„Europapa“, „Rim Tim Tagi Dim“, „We Will Rave“ – und so weiter und so fort. Selten hatte ein ESC-Jahrgang so viele tanzbare Beiträge zu bieten wie in diesem Jahr. Da passte es sehr gut, dass sowohl das schwedische Fernsehen als auch private Akteure den ESC-Fans im Malmö eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Feiern und Tanzen boten – wie etwa im EuroClub (Aufmacherfoto). Selbst die ansonsten recht strikten Sperrstundenregelungen in Schweden konnten die Party nicht stoppen.
Viele ESC-Fans waren gar nicht begeistert vom Austragungsort Malmö. Wie sollte man in dem verschlafenen Städtchen denn richtig Party machen? Außerdem schien die übergroße Konkurrenz von Kopenhagen auf der anderen Seite des Sundes jegliche Initiative aussichtslos erscheinen. Aber die Schweden ließen sich nicht lumpen.
EuroClub
Auch in diesem Jahr war der EuroClub der Dreh- und Angelpunkt für die Fans und Journalist*innen vor Ort – und bisweilen auch für die Künstler*innen und die Delegationen. Untergebracht war er im Event-Komplex Malmö Live, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier gab es gleich zwei Dancefloors – Kuben und Kongressen. Im größeren der beiden gab es auch eine große Bühne, auf der in der ESC-Woche diverse ESC-Künstler*innen oder Teilnehmer*innen von Vorentscheiden auftraten.
Außerdem fand vor dem EuroClub der Türkise Teppich und die Opening Party statt, bei der dann wirklich viele Acts des aktuellen Jahrgangs am Start waren. Für schwedische Verhältnisse unüblich durfte der EuroClub an allen Tagen bis 5 Uhr morgens geöffnet sein.




Der EuroClub wurde intensiv vom schwedischen OGAE-Fanclub Melodifestivalklubben gesteuert und bespielt. So konnte den Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm geboten werden. Der Club kümmerte sich auch um den Zutritt – und da lag wohl der größte negative Punkt, denn die Schweden sind bei der Anzahl der in einer Location zugelassenen Gäste sehr rigoros. Die Tickets für den EuroClub waren im Vorverkauf schnell vergeben – und das nur an Mitglieder der OGAE-Fanclubs. Ein spontaner Besuch war da unmöglich.



Für die Musik waren an allen Abenden die internationalen DJs verantwortlich. Typischerweise gab es zwei Schichten pro Abend – von 22 bis 2 Uhr und von 2 bis 5 Uhr. Leider gab es hier keine musikalische Absprache zwischen den DJs, so dass es leicht passieren konnte, dass man nach einem Wechsel vom Kuben in den Raum Kongressen ein Lied hörte, das gerade zuvor auf dem anderen Dancefloor gespielt worden war. Leider traf das ab und zu auch bei der Übergabe von der ersten auf die zweite Schicht zu. Insgesamt war aber die Stimmung fröhlich und ausgelassen – und es wurde viel getanzt, gefeiert und gelacht.

EuroFanCafé
Das EuroFanCafé war im Eurovision Village in Folkets Park untergebracht. Über das Eurovision Village und die Eurovision Street hatten wir hier schon ausführlicher berichtet. Ursprünglich war für das EuroCafé – wie beim ESC 2013 – das Moriskan mit zwei Dancefloors als Location vorgesehen. Allerdings hatte sich dessen Team dem Boykott gegen die Teilnahme Israels am ESC angeschlossen, so dass das EuroCafé kurzfristig ins Amiralen umziehen musste.

Damit einher ging auch die Tatsache, dass es im EuroCafé nicht mehr zwei, sondern nur noch einen Dancefloor gab. Das war doppelt schade, denn hier hatten die internationalen DJs tatsächlich vorgesehen, dass im kleineren Raum immer Musik mit einem bestimmten Thema gespielt werden sollte. Geplante waren zum Beispiel ESC-Diven, 80er und 90er beim ESC oder ESC-Songs in Landessprache. Diese Idee wird – so die örtlichen Gegebenheiten es hergeben – sicher in Basel wieder aufgenommen.

Der Autor war selbst nur an einem Abend im EuroCafé – und zwar als DJ. An diesem Abend gab es ein Island-Special u.a. mit Hera Björk und Friðrik Ómar. Die Stimmung war gut; aber leider war die Location nur zur Hälfte gefüllt. Außerdem war hier um 3 Uhr Feierabend – da ging die Party im EuroClub noch zwei Stunden weiter.
EUROfansCLUB in Malmö und Kopenhagen
Nochmal EuroClub? Nein! Der offizielle EuroClub (siehe oben) ist nicht dasselbe wie der EUROfansCLUB. Das ist eine rein kommerzielle Veranstaltung der Eurodrama Entertainment Group mit Sitz in Barcelona. Der irritierend ähnliche Name ist ganz bewusst gewählt, um am wirtschaftlichen Erfolg des EuroClubs partizipieren zu können. Ähnlich irreführend ist auch die Werbung der Veranstalter. So heißt es auf der Seite für den EUROfansCLUB in Malmö bzw. Kopenhagen:
„The EUROfansCLUB was the biggest after show party location during the Eurovision Song Contest in Italy and UK. A place where fans, press members, artists and workers meet each other to celebrate music.“
Das ist zumindest im Hinblick auf den ESC in Liverpool sachlich falsch. Zweifelsohne war dort der offizielle EuroClub größer und auch der mit Abstand relevantere Treffpunkt von Fans, der Presse und Künstler*innen.
Dennoch hat sich der EUROfansCLUB in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen seines problemlosen Zugangs für alle, die bezahlen, als Auffangbecken etabliert. Gerade in Malmö, wo man Mitglied eines offiziellen ESC-Fanclubs sein musste, um in den EuroClub zu kommen, war der EUROfansCLUB eine Alternative – wenn auch mit deutlich weniger Auftritten von Stars.

Das rein kommerzielle Denken der EUROfansCLUB-Macher war in diesem Jahr auch der Grund für sie, gleich zwei Locations zu bespielen – der Etage Nightclub in der ESC-Stadt Malmö selbst und den Club Mirror in Kopenhagen. Dort brachten diverse DJs (allerdings nicht die internationalen OGAE-DJs, die u.a. im EuroClub im Einsatz waren) die Leute zum Feiern, es gab Auftritte von ESC-Acts und auch das diesjährige WIWI JAM von Wiwibloggs fand dort statt. Das war allerdings bereits in Liverpool mit ganzen drei Auftritten nur noch ein Schatten seiner früheren Erfolgsjahre wie 2017 in Kiew.
Umso größer war jedoch das Staraufgebot, das am 4. Mai – also eine Woche vor dem ESC-Finale – bei der letzten ESC PreParty auf der Bühne stand: MalmöHagen. Neben diversen Künstler*innen aus dem diesjährigen Jahrgang waren auch diverse Vorentscheid-Acts und frühere ESC-Teilnehmende zu erleben.
Wie hat Dir das Party-Angebot beim ESC in Malmö gefallen? Was hat gut funktioniert und was weniger? Und was sollten die Organisator*innen für den ESC 2025 in Basel unbedingt übernehmen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
In der Reihe „Malmö Memories“ bereits erschienen:
- Mein erster ESC – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
- Im selben Hotel wie Eden Golan und die israelische Delegation
- Neue Podcast-Folge von „ESC BITE“: Ein sehr persönlicher Rückblick auf den ESC 2024
- Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2024
- Effizient, praktisch, gut – der ESC 2024 profitierte von der erfahrenen Gastgeberstadt Malmö
- Die Eröffnungs-, Pausen- und Closing-Acts des ESC 2024
- So war das ESC-kompakt-Treffen beim Eurovision Song Contest 2024
- Wie hätte Joost Klein mit „Europapa“ für die Niederlande im Jury-Voting beim ESC 2024 abgeschnitten?
- Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 1
- Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat Österreich abgestimmt
- Erneut keine Jurys: Welche Auswirkungen hatte das reine Televoting in den Halbfinalen des ESC 2024?
- Das waren die Unterschiede im Jury-Voting und Televoting beim ESC 2024
- Geht die Ära der Dancebreaks beim Eurovision Song Contest langsam zu Ende?
- Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 2
- Die Qualifikations-Chancen nach dem ESC 2024
- Bringt TikTok die junge Generation auf den ESC-Geschmack?
- Wie hätte sich das Ergebnis des ESC 2024 mit den Votingsystemen der Vergangenheit verändert?
- Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat die Schweiz abgestimmt
- Das waren die ESC kompakt Reactions 2024
- Inklusive kurzfristiger Absagen: Das waren die Spokespersons beim ESC 2024
- Eurovision in Dänemark – Die Stimmung auf der anderen Seite des Öresund
- Komm, wir fahren nach Amsterdam – meine erste Eurovision Pre-Party
- Nach „Das deutsche Finale 2024“ – Wie geht es 2025 mit der deutschen Vorentscheidung weiter?
- Wie gut haben die Wetten, Leser und Blogger den Ausgang des ESC 2024 vorhergesagt?
- Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat Deutschland abgestimmt
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.





Ich bin verwirrt – „diverse DJs”? Will DP uns sagen, dass er Non-binär ist?
Vielen Dank für diesen kurzen Rückblick!
Hoffentlich haben auch alle Kameras an den jeweiligen Orten funktioniert!
Endlich hat das Tänzelfest ein Malmö Nemories Artikel.
Apropos Party:
Bin mal gespannt ob es hier einen Bericht der Eurovision Dance Night aus Stuttgart letzten Samstag gibt.
Ich werde jetzt mal ein schlimmes Geheimnis beichten: Ich höre so gut wie keine ESC-Musik. Eigentlich höre ich ESC-Lieder nur, wenn ich alle paar Jahre meine Jahreslisten überarbeite (mit 2 Stellen hinter dem Komma und lieben Grüßen an den Pinguin) oder wenn ich an einem Watchalong teilnehme. Bei den Watchalongs sind wir allerdings schon im Jahre 2020 angekommen, sodass nur noch wenige Jahre fehlen. Wenn der WA 2024 vorbei ist, wird auch damit Schluss sein. Dann bleiben nur noch ungefähr 50 ESC-Lieder, die ich mir vielleicht 2 bis 3 x pro Jahr anhöre.
Spontan fallen mir da ein: DNK63, LUX65, ITA66, YUG+SWE67, BEL+FRA68, PRT71, CHE72, FRA+FIN79, BEL83, PRT84, TUR89, FRA92, NOR+SWE93, CYP+IRL94, CYP+DNK+POL95, POL+PRT96, SVN+GRC97, UKD98, HRV+MDA05, BIH06, SRB+TUR08, FRA+MDA09, GEO16, PRT+HUN17, ITA+HUN18, UKR21 etc …
Da mir diese 39 Lieder spontan eingefallen sind, gehe ich davon aus, dass das auch meine AllzeitlieblingsESCbeiträge sind. Da könnt Ihr mal sehen, was für einen abseitigen Musikgeschmack ich habe. 😜🤓😎😱🤣😉
Ich beichte auch mal was, ich höre eigentlich gar keine Weihnachtsmusik, aber im Dezember kann ich mich nicht beherrschen, das ist leider der Monat, wo ich sowas höre von Last christmas, usw. Ja ich weiss, ich sollte mich schämen, dass ich Weihnachtsmusik nur im Dezember höre. 🤓🤓🤪🤪😱😱🤣🤣🥳🥳
Weihnachtsmusik höre ich gar nicht. Abgesehen von den leckeren selbstgebackenen Keksen meiner Mutter kann ich mit Weihnachten nichts anfangen …
Früher habe ich Weihnachten mehr gemocht. Seit paar Jahren durch die Arbeit und teils auch die milden Winter, kommt da leider immer weniger Weihnachtsgefühle auf. Dann noch die vollen Weihnachtsmärkte da fühle ich mich auch nicht wohl. Meist dann erst ein paar Tage vor Weihnachten. Aber schmücken tue ich trotzdem, dass muss sein.
Dabei ist Little Drummer Boy so richtig ESC-tauglich:
😀 😀
Ach, dann empfehle ich dir das ganz wunderbare Album „It’s Snowing on My Piano“ von Bugge Wesseltoft, das könnte dich (so wie mich) mit Weihnachten versöhnen.
Hab ich mir notiert.
Ich hör nur Schlager-Raves. Und Songs aus unseren VEs.
Natürlich von größten Schlager-Raver aller Zeiten: (Duck und weg) 🤣🤣🤣😵
Allgemein hab ich nix gegen Weihnachtsmusik. Gibt ja auch einige gute Rocksongs dazu. Allerdings:
Nooooo!
Mein All-Time-Favorite-Weihnachtslied dürfte Do They Know It’s Christmas? von Band Aid sein.
Bei mir sind es mehrere Favoriten, Melanie Thornton mit Wonderful Dream, was ich früher sogar im Sommer gehört habe 🤣🤣. Dann noch von Shakin Stevens, Mariah Carey (die anderen Lieder von ihr kann ich aber gar nicht hören).
Das von Shakin Stevens find ich auch recht nett. Aber dann doch eher so was: 😉
Dropkick Murphys – „The Season’s Upon Us“ (Video) (youtube.com)
Set It Off – This Christmas (I’ll Burn It To The Ground) – YouTube
Ramones – Merry Christmas (I Don’t Want to Fight Tonight) (Official Music Video) (youtube.com)
Ich finde noch Chris Rea mit driving home gor christmas
Kelly Clarkson mit run Rudolph run
Carnie & Wendy Wilson mit Hey Santa sowie Rudolph the Rednosed Reindeer sowie Jingele Bell Rock
Jona Lewie mit Stop the Cavalry
Brenda Lee mit Rocking Around The Christmas
Eurythmics mit Winter Wonderland
Kate Winslet mit What If
Sia mit mehreren Songs
Frank Schöbel mit Hey du Weihnachtsmann
Michael Buble das Album
Das sind viele.
Kein Cliff Richard mit Mistletoe and Wine?
Das höre ich auch gelegentlich. Ich habe ja ne playlist mit über 1.000 Liedern. Sehr viel auch mit Country.
Mein All-Time-Favourite-Weihnachtslied ist All I Want For Christmas Is You von der guten Mariah. Das würde ich mir sogar auch im Sommer anhören, da ich es auch als Song an sich so toll finde.
Auf Platz zwei folgt dann Ho Ho Ho von TEYA & Salena und auf Platz drei Driving Home for Christmas.
Nur 2 Stellen hinter dem Komma? Eine Schande!
Bei Dansevise gehe ich 100% d’accord, wie Du weißt.
Ich hatte in meiner Liste Alcohol Is Free vergessen. Ich glaube, das magst Du auch ganz gerne. 😎
Genau – Ilias Kozas!
Aha, Du magst also nicht das Lied, sondern den Mann, der es vorträgt.
Beides! Gehört bei mir immer zusammen.
An Slimane reicht er aber nicht heran, oder??😜
Ich finde Ilias attraktiver als Slimane.
Die Frage war ja auch nicht an dich gerichtet.😉
Nicht ganz 😜
Regnet heute fast den ganzen Tag hier, Herbstluft…
Ja, bei mir auch, passend zum Ferienende.
Habe am Donnerstag Termin beim Zahnarzt, nicht wirklich Bock drauf.😅
Ja mit den Ferienterminen hattet Ihr immer mehr Glück als wir, später. Wir waren immer im August zurück zur Schule, wärmster Monat grrrr
Was machst sonst so?? Gucke gerade die vierte Staffel von OUAT an, in der ersten Hälfte mit dem Arendelle-Arc.
Endlich ein wenig frische Luft zum Durchatmen! 😀
nicht zu vergessen, die Alkohollobpreisung, wegen Ex-Jobs als Barkeeper!
In dieser Liste fehlt Gre 76. Daran darf man eigentlich nicht vorbeihören.
Das mag ich auch sehr gerne, aber ich höre es nicht regelmäßig. Ganz wie PRT76. Das ist auch ein toller Beitrag, den ich sehr selten höre.
Erstaunlich wenig Lieder der 70er sind dabei.
Aus den 80ern sind es noch weniger (3). Ich finde den ESC zwischen 1972 und 1989 ziemlich dürftig, aber umso mehr strahlen natürlich die wenigen Perlen, die diese Jahre hervorgebracht haben. Und natürlich gibt es auch dort noch mehr Lieder, die ich mag … aber offensichtlich mag ich sie nicht genug, um sie regelmäßig zu hören. Da könnte ich z. B. DEU78 und DEU81 nennen oder auch ISR+NOR88.
Ich kenne von deiner Liste zu mindestens 5 Lieder, die ich auch gerne höre, 4 sind aber recht aktuell, ein älteres ist dabei, das ist von Luxemburg 65. Bei den älteren Lieder kenne ich leider meist nur die Siegertitel oder die deutschen Beiträge. Den ersten ESC wo ich mich richtig daran erinnern kann, dass ich den voll gesehen habe, war der mit Max Mutzke, allerdings haben mich damals musikalisch mehr die Sieger und deutschen Beiträge interessiert, dass ist allerdings mittlerweile zum Glück anders.
Du kannst meine Liste ja mal komplett durchhören. Ich verspreche, dass sich das lohnt. 😜🤓😎
Sag mir nichts was ich nicht ohnehin schon die ganze Zeit geahnt habe.
Du hörst doch bestimmt 365 Tage im Jahr nur „Storie di tutti i giorni“ von Riccardo Fogli. 😀
Das wahrscheinlich in Dauerschleife.
Meine Riccardo Fogli-Phase liegt definitiv in der Vergangenheit. Andererseits kann ich Rossini in Dauerschleife hören.
Du hörst echt regelmäßig Bana Bana? Gratuliere zu dieser Leistung! 🙃 1989 war das einer meiner Lieblingsbeiträge, neben Schweden und Island. Ach, wie oft habe ich nach der Türkei die Kasette zurückgespult… Jetzt wäre mir das viel zu anstrengend, aber singen tu ich’s oft – und dazu gut gelaunt durch die Wohnung springen!
Ich höre mir allerdings nur den ESC-Liveauftritt an. Das Orchester ist der WAAAAAHNSINN. 😍
Ohhh, da sind einige meiner All-Time-Favorites dabei!
UKR21 -> Go_A (einmalig!)
HUN18 -> AWS (RIP Örs 🙁 )
GEO16 -> Nika!!
FRA09 -> Patricia 🙂
MDA05 -> Zdob Si Zdub!!
BEL83 -> Pas de Deux (Kult 😀 )
Go_A laufen aktuell mit ihrem Song Dumala rauf und runter. Bei Zdopäb si Zdub ist es trenetul (Hey ho Let’s Go Song von 2022 glaube ich) der gehört zu meinen All Time Favoriten
Trenuletul feiere ich heute noch. Gehört auch zu meinen All-Times. Eigentlich alle drei Beiträge von Zdob și Zdub.
Athena mit For Real (Türkei 2004) ist bei mir noch ganz vorne mit dabei.
Im Euroclub hat es mir sehr gut gefallen. Ich bin jeden Abend dort gewesen, mit Ausnahme des Freitags vorm Finale, da ich dort schon die ersten Anzeichen meiner Infektion (ohne zu wissen, was es ist, habe es auf Erschöpfung geschoben) gespürt und mich dann lieber ausgeruht habe. Das Finale und die Grand Final-Party wollte ich unbedingt mitnehmen, darum habe ich den einen Abend verzichtet.
Jeder Abend hat großen Spaß gemacht und ich habe noch nie so friedlich und entspannt gefeiert wie dort. Für mich als Frau war es vorallem ne tolle Sache, nicht angegraben oder belästigt zu werden, wie es in den „normalen“ Clubs leider sehr üblich ist. Raufereien habe ich, wie man sie sonst von Partys kennt, auch keine gesehen.
Mir persönlich hat es auch extrem zugesagt, mit lauter Gleichgesinnten zu Musik aus dem ESC-Universum zu tanzen und alle hatten gute Laune. Schön fand ich es auch, mit den Bloggern vor Ort zu feiern und einige Lesende von hier kennenzulernen und dass es die Möglichkeit gab, (ehemaligen) ESC- und Vorentscheidungsteilnehmenden zu begegnen bzw. sie auftreten zu sehen.
Ich freue mich schon aufs nächste Jahr in Basel und hoffe, so viele wie möglich von euch (wieder) zu sehen. 😊
Ich fand es auch herrlich im Euro Club Marina, für mich gab es da absolut nichts zu verbessern, so wie es war, war es perfekt☺️ Die Nächte in den ESC Wochen durchzutanzen ist für mich genau so eine Freude wie der ESC an sich. Sowohl die Auftritte aktueller Acts als auch früherer Teilnehmer sind zwischendurch im Club immer wie ein „Überraschungsei“ (wer wird wohl heute wieder dabei sein?😉). Tanzen inmitten der ganzen ESC Fans, die unvergleichliche Stimmung, ausschliesslich ESC Songs, wann har man das sonst? Deshalb ist es eben auch so etwas Besonderes. Ich liebe es zu tanzen, bis ich irgendwann meine Füsse nicht mehr spüre – und dieser Jahrgang war ja auch sehr tanzlastig, das hat mich sooo gefreut. So schön war es auch dich, Benny und viele andere kennenzulernen.
Und du hast recht, es geht da einfach harmonisch zu, eben wie ne grosse Familiy☺️.
Freu mich auch schon wie Bolle auf Basel, das wird sicher wieder genial😘
Schön, dass du das auch so siehst und dir der Euroclub so viel Freude bereitet. 😊 Nächstes Jahr müssen wir dann unbedingt wieder zusammen feiern und tanzen! 😘
Und vorallem ein vernünftiges gemeinsames Foto machen. 😃
Das machen wir ganz sicher Marina, ich glaube wenn man Mal ESC infiziert😂 ist, ändert sich das auch nie mehr, egal wie alt man ist. Ein Foto ist dann in Basel wirklich Pflicht😉 Übrigens bist du bei meinen Fotos zur Bühne vor Beginn des 1. Semi in der Halle tatsächlich einmal mit drauf😂- ich hatte das erst viel später bemerkt, als ich mir die Bilder nochmal angeschaut habe, dass du gar nicht sehr viel weiter vorne warst als ich☺️ du hattest dein silbernes Krönchen auf😉 Ach, ich denk noch so wahnsinnig gerne an diese Woche zurück- das war sooo schön…
Wie oft wurde eigentlich Kaleen, Abba und natürlich Aiste gespielt, die Information kann ich hier nicht finden. 🤔🤔😎😎😉😉🥳🥳
Kaleen wurde tatsächlich jeden Abend mehrmals gespielt und einmal ist sie auch im Euroclub aufgetreten. „Waterloo“ von Abba lief, meine ich, so drei bis vier Mal. Aistes Meisterwerk habe ich leider bewusst nicht wahrgenommen. 😀
Ach sehr schön.
Ich gebe ja zu das Kaleen diese Jahr so irgendwie neben Nebulossa mein Guilty Pleasure ist, dass habe ich im Sommer oft gehört, in letzter Zeit allerdings weniger. Bei Kaleen’s Lied, fehlt halt leider eine etwas kräftigere Stimme. Aber die kann sich Kaleen ja nicht aussuchen.
Das Abba paar mal gespielt wurde freut mich sehr. Ich bin damals in den 90ern über die A-Teens auf Abba gekommen. Am Anfang dachte ich sogar bei den A-Teens, dass die die Lieder selber geschrieben, haben aber als Teenie habe ich mich um sowas nicht gekümmert was Original oder Cover ist, dass kam dann halt später. Bei Abba muss ich sogar zugegeben, dass ich die besser finde und wesentlich öfter höre als The Beatles oder Rolling Stones.
Bei Aiste, muss ich zugegeben, dass ihr Vorentscheidungssong ok ist, aber auch nicht das Rad neu erfindet. Die 2 Songs die sie danach aufgenommen hat, finde ich da wesentlich besser.
Es gab allgemein viele ESC Lieder die mir diese Jahr sehr gefallen haben, das waren die anderen Jahre deutlich weniger. 12 Lieder höre ich extrem gerne und ca 8-10 weitere die ich ab und zu mal höre. Die anderen Jahre waren es meist so um die 5 -10 Stück die ich gerne gehört habe. Es hängt aber auch teilweise mit der Inszenierung zusammen. Wie zum Beispiel Bambie Thug / Gate, ohne die Inszenierung konnte ich nichts mit was anfangen, durch die Inszenierung hat es mich dann erreicht.
Allerdings kann es auch nach hinten gehen, wie bei Silvester Belt, den Song fand ich gut aber der Auftritt hat mich nicht erreicht.
Fand es ja ein bisschen schade, dass Luna im Halbfinale ausgeschieden ist. Find’s sie eigentlich ganz süss, die Stimme angenehm und der Song jetzt nichts besonderes, aber es jetzt auch nicht so schlecht. Allerdings war die Performance schon etwas merkwürdig, Aber sehr gut, dass Luna hinterher gefeiert hat, und sich nicht traurig versteckt hat. Ich meine, traurig wird sie schon gewesen sein, aber wichtig ist halt, dass man versucht, die Zeit trotzdem zu genießen, und nicht den Kopf hängen lässt.🙂
Geht mir auch so. Ich hatte den Beitrag sogar unter meinen persönlichen Top 12. Sicher nichts Besonderes und eine etwas hektische Performance. Trotzdem fand ich es noch besser als viele andere.
Problemloser Zugang für alle die bezahlen…DAS finde ich gut. DAS wird sich natürlich auch durchsetzen.
Geschlossene Gesellschaft wird sich nicht durchsetzen.
wiwibloggs…
In der letzten Saison nur 15 Vids mit über 100K Views. Bestes erreichte 290K.
Langjähriger Durchschnitt ohne das Maneskin Video liegt bei 15,9K Views je Video.
In dieser Saison hat Wiwibloggs 648 Videos rausgebracht davon ’nur‘ 107 mit Views über dem Durchschnitt des Channels (also 15K+ Views). 541 kamen auf unter 15K Views.
Schnitt in dieser Saison dürfte insges. knapp unterhalb 10K je Vid gelegen haben.Gesamtviewzahl 2024 lag bei round-about 7,5 Mio für Videos dieser Saison.
22 Vids mit Original Content kamen auf über 50 K Views, davon 12 Reaction Videos. Die meisten erfolgreichen Vids bei wiwibloggs haben die Musikstücke zum Inhalt.
Isaak bezogene Beitrage: mind. 8 Vids mit zus. 60K (davon 30K Songmitschnitte/2 Vids).
Mit seiner Einschätzung „could become a very big hit in germany“ lag William auf jeden Fall komplett daneben, obwohl er zuvor behauptete Isaaks Song wäre ‚just another shape of cheap Vanilla beige“. Platz 12 war nicht im Entferntesten Williams Tipp für Isaak…
mind 941,2 K Views erzielten Wiwibloggs Videos mit Joost Klein Inhalten.
mind 860 K gabs für Baby Lasagna,
mind.741,5 K für Angelina Mango,
mind. 561,4 K für M&M (15 Videos und damit die meisten für einen einzelnen Act)
mind. 300 K bis 400K für Marina Satti, Nebulossa,Bambie Thug,Kaleen und Alyona Alyona & Jerry Heil,
mind. 250 K bis 300 K für Teya Dora,Slimane und Nemo Content,
mind. 200 K bis 250 K für Olly Alexander und Ladaniva.
Die oben genannten 14 Acts sorgten mit bis zu 15 Vids je Act und zusammen etwas über 100 Vids für fast 80% aller Views.
Eden Golan (1 video) 52,9 K.
Bei Reaction Videos ist wiwibloggs mit um die 1 Mio Views eindeutig immer noch Marktführer unter den Channeln, die sich vorwiegend mit ESC Content beschäftigen.
„Problemloser Zugang für alle die bezahlen…DAS finde ich gut. DAS wird sich natürlich auch durchsetzen.
Geschlossene Gesellschaft wird sich nicht durchsetzen.“
Finde ich auch besser. Der ESC soll doch für alle da sein, die feiern wollen. Nicht nur für eine elitäre Gruppe. Nehme mal an, dass es trotzdem Eintritt kostet, ob man im Fanclub ist oder nicht. Falls ich völlig falsch liege, korrigiert mich bitte. War noch nie bei so einem Event. So, habe ich mich jetzt unbeliebt gemacht… ups.😀
für alle geht grundsätzlich nicht, da z.B. nicht alle das Geld haben. Ist aber bissl gerechter, als Zugang nach iwelchen hypokritischen Kriterien zu beschränken.
Wollen mehr Leute ‚rein‘, als die Kapazität hergibt, sollte First-come, First-serve gelten („die beliebte Schlange“).
übrigens: In allen Clubs in Basel (es gibt aber nur 3 richtige Clubs die bissl grösser als Dorfdiscos sind, Moon Basel in Kleinbasel und Singer Klub und Balz Klub im beliebteren Großbasel) gilt wie andernorts auch üblich das Türsteher/in entscheidet Prinzip. Reine Männergruppen, besonders die, die nicht ‚blond‘ sind werden dort zb oft abgewiesen^^…
Wie wird man Samstags mit den 18 bis 21jährigen dann umgehen? In Basel sind solche Personen in den paar Clubs der beiden Innenstädte (kleinbasel + Großbasel), wie man hört im Normalfall Samstags nicht zugangsberechtigt…
Na ja, klar, muss man sich auch leisten können, an den Veranstaltungen teilzunehmen. So eine ESC-Woche ist alles in allem schon ein ziemlich teures Vergnügen. 😉
Cooles Event, einfach mal alle ESC-Songs auf >150 bpm hochpitchen und abwarten, was mit der ESC-Crowd passiert …
Klingt wie ein grausames Laborexperiment …
Also wenn das Laborexperiment Prof. Julius Kelp (Buddy Love) betreut, würde ich mir Sorgen machen. 🤣🤣🤣🤓🤓🤓
Bei Dr. Emmett „Doc“ Brown könnte das Experiment auch interessant werden
Für die Erforschung des Homo Eurovisionensis müssen Opfer erbracht werden.
🤓 🤣
Ich schiele unschuldig in Richtung meiner ESC Nightcore playlist……
Sehr fortschrittlich! Aus- und Nebenwirkungen bitte wissenschaftlich erfassen! Balzverhalten, Gruppendynamik, Attraktivitätsmessung, etc …
Ex-Prinz-Blogger Armen war auch mal progressiv mit einer PrinzBlog-Reihe über Playlisten für Gym/Workout am Start.
Ich habe eine ESC-Playlist für Autofahrten mit meinen Eltern. Werde beim nächsten Mal alles minutiös dokumentieren.
Könnte ich dann mit dem Verhalten meiner Eltern vergleichen, wenn z. B. Fleetwood Mac läuft. 🤓
Auch interessant, wie der Pulsmesser bei „Go Your Own Way“ und „Little Lies“ im Vergleich zu z.B. „Fuego“ anschlägt! Halte uns auf dem Laufenden.
OK. Fuego muss ich der Playlist allerdings noch hinzufügen … und mir dann eine Packung Ohropax kaufen …
Standbild/Foto reicht für Spontanreaktion.
Gute Laune konnte gelegentlich als Nebenwirkung festgestellt werden.
Da ist auch nicht viel Überlegung dahinter, hab einfach mehr oder weniger den ganzen 24’er Jahrgang da mal reingeschmissen. Ist lustig ab und zu.