#FreeESC: Das sind die ersten Teilnehmer des FREE EUROPEAN SONG CONTEST

Auf einer Pressekonferenz, die wir für Euch live gebloggt haben, gab der Fernsehsender ProSieben am Donnerstagvormittag weitere Informationen zu den Teilnehmern am #FreeESC, dem FREE EUROPEAN SONG CONTEST bekannt. Dabei wurden auch die ersten Künstler benannt, die für die verschiedenen Ländern antreten sollen. Dies sind die ersten:

Bulgarien: Oonagh

Großbritannien: Kelvin Jones

Irland: Sion Hill

Italien: Sarah Lombardi

Kasachstan: Mike Singer

Kroatien: Vanessa Mai (das wussten wir schon)

Österreich: Josh. (bekannt von „Cordula Grün“)

Türkei: Eko Fresh mit Umut Timur (soll eine interessante Kombo sein)

Nachtrag – Folgende Künstler haben mittlerweile ihre Teilnahme auf Facebook bekanntgegeben:

Israel: Gil Ofarim (vermutlich mit dem Song „Alles auf Hoffnung“)

Polen: Glasperlenspiel mit „Immer da“

Schweiz: Stefanie Heinzmann

Die anderen Künstler sollen später veröffentlicht werden, ggf. erst in der Show am Samstagabend.

Schon vor der Pressekonferenz war von der Bild-Zeitung berichtet worden, dass Vanessa Mai für Kroatien (ihre Mutter wurde dort geboren) und Nico Santos für Spanien (er ist dort aufgewachsen) antreten würden. Aufgrund der sehr glorifizierenden Ankündigung des deutschen Vertreters waren viele Beobachter, darunter auch die Bild-Zeitung, bereits davon ausgegangen, dass Stefan Raab selbst für das Gastgeberland singen würde. Das ist aber noch nicht bestätigt.

Die Idee zum FREE EUROPEAN SONG CONTEST entstand nach der Absage des diesjährigen Eurovision Song Contest in Rotterdam aufgrund der Corona-Krise. Blogger Peter beschrieb die weitere Entstehung folgendermaßen: Noch in der Nacht nach der ESC-Absage durch die EBU hat der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber „ein Konzept für eine europaweite Show für 40 europäische Länder und Australien“ geschrieben und anschließend persönlich Stefan Raab als Sparringspartner ins Boot geholt. Mit Stefan Raab gemeinsam hat er das Konzept bei der EBU und dem verantwortlichen niederländischen Senderverbund eingereicht und eine Absage kassiert.

Die Idee von Thomas Schreiber hat dann Stefan Raab „inspiriert“, eben sein eigenes Ding zu machen und er hat bereits am 31. März 2020 rudimentäre Infos zum eigenen „Free European Song Contest“ veröffentlicht. Am 15. April wurden mit Conchita Wurst und Steven Gätjen dann die Moderatoren der Show bekanntgegeben. Später folgten weitere Infos zur Auswahl der Kandidaten und zum Abstimmungsprozedere. Am 5. Mai wurden letztlich die Länder bekanntgegeben, die am Wettbewerb teilnehmen sollen.


41 Kommentare

  1. Interessant, was Raab für Namen bekommt, die sich beim NDR angeblich keinem Wettbewerb stellen wollen. Oder wurden sie nicht mal angefragt?

      • @Thomas Meyer:
        Und wer sagt dir, dass der NDR weniger Gage zahlen würde? Und mit dem ESC schmückt man sich also nicht so gerne? Nunja…

      • Bin mir nicht sicher, ob und wie der NDR die ESC-Teilnehmer bezahlt.
        Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es da eine richtige „Gage“ in dem Sinne wie bei Raab gibt, eher mehr eine Aufwandsentschädigung

        Auch wäre es bezeichnend wenn man Sänger dafür bezahlen müsste, damit sie für Deutschland beim ESC antreten

        Beim ESC kann man eben auch viel verlieren….

    • Ich glaube man sollte das nicht immer so einseitig sehen. Hauptsächlich spielt wahrscheinlich das Image des ESC (und evtl. auch ein bisschen NDR) da rein. Für viele Künstler erscheint es „nicht so gefährlich“, sich diesem Wettbewerb als dem ESC zu stellen. Und wenn man mal die Berichterstattungen und die Shitstürme einiger Fans betrachtet, ist das ja eigentlich auch gut verständlich.

      Zudem frisst ein ESC auch deutlich mehr Vorbereitungszeit, als der auf die schnelle zusammengewürfelte FreeESC.

  2. Puh, die Ankündigung auch nächstes Jahr unter Umständen in die direkte Konkurrenzsituation zu gehen macht das Vorhaben definitiv nicht sympathischer. Da muss man sich ja schon wünschen, dass es floppt.

    Teilnehmerliste ist durchwachsen, aber finde auch interessant, dass jemand wie Nico Santos hier mitmacht aber am wirklichen Vorentscheid kein Interesse hat.

    Finde sowas mit Frau Lombardi oder Oonagh aber auch irgendwie albern. Dann kann man echt besser wieder einen BuViSoCo organisieren, wenn man eh nur diese deutsche Prominenz dazu holt.

    • „Die Ankündigung auch nächstes Jahr unter Umständen in die direkte Konkurrenzsituation zu gehen …“

      Wurde das tatsächlich so angekündigt? Vor einigen Wochen gab es einen Pro7-Text, in dem von der Kür des „ersten Gewinners des Free-ESC“ geschrieben wurde. Als ich daraufhin meine Befürchtung äußerte, dass dies womöglich zu einer dauerhaften Konkurrenzsendung aufgebaut werden könnte, erntete ich großes Unverständnis.

  3. Ich musste gerade grinsen. Die Auslegung, wer für welches Land singt geht sehr weit. Sarah Lombardi für Italien? Weil ihre Ex-Schwiegereltern Italiener waren? Oder hat sie einen Hund aus Italien? Grins….

    @Ansgar: Ich denke eher an „nicht stellen wollen“! Pro7 wird höchstens in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschaut. Der ESC selbst ist eine ganz andere Liga mit den vielen Ländern und vielen Millionen Zuschauern.

    Der in meinen Augen einzige hier auftretende Künstler mit internationalem Appeal ist Nico Santos.

    • Wenn ich das einmal richtig verstanden habe, hat Sarah italienische Großeltern. Sie spricht aber kein Italienisch, weil ihre Eltern sie nicht zweisprachig erziehen wollten.
      Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass Sarahs Sohn auch die italienische Staatsbürgerschaft hat. Da bin ich mir aber nicht mehr so ganz sicher. Kann auch sein, dass ich mich da irre.
      Aber für Raabs Verhältnisse sind das schon viele „Verbindungen“ Sarahs zu Italien.

  4. Kein Giovanni Zarella? Jetzt bin ich aber sehr enttäuscht… Naja, vielleicht läuft ja an dem Abend eine schöne Homeshopping Show mit seiner Frau Jana Ina auf HSE. Dann schaue ich eben das. 😉

  5. Ich finde im Netz grad nichts: Welche Conenction hat Mike Singer denn zu Kasachstan?
    Die anderen Verhältnisse sind mir klar, bei Mike steh ich nur um Dunkeln.

  6. Josh. von Cordula Grün? Aha. Klingt so, als sei Cordula Grün eine Band. 🙂

    Josh. hat das Lied „Cordula Grün“ im Original gesungen und halt auch komponiert und so.
    Seit einiger Zeit schon einer meiner absoluten Lieblingskünstler. Neue Single „Wo bist du“ ist saustark. Schön, dass jemand dabei ist, dem ich von Herzen die Daumen drücken kann.

  7. Josh ist für mich auch der interessanteste Teilnehmer bisher. Ansonsten könnten das auch alles Bundesvision-Song-Contest-Teilnehmer sein, was ja eigentlich auch so zu erwarten war.

    In der Pressekonferenz wurde übrigens gesagt, dass Sarah Lombardi eine italienische Mutter hat und Mike Singers Eltern aus Kasachstan stammen. Hatte mich bei den beiden auch schon gewundert, aber da scheint es also eine entsprechende Verbindung zu geben.

  8. Ich denke, das werde ich mir nur auszugsweise anschauen. Das Teilnehmerfeld ist nicht wirklich interessant für mich. Josh ist der einzige ernstzunehmende Künstler, finde ich.

  9. In 6 Wochen überhaupt so viele Künstler zu finden ist eine Herrausforderung. Mal sehen was dann mit mehr vorlauf und ohne Krise möglich ist dann.

  10. Oonagh <3
    Soll dann bitte in 2 Jahren für Deutschland antreten. Oder Bulgarien und die Milanov-Crew schnappen sie sich.

  11. Bis dato ist für meinen Geschmack nix dabei – bin einfach zu alt für Pro7 trotz das ich die Corona Risiko Gruppe nicht mal ansatzweise streife.
    Zwischen elbischer Feenseherin (nicht Fernseherin!) und Schlagerquark (manchmal ohne Schlüppi ! wie eine gewisse Zeitung schon mal feststellte) bzw.einer Influencer Mutti die schon mal was mit „Italien“ hatte ,dann doch nur wegen Josh schauen ,ist mir persönlich zu wenig. Könnte nicht noch ein Land für Cathy Hummels gefunden werden ! Die fehlt irgendwie dazwischen.
    ABER – Die Punktevergabe könnte ein Highlight werden.

  12. Für mich erzeugen die Teilnehmer kein ESC Feeling. Sondern eher ein VE Gefühl. Raab hat durchaus bekannte Namen dabei. Aber kaum einer den ich mir für den ESC wünschen würde. Diese Veranstaltung ist eine ESC Kopie. Natürlich ist mir das Original 1000 mal lieber.

    • Bedenk einfach auch mal der zeitliche Aspekt. Der ESC hat ein Jahr Vorlauf. Die Sendung wurde in mehreren Wochen Komplett Aufgebaut. Da musst du halt mit dem Arbeiten was du in der Zeit auch bekommst.

      • @Max: Das Problem ist doch nicht, wie toll oder nicht-toll die von Raab auf die Beine gestellte Show ist, sondern dass er diese zeitgleich zur EBU-Sendung als direkte Konkurrenz veranstaltet und damit den 41 Künstlern eine ganze Menge an ESC-interessierten nicht-Bubble Zuschauern wegnimmt. Noch schlimmer wäre es, wenn er tatsächlich versuchen sollte, mit seinem „freien“ ESC langfristig eine Konkurrenz zum anscheinend „unfreien“ echten ESC aufzubauen.

        Dass ihm dies in diesem Jahr möglicherweise noch nicht so ganz gelungen ist, darüber meckere ich keineswegs, ganz im Gegenteil, ich begrüße es ausdrücklich.

  13. Das Line-Up liest sich wirklich gut! Auch für die Kürze der Zeit, tatsächlich. Da kann ich nicht meckern. Sorry. Sowohl die Liste als auch die Kommentare. Stefanie Heinzmann, Glasperlenspiel, Gil Ofarim und my one and only NICO SANTOS. OMG. Man stelle sich einen deutschen Vorentscheid mit diesen Acts vor (bzw. für Nico Santos gerne eine Direktnominierung!) 😀

    Ja, die Zwickmühle des ESC-Fans. Wobei: Für mich als Hardcore-Fan? „Europe Shine A Light“ kann ich nachholen. Das wird bestimmt ganz niedlich, aber bei Pro7 kann ich voten. Und dazu möchte ich auch die Songs hören, sprich die ganze Sendung gucken! Und das deutsche Finale: Naja, bei den vielen „Bubble-Abstimmungen“ zur Zeit werde ich persönlich dessen auch irgendwann ein wenig überdrüssig. Bens Stage-Version werde ich dann aber natürlich auch nachholen, generell die Show. Aber ich glaube, Nico Santos gewinnt meinen Live Samstag Abend, wenn er denn antritt 😀

    Danach aber Lena! Da wäre ich beim Liveblog dabei xoxo

  14. Vielen Dank für die tollen Hinweise! Wir haben Stefanie Heinzmann, Glasperlenspiel und Gil Ofarim jetzt auch in einem Artikel genannt

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