
Nachdem Griechenland in den letzten Jahren seine ESC-Beiträge intern ausgewählt hatte, kehrte man in diesem Jahr zu einem Vorentscheid zurück, den die Sängerin Klavdia mit der Ballade „Asteromáta“ gewinnen konnte und somit für Griechenland zum Eurovision Song Contest in Basel fahren wird.
Im griechischen Vorentscheid Ethnikós Telikós 2025 kämpften 12 Acts um das Ticket nach Basel. Die Entscheidung wurde zu 50 % durch das Publikum und zu 50 % durch zwei Jurys (eine griechische und eine internationale zu je 25 %) getroffen. Am Ende lag Klavdia mit nur zwei Punkten Vorsprung vor der Mitfavoritin Evangelía. Klavdia gewann dabei das Publikumsvoting und die Abstimmung der griechischen Jury, bei der internationalen Jury lag sie auf Platz 3.
Klavdia, die bürgerlich Claudia Papadopoulou heißt, stammt aus Aspropyrgos bei Athen und hat pontos-griechische Wurzeln. 2018 wurde die Sängerin durch ihre Teilnahme an The Voice of Greece bekannt, wo sie im Team von Helena Paparizou Platz 4 erreichte. Sie hat seitdem eine große Anhängerschaft in den Sozialen Medien aufgebaut, insbesondere auf TikTok hat sie über 265.000 Follower, und überzeugt dort mit eigenen Interpretationen bekannter Pop-Hits.
2022 veröffentlichte sie ihre Debütsingle „Lonely Heart“, die Platz 1 der Shazam Discovery Charts in Griechenland erreichte. Im Jahr darauf folgte der dreifach mit Platin ausgezeichnete Hit „Haramata“, für den sie zusammen mit der weiteren Auskopplung „Vasanizomai“ als beste Newcomerin bei den Super Music Awards 2023 in Zypern ausgezeichnet wurde. 2024 erschien ihre erste EP „Klavdia“. Bereits 2022 bewarb sich Klavdia für den Eurovision Song Contest 2023, erreichte in der internen Auswahl das Finale, am Ende wurde allerdings Victor Vernicos ausgewählt.
Das Lied
Der griechische Beitrag „Asteromáta“ verbindet moderne Sounds mit ethnischen Elementen und griechischem Text. Der Auftakt ist a cappella, Klavdia singt die ersten Zeilen ganz ohne Begleitung. Dann setzt eine sanfte elektronische Instrumentierung ein, die sich im Laufe des Liedes immer weiter steigert. Im ersten Refrain kommt ein Schlagzeug hinzu, im letzten Teil dann auch ein leichter Beat. Dazwischen kommen immer wieder auch traditionelle griechische Instrumente zum Einsatz.
„Asteromáta“ (zu Deutsch „Mädchen mit Sternenaugen“) ist ein Lied, das von Flucht und Trennung erzählt. Im Text gibt es einen metaphorischen Dialog zwischen einer Mutter und ihrem vermissten Kind, der beiden Trost spendet. Dieser Dialog versinnbildlicht die Gefühle von auf der Flucht getrennten Flüchtlingen und die besondere Verbindung, die diese mit ihrer Heimat haben.
Der an sich allgemein gehaltene Text hat dabei eine ganz konkrete Bedeutungsebene für Klavdia selbst. In einem Interview erklärte die Sängerin, die pontisch-griechischer Abstammung ist, dass ihr Lied diejenigen ehren soll, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, und eine Botschaft der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit vermitteln soll:
„Unser Land hat diese Emotionen erlebt, und meine Familie hat sie durchlebt. Ich fühle mich mit dem Lied verbunden, weil meine Familie Flüchtlinge sind, und meine Großmutter hat mir Geschichten aus der Vergangenheit erzählt, die mich geprägt haben.“
„Asteromáta“ wurde von Arcade und Klavdia komponiert, der Text stammt von Arcade. Arcade ist ein kreatives Kollektiv aus Griechenland, bestehend aus mehrfach mit Platin ausgezeichneten Songwritern und Produzenten. Die Gruppe wurde 2017 gegründet. Sie hat seitdem eine zentrale Rolle in der griechischen Musikszene eingenommen und zahlreiche Hits für bekannte Künstler wie Helena Paparizou, Eleni Foureira, Sakis Rouvas, Christos Mastoras, Melisses und Antonis Remos produziert und auch schon mehrfach mit Klavdia zusammen gearbeitet. Arcade war außerdem an den griechischen Eurovision-Songs von Stefania „Supergirl“ (2020) und „Last Dance“ (2021) beteiligt.
Klavdia hat in einem Interview auch schon Hinweise auf die Inszenierung des Beitrags in Basel gegeben. Dort sprach sie über den emotionalen Fokus der Performance:
„Ich will etwas Atmosphärisches. Ich will keine Übertreibungen, sondern das Gefühl in den Mittelpunkt stellen. Ich möchte etwas präsentieren, das Gänsehaut verursacht.“
Dafür hat sie sich mit Fokas Evangelinos einen der erfahrensten Kreativdirektoren des Wettbewerbs an die Seite geholt. Evangelinos hat bereits 19 Eurovision-Acts inszeniert, darunter das legendäre „Shake It“ von Sakis Rouvas (2004). Die Inszenierung soll komplett überarbeitet werden und sich damit deutlich vom nationalen Finale abheben – mit neuen Grafiken, Lichteffekten und Outfits.
Klavdia tritt im zweiten Halbfinale am 15. Mai 2025 auf Startplatz 7 an.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Berenike: „Asteromáta“ ist eine tolle klassische Ballade mit modernem Touch. Ich mag die konservative Balladenstruktur mit Spannungsaufbau, die durch leicht folkloristische Töne und dezente Elektrosounds überhaupt nicht angestaubt wirkt. Auch gefällt mir Klavdias klare Stimme. Und einen Bonuspunkt gibt es für die Brille. 8 Punkte
Douze Points: Das kommt mir immer viel länger als drei Minuten vor – und in der Zwischenzeit war ich mindestens zehnmal mit meinen Gedanken woanders. Da sind ein paar schöne Elemente dabei, vom modernen Bass und den traditionellen Ansätzen, die sich mal reinschleichen. Das ist bestimmt auch schön gesungen, aber es berührt mich überhaupt nicht. Und ich kann mir auch keine Stimmung vorstellen, in der ich mir genau diesen Titel anmachen würde. 5 Punkte
Manu: Für mich hat Griechenland in diesem Jahr alles richtig gemacht: Klavdia ist eine charismatische Sängerin mit einer tollen Stimmfarbe, die auch optisch im Gedächtnis bleibt. Ihr Lied „Asteromáta“ schafft den Mix aus folklorischen Klängen und moderner Rhythmik extrem gut. Ein bisschen schade ist es, dass Evangelia im Vorentscheid unter die Räder geriet, aber hier hoffe ich einfach auf einen erneuten Versuch in den kommenden Jahren. 10 Punkte
Max: Auf der einen Seite mag ich das Lied und schätze auch die verschiedenen Sounds, die hier verschmelzen. Sogar ein brasilianischer Carioca-Klang ist dabei, der international gerade so im Trend ist. Allerdings höre ich das Lied nicht hoch und runter, dafür ist es mir zu schwerfällig. Dennoch kann sich Griechenland hiermit sehen lassen und das Finale müsste drin sein. 6 Punkte
Peter: Der intellektuellste und anspruchsvolle Song im Wettbewerb hat neben dem Text zwei weitere Stärken: „Asteromáta“ verspricht, eindrucksvoll inszeniert zu werden und Klavdia weckt bei mir „Stronger Every Minute“-Vibes. Magisch und sicher im Finale. 7 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 3 Punkte
- Chris: 10 Punkte
- Danio: 8 Punkte
- Giulia: 3 Punkte
- Laureen: 12 Punkte
- Rick: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 82/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Asteromáta“ auf Platz 16.
Wie schneidet der griechische Beitrag "Asteromáta" von Klavdia ab?
- Platz 11-15 (28%, 193 Votes)
- Top 5 (25%, 177 Votes)
- Platz 6-10 (25%, 172 Votes)
- Platz 16-20 (15%, 102 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (4%, 31 Votes)
- Platz 21-26 (3%, 22 Votes)
Total Voters: 697
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale:
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale:
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
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PS danke an alle, die Alcohol is free so hoch raten – meine all-time no.2! Den 46. Platz von Hieronymus kann ich mir nur damit erklären, dass er irgendwann eine Goodbye to yesterday Erfahrung mit einem der Jungs hatte.
Das war ein starker, unterhaltsamer Auftritt für mich. 🙂
Choreographiertes Chaos, echt cool!
Wir haben Brinks und schicken sie nicht zum ESC. Griechenland macht es und war erfolgreich. Nun läuft es wahrscheinlich wieder so. Die Schweden sind wohl mit einem Schlagerlied erfolgreich und wir schicken sowas gar nicht hin.
Italien macht sich auch immer gut, warum schicken wir nicht Giovanni? Am besten natürlich im Duett mit Hellfish!
Meine Vision für nächste ESC-Saison, wenn der SWR übernimmt:
Pur feat. Tananai. 😉
Das wäre aber höchstens ne Schreckensvision.
Das Thema Helene Fischer feat. Il Volo hat sich ja jetzt endgültig erledigt, wenn der ESC in Basel vorbei ist.
Was meine Vorschläge fütr einen deutschen ESC-Beitrag für das Jahr 2026 angeht, bin ich noch in der Überlegungsphase. 😀
Bin ja selber großer Tananai fan, während ich Pur absolut peinlich finde und schon immer fand. 😀
Ich war mal auf einem Pur-Konzert. 🫣🫣🫣
Lass mich raten: Du hast dich von der kollektiven Begeisterungswelle mitreißen lassen und fandest den Song „Abenteuerland“ geil. 😀
Genau. 😀
Ein echtes Abenteuer, oder? 😉
😂😂🤠🤠
Das war vor Deiner Schlagerboom-Phase?
Absolut. 🙃 Ist bestimmt 6-7 Jahre her.
Du hättest den Emoji-Link nicht entfernen müssen. Der war doch harmlos. 😀
Auf meinen eigentlichen Laptop habbe ich ein Add-On instaliert für Emojis, das habe ich auf den wo ich gerade schreibe nicht. Lasse daher erstmal lieber das mit den Emojis.
Alcohol is free habe ich auch gefeiert, aber genauso OPA von 2010.
Ich fand auch Rise up super, aber die Performance war natürlich grottig.
Ohja, Trampoline beim ESC… 😀
Und der Rapper war völlig aus der Puste, als er irgendwie 30 m lief. Nicht zu vergessen „Let‘s go Copenhagen!“
Der Halbfinalauftritt war wenigstens lustig, als der Rapper sich bei der ersten Zeile direkt verschluckt hat. 😀
Ein schöner Song, der ethnische Sound und ihre tolle Stimme versetzen mich direkt zurück nach Griechenland, wo ich schon wunderschöne Urlaube verbracht habe.
So ein Lied muss einfach ins Finale und ich würde Klavdia dort einen Mittelplatz zutrauen.
In diesem bisweil zu spaßigen Jahrgang ist es auch mal schön, ein bisschen schwerere Kost zu erleben, und da bietet Griechenland genau was Richtige an. Das politischste Lied abseits Israels in diesem Jahr; sie erzählt eine Geschichte, von der die meisten von uns noch nie was gehört haben. Es zeigt aber umso mehr, dass das türkische Volk kein europäisches ist und dass wir wohl froh sein können, dass sie uns seit mehr als einer Dekade erspart bleiben…aber ich schweife ab.
Klavdia ist eine tolle Sängerin mit einem gewissen Instant Appeal, nicht nur wegen der Brille. Ich gebe zu, dass ich einige Anläufe gebraucht habe, damit das Lied mich so richtig überzeugen kann, aber ich bin sehr froh, dass wir das in Basel erleben dürfen.
Auch wenn ich „Oneiro mou“ nach wie vor hinterhertrauere, bin ich mir sicher, dass Klavdia es ins Finale schaffen wird. Und angesichts der Abwesenheit guter Balladen könnte das echt weit kommen. Viel Erfolg!
Prognose: Halbfinale 3/16 (90%) -> Finale 6-10
Meinung: Platz 3/37 (12 Punkte)
Deinen Ausführungen zum griechischen Titel kann ich voll zustimmen, Deinen Verallgemeinerungen über „das türkische Volk“ allerdings nicht.
Hm. Die Türkei führt mit Athena meine ESC-All-Time-Favorite-Liste an. Allgemein hatte das Land öfter Beiträge, die mir gefielen. Unter anderem noch maNga, Mor ve Ötesi und MFÖ. Athena bleiben aber ungeschlagen. Musikalisch vermisse ich die Türkei beim ESC so gesehen schon.
Auch wenn mir der Song halbwegs gefällt, kann ich mir nicht vorstellen dass er ins Finale kommt.😗
Ich würde schon sagen, dass ich Griechenland als ESC-Land mag, auch wenn der kleine Bruder Zypern wohl höher in meiner Gunst liegt. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt, dass Griechenland noch nie mein Gewinner in einem Jahr war. 2025 und 2024 sind bzw. waren sie aber ganz weit vorne dabei, ansonsten fallen mir spontan noch 1979 (Sokrates), 1980 (Autostop), 1993 (Ellada, chora tou fotos), 1998 (Mia krifi evaisthisia), 2001 (Die for you), 2016 (Utopian Land) und 2018 (Oneiro mou) ein, die in meiner Top 3-5 waren.
Ausfälle waren für mich bislang 1974 (mediterraner Mitgröhlschlager), 1976 (die Stimme macht mir Angst), 1978 (Chaplins zweite Beerdigung), 2006 (Anna Vissi ist toll, aber das konnte man doch nicht ernstnehmen), 2011 (war das nicht sogar favorisiert?!) und 2019 (DAS war favorisiert…ich lache mich schlapp).
So, ich mach jetzt mal wieder ein Off-topic, weil mir das Thema dazu wirklich wichtig ist:
Es geht um Sarah Connor’s neue Single „FICKA“, die sie vor zwei oder drei Tagen herausbrachte.
In diesem Song wird mit dem Umgang der heutigen Gesellschaft in den sozialen Medien oder um es konkret zu sagen mit dem Mobbing und Haten der Leute untereinander, aber auch der Leute gegenüber Promis abgerechnet.
Der Text ist nachdenkenswert und bringt das in Rede stehende Thema exakt auf den Punkt.
Ohne diesen Text würde ich die Melodie zu „FICKA“ 0815-mäßig und total öde finden. Aber der Text zum Song macht die Melodie perfekt.
Und um nun den Bogen zum ESC zu schlagen:
Lieber SWR,
wenn Ihr in der ESC-Saison 2026 die Verantwortung für den ESC übernimmt, bemüht euch doch um solche Songs und um Sarah Connor. 😀
Hier der dazugehörige Link zu Sarah Connor’s neuem Song:
https://youtu.be/8lqXBrq3pVQ?si=xoHonDViGFIwPdsm
Nachdem es mit Helene nicht geklappt hat ist jetzt wohl Sarah Connor dran??
Immerhin besser als Andrea Berg. 😂
Also wenn du Sarah Connor besser als Helende Fischer findest, bin ich doch schon mal auf einem sehr guten Weg. 😀
Ist übrigens neu auf Platz 33 der Single Charts.
Mag momentan „Ordinary“ von Alex Warren sehr gerne.
Der ist wirklich gut. Ich habe letztes Jahr ein Song (Troubled Waters) von ihm entdeckt, da hat er mich an Isaak erinnert.
Starker Song von Sarah. Wieder mal. Ich kann jedem nur empfehlen mal auf ein Konzert von ihr zu gehen. Wirklich toll, sie hat es echt drauf.
Ich habe sie mal zu einen Weihnachtskonzert organisiert durch Coca Cola gesehen. Nach dem Konzert sind die ganzen Coca Cola Trucks losgefahren, das war echt schön mal zu sehen.
Sie hat ihn gestern übrigens beim the voice Kids Finale gesungen.Allerdings im Refrain etwas abgewandelt😉
Dennis? Ich warte noch auf die Weinverkostung von Herrn Kunibert Schnapsdrossel…ähhhhh du weißt schon! Da muss doch ein süßer Imiglykos serviert werden! 🍷
😁🙃
Ich hab die vom SCC Radio so verstanden, dass Herr Schluckspecht wohl nur für einzelne, ausgewählte Acts einen Wein empfiehlt… 🤓😇 Aber du scheinst ja auch so gut aufgestellt zu sein 😎🥂
Ich hab gehört, die beim SCC Radio arbeiten schon wieder an einem neuen Format. Irgendeine Talk Show. Soll wohl mit dem Songcheck für Dänemark ausgestrahlt werden…Die scheinen da aktuell einen etwas übermotivierten Programmentwickler zu haben 🙄
Übermotiviert ist positiv! Immer hau raus! Dann sage ich mal Jámas! 🍷
Hmm dann nehme ich an, PARG wird dann vernachlässigt. Er wirkt mehr wie der Shots Typ. Apropos ich war gestern in nem Supermarkt und haben auf dem Preisschild für die einzelnen Vodkas immer die Landesflagge der Herkunftslandes, kann man russisches Zeugs vermeiden, coole Aktion.
Finde ich gut! Bei Weinen sind die Regale ja auch immer nach Herkunft sortiert. 👍
Yo, wenn ich kauf dann meist einen ukrainischen, den gibts aber nur in 1 Supermarkt in der Nähe. Sonst litauisch.
Bei der INFE-Umfrage gibt es zwei Punkte aus Rumänien für Griechenland:
https://eurovoix.com/2025/04/18/romania-infe-poll-2025/
Österreich und Schweden jetzt gleichauf.
Habe gerade das Reaktionsvideo zu Finnland gesehen. 12 Punkte an Berenike für den Orgasmus auf Augenhöhe … 🤣
Jetzt bekomme ich die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.
Jaa ich musste so lachen! Berenike ist die Beste! 😂🫶
😱 😱 Werde ich mir später unbedingt mal anschauen
🚨Spoiler!🚨
😁😉 Wir haben gestern Abend mit ein paar Leuten alle Reaction Videos am Stück geschaut. Das hat Spaß gemacht! Bis gestern waren es 17 oder 18 Stück meine ich. Jetzt sparen wir uns die zweite Hälfte wieder auf für eine weitere kleine Reactions Party. Bei uns hat übrigens Norwegen erstaunlich gutes Feedback bekommen. Also neben den üblichen Verdächtigen meine ich jetzt…
Norwegen ist auch mega gut!!! Ihr habt Geschmack!🇳🇴🇳🇴🇳🇴😌
👍🍀✨
Norwegen? Ach Du gute Güte … war das eine Kinderveranstaltung? 😉🥳
😁🤭😉
Norwegen? Hier bitte.
Oh nice! 🙂
Hach wie schön! 😍🫠 Ich liiiebe Streichmusik 😍😍 Ich hab doch die Tage erst das Violinen Konzert von Mendelssohn Bartholdy gepostet (als Beispiel für unfassbar berührende Musik ohne Text) Und jetzt kommt Kyle mit einer String-Orchestra Version um die Ecke. Herrlich! Und wie es der Zufall will, schaue ich mir gerade das Beethoven Konzert des französischen Rundfunkorchesters in Paris an 🤗 Das passt doch wie Ar…auf Eimer 😇🎶 (P.S. Fans klassischer Musik kann ich da wirklich die ARTE Mediathek dringend ans Herz legen!)
Hach Leute 🫠 Der 3. Satz aus Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 packt mich jedes Mal aufs Neue 🥰 Wieso gibt es eigentlich die Eurovision Klassik Ausgabe (Young Musicians) nur alle 2 Jahre?! 😯
Sorry, es gibt nur Eurovision Popera was viel besser ist, da mit Lyrics, oft in Landessprache.
Die Eurovision Classic Show fand ich auch super, dito die leider kurzlebige Klassikshow im ZDF mit Senta Berger 😍und Götz Alsmann.
In Düsseldorf scheint wieder jemand im 7. Himmel zu schweben. Ich hoffe die müssen nicht den Luftraum sperren. 😉🤓😀
Oh ja, mit richtig guter Klassik kannst du mich tatsächlich ins Schwärmen bringen wie du weißt, zumal mit Beethoven! Erst recht, wenn Nathan Mierdl die erste Geige spielt 🫠🫠🫠
Das ist toll👍aber 1Stunde 27 Minuten,da muss ich mich mal drauf einlassen, bin jetzt erstmal von der Pianistin angetan.
Danke fürs teilen.🙂
Das freut mich! Das Klavierkonzert mit der Argerich dauert eine gute halbe Stunde, der 3. Satz kommt so nach gut 25 Minuten schätze ich. Danach folgt Beethovens 7. Und du hast recht: Die Pianistin ist faszinierend! Die Aufnahme aus Paris ist wenige Tage alt. Martha kommt ursprünglich aus Argentinien, ist inzwischen deutlich über 80 und spielt noch immer virtuos! 😍👏🏻
Nathan ist der sog. „Konzertmeister“, sitzt ganz links vom Dirigenten und spielt eine dermaßen schöne 1. Geige, zum schwärmen! 🫠🥰
Und wenn jetzt jemand behauptet, ich finde ihn ja nur toll weil er Franzose ist, in Paris lebt und sehr attraktiv ist, dann möge man mir das bitte erstmal beweisen! 🙃😉😎🇫🇷
😁😄Danke für deine Ausführungen.Nathan werde ich mir auch mal genauer anschauen 😉
So, ich habe mir heute Abend das komplette Konzert angehört-geschaut,
o.k. ab 1Std. 04 ein bisschen zum Ende gezappt. Tolles Erlebnis👍. Wirklich beeindruckend. Martha Argerich hat mich am meisten fasziniert.
Vielleicht weil ich selbst mal Klavier gespielt habe. Wow, was hat diese Frau drauf. Dein Nathan ist natürlich nicht nur eine Augenweide, sondern spielt auch hervorragend Geige, soweit ich das beurteilen kann.
Gefallen hat mir auch einer der, meine ich , Kontrabass gespielt hat, er stand glaube ich ziemlich rechts.
Man müsste das mal öfter machen, so klassische Konzerte anschauen.
Ich werde mal in der Arte Mediathek stöbern, was man da so findet.
Hey Rusty! Zufällig schaue ich gerade hier rein und lese deine frische Nachricht! Das finde ich ja klasse, dass du dir das Konzert angeschaut hast! 🥰😍😉 Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat! Ich schaue mir jede Woche eines der ARTE Konzerte an. Und da ich in unmittelbarer Nähe unserer Tonhalle wohne, schaue ich mir auch öfter mal live ein Konzert an. Gerne lasse ich dich ab und zu wissen, wenn mir etwas besonders gut gefallen hat! Zumindest die ARTE Konzerte kann man ja jederzeit abrufen 🎶
Mich kriegst du hiermit:
https://www.youtube.com/watch?v=Nx5c_JZIM6M
Hab allerdings ’ne kleine Beethoven-Büste im Wohnzimmer stehen. 🙂
Bei mir ELO. 😍
Auch toll, wenn auch natürlich sehr „populäre“ Klassik. In Sachen Vivaldis 4 Jahreszeiten ist ja mein Liebling der „Winter“… 🫠
Mein Lieblingsinstrument (in der klassischen Musik) ist ja tatsächlich das Cello. Da bekomm ich Gänsehaut ohne Ende. Deshalb hoff ich bei Abor & Tynna auf so viel Cello wie möglich. Bei Rock und Metal ist es der Bass.
Na klar, wer mag das Cello nicht?! 👍🫶
Udo Lindenberg ist auch Cello-Fan. 😉
👍🎶🎻🪘
Die rockige Version muss ich auch noch posten:
Toll,toll,toll🤩
@Malge: Rusty meint dein Video von Kyle! NICHT dein „Beethoven“ Video! Der arme Mann dreht sich im Grabe um!
Das ist mir schon klar 😉 und nichts gegen ELO, da bin ich Fan.
ELO mag ich auch sehr !
😉
Ja natürlich meine ich Kyle🤩
Also die Version gefällt mir fiel besser. Damit wäre er bei mir sogar in den Top 20.
Nach dem grauenhaften Lied aus dem letzten Jahr schickt Griechenland wieder etwas Gutes zum ESC.
Ich würde ihr Top 10 sehr gönnen, denke aber es wird 11-15.
Die beste Stimme 2025. Nicht absolut neue Komposition, aber sehr ordentlich und, auch was den Text betrifft, absolut glaubwürdig und mitreißend vorgetragen. Ich bin allerdings kein Freund der vielgelobten Brille – nix dagegen – aber sie lenkt zu viel Aufmerksamkeit auf sich und dadurch vom Song ab.
Mein Platz 3.
Ich gehe mal sehr davon aus, dass die jahrgangsbeste Ballade ins Finale kommt, sehe dort dann eher einen Platz rechts oben, hängt auch vom neuen Staging an.
Songcheck #22
Griechenland 🇬🇷 vertreten von Klavdia mit „Asteromata“
Zunächst zu den positiven Punkten. Ich habe schon negativere Meinungen zu griechischen Songs gehabt. Das Instrumental ist interessant. Selbst ich kann mit der Melodie etwas anfangen. Man bindet traditionelle Instrumente ein. Es ist nicht sonderlich nervig.
Davon abgesehen hat Griechenland bei mir erneut einen schweren Stand. Vermutlich hauptsächlich wegen der Sprache und dem typischen Südeuropäischen Leiden (so komnt es mir jedenfalls vor). Von beidem bin ich leider kein Fan.
Ich gebe 5 von 12 Punkten und einen Platz in meinen Bottom 8.
Realistisch betrachtet dürfte „Asteromata“ ein Borderliner mit Tendenz zur Qualifikation sein. Besonders, wenn das Staging gelingt. Im Finale sehe ich sie aber nicht sonderlich weit vorne. Ich tippe auf Platz 12 bis 22.
tue mich schwer griechenland einzuschätzen und habe mal für platz 11-15 gevotet aber es kann auch gut sein,daß griechenland bereits im semi scheitert.
ich finde den song solide aber insgesamt jetzt nicht besonders auch wenn er im feld schon auffällt.
vom künstlerischen aspekt aus gesehen hatte griechenland 2024 aber deutlich mehr zu bieten.
von der stage wird viel abhängen.
song: 3/5
stimme: 3/5
darbietung: 3/5
instant appeal: 2/5
Sehr schöne, Folklore mit sehr reduziertem Elektro-Arrangement. Klavdias Stimme ist toll und mit ihrer Brille eine ausgesprochen beeindruckende Erscheinung. Dennoch überzeugt mich der Beitrag nicht vollends, da ich mir noch ein wenig mehr Dramatik gewünscht hätte. Auch an der Inszenierung müssen die Griechen noch sehr arbeiten. Für ihre tolle Gesangsleistung 👍 erhält Klavdia sehr solide 7,5 von 10 Punkten. Da die Songs des zweiten Halbfinales bei mir in der Bewertung insgesamt besser wegkommen als die des ersten bedeutes das „nur“ Platz 9 im zweiten Semi. Weiter wäre sie ja trotzdem und im Finale läge sie dann immerhin auf Platz 16. So in etwa könnte es sich auch tatsächlich ausgehen, aber ganz sicher gesetzt fürs Finale ist „Asteromata“ für mich nicht.
Szene: Es freut mich, dass Klavdia unter en Top 3 ist, die auf die Bühne geholt werden. Als sie zur Siegerin gekürt wird, freue mich. Wobei ich ihren Sieg nicht überraschend finde, da sie als Favoritin gilt.
Und eine Favoritin ist Klavdia immer noch. Ich finde den Song ganz ausgezeichet. Mir gefällt vor allem die Steigerung gegen Ende des Liedes. Vor allemd freut mich das sie auf Landesprachr setzt. Ich hoffe und glaube das Girechenland Platz 6-10 holt. In meinem Ranking ist Griechenland auf Platz 2/37.
Übrigens: Habe ich mit meiner Familie Urlaib in Griechenland gemacht. Wir waren für, glaube ich, 2 Wochen auf Kos.
Marina Satti vertrat Griechenland letztes Jahr beim ESC und belegte im Finale den elften Platz. Ihr neuer Song heißt „LOLA“:
Marina Satti hat noch einen weiteren Song veröffentlicht, und zwar „IGAGA“:
Hier noch ein aktueller Song von Marina:
https://youtu.be/JE0OuDAcXDY?si=kId08zAOvLNj5Q7O