
Am Anfang der „heißen Vorentscheidungsphase“ Ende Januar wurde einer der beliebtesten Beiträge des ESC-Jahrgangs 2025 der Leser*innen von ESC kompakt gewählt: Laura Thorn aus Luxemburg konnte mit „La Poupée Monte Le Son“ den Luxembourg Song Contest 2025 gewinnen, schoss direkt auf Platz eins des ESC-kompakt-Index (EKI) und hielt sich auch nach Bekanntgabe aller Beiträge in den Top 10.
Am luxemburgischen Vorentscheid Luxembourg Song Contest 2025 nahmen sechs Künstler*innen und Bands teil und wurden zu jeweils 50% von einer Jury und vom Publikum bewertet. Laura Thorn erreichte im Jury-Voting souverän Platz 1, im Publikums-Voting lag sie auf dem zweiten Platz. In Summe reichte das für den Gesamtsieg von „La Poupée Monte Le Son“. Mitte März wurde ein Revamp des Liedes veröffentlicht.
Laura Thorn ist ein bislang noch relativ unbekanntes Gesicht in der luxemburgischen Musiklandschaft. Sie arbeitet als Lehrerin am Musikkonservatorium Esch an der Alzette und lebt tatsächlich nur zwei Minuten Fußweg entfernt von der Rockhal, in der der Vorentscheid stattfand. Sie ist eine musikalische Allrounderin: Klavier, Cello, Keyboard, Kammermusik, Soundtracks und Tanz – in all diesen Disziplinen fühlt sich Laura zu Hause. Sie hat Master-Abschlüsse in Solfeggio (Klangtherapie), Pädagogik, Musiktheorie sowie in Popgesang.
Das Lied
„La Poupée Monte Le Son“ ist eine zeitgemäße Hommage an Luxemburgs ESC-Siegerin France Gall und ihren Beitrag „Poupée de cire, poupée de son“ und gleichzeitig ein selbstbewusstes, feministisches Lied. Das lyrische weibliche Ich, welches in dem Text auf Französisch beschrieben wird, ist „keine perfekte Puppe, die lächelt und schweigt“. Sie lässt sich nie wie eine Marionette führen und ist nicht zerbrechlich wie eine Porzellanpuppe. Sie macht ihr Ding und lässt sich nicht klein kriegen, besonders nicht von ihrem Partner.
Die Melodie des Liedes besticht durch eine starke Eingängigkeit, besonders der Refrain mit vielen „Na na nas“ bleibt im Ohr hängen. Als Instrumente stehen vor allem schnelle Streicher und Drums im Vordergrund. Hin und wieder gibt es auch kleine Soundspielereien, so hört man den besungenen „Elektroshock“ auch akustisch.
Text und Musik von „La Poupée Monte Le Son“ stammen aus der Feder von Julien Salvia und Ludovic-Alexandre Vidal. Das Produzenten-Duo war nach Schreiben der Erstversion des Songs auf der Suche nach einer luxemburgischen Sänger für diesen. Sie kontaktierten Laura Thorn über eine ehemalige Gesangslehrerin von ihr, um ihr das Lied zu präsentieren. Laura Thorn schien es zu gefallen, sodass sie zustimmte den Track aufzunehmen und reichte ihn anschließend beim Luxembourg Song Contest 2025 ein. Außerdem an der Musik mitgeschrieben hat Christophe Houssin.
Laura Thorn tritt im zweiten Halbfinale am 15. Mai 2025 auf Startplatz 13 an.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 2/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Berenike: „La poupée monte le son” verbreitet gute Laune und ist ein richtiger Ohrwurm. Leider aber auch ein Ohrwurm, der recht schnell zu nerven beginnt. Aber beim ESC zählt ja der erste Eindruck. Laura hat eine angenehm unbedarfte Natürlichkeit, muss diese aber noch besser zur Geltung kommen lassen. Und die Performance, die noch ein bisschen nach Schultheater aussah, muss auf jeden Fall noch auf das Niveau der großen ESC-Bühne gebracht werden. 7 Punkte
Douze Points: In den letzten Wochen und Monaten hat „La Poupée Monte Le Son“ bei mir die wohl größte Achterbahnfahrt durchgemacht – von weitgehend egal bis zum fröhlichen Popstück, das mir gute Laune macht. Zwingend ist das Lied aber nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob Laura Thorn die Menschen an den Bildschirmen voll mitziehen kann. Ich drücke aber die Daumen! 6 Punkte
Max: Ein sehr verspielter French-Pop-Song, der so wohl auch beim Junior ESC hätte starten können. Was in diesem Zusammenhang nichts Gutes bedeutet… Die Idee, die Geschichte von „Poupee de cire“ weiterzuerzählen, ist an sich ja schlau, allerdings war dieses Lied eine dunkle Up-Tempo-Pop-Nummer, die ihrer Zeit voraus war und „La Poupée Monte Le Son“ hinkt der Zeit komplett hinterher. Experiment wohl nicht geglückt. 5 Punkte
Peter: Die France-Gall-Reminiszenz zu Beginn des offiziellen Videoclips ist zwar ein wenig hochgegriffen, aber „La poupée monte le son“ ist ein schöner harmloser Spaß und es freut mich aus ganz romantisch-nostalgischen Gründen, dass Luxembourg zurück ist. Lauras old-school-Schlager ist zwar eher geht-so, aber das kommt gut inszeniert sicher gut an. 6 Punkte
Rick: Ich mag sowohl Lauras Ausstrahlung, als auch ihre Stimme und den Song. Das Ganze wirkt einfach super charmant und hat zudem ne coole Botschaft bzw. Referenz. An manchen Stellen ist es mir musikalisch aber zu repetitiv. Das Marionetten-Thema sollte zudem weiter herausgearbeitet werden, um für eine starke Wiedererkennbarkeit zu sorgen. Sonst super gemacht! 7 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 10 Punkte
- Chris: 10 Punkte
- Danio: 6 Punkte
- Giulia: 5 Punkte
- Laureen: 3 Punkte
- Manu: 2 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 67/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „La Poupée Monte Le Son“ auf Platz 8.
Wie schneidet der luxemburgische Beitrag "La Poupée Monte Le Son" von Laura Thorn ab?
- Platz 16-20 (26%, 122 Votes)
- Platz 21-26 (22%, 105 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (18%, 86 Votes)
- Platz 11-15 (18%, 83 Votes)
- Platz 6-10 (9%, 41 Votes)
- Top 5 (8%, 37 Votes)
Total Voters: 474
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale:
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale:
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
- (22) Griechenland: „Asteromáta“ von Klavdia
- (23) Irland: „Laika Party“ von EMMY
- (24) Lettland:„Bur man laimi“ von Tautumeitas
- (25) Litauen: „Tavo Akys“ von Katarsis
- (26) Montenegro: „Dobrodošli“ von Nina Žižić
- (27) Tschechien: „Kiss Kiss Goodbye“ von ADONXS
- (28) Dänemark: „Hallucination“ von Sissal
- (29) Finnland: „ICH KOMME“ von Erika Vikman
- (30) Georgien: „Freedom“ von Mariam Shengelia
- (31) Israel: „New Day Will Rise“ von Yuval Raphael
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
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Einmaldurchhörsonntag. 😱🥳🤠😎
Glückwunsch, du hast ihn besiegt!! 🙂
JUUUUUUCCCCCHHHHUUUU. 🥳💃🥳💃🥳💃
3 Sekunden. 🥳🥳🥳
Wie der Heilige Georg den Drachen?
GLÜCKWUUUUUUNSCH 🥳🥳🥳
Daaannnkkkkee. 😇😇😇
🥰🥰🥰
Glückwunsch, wieder ein neuer Sieger.
😇😇😇
Ich hoffe, daß Luxemburg d3n Einzug ins Finale schafft.
Ich wünsche Laura den Finaleinzug. Es wird schwer aber es dürfte nicht aussichtslos sein.
2/5 bei Stimme … Sorry, DAS kann ich nicht mehr ernst nehmen. Das ist schon HATE.
Sagen wir es mal so: Sie ist keine Nachtigall, bei diesem Song geht es aber in Ordnung.
Sie hat eine ausgebildete Stimme und selbst wenn man evtl. ihre Stimmfarbe nicht mag, so ist es dennoch einfach nur ignorant sie mit 2/5 zu bewerten.
Ich finde die 2/5 Punkte durchaus angemessen. Bei ihren bisherigen Auftritten (Vorentscheid, Pre-Partys, ALBM) hat Laura nicht vollends überzeugen können. Natürlich ist sie längst keine schlechte Sängerin, aber die weibliche Konkurrenz erscheint mir in diesem Jahr mehrheitlich stärker zu sein.Aber vielleicht steigert sie sich bis zum Semi noch.
Um es mal harmlos auszudrücken, du bist niemand der sich in irgendeiner Form über Hate beschweren dürfte…
Danke, das spart mir meinen Kommentar dazu. 👍
Da passt dein Antisemitismus ja auch nicht zu
Kannst du bitte aufhören, mir willkürlich und komplett haltlos Antisemitismus und Israelhass vorzuwerfen? Abgesehen davon, dass das überhaupt nichts mit meinen Äußerungen zu tun hat (was du wüsstest, wenn du sie doch nur verstehen wolltest), habe ich keine Lust, dass solche persönlichen Anfeindungen hier unkommentiert im Raum stehen bleiben.
Ironie nicht verstanden. Egal. Sowas wie du kommt eh nur aus den Löchern um zu provozieren. BYE.
Song: 5/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Mein Platz 3 von 37
Tipp:
Platz 6 im zweiten Semi
Platz 11 im Finale
Luxemburg ist dran und dazu noch mit einen nervigen altbackenden Song.
Da gefällt mir kaum was dran, es tut mir leid aber seit der Rückkehr im letzten Jahr überzeugt mich das Land nicht mit ihren gewählten Songs schade.
Bleibt für mich deutlich im Finale hängen.
Vielleicht das niedlichste Lied im Wettbewerb. Mir gefällt das Schlagerliedchen. Allerdings würde ich mir für Basel eine modernere Performance wünschen. Ich glaube es wird ähnlich ablaufen wie mit Zoe. Von den Jurys kaum Punkte. Vom Publikum einige Punkte. Am Ende reicht es vielleicht für Platz 15.
Das könnte hinhauen.
niedlich finde ich hier ein passendes Adjektiv.
Stimmt
Dachte gerade kurz du redest von Zoe Me. Irgendwann hab ichs dann aber gerafft
Luxemburg 🇱🇺
40 Beiträge
12 gefallen mir besonders gut (9-10/10)
Gar nicht gefallen mir folgende (alle 0/10)
36 . 1980: Sophie & Magaly: Papa Pingouin
37 . 1967: Vicky Leandros: L‘amour est bleu
38 . 1978: Baccara: Parlez-vous français
39 . 1985: „Children, Kinder, Enfants“
40 . 1961: Jean-Claude Pascal: Nous les amoureux
1967 ist einer der schönsten Beiträge überhaupt, sorry.
1985 in der Tat schrecklich
Ich konnte noch nie was mit dem Song von 67 anfangen. 🤷🏼♂️
Aber dasselbe klingt auch für „Croire“ und einige andere.
Immerhin 1979 weit vorne ! Von Jean Manson besitze ich sogar eine CD,
Ich leider nicht.🥺🥺🥺🥺 Gib her ☝🏼☝🏼☝🏼
Dein letzter Platz ist in meinem ESC-Pantheon.
Mein Partner mag das Lied auch sehr. 🤭🤭🤭
Deine Plätze 2, 6 und 10 wären auch in meinen Top 10 🙂 Dazu auch 1964 und 1987 (Oui, Le Plastic!)
Patrick Bertrand mag ich auch sehr. Ist bei mir mit (8/10) auf der 14
Ich vermisse 1988 😓
Ich mag es gar nicht. Platz 35 mit (1/10). ☺️☺️☺️
🐧HATER
🤣🤣🤣 So bin ich 😇😇😇
Meine luxemburgischen Lieblinge (die fettgedruckten mit Höchstpunktzahl):
1956 (Ne crois pas), 1965, 1966, 1967, 1973, 1977, 1978, 1980, 1982, 1983, 1986, 1989, 1990, 2025 (1984 mag ich aber auch ganz gerne).
Oh fein, viel Übereinstimmend. 😇
Das Großherzogtum…
Finale ist möglich, dort aber hinten.
Diesmal stimme ich mit den Bloggern überwiegend zu. Ganz hübscher Retrotitel und in der Revampversion klingt es gar nicht mehr so infantil. Zudem habe ich mit dem Text mein Französisch aufgefrischt…
Ich werte mal mit 7 von 12 Punkten und Platz 17 von 27.
Ooops…. 17 von 37 natürlich. Vielleicht kommt das auch vom Zuckerschock.
Mein perfekter Mittelfeld Song. Ich finde ihn nicht gut und auch nicht ganz übel. Lass ihn immer laufen wenn er läuft, würde ihn aber auch nicht bewusst anmachen.
Mag die France Gall Referenz.
Finale, joar wahrscheinlich. Dann eher so Platz 20 rum.
Luxemburg
Die nächste Schülerin, über die im Konferenzraum diskutiert wird, kommt aus einem der kleinsten Dörfer im Einzugsgebiet der ESC-Schulen überhaupt, nämlich aus dem Dorf Luxemburg. Aus diesem Dorf kommen seit letztem Jahr wieder Schülerinnen an die ESC-Schulen, da die Eltern zu weiterem Reichtum gekommen sind und diesen in die Bildung ihrer Kinder investieren wollen.
Die Französischlehrkraft schwärmt in höchsten Tönen von der Schülerin. Nicht nur verfügt sie über ein ausgeprägtes und anspruchsvolles Vokabular, nein, sie kenne sich auch bestens mit der Historie der französischen Popmusik bis in die 70er Jahre aus.
Weniger positiv ist der selbstgefällige Sportlehrer zur Schülerin eingestellt. In seinem Unterricht weigert sie sich konsequent, auch nur einen Schritt zu machen, ohne vorher wie ein mechanisches Spielzeug aufgezogen worden zu sein. Dafür schnalle sie sich sogar extra eine Klammer um den Rücken, an der man sie doch aufziehen solle. Von diesem kindischen Verhalten hält der Sportlehrer nichts und gibt ihr deshalb eine 6 im Zeugnis.
In eine ähnliche Richtung gehen die Kommentare der besorgten Schulpsychologin, denn generell verhalte sich die Schülerin für ihr Alter auffallend kindlich und beharrt darauf, von ihr „Püppchen“ genannt zu werden. Deshalb schlägt sie vor, die Schülerin erst noch in eine Vorschule zurückzustufen.
Dazu kommt es allerdings nicht, denn die Französischlehrerin konnte genügend Kollegen mobilisieren, sodass am Ende knapp für eine Versetzung der Schülerin gestimmt wird. Der Schulleiter gibt wenig begeistert 3 von 12 Punkten.
Das hast du wieder einmal sehr kreativ und amüsant formuliert, klasse 🤗👍🫶
Der schüchterne Kunstlehrer lobt den kreativen Umgang in der Herstellung von Skulpturen. Aber menschliche Figuren modelliert die Schülerin nicht so gerne. Und beim Arbeiten mit Wachs zieht sie immer dicke Handschuhe an weil sie zu dem Material ein etwas angespannt es Verhältnis hat.
Sehr eingängiges Lied, das mir noch besser als der letztjährige Beitrag Luxemburgs gefällt. Schön auch, dass Laura Thorn, deren Stimme ich sehr angenehm finde, in französischer und nicht in englischer Sprache singt. Der Song schafft es noch knapp in meine Spitzengruppe und landet letztendlich auf Platz 11, hinter Lettland und Albanien und vor den Niederlanden (dem „Schlusslicht“ dieser erlesenen Auswahl an erstklassigen Songs 🙂 ).
Zweites Semi
Griechenland 10,5/12
Litauen 10/12
Tschechien 8,5/12
Lettland 7,5/12
Luxemburg 7/12
Israel 6,5/12
Australien 6/12
Finnland 5,5/12
Montenegro 5/12
Georgien 4,5/12
Dänemark 3,5/12
Österreich 2,5/12
Armenien 1,5/12
Irland 1/12
Den letztjährigen Beitrag aus Luxemburg habe ich übrigens noch auf meiner Playlist.
Die zweitgrößte Stadt Esch-sur-Alzette ist übrigens die Partnerstadt meiner Wahlheimat Offenbach, insofern habe ich auch Sympathien für das Großherzogtum
Meiner Meinung nach hat Luxemburg dieses Jahr trotzdem das Beste daraus gemacht bei einem eher durchwachsenen Vorentscheid. Der Song ist ein Alleinstellungsmerkmal und das schätze ich auch. Aber die Performance muss ebenfalls stimmen.
Letztes jahr war der ve auf old-style gebürstet, dieses jahr ist es eher der song. Mir gefällt beides.
Auch im zweiten Jahr seiner Rückkehr trifft Luxemburg meinen Geschmack leider überhaupt nicht. Es ist halt ein Kinderlied, welches dazu durch das eher spröde Arrangement sein Potenzial verfehlt voll auszuschöpfen (im Revamp hätte ich definitiv mit verspielten Elektrosythesizer-Klängen gearbeitet). Die Inszenierung als Sequel zu Poupée de cire, poupée de son empfinde ich entsprechend auch als – positiv ausgedrückt – sehr von sich selbst überzeugt.
Vielleicht trennt man sich ja irgendwann von der künstlichen Mini-Frankreich-Rolle, wie nach Publikumswillen bereits geschehen, und setzt auf eigenständige Produktionen.
Ich finde den Song irgendwie schwierig. Im Vorentscheid fand ich ihn noch ganz ok, aber je mehr Zeit vergeht, desto weniger mag ich ihn. Ich weiß gar nicht genau wieso. Es ist ist ja kein schlechter Song und ich finde die Idee dahinter eigentlich ganz ok. Aber der Song ist auch irgendwie repetitiv und ich finde ihn leider etwas langweilig. Bin gespannt wie das Staging wird.
Ach ich find diese Hommage an France Gall’s Lied von damals echt süss und in keiner weise nervig, auch das Repetitive im Lied, tut dem Genuss hier keinen Abbruch. Mit nicht zeitgemäss hab ich eh keine Probleme, bin ja auch nicht mehr der Jüngste und diesbezüglich schmerzfrei – Songs die mir früher gefallen haben, gefallen mir meistens (wenn auch
nicht immer, ein paar Leichen hat da glaube ich jeder im Keller diesbezüglich😂) auch heute noch. Laura animiert mich zum Mitsingen, verbreitet gute Laune und befördert irgendwie das Kind in mir wieder nach draussen (ja, auch mir waren die Puppen meiner Schwester lieber als irgendwelche bescheuerten Autos, die man meinte mir schenken zu müssen😂😂😂😂) .
Ich hoffe Laura und ihre Puppen spielen sich ins Finale durch😇
Fällt bei mir unter „Guilty Pleasure“
Hauptsache Pleasure😃
Puh … das ist leider gar nichts für mich. Erinnert mich an Tante Gertruds Porzellanfigürchen, optisch wie musikalisch. Viel Glück!
Ich mag Porzellanfiguren.
😱 😱 😱
Ich habe sogar ein Elefanten aus Porzellan in der Vitrine.
Aus Meissen?
Gibt es in Meissen Elefanten? 😉
Muss ich heute Abend mal nachschauen.
Sogar weisse: Die weissen aus Meissen.
Das Lied ist nicht langweilig und hat auch irgendwas Niedliches, aber es ist jetzt auch nicht der Überhit, es ist für mich einfach okay. Höre ich es irgendwo, schalte ich es nicht aus, aber von alleine höre ich es mir nicht an. Allerdings singe ich, wenn es denn mal läuft, immer die „nananana“-Teile mit.
„La poupée monte le son“ ist natürlich schon irgendwie eingängig, aber auch zu verspielt. Es hätte locker mit der Performance am JESC teilnehmen können, wäre da aber natürlich wesentlich professioneller als Irland, welches auch einen gefühlten JESC-Beitrag dieses Jahr am Start hat. Dass Luxemburg auf einen alten Beitrag zurückgreift und eine Hommage an diesen ins Rennen schickt, ist natürlich eine echt feine Sache, aber ich bezweifle, dass viele diese Brücke wahrnehmen und die jüngeren Leute könnten „Poupée de cire, poupée de son“ oder France Gall gar nicht kennen.
Mit einer guten Inszenierung sollte es Luxemburg ins Finale schaffen, dort dann aber eher im hinteren Mittelfeld landen.
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr gefällt Lauras Lied. Es hat ihr Spaß gemacht, sich den Beitrag anzuhören und er hat sie aufgemuntert, nachdem wir vorher ein Lied gehört haben, dass ihr gar nicht gefiel.
Natürlich hat sie France Gall erkannt und war total verwundert darüber, sie zu sehen. Ich habe ihr dann den Zusammenhang erklärt, aber dieser wahr für sie nicht zu bemerken.
Die süße Frau Thorn für die Luxen
Tut France Gallens Siegsong verjuxen
Macht uns die Poupee
Mal sehn, ob ich seh
Dass Jurys und Voter sich mucksen.
Als Kind sagte ich auch immer „Luxenburg“. 😉
Ich hätte auch Lëtzebuerg nehmen können, aber das ist ja zum Reimen noch blöder.
Szene: Vor dem Vorentscheid: Youtube zeigt mir täglich den Song auf der Startseite an. Dadurch höre ich ihn mir immer wieder an. Nach und nach mag ich den Song mehr.
Und ich mag ihn immr noch. Ich gebe zu, auch die Version beim Vorentscheid empfand ich wie ein Kinderlied. Beim Revamp nicht mehr. Ich denke das Luxemburg im Finale PLatz 16-20 belegt in meinem Ranking ist Luxemburg auf Platz 12/37.
Außerdem finde ich die Performence interessant. Laura ist wie Puppe angezogen und wird von den Tänzern „gesteuert“. Daher bewegt sie sich so mechanisch. Im laufe des Songs schafft sie es sich immer mehr von der „Steuerung“ zu lösen, dass den Männern nicht gefällt, sie verfolgen sie. Beim Elektroschock und der Bridge kann sich Laura entgültig befreien. Wirft das Puppenkleid ab und dreht mit zwei Backgroundsängerinnen den Spieß um.
Übrigens: Ich hätte nicht gedacht und das auch im letzen Jahr, dass ich Luxemburg beim ESC noch erlebe. Ich kenne bisher einige ihrer frühreren Beiträge.
Ich finde die Umsetzung wie du sie auch beschrieben hast auch sehr stimmig – die Idee, das so zu präsentieren ist wirklich gelungen☺️
So ergibt das Trickkleid Sinn. Danke.
Luxemburg. Viel altes Zeug und zwei Neue, die beide okay sind, aber nicht mehr.
Top:
1961 (ja, der erste Sieger ist auch gleich der beste!)
1972
1973
1988
Flop:
1985
1987
und 1983 ist okay, ich bin ihm aber wegen seines Abschneidens gram. Die Plätze 2, 4 und 5 und eigentlich auch 3 wären die besseren Sieger gewesen.
Ich mag 1983 sehr, Carola als Siegerin gab es leider ja noch später.
„und 1983 ist okay, ich bin ihm aber wegen seines Abschneidens gram. Die Plätze 2, 4 und 5 und eigentlich auch 3 wären die besseren Sieger gewesen.“
Das sehe ich auch so. Si la vie est cadeau schlägt in Fankreisen viel Hass entgegen, der sich zum großen Teil wohl aber nicht gegen den Chanson an sich richtet. 1982 (ohne DE), 1984 oder 1985 wäre er sicherlich keine innovative, aber noch akzeptable und nachvollziehbare Wahl gewesen; 1983 jedoch muss die Entscheidung vermutlich als reaktionäre Provokation wahrgenommen worden sein. Als musikalischer Fuckfinger an Zeitgeist und Populärgeschmack.
Ich mag „Si la vie est cadeau“ sehr, Ofra Hazas „Hi“ finde ich auch ganz toll. Aber ich bin froh, dass „Dzuli“ nicht gewonnen hat, obwohl Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten zu meinen Lieblingsländern beim ESC gehören.
Also, ich finde ja, dass 1983 Platz 14 oder Platz 18 hätte gewinnen sollen. Von den TOP 5 gefällt mir Luxemburg allerdings am besten.
Ein 5/4-Takt macht noch keinen herausragenden Song, Toggie.
😢
Hatte irgendwie schon vergessen dass es dieses Lied auch noch gibt. 😅
Ja, was soll ich dazu sagen?? Mich holt dass einfach überhaupt nicht ab, weder die kindliche Aufmachung noch die Melodie noch ihre hohe und eher unangenehme Stimme. 😐
Ist wirklich ein Bordeliner was die Qualifikation fürs Finale angeht. Könnte knapp rausfliegen und auch genauso knapp weiterkommen. Habe mal für „Platz 21-26“ gestimmt, wird vielleicht ein paar Juroren bezirzen, beim Publikum wird die „Ehrung“ an France Gall aber eher auf taube Ohren stoßen. 🤷🏻♂️
Sorry, für mich ein nerviges Kinderlied. Sorry, hat ja anscheinend eine feministische Botschaft, wie Erika. Es ist echt ein alberner Trend, allem eine Botschaft überstülpen zu wollen. Vielleicht sollte Olly Alexander es noch mal versuchen, das Lied ging ja um die sexuelle Selbstbestimmung Schwuler Männer, also auch sehr profund.
Ich finde es irgendwie witzig. Erika wird gefeiert für ihren feministischen Beitrag,bei Parg regen sich alle auf wegen seiner männlichen Show. Wo ist da eigentlich die Gerechtigkeit? Oder sehe ich das falsch? 🤔🤔🤔
Seh ich 100 pro auch so. Wenn PARG Jetzt erzählen würde, dass er den Beitrag nach irgendeiner überstandenen schweren Krankheit geschrieben hat, um Leute zu ermutigen, würden Leute das feiern.
Ja, Du siehst es falsch. Die Lebenswirklichkeit von Frauen ist nun mal so, dass wir immer noch lange keine Gleichberechtigung haben. Solange es noch Männer gibt, die zu Frauen sagen „Your body, my choice“ (und das nimmt anscheinend gerade wieder zu!), kann man Erikas Beitrag nicht genug abfeiern.
Man könnte männliche Emanzipation ja auch als Loslösen von solch martialischem Getue sehen, was über Jahrhunderte vielen Jungs als männlich eingebleut wurde. Andererseits wird’s natürlich auch diejenigen geben, die sagen, das so etwas urtümlich männlich sei und männliche Emanzipation darin bestehe, sich genau dazu zu bekennen. Nun ja, ich selbst habe ein Bedürfnis, mich so zu geben, nie verspürt, aber die Menschen sind nun mal verschieden.
Ich kann schon verstehen, warum die agressive Männlickeit des Herrn PARG nicht bei allen gut ankommt. Persönlich habe ich damit aber kein Problem, weil ich selbst sehr tough bin … 😉🤣
Ich versteh das auch nicht wirklich, zumal die Leute, die sich davon abgestoßen fühlen , Erikas Performance als feministisch und ikonisch feiern.
Das hat mMn was mit der Asymmetrie der Geschlechter in unserer Gesellschaft und unserer Kultur zu tun. Ich kann das schon verstehen, aber persönlich ist mir PARG lieber als Erika … auch musikalisch.
Cicciolina fand ich damals allerdings super.
In Armenien ist das wahrscheinlich noch ausgeprägter, zumal das Land ja leider öfter im Kriegszustand ist.
Cicciolina fand ich auch super, es hat eine Leichtigkeit, die Ich komme völlig fehlt. Sehe das immer noch als FFF.
Leichtigkeit trifft es als Unterscheidungsmerkmal sehr gut. Ich habe neulich ja auch in Bezug auf Ich komme von schweren Landmaschinen gesprochen.
Verspielt (Cic.) vs verkrampft (Ich komme) trifft es mMn auch gut.
Deshalb habe ich gestern ganz spät in der Nacht auch noch CYP10 in den A & T-Faden (klingt wie ’ne günstige Modekette, wenn man es so abzürzt …) reingestellt. Die Wärme und die natürliche Menschlichkeit, die jener Beitrag verströmt, sucht man heute beim ESC leider vergeblich. Fast alles muss voll auf die 12 gehen, ganz gleich ob das Ziel der 12 das empfindsame Herz oder der wackelnde Po ist …
OT: Etwas amüsantes aus dem Vatikan gestern: Macron disst Trump vor laufender Kamera. Er ignoriert dessen ausgestreckte Hand und legt seine auf Zelenskyy.
https://youtube.com/shorts/mcu0wP-glAY?si=xYHOxtVXz7T7PwT1
Ich mag den Herrn Macron ja generell sehr gerne. Wenn Arroganz in der Kombination mit Bildung und Stil auftaucht, ist das genau mein Ding.
Ich finde seinen blanken, allgemein nicht malignanten Narzissmus faszinierend. Da sind wir nicht die einzigen, bei Bildern und Video von Gipfeln ist er immer vorne Mitte im Bild. Er wirkt auf mich wie ein Präsident in einer Netflix Serie.
Oh. Absolut.
Joel McHale/Community könnte die Rolle spielen, er zieht die Augenbrauen genauso nach oben.
Was für eine Königin! Unsereiner geht schnell zum nächstgelegenen Supermarkt, um sich irgendwas zu holen, das am Samstagabend das Überleben sichert. Laura Thorn hingegen latschte rüber in die Rockhal, um sich die Teilnahme am Eurovision Song Contest zu sichern. Wir sind halt nun mal nicht gleich.
Ich fand es anfangs sehr gewagt, weil ich dachte, dass sich Laura Thorn in die Tradition France Galls stellen würde. Aber tatsächlich scheint „La poupée monte le son“ wie eine Kritik an Serge Gainsbourg, der ja France Gall dazu gebracht hat, unbewusst ein sexuell anrüchiges Lied zu singen, für dass sie sich später schämen sollte. Was würde Monsieur Gainsbourg wohl von „Ich komme“, „Milkshake Man“ und „Kant“ halten?
Da die Auswahl Ende Januar stattfand und lauter kontroverse Sachen kamen, geriet „La poupée monte le son“ zwischenzeitlich in Vergessenheit. Es ist sehr retro, aber wirkt auch nicht wie schlecht gealtert.
Im letzten Jahr hatte Luxemburg ja als nach drei Jahrzehnten zurückgekehrtes traditionelles Grand-Prix-Land noch eine gewisse Sonderstellung und wirkte durch die ewige Abwesenheit wie ein Debütant, auf den man lange so sehnsüchtig gewartet hat. Das ist jetzt ein wenig anders, aber auch im Jahr zwei könnte Luxemburg wieder das Finale erreichen, nur fürchte ich, dass eher ein hinterer Platz herausspringen könnte. Sympathiepunkte wird es aber dennoch geben.
Nettes Lied.
Symphatische Sängerin.
Meloldie bleibt durchaus im Ohr.
Da gint es wesentlich schlimmeres im Semi2.
Besinders Hälfte 1.
Darf gerne weiter.
Dort wird es dan ber irgendwo zwischen Platz 11-26 versacken.
Ich mag es gerade weil es so harmlos und reaktionär ist und weder zehn Songs in einem sein will noch irgendein Haudrauf-Schema bemüht.
Ich liebe es 🙂 Mein absoluter Liebling in diesem Jahr. Schade, dass es viele so schlecht einschätzen 🙁
Einerseits höre ich den Song gerne, andererseits ist mir das auch ein wenig peinlich. Der Song ist schon sehr, sehr altbacken und bieder. Würde in einen ESC der 80er auch gut hineinpassen.
Mein persönlicher Platz 2 nach Erika.
Der Song ist in meiner Playlist auf heavy rotation.
Freue mich, dass die Blogger Benny und Chris ähnlich denken, aber was ist dieses Jahr mit Peter los?
In den letzten Jahren hat er mit Zwölfen nur so um sich geschmissen…☺️
Laura wird das gut machen!
La poupée monte le son
Luxemburg im Jahr 2 nach dem Comeback zeigt, dass es noch das bei mir bekannte und beliebte ESC-Luxemburg ist. Das ist zunächst mal fein. Französisch klingt in diesen Popsongs einfach fröhlich. Die Aufführung ist sehr klassisch bis zum Kostümwechsel und erinnert mich an ESC-Auftritte, wie die von Birthe Kjaer oder Guri Schanke oder auch an Rockefeller Street. Und genau aus den Gründen wird es nach meiner Einschätzung nur den Semi-Auftritt für Laura Thorn geben, auch wenn mir das Lied gut gefällt.
Ich mag den Beitrag, nicht nur musikalisch, sondern auch vor allem auf Grund seines Inhalts. Es passt ja zum „aufgeweckten“ Zeitgeist („#MeToo“), dass die Vergangenheit aber auch gegenwärtige Strukturen kritisch hinterfragt werden. Es ist zwar ein nostalgischer und auch ehrerbietender Blick auf diese Ära, dennoch ist man sich bewusst, dass hinter der glänzenden und romantischen Fassade die Kunst-und Kulturszene Frankreichs aber eigentlich die gesamte Gesellschaft von patriarchalischen und sexistischen Strukturen geprägt war. Frankreich bewegt sich jedoch in letzter Zeit in die richtige Richtung.
Dieser emanzipatorische Moment spiegelt sich auch im Auftritt wieder, mit dem Break und dem Keychange, wo die männlichen Puppenspieler, die sie kontrollieren, einen Elektroschock verpasst bekommen und Laura sozusagen metaphorisch die Schnur durchschneidet und zu einer selbstbestimmten Frau wird. Das ist zwar alles sehr direkt, aber ich finde, ein bisschen Storytelling und auch Theatralik auf der Bühne schadet nie. Vielleicht ist es zu sehr Varieté, und ich finde leider ebenfalls, dass dieser Switch sowohl musikalisch als auch vom Bühnenbild nie wirklich deutlich rüberkommt und die Bedeutung vielen Zuschauern vielleicht entgehen könnte. Ich hoffe, dass man sich noch ein paar Änderungen für die Choreo im Vergleich zum Vorentscheid überlegt hat, weil da ist noch einiges an Luft nach oben.
Der ESC von heute hat ja nun wirklich nicht mehr viel zu tun mit dem „Grand Prix“ in den 60ern, aber formal ist es immer noch ein und derselbe Wettbewerb. Insofern ist es schön, dass mit „La Poupée Monte Le Son“ eine Brücke zur Vergangenheit geschlagen wird und diese beiden Generationen miteinander verbunden werden. Das Lied orientiert sich am französischen Yéyé-Sound der 60er-Jahre, der damals noch jung und spritzig war, aber heute vielleicht eher wie milder Pop-Schlager daherkommt. Vielleicht hätten die elektronischen Sounds und härteren Elemente etwas prominenter vertreten sein sollen, um mehr wie ein modernes Update zu erscheinen. So ist das Ganze doch etwas anachronistisch, aber auf eine Art und Weise, die ich sehr nostalgisch und daher sympathisch finde. Genauso sympathisch wie Laura Thorn, die bei all den exzentrischen und stilisierten Persönlichkeiten in diesem Jahr zwar etwas untergeht, aber dennoch eine hervorragende Bühnenpräsenz und ein strahlendes Lächeln hat. Sie hat etwas sehr klassisches und bodenständiges an sich.
Hieran ist zwar nichts weltbewegend oder innovativ. Ganz im Gegenteil, denn es ist sogar sehr konventionell und vorhersehbar. Aber es ist eine wohltuende Vorhersehbarkeit, falls das Sinn ergibt. Ich bin froh, dass das Lied zum diesjährigen Line-up gehört, weil es mir sehr viel Spaß macht.
Meine Platzierung: 18/37
Hervorragend. Du sagst das wie immer differenziert und fair vieles, was ich exakt genauso sehe. Prima! Da kann ich mich unten in meinem Kommentar kurz fassen 🤗😉👍
Mal wieder vielen lieben Dank, lieber Dennis 🙂
Differenziert und fair zu sein ist mir sehr wichtig, daher freut es mich, dass es auch so rüberkommt
💯
Das Lied scheint mir wirklich nur für jenen Teil der Bubble geschrieben zu sein, der „Poupee de cire, poupee de son“ a) überhaupt kennt und b) auch gut findet. Das ist an sich schon ein zu gewagtes Konzept mit einer zu spitzen Zielgruppen, aber dann füllt die Hommage die Fußstapfen des Originals auch noch nicht mal ansatzweise aus. In mir ruft der Beitrag leider nur eines hervor: akute Genervtheit.
Ich glaube, dieses Jahr könnte es für Luxemburg sehr eng werden.
Diesen Song liebe ich.😍
Sicher nicht die ganz große Kunst, aber ein schöner Gute-Laune-Ohrwurm. Ein bisschen fluffige Leichtigkeit kann man ja gerade in diesen Tagen gut gebrauche.
Hmmm…. schwer zu sagen, wie der Song abschneiden, ich hoffe (und glaube eigentlich auch) dass Luxemburg das Finale erreichen wird. Dort schätze ich ihn knapp außerhalb der TOP 10 ein, … Platz 11 oder 12.
Für mich leider überhaupt nichts. Das Lied ist sehr anstrengend und dann noch die Bühnenshow und das Outfit beim VE. Meine 37/37. Ich liebe Luxemburg, bin in der Grenzregion aufgewachsen. Aber selbst mit Sympathiepunkten bleibt es bei mir ganz hinten.
Ich krieg in der letzten Zeit immer einen schlimmen Comment te dire adieu-Ohrwurm davon. 😬
Mein Platz 37 oder 36 dieses Jahr. Streitet sich noch mit Irland um die Rote Laterne.
Song: Gut.
Stimme: vielseitig, Trommelfell genießt.
Darbietung: Frühling
Instant Appeal: Lieb, nett, usw.
Hausjury: Weiter So
Knapper Einzug ins Finale und dann ein klarer Kandidat auf den letzteh Platz, wobei dank frankophiler Länder wohl noch mehr Punkte zusammenkommen dürften als für Großbritannien.
Luxemburg. Ach ja, das ist doch eine nette Nummer für das Line-up in Basel. Vielleicht etwas zu viele Junior-ESC Vibes, aber da hat der Revamp geholfen denke ich und Lauras Message ist ja durchaus erwachsen 👍 Die Hommage an France Gall finde ich rührend, auch wenn wir Laura und ihr Lied natürlich nicht in eine Reihe mit ihr stellen können. Mit einer verbesserten Bühnenperformance würde ich Laura gerne im Finale sehen. Bonne chance, Luxemburg! 🍀
P.S. Wer auf leichte französische Popmusik steht, mag sich das hier einmal ansehen – in meinen Augen etwas reifer und moderner, gleichzeitig aber einfach nur Good Vibes 🕺 Das wäre doch auch toll gewesen auf der ESC Bühne…https://www.youtube.com/watch?v=mDtvrQB_Gck
Santas Stimme ist jedenfalls schon mal sehr gut 👍
Danke für den Tipp.
Bei Luxemburg sind wir recht eng zusammen, ich sehe sie vielleicht ein klein wenig besser ☺️
Also für Tipps in Sachen Frankreich, französischer Musik und Co bin ich dein Mann! Jederzeit! 😏😉🫶💙🤍❤️
Schön, dass dich mein Tipp erreicht hat! Und deinen Kommentar zu Luxemburg 2025 schaue ich mir natürlich direkt mal an!
Ein wirklich gelungener, netter kleiner Retro-Song mit einer schönen Reminiszenz an France Gall. Natürlich ist das kein Meisterwerk, aber ein Ohrwurm, der mir seit dem ersten Hören Spaß macht.
Die Liveperformance muss sich verbessern, das ist ganz klar, aber ich bin da auch zuversichtlich, dass RTL das hinbekommt. So oder so kann ich mir nicht vorstellen, dass Luxemburg im Semi ausscheidet, aber im Finale werden sie die linke Hälfte wohl nicht erreichen.
Semi: 5/16
Gesamt: 10/37
Tipp: Platz 16-20
Auch wenn ich die Erklärungen zur Performance gelesen habe, passt die Performance meiner Meinung nach einfach nicht zum Inhalt. Ich denke nicht, dass der Durchschnittszuschauer aus einer pinken, zuckersüßen Puppen-Performance die emanzipatorische, feministische Botschaft hinauslesen kann. Auch ich empfinde immer noch eine große Bild-Ton-Schere, zumal das Puppen-Thema in der Vergangenheit auch schon so oft so viel besser umgesetzt wurde.
Ich mag Luxemburgs Song und wippe dabei mit. Würde Laura Thorn schon gerne im Finale sehen. Ich fand sie aus dem Vorentscheid auch die beste. Der Song mag einfach gestrickt sein, mir macht er gute Laune.
Vielleicht wird es knapp mit dem Finale, wenn sie reinkommt wird es vielleicht nur Platz 21-26.
Das ist in diesem Jahr wirklich mein absolutes Guilty Pleasure! Ich mag den Song total!
I love it
Ein süßes Lied, vielleicht auch ein bisschen zu süß. Luxemburgs Beitrag geht schon in Richtung Siegel-Ware, und das ist nicht mal böse gemeint, denn durch seine Leichtigkeit hat es ein Alleinstellungsmerkmal in einem von Drama, Dance und Sex geprägten Jahrgang. „La poupée monte le son“ hat richtig starke und eingängige Strophen, die leider in einen sehr generischen Refrain münden, der leicht nerven kann. Auch wenn ich die Inszenierung im Vorentscheid mochte, so ist mir der letzte Teil auch etwas zu billig. Und die langen Töne im Finale zerstören es auch ein wenig. Dennoch ein Lied, was man gut ab und zu hören kann. Ob es für das Finale reichen wird? Ich weiß es nicht. Wirklich nicht.
Prognose: Halbfinale 10/16 (60%) -> Finale 21-26
Meinung: Platz 15/37 (7 Punkte)
Ein guter Song platz 15 in meinem Ranking!
Luxemburg, ich mag das Lied und sie ist mega attraktiv. Bin irgendwie auf die Bühnenshow gespannt, stelle mir irgendwie Puppenspieler auf die Bühne vor. Finale ja und dort so Platz 14-20.
Mein Lieblingsbeiträge aus Luxemburg sind die von Anne-Marie David und Vicky Leandros, bei letztere muss ich sagen, dass ich die im Jahr 2016 zufällig mal gesehen habe, sehr bodenständige Frau.
Mein Ranking:
01.Österreich🇦🇹
04.Finnland🇫🇮
05.Schweden🇸🇪
06.Norwegen🇳🇴
07.Island🇮🇸
08.Schweiz🇨🇭
09.Albanien🇦🇱
10.Litauen🇱🇹
11.Niederlande🇳🇱
12.Australien🇦🇺
13.Tschechien🇨🇿
14.Luxemburg🇱🇺
15.Lettland🇱🇻
16.Ukraine🇺🇦
17.Israel🇮🇱
18.San Marino🇸🇲
19.Belgien🇧🇪
20.Polen🇵🇱
21.Italien🇮🇹
22.Estland🇪🇪
23.Aserbaidschan🇦🇿
24.Griechenland🇬🇷
25.Portugal🇵🇹
26.Kroatien🇭🇷
28.Slowenien🇸🇮
29.Montenegro🇲🇪
31.Irland🇮🇪
32.Georgien🇬🇪
33.Zypern🇨🇾
34.Spanien🇪🇦
35.Armenien🇦🇲
36.Denmark🇩🇰
Dieser Song ist so belanglos bis albern für mich, dass ich ihn nicht im Finale brauche.
Daher mein Tip: bleibt im Halbfinale hängen!