
Die 44-jährige Natalia Barbu ist keine Unbekannte im ESC-Kosmos: Vor mittlerweile 17 Jahren stand sie bereits – samt ihrer Violine – auf der Bühne des Eurovision Song Contest und erreichte in ihrem Halbfinale knapp als Zehntplatzierte das begehrte Finalticket. Dort wurde sie mit dem energischen Pop-Rocksong „Fight“ ebenfalls Zehnte – bis heute die viertbeste Platzierung für Moldau.
Im Finale des diesjährigen moldawischen Vorentscheids „Etapa Națională 2024″ setzte sich Natalia gegen zehn andere Beiträge durch. Auch die Favoritin der Zuschauer*innen Valeria Pasha, die mit ihrem Lied „Anti-Princess“ fast doppelt so viele Stimmen wie Natalia Barbu erhielt, hatte das Nachsehen. Denn in Moldau gibt das Voting der Jury bei Punktgleichstand den Ausschlag, so dass am Ende also Natalia Barbu das Ticket nach Malmö gewann. Sie holte die Höchstwertung von der Jury und die zweithöchste Punktzahl beim Publikum.
Ursprünglich waren 51 Lieder bei der Rundfunkanstalt TRM für die Vorentscheidung eingereicht worden. Aus diesen hatte eine interne Jury innerhalb von drei Tagen 32 ausgewählt, die sie bei den Auditions sehen wollte. Nach den zwischenzeitlichen Rückzügen von Aliona Moon und Milla sowie Trupa Vovi Robian waren noch 30 Acts übrig. Oliv Sky, Valleria und Y-Limit durften jeweils sogar zwei Songs präsentieren. Bei den Live-Auditions haben die Jury-Mitglieder die Lieder mit bis zu 12 Punkten bewertet. Die besten elf erreichten das Finale.
Natalia Barbu hat im Laufe ihrer musikalischen Karriere verschiedene Genres bedient. Sie veröffentlichte bisher vier Alben und zwanzig Singles. Neben dem Gesang hat sie als Instrument die Violine durch die Jahre begleitet – so auch im siegreichen Beitrag des diesjährigen Vorentscheids. Ihren größten Erfolg feierte Natalia mit dem Song „Ingerul meu“ in Rumänien, mit dem sie elf Wochen auf Platz 1 der Charts lag. Sie ist mit einem rumänischen Millionär verheiratet und lebt auch in Rumänien.
Das Lied
Als Natalia Barbu „In The Middle“ geschrieben hat, dachte sie noch nicht daran, dass sie sich damit für den ESC bewerben würde. In dieser Zeit fühlte sie sich ihren Kindern, der Familie und vor allem sich selbst sehr nahe. So verwundert es auch nicht, dass es in dem Lied um Liebe, Frieden und die eigene innere Stärke geht. Keine Angst davor zu haben, man selbst zu sein und zu sich zu stehen. Laut ihrer Aussage sind wir alle schöne Seelen, was manche manchmal vergessen. „In the Middle“ soll uns genau daran erinnern: Wie schön und einzigartig wir sind und dass wir uns mit der besten Version unserer selbst verbinden mögen, unsere eigene spirituelle Mitte finden.
Im Vergleich zu ihrer ersten ESC-Teilnahme ist „In The Middle“ musikalisch sehr viel elektronischer. Dazu hören wir einen Soundteppich voller Streicher und eingeflochtener mystischer Klänge. Im eingängigen Refrain setzt ein aktivierender Beat ein, der etwas zurückgesetzt auch die folgende Strophe begleitet. Die Bridge vor dem letzten Refrain besteht hauptsächlich aus einer von Natalia selbst gespielten Violinenmelodie.
Geschrieben wurde „In The Middle“ von Natalia Barbu selbst, beim Text arbeitete sie mit Khris Richards zusammen. Der Auftritt in Malmö soll sich sehr vom Auftritt im Vorentscheid unterscheiden. So verriet Natalia bereits, dass sie mit ihrer Violine wohl allein auf der Bühne sein wird. Um sie herum wird es aber anscheinend Gegenstände geben, mit deren Hilfe sie ihre Geschichte erzählen kann.
Der Check
Song: 2,5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: In der Studioversion nervt mich das Lied ziemlich, im Vorentscheid hatten Natalia und ihre Musen aber eindeutig das beste Gesamtpaket, und Moldau ist ja bekannt dafür, auf der ESC-Bühne das Bestmögliche aus seinen Beiträgen rauszuholen. Unterm Strich aber kein Lied, das ich mir ständig anhören muss. 4 Punkte
Berenike: In der Studioversion überzeugt mich der Track jetzt nicht so, da klingt es eher wie ein x-beliebiger Elektrosong. Live fand ich es mit dem synchronen Frauenensemble und den vielen Violinen aber gar nicht schlecht. Wenn die Streicher und das leicht Folkloristische mehr im Vordergrund stehen, wirkt der Beitrag gleich viel besser. 4 Punkte
Douze Points: Beginnen wir mit dem Positiven: Natalia singt wie eine 1 und die Inszenierung mit den gleichgekleideten Künstlerinnen auf der Bühne ist bestes Arthouse. Problematisch ist dann aber der Song, der mich zu keinem Moment wirklich erreicht. Bisweilen wirkt der Text geschrieen. Die Violinen klingen so, als ob jemand auf einem Sägeblatt rumfiedelt. Und dann noch die Koloratur-Ansätze zum Finale. Mir ist das alles zu gewollt. 3 Punkte
Flo: Moldau besinnt sich also auf die weiblichen Popstärken, was beim ESC ja durchaus schon funktioniert hat. „In The Middle“ wirkt aber schon ziemlich stark produziert und wenig authentisch, der Refrain macht die Sache auch nur bedingt besser. Bei der Zusammensetzung des ersten Halbfinals könnte Natalia aber am Ende auf der glücklichen Seite landen und damit die Erfolgsbilanz der letzten Jahre für Moldau fortsetzen. 4 Punkte
Manu: Fehlte der deutschen Gracia 2005 lediglich eine Geige für eine bessere Platzierung? Das konnte man meinen, als Natalia Barbu mit dem musikalisch ähnlichen „Fight“ zwei Jahre später einen tollen zehnten Platz holte. In diesem Jahr ist Natalias Songtitel aber gleichzeitig auch Programm: Ein Midtempo-Stampfbeat, eine irgendwie vorhandene gut gesungene Melodie und eine halbherzig folkloristische Rhythmik, über die zusätzlich noch ein Soundteppich aus Streichinstrumenten gelegt wurde. Der Auftritt im Vorentscheid ist zwar statisch, aber auch so besonders, dass der wohlgeneigte Zuschauer diesen mitverfolgt. 5 Punkte
Max: Das ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich etwas, was mich umhaut. Das schafft Moldau des Öfteren bei mir, vor allem in den vergangenen Jahren. Aber ich schätze die Beiträge dennoch sehr, weil sie eben das Land auch immer sehr gut repräsentieren. Natalias Weiterkommen ins Finale ist jedoch nicht so gegeben. Gut möglich, dass sich aber die rumänische Diaspora in diesem Jahr dann auf Moldau konzentriert! Who knows. 5 Punkte
Peter: Schon heute mag ich mich darauf festlegen, dass hier die elegante Inszenierung den mäßigen, mit Elektro-Synthesizer auf modern getrimmten Titel überragt. Natalia sieht mega aus, die Runaway-Style-inszenierte, bauchfreie Five-Divas-Inszenierung hat eine starke optische Sofort-Faszination, aber der Songvortrag ist mir zu penetrant und leider auch schwer schönzuhören. 6 Punkte inkl. Eigenständigkeits-Zuschlag.
Rick: An sich eine echt coole Electro-Nummer aus Moldau, die mich vor allem im Refrain überzeugt. Da aber die Zwillinge für Schweden im Halbfinale direkt nach Natalia auf der Bühne stehen werden, sollte sie sich ein starkes Staging einfallen lassen. Falls das nicht geschieht, könnte „In The Middle“ wirklich untergehen. Zudem gibt’s Abzüge für Natalias Englisch, das mich persönlich an einigen Stellen stört. Gerade die Strophen wären auf Rumänisch sicher stärker. 6 Punkte
Gesamtpunktzahl: 37/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „In the middle“ auf Platz 33 von 37.
Wie schneidet der moldawische Beitrag "In The Middle" von Natalia Barbu ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (79%, 451 Votes)
- Platz 21-26 (10%, 57 Votes)
- Platz 16-20 (8%, 45 Votes)
- Platz 11-15 (3%, 15 Votes)
- Top 5 (1%, 4 Votes)
- Platz 6-10 (0%, 2 Votes)
Total Voters: 574
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
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Vergessenswert. Bei mir einer der klarsten hf-ausscheider.
Mein Tipp: Moldau wird Vorletzter, Island Letzter
Ja, wir alle schwingen noch nicht so mit. Aber der Beitrag wird uns live positiv überraschen. Schafft es ins Finale und dort Mittelfeld.
April, April!
Ich glaube auch, dass Moldau nicht(!) klar raus ist. „In The Middle“ ist hier schon Programm… Ich vergesse den Song zwar immer, aber auf Spotify lass ich ihn auch immer laufen, wenn er kommt. Würde ich nicht unterschätzen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen und erholsamen Ostermontag und lasst Euch nicht in den April schicken!
Der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Es ist wirklich „In the middle“. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Kein Vergleich zu „Fight“. Damals in Helsinki musste Natalia Barbu noch kämpfen. Sie musste in die Top 10 kommen, um die Kosten erstattet zu kriegen, was sie auch gerade noch so durch das letzte Votum aus Ungarn geschafft hat. Auf Ungarn kann sie dieses Jahr nicht zählen, aber zum Glück hat sie für solche Fälle den richtigen Mann geheiratet.
So an sich ist es recht blass, auch wenn die Botschaft wunderschön ist. Aber da muss sich die moldauische Delegation doch arg ins Zeug legen. Die Expertise dafür ist da. Selbst wenn kein Philipp Kirkorow oder wer auch immer da ist, gelingt es nicht selten, selbst das langweiligste Lied herausragend zu inszenieren. Somit ist Moldau kein hoffnungsloser Fall, aber so an sich gibt mir recht wenig das Gefühl, dass Natalia Barbu an ihren Erfolg von 2007 anknüpfen kann. Sie kann froh sein, wenn sie überhaupt im Finale dabei ist, wenn sie uns nicht mit irgendwas umhaut.
Die nächste Rückkehrerin, die wohl nicht ins Finale einziehen wird.
Gibt mir musikalisch recht wenig, klingt mir viel zu künstlich und statisch. Wird auch von vielen Fans regelrecht ignoriert.
Ich werte mal mit 5 von 12 Punkten.
Wie ich sehe, dürften die fünf Ausscheider nach der hiesigen Umfrage gefunden sein… Obwohl: Ich bin schon auf die hämischen und besserwisserischen Kommentare gefaßt, wenn es morgen um meu querido Portugal geht.
Es gab doch auch in den letzten Jahren bei den Umfragen hier immer mehr Ausscheider als in der Realität.
Portugal wird morgen also ebenfalls die Stimmenmehrheit fürs Halbfinalaus bekommen.
Ich bin nur gespannt, wie hoch der Stimmenanteil sein wird….
Breaking News:
Moldawien steigt bei den Wetten überraschend in die Top 5!!!
April April.
Schon wärs aber. Denn in the middle ist einer der größten Grower für mich. Aktuell mein Platz 15.
Ich liebe diesen behutsamen Aufbau des Songs und die kleinen versteckten Highlights. Aber noch mehr liebe ich die minimalistische VE Performance. Allein wenn die Ladys ihre Violinenstäbe zücken ist einfach excellent, dazu diese high Notes im letzten Refrain. Mega gut.
Tja, leider seh ich schwarz für einen Finaleinzug, sehr ungünstige Startnummer zwischen Finnland und Schweden. Aber Moldawien ist ja immer für eine Überraschung gut. Fingers Crossed.
Allen ESC kompakt Interessierten einen schönen
Ich vermute, dass es zwar schwer werden wird – aber das Finale müsste zu schaffen sein. Der Beitrag hebt sich positiv ab und besticht durch diese eigenwillige Inszenierung. Ich kann dem ganzen schon etwas abgewinnen und tippe auf Finale und dann Platz 20.
Erstes Semi
Litauen 10,5/12
Kroatien 9/12
Aserbaidschan 8,5/12
Luxemburg 8/12
Irland 7,5/12
Serbien 7/12
Ukraine 6,5/12
Polen 6/12
Australien 5,5/12
Moldau 5/12
Zypern 3/12
Island 2/12
Finnland 1/12
Die besten Songs kommen in den nächsten Tagen….
Ich denke, man sollte Moldawien nicht vorschnell abschreiben. Das clevere Staging bleibt in Erinnerung und der Song hat in seinem Genre eigentlich nur aus Georgien Konkurrenz. Ein Finaleinzug wäre für mich keine Sensation.
Finde es ein bissel Catchy, mehr aber auch nicht. Finale sehr unwahrscheinlich.
01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
12.Serbien🇷🇸
18.Aserbaidschan🇦🇿
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
29.Zypern🇨🇾
31.Finnland🇫🇮
33.Luxemburg🇱🇺
36.Moldova🇲🇩
Das gibt mir leider nur sehr wenig. Viel Glück!
Moldau schickt ja häufig Beiträge, bei denen ich im VE „huch“ dachte und die dann, wenn es drum geht, toll funktionieren.
Nach meinem derzeitigem Kenntnisstand verbleibt Frau Barbu im Semi. Aber wie ich dem Bericht hier entnehme, ist da ja für Malmö eine Veränderung geplant, mal schauen, ob sich Moldau damit „in the middle“ platzieren kann?
Der Song ist allerdings trotzdem nicht so meins.
Leider so vergessenswert wie Deutschland. Vielleicht können sie das ganze durchs Staging aufwerten, da ist Moldova ja immer sehr gut.
Ich bin selten nah am Musikgeschmack des Bloggers Douze Points. Diesmal hat er mal treffende Worte gefunden.
Geht mir auch so, hier ist er auf dem Unkt, sehr gut geschrieben.
.
In the Middle ist ein Song, der noch an uns allen vorbei zu gehen scheint. Moldau war auch der einzige Vorentscheid, den ich komplett verpasst habe.
Der Musikalische Teil ist toll gemacht, gerade das leichte Aufheulen der Streicher nach den einzelnen Textzeilen gefällt mir sehr gut. Das Ende finde ich dann aber eher anstrengend und zu gewollt Operesk. Trotzdem ist der Song meiner Meinung nach extrem underrated, was es für das Semi-Televote äusserst schwierig macht.
1 Ukraine
4 Kroatien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
17 Aserbaidschan
21 MOLDAU
23 Luxemburg
28 Zypern
30 Australien
34 Island
35 Finnland
Off-topic:
Soeben berichtet VH1 Italia, dass der Schlagzeuger von Måneskin Ethan Torchio und Mahmood gestern auf derm Petersplatz in Rom beim Knutschen gesehen wurden, als Papst Franziskus seinen Segen erteilte. 😉
April, April – oder ?
Ach, es wäre aber zu schön gewesen. 😀
Komisch, Mahmood kam gestern bei mir vorbei in hat mir einen Schokohasen zum Vernaschen geschenkt. 🍫
April, April!
Also, wenn du das „April, April“ weggelassen hättest, dann ich dir das sogar geglaubt. 😀
Ich hätte ihn an deiner Stelle ja direkt mit dem Papst knutschen lassen.
Not my cup of tea. So gar nicht. War sie in Helsinki schon nicht. Wird das Finale wohl erreichen.
Argh, vertippt! NICHT erreichen sollte das heißen.
Moldau fällt kaum auf zwischen den anderen Songs,trotzdem mag ich Natalias Stimme und hoffe,dass sie mit ihrem Lied komplett unterbewertet wird und mit ihrem Auftritt überzeugt. Vielleicht sehen wir sie ja doch im Finale wieder.
Ich bin ziemlich gespannt, was uns da an Inszenierung in Malmö serviert wird, denn Moldau kann Inszenierung. In the middle gefällt mir besser, als der letztjährige Schamane und der hat es auch ins Finale geschafft. Deswegen drücke ich die Daumen für Lied und Künstlerin.
01. Litauen
02. Kroatien
03. Serbien
04. Australien
05. Luxemburg
06. Island
07. Polen
08. Irland
09. Moldau
10. Zypern
11. Aserbaidschan
12. Ukraine
13. Finnland
Wie schneidet wohl der isländische Beitrag ab ? hmmm😏ist wohl ein Test wer hier aufmerksam liest 🙂🥕🥕🥕
Ist mir auch schon aufgefallen….
Ach verstehe april, april😘
Middlemäßig. (Verzeihung, der musste mal sein) 🙂
Ich kann diesem Song gar nichts abgewinnen . Momentan Letzter bei mir im Semi 1. Im Gesamtranking Platz 36 vor Deutschland
Ich habe im 1. HF Zypern, Island und Finnland noch hinter Moldau.
Island und Finnland sind im Semi 1 bei mir 13. Und 14.
Zypern knapp in den Top 10
Ist bei mir genauso.
Gab es das schon, wenn jemand mit gut 80 Prozent der Tipps für Semiaus es trotzdem dann geschafft hat ?
Seit es ESC kompakt gibt (2019), waren ein paar nah dran an den 80%: Weißrussland 2019 hatte 77%, Portugal 2021 hatte 75% (und die sind am Ende ja sogar noch auf der linken Scoreboardseite gelandet). Drüber über den 80% war, wenn ich das jetzt auf die Schnelle richtig gesehen habe, noch keiner.
Bei archive.org kann man noch den alten Prinzblog finden. Roberto Bellarosa haben sie damals eine Qualifikationschance von 27% eingeräumt, das hieße 73% sicheres Semiaus. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den Jahren davor jemanden gab, wo es aussichtsloser aussah.
Nach Jahren in meinen Top 10 Listen, schafft es Moldau diesmal leider nicht ganz daran anzuknüpfen.
That being said, mag ich den Song dennoch und hoffe auf das Hervorheben von Ethno- und Violinen-Elementen. Mit einer guten Inszenierung ist ein Einzug ins Finale denke ich nicht unmöglich.
7 von 12 Punkte und Platz 16-20 für mich.
27/37 mit 4 Punkten, kein Finale
Moldau eröffnet die Schlussrunde des Semi 1. Danach folgen Aserbaidschan, Australien, Portugal und Luxemburg. Luxemburg sehe ich ganz klar im Finale. Die anderen sind keine typischen Finallieder. Zumindest keine Songs wo Zuschauer vor Begeisterung zum Telefon greifen. Aber das keiner der 4 ins Finale kommt, kann ich mir auch nicht vorstellen. Wahrscheinlich hat dann doch Moldau die besten Chancen.
Nicht gut, nicht schlecht, also Mittelmaß.
Könnte es knapp ins Finale schaffen , aber dann eher um Platz 20, Tendenz nach unten.
Dem diesjährigen moldawischen Beitrag kann ich nichts abgewinnen und auch nichts positives zu sagen. Mir gefällt an dem Lied einfach nichts. Das „ratatatatata“ im Refrain finde ich ganz besonders nervig.
Ich gehe sehr stark davon aus, dass Natalia Barbu mit ihrem Song im Halbfinale hängen bleibt.
Die Bewertung meiner Mama: Sie findet, dass man das Lied bloß nicht beim Autobahnfahren hören darf, da es einen in negativer Weise hypnotisiert und dann einschlafen lässt. Zuhause wiederum würde es einen aber nicht beruhigen, eher im Gegenteil. Für sie persönlich ist „In the middle“ einer der schlechtesten Songs in diesem Jahr, aber nicht der allerschlimmste, der kommt noch.
Die Kommentare deiner Mutter sind echt interessant und oft lustig. Vielleicht mache ich das ab nächsten Jahr mit meiner Mutter auch. 😅
Freut mich, dass du das so siehst. 😊
Die Eindrücke von Bubble-Fremden können nie schaden. 😁
Hast Du Deiner Mama auch schon mal den belgischen Beitrag von Axel Hirsoux gezeigt?
😉
Ich habe es ihr vorhin mal vorgespielt. Sie kannte das Lied nicht. Den Text findet sie als Mutter wunderschön und berührend, Axel Stimme mochte sie auch, aber sie fand, dass das Lied eher wie ein Klagelied klang als nach einer Liebeserklärung.
Ein Welthit ☝🏼☝🏼☝🏼
Mein Platz 11 von 37 (8,5/10)
Tipp: 15. (letzter) im Ersten Semi
Ich sehe den Song schon im Finale. Alleine durch die auffällige Inszenierung bleibt er im Gedächtnis. Das sollte im Semifinale für die Top 10 reichen.
Ich würds so feiern 🙂
Musikalisch geht der Song zwar völlig an mir vorbei, aber es gibt Pluspunkte von mir für bisheriges Staging und Text. Warum sie jetzt alleine in MALMÖ anscheinend performen wird, kann ich zwar so gar nicht nachvollziehen, aber soll mir egal sein. Tipp: knappes Semi -Aus !
2007 fand ich Natalia klasse. Dieses Jahr finde ich den Song ziemlich dünn, wenn ich ehrlich bin.
Es dürfte für Moldau dieses Jahr eng werden, das Finale zu erreichen…
Ist mit Island der musikalisch belangloseste Titel des Jahres finde ich. Ein fader Klangteppich, besonders die Strophen sind total langweilig und lediglich der Refrain mit den „dadada“ bleibt etwas länger im Kopf, kann auch nicht behaupten dass ich ein großer Fan ihrer Stimme bin. Die Violinen sind zwar ein Blickfang, aber ob das einen Finaleinzug rechtfertigt??
Ich habe zwar mit Platz 21-26 abgestimmt da es Moldau irgendwie fast immer ins Finale schafft, aber ich könnte mir auch vorstellen dass diese Nummer für die Fans von „Funny Moldova“ dann doch zu langweilig daherkommen könnte. Ich persönlich würde den Song jedenfalls im Finale nicht vermissen.
Moldawien schneidet beim ESC immer besser ab als erwartet, besonders im Televote. Trotzdem kann ich mir aber nur schwer vorstellen, dass sie es ins Finale schaffen, aber bei Moldawien kann man eine Finalqualifikation nie ganz ausschließen.
Das ist leider gar nix. Kein Wiedererkennungswert, keine starke Melodie, anstrengender Gesang. Bei mir weit hinten.
Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass das fürs Finale reicht. Ja, Moldawien hat in den letzten Jahren gut abgeschnitten, aber das waren auch vollkommen andere, viel zugänglichere Songs.
Gesamt: 35/37
Semi: 13/15
Tipp: Halbfinal-Aus
Bei diesem Beitrag bin echt mit am meisten zwiegespalten. Einerseits gefallen mir insbesondere die letzte Minute und die „la-la-lei-Teile“ nach den Refrains recht gut, andererseits passiert halt in den Strophen so gut wie gar nichts. Außerdem ist Natalias Englisch jetzt nicht gerade das beste und irgendwie kann ich das Tempo der Strophen nicht zuordnen, da es zu schnell für eine Ballade und zu langsam für eine Midtempo-Nummer ist – es bleibt unklar, wo der Song hin will. Allerdings gefällt mir die Inszenierung im VE sehr gut (alle Frauen sehen übrigens so ähnlich aus, da sie wie Statuen aussehen soll, was den Text laut Natalia aufgreifen soll), genauso der Geigenpart, der m.M.n. aber zu spät einsetzt. Als Zuschauer fragt man sich ganze 2: 10 Minuten lang, wann denn nun endlich die Geigen eingesetzt werden und wenn es dann so weit ist, dürften die meisten Zuschauer schon abgeschaltet haben.
Ich kann weder sagen, dass ich den Song mag, noch dass ich ihn nicht mag. Eigentlich ist mir der Song recht egal und m.M.n. geht er in diesem starken Jahrgang ziemlich unter. Deshalb gibt’s von mir 5-6 Punkte, aktuell Platz 25.
Aktuell fehlt mir jegliche Fantasie, wie es „In The Middle“ ins Finale schaffen soll, gerade zwischen Finnland und Schweden. Selbst wenn Moldawien ihr Staging mal wieder aufwerten sollte (was m.M.n. gar nicht nötig wäre), bleibt der Song dann zu schwach, um genug Aufmerksamkeit zu generieren. Deshalb ein klarer NQ in Semi 1.
Siehste, es gibt also doch Lieder, bei denen wir sehr ähnlicher Meinung sind. 😉
Eigentlich wurde dazu hier schon alles geschrieben. Es ist sehr mittelmäßig, aber ich muss gestehen, dass ich das Lied sehr gerne höre, auch wenn es mich nicht wirklich mitnimmt oder umhaut. Ich fand den Ansatz in der Inszenierung im Vorentscheid sehr cool, schade, dass das nicht weitergeführt wird. Gespannt bin ich dennoch, auch wenn ich glaube, dass wir Moldau in der Woche nur 3 Minuten auf dem Bildschirm sehen werden…
Prognose: Halbfinale 13/15 (30%)
Meinung: Platz 22/37 (7 Punkte)
Ach ja, 2007 auch so ein Televote only Jahrgang. Damals überstanden nur osteuropäische Länder & Griechenland und die Türkei das Semi.
Das Voting im Finale war inzwischen verzichtbar, da man eh alle Punkte vorhersagen konnte.
Die Siegerin Maria Šerifović ist natürlich nach wie vor ikonisch.
Ich erinnere nur, Natalia Barbu fand ich damals ganz schlimm aber am Ende 10. Platz.
17 Jahre später…der Song ist jetzt nicht der Kracher aber auch nicht so schlimm, wie 2007.
kommt auf das Staging an und ich sage mal Finale. Ist Moldau und nur Televote. Am Ende eher hinten.
Genau deswegen ist meine Parole: Nie wieder reines Telelvoting im Finale !
Griechenland war 2007 allerdings schon für das Finale gesetzt
Letzter Platz, 2/12. Nervt
Natalias Lied ist auch bei mir eher ein „Durchläufer“, es löst so gar nichts aus, weder zum Positiven noch zum Negativen. Wenn da auf der Bühne nichts passiert, was die Leute doch noch mitnimmt, sehe auch ich schwarz für‘s Finale
Island: wir schicken als Wiedergängerin ein abgehalftertes Zirkuspferd, das lahmt!
Moldova: Wir schicken als Wiedergängerin auch ein altes Zirkuspferd, aber immerhin noch im Trab (zum Galopp reicht es aber nicht mehr)!
Ach, ich muss sagen, die Nummer gefällt mir eigentlich ganz gut, obwohl es dafür gar nicht so viele Gründe geben sollte. Deshalb würde mir der Song auch im Finale fehlen, wenn er denn im HF hängen bliebe; aber ich denke er schafft es knapp, landet dann aber im Finale nicht soo weit vorne…
Mich hat leider Anti Princess damals voll mitgerissen, das läuft auch immer noch auf meiner ESC Playlist… In the Middle ist okay, aber löst nichts in mir aus. Ich würde mir ein Aus im Semi wünschen, aber ich vermute die Inszenierung wird gut sein, sodass es irgendwo im Mittelfeld liegen wird.
Ich finde In the Middle so lala. Aber wenn ich die Vorentscheid Performence sehe denke ich: „WOW! Das ist sehenswert“. Moldau schafft es ihre mittelmäßigen Songs interessant zu präsentieren. Etwas was der NDR nicht so schafft.
Im meinem Ranking ist Moldau auf Platz 33/37
Ich denke das sie im Halbfinale hängen bleiben.
Der Wettbewerbstitel Moldawiens wird überarbeitet:
https://eurovoix.com/2024/04/12/moldova-in-the-middle-undergoes-revamp/
Diese is auch auf dem offiziellen Album des ESC zu hören.
Leider noch ein Land mit einem Downgrade zum Vorjahr.
Es gibt zwar durchaus Teile, die mir am Song und Auftritte gefallen.
Da wäre zum Beispiel die statische „Choreographie“ die dem Auftritt einen surrealen Touch verleiht und auch Natalias Stimmlage gefällt mir gut.
Aber irgendwie kommt das Ganze nicht in die Puschen und letzendlich verliert sie mich am Ende dann ganz, wenn sie die „Königin der Nacht“ gibt (das kann in diesem Jahr irgendjemand dann doch deutlich besser). Insgesamt kann ich nicht mehr als eine 4,5710 geben.
Neuer Zwischenstand:
Halbfinale 1:
1.Litauen 9/10
2. Ukraine 8,5/10
3. Luxemburg 8,5/10
6. Irland 7,5/10
7. Polen 7/10
8. Kroatien 7/10
9. Serbien 7/10
10. Aserbaidschan 6,5/10
11. Australien 6/10
12. Zypern 5,5/10
13. Moldau 4,5/10
14. Island 3,5/10
15. Finnland 1/10
Gesamt:
4. Litauen 9/10
6. Ukraine 8,5/10
7. Luxemburg 8,5/10
12. Irland 7,5/10
15. Polen 7/10
16. Kroatien 7/10
18. Serbien 7/10
20. Aserbaidschan 6,5/10
25. Australien 6/10
28. Zypern 5,5/10
32. Moldau 4,5/10
35. Island 3,5/10
37. Finnland 1/10
Meine Einschätzung für Malmö: für mich recht eindeutig ein Non-Qualifier
Total unterschätzter Beitrag von einer ESC-Wiederholungstäterin. Wird meiner Meinung nach gut abschneiden (obere Hälfte im Finale).
Aber hört da eigentlich niemand, dass die hohe Gesangsstelle dieses Beitrags voll an Naatu Naatu aus RRR erinnert. Super catchy!!