
In Spanien war der Auftakt von Benidorm Fest im vergangenen Jahr geglückt: Über den neuen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest wählte Spanien Chanel aus, die dann in Turin den dritten Platz holte – das beste Ergebnis seit Jahrzehnten. So fand in diesem Jahr erneut das Benidorm Fest statt, dieses Mal mit aufgestockter Teilnehmerzahl oder einer größeren Bühne.
In diesem Jahr musste man jedoch ohne Kontroversen auskommen, die im vergangenen Jahr den Hype um den Vorentscheid zusätzlich befeuerten. Dennoch blieb die Einschaltquote stabil und nach zwei Halbfinalen traten im Finale von Benidorm Fest acht Acts gegeneinander an. Im Finale waren Agoney und die Benidorm-Wiederholerin Blanca Paloma die großen Favoriten. Und siehe da, Blanca Paloma konnte im zweiten Anlauf den Vorentscheid und das ESC-Ticket gewinnen – dieses Mal ohne Eklat, da sie sowohl das Jury als auch das Publikums-Voting für sich gewinnen konnte.
Blanca Paloma ist 33 Jahre alt und kommt aus dem valencianischen Elche, hat jedoch andalusische Wurzeln wie etwa durch ihre verstorbene Großmutter, die aus Sevilla stammt. Blanca studierte in Elche darstellende Kunst und machte danach die madrilenische Theaterszene unsicher und war nebenbei Mitglied zahlreicher Musikgruppen. Ihre Karriere führte sie letztendlich zur spanischen Rundfunkanstalt RTVE. Neben den Soundtracks zu RTVE-Serien hat sie auch Bühnen-Programme für den Sender gestaltet. Im Jahr 2022 bewarb sie sich dann zum ersten Mal beim spanischen Vorentscheid Benidorm Fest und gelang mit ihrem Lied „Secreto de Agua“ auch ins Finale. Wie erwähnt sollte es jedoch erst beim zweiten Anlauf mit dem Lied „EAEA“ in diesem Jahr klappen.
Das Lied
Blancas Beitrag für den ESC ist ein dramatisches Wiegenlied, das im Flamenco-Stil gesungen und mit experimentellen Klängen angereichert ist. Spanische Wiegenlieder, sogenannte „Nanas“ haben eine große Tradition im Land und dabei werden häufig die Wörter „EAEA“ in verschiedenen Melodien wiederholt. Und genau so ein Wiegenlied habe Blanca von ihrer verstorbenen Großmutter väterlicherseits zu hören bekommen, der sie das Lied dann schließlich gewidmet hat und die auf dem offiziellen Single-Cover zu sehen ist.
Im Text besingt Blanca einen kleinen Jungen, dem sie etwa düster erzählt, dass sie nach ihrem Tod auf dem Mond begraben werden will, damit sie von dort aus nachts immer auf ihn schauen kann – außer an Tagen der Mondfinsternis.
Geschrieben und komponiert wurde das Lied von José Pablo Polo, Blanca Paloma Ramos selbst und Álvaro Tato. Es wird dem Genre „Nuevo Flamenco“ zugeordnet, das dafür bekannt ist, traditionellen Flamenco mit anderen Musikrichtungen zu fusionieren.
Der Check
Song: 3/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte
Benny: Ich werde mit „EAEA“ leider überhaupt nicht warm. Für mich klingt das ganz unangenehm und unmelodisch. Der Hype erschließt sich mir nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er in Liverpool lange anhält. Für die gute Performance und Blancas tolle Stimme und ihren letztjährigen Beitrag vergebe ich aber 2 Punkte.
Berenike: Eigentlich mag ich sperrige, „künstlerisch anspruchsvolle“ Beiträge oft. An „EAEA“ komme ich aber nicht so richtig ran, das Lied ist mir zu abgehakt und „schreiig“. Wenn ich den Live-Auftritt beim Benidorm-Festival anschaue, habe ich aber immer wieder Augenblicke, in denen ich fasziniert bin, und hoffe, dass das auf der großen Bühne in Liverpool noch stärker so sein wird. Aktuell 6 Punkte mit Potential für deutlich mehr.
Douze Points: Als ausgemachter Agoney-Fanboy und erst recht nach dem Hören von „Quiero arder“ war für mich klar, dass er für Spanien nach Liverpool fahren würde. Doch dann sah ich den Auftritt von Paloma Blanca. Ihr Lied „EAEA“ war (und ist) ganz am Ende meiner Benidorm-Playlist, d.h. ich gehe dem Lied normalerweise komplett aus dem Weg. Aber im Zusammenspiel mit dem Staging wird daraus ein faszinierendes Paket, das über drei Minuten trägt. In einer gerechten Welt muss das bei den Jurys und auch einigen Zuschauer/innen verfangen. Für das Benidorm Fest wäre das nach dem Riesenerfolg von Chanel im letzten Jahr die Bestätigung, vieles richtig zu machen. 6 Punkte (5 dafür für die Kombi aus Song und Auftritt).
Flo: Auch wenn die spanischen Fans Blanca Paloma schon als nächste ESC-Diva handeln: Für mich ist „EAEA“ zu avantgardistisch und phasenweise anstregend zu folgen. Die Performance im Vorentscheid war zweifelsohne gut gemacht, aber musikalisch ist das einfach zu speziell und stößt bei mir leider nicht auf große Zuneigung. 4 Punkte.
Manu: Was soll ich hier lange schreiben – musikalisch gesehen ist Blanca Palomas „EAEA“ zwar durchaus intensiv und fast mystisch, aber sicher nicht das Lied, das jedem sofort angenehm ins Ohr geht. In Verbindung mit dem Auftritt im Vorentscheid erwachte das Lied für mich jedoch zum Leben und ich wollte keine Sekunde des Auftrittes verpassen. Für die einen mag es daher nur Geschrei sein (und spätestens seit 2012 wissen wir, dass man auch mit „Geschrei“ einen richtig guten Platz beim ESC erreichen kann), für mich ist „EAEA“ zusammen mit der großartigen Inszenierung eher Kunst mit landestypischen Klängen. Lied 3 Punkte, Auftritt 8 – ich entscheide mich für die gute Mitte und vergebe 6 Punkte.
Max: Die Studioversion ist voll an mir vorbeigegangen, auch wenn ich den experimentellen Flamenco interessant fand. Das änderte sich dann wie bei vielen mit dem Auftritt beim Vorentscheid. Blanca Paloma kann eben live liefern, das hat sie bereits beim ersten Benidorm unter Beweis gestellt. Das Lied ist jedoch auf vielerlei Art interessanter als ihr „Secreto de agua“. Der Auftritt packt mich einfach als Gesamtpaket und in Liverpool wird man auf mehr Ressourcen zugreifen können als beim Vorentscheid. Dennoch denke ich nicht dass Spanien hiermit so weit vorne landet wie etwa die Quoten sagen. Dafür ist es dann zu sperrig. 10 Punkte.
Peter: Tradition goes Space Shuttle. Genial ist es, wie „EAEA“ Flamenco-Elemente und Blancas Pressgesang mit den Ingredizien eines Popssongs der KI-Ära kreuzt. Dazu kommt eine faszinierende, perfekte Inszenierung mit ein paar Pina-Bausch-Tanztheater-Bausteinen. Das wird Top Ten beim Publikum, aber ich bin sehr gespannt, ob sich die Jurys darauf einlassen, die in den letzten Jahren mit Innovationen erstaunlich stark gefremdelt haben. 12 Punkte.
Rick: Der spanische Beitrag ist merkwürdig genug, um aufzufallen, und dennoch hat er etwas so „Hochwertiges“ an sich, dass die Skeptiker von den Befürwortern sozusagen überstimmt werden. Auch die traditionellen Flamenco-Elemente könnten hierzu beitragen, die sicher vielen Menschen gefallen. Ich find’s jedenfalls super, dass diese für eine gewisse Wiedererkennbarkeit sorgen. Vor allem mag ich aber den Electro/Club-Sound, der darunter liegt – Stilmixe sind ja eh voll meins. Ein mutiger und zugleich irgendwie „sicherer“ Beitrag, glaube ich. 10 Punkte!
Gesamtpunktzahl: 56/96.
Beim ESC kompakt-Index landet „EAEA“ auf Platz 13 von 37.
Wie schneidet der spanische Beitrag "Eaea" von Blanca Paloma ab?
- Platz 11-15 (27%, 117 Votes)
- Platz 6-10 (26%, 111 Votes)
- Top 5 (17%, 73 Votes)
- Platz 21-26 (16%, 68 Votes)
- Platz 16-20 (15%, 65 Votes)
Total Voters: 434
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper
(13) Schweden: „Tattoo“ von Loreen
(14) Schweiz: „Watergun“ von Remo Forrer
(15) Tschechien: „My Sister’s Crown“ von Vesna
Zweites Halbfinale
(16) Armenien: „Future Lover“ von Brunette
(17) Belgien: „Because Of You“ von Gustaph
(18) Dänemark: „Breaking My Heart“ von Reiley
(19) Estland: „Bridges“ von Alika
(20) Griechenland: „What They Say“ von Victor Vernicos
(21) Island: „Power“ von Diljá
(22) Rumänien: „D.G.T. (Off and On)“ von Theodor Andrei
(23) Zypern: „Break A Broken Heart“ von Andrew Lambrou
(24) Albanien: „Duje“ von Albina & Familja Kelmendi
(25) Australien: „Promise“ von Voyager
(26) Georgien: „Echo“ von Iru
(27) Litauen: „Stay“ von Monika Linkytė
(28) Österreich: „Who the Hell Is Edgar?“ von Teya & Salena
(29) Polen: „Solo“ von Blanka
(30) San Marino: „Like An Animal“ von Piqued Jacks
(31) Slowenien: „Carpe Diem“ von Joker Out
Finale
(32) Deutschland: „Blood & Glitter“ von Lord of the Lost
(33) Frankreich: „Évidemment“ von La Zarra
(34) Großbritannien: „I Wrote A Song“ von Mae Muller
(35) Italien: „Due vite“ von Marco Mengoni
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Eja eja – Blanca Paloma (original spanisch)
Ja la eja eja …
Hey, komm zu mir, mein Sohn (ah)
Hey, komm zu mir, mein Sohn
Schlaf neben mir
Meine Brust möge dir Schutz bieten
Ein Mantel für deine Sorgen
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Krokodilstränen
Schlaflose Nächte
Mein Sohn, wenn ich sterbe
Möge man mich auf dem Mond begraben
Und jede Nacht sehe ich dich
Und jede Nacht sehe ich dich
Und jede Nacht sehe ich dich
Jede Nacht außer einer
Hey, komm zu mir, mein Sohn
Hey, mein Sohn, mein Kleiner
Der Spross meiner ganzen Liebe,
Mögen sie mich des Nachts erhellen
Deine strahlenden Augen
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Tränen des Nils
Schlaflose Nächte
Mein Sohn, wenn ich sterbe
Möge man mich auf dem Mond begraben
Und jede Nacht sehe ich dich
Und jede Nacht sehe ich dich
Und jede Nacht sehe ich dich
Auf geht’s, Blanca Paloma
Mein Sohn, wenn ich sterbe
Möge man mich auf dem Mond begraben
Und jede Nacht sehe ich dich
Jede Nacht außer einer
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Krokodilstränen
Schlaflose Nächte
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Ja eja eja ja eja eja
Quelle: https://lyricstranslate.com
ohne Korrekturen von mir
Danke lieber olfi dass du immer so fein die Übersetzungen postest ❤️❤️❤️
Ja,ich möchte mich auch mal bei dir bedanken,Olfi,dass du die Übersetzungen hier immer reinstellst.Ist wirklich eine Bereicherung 👍
Der Text der Spanierin ist allerdings nicht sehr komplex,sie wiederholt sich ja ständig.
Danke für ‚danke’… ich mach das gerne, 😊
weil ich mich ja selbst mit den Texten beschäftige… 🧐
Nur die Korrekturen der Übersetzungen, die sind schon etwas aufwendig, 😓
manche Übersetzungen der betreffenden websites sind einfach nur falsch. 🙄
Bei exotischen Sprachen bin ich allerdings aufgeschmissen… 🥴
Auch danke von mir. Aber ich muss schon sagen, dass mir viele Texte wirklich nichts sagen und geben, wie auch hier beim spanischen Song. Bin wohl ein Textbanause😅
Muchas gracias por la traduccion…. Dazu muß man sagen, daß ein Teil nicht im Präsens, sondern im Subjunktiv gesungen wird. Jedem, der Spanisch gelernt hat, ist diese Sonderform des Verbs natürlich ein Begriff (gibt es allerdings im Deutschen und Englischen nicht. allerdings sehr wohl im Französischen)
Ein toller Beitrag! Und hohe Punkte aus Skandinavien dürften ihr mit dieser Heimatstadt auch sicher sein.
Ich finde den Song weder sehr gut noch sehr schlecht. In meinem Ranking ist Spanien auf Platz 24 von 37. Ich denke dass Spanien auf Platz 16 – 20 landet.
Der spanische Beitrag ist der schwächste der Big5 und Titelverteidiger, der ist der zweitschwächte.
Für mich sind Spanien und Ukraine die besten Beiträge der Direktfinalisten. Am schwächsten finde ich leider den deutschen Beitrag.
Ein klassischer Mittelfeldsong. Und etwas landestypisches.
Mein Tipp: 14/26
Egal, welches Ergebnis sie am Ende einfährt, Hut ab vor dem Mut der Spanier, diesen Beitrag zu wählen, der es in Deutschland vermutlich nicht einmal in die engere Wahl des NDR geschafft hätte. Der ESC braucht Acts wie diesen.
👍👍👍
ganz furchtbar!! mir geht es da wie benny, da auch ich nicht so ganz verstehen kann, warum dieser titel so gehyped wird!! kein vergleich zum letztjährigen beitrag (mit dem ich mich persönlich aber auch nie wirklich anfreunden konnte)!! es wird dennoch seine fans haben bzw. finden und in liverpool im mittelfeld (platz 11-15) landen!! für mich ist „EAEA“ aber absolut nichts … 🤷♂️
Dürfte letztlich wie mit den div. portugiesischen Beiträgen werden, man ist erstaunt ob der Kunst, aber es wirklich lieben und anrufen werden nur Wenige. Es ist eine großartige Bereicherung des Finales, sowas sollten sich alle Big-5 hin und wieder gönnen:. Lieber mit fliegenden Fahnen untergehen als lautlos im Mainstream versumpfen.
Nach dem Lied fühl ich mich, als hätte mir jemand 3 Minuten lang einfach ins Ohr geschrien. Ich verstehe den Hype gar nicht, das mag zwar als Gesamtpaket Kunst sein, funktioniert aber als Lied für mich nicht, ich empfinde es einfach nur als anstrengend. Kann von mir aus gerne im unteren Mittelfeld landen.
Ein Meisterwerk ❤️❤️❤️
Das Lied hat ein paar gute Momente. Aber dennoch ist es für mich unerträglich. Dieses grausame Gejammer, als hätte sie Bauchschmerzen. Schrecklich, ganz schrecklich. Dennoch denke ich, wird sie den ESC2023 vielleicht sogar gewinnen. So verrückt das auch klingen mag. Europa tickt eben manchmal verrückt, genau wie dieses Lied.
Ich mochte vom Benidorm-Fest andere Beiträge lieber, und letztes Jahr fand ich Palomas Song besser. Wenn ich Ea Ea nur höre, nervt mich der Chor sehr, ich mag diese Art von Flamenco-Gesang nicht so besonders. Sieht man jedoch ihren Auftritt, ist man drei Minuten gefesselt von Blanca. Sie singt und ist so wunderschön, dass ich das Ea Ea überhöre. Ich hoffe, es geht den übrigen Zuschauern genauso und dass sie für Spanien anrufen. Suerte, Paloma!🍀
Nachdem sich die Spanier im letzten Jahr endlich mal in der Latinpop/Reggaeton-Schublade bedient haben und dafür zurecht belohnt wurden (leider nicht mit dem Sieg), gibt es dieses Jahr schwere, sehr schwere Kost. Wobei ich persönlich mit „Quiero arder“ viel weniger anfangen konnte. Mein klarer Favorit war „Arcadia“, mittlerweile bin ich auch im Besitz so ziemlich aller Veröffentlichungen von Megara.
Es ist eine sehr mutige Wahl, aber auch verständlich, warum Blanca Paloma so etwas wie eine Geheimfavoritin ist. „Eaea“ ist sehr anspruchsvoll und alles andere als „easy listening“ aber dennoch nichts, was für vom Formatradio sedierte westliche Ohren unerträglich werden könnte. Das harmoniert gut mit den extremen minimalistischen Beats und könnte fast schon aus der Zukunft kommen. Falls irgendjemand völlig unerwartet gewinnen könnte, dann Blanca Paloma. Sie kann einen Gänsehautauftritt hinlegen, der mehr Punkte einbringen kann, als viele – mich einbezogen – erwartet hätten.
Ich selbst habe lange gebraucht, um Zugang zu „Eaea“ zu finden, aber so ging es mir auch schon bei „Amar pelos dois“. Vielleicht mögen sich meine Worte in diesem Kommentar zu euphorisiert wirken, aber man sollte Blanca Paloma durchaus auf dem Zettel haben!
Ich fang mal wieder mit der Optik an: Das Video fand ich total schrecklich, das war so ein künstliches styling, eine am Schreibtisch ausgebrütete Kopfgeburt.
Jetzt in der Bühnenfassung ist es immer noch in ähnlicher Weise gestylt, aber den Notwendigkeiten gehorchend schon sehr viel reduzierter – für mich aber immer noch zuviel. Zum einen dieses alberne Oberteil der Sängerin, die hohen Sohlen ihrer Schuhe, dann das Gezappel ihrer Tänzerinnen, die teilweise auch zu sehr im Vordergrund agieren, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben. Weniger wär mehr…
Der Song ist sehr sparsam im Text, dafür aber thematisch sehr konzentriert auf einen interessanten und in Liedern eher selten angesprochenen Aspekt menschlicher Beziehungen. Musikalisch und sprachlich ist beides Landessprache – das gibt bei mir ja immer Pluspunkte, in diesem Fall also Pluspunkte im Quadrat. Pluspunkte auch für die starke Stimme und den starken, selbstbewussten Auftritt der Sängerin.
Wenn ich mir was wünschen darf, werden die positiven Aspekte belohnt durch einen Platz in der linken Spalte der Tabelle, gerne um Platz 10 herum.
Blanka Paloma und ihren Song mag ich sehr, sehr gerne. War superglücklich, dass sie gewonnen hat.😍
Ich glaube und hoffe, dass ein guter TOP-10-Platz möglich ist. Hier spekuliere ich auf die Jurys, denke der Beitrag könnte ihnen gefallen.
Blanca mit C bitte. Die mit K kommt aus Polen. 😉
Ups…😀
Sehr, sehr anstrengend. Überhaupt nicht mein Geschmack. In meinen Bottom 5.
Ich habe ein Benidorm Deja-Vu. Ebenso wie letztes Jahr war ich rein von der Studiofassung des Siegers nicht überzeugt, aber dann ab dem Zeitpunkt des Auftritts schob es sich kontinuierlich auf meinen ersten Platz. Das war bei Chanel so und jetzt auch bei Blanca Paloma. Toller Song! Und hoffentlich ist die ESC-Welt nun, 40 Jahre nach Remedios Amaya auch bereit für solche Klänge.
Chanel war leider gar nix für mich. lo siento mucho….
Ganz großes Kino.
Ein fesselnder Auftritt von Blanca im Vorentscheid, der trotz der ungewohnten Klänge überzeugt.
Wenn sie diese magischen 3 Minuten in Liverpool wiederholen kann, ist nichts unmöglich.
Im Prinzip könnte das laufen wie bei Jamala oder Salvador Sobral.
Ein Genre mit dem keiner gerechnet hat, aber derart überzeugend vorgetragen, dass man gebannt vorm TV sitzt.
Egal wie toll ein Künsten oder eine Künstlerin singen kann, wenn das was gesungen wird, keinen mir erschließbaren Inhalt bietet, nützt mir das nichts. Sie hat so viel Talent aber aus meiner Sicht an den falschen Song „verschwendet“. Schade.
Bester Song des Jahres.
Weil es solche Beiträge gibt, bin ich Esc Fan.
Mehr ESC geht nicht.
Thomas 2000, ich bin absolut Deiner Meinung !
Wiegenlied – für eine Leiche, erzeugt bei mir körperlichen Schmerz, von daher erinnerte mich an den portugiesischen Sairier, ebenso prätentiös und unhörbar. Mit Polen, Rumänien und Israel bei mir ganz hinten, immerhin ist das Staging ansehnlich.
Ich versuche es so nett wie möglich zu formulieren: Gefällt mir überhaupt nicht! Ich finde das Lied ganz schrecklich und unerträglich. Das ist für mich einfach nur nerviges Gejammere und Gejaule und versetzt mich in sofortige Fluchtgedanken.
Meine Mutter findet das Lied auch ganz furchtbar und hat mich gefragt, ob das Lied von Schmerzen handelt. 😂 Mein Vater kam gerade ins Wohnzimmer, als ich es meiner Mutter vorgespielt habe, blieb verduzt stehen und fragte dann ganz überrascht: „Warum hört ihr denn spanische Volksmusik und dann auch noch so ne nervige?“ 😄
Gefällt mir gut und auch besser als ihr letztjähriger Song. Bei mir auf 7/37. Mal gucken, wie das denn beim Gesamtpublikum so ankommt. Eine Top-10-Platzierung wäre verdient, aber dieses Lied ist natürlich wahrlich nicht nach Jedermanns Geschmack.
Ich kann verstehen, dass dies einige anstrengend finden Is mir aber egal. Das ist ganz, ganz große Klasse. Soo gerne hätte ich Top5 getippt. Dazu ist es aber vermutlich doch für viele Ohren zu sperrig. Tiefer will und kann ich nicht gehen und habe Top 6-10 getippt. Bei mir persönlich ist es Top3. Die wechseln sich je nach Stimmung lustig ab. Ich bin so gespannt auf das Finale und gebe ganz sicher Punkt. Hoffentlich gibt’s den Kontstraka-Effekt….Mucha suerte querida Blanca
In gewisser Weise ist Blanca Paloma der Leuchtturm dieses Jahrgangs
Die Zuschauer werden es honorieren, bei den Juries bin ich mir unsicher
Das Lied ist interessant, auffällig, landestypisch, es polarisiert. Theoretisch hat es alles was man braucht um beim ESC ganz weit vorne zu landen. Das Problem könnte allerdings die doch recht große Abschreckung sein, die durch dieses „in your face“ des andalusischen Stils entsteht. Manche Juroren setzen sie sicher auf die Eins, manche aber bestimmt auch auf die 25/26. So ähnlich auch bei den Zuschauern. Manche werden sie lieben, viele aber auch nicht. Insgesamt werden denke ich schon so einige Punkte dabei rumkommen und die Top 10 traue ich Blanca auf jeden Fall zu, aber ob sie die Top 5 knackt? Ich glaube nicht.
Mein persönliches Problem ist an dem Lied übrigens, dass es mir zu repetitiv ist, und dass ihre Handbewegung zum „Eaea“ mich triggert. Insgesamt kratzt sie trotzdem an meiner Top 10, hat sie aber noch nicht erobern können.
Mir tun die armen Kinder leid, die so etwas vorgesungen bekommen :)) Wobei, so richtig anstrengend wird das Lied nicht durch Blanca selbst , sondern durch die Background- und Nebenstimmen (die ja kleinen Kindern vermutlich erspart bleiben). So etwas stelle ich mir live als beeindruckendes Erlebnis vor; ich kann und mag es aber nicht beim Autofahren oder einfach so hören – das wird schnell unerträglich.
Ich rechne mit einem hohen Jury-Platz (3) und beim Televoting mit einem vorderen Mittelfeldplatz (10-12); am Ende also Platz 6 bis10.
Hilfe, ja – ich würde Kindern sowas nie vorsingen…
Das Thema, dass die Eltern irgendwann mal sterben werden, kommt früh genug, das muss ich doch nicht in einem Wiegenlied vorsingen. Ja, die armen Kinder, die vor dem einschlafen damit misshandelt werden…
Ich denke aber, dass das Lied eine Botschaft an die Erwachsenen ist, Eltern wie Kinder, die zeigen soll, dass elterliche Liebe über den Tod hinaus bestehen sollte, ein kleiner Trost über das unabwendbare hinaus…
Ein mutiger Schritt, so ein trauriges Thema so liebevoll aufzugreifen, poetisch ausformuliert, in Landessprache und landestypischer Musik – ich wünsch mir das noch ein paar Plätze höher, als ich das vorhin formuliert hatte, 5 bis 10 wär schön.
Die Studioversion schaffe ich leider keine 3 Minuten.
Liveversion geht aber erstaunlicherweise klar. Darauf kommts ja schließlich auch an. Insgesamt mag ich den Song eher.
Wird im Finale, so denke ich, um die 12 landen.
Ich bin fasziniert, von den leisen Tönen im Song und vor allem von der Liveperformance. Nach Benidorm dachte ich, dass wir das gesehen haben, was wir in Liverpool sehen werden. Inzwischen bin ich auch faszniert von Blanca Paloma, wie sie den Song ihrem Publikum anpasst. Das orientalische Intro in Israel war höchste Kunst. Nun hat sie mich auch sehr, sehr neugierig gemacht, auf das, was sie in Liverpool zeigen wird.
Bei mir ist Kunst und Schreien in rot an der Spitze, während ich mit dem in grün gar nichts anfangen kann.
Sehr anstrengend und unangenehm für meine Ohren. Blancas Musik und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Ich halte den Song auch für zu sperrig, um wirklich weit vorne zu landen, auch wenn es sicherlich Liebhaber geben wird.
Gesamt: 29/37
Tipp: Platz 11-16
Ich finde Eaea maximal anstrengend und irgendwie fehlt mir die Phantasie, dass dieser beim ESC gerne genommene Mix aus Folklore und modernen Klängen auch beim Flamenco funktioniert. Ein paar Punkte von den Jurys wird es geben, aber wie UK wird auch in Spanien die nach der tollen Vorjahresplatzierung aufflammende ESC-Euphorie gleich wieder machtig gedämpft.
Das ist der Beitrag meines Herzens. Natürlich wird sie nicht gewinnen, in einer gerechten Welt würde sie es aber.
@Peter:
Wie kannst Du diesem Meisterwerk 12 Punkte geben und gleichzeitig Polen in die Top 3 ranken? Der im Video zugegebenermaßen gut in Szene gesetzte Hintern der polnischen Blanka wird Dir ja sicher nicht die Sinne vernebelt haben?!?
Peter + Blankas Kurven = 💘
Weil Peter auch definitiv die Kernzielgruppe von Blanka ist 😉
Haha, aber wenn ich mich hier mal als Hetero outen darf: Ich finde das Video sehr lecker. Man muss halt den Ton abdrehen.
Eija-popeija … was raschelt im Stroh… ein Kinderlied also.
Das erinnert mich ein wenig an Remedios Amaya – nur hat Blanca Paloma ordentlich Dampf im und unterm Kessel und es passiert viiiieeeel mehr (z.B. das Klatschen), die gute Remedios hatte 1983 auch so gefleht – vergeblich um Punkte, leider.
Blanca hat eine sensationelle Stimme und Ausstrahlung, wenn das auf der Bühne zündet, dann wird es sicherlich Punkte geben und Spanien gelangt in die TOP 12.
Aber klingt es nicht zu (an)klagend für den mit dem spanischen ungeübten Zuhörer?
Wie mich – im Museum stehe ich ja auch manchmal vor einem Bild und grüble, so auch hier.
Das ist große Kunst, das mag ich wohl glauben, aber mich erreicht es eher nicht.
Das Beste (fast) zum Schluss!
Tante Gertrud und ich tanzen dazu (Cha—Cha–Cha-Cha-)Cha-Cha-Cha (oder so)!!!
Ich habe vom ersten Liveauftritt alles daran geliebt, war mir aber sicher, dass die Spanier das Wackeltuckel wählen. Schau an, die Spanier trauen sich was, aber weit kommen sie damit beim ESC leider nicht, dachte ich dann danach. Aber wie man an den Kommentaren sieht: das Lied spaltet extrem; die Jury kommt hoffentlich nicht drumherum, die Gesangsleistung anzuerkennen und das Publikum kann nur für, aber nicht gegen einen Song abstimmen.
An den erwünschten Sieg glaube ich nicht, aber mit etwas Glück könnte es knapp für die Top 5 reichen.
Zumindest wird es nach 40 Jahren eine Revanche für die schmählich mit 0 Punkten versehene Remedios Amaya geben (die danach in Deutschland allerdings wesentlich erfolgreicher war als die Siegerin).
Wackeltuckel – kreisch !
Was bin ich froh, daß es nicht dazu gekommen ist.
Jetzt kann ich die Spanien-Flagge unbesorgt hervorholen !
Finde es überraschend, dass viele den Song hier im Mittelfeld einordnen mit der Begründung, dass der Song entweder geliebt oder gehasst wird. Das ist doch eigentlich die absolute Blaupause für Erfolg beim ESC.
Der Beitrag polarisiert so stark, dass diejenigen, die ihn mögen auch mit absoluter Sicherheit zum Hörer greifen werden. Würde mich sehr stark überraschen, wenn das außerhalb der Top5 landet.
Ich bin da in Teilen ganz bei dir, bleibe aber dennoch der Meinung, dass die Top 5 für sie unerreichbar sein werden.
Das Problem ist denke ich wenn die Polarisierung ZU stark wird. Denn die, die es nicht mögen, oder zumindest einige von ihnen, werden ja auch zum Hörer greifen – für andere Songs. Und da ich persönlich den Eindruck habe, dass die Polarisierung eher auf der negativen Seite liegt, traue ich ihr zwar in vielen Ländern Punkte zu, aber in wenigen wirklich hohe Punkte.
Bei der Jury, die ja von 1.-25. rankt, könnte das sogar noch „schlimmer“ sein, nur hoffe ich dort, dass die Polarisierung mehr zu Blancas Gunsten ausfällt, da man ihr zumindest das „künstlerisch wertvoll“ und die starke Performance nicht wirr absprechen können.
Insgesamt stelle ich mir ihr Endergebnis ein bisschen wie das von Gala Dragot bei Eurosong vor (wobei die beiden Wertbewerbe natürlich nur sehr bedingt vergleichbar sind, es ist also als eher lose Analogie gedacht).
Blance ist einfach toll und der Song ist halt einen Bühnensong und da wirkt er einfach großartig.
Kein Song den man auf der Playlist hat , aber da macht er auch keine Punkte ;).
Der Song ist in meinen Top 10 ,wird auch gut abschneiden und von den Jurys auch gut bewertet werden .
Blanca natürlich 🙂
Bitte dieses Lied im Finale auf Startplatz 1 setzen. Dann ist die Audience wach und hat das Jammertal überwunden. Ab da wirds erträglich.
Ach Du meine Güte—–
Ich schaffe es mittlerweile nicht mehr mir dieses Werk komplett zu geben. Mein sehr hohe Toleranzgrenze ist erreicht. Eigentlich mag ich diese Art der Musik schon, aber hier fehlt mir seltsamerweise komplett der Zugang und kann mir auch keine einstellige Platzierung vorstellen, auch wenn ich es Spanien so gönnen würde endlich mal wieder zu triumphieren…
„Ist das Kunst, oder kann das weg!“
Der Titel strengt mich durchgehend an. Mein Tipp: 20 – 26.
..und wegen sowas les ich euren Blog auch eigentlich nicht mehr… lol
Gibts auch eine Erklärung was „sowas“ bedeuten soll?
Vielleicht weil er sowas noch nie zuvor getan hat? (Zitat Voyager)
Spanien in der Live Version finde ich klasse,weil es so landestypisch rüberkommt und Blanca das mit soviel Ausdruck singt.
Als Studioversion höre ich es mir nicht so oft an.
Bin gespannt auf welchem Platz es landen wird.
Hier bin ich besonders auf das tatsächliche Ergebnis gespannt. Spanien liegt bei den Quoten sehr im Rennen. Ich glaube es wird anders kommen. Bei den Zuschauern kann ich mir kein gutes Voting vorstellen. Die Jurys werden Punkte vergeben. Aber auch hier glaube ich nicht an ein Top 10 Ergebnis.
Mir selbst ist das Lied zu sperrig. Der Anfang ist eigentlich noch okay. Aber dann wird es mindestens 2 min lang sehr wirklich extrem anstrengend. Da wäre viel mehr drin gewesen.
Mir gefällt das Lied in der Studioversion ausgezeichnet. Den Auftritt bei Benidorm fand ich aber leider gar nicht gut, ich hatte mir eigentlich eine zerbrechliche Blanca vorgestellt, die einfach nur dasteht und das wunderbare Lied feinfühlig vorträgt. So wirkt das Ganze auf mich leider sehr abschreckend, viel zu aggressiv und unsympathisch.
Oh je, wie sage ich das jetzt möglichst nett??
Ich gestehe ein dass dieser Song wirklich einen Teil der spanischen Kultur darstellt und nicht von irgendwo eingekauft ist. Aber das einzige was dieser Beitag bei mir auslöst sind akute Ohrenschmerzen!! Ich habe es wirklich probiert, aber spätestens nach eineinhalb Minuten habe ich das Gefühl dass mein Trommelfell zerfetzt wird, finde diese Höhen gepaart mit der „Leierigkeit“ einfach nur extrem unangenehm.
Ich glaube ja dass der Song deutlich hinter den Wettquoten zurückbleiben wird. Bei den Jurys könnte es durchaus Punkte geben wobei es wohl auch dort stark polarisieren wird, also manche Juroren werden es sehr hoch bewerten und die anderen sehr niedrig. Bei den Zuschauern dagegen wird es recht düster aussehen, vielen wird dass einfach zu „anders“ sein, vor allem wenn man sich mit dieser Art von Gesang nicht auskennt.
Habe zuerst mit Platz 11-15 gestimmt, aber je mehr ich nachdenke desto mehr sehe ich den Song eher zwischen Platz 16-20.
ESC1994 – die beiden Songs, an die der Song mich am meisten erinnert sind der portugiesische Saurier und die albanische Schlangenfrau. Hat sicher seine Liebhaber, ich finde aber alle drei unerträglich. 10-12.
@4porcelli
Meinst du mit „Saurier“ Salvador?? Den Song mochte ich, ihn selbst als Person finde ich aber eher unangenehm.
@ESC1994 – bei Sobral gehe ich mit Dir 1-zu-1 d‘accord. Ich meinte hier aber Conan Isiris, die Kostüme sahen nach Saurier aus.
@ESC1994
Wer ist denn eigentlich Dein Favorit? Hab‘ ich im Moment nicht so auf dem Schirm.
@Gaby
Tatsächlich Italien, mag aber auch Estland, Norwegen, Slowenien, Frankreich und Portugal sehr gerne.
@Gaby
Tatsächlich Italien, mag aber auch Estland, Frankreich, Slowenien, Portugal und Norwegen sehr gerne.
@ESC1994
Oh, da sind wir dieses Jahr gar nicht so weit entfernt.😊
Meine Favoriten sind Frankreich, Portugal, Finnland – aber auch Slowenien und Italien mag ich gerne.
@ESC1994
Estland mag ich aber auch.🙂
Y por fin España…
Para mi es el mejor contribucion desde 1990. Sencillamente una obra de arte con una cantante excelente. Cada vez me pone de nuevo piel de gallna.
Für micb schlichtweg ein Meisterwerk, da komme ich als Hobbyhispanist voll auf meine Kosten. Die negativen Kommentare ignoriere jch mal, immerbin kann man nicht dagegen anrufe. Was der Vergleich zu Fulenn soll, verstehe ich nicht so ganz. Für mich ist das vielmehr auf dem Niveau von Go_A und Konstrakta und könnte vor allem beim Televoting ähnlich stark abschneiden. Ich tippe mal Platz 6 und damit wär Blanca immerhin die Siegerin meines Herzens.
Por supuesto mi votacion es 12/12 y voy a llamar a 13 de mayo. Mucha suerte, España !
Spanien 12/12
Frankreich 9,5/12
Deutschland 7,5/12
Italien 6/12
GB 4,5/12
In der Tat, die Studioversion klingt merkwürdig. Seine ganza Klasse entfaltet Eaea natürlich live und darum geht es schließlich beim ESC auch. Umgekehrter Effekt ist beispielsweise der UK-Beitrag
Bin auch bei Bennys zwei Punkten, aber nur für den Mut und für das Alleinstellungsmerkmal. Finde den Song wahnsinnig anstrengend. Würde ihn mir „freiwillig“ nicht anhören. Mit Flamenco kann man mich eh jagen.
Ganz im Gegensatz zu Blancas letztjährigem Song. Grosse Liebe.
Kann mir von Platz 26 bis Platz 1alles vorstellen.
Hab auf Top 11 bis 15 getippt, um die Votes zu sehen, und siehe da, hab mich der Mehrheit angeschlossen🤫
Schade, Spanien ist bei mir beim ESC inzwischen so etwas wie das Dänemark Südeuropas geworden: Irgendwie packen mich die Beiträge seit vielen, vielen Jahren nicht mehr. Ich kann überhaupt nicht sagen, woran’s genau liegt. Darum kann ich mir darum bei „Eaea“ von Top 5 bis Bottom 5 so ziemlich alles vorstellen. Ging mir mit Slomo“ schon genau so.
Bei den vielen „Reaction Videos“ sind die Kommentare weit überwiegend positiv und es handelt sich weder um Spanier noch um Hispanisten. Ich bin mir sicher, daß ein Achtungserfolg drin sein könnte.
mehr musikalisches meisterwerk geht m.e. 2023 nicht! 🌹
hier natürlich von vielen verpöhnt aber ihr habt halt keine ahnung oder weigert euch das herz des songs zu erforschen – der song samt seiner überragenden interpretation ist eigentlich viel zu gut für den ESC.
ein würdiger sieger wäre das,welcher auch viel zum positiven (mehr varietät und weg vom ausgelutschen schweden songschreiberdrops) verändern würde.
der progressive 2021er effekt ist ja radikal schnell wieder verpufft.
stattdessen gibt es weit vorn im finale wohl einen unwürdigen euphoriaaufguß oder gar die kolossale musikverweigerung aus der ukraine.
die hiesige mehrheit labt sich stattdessen lieber am xten falsetto (ggf. mit kopfstimme) song.
dieses nehme ich mittlerweile als brettfolklore zur kenntnis.🤡
ich labe mich lieber am trecker,dem hypertalentierten „growlmädchen“ und der furiosität aus spanien.🥰
p.s. die sieger von 2017 und 2021 haben auch mit völlig atypischer,ungewohnter musik den ESC gewonnen,warum dann nicht auch spanien 2023?
dies macht doch den reiz aus.
so,jetzt habe ich aber genug gebettelt…der 🚜 tuckert langsam zum heutigen live-blog (nur echt mit trecker).
An wessen Falsetto labt sich denn die Mehrheit dieses Jahr? 🤔
Mir fällt da außer Reiley und Andrew Lambrou gerade niemand ein und die würde ich nicht als Fanfavoriten bezeichnen. Oder meinst du die whistle-Note von Alessandra?
🇮🇹 (das läuft bei mir unter falsetto,gekürzt von 4 auf 3 mal. 🤡)