
In den letzten Tagen ist viel über potenzielle Debüts oder Comebacks berichtet worden, die beim Eurovision Song Contest 2026 in Österreich gefeiert werden könnten. Doch wie steht es eigentlich um die Länder, die dieses Jahr in Basel dabei waren? Können wir erwarten, dass alle 37 Teilnehmerländer auch im kommenden Jahr am Start sind? Bei vielen Rundfunkanstalten ist angeblich noch nichts entschieden und potenzielle Rückzüge stehen zur Debatte. Welche das sind, checken wir für Euch.
Das Ergebnis beim diesjährigen ESC hat viele ratlos zurückgelassen. Einer der größten Schocks war wohl das Televoting-Ergebnis für die Schweiz, über das wir mit der Vertreterin Zoë Më in der neuesten Podcastfolge von ESC BITE sprechen. Doch auch andere Ergebnisse sorgten im Nachgang für Unmut bei den betreffenden Rundfunkanstalten. Bereits nach den Halbfinal-Ergebnissen kündigte sich ein potenzieller Rückzug an…
Tschechien befand sich in den Wettquoten zwar fast durchgängig in den Top Ten, doch Sänger ADONXS (Aufmacherbild) hat es letzten Endes nicht einmal über das Halbfinale heraus geschafft. Der tschechische Sender ČT hat in diesem Jahr bereits auf einen öffentlichen Vorentscheid verzichtet, unter anderem um Kosten zu sparen. Dass der anschließend intern gewählte Beitrag „Kiss Kiss Goodbye“ gar nicht erst ins Finale einziehen konnte, könnte die Planung des Senders für 2026 hinsichtlich einer ESC-Teilnahme negativ beeinflussen.
Unter Fans gab es direkt die Vermutung, dass sich Tschechien vom ESC zurückziehen könnte. Offiziell ist allerdings noch nichts entschieden, denn die Verantwortlichen von ČT gaben bereits bekannt, dass sie sich erst im Spätsommer über die künftige ESC-Teilnahme klar werden wollen und die Entscheidung im September bekannt gegeben wird. Für einen Verbleib des Landes spricht die diesjährige TV-Quote des ESC-Finals. Mit 173.000 Zuschauer*innen war es das zweitmeist gesehene Finale in Tschechien seit 2021.
Auch das aktuell kleinste teilnehmende ESC-Land hat am Freitag verraten, dass noch nichts sicher ist. San Marino will ebenfalls erst in den kommenden Wochen entscheiden, wie es mit der Teilnahme weiter geht. Direkt nach dem diesjährigen Finale zeigte sich der Generaldirektor des Senders SMRTV, Roberto Sergio, äußerst unzufrieden mit dem letzten Platz von Gabry Ponte. Insbesondere das Juryvoting habe den Sender schwer enttäuscht:
„Was mir am meisten Sorgen bereitet, ist der Mangel an Transparenz und Seriosität der Jurys. Wir wissen nicht, wer sie sind, wie sie ausgewählt wurden und ob sie über die nötige musikalische Expertise verfügen. Ihre Urteile sind wirklich beschämend.“
Dass diese Aussagen in einem besonders emotionalen, verletzlichen Moment direkt nach dem ESC-Finale gefallen sind, zeigt sich jedoch an den neuesten Worten von Roberto Sergio. Auf einer Pressekonferenz hat er am Freitag erklärt, dass sein Land von den bisherigen Teilnahmen stark profitiert hat und San Marino deutlich sichtbarer wurde, seitdem es am Wettbewerb teilnimmt. Zudem stehe man täglich mit der EBU in Kontakt, um das aktuelle Votingsystem zu überdenken.
Laut Sergio soll die EBU nicht nur über ein neues Abstimmungssystem im ESC-Finale nachdenken, sondern auch für die Halbfinals eine neue Lösung finden wollen. Bestätigt ist hierzu von Seiten der Organisatoren aber noch nichts. Als positives Zeichen für den Verbleib beim ESC kann allerdings auch die bereits bestätigte Junior-ESC-Teilnahme San Marinos gesehen werden.
Weiterhin nicht zu 100% sicher scheint die Teilnahme von Spanien zu sein. Auch wenn die Vorbereitungen für den Vorentscheid Benidorm Fest 2026 bereits begonnen haben, hat der Sender RTVE erklärt, aufgrund Israels Teilnahme noch zu überlegen, ob Spanien im kommenden Jahr am ESC teilnehmen wird. Ähnlich unsicher ist sich der slowenische Sender RTVSlo, der bereits erklärte, die Teilnahme zu überdenken, sollte keine Lösung bezüglich Israel und dem Votingsystem-Problem gefunden werden.
Ein extremeres Auf und Ab gibt es in diesem Bezug beim Sender RTBF aus Belgien. Dieser bestätigte in Form des neuen Delegationsleiters Michaël De Lil vor einigen Wochen zwar bereits die ESC-Teilnahme für 2026, zog diese dann aber wieder zurück. Angeblich laufen auch hier die Vorbereitungen zur Teilnahme in Österreich bereits, doch sicher zusagen wolle man trotzdem nicht. Ob dies lediglich ein symbolischer Akt ist, um auf die EBU Druck auszuüben, oder ob Belgien tatsächlich mit einem Rückzug liebäugelt, bleibt unklar. Der diesjährige ESC-Teilnehmer Red Sebastian wird in seiner Heimat übrigens weiterhin gefeiert, wie beispielsweise letzte Woche bei einem Festival zum Nationalfeiertag Belgiens zu erleben war.
Bislang gar keine Informationen gibt es aus Montenegro. Nachdem das Land in Basel bei seinem Comeback nach drei Jahren Pause direkt im Halbfinale (auf dem letzten Platz) rausgeflogen ist, kam schnell die Vermutung auf, dass sich der Sender RTCG eine Teilnahme 2026 sehr genau überlegen wird Zwar war eigentlich geplant, den Vorentscheid Montesong weiter zu etablieren und auch für den ESC im kommenden Jahr nutzen zu wollen, doch entschieden ist hier offenbar noch lange nichts.
Welche Länder sind Deiner Meinung nach besonders gefährdet, wenn es um die Teilnahme am ESC 2026 geht? Welche Nationen würdest Du besonders vermissen? Lass uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren da.
In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:
- Unser Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2025
- Beauty Blender beim ESC 2025 – Erfolg durch Fanbase und Freundschaft?
- Vorbild Basel: Daran können sich künftige ESC-Gastgeberstädte ein Beispiel nehmen
- Bara Bada Basel – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
- Die Entertainment-Heldinnen von Basel ‒ So hat sich das Moderations-Trio des ESC 2025 geschlagen
- Geht besser: Das sollten künftige ESC-Gastgeberstädte Basel nicht nachmachen
- Wie früher: Drei Tage Eurovision Song Contest 2025 als Fanboy
- JJ mit „Wasted Love“ für Österreich: Sein Weg zum ESC-Sieg 2025
- ESC-Stars hautnah – Wie Wiwibloggs den Wettbewerb auch in Basel demokratisierte
- Tagebuch ESC 2025: Mini-Storys aus meiner Zeit in Basel
- Die Erfolgsserie von Liedern in Landessprache bleibt 2025 intakt – auch Songs mit deutschem Text können „ballern“
- ESC-Fan-Medien auf dem Abstellgleis: Wie die Berichterstattung vor Ort immer schwieriger wird
- Neue Flaggenregelung beim ESC 2025: Ein Balanceakt, der funktioniert hat
- So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2025 unterschieden
- ESC 2025: Abstimmung über das beste Prop – Sanduhren, Felsen und eine mobile Sauna
- ESC 2025: Wie ich Sissal am Flughafen in Aalborg traf und meinen Namen vergaß
- Best of ESC-Vorentscheide 2025: Ein ganz persönlicher Rückblick
- Ballade, Partykracher oder Spaßbeitrag – Was möchte Europa hören?
- Die Eröffnungs-, Pausen- und Closing-Acts des ESC 2025
- Luxemburg und die 100%-Serie nach dem ESC-Comeback
- Wie gut haben Wetten, Leser*innen und Blogger*innen das Ergebnis des ESC 2025 vorhergesagt?
- Die Inszenierung beim Eurovision Song Contest – Worauf kommt es an?
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Ich denke daß San Marino im nächsten Jahr aussetzen könnte.
Ich hoffe nicht
Glaube eher nicht. Der Minister, der zuletzt jammerte, betonte im selben Atemzug auch noch mal, dass der ESC für San Marino wertvoll sei, um wahrgenommen zu werden.
Ich möchte natürlich alle Länder weiterhin dabei haben. Erst recht möchte ich nicht, dass ein Land wegen der Teilnahme eines anderen Landes nicht mitmacht. Aserbaidschan und Armenien haben das doch bisher auch jahrelang irgendwie geschafft. Bei Tschechien geht man irgendwie generell jedes Jahr von einer Nicht-Teilnahme aus, aber ich glaube wir sehen die Tschechen auch kommendes Jahr wieder, San Marino wird sich die Einnahmen durch den San Marino Song Contest bestimmt nicht durch die Lappen gehen lassen wollen, Belgien und Spanien wollen nur Druck ausüben und sind sicher auch wieder dabei, selbst wenn Israel wieder mitmacht (was bestimmt genau so der Fall sein wird) und das einzige Land bei dem ich wirklich denke dass es wieder verschwinden könnte, ist Montenegro und wenn, wahrscheinlich aus finanziellen Gründen.
Natürlich wäre es schade, wenn sich vom ESC Länder zurückziehen würden. Auf der anderen Seite werden Belgien, Spanien und Tschechien nächstes Jahr definitiv teilnehmen.
Meiner Meinung nach am meisten gefährdet wäre Georgien. Hoffe dass ich da verkehrt liege, ich habe sie gerne dabei.
Hab ich was verpasst?😅 Warum sollte sich Georgien denn zurückziehen?🤔
Politisch gesehen ist das Land sehr unstabiel und die Zukunft der Pressefreiheit ist so wie ich es sehe stark am wankeln. Kann gut sein dass da bis zum nächsten ESC das Budget entzogen wird wenn sie nicht auf Propaganda umsteigen. ESC hat bei der derzeit pro russischen Regierung wahrscheinlich auch keine Priorität.
Merkt man auch am Song
Da der Jesc dieses Jahr in Georgien stattfindet, macht mir das Hoffnung, dass sie weiter dabeibleiben. Aber einen Rückzug ausschließen können wir leider nicht
Das sehe ich ganz genauso.
Das Land könnte den gleichen Weg gehen wie Ungarn und Bulgarien.
Die Regierungspartei hat sich von sehr pro-europäisch zu sehr europafeindlich gewandelt, seit ihr Mäzen und Schattenpräsident Bidzina Ivanishvili (der reichste Mann des Landes) seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs wegen zwielichtiger Geschäfte mit zwielichtigen russischen Oligarchen auf der EU-Sanktionsliste steht. In meinen Augen geht es da allein um eine persönliche Vendetta seinerseits, die jetzt das ganze (überwiegend europabegeisterte) Land in Mitleidenschaft zieht. Und dabei war Georgien mal der Musterschüler unter den Beitrittskandidaten und z. B. herausragend in der Bekämpfung von Korruption. Aber wenn der Fisch vom Kopf her stinkt, wird’s natürlich schwierig.
Der aktuelle offizielle Präsident, Kobakhidze, war übrigens auch mal sehr pro-europäisch und spricht übrigens auch fließend Deutsch, weil er u. a. in Düsseldorf studiert hat.
Schon dieses Jahr war Georgien das letzte bestätigte Land, schickte dann eine Regime-Anhängerin und ein Lied mit fragwürdigem Text. Bereits damals wurde gemutmaßt, dass Georgien raus sein könnte, wobei die Finalqualifikation 2024 halt ein schlechter Zeitpunkt gewesen wäre. Das Halbfinal-Aus dieses Jahr könnte eine Ungarn-Situation kreieren: „Zum Glück“ hat man wieder eine Ausrede. Ebenso denkbar: Der ESC als „zu schwul“, „zu versext“ etc.
„…schickte dann eine Regime-Anhängerin“
Nur weil eine junge Interpretin EVENTUELL auf einer staatlichen Veranstaltung auftrat muss sie nicht regimetreu sein.
Ja war ein Komischer beitrag es wirkte wirklich so als wäre der georgische beitrag 1h bevor die eingabefrist endete geschrieben wurde.
So ist es wohl….
Nun, ich denke, San Marino kann es schon als kleineren Erfolg verbuchen, im Finale dabei zu sein. Meistens ist für sie ja leider bereits im Semi Schluss. Diese Aussage bereits kurz nach dem Finale könnte in der Tat aus der Enttäuschung heraus entstanden sein, was irgendwie auch verständlich ist. Habe Gabry Ponte auch nicht auf dem letzten Platz gesehen. Ich glaube, dass San Marino (und hoffe), dass San Marino nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein wird. Bei Tschechien bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Okay, dieses Jahr war die Quote sehr ordentlich, aber ich habe den Eindruck, so einen richtig hohen Stellenwert genießt dort der ESC nicht.
Sie hatten ja schon mal eine längere Pause eingelegt. Spanien wird wieder dabei sein, glaube ich schon. Kann gar nicht richtig erklären, wie ich zu dieser Meinung komme. Sie sind ja schon wieder bei den Vorbereitungen für das Benidorn-Fest, und ich denke, eine Teilnahme beim ESC dient den Teilnehmenden so ein bisschen als Anreiz. Wenn Belgien aussetzt, dann nicht wegen der schlechten Ergebnisse der letzten Jahre, sondern weil sie der Teilnahme Israels kritisch gegenüberstehen. Bin mir diesbezüglich völlig unsicher. Ich glaube und hoffe, dass wir Slowenien auch nächstes Jahr wieder beim ESC begrüßen dürfen. Sie haben sich von schlechteren Ergebnissen eigentlich in der Vergangenheit nie entmutigen lassen, und so hoffe ich, dass es in Zukunft auch so bleibt. Natürlich wünsche ich mir aber auch mal ein richtig gutes Ergebnis für Slowenien. 🙂
Aus San Marino kam die Äußerung, man könne sich auch zurückziehen, allerdings auch vor kurzem erst nochmal.
Spanien wird natürlich dabei sein….
Tschechien hat über 10 Mio Einwohner und nur 173 000 Tschechen haben sich das Finale angeschaut. Das ist eine sehr schlechte Quote. Anders gesagt, die Tschechen haben kein Interesse am ESC.
In Australien ist die Quote auch nicht viel besser.
Stimmt – ich frage mich sowieso, warum die immer wieder eingeladen werden. Die allermeisten Beiträge waren eh nicht das Gelbe vom Ei.
Habe ich aber dennoch nicht auf der Liste der „Gefährdeten“ (Hihi, wie das klingt…..)
Keine Ahnung. Habe mich mittlerweile an Australien gewöhnt, aber die Welt würde jetzt nicht untergehen für mich wenn sie nicht mehr dabei wären.
Aber es stimmt wirklich dass die große ESC-Beigeisterung in Down Under eher ein EBU-Mythos ist. Es gibt zwar schon eine Fanbase die den ESC schon sehr lange und intensiv verfolgt, aber im Vergleich auf die Gesmatbevölkerung ist die Gruppe wirklich eher klein. Die meisten Leute wissen gar nicht mal dass ihr Land da überhaupt noch mitmacht. Außerdem waren die meisten australien Beiträge auch keine besonders großen Hits habe ich gelesen.
Das sollte doch eigentlich ein Ansporn für den tschechischen Sender sein, für mehr Begeisterung zu sorgen anstatt nur Rumzujammern.
Es entspricht weder dem Grundgedanken hinter dem ESC noch ist es sportlich, bei Misserfolg(en) grummelnd über ein Aussetzen nachzudenken, finde ich. Kunst in einem Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen ist als Konzept ein wunderbarer Quatsch, unterhaltsam und eine der wenigen großen Ereignisse, bei denen sich Gemeinsamkeiten finden und gleichzeitig Unterschiede feiern lassen können. Wer da nicht (mehr) mit dabei sein will: Tschüss. Aber schade wäre es in jedem einzelnen Fall.
Ich glaube kaum ein Land wird sich wegen einer schlechten Platzierung zurückziehen. Die Kosten der Teilnahme und was sonst noch dazu gehört können sich einige Länder nicht mehr leisten. Deshalb haben sich Länder zurückgezogen. Es gibt offenbar auch keinen Plan der EBU, wie man das ändern kann. Im Gegenteil, in der Schweiz sind die Kosten explodiert. Und das wo praktisch überall die öffentlich- rechtlichen Fernsehsender sparen müssen.
Ich verstehe auch nicht, warum
Die Kosten immer steigen. Die Bühnen sehen immer gleich aus. Niemand außer irgendwelchen Fanboys auf XTC braucht riesige Arenas. Niemand braucht 4-5. hysterische Star- Moderatorinnen. Die außer Kontrolle geratenen Effekte werden meist glaube ich von den Sendern bezahlt, das kann also auch nicht der Grund sein.
Immerhin die Schweden waren es 2013, die damals sagten, der ESC muss kostengünstiger werden, damit es bezahlbar bleibt. Dementsprechend war man in Malmö 2013 auf einen guten Weg. Leider war nur ein Jahr später alles Schnee von gestern.
Genau die Bühnen unterscheiden sich gar nicht mehr. Diese bestehen praktisch nur noch aus LED- Wänden.
2014 ist in der Tat ein bisschen unglücklich gewesen. Die wirklich gute Halle, die Dänemark wohl zur Verfügung hatte, war eher in der „Provinz“ in Herning. Dort gab es allerdings das Problem, dass der Ort verhältnismässig schlecht angebunden war. Ich glaube auch, mit den Unterkünften sah es auch nicht so rosig aus. Also hat man sich für mangels Alternative in Kopenhagen für diese Werfthalle entschieden. Logisch, dass man unheimlich viel Geld in die Han nehmen musste, um diese einigermaßen ESC-tauglich herzurichten.🤔
Danke, Pinguin !
Ich glaube, man muss auch das Prüfgutachten von Ernst & Young in bezug auf die umstrittene groß angelegte Webekampagne der israelischen Regierung abwarten.
Die erschütternden Bilder von verhungernden Kindern in Gaza werden auch nicht gerade zur Beruhigung beitragen. Da könnten sich noch einige weitere Länder aus Protest gegen die Kriegsverbrechen Israels zurückziehen.
Erschütternd ist vor allem die Tatsache, dass die Bilder von den verhungernden Kindern meist Fake sind (es sind nachweislich oft Bilder von der Hungerkatastrophe im Jemen, oder es sind Bilder von Kindern, die auf Grund einer genetischen Erkrankung Nahrung gar nicht gut verwerten oder Bilder von Kindern mit Krebs im finalen Stadium). Die Mütter daneben sind gut genährt (Hunger würde aber auch die Erwachsenen treffen). Kaum jemand macht sich hier die Mühe, den Wahrheitsgehalt nachzuprüfen, wie sich auch kaum jemand für die eigentlichen Verursacher der ganzen Misere der Palästinenser interessiert (Hamas, Islamic Jihad, andere palästinensische Terrororganisationen). Auch interessiert sich kaum jemand für sonstige , (echte) Hungerkatastrophen. Die alte journalistische Weisheit „no Jews, no News“ bewahrheitet sich mal wieder. Aber gerne können sich die ganzen Länder mit dieser Doppelmoral vom ESC abmelden. Steht Ihnen frei. Vielleicht wird es dann ruhiger, fairer, ohne Mobbing inklusive Morddrohungen gegen junge Frauen, deren einziges Verbrechen es ist, aus Israel zu sein.
Also wenn das stimmt was Roberto Sergio erwähnt hat, dass die EBU über ein neues Votingverfahren nachdenkt, dann könnte ich mir sogar vorstellen, dass kein Land 2026 zurückziehen wird, sondern zumindest noch das neue Votingverfahren quasi „ausprobieren“ möchte. Das ganze jetzt natürlich nur auf das Votingkonzept bezogen und nicht darauf sich aus politischen Gründen zurückzuziehen.
Ich persönlich bin offen für fast jede Änderung am Votingverfahren. Das einzige wo ich, vom Konzept her, nicht mitgehen würde ist, wenn die Jurys mehr Macht bekämen als das Publikum. Dafür ist mir die Jury zu politisch und auch oft fehlbesetzt, denn ich finde, dass in eine ESC-Jury hauptsächlich Songwriter und Acts gehören, also Personen, welche selbst beruflich direkt etwas mit Musikkreation zu tun haben.
Ich bin auch nicht dafür, dass die Jurys mehr Macht bekommen. Ich tendiere eher zu 50-50 oder 60-40 fürs Publikum.
Ich weiß nicht wie du dazu stehst, aber weil du die Jurys erwähnt hast, passt das ganz gut hierhin: Im Podcast „The Eurotrip“ wurde über eine Vergrößerung der Jurys diskutiert und da gab es einen ganz interessanten Punkt, den ich bisher nicht bedacht hatte. Es ist nämlich wohl so, dass es für viele kleinere Länder kaum umsetzbar wäre, eine Jury mit z.B. 20 geeigneten Juroren zu besetzen. Das heißt, es wird wohl bei 5 Juroren pro Land bleiben.
Hm – so etwa bis kurz vor dem Finale in Basel hätte ich dafür plädiert, das Zuschauervoting stärker zu gewichten, etwa mit 1-25 bzw. 26 Punkten aus jedem Land. Damit würde dann in jedem Fall die Jury überstimmt werden.
Nachdem nicht wenige das starke Ergebnis für den israelischen Beitrag als „politisiert“ wahrgenommen haben (ist nicht mein Vokabular !) hätte es ganz böses Blut gegeben…. Deswegen plädiere ich weiterhin auf ein „Weiter so“. Ich hoffe nur, daß sich künftige Siegertitel für mich wieder positiver anhören werden als die letzten beiden.
Wie wäre es, die Zahl der Jurymitglieder entsprechend der Bevölkerung des jeweiligen Landes zu besetzen ?
Ich vermute nicht dass die Juries mehr Macht bekommen – also nicht im Finale.
Was ich mir wünsche ist die Juries ins Halbfinale zu holen, denen 30-50% geben und im Finale einführen dass man nur noch maximal 5 Mal abstimmen darf (von mir aus auch 10 aber 20 sind einfach viel zu viel)
Die Juries sind politisch, JA – das Publikum aber auch, I mean Israel’s Ergebnisse in den letzten beiden Jahren? Wäre im Televoting im Leben nicht nur ansatzweise so geschehen ohne politische Einflüsse und Gleiches gilt für die Ukraine in manchen Jahren.
Man kann es leider nicht verhindern, aber man kann zumindest diese Power Votings (20 Mal pro Gerät abstimmen) verhindern
Wiedereinführung der Juries in den Semis wäre vermutlich ein richtiger Schritt.
Ein Land, dass immer teilgenommen hat und auch immer gute Beiträge gebracht hat, ist Israel. Ich bin wahrlich kein Antisemit, aber machen wir uns nichts vor: die aktuelle politische Situation im Nahen Osten ist ein Krieg, den die israelische Regierung begonnen hat. Galt es am Anfang „nur“ als Befreiungsaktion für die Geiseln in Gaza und als Kampf gegen die Hamas, ist das ganze schon seit einiger Zeit eskaliert und tausende von unschuldigen Palästinensern wurden grundlos als „Kollateralschaden“ ermordet und jetzt ausgehungert.
Zumal Israel das ganze immer mehr ausgeweitet hat auf den Iran, auf den Libanon, auf Syrien und Westjordanland… das rechtfertigt weder den Kampf gegen die Hamas noch gegen irgendwelche anderen muslimischen Länder.
Israel befindet sich in einem echten Krieg… und Kriegsparteien dürfen nicht am ESC teilnehmen. So sehr die Solidarität von Televotern anscheinend für Israel ist, bin ich inzwischen für einen vorübergehenden Ausschluss des Landes. Das tut mir zwar im Herzen weh, aber die Situation bei den verschiedenen Sendern und letzten Endes beim ESC selbst ist inzwischen unerträglich.
Ich wünsche mir, dass alle (und wirklich ALLE) Länder beim ESC teilnehmen, aber diese Kriegstreiberei von Israel und Russland muss ein Ausschlusskriterium sein.
Wenn sich die Nationen beruhigt und geeinigt haben, sind sie für mich mehr als willkommen!
Aha, Kriegsparteien dürfen nicht teilnehmen. Bist du also auch für einen Ausschluss der Ukraine??
Die Ukraine ist angegriffen worden, das macht das ganze natürlich schwieriger. Aber in letzter Konsequenz muss man wohl ja sagen, obwohl sie nichts dafür kann.
Und deswegen ist dieser Vorschlag bekloppt und viel zu kurz gedacht.
Ich bin auch kein Antisemit und finde es daher gut dass die EBU KAN als regieringskritischen Sender weiterhin unterstützt. So können zumindest ein paar Leute sehen, dass nicht jeder Israeli hinter den Handeln von der Regierung steht. Gerade in Zeiten von nationaler Kriese sind diese kritischen Sender doch am wichtigsten. Warum sollte man genau die kritische Stimmen jetzt abstrafen?
Es gibt immer Gründe dafür und dagegen. Aber warum werden bei der Flaggenparade dann nicht die Logos der einzelnen Sender getragen? Die Künstler treten also für ihr Land an. Ich stimme dir aber voll und ganz zu, dass gerade die kritischen Sender ganz wichtig für ihr Land sind. Und ich glaube nicht, dass KAN sich wirklich abgestraft fühlen würde. Ist aber nur eine Vermutung.
Auf was basiert du diese Vermutung denn? Also wenn ich schaue was so bekannt ist über die Situation rundum KAN, dann kann ich so schnell keine Unterbauung dafür bedenken?
(Auf die Fahnenfrage gehe ich nicht ein, die wurde bereits ausgiebig diskutiert. )
Der Sender vertritt halt das Land / die Bevölkerung Israels. Deshalb wird die Landesflagge gezeigt. Die Regierung hat die Flagge ja nicht nur für sich gepachtet
Gute Frage, wo doch an anderer Stelle von der EBU argumentiert wird, die Künstler würden nur Sender repräsentieren.
Die noch bessere Frage wird für mich aber immer bleiben: Wem hat dieser Mumpitz von Flaggenparade eigentlich jemals bei irgendwas geholfen? Was soll der Schxxß überhaupt? Überflüssig wie ein Kropf – gerade, wenn auf der anderen Seite neuerdings immer über die vermeintlich überlange Sendezeit gejammert wird.
Der ESC kam nach dem Krieg zig Jahre hervorragend ohne angeordnetes Fähnchenwedeln aus. Warum sollte ausgerechnet jetzt die Zeit sein, wo wir beim ESC ganz zwingend mehr Nationalsymbolik brauchen sollten? Guckt irgendjemand bei der EBU auch mal Nachrichten?
Ich mag die Flaggenparade sehr, ist wie Olympia. Ich finde, wir können stolz auf schwarz rot Gold sein. Unsere Flagge steht für Freiheit, Demokratie und das westliche Wertesystem.
Nur dass bei Olympia halt einmal alle Teilnehmer einmarschieren dürfen. Würde genau das einmal so beim ersten Semifinale gehandhabt (vor Ort sind ja eh alle), hätte ich vermutlich schon weniger Probleme damit als mit dem aktuellen Show-off im Finale.
Auch nur die dafür Qualifizierten!
Aber einmal zur Eröffnung für alle, nicht nur für die, die sich für ihre Endläufe qualifizieren.
Aber für Olympia muss man sich eben auch qualifizieren. Ich finde ja den Gedanken, die Ausgeschiedenen bei den Flaggen einzubeziehen, sympathisch, bezweifle aber, dass die selbst das so toll finden würden.
Genau, wieso sollte ein Land, das DI ausscheidet dann bis Samstag bleiben – Thema Kosten auch wieder.
Aber darum könnte man es doch zumindest dann machen, bevor überhaupt irgendwer ausgeschieden ist – zu Beginn des ersten Halbfinals?
Weil das Grand Final eben der Höhepunkt und Grund der ganzen Veranstaltung ist. In den Semis? Von mir aus – bekommen aber nicht viele mit!
2015 hatten sie auch in den Semis Flaggenparade (allerdings nur für die jeweils teilnehmenden Länder, das Intro wäre wohl sonst noch länger als ohnehin schon😉). Na ja, persönlich bräuchte ich dieses Prozedere auch nicht unbedingt, habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Nach dem Motto: „Kann man machen, muss man aber nicht.“ Das Intro beim Finale 2013 fand ich allerdings ganz schön und stimmungsvoll.👍
Es hatten nicht alle Delegationen Platz, es gab in der Wiener Stadthalle im Green Room nur 27 Delegationsinseln. Es haben sich also zu keiner Zeit alle 39 teilnehmenden Delegationen gleichzeitig im Green Room bzw. auf dem Catwalk oder auf der Bühne befunden.
So ist es – mir dreht es jedesmal den Magen um, wenn sich AgD und Konsorten dieser Farben bedienen. OK, daran sind leider manche vermeintlichen Linken nicht ganz unschuldig…..
KAN ist super und nicht alle stehen hinter der Regierung, korrekt. Gleichzeitig muss man sagen, dass Israelis seit Jahrzehnten diese Rechten Likudregierungen und spezifisch Netanyahu wieder und wieder wählen.
Sagt vielleicht auch einiges über die Konkurrenz aus wenn er immer wieder gewinnt.
Das Parteiensystem ist sehr zersplittert. Likud kriegt so 30-35%, ich weiß nicht, ob sonst jemand auch nur 10 bekommt. Der Likud hat also de facto eine Sperrminorität, weil man sonst ein Dutzend Parteien braucht, um eine Regierung zu formen. Die Ermordung Rabins und der Tod von Shimon Peres waren große Tragödien.
Israel ist quasi die Niederlande des Nahen Ostens?? Also was die Zersplitterung angeht??
Geht es dir denn sonst gut?? Musste heute wieder in die Arbeit, hatte da nicht so wirklich Bock drauf.
Die NL ist anders, weil sie keine Partei mit Sperrminorität haben. Der Vergleich ist mehr Italien vor Anfang/Mitte 80er. Parteiensystem zersplittert, DC mit Sperrminorität, am Ende war es immer Andreotti.
WE war gut, danke, Werwolf war hier. Viel Glück back at work grrrr.
Wetter war leider auch miserabel im Urlaub, abgesehen vom Konzert wo es warm und trocken war.
Hier war’s auch sehr gemischt. Wir waren aber gestern im Zoo, wo es drei (!) Otterarten gibt!
Joa, hoff es hat dir Spaß gemacht.
Bin persönlich kein Fan von Zoos, schon als Kind nie gewesen.
Du magst eh nur Blog-Otter.
Du magst die doch auch. 😉
Ja aber auch Berenike, die wie ich pro-Lumo ist!
Ein Herz für Lumo!
Schwieriges Feld!
Das Töten Im Gazastreifen geht weiter.
Auch wenn die Regierung in Jerusalem immer wieder versucht,
von der Katastrophe im Gazastreifen abzulenken, indem sie in Libanon
und Syrien Krieg führt. Zurück bleiben die Hungernden, Verwundeten und Toten im dicht besiedelten Landstrich.
Schon lange stehen die israelischen Geiseln, die von den Schlächtern der Hamas noch immer festgehalten werden, im Vordergrund der Aktivitäten der israelischen Armee. Es geht einzig und allein um den Machterhalt von Netanjahu, der die Kriege braucht, um seine Regierung zusammenzuhalten. Bereits 1997 hatte er doch schon die Vision von einem Großisrael vom Jordan bis zum Mittelmeer.
Die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen steht auf Israels Agenda, das haben nun auch die Länder, die sich zusammengetan haben, um von Netanjahu und seinen ultraradikalen Ministern ein Ende des Gazakriegs zu fordern, erkannt.
Meiner Meinung nach macht sich auch Deutschland mitschuldig an dem, was in Gaza passiert. Auch weil Deutschland, zusammen mit den USA, fast 100 Prozent an Waffen und militärischem Gerät nach Israel liefert.
Und dann wird oft Kritik als Antisemitismus und unerwünscht erklärt, als ob die Kritiker das Existenzrecht Israels infrage stellen würden oder gar die Anschläge der verabscheuungswürdigen Hamas verteidigen wollen. Auch ein Aufschrei der arabischen Nachbarländer gegen die Hamas ist dringend erforderlich – sie verhalten sich auffallend ruhig!
Dieses Elend, im übrigen nur einer der wenigen Kriegsherde in der Welt, von denen ausführlich berichtet wird, muss doch einen Aufschrei der Empörung vieler human denken Menschen zur Folge haben!
Fazit: Schwierig zu beurteilen, wer denn aus politischen Gründen nicht am ESC teilnehmen sollte. Nicht nur die unmittelbaren Kriegsparteien wären betroffen. Was ist mit den beteiligten Ländern, die bspw. Waffen liefern?
Es leidet immer die Zivilbevölkerung, die in der Regel diese menschenverachtenen Kriege nicht wollen – in diesem Falle teilnehmende Künstler und Künstlerinnen am ESC.
Eine Diskussion, die wohl nie enden wird.
Wieder mal einer auf die Hass -Propaganda der Hamas reingefallen und deren Fake-news ohne sich zu informieren weiterverbreitet, schämt euch!
Völlig korrekt. Man sollte noch ergänzen, dass Netanyahu an der Macht bleiben muss, um nicht in den Knast zu kommen. War bei Berlusconi damals ähnlich.
Habe ich was verpasst? Seit wann dürfen Kriegsparteien denn nicht am ESC teilnehmen? Macht sich da gerade jemand seine eigenen Regeln?
Außerdem: Wie bescheiden die ethische Bilanz jetzt auch aussehen mag – dass Israel den Krieg begonnen hätte, ist und bleibt eine infame Lüge.
Damit will ich die aktuellen Gräuel gar nicht verteidigen. Aber bei den Fakten sollten wir schon bleiben. Mit einem einseitigen Framing durch Tatsachenumkehr ist niemandem geholfen.
Nicht Israel hat diesen Krieg begonnen, sondern die Hamas, als sie am 07.10.2023 Israel angegriffen hat. Du behauptest zwar kein Antisemit zu sein, betreibst aber die gleiche Antisemitische Hetze wie alle anderen auch. Ohne den Angriff vom 07.10.2023 wäre Israel gar nicht im Gaza. Die jetzige Situation im Gaza hat einzig und allein die Hamas zu verantworten. Da wird ein ekelhaft Täter-Opfer-Umkehr gemacht. Frei nach dem Motto: „Der Jud ist an allem schuld.“ Ich habe kein kritisches Wort von dir gegenüber der Hamas gelesen. Also unterstützt voll umpfänglich das Verhalten der Hamas gegenüber Israel, die am 07.10.2023 1000 Menschen ermordet, dabei Frauen vergewaltigt und Geiseln genommen hat. Diese Geiseln werden von der Hamas gefoltert und praktisch in den Hungertod getrieben. Aber ja Israel ist an allem schuld. Dann dürfte Aserbaidschan auch nicht mehr mitmachen, wegen des Konfliktes mit Armenien. Aber, das sind ja auch keine Juden.
Vanessa Mai feat. Baby Lasagna sind für Deutschland beim ESC 2026 in (hoffentlich) Wien definitiv dabei. 😀
Ist die Mai jetzt die neue Gracia die natüüüürlich gaaaanz sicher dabei ist oder was?? 😉
Keine Gracia, aber eben die deutsche ESC-Teilnehmerin 2026. 😀
Noch nicht mal 15:00 Uhr und wieder zu viel Campari intus. Wo soll das noch enden?? 😉
Im Reich der Träume und Phantasie. 😀
Ach ja. Da verweile ich auch am liebsten. 🙂
Vanessa Mai kann gern als Teilnehmerin dabei sein, wenn sie einen guten Song hat. Baby Lasagna bitte nicht schon wieder. Und auch kein Kärijää oder Nemo. JJ darf gern noch einmal mit seinem Siegersong und auch mit einer möglicherweise neuen Single antreten, aber das sollte an Altstars genügen… es sei denn, es sind wirkliche Altstars.
Ich mag Vanessa auch, bin aber unsicher, was ihre Livequalitäten angeht.
Im Endeffekt ist es jedes Jahr die gleiche Debatte uns am Ende passiert nicht wirklich was.
Manche Länder jammern aber auch zu Unrecht über ihre schlechten Ergebnisse. Da verstehe ich oft auch die Wettquoten nicht. Belgien hatte dieses Jahr weder ein gutes Lied, noch einen guten Sänger. Für mich völlig verständlich und zu Recht rausgeflogen.
San Marino war im Finale und sollte sich darüber freuen. Der Song war definitiv okay. Er hätte auch besser abgeschnitten, wenn vielleicht mehr Töne getroffen worden wären.
Generell hat sich der Wettbewerb in den letzten Jahren sehr negativ entwickelt. Früher war es alles eine große und schöne gemeinsame Party. Heute geht es nur noch um die große Politik und die größte sexuelle Besonderheit. Mit ist die Sexualität der Person auf der Bühne völlig egal, es sollte um die Musik gehen. Wenn es das tun würde, wäre der Wettbewerb dieses Jahr sicher nicht in Basel gewesen.
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht mal eine gesamte Kreativpause einzulegen und nach 2026 mal zwei oder drei Jahre den ESC ausfallen lassen und dann mal wieder zu den zurück was es ist. Ein Wettbewerb in dem es nur um Musik geht.
Aktuell wird ja nicht mehr nur über die Juries geschimpft, jetzt sind ja auch noch die Televotings gefälscht. Wie soll man denn dann noch abstimmen?
Es gab halt einfach nur viele Menschen, die den Beitrag aus Israel sehr mochten. Ich habe auch für das Lied abgestimmt. Dort stand eine junge Sängerin auf der Bühne mit einer tollen Stimme und einem tollen Lied. Deswegen finde ich nicht gut, was aktuell in Israel passiert, aber das hat damit nichts zu tun.
Es wird bei dieses ganzen Sachen zu sehr mit zweierlei Maß gemessen. Russland und Israel sind die großen Feindbilder der meisten Fans und alle anderen dürfen machen was sie wollen. Jeder soll und muss seine eigene Meinung haben, aber man muss auch andere Meinungen zulassen.
Hoffen wir Mal, dass es nächstes Jahr wieder etwas ruhiger abgeht. Ich hoffe sehr auf Innsbruck. Es muss alles auch mal wieder kleiner werden.
Bei den „meisten“ Fans ist ziemlich gewagt: Zumindest bei Israel trifft das nicht zu. Ich kann jedes Mal betonen, daß dieses Land eine lebendige queere Szene hat.
Zu Tschechien: Ein schöner Mann macht noch keinen Sommer …
Zu Belgien: Das Land hat (als einziges neben Deutschland und der Schweiz) seit 1956 keinen ESC freiwillig verpasst. Kann mir nicht vorstellen, dass 2026 eine Premiere wird.
Zu San Marino: Last Micro State standing. Muss bleiben, musikalische Qualität hin oder her. (2025 hat zumindest Spaß gemacht … 🥳💃🥳💃)
OT:
Hier ein paar Videos und Fotos von unserem Tänzelfest 2025:
https://www.instagram.com/p/DMpmm_Tomql/?igsh=aWhweWVvc24wMWRy
Scrollt euch gerne durch.
Und hier der komplette Auftritt von den Contrada di San Giorgio aus unserer Italienischen Partnerstadt Ferrara mit ihren Überragenden Fahnenschwingern:
https://www.instagram.com/reel/DMpwfgeIRcb/?igsh=Y3FoMzJxMW40bzly
Beides ist von mir aufgenommen worden. Und leider ist die Qualität der Videos nicht die beste, aber sie sind trotzdem nicht schlecht. Viel Spaß beim Anschauen.
Nett. Ich steh total auf diese Fahnen Sachen. Gibt’s zufällig eine interessante Geschichte hinter eurer Fahne?
Kann schon sein. Damit habe ich mich noch nie beschäftigt. Aber unsere Fahne ist da gar nicht zu sehen.
Kleine Korrektur. Stimmt unser Wappen ist auf der Fahne der Tänzelfest Landsknechtstrommler Kaufbeuren drauf. Darauf habe ich tatsächlich noch nie geachtet.
Sorry, aber das ist Clickbait, Spekulation ohne Ende und ohne Basis oder neuen Input!
Montenegro ist ohnehin chronisch gefährdet (nein, nicht primär wegen der 30.000 Euro Startgeld). TVE Spanien hat null Anreiz, sich zurückzuziehen und untermauert das auch mit den Änderungen bei Benidorm. Egal, was für ein Drama die wegen Israel abziehen.
Bei Tschechien läuft der ESC nebenher, wird aktuell aber als Europaprojekt eingestuft. Sobald sich dort der politische Wind dreht, werden die den slowakischen Weg gehen. Über Belgien verliere ich kein Wort.
Und San Marino ist eben .. San Marino. Kann ja sein, dass die ihren San Marino Contest neu evaluieren und vielleicht sogar einstampfen. Die haben alles ausprobiert ohne wirklich an der DNA des ESC etwas geändert zu haben. Deren Teilnahme ist mir offengesagt relativ egal.
Was ist mit Irland. Da hört man auch noch nichts?
》Ähnlich unsicher ist sich der slowenische Sender RTVSlo, der bereits erklärte, die Teilnahme zu überdenken, sollte keine Lösung bezüglich Israel und dem Votingsystem-Problem gefunden werden.《
Unerwartet transparent von RTVSlo. Mehrere Sender/Anstalten warten auf die Ergebnisse der Diskussion innerhalb der EBU, bevor die Teilnahme offiziell bekannt gegeben wird.
Interessant, dass alle Länder, die sich beschweren Beiträge hatten, die von Anfang relativ aussichtslos waren. Bei keinem der Beiträge konnte man mit einem besonderen guten Abschneiden rechnen.
Anstatt das Abschneiden aufs Voting zu schieben sollte man dort vielleicht eher über die eigenen Beiträge nachdenken. Sie sind natürlich nicht per se schlecht, aber für den ESC eben weniger geeignet.
Es gibt durchaus Dinge beim Voting, die man verändern könnte/sollte z.B. halte ich 20 Stimmen pro Gerät für viel zu hoch und auch das 12 Punkte-System würde ich ändern. Aber diese und ähnliche Änderungen hätten für die Beträge dieser Länder wohl kaum für bessere Platzierungen gesorgt
Tja, einige hatten schon Top 10 für „Esa diva“ getippt….
Wer denn?? Die spanischen Fans die alles abfeiern und Timo, aber sonst?? 😉
Immerhin gibt es aus Montenegro ja Hinweise auf eine Fortsetzung von Montesong. Das heißt wir haben aus Montenegro immerhin mehr Informationen als vom SWR. Bei der Funkstille könnte man meinen Deutschland zieht sich auch zurück.
San Marino halte ich als Teilnehmer für ziemlich sicher. Die meckern ja eigentlich regelmäßig, ohne sich zu verabschieden. Was dieses Jahr allerdings auch zeigt: Die ganz kleinen Länder rennen tatsächlich bergauf – die Quali-Bilanzen von San Marino und Montenegro, Monaco und Andorra, aber auch Georgien, sprechen Bände. Eine Sonderregel für die Qualifikation kleinerer Länder ist vielleicht das einzige, was San Marino dauerhaft halten oder die anderen Zwergstaaten überhaupt zurückkehren lassen könnte. Sportlich fair wäre das natürlich nicht. Aber klar ist auch: Der geniale Weg, den San Marino zur Finanzierung seiner Teilnahme gefunden hat, funktioniert nur, weil ihn sonst niemand geht.
Spanien halte ich für recht sicher. Bei Montenegro geht die Tendenz auch in die Richtung, obwohl es schon spannender wird.
Belgien und Tschechien stehen für mich noch etwas mehr auf der Kippe. Und Slowenien sogar gewaltig.
Die Entscheidung zu Israel im Dezember könnte tatsächlich heftige Folgen haben – womöglich sogar dann, wenn bis dahin Frieden herrschen sollte. Aber den glaube ich unter Netanjahu eh nicht mehr.
Was stellst du dir denn unter dieser „Sonderregel“ für kleine Staaten denn vor??
Sportlich fair wäre das natürlich nicht.
Nun ja, es gibt ja auch die BIG 5. Warum nicht mal die SMALL 5?
Genau was Toggie sagt. Quasi eine Sonderregelung, die dafür sorgt, dass der beste der Zwergstaaten (oder auch eines der Staaten mit der zu dem Zeitpunkt längsten Durststrecken) im Semi einen Platz im Finale sicher hat.
Wie gesagt: Wäre eigentlich echt Wettbewerbsverzerrung. Aber sowas Ähnliches konnten wir mit der Jury-Wildcard ja schon mal verkraften. Und die EBU muss halt langsam auch mal an die Resilienz des ESC denken.
Ne, da bin ich persönlich klar gegen. Das beste Mittel für einen Finaleinzug ist meiner Meinung immer noch ein starker Song, und daran hapert es bei einigen Ländern halt. Und nur aus Mitleid dann jemanden ins Finale hieven?? Na ja…
Naja, aber wir sehen doch alle die Ungleichheit, denke ich? Luxemburg hat z. B. viel mehr Nachbarn, eine große portugiesische Diaspora und allgemein eine Ausländerquote von ca. 50 % (meine ich zumindest, mal gelesen zu haben), die ihm beim Televoting sicher hilft. San Marino, Monaco oder Andorra müssen da viel mehr strampeln – ein gleich guter Song wäre bereits ein Nachteil. Von klassischen Bloc-Voting-Ländern (Skandinavien + Nordic Countries, Zypern/Griechenland), die quasi schon mit einer garantierten Mindestzahl an Punkten antreten, mal ganz zu schweigen.
Ich kann die sanmarinesische Frustration schon nachvollziehen.
Ähm, nö!! Also die Ungleichheit sehe ich nicht. Und wenn du schon so anfängst können wir gleich auch darüber diskutieren dass Island mit seinen nicht mal 400 000 Einwohnern genauso stark ins Gewicht bei den Punkten fällt wie deutschland mit 83 Millionen.
Und dieses Argument mit den Nachbarn ist auch totaler Käse. Erinnert mich an das Gejammer aus Portugal früher:“Buhuu, wir werden nie gewinnen weil wir nur einen Nachbarn haben!!“ Tja, dann kam Herr Sobral.
Es gibt eben keine 100 % Chancengleichheit. Das war beim ESC schon immer so. Manche Länder werden niemals mit 0 Punkten ausscheiden. Aber und das ist wichtig, jedes Land kann den ESC gewinnen.
Genau, es ist nicht so, als ob MON, SVK oder die letzten 10 Jahre DK irgendetwas erinnernswertes geschickt hätten. Das Ausscheiden war so vorhersehbar wie die hinteren Plätze für uns, UK, Spanien.
Man schafft damit im Gegenteil nur noch mehr Ungleichheiten, weil manche Länder dann denken:“Ach, ist egal dass wir ziemlichen Murks hinschicken, wir werden durch diesen Mechanismus eh ins Finale geschoben.“
Also wie der NDR lange Jahre dank Big Five? 😀
BBC, TVE… aber ist nun mal so, dass man die Big 5 für Finanzierung und Quote braucht.
Absolut !
Ihr seid schon irgendwie süß mit eurem Mitgefühl. Warum nicht gleich einer der Poorest 5? Oder das Land mit der besten CO2-Bilanz?
Malta pumpt ja angeblich selbst viel Geld in seine Teilnahme. Monaco bräuchte bei Wiederteilnahme ja wohl auch keinen Support dieser Art. Die Qualifikationsbilanzen sind jedenfalls kein konsistentes Kriterium für „strukturelle Benachteiligung“.
Toggie hatte sich da schlecht ausgedrückt. Er wollte sagen, dass alle Ex-YU Staaten sich automatisch qualifizieren sollten.
LOL, kann schon sein! Ich mag ja grundsätzlich Leute mit Herz für die Stillen der Gesellschaft und besonders auch toggie. Ich finde das bei den Genannten wie splendid SMA nur völlig überflüssig.
Wie wäre es mit den laut 4porcelli attraktivsten Kellnern?? 😉
Bin in der Auswahljury dabei, aber O sole mio sollte er bitte nicht singen!
Ist wie bei der Musik – Italien gewinnt!
Naja, komm. Die geographischen bzw. soziostrukturellen Nachteile mancher Länder liegen aber nun mal auf der Hand. Mit mieser Leistung allein sind jedenfalls die sanmarinesische oder die montenegrinische Bilanz nicht zu begründen – da kommen andere Länder eben mit viel größerem Mist durch. Nordmazedonien wäre z. B. auch so ein Land, das man der Liste hinzufügen kann.
Und klar: Ein Nachweis ist eine miese Bilanz auch nicht immer. Irland oder Dänemark haben sich ihre Horrorquoten ja hart verdient – und gerade Dänemark hat nun wirklich keine Ausrede. Aber wenn es darum geht, langfristig Länder bei der Stange zu halten, kann ich auch über so eine kleine Rechtsbeugung hinwegsehen – zumal der Rest Europas ja auch bereits Jahr für Jahr grummelnd über die Ungerechtigkeit der Big-Five-Regelung hinwegsieht.
„…Mit mieser Leistung allein sind jedenfalls die sanmarinesische oder die montenegrinische Bilanz nicht zu begründen…“
Deiner Meinung nach, ich sehe das anders. Oder erkläre mir doch bitte: Welcher Beitrag aus San Marino, Montenegro oder Nordmazedonien war denn deiner Ansicht nach finalwürdig und ist wegen „soziostruktureller Nachteile“ unfairerweise ausgeschieden??
Nehmen wir 2022: Waren Vladana, Andrea und Achille Lauro (dessen Popularität in der Bubble ich allerdings zugegebenermaßen nie wirklich verstanden habe) wirklich schlechter als Jeremy Makiese (komplett vergessen, die Nummer), Nadir Rustamli oder der spanische Trash aus Rumänien? 2024: Megara schlechter als „Ramdidam“?
Man könnte (und müsste aufgrund der nordmazedonischen und montenegrinischen Pausen) weiter in der Vergangenheit zurückgehen. Aber eigentlich sagt auch schon alles, dass diese Länder ab den ersten Wettquoten automatisch ganz hinten bei den Buchmachern sind.
So, was hätten wir da??
Vladana – Fade Popballade die man schon tausendfach so ähnlich gehört hat mit unfreiwillig komischen Text und Outfit dass aussah wie der Säure spuckende Dinosaurier aus Jurassic Park.
Andrea – Ein Song der sich passend zum Titel dauernd nur im Kreis dreht dargeboten von einer Sängerin die aussieht als ob sie jeden der ihr zu nahe kommt am liebsten die Augen auskratzen will.
Achille Lauro – Dachte dass es ausreicht auf den Rock-Train aufzuspringen und Gesang und Performance vernachlässigen zu können und auf Sex Sells zu machen.
Megara – Unmelodischer Schrammelrock performt mit krächziger Stimme und Outfits bei denen man sich ein Störbild herbeisehnt.
Kurzum: Nope, bin bei keinem dieser Songs auch nur ansatzweise überrascht gewesen dass sie nicht ins Finale gekommen sind.
Megara fand ich gar nicht mal so übel. Aber erneut haben Deine Kommentare einen hohen Unterhaltungswert, danke !
Danke für die Blumen. 🙂
Wirklich jedes Land kann locker das Finale erreichen. Siehe zb Nordmazedonien 2019.
Sicher kann es knapp werden bei Platz 9 und 10 im Semi. Da können natürlich Länder mit lieben Nachbarn und Diaspora profitieren. Aber Länder die knapp ins Finale reinrutschen, landen dann im Finale weit hinten.
Mir ist wichtig das jedes Land gewinnen kann bzw weit vorne landen kann. Das ist der Fall und das zählt für mich.
Also explizit San Marino/Montenegro führe ich in der Kategorie „selbst versaut“. Georgien läuft erst so schlecht, seitdem sie auf lokalen Flair setzen – ist denen wichtig, also wird das Abschneiden nachrangig sein. Nordmazedonien ist vor Jahren Jurorensiegerin gewesen und hat ziemlich gut abgeschnitten!
Ob ein Land im Televoting schlecht läuft, ist doch keine Frage des Budgets, der PR, der Größe des Landes. Also wenn man am Gesamtsystem schrauben wollte (also auch schlecht abschneidenden Mikrostaaten helfen will), dann man müsste das schon sehr nachvollziehbar sein. Ich habe früher auch mal Gedanken an Maluspunkte für strukturelle Televotingprofiteure verschwendet, sind halt irgendwelche feuchten Träume, es angeblich „gerechter“ machen zu wollenn/können.
Ich dachte dass der Zynismus in meinem Kommentar evident war. Offensichtlich nicht … 🤔
Das war ein Seitenhieb gegen die BIG 5. Mir kann keiner erklären, dass das UK nach 2000 mehr zum ESC beigetragen hat als SMR oder AND. Und MDA spielt z. B. ohnehin drei Ligen über dem UK.
Aber .. ich bin ja nur …Späteinsteiger in die Diskussion! 😉
Mir kann keiner erklären, dass das UK nach 2000 mehr zum ESC beigetragen hat als SMR oder AND.
Also ich habe mir dizzy Boxerklamotten nach dem ESC gekauft und Wochen mit der Suche nach XXL-Postern zugebracht!
UK zahlt wenigstens Schmerzensgeld, ob das ausreicht, ist ein anderes Thema. Letztlich profitieren aber Qualifikanten und der ESC, wenn 40% der potenziellen Grand-Final-Zuseher sich den ESC in der sicheren Erwartung einer Finalteilnahme auch die anderen Beiträge ansehen..
Jetzt distanziert der sich von der einzigen guten Idee, die er heute wahrscheinlich hatte … 🙈🤷♂️
Nö, zurückgerudert bin ich nicht. Wenn Dauerrohrkrepierer wie UK (oder meist auch ESP) einen Finalplatz sicher haben, sollte das auch für die Kleinen gelten. Wie man das konkret ausgestaltet, wäre allerdings zu diskutueren.
Ah, okay, sorry. Dann habe ich den Kommentar von wegen „Zynismus“ falsch verstanden.
Slowenien hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Du könntest damit aber Recht haben.
deleted… falscher Blog
Eishockey ist nebenan 😜
Eishockey ist erst ab August. Auch schon bald wieder.
Hab hier was für dich. 🙂
Eishockey ist erst ab August.
Also ab Freitag. 😜
Genau. 😀 Aber erst mal nur Trainingslagerzeit mit diversen Vorbereitungscups.
Nice, Danke – (gespeichert!
Gerne. Wo sind sie denn jetzt? Eben haben sie noch geplantscht.
Ahh! Hier! 😀
Hier noch einer. Da schwimmen gerade sogar ein paar. 🙂
Die Otter haben vor mir Angst und verstecken sich vor mir. 😜
Die Videos der beiden sind immer wesentlich besser produziert als der typische deutsche VE!
Das sowieso. 😎
Und deutlich unterhaltsamer!
Sag mal, da es mir neulich so in den Sinn kam: Felix Banaszak fällt doch auch unter die Kategorie Otter. Oder?
Yo! Ist übrigens auch Skorpion
Ich find den ja ziemlich sexy. 😁🙈
Otter halt!
Unsexiest: Soziopath Spahn.
Und das in jeglicher Hinsicht. *würg*
Doppelwürg
Nicht ganz unsexy finde ich den neuen SPD-General Tim Klüssendorf….
Bei den deutschen VE geht es ja fast nur um Zahnschmerzen und das der Lebensgefährte (m/w/D) eines Teilnehmers/VE Gewinners, den gleichen Vornamen hat wie der Vorjahressieger (m/w/D). 🙈🙈🙈
Cuteness Overload!
„Bye Bye Basel“ – der Titel ist in diesem Fall Programm.
Sollte es nicht eher „Bye Bye Wien“ heißen?!
Nein. Wenn dann Bye Bye Innsbruck.
Bye bye Baby, would you lie to me baby…
OT: für Bahnfahrer:
https://www.tagesspiegel.de/politik/auf-schrumpfkurs-warum-die-deutsche-bahn-immer-weiter-in-die-krise-fahrt-14091803.html
Da hat die DBB > Deutsche BimmelBahn eine kleine Delle. 🤭🤭🤭 (duckundweg)
OT:
Nun wurden also die Daten für das Tänzelfest 2026 bekanntgegeben:
https://www.instagram.com/p/DMqcBLcttpg/?igsh=MWlkZGpvbDc5c2xtcA==
Es ist im nächsten Jahr früher als dieses Jahr.
Generell wäre es schade wenn sich Länder vom ESC zurückziehen sollten. Das Voting System gehört überarbeitet und das Juryvoting Weg oder nur mit halber Punktzahl. Das Publikum sollte entscheiden. In Österreich könne wir zb. auch nicht mitbestimmen wer für uns antritt, dies macht ebenfalls eine Jury des Staatsfunkes.
🇮🇱 In Israel diese Woche Vorbereitungstreffen Nummer
11 für die Teilnahme in Österreich 2026 … 🎉 🥳 🪅 🎂 🎊
🇩🇪 Wie sieht’s in Deutschland aus? 🇦🇹 Wenn Österreich
einen nationalen Vorentscheid veranstaltet, könnte man
ja einfach von vornherein den oder die Zweitplatzierte*n
für Deutschland nominieren und so den österreichischen
Künstlern den diesjährigen Umweg ersparen … 🤔
Ich habe eigentlich sicher damit gerechnet, dass Georgien sich zurückzieht, nachdem die politische Lage so ist, wie sie ist, und der ganze Beitrag 2025 wie eine einzige Ausrede für einen Rückzug aussah. Dass sie jetzt den JESC ausrichten, spricht aber vielleicht dagegen.
Die größte Wahrscheinlichkeit von den hier genannten sehe ich bei Tschechien. Nicht mal unbedingt wegen des erneuten Aus im Semi, sondern weil das Interesse des Publikums am ESC einfach nicht da zu sein scheint. Da stellt sich für den Sender (der auch in einer schwierigen finanziellen Lage ist) dann die Frage, ob man dafür weiterhin so viel Geld ausgeben will.
Bei Montenegro liegt es sicherlich auch in erster Linie am Geld, aber da sind die Ergebnisse natürlich über einen langen Zeitraum wirklich ernüchternd. Wobei es auch nicht besser werden kann, wenn man es nicht versucht. San Marino wird sicher dabei sein, diese Beschwerden über angebliche Benachteiligung kommen da immer und auf so eine Plattform kann so ein kleines Land einfach nicht verzichten.
Bei den anderen Ländern ist das heiße Luft, mehr nicht. Spanien stellt die Reference-Group-Vorsitzende und ist natürlich dabei. Wirklich albern finde ich das belgische „wir bereiten die Teilnahme vor, bestätigen sie aber nicht“.
Meine Tipps:
Tschechien Rückzugsmöglichkeit zu 60 Prozent. Sonderlich populär scheint der ESC dort nicht zu sein. Adonxs galt zudem lange Zeit als Kandidat für die Top 10 – dann kam bekanntlich der Absturz.
San Marino zu 50 Prozent. Ein wirklicher Verlust wäre es nicht. Das größte Manko ist für mich, daß es keine echte Publlikumsabstimmung geben kann – man sollte auf die „gefakten Zahlen“ eh besser verzichten. Wird durch das „Rest der Welt“-Voting ausgeglichen.
Belgien zu 5 Prozent. Das ist wohl eher viel Lärm um nix. Zugegebenermaßen waren die letzten beiden Kandidaten nicht stark genug, um ins Finale einzuziehen. Alleine auf die Marke „queer“ zu setzen, reicht halt eben nicht.
Von den Teilnehmenden dieses Jahr sehe ich sogar Georgien am stärksten gefährdet, was die Teilnahme 2026 angeht. Daß dort der JESC stattfindet, sagt meines Erachtens nichts darüber aus, ob wir das Land in Wien sehen werden.
Montenegro würde ich auf 20 Prozent tippen.
Hey, geht es dir denn gut soweit?? 🙂
Das Konzert von Johannes Oerding war der absolute Knaller, habe unter dem Artikel ganz unten eine Sprachnachricht gemacht. Kannst gerne nachhören wenn du willst 😉
https://esc-kompakt.de/die-eroeffnungs-pausen-und-closing-acts-des-esc-2025-bye-bye-basel-18/
Anonsten ist gerade nicht viel los momentan.
So lala, bei mir herrscht „Sommerblues“. Das derzeit schlechte und kühle Wetter geht mir ziemlich an die Substanz und in hispanophone Gefilde reise ich in der Regel nur in anderen Jahreszeiten….
Johannes war hier in OF übrigens auch schon.
Cool. Warst auf einem Konzert?? Und was ist dein Lieblingslied??
„Alles brennt“ !
Meins auch, dank dem Song bin ich damals 2015 auf ihm aufmerksam geworden. Habe bis aufs erste alle Alben von ihm. 🙂
Hier in Übersicht der Länder, die dieses Jahr nicht am ESC teilgenommen haben und wann deren letzter Auftritt war:
https://www.instagram.com/p/DMxpMHpt3nY/?igsh=MWlyaWNiY2sxb2l3bQ==
Wenn ich mit recht erinnere, ist Tschechien 2015 in Wien zurückgekehrt, u.a. weil CT und ORF so eng zusammenarbeiten. Ich schätze Tschechien ist auch nächstes Jahr dabei.
Ich glaube wir werden Montenegro nicht wiedersehen und ein wenig hab ich leider die Befürchtung, dass sich Slowenien in den nächsten Jahren anschließen wird.
Ich hoffe es jedenfalls. Dieses und letztes Jahr haben mir die Beiträge sehr gefallen.