Einzeljurys, die jeweils 12 Punkte im Eurovision-System vergeben haben. Die 580 Punkte der Zuschauer wurden prozentual anhand der Anzahl der Stimmen verteilt. Am Ende konnte Albina das Juryvoting ganz knapp und das Televoting mit deutlichen Vorsprung für sich entscheiden und gewann den Vorentscheid damit eindeutig. Albinas große Aufgabe wird es sein, das Land ins Finale zu führen: Seit 2017 ist Kroatien nicht mehr in einem ESC-Finale vertreten gewesen.

Die 22-jährige Sängerin Albina stammt aus Split. Schon von klein auf liebte sie es zu performen. Ihre Begeisterung für die Musik entdeckte sie dank ihrer Familie, die sie dazu ermutigte, Klavier zu lernen. Albinas Musikkarriere begann bei The Voice Kroatien 2019, wo sie den dritten Platz belegte. Direkt nach der Show erhielt sie einen Plattenvertrag bei Universal Music Kroatien und veröffentlichte im Oktober 2020 ihre Debütsingle „Imuna na strah“. Im Jahr 2021 wurde sie als Beste Newcomerin für den höchsten kroatischen Musikpreis „Porin Award“ nominiert, was ihre aktuelle Popularität im Land nur unterstreicht.

Der Song

„Tick-Tock“ ist ein moderner Uptempo-Dancesong, wie ihn Kroatien so noch nie zum ESC geschickt hat. Der treibende Beat verleiht dem Titel Power und regt zum Tanzen an. Passend zum Stil des Liedes wird Albina auf der Bühne von 4 Tänzern begleitet. Der Track ist fast vollständig auf Englisch, nur wenige Zeilen in der Bridge werden auf Kroatisch gesungen.

Im Text geht es darum, sich aus einer schmerzhaften Beziehung zu befreien, die Zeit nicht mehr verstreichen zu lassen, zu fliehen und gleichzeitig doch nicht loslassen zu können. Geschrieben wurde der Song von Branimir Mihaljević, der schon an „Lako je sve“ von Feminnem (ESC 2010) und „Crazy“ von Franka (ESC 2018) mitgewirkt hat, sowie von Max Cinnamon und Tihana Buklijaš Bakić. Innerhalb kürzester Zeit erreichte der Song Platz eins der kroatischen Charts und ist damit die erfolgreichste Single von Albina.

Der Check

Song: 2/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte

Benny: Mir gefällt der Anfang des Songs noch ganz gut, den Refrain finde ich allerdings schwächer und dann passiert auch nicht mehr viel. Ich kann mit „Tick-Tock“ gut anhören, tut nicht weh, bleibt aber auch nicht hängen. Kroatien braucht beim ESC eine wirklich starke Performance, um es ins Finale zu schaffen. Wie wär’s mit einem Hamsterrad? 5 Punkte.

Berenike: „Tick-Tock“ gehört für mich zu den besseren Upbeattanzsongs in diesem Jahr. Es hat etwas Treibendes und Energetisches an sich und ist durch den hämmernden Beat und die auffällige Synthline markant. Und lieber einen Hauch slutty als langweilig. 6 Punkte. 

Douze Points: „Tick-Tock“ scheint rückblickend eins der Lieder zu sein, die schwer auf der Bühne umzusetzen sind. Denn bei der Dora fand ich die Inszenierung recht billig. Das Lied selbst gefällt mir ohne visuelle Begleitung überraschend gut und auch das offizielle Video holt was raus. Klar ist das keine musikalische Innovation. Aber das Potenzial für das ESC-Finale ist da. 6 Punkte.

Florian: Kroatien versucht sich in diesem Jahr moderner und playlistentauglich zu geben, denn genau das dürfte die Intention hinter „Tick-Tock“ sein. Das Ergebnis ist auch gar nicht mal so schlecht und der Vorentscheidungsauftritt lässt durchaus vermuten, dass Albina eine gute ESC-Performance abliefern könnte. Dennoch ist „Tick-Tock“ recht einfältig und kann mich letztlich nicht abholen, dafür ist die Komposition einfach zu kalkulierbar. 4 Punkte. 

Manu: Für mich schreit „Tick Tock“ geradezu nach derzeit bekannten Künstlerinnen wie beispielsweise Dua Lipa: Gradliniger und gut gelaunter Radio-Pop, der gar nicht erst vorgibt mehr zu wollen, als sich in den Hörgängen einzunisten und gute Laune zu verbreiten. Albina macht ihre Sache gut, warum sich das bei den ESC-Fans nur zum Teil verfängt, mag vielleicht an der elendigen Diskussion und Enttäuschung liegen, dass Kroatien in diesem Jahr auf folkloristische Elemente verzichtet und das der Songtitel an die TikTok-App erinnert. Auch wenn ich die komplett kroatische Version von „Tick-Tock“ (Local Version) vorziehe vergebe ich gut gelaunte 8 Punkte.

Max: Das wird ganz schwer für Kroatien in diesem Jahr. Weibliche Solosängerinnen mit einer Up-Tempo-Nummer haben wir ja einige am Start, nur haben die eingängigere Nummern wie etwa San Marino, Malta, oder Zypern. Der Song ist definitiv modern, aber hat absolut nicht das Zeug, um eine breite Masse in Europa zu überzeugen. Albinas Erfolg in Kroatien ist wohl dem geschuldet, dass sie selbst einfach sehr beliebt ist. Von mir bekommt das Lied nur das Prädikat „nett“ und wir wissen ja alle, was das bedeutet. Ich vermisse by the way die alten kroatischen Beiträge, hach ja… 4 Punkte.

Peter: In einem überzeugenden und erfrischenden nationalen Finale hat sich Albina mit einem sofort ins (Tanz-)Bein gehenden Eurodance-Track durchgesetzt, der mich an „Siren Song“ im vorletzten Jahr erinnert. Während Maruv 2019 Champions-League-Format hatte, ist „Tick-Tock“ nur 2. Bundesliga, aber immer noch superklasse. Albina ist bestens bei Stimme und sieht top aus, die Choreo ist sexy und camp gleichermaßen, und der in Landessprache gesungene Refrain macht unmittelbar gute Laune. Was soll man gegen einen Text sagen, der die beste App der Neuzeit zitiert?! 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 45/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Tick-Tock“ auf Platz 27 von 39.

Wie schneidet der kroatische Beitrag "Tick-Tock" von Albina ab?

View Results

Loading ... Loading ...

Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene


67 Kommentare

  1. Gefällt mir noch weniger als der Revamp von Israel…. Alleine die Titelzeile gibt mir schon den Rest, ansonsten nehme ich das Liedchen als sehr billig. die Aussprache als schlecht und die Performance als albern wahr.

    Landet aber im Finale, aber nicht besser als Platz 16.

    Ist zwar eine unpopuläre Meinung, aber der Beitrag aus Kroatien letztes Jahr war viel mehr mein Fall.

    Ich werte mit 1,5 von 10 Punkten.

  2. Litauen 10/10
    Belgien 9/10
    Irland 7/10
    Russland 6,5/10
    Schweden 5/10
    Aserbaidschan 4/10
    Slowenien 3,5/10
    Australien 3/10
    Israel 2,5/10
    Kroatien 1,5/10
    Nordmazedonien 1/10

  3. Ich finde den Song richtig gut. Finale ist für Albina und ihrem Song Tick Tock Pflicht. Dort vermute ich wird der Song irgendwo zwischen Platz 11 und 15 landen.

  4. Mittelmäßiger Slutpop-Schlager. Den Maruv-Style bedient dieses Jahr Moldau besser. Zumindest musikalisch. Wie die jeweiligen Bühnenshows am Ende aussehen werden, muss man schauen. Persönlich würde mir der Song noch besser gefallen, wenn es mehr härtere Passagen wie den Refrain geben würde und weniger Harmonien.

      • Klingt zumindest gefäliger als das identische „Lied aus der Nuttenkategorie“, wie ich intern sowas nenne.

    • selbst die B-song schublade von MARUV knallt da besser!
      m.e. wird kroatien sich im semi verirren und das finale nicht schaffen.

      • Na, wenn meine Version des Namens zu einem Lied passt, dann jawohl definitiv zu diesem! Wobei mir die größte Nutte der Polizist zu sein scheint.

        (Das die Frauen vom Fach lieber das Wort Hure benutzen, tut hier jetzt eher nix zur Sache).

  5. Na ja, im konzert der singenden hupfdohlen muss sich albina ziemlich hinten anstellen, nur knapp vor eden alene. Mir wäre sie beim kroatischen ve nicht mal speziell aufgefallen . Ich hoffe sie kommt ins finale und zwackt den damen aus zypern, malta, san marino etc.ein paar punkte ab.

  6. Das hatte ich gar nicht mehr richtig in Erinnerung.
    Mir gefällt das aber tatsächlich ganz gut. Das ist nicht besonders spannend oder originell und es bleibt im Semi kleben, wenn das billig inszeniert wird und Albina live nicht singen kann.
    Da ich das so noch nicht beurteilen kann, hoffe ich, dass einer der wenigen modernen Songs in diesem Jahr ins Finale kommt und tippe tick-tock-singend auf Platz 16.

  7. Ach na ja, ich bin ein bißchen voreingenommen, da ich andere Favoriten in der kroatischen VE hatte. Mir sagt „Tik tok nicht besonders zu. Das muß zwar nichts heißen, aber ich tippe mal, dass der Song das Semi nicht überstehen wird.

  8. Immerhin gibt es „Entschädigung“ für nichtlandestypische Klänge aus Kroatien. Albanien macht es verglichen mit dem letzten Jahr genau umgekehrt. Sehr schön !

    • Stimmt 🙂 – Daumen hoch. Hab Albanien auch in meinen pers. Top-Ten, Kroatien dagegen nicht weit weg vom Bottom-Bereich.

  9. Ich habe moir den Song schöngehört so dass es zumindest für 6/10 reicht . Bin mir aber 100 Prozent sicher das dies ins Finale gehievt wird gaaanz locker ..alleine schon wegen Kroatien , Nord Mazedonien und den ganzen Ostländern ,die lieben so etwas !

  10. Wie das nur regelkonform sein kann? Der Titel erinnert an die App, der Clip beginnt in den Logo-Farben von Tiktok. Man erinnert sich: Schweden musste 1987 den Titel «Fyra bugg och en Coca-Cola» abändern in «Boogaloo». Die Schweizer Teilnehmer der Heilsarmee 2013 mussten sich umbenennen in Takasa… (Das ukrainische «Tick-tock» war vor Tiktok.) Es gibt Gleiche und Gleichere bei der EBU…

    • Dami Im durfte damals ja auch die Line „Trying to feel your love through face time“ behalten, da finde ich jetzt Tick-Tock weniger eindeutig, zumal „Tick-tock, watch the days go // I’m losing track of time“ immer noch eher an die Uhr als an die App erinnert.

  11. Also mal ehrlich an dem Song ist alles 08/15. Das Lied selbst, die Sängerin und die Performance bei der VE war auch nix besonderes. Vielleicht war es ja für kroatische Verhältnisse total innovativ, international dann wohl eher Durchschnitt. Dann lieber mal wieder ne Balkanballade.

  12. Kroatien will dieses Jahr modern, gewagt und sexy sein, traut sich aber nicht, die von Tante Gertrud gezogenen roten Linien zu überschreiten. Das ist Maruv für Internatsschülerinnen. 3 Minuten harm- und belanglose HIntergrundmusik. 5/12

  13. Der angenehme Schüler des letzten Jahrgangs lieferte eine zwar nicht sonderlich originelle, aber doch solide, etwas traditionelle Abschlussarbeit. Warum er von den Eltern von der Schule genommen wurde ist nicht bekannt, aber vermutlich dachten diese, er fände auch ohne Abschluss einen Job als Hausmeister oder ähnliches; vergleichbare Hoffnungen haben sie bei der stattdessen nun geschickten etwas spröden Schwester wohl weniger.

    Ihre Abschlussarbeit ist ebenfalls nicht besonders originell, aber handwerklich einigermaßen gut gemacht. Sie ähnelt jedoch vielen anderen Arbeiten von Mitschülerinnen dieses Jahrgangs.

    Dennoch spricht sich das Lehrerkollegium mehrheitlich für einen Übertritt in die Finalklasse aus.

    Für den späteren Werdegang empfiehlt sich als Beruf irgendetwas mit Zeitmanagement, das Thema scheint ihr zu liegen.

  14. Was wäre das für eine schöne Balkan-Ballade von Nina Kraljić gewesen. Aber nein, Jury und kroatisches Publikum waren sich einig, dass dieser Allerwelts-Popsong besser ist. Die Studioversion des Songs habe ich mir inzwischen aber schön gehört und auch der Gesang ist ganz OK, gut, über den Text decke ich den Mantel des Schweigens. Wirklich überzeugend fand ich den Liveauftritt auf der DORA nicht, da hoffe ich, dass da mehr Wumms in die schon tausendmal Gesehene Inszenierung mit ein paar Hupfdohlen kommt. Trotzdem steigt Kroatien von Platz 32 auf Platz 26 und wäre tatsächlich auch bei mir im Finale. Das wird sie aber auch in Wirklichkeit erreichen, mehr als hinteres Mittelfeld ist dann aber nicht drin.

    • Das Problem ist, dass die VE-Jurys und das VE-Publikum im Gegensatz zu uns ( … 😉 …) keine Ahnung vom ESC haben. Die denken dann bei solchen Nummern regelmäßig: „WOW! Das klingt modern. Das wird den ESC rocken!“ (LOL) … und dann belegt die Nummer am Ende den 16. oder 20. Platz. Das kommt immer wieder vor, und ist uns in Deutschland ja z. B. mit Cascada auch passiert. Dabei gab es 2013 einige tolle Alternativen.

  15. Der Song gut und macht laune. Ich glaube das er bei den Zuschauern gut angekommt und vielleicht wegen ihnen ins Finale gehievt wird. Ich glaube dort wird Albina zwischen 11. – 15. Platz landen.

    • Oh weh, Kroatien… der schwer auszusprechende Beitrag letztes Jahr hatte ein Herz und eine Seele, genauso wie auch das Lied des Engels von vor zwei Jahren, aber das ist einfach nix.
      Ich habe gestern Abend mithilfe des Gerbear-Sorters (den ich auch „Gerbeara Amarela do Sul“ nenne, weil mich der Name an den Beitrag von Filipe Sambado beim Festival da Canção 2020 erinnert, der höchstintellektuell und damit das krasse Gegenteil des diesjährigen kroatischen ESC-Beitrages ist) meine Rangliste zusammengestellt, in der die Kroatin nur Rumänien und Spanien hinter sich gelassen hat.
      Das Lied ist so dermaßen nichtssagend und verzichtbar, dass ich manchmal, wie gerade jetzt in diesem Moment, den Namen der Sängerin vergesse.
      Und dabei kann Kroatien was, auch wenn die letzte Top-10-Platzierung schon 20 Jahre her ist, was ich unglaublich finde. Aber hiermit kann die Frau, deren Namen mir entfallen ist, keinen Blumentopf gewinnen, es sei denn, sie hat genauso viel Glück wie ihre Landsleute von „Riva“, die mit einem nicht viel tiefgründigeren Lied den ESC nach Jugoslawien geholt haben. Aber so weit wird es nicht kommen und so bleibt nur die „Nostalgija“ wenn man an Magazin (bzw. Danijela), Lidija und Doris Dragovic denkt.

      • Das war jetzt eigentlich nicht als Antwort gedacht.
        Ich schreibe das jetzt noch mal als Kommentar. Die obige „Antwort“ und die Klarstellung können gerne wieder gelöscht werden. Genauso wie das Lied. Gott, bin ich heute bösartig 😂

  16. Na, ich sehe schon, ich falle hier etwas aus dem Rahmen. Ich habe mir schon gedacht, dass der Song hier nicht sonderlich gut ankommen wird. Ja, „Tick-Tock“ ist mit beachtlichem Abstand mein Gewinner dieses Jahr (und damit vorerst das zweite Mal für Kroatien nach 2010), der hämmernde Beat im Refrain hat mich schon beim ersten Hören sofort überzeugt. Was ich an vielen Popsongs sowohl im Radio als auch beim ESC schade finde, ist, dass es zumeist recht weichgespült wird, sodass es wenig weh tut – aber auch nicht wirklich überzeugt. „Tick-Tock“ ist so ziemlich meine Idealvorstellung eines gelungenen Popsongs, es ist ein wenig, als ob sich ein feuchter Traum der 2000er endlich bewahrheiten würde. Das Einzige, was man noch hätte machen können, ist eine Erhöhung des kroatischen Anteils, wobei der Teil in der sog. „Bridge“ ja auch hervorsticht. Ansonsten mag ich Albinas Stimme sehr, ebenso die restliche (wenn natürlich auch recht klassische) Struktur des Liedes.
    Die Chancen kann ich gar nicht einschätzen; ich sehe es tendenziell draußen, wobei im offiziellen Schnelldurchlauf Kroatien schon etwas hervorsticht, was ich bei z.B. Zypern irgendwie nicht so empfinde. Deswegen schätze ich Albina nicht chancenlos ein. Aber darüber kann man natürlich viel spekulieren, solange wir die Proben nicht kennen. 😉

    Prognose: Halbfinale 13/16 (50%)
    Meinung: Platz 1/39 (12 Punkte), bester Song des Jahres

  17. Ich liebe ja Balkanballaden, und wo hört man die schon, ausser beim ESC. Deshalb bin ich dieses Jahr auch ziemlich enttäuscht vom Hupfdohlen Pop aus Kroatien. Ach, hätte man nur an Damir festgehalten😢 oder zumindest CAMBI ausgewählt. Albina hat da bei mir nun wirklich schlechte Karten…

  18. Guter Beitrag aus Kroatien, der sowas von verdient ins Finale kommt. (Hoffentlich)
    Gefällt wie besser als Lady Gaga aus Zypern und Madonna aus San Marino.^^

  19. Aus der Reihe: „Würde ich gerne richtig gut finden, aber der letzte Wumms fehlt“. Der Refrain dieses Songs ist gut gemacht, eingängig mit Ohrwurmcharakter, aber der Rest ist derart beliebig, dass ich den Song gar nicht so oft höre. Kommt dennoch ins Finale und wird da dann aber weit hinten landen.

  20. Endlich mal ein Song aus diesem starken Semifinale, dessen Ausscheiden nach dem Semifinale ich nicht bedauern würde. Ziemlich belanglos, deswegen kam er gleich in meine „Schlussgruppe“. Innerhalb dieser Gruppe gehört „Tick-Tock“ aber zu den genießbareren Songs, weshalb es insgesamt zu Platz 34 und 3,5/10 Punkten reichen könnte.

  21. Mir gefällt der Song super. Nimmt mich auf ganzer Länge mit und lässt mich sofort mitwippen.
    Der populäre Tick-Tock-Titel wird durch die sozialen Medien für zusätzliche Aufmerksamkeit und Stimmen sorgen.
    In meiner Welt Top 5, in der ESC-Welt durchaus Top 10 ! 👍👍👍👍

  22. Oh weh, Kroatien… der schwer auszusprechende Beitrag letztes Jahr hatte ein Herz und eine Seele, genauso wie auch das Lied des Engels von vor zwei Jahren, aber das ist einfach nix.
    Ich habe gestern Abend mithilfe des Gerbear-Sorters (den ich auch „Gerbeara Amarela do Sul“ nenne, weil mich der Name an den Beitrag von Filipe Sambado beim Festival da Canção 2020 erinnert, der höchstintellektuell und damit das krasse Gegenteil des diesjährigen kroatischen ESC-Beitrages ist) meine Rangliste zusammengestellt, in der die Kroatin nur Rumänien und Spanien hinter sich gelassen hat.
    Das Lied ist so dermaßen nichtssagend und verzichtbar, dass ich manchmal, wie gerade jetzt in diesem Moment, den Namen der Sängerin vergesse.
    Und dabei kann Kroatien was, auch wenn die letzte Top-10-Platzierung schon 20 Jahre her ist, was ich unglaublich finde. Aber hiermit kann die Frau, deren Namen mir entfallen ist, keinen Blumentopf gewinnen, es sei denn, sie hat genauso viel Glück wie ihre Landsleute von „Riva“, die mit einem nicht viel tiefgründigeren Lied den ESC nach Jugoslawien geholt haben. Aber so weit wird es nicht kommen und so bleibt nur die „Nostalgija“ wenn man an Magazin (bzw. Danijela), Lidija und Doris Dragovic denkt.

  23. Kroatien gefällt mir dieses Jahr sehr gut , da will man am liebsten auf die Tanzfläsche und dazu Tanzen , aber so wippt man halt gleich mit .
    Wird sicher ins Finale kommen denn es hat seine Fans und da wohl unter die Top 15.

  24. Bei „Tick Tock“ vermisse ich noch mehr die Seele wie beim israelischen Beitrag. Die Melodieführung ist nicht sehr aufregend, das „Oh No“ klingt für mich so out of tune, dass es mir in den Gehöhrgängen weh tut.
    Nach „Dancing“ verstehe ich immer „Tinkywinky“, was für mich durchaus Sinn macht, weil das Werk in meinen Ohren näher an den Teletubbies liegt als an großer Kunst….

  25. Ich finde es schon sehr interessant das es wirklich Menschen gibt die annehmen das dieses Machwerk ins Finale kommt.NIEMALS

    • Ich kann auch gut darauf verzichten ! Nur in manchen Kreisen wird es leider ziemlich gehypt wegen „modern und innovativ“ und so.

  26. Tja was soll ich sagen… in der DORA ist mir der Beitrag noch am Allerwertesten vorbei gegangen. Aber gut, mein Musikgeschmack ist nicht repräsentativ, und der Titel sei modern.

    Albina scheint in Kroatien zwar neu, aber beliebt zu sein – so ist das eben mit Castingshow-Sternchen. Allerdings: Ihre Stimme mag ich, und ihr Debüt „Imuna na strah“ mag ich sehr. Heißt im Ergebnis, dass ich mir „Tick-Tock“ ebenfalls schön gehört habe 😉 Ja, und inzwischen habe ich den Titel sogar gekauft. Das allerdings – und ich bleibe dabei wenn ich finde, dass ein ESC-Beitrag so gehört – natürlich in der für den Heimatmarkt produzierten, kroatischsprachigen Version. Gefällt mir sehr viel besser, authentischer, ich mag den Klang der Sprache ohnehin.

    Warum also nicht modern, aber in Heimatsprache? Schade. Aber gut, einen dritten landessprachlichen Sieger nach Serbien und Portugal werden wir wohl nicht so schnell erleben.

  27. Tick tock hat mich am Anfang nicht so abgeholt. Mittlerweile höre ich es ganz gerne. Nette Popnummer, aber mehr auch nicht. Wird schwer im doch sehr flotten Konkurrenzfeld. Zudem im starken Halbfinale muss es hier schon perfekt rüber kommen um im Finale zu landen.

  28. Toller Ohrwurm aus Kroatien. Kroatien? Klingt eigentlich wie ein typischer Beitrag der Ukraine. Wenn Kroatien eine halbwegs gute Performance hinlegt, gibt es ein Wiedersehen im Finale.

  29. Kroatien ist in meiner ESC Burg im Burghof. Die schöne Minnesängerin wartet bei schönem Wetter auf eine Audience um den Herrschaften ihr können unter Beweis zu stellen. Bleibt zu hoffen das der Hofkapellmeister ein gutes Wort findet. In ihrer Heimatprovinz hat sie jedenfalls einen guten Ruf.

    Gute Popmusik, mir gefällst wird es aber schwer haben sich durchzusetzen

  30. Hat mich erst im Nachhinein überzeugen können, aber dafür ist Kroatien nun eine sichere Bank für meine Top 10. Besonders gefällt mir der Wechsel von Englisch zur Landessprache, hätte durchaus mehr als nur die paar Zeilen sein können. Falls Nina K. der Versuchung widerstehen sollte, ihre Albina-Voodoo-Puppe zeitgleich zum Semi mit Nadeln zu bearbeiten, sehe ich Kroatien sicher im Finale.

  31. „Tick-Tock“ hat einen tollen Refrain und vor allem ist Albinas Ausstrahlung und Attitude auf der Bühne sehr gut ^^ Ganz klassischer Popsong, auch nicht unglaublich modern, aber für kroatische ESC-Verhältnisse überraschend frisch und innovativ.
    Ich trauere dem sympathischen Damir musikalisch auch gar nicht hinterher. Altbacken, sperrig, sicheres Semi-Aus wandelt sich jetzt in dynamisch, eingängig und deutlich höhere Quali-Chancen um. Das gefällt mir!

    8/10 und 12/39
    2020: 4/10 und 34/41.

  32. Also dafür dass ich sonst kein Fan dieser Musik bin gefällt mir der Song gar nicht mal so schlecht. Wird aber dennoch schwer mit dem Finaleinzug.

  33. Ach, meine Gute, wie vom Fließband.

    Song: sofort vergessen
    Stimme: auf Kroatisch gut, auf Englisch schwach
    Instant-Appeal: das übliche Aussehen neuer Sängerinnen in Hrvatska
    Optik: und wenn sie dir auf der Straße begegnet, erkennst du sie nicht einmal

  34. Für Kroatien ein sehr starker Song, für mich der beste seit „Crazy“. Trotzdem irgendwie mit einem bitteren Beigeschmack, da der Titel für mich zu nah an der App dran ist. Finale sollte locker erreichbar sein. 7 Punkte von mir.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.