
Georgien ließ sich Zeit, viel Zeit. Der georgischen Sender GPS suchte seine ESC-Teilnehmerin in aller Ruhe aus und gab schließlich bekannt, dass Mariam Shangelia Georgien beim Eurovision Song Contest 2025 vertreten wird. Damit stand am 14. März auch die letzte aller Teilnehmer*innen für den Eurovision Song Contest in Basel fest.
Das Kaukasus-Land hat sich intern dafür entschieden, die 22-jährige Sängerin Mariam Shangelia mit dem Lied „Freedom“ zum ESC zu schicken. Georgien schwankte in den vergangenne Jahren immer wieder zwischen einer internen Auswahl und einer Auswahl durch Castingshows wie The Voice. Die richtige Strategie scheint noch nicht dabei gewesen zu sein, denn seit 2016 gelang es dem Land lediglich im vergangenen Jahr durch Nutsa Buzaladze mit dem Song „Firefighter“, in das ESC-Finale einzuziehen. Ob es dieses Jahr mit Mariam Shangelia und ihrem Lied „Freedom“ für das Finale reicht? Die Buchmacher sagen jedenfalls ganz klar: „Nein“.
Mariam hatte ihren ersten großen Auftritt bereits im Alter von 14 Jahren, als sie 2018 an der georgischen Ausgabe von X-Factor teilnahm und es bis ins Halbfinale schaffte. Danach hat sich die Sängerin dem georgischen TV-Publikum fortlaufend präsentiert und war dabei sehr überzeugend. Sie versuchte ihr Glück bei Georgian Idol, hielt sich dort bis zur fünften Woche und belegte den sechsten Platz. Es folgte 2021 eine Teilnahme bei The Voice of Georgia, welche erneut im Erreichen des Halbfinals gipfelte. Schließich bewies Mariam 2024, dass sie vielseitig talentiert ist und tanzte sich in das Finale von Dancing with the Stars Georgia.
2020 sollte eigentlich das Jahr sein, in dem die Sängerin zum ersten Mal ESC-Luft schnuppert, denn sie war als Backgroundsängerin für Tornike Kipiani mit „Take Me As I Am“ vorgesehen. Allerdings führte die Pandemie dazu, dass der ESC und damit auch Mariams Auftritt gecancelt wurde. Das heißt aber nicht, dass die 22-Jährige nicht schon persönliche Berührungspunkte mit dem ESC hatte. Ihre erste Erinnerung an den Eurovision Song Contest ist der junge Norweger Alexander Rybak, der sie total gefesselt hat. Herausragend findet Mariam außerdem Conchitas Sieg und die Art und Weise, wie Conchita ihre Individualität selbstbewusst zelebriert.
Das Lied
Mariams ESC-Beitrag „Freedom“ ist ein kraftvoll inszenierter Popsong, der sich durch seine emotionale Intensität auszeichnet. Der auffällige Einstieg in den Song wird durch mystische Chor-Stimmen erzielt, die auf Georgisch die drei Worte „Sonne“, „Himmel“ und „Freiheit“ singen. Damit wird sofort klar, wo die Reise hingeht. Wir werden mitgenommen an einen idyllischen Ort voller Hoffnung auf Freiheit. Dabei rückt immer wieder das Thema „Heimat“ in den Mittelpunkt.
Musikalisch beginnt der Song nach dem Einstieg ruhig und gefühlvoll, getragen von sanften Klavierakkorden und einer sphärischen Klangkulisse. Im Verlauf des Songs steigert sich die Dynamik deutlich: Der Refrain ist kraftvoll und anklagend, unterstützt von orchestralen Elementen und Hintergrund-Stimmen, die dem Song eine dramatische Wirkung verleihen. Seinen Höhepunkt erreicht das Lied, wenn der Refrain am Ende auf Englisch gesungen wird. Bis zum letzten Ton bleibt die entstandene Dramatik aufrechterhalten. Komponiert wurde das Lied von Keti Gabisiani, der Text stammt von Buka Kartozia.
Georgien wird im zweiten Halbfinale am 15. Mai auf Startplatz 10 antreten.
Der Check
Song: 2/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 1/5 Punkten
Benny: Zu diesem Beitrag finde ich keinen Zugang. Mariams Stimme ist extrem stark, das war es dann aber auch schon. Dem Lied fehlen komplett die Struktur und ein guter Refrain. Ich weiß nicht, was es eigentlich sein möchte. Bond-Ballade vielleicht? Schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt. 2 Punkte
Berenike: Ich mag die Melodieführung sehr, die nicht typisch kontinentaleuropäisch ist, sondern sehr typisch georgisch. Mit ähnlichen Melodien war man ja schon oft erfolgreich beim JESC. Auch der Chor ist mit diesem Mix aus sehr verschiedenen Stimmhöhen interessant. Allerdings nehme ich Mariam nicht ab, dass sie wirklich meint und fühlt, was sie da singt. 6 Punkte
Douze Points: Ich mag, wie Georgien beim ESC seinen Weg geht und sich nicht von Trends oder vermeintlichen Erfolgsformeln leiten lässt. Dazu kommt, dass Mariam Shengelia eine begnadete Sängerin ist. Leider ist „Freedom“ ein zu großes musikalisches Durcheinander, dass den Zugang zum Song unnötig erschwert und so das Finale in weite Ferne rücken lässt. 4 Punkte
Giulia: Für mich dieselbe Kategorie wie Montenegro: Pathetisch, melancholisch, aber träge. Die Parts mit den mystischen Stimmen im Hintergrund finde ich aber cool. 2 Punkte
Manu: „Freedom“ beginnt äußerst spannend, die durch verschiedene Stimmgeräusche getragene erste Strophe lässt mich aufhorchen und fasziniert hinhören. Und dann … kommt der Refrain. Ach du grüne Neune, wer hat den denn bitte verbrochen? Der einsetzende Beat klingt, als befinde sich das Lied noch in einer Demo-Version und auf einmal klingt das Lied, nach einem 0-Punkte-ESC-Disaster der 90er Jahre. Es tut mir leid: 2 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Chris: 1 Punkt
- Danio: 5 Punkte
- Laureen 1 Punkt
- Max: 2 Punkte
- Peter: 5 punkte
- Rick: 3 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 33/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Freedom“ auf Platz 35.
Wie schneidet der georgische Beitrag "Freedom" von Mariam Shengelia ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (91%, 398 Stimmen)
- PLATZ 21-26 (3%, 15 Stimmen)
- TOP 5 (2%, 10 Stimmen)
- PLATZ 11-15 (2%, 8 Stimmen)
- PLATZ 16-20 (1%, 3 Stimmen)
- PLATZ 6-10 (0%, 2 Stimmen)
Total Voters: 436
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
- (22) Griechenland: „Asteromáta“ von Klavdia
- (23) Irland: „Laika Party“ von EMMY
- (24) Lettland:„Bur man laimi“ von Tautumeitas
- (25) Litauen: „Tavo Akys“ von Katarsis
- (26) Montenegro: „Dobrodošli“ von Nina Žižić
- (27) Tschechien: „Kiss Kiss Goodbye“ von ADONXS
- (28) Dänemark: „Hallucination“ von Sissal
- (29) Finnland: „ICH KOMME“ von Erika Vikman
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
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Lady in Red: Schöne Frau, schönes Kleid. Bzgl. Beitrag bin ich zwiegespalten. Eigentlich isser ja nicht meins. Aber durch die außergewöhnliche Art des Songs und auch die Darbietung hat er durchaus mein Interesse. Leg ich mich mit geschlossenen Augen aufs Sofa und lausche dem Song, finde ich ihn sogar ziemlich gut. Ich denk allerdings, dass es fürs Finale nicht reichen wird.
Denn nach meiner Einschätzung ist der Beitrag für den Kern der ESC-Community zu speziell. Ähnlich wie bei Kroatien. Es gibt Songtypen, die innerhalb der Bubble einfach beim Großteil nicht ziehen. Seltsamerweise sind das dieses Jahr oft die Songs, die mich kriegen. Aber so ist das eben. 🙂
Edit: Zum Politischen kann ich hier nix schreiben, da ich den Zweck des Textes nicht näher kenne. Ebenso wenig die politische Neigung der Sängerin.
OT:
Mein Best-Buddy Frank hatte gestern Geburtstag. Wir haben in unserer Nürnberger Stammkneipe im engen Freundeskreis ein bisschen gefeiert. Nach Mitternacht saßen wir noch zu dritt neben der Theke. Jo war nach seinem 7. Glas Weißwein kurz vorm Delirium, als ich Frank an seinen ESC-All-Time-Favorite erinnerte. Dann ging es los: „Shalalie shalala, shalalie shalala…!“ Jo (leicht desorientiert) hing im Sessel, der für ihn sichtlich zu eng war. Franks Gesang schreckte ihn auf: „Was? Sha… Was?“ Frank sang immer lauter und fing wieder an, von Sieneke zu schwärmen. Mit dem Lied kriegt man ihn einfach aufs Kommando. 😀
Sieneke – Weg Uit De Sleur = Schlager auf niederländisch.
Genau das. 😀
In welcher Kneipe wart ihr denn?
Ich habe mal in Sieneke reingehört. Toll.
Liebe Grüße an Frank auch nachträglich alles Gute zum Geburtstag. 🙂
Genau für solche Momente ist „Ik ben verlievt“ gedacht. Perfekt! 😀
Song: Text zwischen den Zeilen lesen
Stimme: Angenehm und gut
Darbietung: Statisch
Instant Appeal: Wäre möglich
Hausjury empfehlt Überarbeitung des Auftritts.
Zu alle Spekulationen über warum Mariam ausgewählt wurde oder wie diesen Song entstanden ist:
Behalte immer im Auge, dass Russland da trollt.
In den Kommentaren bevor wurde sogar die englische Wikipediaseite zu Mariam als Quelle verwendet. Um die Hälfte der Quellen auf dieser Seite enthalten keine Fakten, nur Meinungen. Meine Schwiegersöhne haben mittlerweile bei fünf davon die Herkunft gefunden – die ‚Informationen‘ stammen alle aus Sankt Petersburg.
Auch den ESC ist Ziel von Russlands Medienbeeinflussung.
Manu hat genau ausgedrückt, was ich beim ersten Hören empfunden habe.
Der Anfang kriegt mich immer wieder und ich frage mich, wieso dieser Refrain gewählt wurde, der den guten Eindruck wieder zunichte macht!
Würde trotzdem nicht ganz so wenig Punkte geben. Mit 5 wäre ich dabei. Wegen dem tollen Anfang!
Aber wird zu hoher Wahrscheinlichkeit rausfallen, obwohl ich in diesem Semi für mich persönlich noch schwächere Kandidaten sehe:
Irland, Dänemark, Australien, Montenegro und Luxemburg
Oh, ich bin überrascht. Bei den einzelnen Songchecks lese ich alles durch, höre mir den Song noch einmal an, lese dann die Bewertungen der Blogger und schreibe anschließend meinen Senf, bevor ich zu den Kommentaren komme.
Und dann sehe ich, etwas arg überrascht: 91 % sehen den Beitrag aus Georgien nur im Halbfinale, dann ist Schluss.
Da hab ich anscheinend mehr gehört als andere: bei mir ist „Freedom“ unter den ersten 10 Plätzen.
Ich weiß nicht, ob man das eine Ballade nennen kann, aber es ist von den eher ruhigen Nummern eindeutig eine der besten.
Auf den ersten Blick scheint nichts zu passen… weder die Melodie zum Rhythmus, die scheinbar nicht vorhandene Hook, das Orchester dudelt dramatisch im Hintergrund… aber mich hat das sofort in den Bann gezogen.
Ein ganz ähnliches Gefühl hatte ich 2012 bei Rona Nishliu mit „Suus“ – die Lieder kann man natürlich nicht vergleichen, und Ronas Lied war perfekt auf ihre Stimmgewalt zugeschnitten. „Freedom“ könnte wahrscheinlich jede talentierte Sängerin überzeugend singen. Das macht den Song aber nicht schlechter.
Hier ist scheinbares Chaos… aber das ist gewollt so produziert und für mich „moderne“ Musik. Mich hält der Song gefangen bis zum Schluss, ich verstehe den Text nicht, aber ich weiß, dass mir eine Geschichte erzählt wird und ich das Ende unbedingt erfahren muss.
Wenn das Ende das Halbfinalaus ist, dann ist das halt so. Für mich ist das Lied wie eine Offenbarung und ich bin froh, es kennengelernt zu haben.
8/10 Punkte
Und jetzt bin ich auf die Kommentare der anderen gespannt. 🙂
Jetzt antworte ich mir nach dem Lesen der Kommentare mal eben selbst:
Ehrlich gesagt kenne ich mich mit der politischen Situation in Georgien nicht aus. Asche über mein Haupt.
Und auch die Haltung der Sängerin zu ihrem Land ist mir unbekannt, aber da wurde hier ja genug drüber geschrieben… und bin mir nicht sicher, was das jetzt bezüglich des ESC zu bedeuten hat. Doch Ausbuhen? Oder reicht ein Umdrehen und Nichtklatschen?
Leute, wie soll es jemals Frieden in Europa geben, wenn wir den anderen nicht mal mehr zuhören wollen und sofort alles niederschreien, was nicht in unser Bild passt?
Ich meine damit nicht das Gemetzel der Staatsoberhäupter, die haarsträubenden Aussagen der politischen Bande, ich meine die ganz normalen Bürger und Künstler.
Klar werden die von den vermutlichen gesteuerten Medien beeinflusst, aber dann ist es an dem Rest der Welt, mit ihnen zu diskutieren und zu verhandeln.
Was passiert, wenn in vier Jahren in Deutschland die AfD bei der Bundestagswahl vorne liegt? Sagen dann die anderen Teilnehmerländer, dass sie Deutschland nicht mehr beim ESC sehen wollen und buhen unsere Teilnehmer aus?
Und würden nicht gerade wir ESC-Fans uns dann nicht wünschen, gehört zu werden?
Ich persönlich halte diese ganze Ausschließerei der „ungewünschten“ Länder für falsch.
Das verstärkt nur das Lagerdenken und vergrößert den Abstand. Der ESC ist kein Kriegsschauplatz, sondern sollte der Ort sein, wo über musikalische Kunst die Kultur der Länder vermittelt wird. Und ist auch der einzige Ort, an dem die Menschen der Nationen noch Musik feiern dürfen und sollen. Alle Menschen, egal ob Fans, Künstler oder Zuschauer. Nur für eine Woche im Jahr.
Ich kann mich nur tausend Mal bedanken für diesen Kommentar ! Daran könnten sich manche ein Beispiel nehmen.
Du sprichst mir mit jedem Wort, sowas von aus der Seele!
Danke dafür!
Ein wohl temperierter, durchdachter und sinnvoller Kommentar mit der Emotion eines ESC-Fans. 🙂
Vielen Dank für deine Gedanken!
Gut, man könnte jetzt noch differenzieren, ob ein Moskau-gesteuertes Regime allmählich die Demokratie einschränkt und gegen Andersdenkende vorgeht, aber ich gebe Dir recht und finde Deine Hinweise sehr wichtig für eine Einordnung.
Wir brauchen ja auch gar nicht in eine (hoffentlich nicht kommende) Zukunft eines AfD-geführten Deutschlands zu schauen. Niederlande, Schweden, Finnland, Italien und auch Israel sind Beispiele von Ländern, in denen extrem rechte oder postfaschistische Parteien an der Macht sind. Mal abgesehen von Italien alles Topfavoriten in diesem Jahr und mir selbst gefallen auch alle Songs aus den genannten Ländern. Solange der Song keine eindeutigen Drohungen enthält, wie der letzte belorussische Beitrag, oder der Text total verlogen ist (Beispiel „A Million Voices“ von Polina Gagarina) trenne ich die Songs von meiner Zu- oder Abneigung zu einer Regierung, denn die steht beim ESC nicht zur Wahl.
Also, nochmals danke für Deine Einordung 🙏
Herzlichen Dank auch von mir!
Ich lese auch immer erst dann die Kommentare, nach dem ich meinen abgab.
Deine Sichtweise auf den georgischen Beitrag ist sicherlich selten, aber sie ergibt für Dich ja Sinn. Das ist doch gut.
ich habe angesichts der konkurrenz und der daraus resultierenden gemengenlage für semiaus gevotet aber rein musikalisch gefällt mir das werk schon noch besser als manch (scheinbar) sicherer finalist.
ist das jetzt eine avantgarde ballade?
sehr sperrig und die seltsame struktur ist dann wohl indie avantgarde oder sowas.
ich bewerte hier nur die musik aber es ärgert mich,daß manche zeitgenossen in der bubble ausschließlich die politische karte spielen.
song: 1/5
stimme: 3/5
darbietung: 2/5 (?)
instant appeal: 2/5 (?)
Freedom
Georgien ist ja quasi im letzten Moment noch auf den bereits losrollenden ESC-Zug aufgesprungen. Mariam hat eine super Stimme und ich mag den Beginn des Liedes.
Wenn es danach in schwarz/weiß zu sehen wäre, würde ich mich nicht wundern, denn nun klingt es wie ein Beitrag aus den Anfang-60ern des ESC. Mariam nimmt sich nun die Freiheit ihre Stimme bis zum Anschlag aufzudrehen und verliert das Lied dabei. Zum Ende muss es dann ganz schnell gehen, damit das Zeitlimit nicht überschritten wird. Also ich klicke nicht weg, aber anrufen: nein. Das wird in Basel nur einmal zu erleben sein.
OT: Islands Außenminister fordert den Ausschluß Israels !
Herr Österdahl, halten Sie den eisernen Besen bereit. Das schlage ich Ihnen vor: Wer jetzt Stunk macht, wird selbst nach einer Verwarnung disqualifiziert..
Es ist die Außenministerin Islands.
Da stimme ich mit den Bloggern mal so gar nicht überein und ich frage mich auch, ob die Kritik so harsch gewesen wäre, wenn der Song z.B. aus Italien, Portugal oder dem Baltikum kommen würde.
Da gibt es in diesem Jahr schon ein paar heftigere Genre- und Songmixturen als jetzt „Freedom“. Dementsprechend kann ich mich am ehesten mit Berenikes Einschätzung anfreunden, auch an ihrem Kritikpunkt der mangelnden Authentizität. Kompositorisch gefällt mir „Freedom“ mit seiner Mixtur aus Ballade, Musical und Folklore sehr gut, gerade auch dieser Versatz zwischen Rhythmus, Instrumenten und Gesang finde ich sehr interessant. Mariam hat eine Hammerstimme 👍 und vor allem die landessprachlichen Teile des Songs klingen wunderbar aus der Zeit gefallen. Dann wäre da natürlich der recht käsige Text und wie gesagt das Glaubwürdigkeitproblem. 🤔 Insgesamt bleiben 7,4 von 10 Punkten und damit wäre Mariam bei mir ganz knapp als zehnte des zweiten Semis im Finale. Insgesamt belegt „Freedom“ einen guten 17. Platz. Die wahren Chancen auf eine Finalqualifikation tendieren gegen Null. 🤷🏻♂️
Ich bin echt froh über jeden User, der dermaßen gut formuliert ins Detail gehen kann, Vielen Dank !
Vielen Dank für das tolle Feedback 🫶!
Mariam veröffentlicht heute ihre Version des niederländischen Wettbewerbstitels „C’est la vie“ von Claude:
https://youtu.be/xuiFl4ZPAfM?si=xhrDLNm_dsvb-tO0
Szene: Eine Nachricht kommt auf das Handy. Der offizielle ESC Whatsapp Kanal hat ein Video geschickt, in dem Mariam verkündet, dass sie Georgeien verdritt und das der Song in einer Stunde beim offiziellen ESC YouTube kanal veröfftlicht wird. Ich bin gespannt.
Als ich den Song zum erstenmal hörte, hörte ich eine fremde Sprache, georgisch heraus, was ich gut fand. Die Tänzer im Hintergrund fand ich auch interessant. Der Song? Ist ok. Erst nach und nach habe ich das englische raushören können. Ich finde den Song ok. Ich denke das Georgien aber damit im Halbfinale hängen bleibt. In meinem Ranking ist Georgien auf Platz 35/37.
Übrigens: Ich möchte das rote Keid und die Tänzer in Basel sehen.
Das Kleid ist ein Traum!!!
Nichts gegen die sängerin die hat eine tolle stimme aber ich sehe das wie Manu. Es wirkt wirklich so als hätte georgien 2 tage vor dem einreichschluss gemerkt. oje wir brauchen ja einen song für basel.
Neues aus Georgien:
https://eurovoix.com/2025/04/26/%f0%9f%87%ac%f0%9f%87%aa-georgia-mariam-to-be-joined-by-dancers-on-stage/
Mir gefällt der Song irgendwie. Wird aber nicht ins Finale kommen.