
Nachdem Griechenland in den letzten Jahren seine ESC-Beiträge intern ausgewählt hatte, kehrte man in diesem Jahr zu einem Vorentscheid zurück, den die Sängerin Klavdia mit der Ballade „Asteromáta“ gewinnen konnte und somit für Griechenland zum Eurovision Song Contest in Basel fahren wird.
Im griechischen Vorentscheid Ethnikós Telikós 2025 kämpften 12 Acts um das Ticket nach Basel. Die Entscheidung wurde zu 50 % durch das Publikum und zu 50 % durch zwei Jurys (eine griechische und eine internationale zu je 25 %) getroffen. Am Ende lag Klavdia mit nur zwei Punkten Vorsprung vor der Mitfavoritin Evangelía. Klavdia gewann dabei das Publikumsvoting und die Abstimmung der griechischen Jury, bei der internationalen Jury lag sie auf Platz 3.
Klavdia, die bürgerlich Claudia Papadopoulou heißt, stammt aus Aspropyrgos bei Athen und hat pontos-griechische Wurzeln. 2018 wurde die Sängerin durch ihre Teilnahme an The Voice of Greece bekannt, wo sie im Team von Helena Paparizou Platz 4 erreichte. Sie hat seitdem eine große Anhängerschaft in den Sozialen Medien aufgebaut, insbesondere auf TikTok hat sie über 265.000 Follower, und überzeugt dort mit eigenen Interpretationen bekannter Pop-Hits.
2022 veröffentlichte sie ihre Debütsingle „Lonely Heart“, die Platz 1 der Shazam Discovery Charts in Griechenland erreichte. Im Jahr darauf folgte der dreifach mit Platin ausgezeichnete Hit „Haramata“, für den sie zusammen mit der weiteren Auskopplung „Vasanizomai“ als beste Newcomerin bei den Super Music Awards 2023 in Zypern ausgezeichnet wurde. 2024 erschien ihre erste EP „Klavdia“. Bereits 2022 bewarb sich Klavdia für den Eurovision Song Contest 2023, erreichte in der internen Auswahl das Finale, am Ende wurde allerdings Victor Vernicos ausgewählt.
Das Lied
Der griechische Beitrag „Asteromáta“ verbindet moderne Sounds mit ethnischen Elementen und griechischem Text. Der Auftakt ist a cappella, Klavdia singt die ersten Zeilen ganz ohne Begleitung. Dann setzt eine sanfte elektronische Instrumentierung ein, die sich im Laufe des Liedes immer weiter steigert. Im ersten Refrain kommt ein Schlagzeug hinzu, im letzten Teil dann auch ein leichter Beat. Dazwischen kommen immer wieder auch traditionelle griechische Instrumente zum Einsatz.
„Asteromáta“ (zu Deutsch „Mädchen mit Sternenaugen“) ist ein Lied, das von Flucht und Trennung erzählt. Im Text gibt es einen metaphorischen Dialog zwischen einer Mutter und ihrem vermissten Kind, der beiden Trost spendet. Dieser Dialog versinnbildlicht die Gefühle von auf der Flucht getrennten Flüchtlingen und die besondere Verbindung, die diese mit ihrer Heimat haben.
Der an sich allgemein gehaltene Text hat dabei eine ganz konkrete Bedeutungsebene für Klavdia selbst. In einem Interview erklärte die Sängerin, die pontisch-griechischer Abstammung ist, dass ihr Lied diejenigen ehren soll, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, und eine Botschaft der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit vermitteln soll:
„Unser Land hat diese Emotionen erlebt, und meine Familie hat sie durchlebt. Ich fühle mich mit dem Lied verbunden, weil meine Familie Flüchtlinge sind, und meine Großmutter hat mir Geschichten aus der Vergangenheit erzählt, die mich geprägt haben.“
„Asteromáta“ wurde von Arcade und Klavdia komponiert, der Text stammt von Arcade. Arcade ist ein kreatives Kollektiv aus Griechenland, bestehend aus mehrfach mit Platin ausgezeichneten Songwritern und Produzenten. Die Gruppe wurde 2017 gegründet. Sie hat seitdem eine zentrale Rolle in der griechischen Musikszene eingenommen und zahlreiche Hits für bekannte Künstler wie Helena Paparizou, Eleni Foureira, Sakis Rouvas, Christos Mastoras, Melisses und Antonis Remos produziert und auch schon mehrfach mit Klavdia zusammen gearbeitet. Arcade war außerdem an den griechischen Eurovision-Songs von Stefania „Supergirl“ (2020) und „Last Dance“ (2021) beteiligt.
Klavdia hat in einem Interview auch schon Hinweise auf die Inszenierung des Beitrags in Basel gegeben. Dort sprach sie über den emotionalen Fokus der Performance:
„Ich will etwas Atmosphärisches. Ich will keine Übertreibungen, sondern das Gefühl in den Mittelpunkt stellen. Ich möchte etwas präsentieren, das Gänsehaut verursacht.“
Dafür hat sie sich mit Fokas Evangelinos einen der erfahrensten Kreativdirektoren des Wettbewerbs an die Seite geholt. Evangelinos hat bereits 19 Eurovision-Acts inszeniert, darunter das legendäre „Shake It“ von Sakis Rouvas (2004). Die Inszenierung soll komplett überarbeitet werden und sich damit deutlich vom nationalen Finale abheben – mit neuen Grafiken, Lichteffekten und Outfits.
Klavdia tritt im zweiten Halbfinale am 15. Mai 2025 auf Startplatz 7 an.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Berenike: „Asteromáta“ ist eine tolle klassische Ballade mit modernem Touch. Ich mag die konservative Balladenstruktur mit Spannungsaufbau, die durch leicht folkloristische Töne und dezente Elektrosounds überhaupt nicht angestaubt wirkt. Auch gefällt mir Klavdias klare Stimme. Und einen Bonuspunkt gibt es für die Brille. 8 Punkte
Douze Points: Das kommt mir immer viel länger als drei Minuten vor – und in der Zwischenzeit war ich mindestens zehnmal mit meinen Gedanken woanders. Da sind ein paar schöne Elemente dabei, vom modernen Bass und den traditionellen Ansätzen, die sich mal reinschleichen. Das ist bestimmt auch schön gesungen, aber es berührt mich überhaupt nicht. Und ich kann mir auch keine Stimmung vorstellen, in der ich mir genau diesen Titel anmachen würde. 5 Punkte
Manu: Für mich hat Griechenland in diesem Jahr alles richtig gemacht: Klavdia ist eine charismatische Sängerin mit einer tollen Stimmfarbe, die auch optisch im Gedächtnis bleibt. Ihr Lied „Asteromáta“ schafft den Mix aus folklorischen Klängen und moderner Rhythmik extrem gut. Ein bisschen schade ist es, dass Evangelia im Vorentscheid unter die Räder geriet, aber hier hoffe ich einfach auf einen erneuten Versuch in den kommenden Jahren. 10 Punkte
Max: Auf der einen Seite mag ich das Lied und schätze auch die verschiedenen Sounds, die hier verschmelzen. Sogar ein brasilianischer Carioca-Klang ist dabei, der international gerade so im Trend ist. Allerdings höre ich das Lied nicht hoch und runter, dafür ist es mir zu schwerfällig. Dennoch kann sich Griechenland hiermit sehen lassen und das Finale müsste drin sein. 6 Punkte
Peter: Der intellektuellste und anspruchsvolle Song im Wettbewerb hat neben dem Text zwei weitere Stärken: „Asteromáta“ verspricht, eindrucksvoll inszeniert zu werden und Klavdia weckt bei mir „Stronger Every Minute“-Vibes. Magisch und sicher im Finale. 7 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 3 Punkte
- Chris: 10 Punkte
- Danio: 8 Punkte
- Giulia: 3 Punkte
- Laureen: 12 Punkte
- Rick: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 82/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Asteromáta“ auf Platz 16.
Wie schneidet der griechische Beitrag "Asteromáta" von Klavdia ab?
- Platz 11-15 (28%, 193 Votes)
- Top 5 (25%, 177 Votes)
- Platz 6-10 (25%, 172 Votes)
- Platz 16-20 (15%, 102 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (4%, 31 Votes)
- Platz 21-26 (3%, 22 Votes)
Total Voters: 697
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale:
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale:
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
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Finale und Griechenland wie im letzten Jahr mit Song in Landessprache.
Song: Berührend
Stimme: Klar
Darbietung: Abwarten
Instant Appeal: Die Brille tut es
Hausjury empfehlt Überarbeitung der Auftritt – die Wischmobtänzerinnen am Boden war keine gute Idee.
Sonst noch was? Karfreitag heute. Passt irgendwie zum Song.
Die Inszenierung wird anders aussehen als beim Vorentscheid, das hatte Klavdia bereits angekündigt.
Ist bekannt, deswegen Darbietung: Abwarten
Meinung der Hausjury stammt aus den 2. Märzwoche. Wir haben jeder Song einmal gestartet und sofort bewertet, wie jeder normaler Zuschauer in Mai macht. Und wirklich, viele Songs sind wie Einwegpackungen – die wird man nach der Teilnahme nie mehr hören.
3 Punkte nur von Benny und Guilia??? Ich falle ihn Ohnmacht.
Danke Laureen für die 12 Punkte. 😀
Der griechische Beitrag gehört zu meinen Lieblingsliedern dieses Jahr. Mein Platz 2! Die Melodie ist wunderschön melancholisch und berührend. Für mich klingt es nach Sommer und Abschied irgendwie; pure Sommermelancholie eben! Ich hoffe, dass Griechenland ganz weit vorne landet.
Für mich persönlich auch Platz 2. 🙂
Bei mir Platz 4, aber nur knapp hinter Schweden.
Griechenland? Gibt mir genau das gleiche Gefühl wie Norwegen letztes Jahr. Ich möchte es mögen, aber ich finde überhaupt keinen Zugang dazu. Sie hat eine wirklich schöne Stimme und sie ist auch eine mega attraktive Frau. Das war es dann aber für mich persönlich. Finale: Ja, aber denkbar knapp, glaube ich. Ich bin aber kein großer Fan von Griechenland. Ich schaue seit 2013 den ESC und kein einzige griechischer Beitrag gefiel mir richtig. Die letzten griechischen Titel, die mir gefielen, waren 2005, 2006 und 2008, die allesamt in meine Playlist sind.
Mein Ranking:
01.Österreich🇦🇹
05.Schweden🇸🇪
06.Norwegen🇳🇴
07.Island🇮🇸
08.Schweiz🇨🇭
09.Albanien🇦🇱
11.Niederlande🇳🇱
12.Australien🇦🇺
16.Ukraine🇺🇦
18.San Marino🇸🇲
19.Belgien🇧🇪
20.Polen🇵🇱
21.Italien🇮🇹
22.Estland🇪🇪
23.Aserbaidschan🇦🇿
24.Griechenland🇬🇷
25.Portugal🇵🇹
26.Kroatien🇭🇷
28.Slowenien🇸🇮
33.Zypern🇨🇾
34.Spanien🇪🇦
35.Armenien🇦🇲
Mit Norwegen ist es mir letztes Jahr auch so gegangen. Ich wollte „ulveham“ unbedingt mögen, habe aber keinen Zugang zu dem Lied gefunden. Ich finde Ulveham ist gutes Kunstwerk, dass Live recht cool ist, dass ich mir ansonsten aber (leider) nicht anhöre.
Ohje, da hast du genau den entgegensetzten Geschmack, wie ich!
Ulveham war meine absolute Nr.1 letztes Jahr (habe sie im Dzember live gesehen, war unglaublich gut und würde ich auf alle Fälle wiederholen).
Klavdia dieses Jahr hat mich von der ersten Sekunde an gekriegt. Dieses Jahr habe ich keinen klaren Favoriten, aber sie ist auf alle Fälle in meinem Top5-Feld!
Deshalb lieben wir doch den ESC, die Vielfalt an Genres und Musik. 😌
Es zählt zwar nicht zu meinen Lieblingssongs, aber ich denke, dass Griechenland ein Dark Horse für eine Platzierung in den Top 10 sein könnte.
Meiner Meinung nach sterbenslangweilig und auch nicht besser wie Montenegro oder Serbien. Da kann die Bedeutung noch so tief sein. Die Gefahr unterzugehen in einem sehr balladenlastigen Halbfinale ist groß. Es wird wohl trotzdem ins Finale kommen aber mehr auch nicht. Definitiv ein Downgrade zu letztem Jahr. Dafür finde ich die Bewertungen hier noch zu hoch. Ich denke es wird zwischen Platz 16 und 26 landen. Griechenlands Hoffnung im Finale ist dabei die Jury
Balladenlastig ? Nicht wirklich.
Das zweite Halbfinale? Absolut. Österreich, Griechenland, Israel, Serbien, Georgien, Montenegro…
Mich stört das nicht, meine Güte…
Schön für dich 👍🏻 Hab ich irgendwo geschrieben, dass mich das stört? Nein. Aber danke für die Info!
Du hast doch behauptet, es sei nicht wirklich balladenlastig. Jetzt wurde es dir aufgezeigt, und dann wirste pampig. btw Frankreich wird auch noch in diesem HF vorgestellt, also noch mehr Ballade. Komm klar damit, dass es andere Meinungen gibt.
Wasted Love und Freedom sind höchstens halbe Balladen.
In der ersten Folge der Songcheckshow „Adresse Basel“ ist Klavdia auf Platz Vier gelandet:
https://eurovoix.com/2025/04/18/tommy-cash-wins-adresse-basel-show-one/
Es gewann Estland mit einem knappen Vorsprung vor Tschechien.
Mir gefällt der Song aus Griechenland sehr gut und ich wünsche ihm auf jeden Fall einen Finaleinzug.
Aber irgendwie befürchte ich, dass Klavdia mit ihrem wirklich tollem Song „Asteromáta“ genau dasselbe Schicksal ereilen wird, wie es ihrer Landsmännin Yianna Terzi mit ihrem Song „Oniro Mou“ beim ESC 2018 in Lissabon passiert ist. Nämlich ein Halbfinal-Aus.
Wer sich an den wunderschönen ESC-Song aus Griechenland beim ESC-Halbfinale in Lissabon nicht mehr erinnern kann, hier folgender Link.
https://youtu.be/-XOR1DhtDC0?si=A8tYkc3HIZUPOxaZ
Danke, dass du mein Oniro Mou-Trauma wieder hervorholst. 🥲 So ein schöner Song und bis heute für mich absolut unverständlich, warum er im Semi kleben blieb.
Tatsächlich hatte ich bei „Asteromata“ zunächst auch sofort an ein ähnliches Abschneiden gedacht, bin jetzt aber etwas optimistischer. 🙂
GR 2018 war grottenschlecht performt und wurde von der Jury rausgekegelt. Die gibt es diesmal bekanntlich im Semi nicht.
Jepp. Sehr schlechte Performance. Zurecht raus.
An Oniro Mou muss ich auch immer denken.
Geht es dir gut?? Muss morgen zu Mediamarkt, habe Mist mit meinem Laptop angestellt.
Dito, kein Witz! Hab ich am Ostersamstag echt keinen Bock drauf.
Da lief ein Update was mir zu lange gedauert haben und habe es daher unterbrochen. Jetzt kommt „kein Boot“ oder sowas ähnliches. Denke mal die können das irgendwie richten.
Meiner hat seit einiger Zrit immer mal wieder Probleme und ich hab jetzt auch das Problem, dass er im Reparatur-Modus auf Freeze geht.
Da teilen wir uns ein Schicksal. Das Gehäuse meines Laptops hat sich auf einer Seite gelöst. Jetzt lässt er sich nicht mehr schließen. Hatte eigentlich nicht vor, mir alle 4 Jahre einen neuen zu kaufen.
Schreibe daher gerade auf meinen Alten Laptop wo eine Tasten schon locker sind. Es dauert auch länger hier zu schreiben da ich die Tastatur nicht mehr gewohnt bin.
Habe zum Glück noch den Kassenzettel sowie die Rechnung von 2022, denke damit können sie was anfangen und wissen was für ein Gerät es ist und was man damit in Fällen wie diesen tun muss.
Das glaub ich gern. Hab leider kein altes Ersatzgerät mehr. Der vorherige Laptop ist mir nach 10 Jahren komplett außeinandergefallen. Der hier hat nicht mal 5 Jahre durchgehalten. Schon nervig. Schließlich kostet so ein Teil keine Peanuts.
Mir widerstrebt das total, weil ich den Kult nicht mag und die Dinger a….teuer sind, aber langsam erwäg ich wirklich nen Mac. Meine Freunde, die die haben, haben nicht ständig Probleme damit. Bei mir sinds immer so 3 Jahre max.
Bin auch kein Mac-Fan. Aber bzgl. Haltbarkeit hast du da schon recht.
Ein Halbfinal-Aus, bei dem ich wirklich fassungslos vor dem Fernseher saß, als die Halbfinal-Ergebnisse verkündet wurden.
Fratello wie geht’s dir ? Zählst du noch die Tage bis du aus der Reha draußen bist oder schon die Stunden ?
Stunden! Diese letzten 10 Tage oder so waren echt too much. Gestern war super, weil top Wetter und ich bin nach Schöneberg geflohen, was reales Leben war. Eine blöde Sache, für die keiner was kann, war das ich in der Kantine erst immer ne tolle Truppe hatte, alle bis auf 1 cool
Und das richtige Level an reden. Fast völlig ausgetauscht inzwischen, Labertaschen und Langweiler.
Was machst Du? Bist Du zuhause, in BW, in PRM?
Bin weder in BaWü noch in PRM.
Meine Eltern besuchen mich in HH. Ist heute das erste Mal seit vierzehn (!!!) Jahren, dass ich an Karfreitag keine Maultschen esse. Die Zutaten sind hier in HH sehr schwer zu bekommen, so dass meine Mutter heute mal wieder an Karfreitag Forellen gebraten hat, dazu Petersilkartoffen und Senf-Dill-Sauce.
Was hat deine Mutter eigentlich immer zu Ostern an Karfreitag gekocht ?
Sonntags hatten wir erst Brunch, dann abends Lamm. Montag wie 2. Weihnachtstag Reste und Naschkram. Sie hat ja auch immer Brot/Brötchen gebacken, da konntest Du dann immer super Sandwiches mit dem Lamm (bzw. Weihnachten der Pute) mit machen. UPS sorry, das war allgemein, hatte Karfreitag übersehen, haben wir aber auch immer gemacht. So mit der ödeste Feiertag, man hoffte halt auf gutes Wetter, dann haben wir gegrillt.
Griechenland 2018 war in Audio sehr gut, die Live Performes war miserabel, gleiche gilt für Belgien 2018.
Ein wunderschöner Song aus Griechenland. Toll, gesungen , Gänsehaut bekommen und es wird eine tolle Atmosphäre erzeugt. Für mich ein klarer Final Song und bei mir in den Top 5.
Nun also Griechenland.
Ersteinmal hat das Lied ein wunderschönes Musikvideo, das auch wirklich die Essenz und die Message vom Song widerspiegelt . Das hat mir den Beitrag auch noch mal näher gebracht und zweifellos ist das ein Stück Musik mit Anspruch und verlangt vom Hörer auc, dass man sich drauf einlässt. Mir gefällt auch die Verbindung zwischen traditioneller Balladenstrukrur und dem leichtem Anklang an elektronischen Elementen, das hat etwas leicht Sphärisches. „Asteromáta“ hat etwas ganz schönes, sachtes und ist dabei trotzdem sehr eindringlich. In meinem persönlichen Ranking spielt es allerdings nicht ganz oben mit, eher so zwischen Platz 10 und Platz 15.
Es fehlt für mich einfach noch etwas, um wirklich zu einem meiner großen Favoriten zu gehören, was im Gegensatz dazu die Schweiz mit ebenfalls einer sanften Ballade einfach etwas besser schafft. Aber ich verstehe total, warum „Asteromáta“ so gut ankommt und so viele Fans hat. Beim Contest sehe ich das Lied sicher im Finale und und dann irgendwo zwischen linker und rechter Tabellenhälfte. Dort würde ich dann Platz 10-16 prognostizieren, also im besten Fall ein Grito-Ergebnis und im schlechtesten Fall ein Ramonda-Ergebnis (die ich beide übrigens auch sehr gerne mag).
Schöne Ballade. Wird aber beim Televoting untergehen und nicht das Finale erreichen.
Hoffentlich liegst du da falsch!
Das wäre ein echter Verlust für’s Finale!
Man sollte bei der hier im Forum zelebrierten Ehrfurcht vor griechischen Beiträgen schon realistisch bleiben.😉
2023 gab es keine Ehrfurcht….
Heute Griechenland.
Letztes Jahr konnt ich nichts mit Griechenland anfangen, da war Griechenland bei mir nur Platz 33!!! im Gesamtranking. Dieses Jahr gehört Griechenland mit zu den Aufsteigern des Jahres im Vergleich zum letzten Jahr.
Ich bin eigentlich bekannt dafür ein Balladenmuffel zu sein. Hier brauchte ich auch etwas, aber als es dann Klick gemacht hat, kann ich von der Nummer am liebsten nicht genug bekommen. Was mich am meisten begeistert die musikalische Umsetzung, dass ist einfach Spitzenklasse für mich. Das Lied griecht (baut) sich schön langsam auf, dann kommt der wunderbare Beat dazu einfach traumhaft. Die Inszenierung wird bestimmt anders als bei dem Vorentscheid, mein Favorit war ja Kostas Ageris mit Gi Mou, den ich heute auch sehr oft höre. Klavdia war aber bei mir immerhin auf Platz 3.
Für mich ist Klavdia die beste Ballade im diesen Jahr, wo vielleicht noch Yuval und und Louane sowie Nina dazu stoßen werden.
Ich bin heute Team Laureen (Jawoll) sowie Chris, Rick, Manu!! Denn die Ballade hat bei mir eine Wertung von 10,50 Punkten Tendenz steigend!!!
2: Griechenland (Laureen, Chris, Rick, Manu)
3: Australien (Max, Berenike)
4: Österreich (keine Teampunkte)
2: Albanien (Laureen)
3: Ukraine (Danio, Peter)
4: Armenien (keine Teampunkte)
5: San Marino (Laureen, Peter, Rick, Berenike)
6: Portugal (Berenike)
7: Griechenland (Laureen, Chris, Rick, Manu)
8: Aserbaidschan (Peter, Rick)
9: Italien (Benny, Danio)
10: Schweiz (Rick)
11: Niederlande (Manu, Douze Points, Berenike)
12: Slowenien (Peter)
13: Australien (Max, Berenike)
14: Zypern (Peter)
15: Norwegen (Guilia)
16: Belgien (Laureen, Manu)
17: Polen (Douze Points)
18: Spanien (Danio, Berenike,)
19: Kroatien (Guilia, Max, Douze Points,)
20: Österreich (keine Teampunkte)
21: Estland (Berenike)
22: Island (Guilia)
Prognose Platz 11 bis 15 (hoffentlich höher)
Das will ich auch hoffen !
Bei mir war Griechenland letztes Jahr auf Platz 1. 🤩 ZARI!!! 💃💃💃💃
Letzetes Jahr Estland auf der 1 bei mir.
Schön, dass du diesen Song auch magst!
Ist definitiv einer meiner Favoriten dieses Jahr! 😛
Die Zatti… nerviger Song, mittelmäßige Stimme, langweilige Performance und dann auch noch charakterlich mies. 🤦🏼♂️
Musikalisch gewisse Ähnlichkeiten mit Nemo, beides chaotisch zusammengewürfelt Versatzstücke.
Ja, beides Schrott 🤭🤭🤭
Wenn’s läuft, gefällt’s mir ganz gut, aber wenn es vorbei ist, bleibt bei mir leider gar nichts hängen. Die Stimmung ist wirklich sehr schön, aber sie trägt schon kaum über drei Minuten, geschweige denn darüberhinaus. Ich halte Asteromáta für ein gutes Lied, aber nicht für einen guten Wettbewerbsbeitrag. Wenn es im Halbfinale hängenbliebe, wäre ich nicht schockiert.
Das ist einer der ganz wenigen künstlerisch anspruchsvollen Beiträge dieses Jahr. Vielen, vielen Dank, Griechenland. Zudem: toller Text und grandiose Stimme.
Selbst wenn einem das persönlich wenig gibt, ist mir schleierhaft, wie man dafür weniger als 6 Punkte geben kann. Ich habe Nemo z. B. letztes Jahr auch eine 7 gegeben, obwohl ich mir The Code kaum anhören kann … ganz einfach, weil die Qualität der Komposition evident ist.
P.S. Habe ich eigentlich was verpasst oder gab es in Semi 1 kein Reaktionsvideo zu Portugal?
P.S. Habe ich eigentlich was verpasst oder gab es in Semi 1 kein Reaktionsvideo zu Portugal?
Das kommt vielleicht erst zur Show Premiere, da soll es ja 1/3 Premiere geben, da kann es sein, dass die sich Portugal für die Show aufsparen.
Ich kann es auch nicht verstehen, wieso man für so ein Meisterwerk nur 3 Punkte vergeben kann.
PRT25 klingt für mich allerdings nicht wie ein Bloggerliveshowaufbewahrungsbeitrag …
Stimmt.
Macht aber auch wenig Sinn, diese Reaction im Vorfeld zu veröffentlichen, da sonst die Aufrufzahlen in den Keller gehen. 🤓
😆😆😆😆
Ja, Portugal kommt erst in der Show. Bislang wurde nur ein YT-Short als Teaser veröffentlicht.
„Das ist einer der ganz wenigen künstlerisch anspruchsvollen Beiträge dieses Jahr.“
du meinst jetzt 🇬🇷 2024 oder? 🐰
Leider berührt mich die Ballade so gar nicht … für mich persönlich ist sie im Mittelfeld, denke aber, dass sie auf der rechten Tabellenhälfte landen wird. Es gibt dieses Jahr bessere Balladen, die beim Publikum abschneiden, so dass das Punkte kosten wird. Selbst bei der Jury bin ich nicht so sicher … aber ich lass mich überraschen, da ich meistens eh falsch liege! 😂
Dann wollen wir mal hoffen, dass Du falsch liegst, aber ich erwarte leider auch nur einen Mittelfeldplatz.
Bevor Griechenland ab Mitte der 2000er dem Shake Shake-Virus zum Opfer gefallen ist. mochte ich viele Beiträge sehr gerne, aber glücklicherweise waren die letzten 2 Jahre wieder grandios (davor noch 2011 – ich ignoriere den Live-Rap – und 2013). Den einzigen griechischen Siegertitel finde ich leider billig, und die Darbietung aus dem Jahre 2009 war der Tiefpunkt der griechischen ESC-Geschichte.
Stimmt,…. Aber die schlimmsten Beiträge aus Griechenland waren 1987, 1990. 2002 und 2003.
Geniale Ballade aus Griechenland. Super Stimme! Finale muss sein.
Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.👍
Glaube eigentlich schon, dass es der Song ins Finale schafft. Er hat ja doch recht eigenständig, und kann deshalb positiv auffallen. Im Finale tippe ich aufs vordere Mittelfeld.
Griechenland
Als nächstes berät das Kollegium der Basler Gesamtschule über die Schülerin aus dem Dorf Griechenland, die durch ihre markante Brille äußerlich hervorsticht.
Während sich manche Kollegen Sorgen um die sehr ruhige und introvertierte Schülerin machen, kann die Schulpsychologin diese beruhigen. So konnte sie in mehreren Gesprächen mit der Schülerin herausfinden, dass diese – im Vergleich zu den vielen sehr lauten Schülern des Jahrgangs – einfach ein ruhigeres Gemüt hat und insgesamt sehr reflektiert sowie bodenständig auftritt.
Die Kunstlehrerin berichtet eindrucksvoll von dem Talent der Schülerin, sehr ausdrucksstarke Bilder zu zeichnen, die zwar oft nur mit wenigen Elementen daherkommen, aber dennoch klar in ihrer Botschaft sind. In eine ähnliche Richtung geht das Lob des Deutschlehrers: Die Schülerin sei herausragend in der Interpretation von Metaphern und anderen rhetorischen Figuren und auch ihre eigenen Geschichten leben von einer sehr bildhaften Sprache.
Ebenfalls positive Worte verlieren zum einen die Geschichtslehrerin, da sich die Schülerin exzellent mit der Geschichte der Völker auf dem südlichen Balkan auskennt, sowie der Politiklehrer, da die Schülerin ein gutes Gespür für Ungerechtigkeiten auf lokaler sowie internationaler Ebene habe.
Kritik gibt es allerdings auch, und zwar vom selbstgefälligen Sportlehrer. So sei die Schülerin steif wie eine Litfaßsäule und boykottiere konsequent die Teilnahme am Völkerball.
Dies reicht jedoch nicht, um eine Versetzung der Schülerin nicht auszusprechen, da die Mehrheit im Kollegium eine solche befürwortet. Der Schulleiter vergibt 8 von 12 Punkten.
Ich wusste, dass es Kritik vom Sportlehrer geben würde. 😂
Wer braucht schon (Schul-)Sport?! 😜
Und dann auch noch Völkerball. 😉
Sehr schön, was meint eigentlich die Physiklehrerin zu ihr, die müsste sie ja mögen wegen der Brille. 😉
In Sachen Griechenland würde ich mich in diesem Lehrerkollegium und sogar mit diesem Schulleiter sehr wohl fühlen!
👍😉🫶
Der Schulpsychologin hat die Schülerin unter Tränen gestanden, dass sie extremes Heimweh hat. Diese riet ihr, das Problem einfach wegzusingen.
Und der Musiklehrerin fiel auf, dass die Schülerin Zarah Leander sehr verehrt, nicht musikalisch, aber was deren Accessoires betrifft.
Ein wunderschönes Kunstwerk, das für mich irgendwie den Charme einer fancy Acqua-Morelli-Flasche hat. Könnte womöglich auch an der Gestaltung des Covers der Single von „Asteromáta“ liegen, die man bei YouTube gemeinsam mit der Audioversion mitgeliefert bekommt.
„Asteromáta“ ist ohnehin schon aufgrund seines sphärischen Charmes eine Schönheit und das Wissen um die Hintergrundgeschichte verstärkt den Eindruck noch mehr. Die Griechen hatten sehr unter den Türken zu leiden, ein Unrechtsbewusstsein besteht bis heute nicht und auch heutzutage noch muss sich Griechenland vor der Türkei in Acht nehmen. Das löst bei mir schon unweigerlich ein Solidaritätsgefühl aus.
Trotz des in diesem Lied behandelten Themas ist es fast schon Tiefenentspannung nach dem ganzen Spektakel aus Armenien und Österreich. Sich davon abzuheben ist nicht einfach, aber „Asteromáta“ hat zurecht gute Finalchancen. Klavdia hat das Glück, auf Stimmen aus einigen Ländern mit reichlich griechischer Diaspora hoffen zu können. Vielleicht wird sie am Ende irgendwo unter ferner liefen landen, aber zumindest musikalisch wäre ein Ausscheiden sehr traurig.
Die Klavdia, Bardin der Griechen
Mit Müh ins Finale wird kriechen
Doch dort im Tableau
(Das wird leider so!)
Wird sie unten rechts dahinsiechen.
Sehr schön.
„Tableau“ und „so“ miteinander reimen finde ich sehr originell. 😀
Griechenland:
Top:
1992 (im Olymp)
2013
1997
2006
2018
Flop:
1988
2002 (wobei das schon wieder lustig war)
2008 (kann mir mal bitte irgendwer erklären, was daran so toll war?)
In den 90er Jahren fand ich fast alle Beiträge super, besonders: 1992, 1993, 1995 und 1997.
2010 und 2013 und natürlich 2024 sind ebenfalls meine Griechenland Highlights!
Ich würde in den 1990ern noch 1996 hinzufügen. Es gibt kaum ein anderes Lied, das mich in so positive Stimmung versetzt, wenn ich es höre. 😍
Bei 2010 liegen wir leider sehr weit auseinander. Diese Testosteronnummer ist mir ganz einfach zu viel.
1996 hab ich vergessen. Und 2010 mag ich, aus welchen Gründen auch immer, gerne! Wahrscheinlich ist es das Testosteron 😃
Ich mag 2010 auch !
Dito!
Ein guter Grund. 🙂
Uff.. 2024 war bei mir schon ganz unten, bevor sie sich als nicht nette Person geoutet hat.
Eine von diesen anstrengenden Chaos-Nummern.
Mir gefällt bei „Asteromáta“ das Instrumental, es klingt irgendwie so magisch und mystisch, so nach Weltraum, Sternen und Planeten. Klavdia kann auch sehr gut singen, allerdings mag ich ihre Stimme nicht und das Lied holt mich nicht ab.
Auf den Auftritt bin ich aber bereits gespannt, denn man kann den griechischen Beitrag in diesem Jahr sehr gut inszenieren, das könnte mich dann vielleicht doch irgendwie erreichen. Immer, wenn ich das Lied höre, habe ich einen klaren schönen Sternenhimmel oder eine Galaxie vor Augen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Griechenland ins Finale schafft. Dort landet das Lied aber eher im hinteren Mittelfeld.
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr sprang sofort die Nana Mouskouri-Gedächtnisbrille ins Auge.
Das griechische Lied im letzten Jahr fand sie sehr schlimm, das diesjährige nicht, aber sie empfindet es auch als nichts besonderes, es gefällt ihr nicht.
Je länger „Asteromáta“ lief, desto genervter war sie davon. Liefe es im Radio, würde sie es ausschalten.
Ich bin bekennender Griechenlandfan und liebe viele ESC Beiträge der
Vergangenheit. Im letzten Jahr war Marina Satti, neben Iolanda aus Portugal, meine unangefochtene Nummer 1. Und in diesem Jahr: The same!
Klavdia ist nicht nur optisch ein Highlight (ein Feger), sondern besticht durch ihre Stimme und ihr charismatisches Auftreten. Der Mix aus Folklore und modernen Elementen, der ruhige Einstieg zu Beginn des Liedes und der Text – all das berührt mich sehr! Von Beginn an war Klavdia in meiner persönlichen TOP 3. Der Auftritt zeigt, ob sie meine Nummer 1 werden wird. 12 Punkte für Greece auch 2025!
Bei Griechenland sind wir auch in diesem Jahr wieder eng beieinander, wenngleich ich nicht ganz so euphorisch wie du bin. Aber es kommt in diesem Jahrgang ja eher selten vor, dass wir beide einer Meinung sind…
Marina Satti verbindet auf ewig 😊
Damit ist die Abteilung für Frauen im Fegermuseum offiziell eröffnet. 🙂
Fehlt nur noch eine Abteilung für Diverse. 😀
Nein, Fegermuseum = attraktiv.
👍😂😂
Im Feuermuseum auf Platz 1!
Feger
Es geht hier aber nicht um ice queen Louane.
Als an männlichen ESC-Teilnehmer gibt es dieses Jahr in Basel nach meiner Ansicht keinen heißen Feger.
Deswegen liegt meine Ganze Hoffnung auf einen heißen Feger dieses Jahr bei einen der Tänzer von Melody aus Spanien. 😀
PARG! 😉
PARG? Claude? Go-Jo? AdonXS?
Italien ja dieses Jahr leider ungewöhnlicherweise mit dem Griff ins optische Gruselkabinett.
OT:
Der YT-Algorithmus hat mir eben das hier ausgespielt. Warum? Wieso? 😀
Du hast anscheinend ein Stein im Brett bei Youtube. 🤣 🤣 🤣
Immerhin nicht wie bei mir gestern keine Karaokeversion Last Christmas von Wham. 🙈
Edit: Es war bei mir auch gestern bei Youtube kurz mal da.
Wurde mir gestern auch schon vorgeschlagen. 😅
😀
Hast du beim ESC Kompakt Live im Chat etwas geschrieben? Falls ja, liegt dort die Verknüpfung zum Lego.
Das erklärt so ziemlich alles. 😀
Darüber freut sch User Inn4bricks! Das mit dem ESC Lego Syle gab es auch im vergangenen Jahr!
Der veröffentlicht das seit Jahren (anfangs die ESC Shows). Ich liebe es.
Ich hoffe, es reicht für die vordere Hälfte. Die Performance wird in Basel ganz anders aussehen als bei der griechischen Vorentscheidung.
Ich bin sehr froh, daß Klavdia Griechenland vertreten darf. Nein, diese Stadionhymne von Evangelia wäre keine Alternative gewesen.
Endlich mal ein guter Balladenjahrgang und „Asteromata“ ist für mich der beste Beitrag aus Hellas seit 2013. Tolle Stimme, wunderbarer Text und athmosphärische Instrumentierung. Efharisto poli !
Ich werte mit 10.5 von 12 Punkten und Platz 4 von 37. Bekommt von mir mehrere Anrufe am 15.5.
Zweites Semifinale
Griechenland 10,5/12
Australien 6/12
Österreich 2,5/12
Armenien 1,5/12
In diesem Jahr packen mich die „sperrigen“ Lieder einfach nicht. Semi 2 ist finde ich auch nicht so unterhaltsam wie Semi 1. Griechenland ist für mich weder schlecht noch gut. Es ist halt dabei. Griechenland kann es viel besser! Stichwort 1976, 1985, 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1997, 2006.
Mich wundert, daß Chris den Bezug nicht versteht….
Der griechische Beitrag ist einer der wenigen Highlights in diesem Jahr.
Obwohl man „Asteromáta“ nicht mit dem griechischen Beitrag vom letzten Jahr vergleichen kann, schaffen es die Griechen inzwischen, folkloristische Klänge im modernen Gewand zu präsentieren. Und modernes Gewand gefällt mir.
Man merkt zwar auch diesem Lied an, für was es komponiert wurde, aber es fällt mir nicht unangenehm wie bei anderen auf… ich könnte mir vorstellen, dass es auch über den ESC hinaus gespielt wird.
Ich kann mich nicht mehr an den Auftritt im VE erinnern, aber wenn der nicht so toll war und für Basel geändert werden soll, wird das bestimmt einen sehr guten Platz erzielen. Von mir gibt’s 8/10 Punkte.
Wunderschöne, besondere Ballade! Ich würde mir sehr wünschen, sie im Finale zu hören. Allerdings könnte genau das – nämlich, dass es sich um eine eher sperrigere und nicht sofort zugängliche Ballade handelt – leider dazu führen, dass der Weg bereits im Halbfinale endet.
Da Portugal es letztes Jahr als sperrige und nicht sofort zugängliche Ballade ins Finale geschafft hat, bin ich da bei Griechenland dieses Jahr auch relativ zuversichtlich, was den Finaleinzug betrifft.
Obwohl ich deine Bedenken auch nachvollziehen kann, immerhin hat Estland 2023 sich nur gerade so auf Platz 10 im Semi ins Finale gehievt. Balladen haben wohl doch leider noch einen Nachteil in reinen Televote-Abstimmungen, aber „Asteromáta“ dürfte wohl auch aufgrund vieler Votes aus dem Balkan das Finale packen.
Berührt mich leider so gar nicht. Nervt aber auch nicht. Deshalb finde ich den Song schon mal besser als Marinas letztes Jahr. Der griechische 2024er-Beitrag war mein letzter Platz. Hab nicht eine Sekunde davon ausgehalten, ohne aggro zu werden. Klavdias Song läuft bei mir so nebenher. Ich seh ihn als klassischen ESC-Beitrag und deshalb dürfte er es auch ins Finale schaffen. Schwer einzuschätzen, wo er dort landet. Ich tippe aufs Mittelfeld.
Das mit letzten Jahr ging mir ähnlich, war aber nicht mein letzter Platz, das war Joost.
Ach ja. Den hatte ich ganz verdrängt.
Sollte man auch vielleicht besser verdrängen.
Das kannst du doch nicht über meine Marina schreiben. 🥲 ZARI wird für immer in meinem ESC-Olymp bleiben und hält dort aktuell einen der vielen Throne inne. 🙂
Es tut mir ja leid. Ist halt die Art von Musik, die mein Nervenkostüm nicht aushält. Bei Angelina ging es mir auch so. Ladaniva war grenzwertig.
Die anderen werden alle von Malta besetzt.
Malta Ist DER THRON. 🤓
Das (vorläufige) Ergebnis der Abstimmung verwundert mich dann doch. Wenn sich Griechenland für das Finale qualifiziert (was ich noch nicht für gänzlich ausgemacht halte), dann rechne ich zu 100% mit einer Platzierung zwischen Platz 21 und 26. Die Jurys haben in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass sie Ethno-Balladen eher mit Punkten ignorieren und sich mehr und mehr auf die Popsongs konzentrieren. Deshalb rechne ich mit sehr wenigen Jurypunkten sowie auch wenigen Punkten vom Televoting, weil die Nummer in einem 26er-Feld vermutlich untergehen dürfte.
Wie ich in meinem Kommntar schon erwähnt hatte, sehe ich zwei mögliche Ergebnisse für Griechenland: Entweder die Jury überhäuft „Asteromáta“ mit Punkten und schiebt es so gerade so in die Top 10 (wie z.B. bei Grito) oder die Juroren „übersehen“ das Lied und es landet im Finale auf der unteren rechten Tabellenhälfte (wie z.B. bei Ramonda).
Ein Finaleinzug sollte aufgrund des Alleinstellungsmerkmals aber trotzdem stattfinden, vorausgesetzt, das Staging wird verbessert.
Nun gut, richtig herausragende Popsongs gibt es dieses Jahr eben nicht.
Astero máta… hari
Zunächst: die Brille! So geht eye-catching.
Klavdia singt toll – ein ein wenig schwermütiges Lied – passend zum Text und zur Absicht dahinter. Dafür mag ich ESC- 🇬🇷 , sie können Party und auch Sehnsüchte wecken. Fein. Sicherer 11. Platz im Finale.
Übrigens stehe ich noch heute unter Schock, weil Griechenland letztes Jahr ins Finale kam und auch noch einen soliden Platz belegt hat. Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Sogesehen ist der heurige Beitrag eine Wohltat.
Stimmt. 🤭
Ich stehe immer noch unter Schock, warum Marina nicht Zweite wurde sondern der durchschnittliche Song aus Kroatien. 🙂
Gestern habe ich ja im Artikel zum Österreichischen Songcheck eine Voting-Simulation des ESC 2025 und das komplette Endergebnis vom Finale gepostet.
Und hier nun die Detaillierten Votingergebnisse:
Jury-Voting:
1. Österreich 290P
2. Niederlande 245P
3. Frankreich 189P
4. Schweden 161P
5. Malta 139P
6. Finnland 126P
7. Tschechien 119P
8. Schweiz 85P
9. Israel 71P
10. Norwegen 70P
11. Albanien 66P
12. Italien 65P
13. Estland 62P
14. Zypern 59P
15. Portugal 57P
16. Vereinigtes Königreich 51P
17. Luxemburg 44P
18. Ukraine 42P
19. Griechenland 38P
20. Australien 37P
21. Armenien 29P
22. Spanien 26P
23. Litauen 24P
24. Island 21P
25. Deutschland 19P
26. Polen 11P
Televoting:
1. Schweden 303P
2. Österreich 226P
3. Israel 211P
4. Finnland 185P
5. Estland 165P
6. Albanien 143P
7. Ukraine 125P
8. Niederlande 103P
9. Polen 93P
10. Frankreich 80P
11. Malta 73P
12. Italien 71P
13. Litauen 64P
14. Norwegen 56P
15. Griechenland 48P
16. Zypern 46P
17. Australien 39P
18. Deutschland 31P
19. Portugal 27P
20. Armenien 22P
21. Island 21P
22. Tschechien 19P
23. Spanien 18P
24. Luxemburg 17P
25. Schweiz 15P
26. Vereinigtes Königreich 3P
Österreich wird deutlich schlechter abschneiden, vor allem bei den Jurys. Diesmal gewinnt der Publikumsfavorit den ESC oder es gibt ein Szenario wie 2016 und 2019.
Hattest du schon gesagt, was das für eine Simulation ist?
Mag ich gerne, eines der ruhigeren Lieder mit denen ich zurecht komme. Wäre bei mir auf einer Liste mit Sachen wie Grito oder dem Felsenteller aus Serbien letztes Jahr.
Kommt ins Finale, dann so 14, 15 rum.
OT, aber dennoch scheinen mir die Kommentare zu dieser wundervollen Ethnoballade aus Griechenland ein guter Ort dafür: Louane hat eine Acoustic Version veröffentlich (Matty, wenn die schon irgendwo verlinkt sein sollte, sieh es mir bitte nach). So natürlich, so unprätentiös, so verdammt gut. Formidable!!! 🥰🇫🇷😍
https://youtu.be/oXghiga0yBg?si=46tQCGUjye-CyY87
Selbst falls sie schon verlinkt wurde musst du dich NIEMALS entschuldigen und schon gar nicht bei einem User, der nicht mehr „zu sagen hat“ als alle anderen hier.
Danke für den Link. 🥰
Dürfen darf er aber schon. 🙂
Hab ich nicht abgestritten 😒😒😒
Fein.
Sehr gerne 🇫🇷👍🏻
Hier werden es verlinkt:
https://esc-kompakt.de/deutschland-beim-esc-2025-abor-und-tynna-sagen-auch-pre-party-in-madrid-ab/
Ich hab‘s geahnt 😇
Song: 2,5/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 1/5 Punkten
Instant Appeal: 1/5 Punkten
Es gibt Songs die sind bei mir grower und es gibt Songs die sind das Gegenteil. Leider ist das hier der Fall. Ich würde das Lied so gerne mehr mögen, zumal in Landessprache und von einer begabten sympathischen Frau gesungen. Dennoch bei mir nur noch:
Platz 25 von 37 mit (5/10)
Tipp:
Platz 13 im Semi 2
😯 😯 😯 Beim nächsten Jahr vielleicht.
Diesmal weit auseinander!
Ja. Darf passieren. 🤭
Gestern fand in Norwegen die erste ESC Preview- Show Adresse Basel statt. Und ich muss sagen, die Norweger haben Geschmack. Es gewann Estland und Letzter wurde Litauen.
1. Estland 69
2. Tschechien 68
3. Irland 57
4. Griechenland 55
5. Dänemark 41
6. Armenien 28
7. Litauen 18
So ähnlich hätte ich auch gewertet.
Ich nicht….
Ich hoffe Estland klaut Schweden wichtige Televotingpunkte 😉. Gefallen tun mir beide Lieder. Litauen und Armenien mag ich überhaupt nicht. Und Irland wünsche ich mir so sehr im Finale. Aber ich glaube das wird sehr eng.
ich auch nicht! 😉
bei mir wäre Irland ganz hinten.
1.Griechenland
2.Tschechien
3.Armenien
4.Litauen
5.Estland
6.Dänemark
7.Irland
Bei mir CZE/PARG/GRE. Der Rest interessiert mich nicht.
Bei mir noch Dänemark dazu, der Rest ist für mich nicht so interessant.
Adresse Basel er veldig morsom 😀 Freu mich total, dass diese Sendung endlich beginnt!!
Estland auf der 1 und Irland auf der 3. 😱😱😱
Ja. Ein tolles Erlebnis. Dänemark hätte ich auf die 4 gesetzt.
„ESC Preview- Show Adresse Basel“
youtube?
die norweger haben bestimmt keinen geschmack,wenn sie z.b. irland so weit über litauen setzen.
heimvorteil mit faden beigeschmack und rockfreunde haben da sicher nicht gevotet!
Doch! Auch Rockfans haben Geschmack. Deshalb ist Litauen hinten.
Bei Irland waren sie denke ich aber mal nicht so ganz objektiv, ist ja Norwegerin.
Wer will, hier kann man es sich anschauen mit englischen Untertiteln.
litauen:
soviele schmähungen und häme von den ach so liberalen norwegern läßt (mal wieder) tief blicken.
solche nummern haben die selbstgefälligen herrschaften schon des öfteren abgezogen,vor 2 jahren traf es glaube ich alika.
bei den meinungen zu litauen muß man ja auch mal schauen,was die norweger da am start haben und das ist ja nun wirklich nicht die musikalische offenbarung aber norweger tragen wohl ganz gerne das näschen ein wenig höher.
wenn aber keine rockfans vor ort sind dann ist es eigentlich unerheblich ob die geschmack haben.
…estland kommt direkt nach litauen und auch da sind manche studioaussagen ziemlich wild.
ich werde das mal weiterverfolgen auch wenn der autschfaktor enorm ist…
Armenien kriminell unterbewertet.
Du musst Dich schon auch mal auf die Komposition konzentrieren 😉
Mein Fokus liegt ja immer auf dem Text. Wenn Axel Hirsoux oder Klawdia das singen würde, würden alle die positive Botschaft. Also glaub ich zumindest. PARG singt ja glaube ich auf armenisch, jedenfalls versteh ich kein Wort.
So sehr ich meine Norskies mag, aber Litauen auf dem letzten Platz?
Kein Geschmack, nirgends.
Bin jetzt auch kein Fan des litauischen Beitrags, aber die Kommentare fand ich teilweise auch unnötig gehässig.
Die Gehässigkeit innerhalb der ESC-Community und -Bubble ist der Hauptgrund dafür, wieso ich die meisten Seiten meide. Das hat nix mehr mit unterschiedlichen Geschmäckern oder sachlicher Kritik zu tun. Letztes Jahr empfand ich als sehr schlimm. Und dieses Jahr scheint es sich genauso fortzusetzen. Und das schließt leider kein Land aus. Bei manchen Kommentaren über die Künstler*innen muss ich mich echt beherrschen. Mir gefallen auch manche Beiträge nicht. Und einige Interpret*innen sind mir eben weniger sympatisch als andere. Aber was da in einigen Kommentarspalten abgeht… übel.
Griechenland 🇬🇷
46 Beiträge
10 gefallen mir.
Der Rest: sehr viel Mittelmaß und einige Songs die mir so gar nicht gefallen.
Wirklich schrecklich finde ich:
43 . 1987: Bang
44 . 2004: „Shake it“
45 . 2010: „Opa“
46 . 2013: „Alcohol is free“
Platz 46? 😱😱😱
Platz 46 wäre bei mir vermutlich ZARI.
😱😱😱 Ich hatte die Satti ganz verdrängt. Die ist auf der 45 ! Der Rest halt eine Platzierung höher.
Die Satti verdränge ich irgendwie jedes Mal. Aber gut, sie würde es sicher nicht stören. Sie hat sich ja auch die Ohren zugehalten bei der Pressekonferenz als die Israelin sprach. 🤷🏼♂️
Eine Enddreißigerin die sich dermaßen infantil verhält sagt alles. 🤦🏼♂️
Dass sie sich dafür längst entschuldigt hat, verdrängst du gekonnt, weil es nicht in dein Weltbild passt, nehme ich an…
Jaja… auf Druck von außen. Und mein Weltbild geht dich nix an. Du wirst es eh drehen wie es dir passt. BYE.
Sie setzt sich immerhin auch für Geflüchtete ein.
Wenn ich es richtig gesehen haben, hat Sakis 2004 der Tänzerin auf den Po geklatscht. 20 Jahre später wäre das zurecht undenkbar. Mich wundert aber schon, dass das 2004 noch nicht verpönt war.
Und der Grieche von 2002 hat seine Ritterrüstung dem Norweger von diesem Jahr geschenkt. Der diese hoffentlich in Basel nicht tragen wird.
Der Rouvas ist ja in Griechenland eh sehr umstritten . Diese Thematik hat da,it unter anderem zu tun.
Der Norweger hat ja schon geäußert dass er das Konzept geändert hat. Angeblich um nicht mit Armenien verwechselt zu werden. Als ob. 🤣🤣🤣 PARG ist eine viel höhere Liga 🤭🤭🤭
Mein Fall war er zum Glück noch nie, auch optisch in keinster Weise ansprechend.
Mariza Koch ist natürlich episch !
Aber sowas von ☝🏼☝🏼☝🏼🥰🥰🥰
Klavdia ist in meinen persönlichen Top5 dieses Jahr, habe aber auf Platz 6-10 getippt!
Anders als Douze Points kann ich mir durchaus Situationen vorstellen, in denen ich diesen Song hören möchte. Auf einem einsamen Spaziergang, im Liegestuhl auf der Terasse, vorm Einschlafen im Bett!
Schon beim ersten Hören hatte sie mich bei den ersten Accapella gesungenen Tönen. Liebe die Melancholie, die klare Stimme, die Instrumentierung und dass man sofort hört, dass es aus Griechenland kommt.
Für mich der beste griechische Beitrag seit Ewigkeiten. Super! 🙂
Ich hoffe, dass Klavdia es schafft, diesen Song wirklich athmospärisch und sehr gefühlvoll zu presentieren. Könnte dann noch mein persönlicher Gewinner werden!
Der Accapella Part ist für mich das beste. Sie sollte es komplett Accapella singen. DAS wäre auffällig und würde sie mit Sicherheit keine Punkte kosten.
Sorry für die Verspätung, mein Laptop hat irgendein Problem (boot device not found), schreibe daher jetzt auf meinen alten Laptop der noch im Schrank lag.
Für mich ist Griechenland dieses Jahr irgendwo im Mittelfeld. Ihre Stimme gefällt mir Stimme richtig gut, von den Frauenstimmen neben Louane am besten. Der Song an sich ist schon schön anzuhören, mir persönlich aber irgendwie etwas zu sehr „Ethno-Standard“, irgendwie schon mal da gewesen beim ESC.
Wird es schon ins Finale schaffen und dort auch einige Punkte von den Jurys abgreifen, für Top 10 wird es aber denke ich nicht reichen, dafür ist der Song dann doch nicht auffällig genug und der Nana Mouskouri-Look alleine wird es denke ich nicht rausreißen. Irgendwo zwischen Platz 11-20 ist das wahrscheinlichste Ergebnis, habe mal für „Platz 11-15“ gestimmt.
Oh ja☺️ das ist Musik aus Griechenland, wie ich sie mir von dort immer wünsche. Klavdia singt ihr Lied ganz souverän mit diesen typischen Harmonien, die man immer wieder in dieser Art in der griechischen Musik findet. Mich verzaubert das, wie wenn ich ein Buch lese, das mich in eine andere Welt entführt. Klavdia erzählt uns dabei, was sie und ihre Familie geprägt hat aus der Vergangenheit heraus bis in die heutige Zeit. Die Melancholie zieht sich wie ein roter Faden durch den kompletten Song, mir geht das wirklich sehr nahe, was die Menschen die aus ihrer Heimat flüchten, erleiden müssen. Ich bin z.B. seit einiger Zeit bei einem Syrischen Barber, er ist gerade mal 23 Jahre alt und ebenfalls vor etwa über einem Jahr aus seiner Heimat zu uns hier nach Deutschland geflüchtet. Er erzählte mir seine Geschichte, was er auf seiner Flucht erlebt hatte, was mir sehr zu Herzen ging – trotz dieser Erlebnisse legt er eine Fröhlichkeit an den Tag, die ansteckend ist. Dafür kann ich ihn nur bewundern und ich sage mir jedesmal NEIN es ist eben NICHT selbsverständlich dass man in einem Land geboren wird, wo man behütet aufwächst und ein Leben lang bleiben darf, wenn man es möchte. Aber sorry, jetzt bin ich etwas privat abgeschweift, wenn auch im Thema von Klavdias Song geblieben. Asteromata ist wirklich ein sehr herzerwärmendes, bewegendes und wunderschönes Lied – bin schon wieder im Schwärm-Modus☺️ Das muss unbedingt ins Finale, sonst werd ich echt sauer.
Wunderbar !
Also hier wieder Team „nah beieinander“😉
Insbesondere Dein Statement zum Thema Flucht hat mich sehr berührt, so etwas hört und liest man derzeit viel zu selten.
Hehe, Nana Mouskouri ist ein guter Vergleich. Für mich kann der Song ruhig in die linke Tabellenhälfte rücken, aber ich kann ihn mir nicht in den Top 10 vorstellen. Und denke mir auch, dass er bei den Jurys besser ankommen wird. Das Publikum könnte ihn vielleicht zu sperrig finden.
Eine sehr starke, sehr griechische Ballade. Das ist natürlich nicht die Neuerfindung des Rades, muss es aber auch nicht sein, weil es einfach funktioniert. Klavdia macht das vor allem sehr gut und holt live alles aus dem Song raus.
Mit einer hoffentlich deutlich stärkeren Inszenierung in Basel wird Griechenland sich locker fürs Finale qualifizieren und dort mit vielen Jurypunkten ein gutes Ergebnis holen.
Gesamt: 11/37
Semi: 6/16
Tipp: Platz 6-10
der wortfilter treibt hier wieder mal sein bizarres unwesen!
eben hat er wieder einen harmlosen beitrag beanstandet und letzte nacht wurde im österreich songfaden mein marmeladentip auf die schwarze liste gesetzt – 🐰 ist empört.
Du stehst vielleicht auf einer „gewissen“ Liste. 🤡😜
ja genau,auf der „marmeladenkenner sind böse“ liste.🥳
Der Wortfilter mag lieber Konfitüre. 🤭🤭
Ich hätte für Griechenland lieber BARBZ mit „Sirens “ gehabt. Dann wäre Griechenland meine Nummer 1
Klavdia bewegt sich bei mir im oberen Mittelfeld
Patz 6-10.
Ich habe nochmal auf mein Ranking geguckt und da steht Griechenland tatsächlich auf Platz 3. Kann das wirklich sein? War ich da vielleicht etwas zu überenthusiastisch? Oder gefällt mir das Lied wirklich so sehr? Ich glaube Ja zu Letzterem.
Wir haben dieses Jahr viele starke weibliche Stimmen (Sissal, Mariam Shengelia, Nina Zizic, Beatrice, Remember Monday, Zoe Me, Justyna, Melody, Yuval Raphael). Und Klavdia reiht sich bei dieser Liste vielleicht sogar an der Spitze ein. Was mir bei dieser Liste auffällt: Deutschland hat dieses Jahr vielleicht den sängerisch schwächsten Act… aber hier geht es jetzt um Griechenland.
Es ist eine Power-Ballade mit großen Gefühlen, Drama und Tragik. Es ist toll, dass der Song auf a cappella beginnt und endet, was es so in diesem Jahr glaube ich bei keinem anderen Beitrag gibt (?)
Ich finde den Klang der griechischen Stimme sehr angenehm, poetisch und bedeutungsschwanger. Das Wort „Asteromata“ ist unsagbar schön und hat etwas sehr astronomisches und mystisches an sich. Ein Wort, welches jenseits der Grenzen von Raum und Zeit existiert und auf das sich sämtliche Gefühle und Empfindungen und vor allem Sehnsüchte projizieren lassen.
Es reiht sich zusammen mit Portugals „Deslocado“ und Ukraines „Bird of Pray“ ein in die Lieder, in denen es um Migration und Trennung geht, wobei die Verbindung mit „Bird of Pray“ mit dem Flucht- und Vertreibungs-Sujet natürlich noch stärker ist. Die Lyrics sind, wie im Blog-Eintrag schon gesagt, allgemein gehalten. Dennoch kann sich Griechenland glücklich schätzen, dass die Türkei seit 2012 nicht mehr am ESC teilnimmt. Ich glaube, ansonsten wäre es mit dem Lied etwas schwer geworden und es hätte eine größere Kontroverse gegeben. Es wäre vermutlich trotzdem durchgekommen, dennoch hätte es einiges an Staub aufgewirbelt.
Ich mag die Verbindung von traditioneller und folkloristischen Instrumentierung mit modernen, elektronischen Elementen. Das gibt es dieses Jahr ja ganz oft, aber ich finde, es ist bei wenigen so gut gelungen wie bei Griechenland, in der Hinsicht, dass sich das Traditionelle und Moderne, das Damalige und Heutige, Geschichte und Gegenwart, sich so perfekt miteinander kombinieren und nahtlos ineinander übergehen.
Mir gefällt das Percussion und der Beat während des Refrains sehr (der hat ja auch dem Abor so gut gefallen, dass er direkt einen eigenen Remix daraus gemacht hat). Vor allem gefallen mir die Synthesizer. Es lässt mich an Nicholas Britells Musik für die Serie „Andor“ denken, die ich gerade wieder gucke, die sich sehr ähnlich anhört.
Einzig zu bemängeln habe ich, dass mir am Ende vielleicht doch der Höhepunkt oder der finale erhabene Moment fehlt. Die Kirsche obendrauf, sozusagen. Ebenfalls finde ich, dass Klavdia leider das nötige Charisma und die Bühnenpräsenz abgeht, um ein Lied von solcher dramaturgischer Tragweite zu performen. Die Standperformance im nationalen Vorentscheid war jedenfalls nicht gut. Daran kann aber noch gefeilt werden, und das, was man bisher zum Staging gehört hat, ist sehr vielversprechend. Ein „1944“ wird es vermutlich jedoch nicht. Ich hoffe dennoch auf eine Überraschungs-Top-5, denn das Lied hat das Zeug dazu.
Meine Platzierung: 3/37
Einer meiner Grower diese Saison. Leicht zerbrechlich, sehr gute Stimme, der Text (allgemein nicht meine Baustelle) ist auch gut. Das Problem, wie schon mehrfach angesprochen, ist das Staging, das ja wie schon mehrfach angesprochen, überarbeitet wird. Griechenland hat oft ein Problem das bei langsameren Nummern hinzubekommen, bei schnellen klappt es meistens.
Die schon mehrfach angesprochene Brille stört mich im Gegensatz zu anderen gewaltig. Sie ist schon Karikaturhaft groß, verdeckt Klawdia‘s hübsches Gesicht und baut eine Distanz zum Zuschauer auf. Das ist ja auch der Sinn dieser Brille, wird in Film und Politik oft mit der Message eingesetzt („Ich bin intelligenter als Du“). Weg damit, passt auch nicht zum Text.
Hmm. okay, bin etwas befangen, da ich selbst Brillenträgerin bin. Aber vielleicht hat sie ja die Brille nicht (nur) aus optischen Gründen, sonder ist auch ein Hilfsmittel.
Viele Menschen können Kontaktlinsen nicht vertragen, bzw. auch nicht mit ihnen umgehen.🤔
Die Brille muss bleiben, passt sehr gut zu Klavdia (mMn), würde ich auch sagen, wenn ich keine Brillenträgerin wäre.😉
Ein wunderschöner Song, ganz besonders der Refrain hat es mir angetan, aber auch alles andere. Viele hier haben so schön bereits die Vorzüge dieses Liedes beschrieben (z.B. Prometheus im Kommentar drüber), dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Ich würde „Asteromata“ gerne auf die 1 in diesem Jahrgang setzen, aber es gibt zwei Beiträge, die mir NOCH besser gefallen. Aber eine (geteilte) Position 3 ist ja auch nicht schlecht.
Bin mal wieder zu langsam gewesen, bei Prometheus muss es „zwei Kommentare drüber“ heißen (falls sich nicht noch direkte Antworten darauf reinschieben). Aber gegen das, was 4Porcelli direkt drüber schreibt, habe ich auch nichts einzuwenden, außer vielleicht, dass mich die Brille nicht stört.
Ich hab auch nichts gegen Brillen im allgemeinen, David Afonso hatte bei Benidorm zB eine, mit der er super aussah. Aber genau diese soll halt Distanz und Superiorität ausstrahlen, das Äquivalent zu einer Dolce Gabbana Krawatte.