ESC-Songcheck kompakt (18) – Griechenland: „Last Dance“ von Stefania

Auch Stefania aus Griechenland gehört ins Lager der „Rückkehrer“, also der Interpreten, die für den Jahrgang 2020 ausgewählt worden waren, die dann aber nicht zum Zuge kamen. Anders als beispielsweise Uku aus Estland (der wie Stefania in der ersten Hälfte von Semi 2 antritt), musste sich Stefania jedoch keinem nationalen Finale stellen, sondern wurde vom griechischen Fernsehen bereits im Sommer letzten Jahres als „Wiederholerin“ bekanntgegeben. Und auch schon 2020 war sie von ERT intern ausgewählt worden.

Stefania mit griechisch-niederländischen Wurzeln ist wie für den ESC in Rotterdam geschaffen. Sie wurde am 17. Dezember 2002 in Utrecht als Kind griechischer Eltern geboren, ist dort auch aufgewachsen und lebt bis heute dort. Bereits mit neun Jahren nahm sie erfolgreich an „The Voice Kids“ in den Niederlanden teil. Im Anschluss war sie zwei Jahre lang Mitglied des bekannten Kinderchores „Kinderen voor Kinderen“ des Fernsehsenders BNNVARA. An die ersten populären Erfahrungen anknüpfend hat Stefania einige Singles veröffentlicht und nahm im Jahr 2016 als Teil der Girlgroup „Kisses“ auch am JESC für die Niederlande teil (Platz 8).

Der Song

„Last Dance“ wurde von ERT intern aus fünf verschiedenen Titeln ausgewählt und das ESC-erfahrene Songwriterteam bestehend aus Dimitris Kontopoulos, ARCADE und Sharon Vaughn hat dem griechischen Sender den Titel vorgeschlagen. Von Dimitris stammen u.a. „This Is Our Night“ von Sakis Rouvas und „You Are The Only One“ von Sergey Lazarev. Vor allem aber ist er für einige der größten Hits der jüngeren griechischen (und türkischen) Chartgeschichte verantwortlich, darunter das großartige „Esena mono“ von Keti Garbi.

Der Feelgood-Synthie-Popsong „Last Dance“ mit modern orchestrierten 80-Jahre-Vibes könnte auch von Dua Lipa, Selena Gomez oder Carly Rae Jepsen sein. Der Midtempo-Groover setzt sich mit der Corona-Krise auseinander, in der speziell junge Menschen und Heranwachsende auf wichtige Coming-of-age in der schönsten Phase des Erwachsenwerdens verzichten mussten. Der Text schließt aber mit einem versöhnlichen Blick in die Zukunft, nämlich dass die aktuellen schmerzhaften Erfahrungen eben nicht für immer anhalten werden, also nicht der „letzte Tanz“ sein werden, sondern dass noch viel Schönes kommen wird.

Wie es für eine Dance-Nummer aus Griechenland zu erwarten ist, hat ERT bekanntgegeben, dass Stefania in Rotterdam mit vier Tänzern auf der Bühne stehen wird, die fast alle auch schon ESC-Erfahrung haben:

  • Nikos Koukakis
  • Markos Giakoumoglou (Griechenland ESC 2017)
  • Costas Pavlopoulos (San Marino ESC 2019)
  • George Papadopoulos (Griechenland ESC 2009 & 2012)

Die Ankündigung lässt eine lasziv-lockere Sexy-Crazy-Cool-Performance erwarten, auf die auch das Musikvideo schon Rückschlüsse zulässt.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte (Tänzer Impressionen inklusive)
Optik: 4/5 Punkte

Benny: „Last Dance“ hat mir beim ersten Hören gar nicht gefallen, mittlerweile ist der Song aber einer meiner persönlichen Grower der Saison. Ich bekomme beim Hören ein schönes Retro-Feeling, könnte mir aber vorstellen, dass das insgesamt zu harm- und farblos für den ESC ist. 6 Punkte.

Berenike: Den Refrain von „Last Dance“ habe ich mir recht schnell schöngehört: auch wenn er recht konventionell ist, ist er sehr eingängig. Die Strophen sind jedoch dröge und ziehen sich viel zu lange. Gerade am Anfang kommt der Song eine Minute lang bis zum Einsatz des ersten Refrains nicht „aus dem Quark“. 3 Punkte.

Douze Points: Im besten Sinne klassischer ESC-Uptempo-Pop. „Last Dance“ gewinnt keinen Preis, weder als besonders innovativ und schon gar nicht als künstlerisch. But who cares? Guter Rhythmus, gute Botschaft. Und wenn Stefania dann noch den Atlas aus dem Video mit auf die Bühne in Rotterdam bringt, wäre ich richtig zufrieden. 8 Punkte.

Florian: Mit einem mitreißenden Refrain will Stefania in diesem Jahr wohl gerade bei den jüngeren Zuschauern punkten. Wohlgemerkt höre ich hier auch weniger ethnische Anteile raus als noch im Vorjahr. Wie so oft wird viel von der Inszenierung abhängen, um eine visuell ansprechende Performance hinzulegen. 5 Punkte.

Manu: Auch Stefania wildert etwas im 80er-Jahre-Sound und lässt sich bei „Last Dance“ sehr zaghaft von Dua Lipa inspirieren. Zu zaghaft für meinen Geschmack und so dümpelt „Last Dance“ bei mir auch lediglich im unteren Mittelbereich herum. 4 Punkte.

Max: Ja, es ist sicherlich der gefühlt drölfte 80er Jahre-Dua Lipa-Verschnitt-Beitrag – er gefällt mir aber trotzdem ganz gut. Zugegeben stört mich etwas das lange epische Intro bis es tatsächlich in den catchy Refrain geht. Stefania und Griechenland werden, was die Performance angeht, alles aus der Nummer rausholen. Ich bin sehr gespannt und sehe Griechenland absolut im Finale. Mit einer Top-10-Platzierung wird es, glaube ich, mal nichts. 7 Punkte.

Peter: „Last Dance“ gehört nicht zu den stärksten Uptempo-Dance-Nummern des diesjährigen Jahrgangs, aber die machen sich fast alle im 1. Semi gegenseitig Konkurrenz, das dürfte Stefania helfen. Für Stefania sprechen ihr süßer Molly-Ringwald-Breakfast-Club-Style, ihr „Heimvorteil“ und die Erfahrung, dass Griechenland aus ansprechenden Tanznummern inszenatorisch immer eine Menge rausholt. Die Shirtless-Dance-Boys-Wahrscheinlichkeit dürfte bei über 90% liegen. Und „Last Dance“ ist zeitgemäß sympathisch, das funktioniert geschmacksübergreifend. 8 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 41/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Last Dance“ auf Platz 19 von 39.

Wie schneidet der griechische Beitrag "Last Dance" von Stefania ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste


156 Kommentare

  1. Also ich bin ja dafür, dass Peter ab jetzt bei jedem Act die „Shirtless-Dance-Boys-Wahrscheinlichkeit“ angibt. 😀
    „Last Dance“ gefällt mir deutlich besser als „Superg!rl“, weil es in meinen Ohren viel erwachsener und reifer klingt. Liegt bei mir persönlich in den Top 10; für Rotterdam tippe ich auf einen Finalplatz im unteren Mittelfeld.

    • Das Musikvideo gefällt mir richtig gut! Wenn sie an der Ampel steht, dann erinnert sie mich an eine brasilianische Kommilitonin, alleine das ist schon ein Pluspunkt. Und später, wenn Stefania dem Mann gegenüber steht, der wie Atlas die ganze Welt hochzuhalten scheint (und nicht nur eine Säule, wie es auf den ersten Blick scheint), dann fehlt nur noch, dass aus dem Off eine Stimme den Namen des hier beworbenen Parfüms nennt („Atlas – the new fragrance by Giannis-Pavlos Gaultieropoulos“).
      Das Lied selbst ist durchschnittlich, aber interessanter als der estnische Beitrag. Allerdings kommt zwei Startplätze weiter der polnische Beitrag, der stilistisch ähnlich, aber ein wenig gefälliger ist. Dazu stimmen die Niederlande und Zypern im anderen Halbfinale ab, immerhin kann man aber durchaus noch auf Albanien, Bulgarien und vielleicht auch Großbritannien zählen.
      Alles in allem aber ist Griechenland für mich ein Wackelkandidat, der im Schatten des kleinen Bruders Zypern verbleibt.

  2. Ich finde den Song richtig, richtig stark. Ich mag so Pop/Dance. Außerdem habe ich sie auf Youtube abonniert. Weil ich ihre anderen Songs auch gut finde.

  3. Mir gefällt „Last Dance“ noch besser als „Supergirl“.

    Ich denke, Stefania wird ins Finale kommen, und dort zwischen 10 und 15 landen.

  4. „Midtempogroover“
    Der Song hat 147 BPM und ist damit der schnellste im Starterfeld. Das ist Uptempo durch und durch und anders als bei anderen Beiträgen (Georgien), wird man davon nicht überrascht.

    Zunächst mochte ich den Song nicht, aber der Preis für den Song, den ich mir schön gehört habe, geht an den. Die 80er Anleihen höre ich nicht wirklich und wenn dann eher in homöopathischen Mengen heraus, ist aber ein netter Popsong und Stefania wirkt auch von Grund auf sympathisch, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie damit in der jungen Zielgruppe überproportionalen Erfolg haben wird. Gelingt das, könnte der Song sogar in die Top Ten kommen.

    • Genau das gleiche wollte ich auch sagen. Midtempo ist was anderes. Einige Songs sind schneller, als man erwartet. (Z.B. Rumänien und einige, die noch kommen werden)

  5. Griechenlands Dispora auf dem Balkan erlaubt ein Finalplatz. „Last Dance“ wäre kein Finalplatz wert, aber wenn, dann auf den hinteren Rängen. Ich bin gespannt wie ihre dünne Stimme live klingt.

  6. Bester Song des Jahrgangs, bei dem Strophen und Prechorus noch stärker sind als der Refrain. Mir ist so eine schöne und eingängige Nummer 100 mal lieber, als alles sich furchtbar anhörende, was nur hochgeputscht wird, weil es so noch nie zu hören war oder angeblich innovativ sein soll (z. B. Lettland oder Russland). Das gleiche gilt auch für Estland und Irland, die zusammen mit Griechenland meine Top 3 dieses Jahr bilden. 12 Punkte habe ich dieses Jahr allerdings nicht zu vergeben, da hätten schon Monument in Norwegen, Little Tot in Schweden oder Parlament in Italien gewinnen müssen.
    Dennoch Greece – 10 Points

  7. Salü!
    Leider sind aus meiner Sicht, bis auf The Roop und Go_A, alle „Rückkehrer“ von 2020 mit eher schwächeren oder weniger griffigen Songs am Start. Besonders Gjon’s Tears und Victoria, die letztes Jahr zu meinen Favoriten zählten, klingen leider ein bisschen „selbst-kopiert und dann doch nicht erreicht“. Auch Vasil, der im letzten jahr mit einer der wenigen guten Pop-Dance Nummern am Start war, zelebriert (s)ein ‚barockes Coming-Out‘ mit einer schwülstigen König-der-Löwen Ballade, dass in Nordmazedonien, in den doch eher erzkonservativen Kulturgremien, die Wände wackeln. War denen dort wirklich nicht bewusst, WEN sie da ins ESC-Rennen schciken? SO blind kann man doch nun nicht sein! Finde ich natürlich für die LGBT+Szene in NM ganz gut – aber die Nummer, „Here I stand“, an sich ist einfach nur ‚drübber‘.
    Ebenso Stefanias Beitrag vom letzten Jahr hatte noch den Hauch individuellen Charmes. Aber selbst wenn sie in diesem Jahr als Mitautorin getextet hat, bleibt „Last Dance“ (was wohl Frau Summer dazu sagen würde? 😀 ) ein oft kopiertes Pop-Dramolett à la Mabel oder Zarah Larsson, auf dass sich die Mädchenzimmertapete nur so von den Wänden rollt. Musikalischer Kindergarten.
    Na, immerhin bleibt es spannend, welcher Träsch dann doch noch ins Finale rutscht.

    • Die vergleiche mit den letztjährigen songs sind doch eh nur für uns hardcore-fans überhaupt ein thema. Und ehrlich gesagt. Wäre ich letztes jahr topfavorit wie bulgarien oder schweiz gewesen, würde ich den song-stil auch nicht gross ändern. Hat auch kein favorit wirklich gemacht.

      • Rainer1, ob man’s will oder nicht, die Vergleiche zum Vorjahr bleiben nun mal nicht aus – das ist letztlich bei jedem/r Künstler/in so, das neueste Werk wird immer irgendwie in Vergleich zum Vorherigen gesetzt. 😉

  8. Viel besser als letztes Jahr und es würde mich persönlich nicht stören, wenn es irgendwie in die Top 10 kommt.
    Sie ist hübsch, sympathisch und lebt den Esc Spirit.
    Ich mochte schon 2016 ihr Kisses und Dances Song beim JESC.

    7 Punkte von mir.
    Finale ja und dort zwischen 8-16Platz.

  9. Die süße GIftmischerin aus Griechenland tanzt ihren letzten Tanz mit Rafał im Burgverlies. Das ist noch so ein Beitrag, den ich grottenlangweilig, verzweifelt gewollt und lächerlich überpixelt finde. Außerdem fehlt dem Lied das mädchenhaft leichte und positiv unbeschwerte Geschmäckle, das bzgl. des letzjährigen Liedvorschlags mein großer Pluspunkt war. Leider muss ich auf ein inzwischen leicht abgetretenes Bild zurückgreifen, aber 2021 ist für mich halt ein grottenschlechter Jahrgang: Auch GRC21 schleppt sich dahin wie ein von der Feldarbeit müder Ochse. Ich möchte das nie wieder hören. 🙁 3/12

      • Letztes Jahr haben es 9 Lieder in meine Playlist geschafft. Dieses Jahr werden es wohl 2. 🙁

      • … ich habe auch noch nicht allzu viele Titel auf meiner Favoritenliste stehen.
        Tusse mit „Voices“ halte ich nach wie vor für eine der griffigsten Beiträge in diesem Jahr – auch wenn ich damit zur Zeit recht alleine stehe.
        Darüberhinaus, mit großem Abstand The Roop (LIT)!
        Ausserdem musste ich mich bei folgenden Beiträgen nicht unmittelbar abwenden:
        James Newman (GBR),
        Tix (NOR),
        GO_A (UKR),
        Daði og Gagnamagnið (ISL),
        Gjon’s Tears (SUI),
        Fyr + Flamme (DEN),
        Albina (CRO)
        und vielleicht noch Natalia Gordienko (MOL), die beste dieser Pop-Kreischnummern, die mich ein wenig an den disqulifizierten Beitrag der Urkraine von 2019, „Siren Song“, sowie ein bisschen an Sofie Tukker erinnert.

      • … je sais, mon cher togravus ceterum, aber dieses Chanson enthält mir ZUVIELE Spuren von „Padam…“ – dass da noch niemand von offizieller Seite Plagiat geschrieen hat, lässt mich nach wie vor staunen!

  10. So schlecht ist der Song gar nicht. Ist zwar nicht die innovativste Nummer des Jahres, aber lässt sich ganz angenehm hören.

  11. Stefania bleibt dem Genre „Kinder-Popmusik“ (,dem ich unter anderem auch Roxette zurechne,) treu. Im Gegensatz zu „Superg!rl“ wurde „Last Dance“ aber heuer bereits eingeschult.
    Dieses Jahr gefällt mir Griechenland also etwas besser, ist mir aber insgesamt viel zu langweilig und könnte im Finale gut darauf verzichten.

  12. Außerdem, die ESC-Songchecks des NDR fallen ja in Zukunft aus. Während der Songchecks gab es ja immer die sogenannten Reactions-Videos, wo (ESC-) Experten sagen wie sie die Songs finden. Diese Reactions-Videos gibt es trotzdem. Und heute Vormittag ist das 1. Reaction-Video auf dem ESC-Youtube-Kanal des NDR erschienen und zwar vom ukrainischen Beitrag.

    • Ich habe mir die Songchecks immer nur wegen Alina und Stefan angeschaut, weil ich die meisten Reaktionen immer ziemlich dumm fand. Ich möchte nie (NIE!) wieder in meinem Leben hören, wie jemand aus der Olivia Jones Familie sagt: „Das ist aber nicht ESC“. Da bekomme ich Würgreiz. Sorry.

      • Ja, aber soll ich mir deshalb all die anderen antun? Ich mochte immer Alinas und Stefans Geplauder sehr.

      • Die beiden fand ich noch nie wirklich ‚origenell‘ oder wenigstens ‚witzig‘ – von dem, was die da so beurteilen, kommen die beiden mir immer so ‚bezahlt/geschmiert‘ vor. Waren es nicht auch die beiden „Fachspezies“, die damals Sobrals „Amar pelos dois“ so eher abwertend einschätzten? Vielleicht erinnere ich mich da auch falsch…

      • Bitte? Was soll denn ihrer Ansicht nach „ESC sein?“ Komische Aussage. Nee, ich glaube, das muss ich mir auch nicht antun. Schade, Alina und Stefan mag ich eigentlich auch sehr gerne.

      • Ich glaube, dass das letztes Jahr ein OJF-Mitglied über ‚Proud‘ gesagt hat, aber es kam häufiger vor: ESC ist Shake-Shake, große Balladen und Kitsch. Sonst nix. Das solltest Du als ESC-Fan aber wissen. 😉

      • was ist denn die „Olivia Jones Familie“?
        sind da seine/ihre? ähm jünger mit gemeint?

      • Ich kenne die auch nur von Einblendungen in den NDR Reaktions-Clips …

    • Das Lehrerkollegium entschuldigt sich bei allen Mitarbeitern, der Hausmeister der Schule hat im Kopierraum offenbar einen Fehler gemacht und das Zeugnis für die Schülerin Stefania aus Versehen im Postfach des Kollegen Sam abgelegt. Der Schule ist unerklärlich, wie das passieren konnte.

      • Und jetzt hat der Hausmeister das Dokument wieder entfernt und wohl geschreddert.

        Die Schule entschuldigt sich nochmals und wird der Schülerin Stefania ihr Zeugnis weiter unten überreichen.

    • So im Grunde stören mich Alina und Stefan nicht. Ihre Texte bei den Songchecks wirken wie vom Telepromter abgelesen. Beide sind frei von Humor und haben null unterhaltungswert.
      Was andere Kommis angeht, geben da irgendwelche Transen/Tunten/Typen Kommentare ab, wo man deutlich merkt, die haben zum ESC überhaupt kein Bezug oder Feingefühl. Ihnen kommt es darauf an vor der Kamera sich selbst darzustellen und nur Blödsinn von sich zu geben.

    • tja,gerade mal 4.56 lang und dann vollkommen überladen mit leuten,die auch mal ihren senf dazugeben wollen!
      die üblichen verdächtigen waren natürlich auch wieder dabei.
      der erkenntniswert liegt nahe null!

  13. Griechenland erneut mit einer Auftragskomposition von Herrn Kontopoulos, der sonst außerhalb des ESC kaum auftaucht. „The last dance“ klingt gefällig, ich bin aber dafür nur bedingt die Zielgruppe. Hätte gerne wieder mutigere Beiträge aus Hellas – dasd mich früher oft erfreut hat (zum letzten Mal war das aber 2013).

    Hat Potenzial für das vordere Mittelfeld (etwa Platz 12 oder 13).

    Ich werte mit 4 von 10 Punkten – läuft so nebenher

  14. „Last Dance“ hat bei mir beim ersten Hören sofort eingeschlagen. Ich liebe einfach diese Euro Dance Nummern.
    Das gefällt mir auch noch viel besser als „Supergirl“ im vergangenen Jahr und ist definitiv eines meiner absoluten Lieblings-Songs in diesem Jahr. Wenn es irgendwann/ irgendwo wieder ne Tanzfläche gibt nach „dance alone“ ,
    dann gibt es bei diesem Lied für mich kein Halten mehr☺️

  15. Der nächste Kommentar, den ich unbeabsichtigt als Antwort auf einen anderen Kommentar geschrieben habe, obwohl ich das nicht vorhatte!
    Also nochmal:

    Das Musikvideo gefällt mir richtig gut! Wenn sie an der Ampel steht, dann erinnert sie mich an eine brasilianische Kommilitonin, alleine das ist schon ein Pluspunkt. Und später, wenn Stefania dem Mann gegenüber steht, der wie Atlas die ganze Welt hochzuhalten scheint (und nicht nur eine Säule, wie es auf den ersten Blick scheint), dann fehlt nur noch, dass aus dem Off eine Stimme den Namen des hier beworbenen Parfüms nennt („Atlas – the new fragrance by Giannis-Pavlos Gaultieropoulos“).
    Das Lied selbst ist durchschnittlich, aber interessanter als der estnische Beitrag. Allerdings kommt zwei Startplätze weiter der polnische Beitrag, der stilistisch ähnlich, aber ein wenig gefälliger ist. Dazu stimmen die Niederlande und Zypern im anderen Halbfinale ab, immerhin kann man aber durchaus noch auf Albanien, Bulgarien und vielleicht auch Großbritannien zählen.
    Alles in allem aber ist Griechenland für mich ein Wackelkandidat, der im Schatten des kleinen Bruders Zypern verbleibt.

  16. Eintönig und uninteressant. Hier fehlt das Besondere, um etwas Sympathie zu erwecken.
    Da Griechenland wird es wohl für das Finale reichen. Dort aber hinterer Platz: Last Dance – Last Place ?

  17. Mir fällt grad auf, dass Stefania eigentlich genauso aussieht wie die Victoria aus Bulgarien. Wirklich wie Doppelgängerinnen. Leider kann ich mit dieser „Junge Mädchen-Musik“ nicht viel anfangen… von beiden nicht.

  18. Letztes Jahr verhielt sich die Schülerin im Unterricht noch sehr kindlich und gab eine kitschige Abschlussarbeit voller Kleinmädchenphantasien über Superkräfte, Katzen-aus-Bäumen-Retten mit einem imaginären Freund und ähnlichem ab.

    Dieses Jahr hat sie doch gewisse Fortschritte in Richtung Erwachsenwerden gemacht. Und in ihrer diesjährigen Abschlussarbeit hat sie die Themen Fantasy und Science-Fiction für sich entdeckt, ohne jedoch eine sonderlich eigene Handschrift zu hinterlassen. Im Fach Gesang sind gewisse Fortschritte zu erkennen, jedoch verlässt sie sich dabei zu sehr auf (technische) Unterstützung von außen.

    Das Lehrerkollegium empfiehlt der Schülerin, sich in ein paar Jahren nochmal für die Finalklasse einzuschreiben, falls sie bis dahin noch etwas mehr Persönlichkeit entwickelt haben sollte.

  19. Letztes Jahr hat mir besser gefallen, aber dass hier ist ebenfalls ein ordentlicher Beitrag – der sich sehr gut schönhören lässt, wie ich gerade wider Willen feststelle….

  20. Uptempo: ja.
    Euro-Dance: nein.

    Insgesamt ein vollkommen unspannendes Liedchen, das so dahinplätschert, nicht weiß, wo es hin soll und am Ende auch nirgendwo ankommt. Ein paar Plattitüden im Text untergebracht, als die ausgingen, ziemlich viele Ohohoho-Schlenker.
    Sorry, das ist wirklich schlecht gemacht. Richtig schlecht.
    Einer der schlimmsten Beiträge dieses Jahr für mich und ich hoffe, es bleibt im Semi kleben.

  21. „Supergirl“ war bei mir im letzten Jahr im hinteren Mittelfeld, und so war ich beim ersten Hören des schwungvollen „Let’s dance“ sehr positiv überrascht und habe es spontan in meine Spitzengruppe hinein befördert. Bereits nach ein paar wenigen Hördurchgängen erschien es mir aber als recht seicht und stürzte ins Mittelfeld ab. Inzwischen habe ich die goldene Mitte gefunden, die da heißt: „Verfolgergruppe“, 6 oder 6,5 Punkte (von 10). In diesem Halbfinale wird das wohl für Platz 3 oder 4 reichen, im anderen wäre es gerade so in die Top 10 gekommen.

  22. Der Refrain gefällt mir recht gut. Aber die Strophen finde ich sehr langweilig. Griechenland hat Glück nicht im Semi 1 starten zu müssen. Aber selbst im Semi 2 glaube ich mit dem Finalticket wird das nicht einfach.

  23. Im vergangenen Jahr fand ich Stefanias Beitrag äußerst nervig. Dieses Jahr ist er dagegen eher langweilig. Es gibt Reminiszenzen an die 80er Jahre, was ja ein häufiger Trend des Jahrgangs ist und der Refrain hat durchaus einen leichten Ohwurmcharakter, allerdings wirkt das auch dank der mit Autotune überprägten Stimme seltsam blutleer und packt mich ungefähr so sehr wie die Nachricht, dass im Hafen von Rotterdam ein Sack Frikandel umgefallen ist. Dazu dann noch das kitschig-käsige Video mit verworrener Klimawandel-Botschaft……so not for me! Stefania bleibt auf Platz 37 hängen und wäre bei mir nicht im Finale. Da Zypern und die Niederlande im ersten Semi abstimmen ist auch tatsächlich der Finaleinzug keineswegs gewiss.

  24. Griechenland finde ich dieses Jahr nicht so großartig. Vielleicht liegt es an den 80er Sound. Daher ist sie in meinen Palast in der Folterkammer. Ich wage zu sagen das Stefania im Halbfinale hängen bleibt.

  25. Gefällt mir viel besser als der Song letztes Jahr, ist zwar nicht der Megakracher, aber nach längerer Zeit wieder ein Song aus Griechenland der mir einigermaßen gefällt.

    Im Finale dann so Platz 11-15.

  26. Einmal gehört und danach nie wieder den Drang verspürt, nochmal reinzuhören. Trifft dieses Jahr leider auf einen Haufen Songs zu. Reicht für einen kurzen Tanz im Finale.

  27. „Last Dance“ ist einfach ein schöner Song. Punkt!
    Das dass kein Anwärter auf den Sieg wird, ist klar. Aber schlecht ist Griechenland mit Stefania in diesem Jahr auch nicht beraten. Finale und ein Platz im Mittelfeld dürften sicher sein.
    ich höre es mir sehr gerne an und hopse mit.

  28. Ich finde Stefanias Song mega catchy und deshalb finde ich ihn sehr gut! Wie schon erwartet, kann er dennoch leider nicht mit „Supergirl“ mithalten (letztes Jahr mein 4. Platz). Es stimmt zwar, dass der Spannungsaufbau ziemlich langwierig ist, aber der Refrain ist ein echter Ohrwurm. Well done Greece, 8-10 points for you! Mein fünfter Platz!

  29. Ich bin mir sehr sicher, dass Griechenland damit ins Finale kommt und am Ende wahrscheinlich so am oberen rechten Rand des Leaderboards auftaucht. Im Televoting gehören sie zu den Top – Favoriten, sieht man z.B., wenn man sich einige Rankings im Netz anguckt.

  30. Griechenland ist in meiner ESC Burg im Bankettsaal. Die junge Prinzessin der südlichen Provinz möchte zur Ritterin geschlagen werden und hat schon ihr eigenes Pferd bekommen das sie im Banksaal ausgiebig feiert

    Stefania hat mich nach dem mäßigen Supergirl überrascht und kommt erwachsen daher mit einem schönen eingängigen Popsong. Mir gefällt der gut

  31. Bin immer noch traurig, dass dieser balladige Anfang in einen öden Dance Song mutiert. Genau wie bei This Is Love von 2017. Das hätte locker mein Favorit werden können, wenn es in dem Stil geblieben wäre.

    Kommt sicher ins Finale und hat dort ein ähnliches Ergebnis wie Demy.

    • Das gleiche Gefühl hatte ich auch.
      Wie bei „This is love“ gefällt mir die erste Minute richtig gut, die Bridge gehörte damals zu meinen Lieblingsausschnitten des Jahres.
      Aber ab dem Refrain bin ich bei beiden Nummern raus.
      Wie im Video schön dargestellt springt Stefania quasi direkt vom Hochhaus ins Verderben.
      Der rettende Pegasus wird in Rotterdam dann einer von Peters angesprochenen Shirtless-Dance-Boys sein, denn der unscheinbare Song alleine wirds nicht sein.
      Aber das sagt ja auch das Video schon voraus, dass die nackten Jungs alle Lasten schultern müssen um Stefanie am Ende strahlen zu lassen.
      Aber nur über den Finaleinzug, denn dort gibts nicht mehr viel zu holen.

      • Tja, Benne, so unterschiedlich fällt die Rezeption der Beiträge aus: dieses „This is love“ mit jener Demy war und ist für mich typisch für all diese Einwegpopnümmerchen, in denen man sich national versucht beim ESC einen internationalen Anstrich zu geben. Ein singendes Barbiepüppchen und zwei halbnackte Tänzer (für die Gay-Community!) sollen es dann optisch richten. Leider war Demys Englisch genauso ‚anfällig‘ wie ihre Intonation.
        Immerhin kam dieser Papp sogar noch ins Finale und wurde dort dann, zu Recht, nach hinten gepunktet.
        Was mich nur wundert, dass in diesem Jahr der schwedische Beitrag bei vielen hier so ‚runtergemacht‘ wird, obwohl dieser vergleichseise 200% mehr nachvollziehbare Melodie enthält und obendrein noch gesanglich überzeugend vorgetragen wird.
        Tja, so unterschiedlich fällt das aus…

  32. Eher konventionelle fast konservative Popnummer. Aber das ist beim ESC kein Nachteil. Ich höre es auch ganz gerne. Letztes Jahr noch, das zum Alter passende Teenie Liedchen, wird Sie dieses Jahr sehr auf erwachsen getrimmt. Passt nicht so wirklich. Wird aber im Überangebot der flotten Nummern etwas untergehen. Dank der vielen lieben Nachbarn wird Griechenland trotzdem soviel Punkte bekommen das es zum Finale und dort zu einem ordentlichen Mittelplatz reicht.

  33. Mir ist es zu langweilig. Mir. Dem Verfechter von englischen Popsongs hier schlechthin. Das muss man auch erstmal schaffen xD Die von @Peter erwähnten 3 Künstlerinnen finde ich alle super, eine Dua-Lipa-Nummer fürs UK bspw. wäre ein Riesen-Segen, aber „Last Dance“ nimmt mich irgendwie nicht so mit. Bei „Superg!rl“ hingegen kann ich noch immer mitsingen ^^

    5/10 und 31/39.
    2020: 7.5/10 und 17/41.

    • Gib’s doch zu, Du bist in Wirklichkeit einer dieser Verfechter von landessprachlichen Songs mit Ecken und Kanten, die so schöne Pop-Songs wie diesen runtermachen 😉

    • In der Tat, diesmal überraschst Du mich… Dann hättest Du auch nichts dagegen, wenn es mal wieder einen feinen Ethnotitel aus Griechenland geben würde.

      Meine Wunscnkandidatin für UK wäre übrigens Amy McDonald.

  34. @ ledivo, ob ich jemanden unterhaltsam finde oder nicht hat ja nichts damit zu tun, ob ich die Meinung der Beteiligten teile. Ich fand die Alina & Stefan-Plauderei immer ganz charmant, weil sie komplett inhalts- und wissensfrei war. Das hat mich einfach immer an die Sonntagskaffeegespräche in Tante Gertruds Haus erinnert.

    • Ich finde Alina & Stefan komplett unerträglich. Aber außer Thomas Mohr und Jane Comerford finde ich jeden in den Reaction-Videos unerträglich.

      • gerade jane comerford empfinde ich als starken störfaktor – die kann mit eher progressiver musik nix anfangen.
        ostern nachts habe ich die irgendwo im dritten gesehen,weil man diverse nostalgie 70iger/80iger/disco sendungen mit neuen kommentatoren natürlich voll PC! eingespielt hat – das war schon sehr bizarre veranstaltung.

      • @lasse braun – auch ich finde Faau Comerford immer sehr lehrerinnenhaft, man könnte fast glauben, als hätte SIE das Singen erfunden – und vermutlich hört sie sich selbst immer noch am liebsten trällern! 😀

      • @lasse braun:
        Ihr persönlicher Geschmack ist für mich kein Kriterium. Gilt auch für alle anderen Menschen dort.
        Es geht um die Art und Weise des Auftretens. Und da find ich Jane sehr angenehm. Die weiß immerhin, worüber sie spricht.

      • nun gut aber wenn sie beim weißen gesang der ukraine von zahnschmerzen spricht,dann weiß sie es eben nicht.
        das auftreten einer person ist mir ziemlich wumpe – ich erwarte gerade von musikern etwas mehr tiefgang und da kann sie bei mir leider (bis jetzt) nicht punkten.
        ich werde die dame aber locker aushalten. 😀

      • Wundert mich jetzt nicht, aber das ganze ist schon sehr auf Klamauk geklüngelt. So finde ich es ganz in Ordnung, auch wenn mir da andere Nasen lieber wären

  35. Öder Song, vielleicht Finale, aber dann mal wieder weit hinten. Die guten Zeiten für Griechenland beim ESC sind lange vorbei. Sie hat mir schon letztes Jahr nicht gefallen, mit ihrem 08/15-Teeniepop. Britney Spears für ganz Arme.

  36. Gefällt mir aufjedenfall schon mal besser als der Beitrag aus 2020 .
    Bleibt wohl nicht im Semi hängen , aber im Finale gehts nicht in die Top 10 sondern eher in die Top 20.
    Alles halt schon mal gehört .

  37. Ich hab mir mal 19 unterschiedliche TOP 16 vom 1. Semi abgeschaut und der Top10 jeweils 1-12 Punkte gegeben.
    Jetzt hab ich’s mal zusammengerechnet und war teilweise echt überrascht:

    1. Malta (137 Punkte)
    2. Litauen (113)
    3. Aserbaidschan (106)
    3. Rumänien (106)
    3. Zypern (106)
    6. Kroatien (85)
    7. Schweden (83)
    8. Irland (66)
    9. Belgien (61)
    10. Russland (60)
    ————
    11. Israel (43)
    12. Ukraine (38)
    13. Australien (37)
    14. Norwegen (30)
    14. Slowenien (23)
    15. Nordmazedonien (8)

    Ich weiß, dass dieses Ranking nicht besonders repräsentativ ist, aber ich wollte mal schauen, wie denn die Stimmung gerade ist und habe deshalb Rankings aus der ganzen Welt benutzt.
    Jedenfalls kann man sehen, dass es ein ziemlich enges Rennen im SF 1 wird. Mal schauen, wer sich wirklich qualifizieren wird.

    • Nochmal kurz zur Erklärung, warum ich denke, dass es eng werden wird: Belgien war bis zur 15. Wertung auf Platz 12, Australien und Israel auf Platz 8 und 9. Dann kamen zufällig zwei Wertungen mit keinen Punkten für Israel und Australien, dafür 8 & 10 Punkten für Belgien. Da hat sich dann alles entschieden.

      • Nein, er hat zweimal die 14 und dann nicht mit 16 weitergemacht, sondern mit 15.

      • Wobei die zweite 14 ganz klar die 15 sein müsste und die 15 die 16, wenn man sich die Punktzahlen in den Klammern anschaut (was ich vielleicht besser schon getan hätte, bevor ich meinen Kommentar von gerade schrieb …)

      • Upsi, upsi,…
        Da les ich es mir zwei mal noch durch und es fällt mir nicht auf, dass die 14 doppelt ist…
        Sorry 😉

  38. Übrigens vor 20 Jahren begann die Hochzeit von Griechenland beim ESC. Antique belegten 2001 den tollen 3.Platz. Hellas hat nun den Grundstein für sehr gute Ergebnisse gelegt. Okay 2002 und 2003 nicht. Aber dann ging es Schlag auf Schlag. Meine Favoritin bleibt Anna Vissi von 2006. Eine wunderschöner Beitrag, der leider viel zu schlecht platziert war.

      • @ Andi: eine der letzten wirklich guten zypriotischen Beiträge, war für mich, Alexandros Panayi mit „Sti fotia“, vom zypriotischen Künstler selber verfasst – authentischer geht’s kaum.

      • @ ledivo.

        Früher hat mir Sti fotia besser gefallen. Inzwischen ist es mir bisserl zu vollgestopft im Arrangement. Aber immer noch viel schöner als sein 2000er Versuch.

      • @Andi – es war 1995 so richtiges Hellenen-Drama, herrlich! 2000 war einer der wenigen ESCs, den ich wegen eines eigenen Auftritts leider nicht ‚live‘ sehen konnte – daher sind mir die meisten Titel aus diesem Jahrgang nicht so präsent – muss ich mir nochmal anhören…

      • … habe gerade mal bei YouTube nach „Nomiza“ geschaut – jetzt erinnere ich mich dunkel – aber ehrlich gesagt, alles noch um Längen besser (auch gesanglich), als das was da heute aus der Ägäis in den Wettbewerb geschickt wird! **lach**

      • Dann hast Du 2000 nichts verpasst. Ich fand diesen Jahrgang sehr durchschnittlich. Nur Österreich Estland Lettland und Dänemark ragen mit guten Beiträgen heraus.

      • @ledivo

        „Sti fotia“ ist klasse.😊
        Aber auch „Nomiza“ (ESC 2000) gefällt mir gut, einen der wenigen guten in einem (für mich) sehr schwachen Jahrgang.😉

      • Gaby, da bin ich ganz bei Dir, der Siegertitel von 2001 aus Estland war (gottlob nicht nur für mich) mit Abstand einer der schwächsten Gewinner jemals. Wenn man bedenkt, was für andere schöne Beiträge (zumal noch auf Estnisch!) wie die von Maarja-Liis Ilus (solo und mit Ivo Linna) leider ’nur’/immerhin in der Top 10 landeten.

      • @ledivo

        Ja, zumal es 2001 mit GR, ESP, FRA, ISR, SLO so tolle Alternativen gegeben hätte…

  39. solch ein song hat m.e. im finale nix verloren und es wird langsam mal zeit,daß auch die griechen die quittung bekommen,wenn sie nichts wertiges liefern.
    das die buchmacher griechenland noch vor san marino sehen,ist wohl der diaspora geschuldet.
    lettland,georgien und portugal sind musikalisch klar stärker aber müssen wohl auf freundliche kennerjurys hoffen…

    • Die berühmten Buchmacher.
      Geliebt, wenn sie dem entsprechen was selbst gefällt.🤩
      Gehasst, wenn es das Gegenteil von der eigenen Vorstellung ist.😡

  40. Das ist ein netter nichtssagender Song der nicht wehtut und hoffentlich im Halbfinale hängen bleibt. Brauch ich nicht im Finale…3 Punkte für Griechenland

  41. Ich hab jetzt auch das zweite Semi ausgewertet. Auch hier gibt es einige Überraschungen, aber die Favoriten kann man klar erkennen:

    1. Schweiz (156 Punkte)
    2. San Marino (150)
    3. Griechenland (129)
    4. Bulgarien (102)
    5. Finnland (99)
    6. Serbien (92)
    7. Island (80)
    8. Albanien (65)
    8. Moldawien (65)
    10. Lettland (60)
    ———-
    11. Tschechien (50)
    12. Estland (31)
    13. Österreich (30)
    14. Polen (27)
    15. Dänemark (16)
    16. Portugal (7)
    17. Georgien (1)

    Auch hier hat sich der Kampf um den 10. Platz zwischen Lettland und Tschechien erst bei der 17. Wertung entschieden.
    Nicht täuschen lassen: Moldawien hat zwar nur 65 Punkte, war aber das einzige Land, das jedes Mal Punkte ergattern konnte, diese waren nur meistens kleiner als 5.

      • Haben wir mit der Schweiz den Fanfavoriten gefunden, welcher nicht die Erwartungen erfüllen kann? Wie Ungarn 11, Belgien 06 oder Israel 14. 😉

      • @andi(ohne bild), möglich ist alles. Es kommt sich wie immer auf die inszenierung und den live-gesang drauf an.
        Vor der inszenierung hab ich keine angst. Das ganze universum lässt doch allerlei fantastisches an bildern zu. Sein gesang ist was anderes…..bei seiner aussergewöhnlichen stimmfarbe kann halt immer mal ein falscher ton dabei sein und bei so einem song fällt das natürlich doppelt auf.Mir fällt aber auch auf, dass bei ihm mehr als bei anderen, auf fehler geachtet wird.
        Ich glaube, wenn alles klappt, gewinnt gjon. Wenn die stimmung nicht stimmt, die inszenierung nicht funkt und er noch nen falschen ton drin hat, kann er auch das dunkelste pferd seit dj.bobo werden…..

      • Hab ich in nem Kommentar weiter oben erklärt:
        Ich hab mir 20 (im 1. Semi 19) Rankings von den jeweiligen Semis zufällig ausgesucht (übrigens nur von Accounts und Kanälen mit mehr als 1.000 Abonnenten) und der Top 10 jeweils 1-12 Punkte gegeben. Diese Punkte habe ich dann zusammengerechnet, um somit einen Überblick über die „Stimmung“ zu erhalten und herauszufinden, was die Favoriten sind. Ich hab übrigens auch Rankings außerhalb Europas benutzt.

      • Danke, Michi, für’s nochmalige Erklären.
        Kommt ja einer ganz schönen Fleißarbeit gleich.

        Tja, und am Ende gewinnt dann doch noch Schweden 😀 😀 😀

  42. Griechenland schickte viele schöne Lieder zum ESC. Ausgerechnet wo sie dann erfolgreich waren, haben mir die Lieder nicht immer so zugesagt.

    Meine Top 5 der Hellas- Beiträge:

    Platz1 1976 Mariza Koch
    Platz 2 2006 Anna Vissi
    Platz 3 1985 Takis Biniaris
    Platz 4 1989 Marianna
    Platz 5 1991 Sophia Vossou

    Für mich wunderschöne Lieder.

  43. @Andi
    Deine 5 Hellas Beiträge finde ich ebenfalls alle super. Tolle Erinnerungen. Wobei ich Anna Vissi 2006 gerne gegen Ihren Beitrag für Cypern tauschen möchte. Ich finde auch das sie früher so gut ausgesehen hat und dann so eine blonde künstliche Tante geworden ist…

    • Der Beitrag war jedenfalls sehr interessant. Mit dem Tänzer im Plastikhemd. Die Griechen wussten wohl damals schon wer das Zielpublikum ist. Die Beiträge von 1992, 1993 und 1995 finde ich auch sehr ansprechend.

    • Davon ab, dass 1995 und 1996 (für mich) die schönsten ESC-Jahrgänge (nicht nur) der 90er waren, erinnere ich mich an Mariana Efstratiou immer als den ’singenden Bauchnabel‘ – und sie wäre mit einer weissen, engen Hose/Jeans besser beraten gewesen als mit diesem Abendrock, der einfach nicht zum sportlichen Jacket passen wollte.
      Und wenn SO singende Postboten aussehen, dann bitte sofort ab morgen auch bei mir in den Zustellbereich eingliedern! 😀

  44. Ach stimmt ja, Keti Garbi , Ellada, hora tou fotos, war lange einer meiner Lieblingsbeiträge. Dazu der tolle Auftritt im eigenwilligen Kleid. Da hat alles gepasst.

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