ESC-Songcheck kompakt 2024 (9) – Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov

Bild: Instagram @itsfahree

Aserbaidschan hat seinen Act für den Eurovision Song Contest auch in diesem Jahr wieder intern ausgewählt. Allerdings hat die Rundfunkanstalt Ictimai immer wieder Zwischenstände durchgegeben, so dass wir unter anderem berichten konnten, wer die besten 15 Bewerber*innen aus insgesamt 214 Interesssensbekundungen waren. Die sechs letzten verbliebenen Acts im Auswahlprozess durften dann sogar öffentlich Hinweise auf ihre potenziellen ESC-Beiträge geben. Am Ende wurde nicht die von vielen Fans favorisierte ehemalige ESC-Teilnehmerin Aisel von der internen Jury ausgewählt, sondern der Newcomer FAHREE.

FAHREE (bürgerlich Fakhri Ismayilov bzw. Fəxri İsmayılov) wurde 1995 in Baku geboren und wuchs in einer sehr künstlerisch geprägten Familie auf. Sein Vater war ein leidenschaftlicher Jazz-Schlagzeuger, während sein Großvater ein angesehener Schauspieler war. In seiner Studienzeit wollte FAHREE Anwalt werden und verbrachte sechs Jahre damit, sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften zu machen. In der Corona-Krise entdeckte FAHREE dann seinen Kindheitstraum wieder und widmete sich und sein Leben der Musik. Er fasste den Mut, seine juristische Karriere aufzugeben und seiner wahren Leidenschaft zu folgen.

Beim ESC wird FAHREE von Ilkin Dovlatov (eigentlich İlkin Dövlətov) unterstützt, der ein bekannter aserbaidschanischer Mugham-Sänger. Dabei handelt es sich um eine traditionelle aserbaidschanische Musikform, die auch in verschiedenen anderen Ländern des Kaukasus und Zentralasiens verbreitet ist. Sie kombiniert Gesang, Instrumentalmusik und Tanz in improvisatorischer Weise. Durch modale Strukturen und Mikrotonalität entsteht eine reiche Klanglandschaft. Ilkin ist für seine außergewöhnliche Beherrschung dieser traditionellen Musikform bekannt, die er erstmals bei seine Teilnahme an „Səs Azərbaycan. Doğma Nəğmələr“ (The Voice of Azerbaijan: Heimatlieder) vor einem größeren Publikum zeigte. Der Sänger hat sich außerdem gemeinsam mit Mila und Etibar ebenfalls für die diesjährige aserbaidschanische ESC-Vorauswahl beworben.

Das Lied

FAHREE und Ilkin Dovlatov präsentieren beim Eurovision Song Contest 2024 das Lied „Özünlə Apar“, was übersetzt „Nimm mich mit“ heißt. Getextet wurde der Beitrag von FAHREE zusammen mit Mado Salikh; für die Komposition zeichnen FAHREE, Edgar Ravin, Hasan Haydar und Mila Miles verantwortlich.

Auf den ersten Blick ist „Özünlə Apar“ eine typische Liebesballade, zumindest textlich. Es geht darum, die eine Person gefunden zu haben, die einem Ruhe gibt, einen alle bösen Gedanken und Härten des Lebens vergessen lässt, die man nicht mehr loslassen und die man überall hin begleiten möchte – wenn sie einen denn mitnimmt.

Die Musik lässt sich aber nicht so leicht in eine Schublade pressen, denn FAHREE und Ilkin spielen mit ganz unterschiedlichen Stilen. „Özünlə Apar“ beginnt zunächst sehr ruhig mit einer dezenten elektronischen Instrumentierung. Später kommen dann klassische Balladen-Streicher hinzu; gerade FAHREEs Gesang gibt dem ganzen Lied aber durchgängig eher einen traditionellen, folkloristischen Touch. Dieser Eindruck wird im letzten Drittel noch durch den Mugham-Gesang von Ilkin verstärkt. Die Kombination dieser unterschiedlichen Elemente sorgt Überraschungsmomente, die dem ansonsten sehr getragene Lied Abwechslung verleihen. Das gilt auch für die Sprache, denn „Özünlə Apar“ wird sowohl auf Aserbaidschanisch als auch auf Englisch gesungen.

Der Check

Song: 3/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 3,5/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten

Benny: Unglaublich langweilig und der englische Text ist wirklich Banane. Lässt mich für eine Ballade absolut kalt. Pluspunkte gibt es allerdings für die traditionellen musikalischen Elemente, für die vor allem Ilkin verantwortlich ist. 4 Punkte

Berenike: „Özünlə Apar“ hat einige sehr schöne Momente, ich mag die Bridge, in der auf Aserbaidschanisch gesungen wird und in der das Arrangement nur aus Streichern besteht, genauso wie die Streicher zum Ende hin und den arabisch angehauchten Gesang im Hintergrund. Zwischendrin ist mir das Arrangement aber zu eintönig, nur Schlagzeug und ein paar Soundeffekte, die auch noch viel zu dominant sind. Es wirkt auf mich so, als hätte man den Song noch zwanghaft etwas modernes Poppiges mitgegeben wollen. So entsteht für mich nicht das Gefühl einer gelungenen Mischung, sondern ein „nicht Fisch, nicht Fleisch“-Eindruck. 5 Punkte

Douze Points: Das dynamische Finale mit Elektrobeat und Streichern gefällt mir richtig gut. Auch der traditionelle Mugham-Gesang passt prima. Leider ist der Weg bis dahin etwas lang. Da dürften einge schon das Interesse verloren haben. 6 Punkte

Flo: Nach einigen Beiträgen, die nicht wirklich in Fahrt gekommen sind, sind FAHREE und Ilkin Dovlatov erfolgsversprechende Vertreter für Aserbaidschan. Rein auf dem Papier sind die Einflüsse der Landessprache und traditionellen Instrumente gepaart mit dem Elektro-Beat schon mal ein gutes Ergebnis. Für mich kommt der Song aber nicht so richtig in Fahrt und es gelingt mir nicht, in den Track einzusteigen. Bei einer stimmigen Performance, die die Vielschichtigkeit auch in die Inszenierung überträgt, dürfte ein Weiterkommen aber drin sein. 6 Punkte

Manu: Englisch als Störfaktor? So ging es mir anfangs zumindest. Moderne, relaxte Popmusik verbindet sich hier mit Ethno-Elementen. Für Eurovision ist das sicher nichts neues, funktioniert aber trotzdem gut. Je öfter ich das Lied höre, desto mehr bin ich an Bord. Der Mugham-Gesang von Ilkin Dovlatov fügt sich wunderbar ein und löst Gänsehaut bei mir aus. Mittlerweile gebe ich 8 Punkte – mit Tendenz nach oben.

Max: Ich denke, hiermit nähert sich Aserbaidschan endlich dem, was vielleicht auch den Musikgeschmack des Landes widerspiegelt. Dennoch schafft es das Land nicht ganz, die ESC-Brille abzusetzen und versucht hier einen Hybriden ins Rennen zu schicken, der alle zufriedenstellen soll. Tatsächlich kann ich hiermit viel mehr anfangen als mit dem, was Aserbaidschan sonst zum ESC sendet. Gerne mehr davon und gerne mutiger! 6 Punkte

Peter: Ich mag den intensiven Ethno-Mix, Mugham wurde mir erst durch FAHREE und Ilkin ein Begriff. Das, was ich vom Text verstehe und nachvollziehen kann, erzeugt bei mir auch eine schöne persönliche Nähe zu dem Song. Allein die Melodie und der Chorus wirken eher spröde und redundant, aber die Powerballade ist toll produziert und die Interpretation durch FAHREE ist elegant und eindringlich und auch glaubwürdig. 7 Punkte

Rick: Mir gefallen die moderne Produktion und der entspannte Beat in Kombination mit den landestypischen Elementen total. Das Ganze sorgt für ein klares Alleinstellungsmerkmal, von dem Aserbaidschan dieses Jahr profitieren kann. Sorgen mache ich mir eigentlich nur um FAHREEs Ausstrahlung. Im Musikvideo wirkt es, als habe er bisher sehr wenig Erfahrung vor der Kamera sammeln können, was dem Song echt schaden könnte. Im Großen und Ganzen ein solider Beitrag und endlich gibt’s Zeilen in aserbaidschanischer Sprache. 6 Punkte

Gesamtpunktzahl: 48/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Özünlə Apar“ auf Platz 26 von 37.

Wie schneidet der aserbaidschanische Beitrag "Özünlə Apar" von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov ab?

  • Bleibt im Halbfinale hängen (52%, 305 Votes)
  • Platz 16-20 (19%, 111 Votes)
  • Platz 21-26 (15%, 89 Votes)
  • Platz 11-15 (8%, 47 Votes)
  • Platz 6-10 (5%, 28 Votes)
  • Top 5 (2%, 12 Votes)

Total Voters: 592

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Bisher erschienene Songchecks:

Erstes Halbfinale

(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields



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85 Comments
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Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

Ganz Ok. Wird es aber nicht ins Finale schaffen.

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Nicht schlecht, fällt aber nicht groß auf. Ich denke Finalplatz hat er sicher.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Aserbaidschan hebt sich sehr angenehm von den ganzen grell geschminkten Haudrauf- und Hupfdohlennummern ab und tummelt sich folglich im oberen Mittelfeld meiner Liste. Für weiter oben fehlt mir allerdings eine überraschende musikalische Entwicklung. Andererseits finde ich den Kontrast zwischen der gechillten Melodie und der sehnsüchtigen Streicherbegleitung sehr gelungen. Ich denke, dass es mit dem Finale schwer wird, hoffe aber, dass ich mich irre. Viel Glück!

Last edited 2 Jahre zuvor by togravus ceterum
Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Gut beschrieben! Hoffe auch auf den Finaleinzug.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Ich auch !

eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

Sehe ich genauso. Diese Zurückhaltung hat was Nobles, er hechelt nicht hinter den Punkten her. Und damit repräsentiert er sein Land sehr gut.

UweB
UweB
2 Jahre zuvor

Die Oktava Version (siehe YT) finde ich noch viel besser. Hätte ich mit den Streichern und den beiden Sängern genommen für das Finale.
Gefällt mir jedenfalls sehr gut. Klasse gesungen.

Anja
Anja
2 Jahre zuvor

Ist bei mir auf Platz 5, ich mochte Aserbaidschan aber auch letztes Jahr schon. Ich liebe einfach den Vibe und das Ruhige. Finale wird leider sehr schwer damit, aber ich würde es zum Beispiel lieber im Finale sehen als Portugal.

Micha
Micha
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Auf keinen Fall! Wenn dann unbedingt beide!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Portugal hat mMn zusammen mit Italien den qualitativ besten Beitrag dieses Jahres.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Ich finde es echt strange, dass Italien dieses Jahr so hoch gehandelt wird, ist für mich deren schwächster Beitrag seit 2016 aber scheint der logische Kompromiss zu sein. Mir ist es etwas hektisch (wie vieles dieses Jahr). Wenn MM antreten würde, wäre das ein Erdrutsch.

Jared
Jared
2 Jahre zuvor

MM treten doch an. Für Schweden. *badum tss*

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

😜😘

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

HEE. Das wollte ich auch schreiben! 😜

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Ich meinte in diesem Falle nicht den persönlichen Geschmack, sondern ganz objektive musikalische Kriterien, und da ist der italienische Beitrag schon exzellent gemacht, vor allem die viele unterschiedlichen Transitions.

e null 4porcelli - keep the 🦦 warm United24
e null 4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Das sind mir zu viele Übergänge. Ist für mich eine weitere Chaos-Nummer wie GR und CH.

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Portugal ist meine Nummer 1!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Bei mir derzeit Platz 2

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Bei mir auch Platz2 nach Norwegen.
Diese Stimme ist für mich so, als könnte ich darin baden.
Für mich eine sehr schöne Mischung aus ethnischen Einflüssen und modernen Sounds und die Stimme einfach nur toll!

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  dirtsa

Oh, ich glaube du hast hier von Portugal gesprochen, ich dachte du meintest dieses sehr relaxende Lied aus Azerbaidschgan.
Tja, dann fürchte ich, bin ich ziwmlich alleine mit meiner Vorliebe für dieses Lied.

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor

Portugal kommt ja bisher – zumindest hier auf esck – nicht so gut an, aber ich LIIIEBE den Song! Ich finde alles daran gut: die Komposition, ihre Stimme, die Klamotte (und ich mag nicht mal weiß!), die Inszenierung mit den Tänzern. Bühne könnte etwas dunkler sein, persönlicher Geschmack.
Ich drücke sehr die Daumen. Sehr sehr.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  tinytina

Der Text ist auch 1A. 🙂

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Alles ist super!
Nur die Tanzperformance, mMn ein wenig drüber.
Ich plädiere dafür, die Masken zu entfernen.
Der Beitrag Portugals wieder einmal 1a Qualität!!!

Mats89
Mats89
2 Jahre zuvor

Ich will mit dem Song warm werden, aber werde es nicht. Leider geht er für mich nach wie vor in einem starken Song-Umfeld unter.

Jan Wehner
Jan Wehner
2 Jahre zuvor

Aserbaidschans Teilnahme bereitet mir erhebliche Bauchschmerzen nach den Karabachkriegen, der Massenflucht der Armenier und angesichts der aserbaidschanisch-türkischen Drohungen, Armenien endgültig den Gar aus zu machen. Komischerweise wünschen sich die gleichen, die Israel gerne Völkermord vorwerfen, die Türkei beim ESC zurück.

Dabei wird mir eigentlich ein Wunsch erfüllt. Kein schwedobaidschanischer 0815-Schlonz, der im Melodiefestivalen bestenfalls die „Andra Chansen“-Runde (bzw. mittlerweile „Finalkval“) erreichen würde, sondern auch mal etwas mit Erkennungswert. Wobei ja eigentlich schon „Tell me more“ letztes Jahr toll war. Zum Glück hat man sich nicht vom Weg abbringen lassen, sondern eine mutige Wahl getroffen. Eine Standardfloskel Peter Urbans, die gerade hier sicher fehlen wird. Es ist für westliche Ohren nicht unbedingt eingängig, sondern weht dahin wie ein stärkerer Frühlingswind. Aber es hebt sich ab und man kann sicherlich eine gute bis sehr gute gesangliche Leistung erwarten. Zudem kann man sicherlich auf Zuspruch von einem Publikum hoffen, dem so etwas gefällt. Finale? Eher ja.

marcomunetti
Mitglied
marcomunetti
2 Jahre zuvor

Aserbaidschan, wieder mal als letztes veröffentlicht, ist mir bisher noch etwas suspekt. Grundsätzlich ist die Grundstimmung im Song gut und stimmig. Die Folk-Elemente gefallen mir (natürlich, wieder einmal mehr). Aber der Song bleibt mir nicht wirklich im Kopf hängen.

Ich denke, die Chancen im 1. Semi sind recht gut, da in meinen Augen Platz 7-14 total offen sind. Gutes Staging sollte zur Quali verhelfen.

1 Ukraine
4 Kroatien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
17 ASERBAIDSCHAN
28 Zypern
30 Australien

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Ich bin echt erstaunt, wie schlecht der Song hier wegkommt. Ich sag das nicht nur weil Habibis, die Mischung aus Ethno und modern finde ich echt cool. Und ja ist ne Liebesballade – von 2 Typen! Noch ein Plus aus meiner Sicht.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Das ist für mich ein Lied zum so nebenbei hören. Es tut nicht weh, es passiert darin gar nichts und wenn man auf das Lied mal nicht achtet, ist das völlig egal, weil man nix verpasst. Eigentlich kommt so ein harmloses Lied nie ins Finale. Nun sind die letzten Startnummern im Semi auch nicht aufregender (ausser Luxemburg). Vielleicht rutscht man doch irgendwie ins Finale. Dort aber landet man dann sehr weit hinten.

Scholbig
Scholbig
2 Jahre zuvor

Der Song hat es in meine Top10 geschafft. Er sticht heraus, da es in diesem Jahr, mir zu viele Dance Nummern gibt, die austauschbar sind.

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor

Dem Beitrag Aserbaidschans kann ich nichts abgewinnen. Für mich ist dieses Lied ziemlich belanglos und langweilig und hat keinen besonderen Wiedererkennungswert, so schön ich es auch finde, dass die aserbaidschanische Sprache vorkommt.
Ich schätze, dass Fahree es sehr schwer mit einem Finaleinzug haben wird und tippe, dass es im Halbfinale hängen bleibt.

Die Bewertung meiner Mama: Sie findet, dass der erste Teil von „Özünlə Apar“ wie ein typischer Radiosong ist, aber sobald der Ethnoteil startet, ist das Lied für sie einfach nur noch nervig und das „Gejaule“ empfindet sie als grausam.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Traditionellen Gesang als „Gejaule“ zu bezeichnen, finde ich etwas schwierig. Da kann man sein Nichtgefallen auch anders ausdrücken.

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor

Natürlich kann man das anders ausdrücken, aber meiner Mama war es nicht geläufig, dass es sich dabei um traditionellen Gesang handelt und hörte sich in ihren Ohren nach Gejaule an. Ich habe ihr das dann erklärt, da meinte sie: „Ach so, naja, trotzdem nicht meins.“

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Deine Mama hat leider überhaupt gaaar keeeine Ahnung! 😜

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor
Reply to  tinytina

Meine Mama ist auch keine Musikexpertin. Ich teile hier nur ihre Eindrücke mit, nicht mehr, nicht weniger. 😊 Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten. 🙂

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Sag der Mama einen lieben Gruß, ich finde es toll, dass sie bereit ist, sich durch diese verschiedenen Musikstile durchzuhören.

Mir gefällt ihre Kritik, auch wenn ich ihre Meinung in diesem (und manch anderem Fall) nicht teile. 🙂

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Danke für den lieben Gruß, den sendet sie dir zurück. 😊
Und danke für deine netten restlichen Worte. Ich finde es auch immer toll, dass sie bereit ist, sich alle Lieder und -stile anzuhören und das immer alles geduldig mitmacht. Die gleiche Meinung teile ich mit ihr auch nicht immer, aber mir gefällt die Meinung einer Bubble-Fremden. Und wie gesagt, haben wir ja alle unterschiedliche Geschmäcker, was auch gut so ist. 😁

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Man kann ja zum schwedobaidschanischen 08/15 Schlonz stehen wie man will, aber von den Ergebnissen her ist die Kaukasus-Diktatur damit besser gefahren. Und da ich auch dieses Jahr keinen Finaleinzug erwarte, würde mich ein baldiges Schlonz-Revival nicht überraschen.

Kallekra
Kallekra
2 Jahre zuvor

Mag ich sehr. Herrlich chillig. Macht Vorfreude auf den kommenden Urlaub….Platz 12 , 10/12

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Gefällt mir eigentlich ganz gut. Habe aber Zweifel, ob Aserbaidschan es eigentlich schafft. Gefällt mir besser, als jeder Beitrag aus Aserbaidschan im Zeitraum 2014-2023. Tippe trotzdem auf ein Semi Aus… leider.

01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
12.Serbien🇷🇸
18.Aserbaidschan🇦🇿
23.Irland🇮🇪
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
29.Zypern🇨🇾

Last edited 2 Jahre zuvor by RichardESC1997
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Höggschd löblich, dass die endlich mal was von ihrer eigenen Kultur in den Ring schicken! Ich hoffe (und glaube), das wird auch zumindest soweit belohnt, dass wir das im Finale wiedersehen. Wäre schade, wenn sie mit Beiträgen, die ohne schwedische Hilfe entstanden sind, zum zweiten Mal auf die Nase fliegen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Shamso
Shamso
2 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song recht gut und ich würde ihn gerne im Finale sehen. Aber ich befürchte, dass er es nicht ins Finale schafft.

Georg
Georg
2 Jahre zuvor

Der Song gibt gar nichts. Keine Melodie, die einem mitnimmt. Keine starke, einprägende oder sympathische/gefühlvolle Stimme. Grundsätzlich würde ich bei diesem Song sagen: Er bleibt im Halbfinale stecken, aber Aserbaidschan kommt eigentlich immer ins Finale. Meine Einschätzung ist aber: Dort landet er weit hinten.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Song dieses Jahr total unter dem Radar läuft (auch aufgrund der späten Veröffentlichung) und da die Bubble-Favoriten zum Veröffentlichungsdatum bereits feststanden, wird der Song vielerorts nicht ernst genommen. Das alles hat der Song nicht verdient!
Für mich ist der Song eine DER Überraschungen des Jahrgangs und er besticht vor allem durch Fahrees herrlich sanfte, melancholische und tragende Stimme. Dadurch wird eine sehr warme Stimmung erzeugt, die von den Streichern perfekt unterstrichen wird. Im Gegensatz zu vielen empfinde ich die Mischung aus Englisch und Landessprache nicht als störend – im Gegenteil, m.M.n. lassen die englischen Strophen den Refrain noch etwas mehr scheinen. Wunderbar ist auch der subtile Elektrobeat, der sich herrlich in die zurückgenommene Atmosphäre einreiht. Zum Ende hin gibt es dann das laute (und vielleicht etwas zu lange) Mugham-Finale, das ich zwar mag, aber vielleicht gar nicht gebraucht hätte.
Insgesamt ein schöner Song, der von mir 7-8 Punkte bekommt und damit auf Platz 16 liegt.
In diesem sehr lauten und schrillen Jahrgang fällt der Song angenehm auf und müsste eigentlich ins Finale kommen. Nur leider dürfte der Song durch die Platzierung nach Schweden und vor Australien beim Otto-Normal-Zuschauer eher untergehen, weshalb ich eine Finalteilnahme eigentlich komplett ausschließe 😪. Ich hoffe natürlich, dass es anders kommt 🙏!

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Ist bei mir auf 23, dort beginnt in meiner Liste das obere Mittelfeld. Songs die ich okay finde, die nicht weh tun und die ich auch gern laufen lasse.
Letztendlich ganz netter Groove, alles ein wenig höhepunktlos. Was dem Song für mich ganz gut getan hätte, wäre vielleicht eine „feminine Note“. So ist mir das ganze unterm Strich vielleicht ein wenig zu maskulin 🙂
Finale auf keinen Fall.

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor

Ich bin etwas traurig, dass der Song hier nicht ankommt. Ich mag ihn. Hab noch keine Rangliste erstellt, Top 10 im persönlichen Ranking ist’s aber definitiv, vielleicht sogar Top5.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  tinytina

Bin völlig deiner Meinung!
Momentan mag ich ihn so sehr, dass ich ihn auf meine persönliche Nr. 2 setzen würde. Ich hoffe sie werden live in Malmö überzeugen.
Da es hier anscheinend nicht so ankommt, fürchte ich, dass es vielleicht das Semifinale nicht übersteht. Also ich werde ganz bestimmt mehrfach hierfür anrufen!

Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor

Mein Platz 30 von 37 (2/10)

Ich finde es einfach total langweilig 🥱 und die säuselnde Stimme von Fahree ist auch so gar nichts. Einzig Ilkan Dovlatov hebt das Lied ein wenig auf ein besseres Niveau.

Tipp, da nur Televoting: 14. im ersten Semi und verdient raus.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Viele Länder: Ach, wir schicken den üblichen Schlonz, den wir immer schicken!
Aserbaidschan: Wir schicken diesmal einen etwas anderen Schlonz!

Der Song ist bei mir ein kleiner Grower: Ich finde ihn großenteils (leider) immer noch etwas langweilig (vor allem, wenn das etwas schlagerige Schlagzeug einsetzt), aber die Mugham-Teile gefallen mir bei jedem Hören besser. Dennoch insgesamt alles etwas dröge (wundert mich, eigentlich mag ich ja so ne Mucke).

Ins Finale kommt das schon, aber landet dann eher so im unteren Mittelfeld – so wie bei mir persönlich auch.

Last edited 2 Jahre zuvor by ag9
Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Jahre zuvor

Damit kann ich leider so garnichts anfangen. Es hat Melodie, ok. Der Sänger hat eine angenehme Stimme, ok. Aber dann drei Minuten von Streichern untersetztes Klagen und Jammern – da werd ich depressiv. Gut, dass ich den Text nicht verstehe.

1. Litauen
2. Kroatien
3. Serbien
4. Australien
5. Polen
6. Irland
7. Zypern
8. Aserbeidschan
9. Ukraine

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Un der nächste langweilige Song,der sich über die drei Minuten schleppt.
Ohne jegliche Höhepunkte.Da werde ich mich im Mai sehr konzentrieren müssen.
Sonst gehen die Gedanken auf Wanderschaft.
Das wird ein mühsames letztes Drittel im zweiten Semi.Und es kommt in der
Startreihenfolge noch so was schnarchiges.
Für mich ist ein Finaleinzug sehr unwahrscheinlich.
Wenn doch,dann ist mir die Platzierung herzlich egal.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

´Tja, ich sehe das komplett anders. Nach dem Machwerk aus Finnland wird es ziemlich angenehm für mich…..

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Genieße die letzten Auftritte.

TG5
TG5
2 Jahre zuvor

Gefällt mir ganz gut (das zweite Mal in Folge und überhaupt, dass mir ein Beitrag aus Aserbaidschan zusagt), aber es wäre besser gewesen, den Song ganz in Aserbaidschanisch zu präsentieren. Ich finde es hat immer einen etwas bitteren Beigeschmack, wenn man erst beim zweiten Hinhören merkt, dass da gerade Englisch gesungen werden soll…

Stefanohh
Stefanohh
2 Jahre zuvor

29/37 mit 3 Punkten, kein Finale

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Ein arabischer Sommerabend, eine sanfte Wüstenbrise, einen Tee in der Hand und diese leise Musik dabei… richtig zum Abchillen. Da stelle ich mir das wirklich schön vor. Und beim ESC? Wird es vermutlich untergehen. Schade eigentlich, aber ich glaube auch nicht an ein Weiterkommen ins Finale.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Das Lied ist kein Burner, aber doch sehr angenehm. Und auch wenn klar ist, dass Aserbaidschan damit keine Bäume ausreißen wird, hoffe ich doch, dass zumindest der knappe Finaleinzug gelingt. Der Weg, den Aserbaidschan seit letztem Jahr beschreitet, gefällt mir ausgesprochen, und ich bin gespannt, was uns das Land noch so bieten wird, sofern es auch in Zukunft auf einheimische Songwriter setzt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich habe schweren Herzens mit Semiaus gestimmt. Dabei gibt es diesmal aus dem Land des Feuers einen Beitrag, der mir gut gefällt.

Klar, es gab schon vielschichtigere Ethnosongs, Aber zwischen den lauten und auf Sieg getrimmten Sachen ist das musikalisch echt eine Wohltat.

Ich werte mit 8 von 12 Punkten

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Litauen 10,5/12
Kroatien 9/12
Aserbaidschan 8/12
Irland 7,5/12
Serbien 7/12
Ukraine 6,5/12
Polen 6/12
Australien 5/12
Zypern 3/12

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Tja, was kann ich zum aserbaidschanischen Beitrag 2024 sagen?? Er existiert??

Für mich ist das ein ziemlich öder Klangteppich, stört nicht während des Yoga-Kurses oder als Hintergrundbeschallung in der Bar aber mehr auch nicht. Fahrees Stimme trifft leider auch nicht so meinen Geschmack und generell wirkt sein Auftreten im Video recht lustlos auf mich.

Ich glaube das wird auch dieses Jahr extrem schwer mit dem Finale, ich sehe es persönlich nicht drinnen.

fetterhase2006
fetterhase2006
2 Jahre zuvor

Aserbaidschan wird locker und problemlos ins Finale einziehen, da bin ich mir sicher. Im Finale tippe ich auf einen soliden Mittelfeldplatz. Platz 11-15

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Als Realist (hahaha) muss ich leider auf Semi-aus tippen, aber ich werde nach dem Votingergebnis sicher ein paar von den Tränchen verdrücken, die sich bei mir während des aserbaidschanischen Beitrag angesammelt hatten.
Ich mag das sehr, endlich erlebe ich die Azeri beim ESC, das ist angenehm, plätschert dahin und hat was Meditatives.
Merk ich selbst, das bei der Beschreibung wohl nicht viele zum Hörer greifen. Schade drum.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Hey, ich sehe das ganz genauso. Du bist mir sehr sympathisch !

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

🙂

KarinM
KarinM
2 Jahre zuvor

schöner ruhiger Song, mag seine Stimme. Trotzdem glaube ich leider nicht ans Finale

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Für mich die Light-Version von Belgien 2024, fängt beides ruhig an, aber Belgien hat das imposantere Songfinale.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Für mich genau andersherum; finde das Mugham-Finale deutlich spannender als bei Belgien die einminütige Wiederholung der immer selben zwei Textzeilen.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Ich mag den Song ganz gerne, ist so schön entspannt. Den Mugham-Gesang finde ich allerdings sehr schlecht eingebaut, wirkt für mich total wie ein Fremdkörper.

Ich befürchte, dass das zu unauffällig ist fürs Finale, zumal Aserbaidschan in den letzten Jahren jetzt auch nicht gerade ein Televoting-Magnet war.

Gesamt: 22/37
Semi: 11/15
Tipp: Halbfinal-Aus

Sirhc_knil
Sirhc_knil
2 Jahre zuvor

Für mich tatsächlich auf Platz 2 dieses Jahr, was mich selbst etwas überrascht

Aber ich mag das Lied einfach, habe es auch in meine Playlist genommen. Dieser easy-going mix aus Elektro, Ethno, Englisch und Landessprache gefällt mir irgendwie. Ich hoffe sehr auf einen Finaleinzug und ein gutes Ergebnis

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Juchu! endlich noch jemand, der es es auf Platz 2 hat!
Wenn wir noch mehr davon finden, kriegen wir es vielleicht ins Finale!

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Was mich an dem Gesamtpaket irgendwie stört (das ist mir bei der Erstsichtung gar nicht so sehr aufgefallen), ist diese generische C&A-Model-Optik sowohl im Video als auch in den Promo-Fotos (siehe oben).
Landestypische Tracht, gerne auch modern interpretiert, würde dem Song viel besser stehen.

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Sehr wohltuend zwischen all dem Bums und Dance und so weiter. Tolle, sanfte Stimme, dann die Streicher und ein paar traditionelle Klänge.
Könnte ggf. auch den Balkan abholen.
Wenn es nach mir ginge, Finale sicher…ohne Jurys bin ich mir nicht ganz so sicher.
Ich tippe Finale und oberes Mittelfeld.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Der Song gefällt mir wirklich sehr gut.👍

Glaube, dass sich AZE für das Finale qualifizieren kann, bin mir allerdings unsicher, was die Platzierung dort angeht, tippe mal aufs Mittelfeld.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Da habe ich schon weitaus schönere Lieder und auch stärkere Lieder aus Aserbaidschan gehört. Bin nicht überzeugt davon, dass dieser Song ins Finale kommt. Aber, man weiß es nicht.

Tim S.
Tim S.
2 Jahre zuvor

Jetzt nicht wirklich meins, aber trotzdem ganz nett stellenweise.

Lumbalis31
Lumbalis31
2 Jahre zuvor

Zündet nicht! Schwer vorstellbar, dass dieser Beitrag es ins Finale schafft.

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
2 Jahre zuvor

Schade dass das hier so schlecht ankommt😔 – ich mag das wirklich sehr gerne, Fahree versetzt mich damit immer in eine ganz relaxte Stimmung und neben den ganzen lauten Nummern ist der Song ein wunderschöner Kontrast (bei Streichern rennt nan bei mir eh immer offene Türen ein😉) – hab ein bisschen Angst um ihn, dass er das Finale nicht erreicht. Ausserdem ist Fahree wirklich ein Schnuckel, zumindest für meinen Geschmack – das Auge hört ja auch irgendwie immer mit😅

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Als Gesamtkomposition für mich wirklich einer der diesjährigen Beiträge, die ich persönlich am meisten mag. Was nicht heißt, dass ich ihn unter objektiven Gesichtspunkten auch zwangsläufig so bewerten würde, je nachdem, welche Kriterien man zu Grunde legt.

Auch ich empfinde den englischsprachigen Popteil eher etwas als kleinen Störfaktor, das Beste kommt in diesem Song finde ich in den traditionellen Teilen und natürlich im großen Finale zu Schein.

Insgesamt aber wirklich ein toller Song, auch dennoch ein gelungener, interessanter Stilmix eben mit diesen Überraschungsmomenten, die sogar noch was mit einem machen, wenn man den Song schon mehrmals gehört hat.

Auch setzt Aserbaidschans Beitrag nicht so gezwungen darauf, um jeden Preis auffallen und eine „Bombe“ sein zu wollen, was er aber finde ich von der Wirkung her wie nebenbei tut und ist.

Obwohl dies so denke ich im Schnitt so stark nicht bei allen ankommen und überzeugen dürfte, hoffe ich aber dennoch auf einen Platz mindestens kurz an der Top 10 vorbei (11, 12, 13 – bitte, bitte auf gar keinen Fall schlechter als Platz 15). Natürlich auch gerne mehr.

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor

Ne. Mich lässt das Lied leider zu früh los und holt mich auch nicht wieder zurück.
Da man nicht alle Lieder ins Finale schicken kann wird es für Aserbaidschan denke ich wohl nicht ganz so einfach…

Ich gebe 5 von 12 Punkten.

47110815
47110815
2 Jahre zuvor

Ich finde den Song aus Aserbaidschan in diesem Jahr ganz angenehm.
kann man sich gut anhören ohne das es nervt. Aber bitte nicht vergessen der ESC ist ein Wettbewerb da muss halt leider im Moment alles aufgefahren werden was manchmal auch ein bisschen drüber ist.
Ich finde nach wie vor nicht gut das es im Halbfinale keine Jurys gibt aber es ist leider so. Nur solche Songs haben im Moment leider keine Chance. Der odinäre ESC Fan wählt im Televoting eher was lautes,spezielles und vor allem verrücktes. Und die Länder passen sich halt an, siehe Kroatien, Finnland, die Niederlande und viele mehr.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  47110815

Ich bin froh, daß auf mich die Bezeichnung „ördinärer ESC-Fan“ nicht zutrifft.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Schließt sich ja eigentlich auch aus; so wie weißer Rappe. 😉

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Abgesehen von 2011 mochte ich die Beiträge von Aserbaidschan nicht so wirklich. Bis heute. ÖzuenlƏ apar gefällt mir gut. Es freut mich vor allem das wir Aserbaidschanisch hören. Auch wenn es nur im Refrain ist. Auch die Ethnoklänge mag ich.

Im Ranking von mir ist Aserbaidschan auf Platz 5/37.
Ich denke und hoffe das Aserbaidschan im Finale 11 – 15 belegt.

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Ich frage mich, was bei Aserbaidschan los ist, dass sie jetzt solch einen anderen Weg gehen. Das Lied kommt recht unaufgeregt daher, aber ich finde, dass gerade darin die Stärke liegt. Er hat eine angenehme Stimmenfarbe und die Streicher ergeben noch eine tolle Ergänzung. Ich bin ehrlich, den kleinen Einsatz von Ilkin hätte es nicht für mich gebraucht, ich finde ihn dabei deutlich besser. Das Problem dabei liegt im Mittelmaß, das sieht man ja auch an den Wertungen hier. Aserbaidschan kommt ein wenig zu unauffällig daher, und gerade bei der recht starken Konkurrenz mit sowohl auffälligeren Popnummern als auch Balladen wird es recht mal wieder recht schwer für sie. Leider.

Prognose: Halbfinale 14/15 (30%)
Meinung: Platz 19/37 (7 Punkte)

Gerd Geomax
Gerd Geomax
2 Jahre zuvor

Eins muss man den Azeris lassen: sie werden musikalisch nun doch allmählich eigenständiger und lassen sich nicht mehr alles von Skandinaviern zurecht schneidern. Sehr schön, dass auch ihre Landessprache erstmalig prominent im Refrain eingesetzt wird (meinetwegen hätte aber auch alles auf Aserbaidschan-Türkisch sein können). Der Schwachpunkt: der Song plätschert dann doch zu sehr vor sich hin und dann wirkt der Mugham-Gesang ein wenig zu aufgesetzt, das wäre bei einer anderen dramatischeren Song-Struktur sicher passender gewesen. Bleibt noch FAHREEs Stimme, die mir sehr gut gefällt. Insgesamt macht das dann eine 6,5/10 und somit steht es:

Halbfinale 1:
1.Litauen 9/10
2. Ukraine 8,5/10
6. Irland 7,5/10
7. Polen 7/10
8. Kroatien 7/10
9. Serbien 7/10
10. Aserbaidschan 6,5/10
11. Australien 6/10
12. Zypern 5,5/10

Gesamt:
4. Litauen 9/10
6. Ukraine 8,5/10
12. Irland 7,5/10
15. Polen 7/10
16. Kroatien 7/10
18. Serbien 7/10
20. Aserbaidschan 6,5/10
25. Australien 6/10
28. Zypern 5,5/10.

Meine Einschätzung für Malmö: klarer Borderliner, aber eher sehe ich ein Halbfinalaus, als dass es für’s Finale reicht (aber eher als z.B. Australien oder Island).
Sollte der Song ins Finale kommen, dann eher hinten ab Platz 20.