
Mit dem Lied „Bur man laimi“ der Frauenband Tautumeitas fand Lettland im Finale des Vorentscheids Supernova 2025 seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025. In einem qualitativ hochwertigen Finale reichte dem Sextett ein dritter Platz bei der eingesetzten Jury und ein zweiter Platz beim Publikum, um relativ überraschend das begehrte Ticket nach Basel zu erhalten. Damit stachen die Sängerinnen nicht nur die ESC-Teilnehmer von 2022 Citi Zēni, sondern auch den Fan- und Publikumsfavoriten The Ludvig aus. ESC-Teilnehmer Justs von 2016 schied bereits im Halbfinale aus.
Das diesjährige Voting im Finale des Vorentscheidformates „Supernova 2025“ glich einem Fiebertraum: Während für die mitfavorsierten Citi Zēni zuvor besonders viele Punkte im Publikumsvoting erwartet wurden, erhielten diese überraschend von der Jury die Höchstwertung. Beim Publikum mussten sie sich mit dem fünften Platz begnügen. The Ludvig dagegen konnte seiner Favoritenrolle beim Publikum gerecht werden, die Jurys ließen ihm mit einem sechsten Platz jedoch keine Chance auf den Gesamtsieg. Am Ende lagen Tautumeitas zusammen mit Emilija und Citi Zēni punktgleich auf den ersten drei Plätzen. Dank der höheren Wertung beim Publikum wurden Tautumeitas zu Siegerinnen erklärt. Welche Personen Mitglied in der Jury waren, wird übrigens erst im Mai nach dem ESC bekannt geben.
Tautumeitas, die bereits vier Alben veröffentlicht haben und seit zehn Jahren bestehen, sind eine sechsköpfige Ethno- und Popmusikgruppe, die die in Lettland bekannte Tradition der Dainas weiterführt. Die Tradition der mündlichen Weitergabe von kurzen, vierzeiligen Gedichten zählt zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Mit handgemachter, aber auch moderner Rhythmik schafft die Band einen kraftvollen lettischen Klang über denen der harmonische Gesang der sechs Sängerinnen schwebt.
Derzeit besteht die Band aus Gabriēla Zvaigznīte (Gesang), Kate Slišāne (Gesang, Mandoline und Klarinette), Asnate Rancāne (Gesang und Geige), Laura Marta Līcīte (Gesang, Geige und Schlagzeug), Annemarija Moiseja (Gesang und Schlagzeug) und Aurēlija Rancāne (Gesang und Trommel). 2017 veröffentlichten Tautumeitas gemeinsam mit der Folk-Gruppe Auļi das Album „Lai māsiņa rotājās!“, das 2017 als bestes Folk-Album bei den Annual Latvian Music Recording Awards ausgezeichnet wurde.
Auf ihrem offiziellen Instagram-Profil veröffentlichten Tautumeitas neben dem tschechischen und dem litauischen ESC-Beitrag auch ihre ganz eigene Version des deutschen ESC-Beitrags „Baller“ von Abor & Tynna.
Das Lied
„Bur man laimi“ (deutsche Übersetzung: „Überschütte mich mit Glück“) wurde von den Bandmitgliedern Asnate Rancāne, Laura Līcīte, Aurēlija Rancāne und Gabriēla Zvaigznīte gemeinam mit Elvis Lintiņš geschrieben. Ihr Lied ist inspiriert von einem alten (abgewandelten) lettischem Volkslied, dass bereits ihre Vorfahren sangen. Tautumeitas beschreiben es selbst als eine Art „Gesang für Glück (A Chant for Happiness)“.
Lyrisch nutzt „Bur man laimi“ einige Aussagen und Weisheiten, mit denen der ganzen Welt Glück gebracht werden soll: „Andere bauen Brücken aus Stahl, wir bauen Brücken aus Eichen. Brücken aus Stahl rosten, aber Brücken aus Eichen blühen, bekommen Blätter und werden grün.“ Mit diesem vierzeiligen Gedicht wollen die Sängerinnen beispielsweise ausdrücken, dass sie nicht mit Macht und Stärke kommunizieren, sondern mit Liebe und Wertschätzung gegenüber der Natur. Gerade in der aktuell sehr angespannten Zeit wollen sie dafür stehen, die Welt besser zu machen und nett zu- und miteinander zu sein.
Tautumeitas sind besonders stolz, Lettland in der lettischen Sprache repräsentieren zu können, da gerade einmal zwei Millionen Menschen diese Sprache überhaupt sprechen. Für sie ist es herzerwärmend zu sehen, wie andere Menschen auf das Lied reagieren und, obwohl diese der lettische Sprache nicht mächtig sind, sie trotzdem oft verstehen, was das Lied aussagen soll.
Die Gruppe drückt sich nicht nur musikalisch sondern auch optisch kreativ aus, indem sie ihr visuelles Erscheinungsbild gestaltet. Kostüme und Kronen spiegeln wider, wie eng traditionelle, natürliche und futuristische Werte für die Musikerinnen miteinander verbunden sind. Das Staging ist inspiriert von der lettischen Natur, die mit modernen Elementen verschmolzen wird. So wollen die sechs Sängerinnen auf der Bühne ihre ganz eigene Welt erschaffen und die Zuschauer dazu einladen, ein Teil davon zu sein – und von der entstehenden Energie.
Tautumeitas treten im zweiten Halbfinale am 15. Mai auf Startplatz 4 an.
Der Check
Song: 2/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Chris: Künstlerisch sicherlich wertvoll, aber gibt mir persönlich leider nichts. Die „layered vocals“ dürften Jurypunkte kriegen, aber machen eine Qualifikation zu einer schwierigen Aufgabe. 3 Punkte
Giulia: Die Inszenierung im Vorentscheid war super. Mir gefällt, dass so etwas Mystisches und Besonderes beim ESC dabei ist. Der Song ist allerdings sehr schwer zugänglich und wird die meisten Menschen wohl nicht erreichen. 3 Punkte
Manu: Es tut mir leid – und eigentlich sollte ich „Bur Man Laimi“ mehr feiern als ich es aktuell mache. Aber bisher finde ich abgesehen vom Hintergrund und der Entstehung so gut wie keinen Zugang zu dem Lied. Dabei mag ich sogar das Instrumental, erkenne die gesungenen Harmonien durchaus an und finde die Inszenierung im Vorentscheid sehr ansprechend und gut gelöst. Das Lied an sich stellt sich mir jedoch hauptsächlich als Klangteppich dar, der als musikalische Untermalung in einer Werbung für Shampoo auftauchen könnte. Hoffentlich klickt es bei mir irgendwann noch – stand heute kann ich ehrlicherweise aber nur 4 Punkte geben.
Max: Hiermit kann ich nur wenig mit anfangen. Sicherlich was anderes und etwas experimenteller, erinnert ein Stück weit an Tschechien 2023, nur hat mir das besser gefallen und war eingängiger. Mir fehlt hier der rote Faden und stellenweise nerven mich auch die sich wiederholenden Textzeilen. Tut mir leid Lettland… 3 Punkte
Peter: Ein Song, der maßgeschneidert ist für den ESC – ein bizarrer und gleichzeitig verführerisch-einzigartiger Mix aus Baltikum-Ethno, Frauenpower und buntem, rhythmusgetriebenen, geradezu magischem Drive, selbstverständlich in Landessprache. Erinnert mich an Tulia aus Polen, nur weniger aufregend. 6 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 5 Punkte
- Berenike: 5 Punkte
- Danio: 8 Punkte
- Douze Points: 4 Punkte
- Laureen: 5 Punkte
- Rick: 6 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 52/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Bur man laimi“ auf Platz 23.
Wie schneidet der lettische Beitrag "Bur man laimi" von Tautumeitas ab?
- bleibt im Halbfinale hängen (60%, 258 Votes)
- Platz 16-20 (15%, 66 Votes)
- Platz 21-26 (14%, 61 Votes)
- Platz 11-15 (5%, 20 Votes)
- Platz 6-10 (3%, 13 Votes)
- Top 5 (2%, 9 Votes)
Total Voters: 427
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
- (22) Griechenland: „Asteromáta“ von Klavdia
- (23) Irland: „Laika Party“ von EMMY
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
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Erster!! 🙂
Edit: Bin tatsächlich vor einem gewissen User hie aufgeschlagen. Was kriege ich als Preis?? 😉
Ach ja, frohe Ostern an alle!!
Das gibt es nicht.
Wie lange wartest du schon in der Warteschleife?
Ich war vorgestern schon ganz dicht dran, aber dann war ein gewisser M. doch schneller. Dieses Mal hat es aber geklappt!! 🙂
Du gewinnst einen goldenen Blumentopf! Herzlichen Glückwunsch! 😁
Der Hauptpreis ist ein „O“. 🫣
🤣
Glückwunsch und frohe Ostern!
Blogbeitragia Praecox
Tja Matty wird alt und langsam. Den jungen Fans gehört die Zukunft 🙃
Ruhm und Ehre gibts als Preis.
Oh Gott, jetzt fängt das hier schon wie auf YT an. 🫠😉 Frohe Ostern allerseits! 🐰
Mein HELD 🥰🥰🥰
Bist du da jetzt eigentlich unser Heroes of Our Time? 🤔😉🤓🥳
Würde ich gerne im Finale sehen
Ganz ganz ganz viel Mitleid an dich. Du bist viel zu spät. Und das an Ostern welches mit deinem Liebling O beginnt . 😭😭😭
😂😂😂 Oh W-eier!
Deutschland ist Stimmberechtigt. 20 Anrufe?
Frohe Ostern euch allen.
Und schaut Mal was ich als Geschenk bekommen habe:
https://www.instagram.com/p/DIqQkHSN8f_/?igsh=dW1hOTh4cWFtdWdm
Einfach nur geil. 🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰
Schick. 😀
Einen Fußballspieler? Wie lange darfst Du den behalten? 😉
Lettland… den Titel habe ich beim Durchhören der Supernova-Acts damals ziemlich schnell übersprungen, umso überraschter war ich, als er gewonnen hat. Finde die Geschichte um den Titel interessant und finde es grundsätzlich gut, wenn ein Land einen Teil solch einer Tradition zeigt. Allerdings ist das Lied keines, das man nebenher beim Kochen hören kann, sondern da muss man ganz bewusst dabei sein. Leider finde ich den Titel eher anstrengend und er zählt nicht zu meinen Favoriten. Aber wie schon gesagt, ich möchte damit Niemanden abwerten.
Mich erinnert das ein Stück weit an die Polinnen aus 2019. Der Song war zugänglicher, wie ich fand, aber ist dennoch im Halbfinale gescheitert. Ich denke mal, dass es mit diesem nicht einfacher wird.
Die reizenden Gardinenladys aus Lettland. Ach ich finde es einfach wunderbar und höre es gerne. Sie ziehen mich irgendwie in ihre Welt.
Ich hoffe wirklich Lettland erneut im Finale zu sehen, sie haben es sich mehr als nur verdient.
Dafür werde ich glaube auch Voten!
Mein Lieblingsbeitrag aus Lettland ist von
2005 ~ Sie hatten so recht… the war is not over.
Mein Ranking:
01.Österreich🇦🇹
05.Schweden🇸🇪
06.Norwegen🇳🇴
07.Island🇮🇸
08.Schweiz🇨🇭
09.Albanien🇦🇱
11.Niederlande🇳🇱
12.Australien🇦🇺
15.Lettland🇱🇻
16.Ukraine🇺🇦
18.San Marino🇸🇲
19.Belgien🇧🇪
20.Polen🇵🇱
21.Italien🇮🇹
22.Estland🇪🇪
23.Aserbaidschan🇦🇿
24.Griechenland🇬🇷
25.Portugal🇵🇹
26.Kroatien🇭🇷
28.Slowenien🇸🇮
31.Irland🇮🇪
33.Zypern🇨🇾
34.Spanien🇪🇦
35.Armenien🇦🇲
Meine Wertung kommt später, da heute Durchhörostersonntag ist. 😇
Fröhliche Ostern an alle.
Fröhliche Ostern auch von meiner Seite. 🐇 😊
Danke. Dir auch.
Tolle Stimmen, tolle Harmonie aber der Song gefällt mir überhaupt nicht.
Es gab beim ESC zwar schon besseres in dieser Kategorie Musik, die ich sehr liebe (meine Lieblingsband sind da die finnischen Värttinä).
Aber in dem für mich eher schwachen Jahrgang 2025 reicht es für Platz 5.
Ich glaub aber nicht, dass das viele andere auch so sehen, deshalb gibt es für Lettland fürchte ich, wie so oft, und wie so oft ungerechtfertigt, kein Finale.
Ich mag den Song, hab sogar manchmal einen Ohrwurm „bur man bur man bur man bur man“.
Das leicht verträumt klingende Instrumental und die hypnotischen Stimmen der 6 Damen ziehen mich in ihre Welt.
Die Inszenierung im Vorentscheid war auch ziemlich gut umgesetzt, daran sollten sie grundsätzlich festhalten.
Hoffe daher auf einen Finaleinzug, aber kann verstehen dass viele nur schwer Zugang finden.
Hab selbst auch auf Finalaus getippt:
Denn ich mache mir große Sorgen um die Live- Stimmen und Harmonien: das war bei den Prepartys in London und Oslo nämlich gar nicht gut.
Das tat an manchen Stellen in den Ohren weh.
Hoffentlich war das nur ein technisches Problem
Das ist dieses Jahr Tante Gertruds Nummer 1, weshalb wir überall auf der Burg gehäkelten Lettlandflaggen begegnen: Lettland-Topflappen, Lettland-Untersetzer, Lettland-Fußmatten, Lettland-Saunatücher etc. Und zum Nachtisch gibt es jetzt jeden Tag Reis mit Rhabarber, weil man das ebenfalls als lettische Flagge anrichten kann.
Wohnt Tante Gertud in einer Einbahnstraße? ⛔
🤣
Bzgl. ihres Musikgeschmacks aus meiner Perspektive eher in einer Sackgasse.
👍 😂 😂 Mit oder ohne Wendemöglichkeit? 🤣🤓
Hat Tante Gertrud nicht bei Otto Teller gekauft?
Doch. Die sind jetzt ausverkauft. 🙂
Ist es wenigstens Milch-Reis mit Rhabarber?
Eieiei, wie wenig wird diese Perle hier gewürdigt. Das ist so herrlich überdreht, so wunderbar vielstimmig arrangiert und diese Harmonien werden die sicher auch live dahingezaubert bekommen. Für mich fällt dieser lettische Elfentanz in diesem Jahr auf sehr angenehme Weise aus dem Rahmen, und ich möchte das unbedingt im Finale sehen.
Ich kann nur zustimmen. Schön, dass es auch noch andere gibt, die von dem Lied so angetan sind.😊
Sehe ich ebenfalls so!
Hat bei mir etwas gedauert!
Du bist nicht allein!
Hoffe so sehr, dass sie ins Finale kommen!
Bin irgendwie perplex, dass ads so angezweifelt wird! Aber solche besonderen Ethno-Nummern haben’s leider oft schwer. Siehe „Ulveham“ letztes Jahr z. B.
Frohe Ostern an Euch alle! 🙂
Und zu meiner persönlichen Meinung: Ich will das mögen, aber es funktioniert ganz einfach nicht. Lettland hatte so viele tolle Lieder im VE. Schade drum.
Bur Man laimi – der betrogene Landwirt.
An sich ist es schön dass Lettland dieses Jahr etwas ganz anderes zeigt, folkloristisch und sogar auf Lettisch , welches nach 21 Jahren sein Comeback beim ESC feiert. Leider war es das dann auch schon mit dem Positiven für mich. 🙁
Wirkt auf mich einfach wie ein Schultheaterstück, sehr chaotisch und mit Kostümen die aussehen wie aus dem Altkleidercontainer. Am Anfang ist der mehrstimmige Gesang ja auch noch ganz interessant, aber ab der Hälfte haben meine Ohren davon auch schon wieder genug, zumal es sich stellenweise so anhört als ob jede der Damen eine andere Melodie im Kopf hat und es dadurch sehr disharmonisch klingt. 😫
Insgesamt zieht sich das Lied auch wie Kaugummi, nach einer Minute denkt man schon es sind fünf vergangen.😵
Ne, irgendwie überzeugt mich das nicht. Lettland hat als musikalischer Farbtupfer dieses Jahr durchaus seine Berechtigung, aber im Finale bräuchte ich dieses Folklore-Chaos nicht. Habe für „bleibt im Halbfinale hängen“ gestimmt, da ich glaube das dass außerhalb des Baltikums für viele doch zu „anders“ sein wird.😐
Schlechter als Irland ? Puuh…..
Wackelkandidat, ich sehe die lettischen Elfen derzeit eher drin. Staging ist entscheidend.
Einer der vielen „Überraschungsbeiträge“ dieses Jahr. Das ist musikalisch durchaus nicht uninteressant, vielleicht nur ein wenig monoton.
Es reicht zu 7,5 von 12 Punkten und Platz 14 von 37 – eine gewisse Qualität weiß ich immer zu schätzen.
Zweites Semi
Griechenland 10,5/12
Lettland 7,5/12
Australien 6/12
Österreich 2,5/12
Armenien 1,5/12
Irland 1/12
Wenn Du Irland hochschieben würdest auf die Position zwischen Griechenland und Lettland, dann hätten wir exakt die gleiche Reihenfolge 🙂
Wobei ich allen Titeln mehr Punkte geben würde als Du, sogar Armenien, aber v.a. Österreich.
Off-topic:
Die Fernsehsender ProSieben und Sat 1 haben der Deutschen Presse-Agentur für die nächste Staffel von „The Voice of Germany“, die jetzt ab Mai 2025 in Berlin aufgezeichnet werden soll, die neuen Coaches / Jurymitglieder mitgeteilt. Das sind
Wenn ich mal von Shirin David absehe, kann ich persönlich in dieser Stafffel niemanden erkennen, der ein innovatives, kreatives und geschultes Auge für mögliche ESC-Talente (m/w/d) bezugnehmend der ESC-Saison 2026 haben könnte.
Sogar mit ESC Bezug in Form von Rea Garvey. 😉
Chefsache ESC 2026: Von und mit Rea Garvey. 😉
🥳 🥳 🥳
Passend dazu habe ich gleich mal ein paar Stoßgebete in Richtung Himmel geschickt, verbunden mit der Bitte, dass der SWR seine eigene Plattform für die Entdeckung / Verpflichtung noch unbekannter und bekannter Künstler (m/w/d) bezugnehmend des ESC 2026 / deutscher Vorentscheid 2026 ins Leben ruft. 😀
Ach, trotzdem schaue ich das immer noch gerne. Es gibt dort immer so viele sehr tolle Talente, von denen man dann aber sehr selten wieder etwas hört. Genau genommen auch von den Siegern*innen nicht. Aber man darf auch nicht vergessen, dass dieses Format auch ein Sprungbrett für Michael Schulte oder Max Giesinger war. Oft nehme ich es mir auf und schaue es im Schnelldurchlauf.
Geht mir genauso wie dir. 😀
Nichtsdestotrotz hätte ich es gut gefunden, wenn die Coaches (m/w/d) Rea Garvey und Michi Beck mit Smudo von den Fanta 4 nicht wieder zum Zuge gekommen wären und vielleicht mal Sarah Connor eingesetzt worden wäre.
Gerade ein „Duellkampf“ zwischen Shirin David und Sarah Connor hätte ich aus Zuschauersicht spannend gefunden. 😀
Stimmt, neue Juroren*innen sind immer interessanter, fand Shirin David beim letzten Mal dann auch etwas sympathischer, als mein Bild so vorher von ihr war. Giovanni Zarella hat ja leider auch nicht lange durchgehalten.
Ach kommt, eine Frau bei den Coaches muss reichen. Wo kämen wir denn da hin, wenn da plötzlich zwei Mädels sitzen würden? 😉
Ach, bei dem Quatsch geht es doch jetzt auch nicht so stark um irgendwelche Entdecker-Qualitäten.
👍 Ist so.
Immerhin schöne Songbotschaft !
Ersteinmal will ich den wirklich gut geschriebenen Artikel zu diesem Songcheck loben, da dieser wirklich tief in den Song und vor allem die Künstlerinnen dahinter eingeht und vor allem den Hintergrund des Liedes erklärt. Das hat mich jetzt noch mehr vom Lied überzeugt, und wenig überraschend ist der Song auch in meiner Top 6, ehemals Top 5, bis Norwegen ihn überholt hat.
Der lettische VE dieses Jahr war für mich wirklich Weltklasse, dort waren bestimmt 5-6 Acts im Angebot, die sich wahrscheinlich in meiner Top 10 platziert hätten. Tautumeitas waren meine Drittfavoriten, hinter Tepat und Līgo, aber trotzdem mag ich das Lied wirklich gern.
Anfangs war es jedoch schwer zugänglich, in viele Ethno-Lieder muss ich mich auch erstmal reinhören. Aber spätestens mit der märchenhaften Bühneninszenierung bei Supernova war ich hin und weg, Teile der Performance wirken wirklich wie aus einem Film oder Theaterstück. Und die Vocals haben die sechs auch wirklich vom Semi bis zum Finale stark verbessert, das klingt unglaublich mystisch und geheimnisvoll. Eben wirklich wie lettische Waldfeen, was durch die Outfits nochmal verstärkt wird.
Ebenfalls finde ich gut, dass so erstmals ein Song komplett auf Lettisch den baltischen Staat vertritt. Außerdem finde ich die wenigen Textzeilen im Lied auch sehr gelungen, vor allem die im Artikel erwähnte.
Das Lied ist auf jeden Fall nicht für jeden Geschmack gedacht und ich würde nicht bestreiten, dass man sich auch draufeinlassen muss und dem Beitrag mehrere Hördurchgänge geben muss, um tiefer in das Lied eintauchen zu können. Aber wenn man einmal drin ist, lässt es einen auch nicht so schnell wieder los und man hat wirklich das Gefühl, man wäre „verzaubert“.
Dank der großartigen Inszenierung sehe ich Lettland diese Jahr gerade noch so als Borderline-Qualifier, abe ich hoffe inständig dass die sechs den Einzug ins Finale schaffen. Meine Votes haben sie im Semi auf jeden Fall sicher, hoffentlich werden auch noch genug andere Voter zum Hörer greifen.
Nach Aijā bin ich einach nicht dazu bereit, einen weiteren lettischen Song aus meiner Top 10 im Semi zu verlieren, das wäre wirklich traurig… 🥲
bis Norwegen ihn überholt hat
😱 😱 😱 😉
😅 Ja, ich gehöre wohl zu einer der wenigen Personen, die sowohl Lettland als auch Norwegen beide sehr gern mögen. Da ändert sich bei mir immer, wer grad die Nase vorn hat. Im Moment ist es wegen der Amsterdam-Pre-Party wohl Norwegen, aber das kann sich noch alles beim Contest verschieben.
Ich bin auch Teil dieser Minderheit. 🙋♂️
Ich auch! 😉
Habe den Song schon oft gehört. Finde aber keinen richtigen Zugang. Bei mir mom platz 21 tendenz fallend
IHR FREVLER!!! (außer Inge)
Die engelsgleich singenden Letten (w)
Sind viel zu weit unten beim Wetten!
Wir finden’s genial
Und wärs unsre Wahl
Wir in der Top 5 das gern hätten!
Dann musst Du für den Reim im 2. Vers aber auch etten (W) schreiben, ich sprech das Gegendere nämlich immer aus 😉
Soll ich hinter „wir“ in der 5. Zeile auch noch ein (w) machen?
Paldies, Tamara! Endlich mal eine Person hier, die es würdigt! ♥
Siehste, ich WUSSTE doch, dass wir irgendwo, irgendwie doch noch gemeinsame Nenner finden! <3
Aber ich heiße doch gar nicht Inge!
Lettland oder Stark anfangen, dann noch stärker nachlassen.
Top:
2000
2002 (fand ich damals auch vor dem ESC schon gut, nach den ersten paar Takten ihrer Performance wusste ich, dass sie gewinnt)
2015
2016
2019
2025
Flop:
2010
2013
2020
2021
Endlich ein anderer Mensch, der den lettischen Beitrag von 2019 auch mag.☺️
Ich mochte ja 2018 auch extrem. 🤩 Funny Girl 😇💃
Bei keinem anderen Land fühlt sich die Tatsache, dass es mal den ESC gewonnen hat, surrealer an als bei Lettland. Nicht einmal bei Portugal habe ich so ein Gefühl.
Ich mochte 2002 auch schon immer. 🙂💃
Zu Lettland habe ich irgendwie eine persönliche Verbindung, da mir die „Supernova“ Jahr für Jahr meist super gefällt. Irgendwie eine kleine musikalische Heimat für mich – dementsprechend ist Lettland fast immer Top 10 bei mir.
Kann ich verstehen. Ich habe lettische Freunde und war daher auch schon in Lettland. Riga und Jurmala kann ich nur empfehlen! Weil die Letten so ein kleines Völkchen sind, pflegen Sie glaube ich ihre eigene Kultur sehr – was sich auch in der Musik niederschlägt. Ich finde es daher auch klasse, dass Lettland dieses Jahr mit einer so authentischen Nummer am Start ist. Wie ich dieses konkrete Lied finden soll, weiß ich zwar noch immer nicht so ganz, aber die Nummer tut dem Line-up sehr gut!
Das Singen hat in Lettland (und den anderen beiden baltischen Staaten auch) ja auch einen hohen kulturellen Wert, weil es damals Mittel für den friedlichen Widerstand gegen die Sowjet-Besatzung war. Da kann man schon stolz darauf sein.
👍
Bevor ich an die Bewertung von Lettland gehe erst mal
Schöne Ostern für alle 🐰🐰🐰
Danke gleichfalls. 🙂
Dir auch Rusty. 😀
Dir auch schöne Ostern.
Frohe Ostern Euch allen!
Ebenfalls frohe Ostern.
Für mich hat Lettland ein Alleinstellungsmerkmal, weil es eben so anders ist und in kein Schema passt. Alleine deshalb möchte ich die „Elfen“ gerne im Finale sehen.
Dort werden sie vermutlich dann nicht so gut abschneiden. Aber ich mag`s halt irgendwie.
Frohe Ostern 🥚🐰💐
Ich denke das man dieses Jahr solche Farbe im Finale braucht.
Ich finde den Song ganz gut , er ist gut hörbar und die Mädels covern ganz gut.
Fand Baller oder Saudade ganz toll.
Ich drücke die Daumen 😊😊
Auch von mir allen frohe Ostern!
Dir auch frohe Ostern! Und einen guten Appetit wünsche ich – Rouladen klingt super.
Danke! Haben sehr gut geschmeckt.
Lettland
Die Schülergruppe aus dem Dorf Lettland reizt die maximale Anzahl an Schülerinnen pro Gruppe für die Anmeldung an den ESC-Schulen aus. Da sich die einzelnen Schülerinnen auch noch zum Verwechseln ähnlich aussehen, schließt das Kollegium nicht aus, dass die Schulsekretärin erneut Fehler in den Anmeldeunterlagen gemacht haben dürfte.
Kaum wurde die Konferenz eröffnet, schwärmt die engagierte Musiklehrerin von der Schülergruppe. Selten habe sie an den ESC-Schulen eine Schülergruppe erlebt, die so gut im Erzeugen von Harmonien sei. Deshalb kann sie, ohne zu zögern, auf dem Zeugnis eine 1+ vergeben. Auch die Lehrkraft für Schauspiel und darstellende Künste scheint von der Schülergruppe begeistert zu sein, da sie immer wieder optisch sehr ansprechende Bühnenbilder für ihre Aufführungen erstellen.
Da platzt plötzlich der Hausmeister der Basler Gesamtschule in den Konferenzraum hinein und berichtet Schockierendes: Wie die Überwachungskameras im hauseigenen Schultheater aufgenommen haben, haben die Schülerinnen vor wenigen Tagen den Vorhang im Theater abmontiert und in viele feine Fäden zerschnitten. Auf einmal bekommt die Schauspiel-und-darstellende-Künste-Lehrerin ein schlechtes Gewissen, denn genau solche Streifen hätte die Schülergruppe bei ihrer letzten Vorführung verwendet.
Auch wenn die Geschichtslehrerin das Interesse der Schülergruppe an den Mythen in Osteuropa, insbesondere im Baltikum, lobt, ist sich das Kollegium einig, dass die Beschädigung des Theatervorgangs zu schwer wiegt, um eine Versetzung rechtfertigen zu können.
Folglich wird die Schülergruppe nicht versetzt werden. Der Schulleiter kann dies nicht nachvollziehen und gibt 7 von 12 Punkten.
Dein Kommentar zu Spanien ist wohl auf ewig verschollen, oder?? 🙁
Ja, wenn der Osterhase nicht noch ein Überraschungsei ins Nest legt, wird der Kommentar wohl nie das Licht der Welt erblicken. Weiß echt nicht, woran es liegt, habe ihn locker mehr als zehnmal gepostet, aber er wurde auch nicht von den Bloggern freigeschaltet. 🤷♂️ Dabei ist er wirklich null problematisch…
Frag vielleicht bei einem der Blogger nach.
Vielleicht hat die Software deinen Kommentar irgendwie als „Spam“ angesehen weil du bei diesen Kommentaren ja ziemlich ähnliche Formulierungen hast??
Versuch es mal mit 1-2 Sätze pro Eintrag.
Damit meine ich: Text aufteilen und in mehrere Kommentare eintragen.
Wow, ein riesiges Dankeschön für den Tipp, jetzt hat es tatsächlich geklappt! 😍😘
Hatte ich dir neulich auch schon vorgeschlagen, ging wohl unter.
Egal, Hauptsache, es hat endlich geklappt.
Obwohl ich schon neugierig gewesen wäre, was der Sportlehrer an Melody denn auszusetzen gehabt hätte…
Die Schulsekretärin berichtet, dass die Montessori-Schule einen Antrag an die ESC-Schule geschrieben habe: nämlich, dass sie das Fehlverhalten der lettischen Schülerinnen nicht missbillige, sondern im Gegenteil, dieses Verhalten ganz ihrem Erziehungskonzept entspräche. Deshalb böten sie an, die Gruppe gerne ab dem 16. Mai 2025 bei sich aufzunehmen.
😂😂 Ich bin 4 Jahre zu einer Montessori-Schule gegangen. 😂😂
Nach dem Skandallied Irland, welches sehr hübsch ist, geht es heute hier hoffentlich wieder gesittet zu! Zum Streiten gibt es bei Lettland auch keinen Grund, nervig wie dieses Lied ist. Ich bin überzeugt diese Komposition sehen wir nicht im Finale. Das Lied hätte schon 1997 dabeisein können. Schon damals hätten mir diese 3 min nicht gefallen. Erinnert mich an All About Angels….oje. Geht es noch anstrengender? Ja es geht noch anstrengender. Irgendwann wird UK besprochen.
Ohje!
Wie überzeugt kann man sein, dass der eigene Musikgeschmack der Allgemeingültige ist!
Natürlich kann man bei jedem Song „streiten“! Ich finde die „Laika-Party“ furchtbar und genieße „Bur Man Laimi“ total!
OT für alle die gestern das Spiel Schalke Hamburg nicht gesehen haben, hier nochmal der Spielbericht der 2.Halbzeit in ESC-Style. (habe ich schon bei Emmy gepostet, da geht er aber vielleicht etwas unter) Viel Spaß beim lesen oder nicht
Ganz laut mit Parg’s Survivor die Schalker Spieler anfeuern. Der 2:1 Rückstand ist halt C’est la vie. In der 2. Halbzeit sagt sich Schalke nämlich ICH KOMME und macht Zjerm frei auf Hamburg. Die Schalker Fans singen ganz laut Tutta L’Schalke. Die Hamburger haben übrigens während der Halbzeit ein Poison Cake gegessen mit einen Espresso Macchiato. Die Schalker fragen sich How Much Time Do We Have Left. Dank blendender Strobe Lights und Lighters sehen übrigens die Hamburger nicht mehr den Ball und die Schalker Baller(n) die Nulle ins Tor. Doch bei einem Tor Roa‚t der Schiri zurück, da es abseits war. Die Schalker Fans fragen sich ist der Schiri Deslocado? Währenddessen kommt ein Bird Of Pray ins Stadion geflogen und Bur man laimi den Schalkern. Jetzt kommt ein Hund namens Laika auf das Spielfeld gerannt und feiert eine Laika Party. Die Aufpasser wollen Laika verjagen, doch die Schalker heißen Laika Dobrodošli, denn er hat ein Tor für Hamburg verhindert. Die Schalker streicheln alle Laika und schauen dabei in Asteromata von Laika. Laika rennt derweile fort Mehrere Spieler von Hamburg bekommen plötzlich Hallucination von dem Poison Cake. Der Milkshake Man Serving den Spielern darauf ein Gegenmittel. Die Voyage geht weiter. Der Mila der Schalker Fans muss vom Platz, da seine maman mit ihm Bara Bada Bastu. Der neu eingewechselte Schalker Volero essere un duro und hat auch von dem Poison Cake probiert. Plötzlich kommt Gaja und wirft ihm ein Kiss Kiss Goodbye zu. Esa Diva (Gaja) stört dem Spielbetrieb und klaut den Ball und verbietet weltweit Fussballspiele. Die Spieler wollen aber Freedom. Ein Spieler erblickt ins Gaja’s Tavo akys The Code. Sie hatte eine Wasted Love mit Bambi, da Bambi sie verlassen hat. Plötzlich kommt Bambi und La poupée monte le son. Alle bekommen Angst. Laika, die kurzzeitig sich versteckt hat kommt angerannt und gibt ein lautes Shh in Richtung Bambi, worauf ein Fluch auf Bambi entsteht.
Die Nacht bricht an. New Day Will Rise und alle sind glücklich, das Bambi verflucht ist.
Alle Schalker und Leser fragen sich What the Hell Just Happened? mit Malge1985.
Hach, ich hoffe einfach inständig, dass sich Lettland für das Finale qualifiziert. Die Harmonien sind einfach so göttlich und verträumt, dass es sich wie eine Trance anfühlt. Ich könnte mir den Song auch stundelang anhören, da er so eine Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Könnte mir den Song auch gut als Soundtrack für Shakespeares A Midsummer Night’s Dream vorstellen.
Die Performance der sechs sehr sympathischen Damen im VE hat mir auch sehr gut gefallen, schade dass daran Änderungen vorgenommen wurden.
Puh, stundenlang?? Ich schaffe selbst bei meinen Lieblingssongs nicht mehr als 3-4x hintereinander, dann reicht es mir auch wieder.😅
Bei meinen Lieblingssongs ist bei mir nach zehnmal auch Schluss, aber der Song bildet für mich eine Ausnahme. Auch wenn ich andere Favoriten im Jahrgang habe (mit 7/12 ist der Song bei mir auf Platz 13 gerade), finde ich die Atmosphäre einfach sooo toll. 😍
„Könnte mir den Song auch gut als Soundtrack für Shakespeares A Midsummer Night’s Dream vorstellen.“
Die Assoziation finde ich sehr schön und kann ich gut nachvollziehen! 👍 Wenn du Zeit hast, höre dir doch bitte mal die Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy zu „A Midsummer Night´s Dream“. Als Klassik Fan muss ich das in diesem Zusammenhang einfach erwähnen – und ich sehe ohne Scherz in den ersten 80 Sekunden des Stücks sogar einer gewisse „Verwandtschaft“ zu den Klängen von Tautumeitas… 🎶
Meine persönliche Meinung: Ich will das mögen, aber es funktioniert ganz einfach nicht.
Song: 2/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 1/5 Punkten (Das Staging der VE gefällt mir überhaupt nicht)
Instant Appeal: 1,5/5 Punkten
Mein Platz 27 von 37 (3/10)
Tipp:
Platz 12 im zweiten Semi
Freudige Nachrichten aus deutscher Sicht. Bei My Eurovision Scoreboard steigt Deutschland weiter hoch. Lange Zeit war man auf Rang 11. Dann begann die Aufholjagd und man hat Holland und Polen überholt. Und jetzt hat man auch Griechenland hinter sich gelassen und Germany liegt auf dem tollen Rang 8. Frankreich liegt vor Deutschland und die könnte man auch noch überholen. Die ersten 6 Plätze haben allerdings einen großen Vorsprung.
Könntest du vielleicht mal die Top 6 inklusive Votes hier posten? Habe die App nicht, interessiert mich aber. ☺️
Sehr gerne.
1. Österreich 271171 Punkte
2. Schweden 254343
3. Finnland 232945
4. Albanien 222097
5. Malta 170799
6. Norwegen 163750
8. Deutschland 132727
Hier wird weltweit abgestimmt. Deshalb die sehr hohen Punktezahlen. Erstaunlich und sehr erfreulich ist der deutliche Vorsprung von Österreich. Und Deutschland liegt auch sehr gut im Rennen.
Vielen Dank! 🫶
Wow, 4 Songs aus meiner Top 5 sind in den Top 6! 😱🥳 Malta auf Platz 5! 🥳🥳 Mich freut auch der relativ große Vorsprung Österreichs.
Na ja, mal gucken. Bei LotL waren die Vorzeichen auch erst ganz positiv, Ergebnis ist bekannt.
Selbst wenn das Ergebnis womöglich wieder ein Bottom-5-Platz werden könnte (was ich nicht hoffe) , sehe ich die Platzierung in der Scoreboard-App trotzdem als eine positive Entwicklung an, da es selten ist, dass ein deutscher ESC-Beitrag überhaupt so viel Anklang beim Fandom findet. Das allein ist eigentlich schon ein Grund um sich zu freuen.
Die über 57K User spiegeln halt nur die Bubble wider.
Gilt allerdings auch für Österreich
Keine Aufteilung pro Land, teilweise Zahlungspflichtig.
Ein sehr guter Stimmungstest. Gerade wenn soviel Fans daran teilnehmen. In den letzten Jahren haben sich die Bubble- Ergebnisse dem tatsächlichen Ergebnis sehr gut angeglichen. Natürlich gibt es immer mal Ausreisser nach oben und unten.
Song: Schön wie ein ruhiges Meer
Stimme: Die Götter haben gefunkt
Darbietung: Interessant
Instant Appeal: Durchaus
Hausjury: Weiter so!
Im Vergleich zu Polen 2019 ist der Song komplizierter, die Stimmen sind angenehmer (Trommelfellfreundlich).
Ein sehr sphärischer Song, der mir gut gefällt.👍
Es würde mich total freuen, wenn der Song ins Finale einziehen würde, dürfte aber schwierig werden, dem Song fehlt meiner Meinung nach noch ein bisschen „Dramatik“, sorry, weiss nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Ihm fehlt noch ein bisschen Wiedererkennungswert.
Ach so, und natürlich ein frohes Osterfest allerseits.🐣
Lettland 🇱🇻
26 Beiträge
Immerhin 5 mag ich
Ganz ganz schlimm finde ich (alle 0 von 10):
23 . 2005: Valters & Kazha
24 . 2012: Donny Montell: Love is blind (der andere Song von ihm ist mein Platz 6 von 26)
25 . 2018: Laura Rizzotto
26 . 2000: Brainstorm 🤦🏼♂️
Ähm, bei Donny hast du dich aber im Land geirrt.😅🇱🇹
Ich hatte den Beitrag eigentlich gelöscht. Unten ist der korrekte
Für mich geht nichts über Sudden Lights 2023!!!!
Lettland 2023 ist für mich auch ganz oben, außerdem mag ich auch noch die lettischen Beiträge von 2025, 2016 und 2015. 2024 ist wegen Dons natürlich auch ikonisch.
My Star von Brainstorm ist einer meiner Top 5 ESC Songs überhaupt. 🙁
Ist doch fein. 👍
Das war damals mein vorletzter Platz. Nur Dänemark fand ich noch schlimmer. 🤷🏼♂️
Ich mach mal ’ne Klammer: Ich liebe Brainstorm und mag Intars Busulis gern, vor allem seine fantastischen Stützsängerinnen.
Richtig geiler und einzigartiger Song, mein Platz 3 dieses Jahr. Mit der Finalqualifikation dürfte es aber schwer werden.
Bei mir ist „Bur man laimi“ auf Platz 2 und ich mache mir um die Wahrscheinlichkeit eines Finaleinzugs auch Gedanken. Ganz optimistisch habe ich dann aber mal für eine Wiederholung von Dons‘ Reise im letzten Jahr getippt und denke, dass der Song im Finale und dort auf den Plätzen 16-20 landen könnte. Das Lied ist für mich einfach zu speziell (im Sinne von besonders), als dass ich mir dafür eine überragende Televote-Reaktion erhoffe, und ein eventuelles Jury-Voting kann ich gar nicht einschätzen.
Endlich mal Leute mit Geschmack! (das gilt für Euch beide!)
Lettland 🇱🇻
26 Beiträge
Immerhin 5 mag ich
Ganz ganz schlimm finde ich (alle 0 von 10):
23 . 2005: Valters & Kazha
24 . 2006: Cosmos
25 . 2018: Laura Rizzotto
26 . 2000: Brainstorm 🤦🏼♂️
Ich vergaß wie schrecklich Marie N war. Die ist dann halt auf der 22 🤷🏼♂️ mit 0 Punkten
Zuerst: Frohe Ostern an euch alle! 🤗💕🐰🌷🥚
Mir gefällt am lettischen Beitrag sehr direkt der Teil am Anfang nachdem „Ahhhh, aahhh“, dieser ist dramatisch und gleichzeitig so zart gesungen. Sehr großer Pluspunkt ist auch, dass auf lettisch gesungen wird, die Sprache ist wirklich schön.
Ich mag auch, dass die Mädels von Tautumeitas alle so elfen- bzw. feenhaft sind. Allerdings ist das so schlecht umgesetzt, dass sie so wirken, als seien sie auf einer Mottoparty eingeladen gewesen und hätten sich dann als Gruppenkostüm ein Kostüm ausm Karnevalsladen um die Ecke geholt. 😄 Auch wirkt der Auftritt einstudiert wie in der Tanz- oder Theater-AG in der Schule.
Leider finde ich keinen Zugang zu dem Lied und so künstlerisch wertvoll es auch sein mag, klingt „Bur man laimi“ für mich wie Hintergrundmusik.
Eine Finalqualifikation für Lettland kann ich mir nicht vorstellen.
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr gefiel, dass es nach lettischem Folklore klingt und auf lettisch gesungen wird.
Aber auch für sie wirkten Outfit und Performance wie von einem Schulchor, Schauspielkurs, Theater- oder Musical-AG in der Schule. Sie gäbe dort nicht Bestnoten, auch, wenn alle Mitglieder von Tautumeitas gute Stimmen haben.
Euch allen erholsame und fröhliche Ostertage!
Bewertung kommt nach dem Osteressen!🐣🐰
Guten Appetit. Ich habe heute frei; die Familie kommt erst morgen.
Bei dem Song sehe ich Katzen auf der Mülldeponie am Hafen , die den Mond anheulen …ganz furchtbar, wird nur noch durch Georgien und Kroatien Unterboten 🫣
Ich wünsche allen frohe Ostern.
OT .
Es gibt allerdings auch eine traurige Nachricht. Clodagh Rogers, britische Vertreterin beim ESc 1971, ist am 18, April im Alter von 78 Jahren gestorben. Ich mochte ihren Beitrag sehr gern.
Jack In the Box – Clodagh Rogers – YouTube
Ich mag ihren Beitrag auch
Wunderschön! Erinnert mich irgendwie ein wenig an den litauischen Beitrag „Strazdas“ von 1999 und auch an so manch experimentelles Machwerk, dem man in so manchem Eesti-Laul-Halbfinale begegnete und vielleicht auch als Klamaukbeitrag interpretierte obwohl es eigentlich Kulturerbe ist!
Dass es bei Juries besser als beim Publikum ankommt, ist kein Wunder. Ein Lied wie „Bur man laimi“ kommt bei keinem typischen Spartensender, Kulturkanäle für ein Nischenpublikum selbstverständlich ausgenommen. Aber wenn man einzelne Aspekte wie Stimme oder Ideenreichtum bewerten muss, dann kann man mit „Bur man laimi“ doch eher einen Stich machen als mit mittelmäßiger Stangenware.
Nur stimmt halt leider ausschließlich das Publikum ab und daher haben Tautumeitas leider keine Chance. Aber Dons hatte das auch nicht und trotzdem war er doch vergleichsweise sehr erfolgreich. Aber leider müssen Tautumeitas auf ein Wunder hoffen, um für ihren Mut belohnt zu werden, obwohl sie zwischen Emmy und Parg doch ziemlich herausstechen können.
Ich finde, sie haben Televote-Appeal und schaffen es borderline ins Finale.
Frohe Ostern allerseits! Zum lettischen Beitrag in diesem Jahr kann ich trotz bestem Willen keinen Zugang finden, aber habe große Sympathien für den Song und die Interpretinnen. Kommt hoffentlich ins Finale.
Danke für den tollen und informativen Text. Dass der lettische Beitrag einer zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Liedform entspricht, wusste ich nicht. Ich fand das Lied zwar schon vorher sehr toll, aber das steigert natürlich meine Wertschätzung. Ich hatte mir nämlich auch gedacht, dass der Text nicht sonderlich wandlungsreich sei, aber dass es dafür eine solche Erklärung gibt, wusste ich nicht.
Ich find an „Bur man laimi“ (diese Worte werden so niemals im Lied ausgesprochen, genau wie „Tavo akys“ im gleichnamigen Lied nie vorkommt) eigentlich so ziemlich alles toll. Es ist einfach echte, handgemachte Musik. Der Gesang steht bei diesem Frauen-Sextett im Vordergrund. Was andere in der modernen Musikindustrie mit Autotune oder pre-recorded backing vocals lösen, machen hier sechs Live-Stimmen, die teils überlagert werden und teils im Kanon singen. Dadurch kommen ganz tolle Harmonien zustande und ein magischer Sound, der bisweilen hypnotisch daherkommt. Es sind sechs überaus sympathische Waldelfen, die den Klang des Waldes auf die Bühne bringen und ihre Naturverbundenheit zum Ausdruck bringen.
Ich hatte schon oft ein Ohrwurm vom Refrain und erwische mich manchmal dabei, wie ich ihn vor mich hinsumme, um mich ein wenig zu beruhigen. Das Lied hat wirklich eine sehr beruhigende Wirkung. Das ist ja auch der Sinn dieser ganzen Wiederholungen. Eine psychedelische Erfahrung. Den Zuhörer in den Bann zu ziehen und auf eine Reise ins Unterbewusste zu schicken. Das Unterbewusste an die Oberfläche bringen.
Mir ist hier die Wertschätzung doch etwas zu gering. Ich finde das Lied eigentlich überhaupt nicht unzugänglich oder sperrig. Das Konzept ist doch relativ schnell klar, vor allem sind die Lyrics auch schnell etabliert, weil es sich nur um einen Vierzeiler handelt. Obwohl stark von der lettisch-baltischen Mythologie angehaucht, hört es sich für meine westeuropäischen Ohren gar nicht so fremd an. Das liegt vielleicht am sehr eingängigen Beat, der das Traditionelle mit dem Modernen verknüpft. Zudem hatten Tautumeitas für meine Begriffe einen der besten Vorentscheidsauftritte im Feld, neben Erika Vikman bei UMK. Das war eine hervorragende und sehr cineastische Inszenierung, die bereits Freude auf Basel macht. Es hört sich ja auch fast so an wie Filmmusik.
Es ist vielleicht schwer, sich mit den sechs Sängerinnen einzeln zu identifizieren, weil alles irgendwo sehr uniformistisch ist und sie nicht hervorgehoben werden, sondern in das Gesamtkunstwerk aus Gesang, Text, Instrumental, Ästhetik und Atmosphäre eingebettet sind. Hier geht es nicht um einzelne Künstler, die sich selbst stilisieren, sondern es geht einzig und allein um das Lied und um die dahinterstehende Kultur. Das passt gar nicht so recht in die heutige Kultur der Selbstdarstellung. Vielleicht ist gerade dieses Sich-Zurücknehmen und die Bescheidenheit so sympathisch. Leider ist es wohl für viele unverständlich.
Ich hoffe, dass sie wie ihr lettischer Vorgänger Dons es auch ebenfalls überraschend ins Finale schaffen werden.
Meine Bewertung: 5/37
Kleiner Fehler: Die Worte „Tavo akys“ werden in dem Lied doch gesungen. Ich hatte es mit Portugals „Deslocado“ verwechselt. Dort kommt das Wort nicht im Lied selbst vor.
Vielen Dank für deine wieder einmal sehr interessant zu lesende Bewertung! Da hat mich einiges überzeugt. Ich gebe zu, ganz so sehr wie dich erreicht mich der Song (noch?) nicht, aber ich empfinde auch diese Sympathie für Tautumeitas, von der du sprichst! Und dieser besondere Sound tut dem Line-up in Basel definitiv gut.
P.S. Ich stimme dir übrigens auch zu, dass Manu wieder einmal einen schönen Songcheck geschrieben hat. Seine Artikel lese ich immer besonders gern.
Noch nachzureichen habe ich mein Ergebnis vom Semi 1. Mir gefällt dieses Semi insgesamt besser als Semi 2.
Sehr gut:
1 Schweden
2 Island
3 Niederlande
Gut:
4 Aserbaidschan
5 Slowenien
6 Estland
7 Albanien
8 Belgien
9 San Marino
10 Norwegen
Geht so:
11 Polen
12 Kroatien
Nicht meins:
13 Zypern
14 Portugal
15 Ukraine
Songcheck #24
Lettland 🇱🇻 und Tautumeitas mit „Bur man laimi“
Nach einem hochspannenden Vorentscheid, hat Lettland mal etwas ganz besonderes gewählt. Und mir gefällt das ganz gut. Ich mag die Harmonie zwischen den verschiedenen Stimmen und mal eine komplett andere Überfrachtung, die nicht auf Lautstärke setzt, sondern eher auf Vielfältigkeit. Größter Kritikpunkt ist für mich der fehlende Höhepunkt. Hört man die Hälfte, ist die andere Hälfte nicht sonderlich anders. Da mich der Beitrag aber weder nervt noch sonst negativ in der Studioversion auffällt, ist das on Ordnung.
Ich gebe 6 von 12 Punkten und platziere ihn in meinem mittigen Mittelfeld.
Realistisch betrachtet, dürfte das ein Borderliner sein. Ich würde mich für Lettland freuen, glaube aber leider, dass es knapp nicht reichen wird. NQ.
Wo ist denn unser Pinguin??
Im Parg ähm Park eine Runde drehen? 🤓🙃
Mal sehen, ob das mit dem Kommentar-Verlinken klappt:
https://esc-kompakt.de/songcheck-esc-2025-23-irland-laika-party-von-emmy/comment-page-2/#comment-572978
Wird bei mir nur noch von Georgien, Slowenien und Kroatien unterboten