
Auch in dieser Saison diente das Festival da Canção als portugiesischer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. In einem spannenden Finale mit Voting von Jury und Zuschauer*innen setzte sich schlussendlich die Mitfavoritin iolanda (Aufmacherbild) mit dem dramatischen „Grito“ durch und vertritt damit Portugal beim ESC in Malmö. Mitfavorit João Borsch konnte das Televoting für sich entscheiden, während iolanda das Juryvoting klar gewann und im Televoting Zweite wurde.
Bereits im November letzten Jahres veröffentlichte der für das 57. Festival da Canção verantwortliche Sender RTP alle 14 Komponist*innen, die direkt eingeladen waren, ein Lied für das Festival zu schreiben. Dabei war ihnen freigestellt, wer das jeweilige Lied im Wettbewerb vorträgt. Alle Eingeladenen entschieden sich dafür, selbst beim 60. Geburtstag des Festivals aufzutreten. Zu diesen eingeladenen Musiker*innen und Songwriter*innen gesellten sich weitere sechs, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurden. Bei dieser Ausschreibung konnten stolze 809 Einreichungen gezählt werden. Aus zwei Halbfinalen qualifizierten sich letztendlich zwölf Beiträge für das Finale.
FdC-Siegerin iolanda stammt aus dem Nordwesten Portugals, genauer gesagt aus dem Distrikt Coimbra. Nach ihrer Zeit am Musikkonservatorium zog sie – gerade erst 17 Jahre alt – nach Lissabon, wo sie ihren Abschluss in Kommunikationswissenschaften machte. Die Künstlerin macht dort auch ihre ersten Schritte im Musikgeschäft mit Auftritten in Bars und bei nationalen Talentwettbewerben.
Anschließend zog iolanda nach London, wo sie am British and Irish Institute of Modern Music der University of Sussex Songwriting studierte. Nach einigen Teilnahmen an Talentshows – unter anderem auch an der zweiten Staffel von The Voice Portugal – debütierte sie 2022 beim Festival da Canção als Co-Autorin und Co-Komponistin des Liedes „Mar No Fim“, gesungen von Blacci. Im letzten Jahr veröffentlichte iolanda zudem ihre erste EP mit dem Titel „Cura“, die sie während der COVID-19-Pandemie geschrieben hatte.
Das Lied
Mit dem zusammen mit dem Co-Komponisten Luar geschriebenen und abwechslungsreichen „Grito“ („Schrei“) will iolanda daran erinnern, dass wir uns jederzeit in verschiedene Versionen von uns selbst verwandeln können, uns verändern können und keine Angst davor zu haben brauchen, was als nächstes im Leben geschieht. Das Lied verbindet moderne mit traditionellen Elementen wie etwa dem portugiesischen Fado.
Visuell wird dies von fünf gesichtslosen Tänzer*innen unterstützt, die um die Sängerin herumtanzen. Die einzelnen Bewegungen sind dabei unterschiedlich, geben sich mal der Melodie und mal dem Rhythmus hin, während iolanda stets im Zentrum bleibt und sich zum Ende hin durch einen ergreifenden Schrei von ihren „Geistern und Dämonen“ befreit. Ein Schrei, der sagt, dass wir noch am Leben sind, unsere Flamme immer noch brennt.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 2/5 Punkten
Benny: Eine sehr emotionale bis dramatische Fado-Ballade mit gutem Text, die mich ziemlich packt und drei Minuten fesseln kann. Dazu trägt auch die kreative Inszenierung bei, die für Malmö sicherlich nochmal auf ein höheres Level gehoben wird. Allerdings ist das Lied für sich genommen doch ziemlich sperrig und hat sich vielleicht auch deshalb nicht ganz so tief in mein Herz gegraben. 6 Punkte
Berenike: Den Song musste ich einige Mal hören, bis ich einen Zugang gefunden habe. Aber das ist ja für portugiesische Beiträge nichts Ungewöhnliches, die sind ja gerne mal etwas sperrig. Mittlerweile mag ich den Titel auf Grund seiner schwebenden Traurigkeit und Sehnsucht. Und genau wegen seiner Sperrigkeit. 7 Punkte
Douze Points: Portugal bleibt sich mal wieder treu und ignoriert den vermeintlichen Mainstream. Stattdessen setzt man wieder einmal auf ein künstlerisch-modernes, wiewohl weitgehend unverständliches Gesamtkunstwerk. In der Umsetzung auf der Bühne vermag mich das zumindest für knappe zwei Minuten zu fesseln – auch, weil iolanda gleichermaßen faszinierend als auch professionell auftritt und singt. 5 Punkte
Flo: Einmal mehr eine in sich extrem stimmige und schön vorgetragene Nummer aus Portugal. Vor allem der langsame Aufbau vom fast A-cappella-Gesang zum Refrain und die sich steigernde Instrumentation kann auf der Bühne extrem Wirkung entfalten. Die größte Hürde könnte da fast schon das Halbfinale selbst sein, wo allein das Televoting zählt, denn die Jurys werden in diesem balladenarmen Jahr sicher einige Punkte im petto haben. Für das Finale wäre „Grito“ aber aus vielerlei Sicht eine Bereicherung. 7 Punkte
Manu: Von der ersten bis zur letzten Sekunde zieht mich iolanda in ihren Bann – das ging mir schon so, als ich nur das Audio hörte. Umso erfreuter war ich, dass sie es schaffte, dieses Gefühl auch auf die Bühne zu bringen. Der ruhige Beginn voller Harmonie und ihre wunderbare Stimme, der sich ins Ohr fressende Refrain, die melodiös komplett unterschiedliche zweite Strophe voller Drama, Emotionen und interessanten Sounds bis hin zum Befreiungsschrei und dem wieder komplett in sich ruhenden Gesang: Für mich ist „Grito“ das Meisterstück des diesjährigen ESC. Eine Qualität, die einfach ins Finale gehört. Komplett überzeugte 12 Punkte.
Max: Das Land hat nach dem Sieg von Salvador Sobral absolut seinen Weg beim ESC gefunden: sich treu bleiben, auf Authentizität setzen und damit auch gar nicht so schlecht fahren. In diesem Jahr geht es damit prinzipiell munter weiter, auch wenn „Grito“ vermutlich nicht so zugänglich ist wie etwa „saudade, saudade“ und für das breite Publikum etwas sperriger daherkommt. Dennoch mal wieder ein sehr interessanter Beitrag aus Portugal. 7 Punkte
Peter: „Grito“ ist ein eher schwer verdaulicher Schrei. Stark: Die Kantigkeit und dramaturgische Tiefe des Songs, die Stimme von iolanda und vor allem die eindrucksvolle Faceless-Inszernierung im Pina-Bausch-Style ganz in weiß. Nicht so stark: Man kommt nicht rein und eine merkbare Melodie glänzt durch Abwesenheit. 7 Punkte für die Farbe Weiß.
Rick: Tatsächlich war „Grito“ für mich (gemeinsam mit Leo Middea) der einzig brauchbare Song im diesjährigen Festival da Canção, weshalb ich auch denke, dass er eine gute Wahl für den ESC ist. Im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz überzeugt mich die Nummer aber einfach nicht so sehr. Dennoch mag ich die artistische Performance und irgendwie auch die Melodie – aber es haut mich halt nicht um. 4 Punkte
Gesamtpunktzahl: 55/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Grito“ auf Platz 20 von 37.
Wie schneidet der portugiesische Beitrag "Grito" von iolanda ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (36%, 228 Votes)
- Platz 16-20 (24%, 152 Votes)
- Platz 21-26 (17%, 108 Votes)
- Platz 11-15 (17%, 107 Votes)
- Platz 6-10 (4%, 26 Votes)
- Top 5 (3%, 18 Votes)
Total Voters: 639
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
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Künstlerisch wertvoll aber auch schwere Kost. Vorteil von Portugal/ Song ist das staging ist im Prinzip fertig und muß für Malmö nur noch angepasst werden.
Seit ihrem Sieg ist Portugal ja fast immer mit sehr „anderen“ Songs zum ESC angetreten und oft mit wenig Erfolg. Ob dieses Jahr es besser wird wird man sehen, die Chance ist zumindest da.
Ich gestehe: Hier gehts mir genau wie nit „Telemovéis“: ich erkenne an, dass es toll gemacht ist und würde das so gern würdigen, aber ich finde einfach keinen Zugang dazu …
Zumindest das Staging ist weitaus zuträglicher als bei Conan Osiris.
„Dann ich muss unterställen, dass vielleicht fählt an intälläktuelle Zugang zu Lied!“
32/37 mit 3 Punkten, kein Finale
Kompositorisch wie stimmlich ist das natürlich oberste Liga, aber leider ist das beim ESC selten ein gutes Zeichen, da dort in der Regel einfach gestrickte Hupfdohlen- & Haudraufnummern besser ankommen. Häufig wird dann vollkommen unsinniges Vokabular wie „sperrig“ oder „schwer zugänglich“ verwendet, um solche Beiträge zu beschreiben. Ich verstehe es echt nicht …
Kann im Halbfinale hängen bleiben, aber mit Unterstützung der Jurys auch ganz gut abschneiden, falls es für das Finale reicht. Viel Glück!
„schwer zugänglichen“ kommt halt immer darauf an wen man fragt. Künstler geraten bei solchen Songs wahrscheinlich ins schwärmen, dagegen sind Leute wie ich eher einfach gestrickt und brauchen „einfache“ Musik.
Man kann ja auch mal ganz einfach die Augen schließen und sich nicht von dem ganzen Drumherum ablenken lassen. Im portugiesischen Beitrag verstecken sich sehr viele interessante Ideen und Nuancen, und die Instrumentierung, vor allem die Gitarre und die Streicher, sind allererste Sahne.
Was wäre denn Deiner Meinung nach passenderes Vokabular?
Die Aussage mit „schwer zugänglich“ ist ja nicht verkehrt und genauso wenig abwertend. Also für mich passt solchen Aussagen zu solchen Songs, habe keine Probleme damit.
Seh ich genauso.
Falls du ein besseres Vokabular sucht wäre „Künstlerisch wertvoll, aber nicht mein Musikgeschmack“ zum Beispiel eher positiv benannt mit einer Einordnung des persönlichen Geschmacks.
Da aber Musik wieso unter Kunst fällt, ist jedem sein persönliches Empfinden auch richtig ohne das jemand anderes da etwas dagegen sagen sollte.
Anspruchsvoll z. B. … oder auch fordernd.
Dein ich finde keinen Zugang ist für mich auch i. O., weil Du ja nur über Dich und nicht ex cathedra sprichts. 🙂
Mit „sperrig“ oder „schwer zugänglich“ wird zumindest nicht so abwertend betitelt wie du das in deinem Text bei anderen Genres machst. Aber für dich selbst gelten ja natürlich andere Regeln wie für alle anderen.
Häh? Ich mag doch auch manche Haudrauf- & Hupfdohlennummern, die müssen halt nur auch musikalische Substanz haben wie z. B. MDA09 oder HUN18. 🙂🥳💃
Weshalb ist das „kompositorisch“ oberste Liga ? Ich finde die Melodie sehr langweilig.
Total Geschmackssache.
Sicher ist es das. Aus meiner Sicht würde ich diesen Beitrag aus genannten Gründen alles andere als kompositorisch gelungen bezeichnen.
Ich finds auch sehr öde.
Ich eben nicht !
Toggie, ich finde es gar nicht sperrig…
tooooograaaaavuuuuus, Du hattest doch mal vor, weniger überheblich bei Liedevaluationen rüberzukommen. Nun ja, die Chance hast Du jetzt verpasst, aber bei dem slowenischen Songcheck hast Du noch eine weitere, keine Sorge. 😉
Grito von Iolanda ist mein absoluter Liebling in diesem ESC Jahr!
Ich bin von Anfang an begeistert gewesen und freue mich sehr, dass sie
den VE gewonnen hat.
Gänsehaut, Urlaubserinnerungen, ein toller Text eine atemberaubende Stimme………
Ich bin großer Fan und hoffe sehr, dass sie ins Finale gewählt wird!
Wenn nun noch die Tänzer und Tänzerinnen ihr Gesicht zeigen, ist die Inszenierung für mich perfekt!
Ich wünsche mir sehr sehr sehr, dass Iolanda zweimal auftreten darf in diesem Jahr!!!
Ach ja, genau solche Beiträge will ich aus Portugal hören und sehen – und deswegen ist das nach wie vor meine unangefochtene Nummer eins in diesem Jahrgang. 🙂
Das freut mich!!!
Willkommen im Club !
Ja, danke! Lass uns nach mehreren Mitgliedern suchen. Das Lied ist einfach nur wunderbar!
Dazu auch Finnland auf dem letzten Platz, wunderbar !
Könnte ich gut mit leben!
Feiert doch alle Songs ( soweit es euch möglich ist ) und gönnt doch auch anderen Leuten das sie manche Songs weniger feiern und dafür Songs die ihr liebt weniger feiert als ihr selbst.
Iolanda scheint ziemlich cool zu sein, wenn man ihre Beiträge in den sozialen Netzwerken sieht. Wenn nur ihr Lied nicht so langweilig wäre. Aber das Festival da Canção hat mich dieses Jahr allgemein nicht vom Hocker gerissen. Lediglich João Borsch war einigermaßen interessant, aber auch nicht unbedingt herausragend. Wenig überraschend hat er die Publikumsabstimmung gewonnen, wurde aber von den Juries auf den zweiten Platz runtergezogen.
Selbst für portugiesische Verhältnisse ist „Grito“ recht unspannend. Die ganze Zeit plätschert das Lied dahin und plötzlich fängt sie an zu kreischen und dann ist das Lied auch schon vorbei. Das ist irgendwie halb „Out on my own“ (Niederlande 2001), halb „I stand“ (Tschechien 2016). Das zündet erst beim zehnten Hören. Zum Glück darf Iolanda als Vorletzte ran, so wird sie nicht so schnell in Vergessenheit geraten sein, wenn der erste Schnelldurchlauf kommt. Man darf zwar schon vorher abstimmen, aber wie viele werden das wohl tun? Aber einigermaßen zuverlässige Punktelieferanten außer vielleicht Luxemburg werden weitgehend abwesend sein. Portugal wird immer unterschätzt, aber diesmal könnte es leider nicht für das Finale reichen.
Das „Kreischen“ ist der sehr gelungene Schrei den sie besingt
Witzig, wie unterschiedlich Wahrnehmung ist. Ich finde gar nicht, dass Grito vor sich hinplätschert, finde im Gegenteil, dass der Song einen sehr schön konstruierten Spannungsbogen hat.
So ist es !
Absolut!!
Habe gerade Manus Bewertung gelesen.
Du sprichst mir aus dem Herzen!!!
1A Juryfutter, aber selbst mit dem gutem Startplatz wird Iolanda wohl nicht in den Genuß einer Jurybewertung kommen. Bei mir persönlich im unscheinbarem Mittelfeld.
Leider bleibt die Melodie ein bisschen auf der Strecke…. einige gute Ideen sind da, aber ich hätte lieber Nena dabei gehabt. Das Lied war vielleicht ein bisschen unauffällig, aber mit wunderbarer Melodie und schönen lyrischen Stellen.
Man denkt aber immer, beim ESC könnte Drama gut punkten. Wer weiss. Es ist im Grunde auch egal.
Grito würde ich sehr gerne live hören, aber kommt nicht auf meinen USB-schlüssel – Schade 🤷
Portugal’s Beitrag in diesem Jahr ist einmal mehr ein klassisches FdC Kunstwerk, dem man sofort anhört woher es kommt. Das kann für den Zuschauenden, der den Song zum ersten Mal hört, etwas anstrengend wirken, aber das Crescendo am Ende ist es wert. Ich höre mir Grito sehr gerne an.
Bei der PreParty war iolanda sicherlich eine der Gewinnerinnen und dürfte sich wohl für den Final quialifizieren, wo ich aber damit rechnen, dass es Startnummerntechnisch schwierig werden könnte, wie des öfteren bei Portugal in der Vergangenheit.
1 Ukraine
4 Kroatien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
16 PORTUGAL
17 Aserbaidschan
21 Moldau
23 Luxemburg
28 Zypern
30 Australien
34 Island
35 Finnland
Ich verstehe weder, was an dem Lied so „sperrig“ sein soll, noch, warum Iolanda von manchen Fans seit Wochen nachgesagt wird, sie wirke unnahbar oder uncharismatisch. Ich habe „Grito“ im Januar ein einziges Mal gehört und hatte sofort einen Ohrwurm. Aber klar, das ist eben subjektiv.
Portugal zeigt sich einmal mehr eigenständig und gerade in einem Jahr mit wenigen Balladen könnte Grito hervorstechen. Ich würde Portugal also im Hinblick auf eine Finalqualifikation alles andere als abschreiben.
Sehe ich auch so!
Ich bewundere die Portugiesen für ihre Konsequenz und ihren Mut, ihre ganz spezielle musikalische Farbe in den ESC-Regenbogen einzubringen.
Die ist für mich oft (so auch heuer) so speziell, dass sich da immer dieser Hurz-Effekt bei mir einstellt.
Das ist wie bei der abstrakten Malerei, ich stehe vorm Bild und suche und will unbedingt feststellen, was meint der Maler – und hier: was meint iolanda?
Es ist sehr sicher und künstlerisch wertvoll vorgetragen, das beeindruckte mich bereits bei der VE. Aber es benötigt eine lange Zeit (zu lange für den ESC-Moment), bis es sich ins Ohr wurmt.
Vermutlich wird es noch mehr Hörern so gehen, daher – kein Finale für Portugal in 2024.
Der Vergleich mit der Malerei ist wirklich gut. Viele sehen/ hören ja bei beiden die Kunst , nur nicht jeden gefällt was er sieht / hört.
Mein Platz 15 von 37 (7/10)
Tipp: 9. im ersten Semi und 21. im Finale
Portugal hatte dieses Jahr etwas Sand im Getriebe. Grito ist besser inszeniert als der Song ins Ohr geht. Viel Glück
Mensch was hat den „Sand“ dieses Jahr für einen Einfluss beim ESC 🤔😉
Erst wird er zum Feuer löschen bei den fire Fightern gebraucht und jetzt kommt er ins Getriebe 🤣
Und Dänemark kommt ja auch noch, da wird er unmittelbar besungen!
Sand, Sand, ist das Gebilde von Menschenhand—- oder so?!
@Alki & Tami: Wann treffen wir drei wieder zusamm‘?
So schön der Song aus Portugal auch ist. Am wichtigsten ist immer noch, dass es für Nemo weiterhin wie geschmiert läuft. 😀
👍
„Grito“ ist ein Lied, bei dem man nach ein paar Takten schon erkennt, dass es aus Portugal kommt. Dass es sich hierbei um Kunst handelt, muss man einfach anerkennen. Allerdings erreicht mich dieses Lied nicht und ich erhalte keinen Zugang dazu, da mir eine wiedererkennbare Melodie oder ein Höhepunkt dazu fehlt. Ich tue mich allgemein mit den meisten portugiesischen Beiträgen, sowohl im FdC als auch beim ESC, schwer.
Ein Finaleinzug könnte für Iolanda sehr schwer werden, wenn dann wahrscheinlich nur ganz knapp und sollte es tatsächlich fürs Finale reichen, rechne ich mit einem ähnlichen Ergebnis wie dem von Mimicat im letzten Jahr.
Die Bewertung meiner Mama: Sie findet, man könnte dieses Lied beim autogenem Training nutzen, damit man schön entspannt einschlafen kann. Kompliment und Nichtkompliment zugleich. 😄 Im Gesamten findet sie „Grito“ aber doch eher langweilig und meinte beim Anhören: „Ich will gerade aber nicht trainieren.“ (Bezogen aufs autogene Trainining)
Kann ich leider überhaupt keine Connection mit machen, bleibt Nullnummer mir hängen. Ich fand FdC dieses Jahr aber allgemein weniger interessant als die letzten Jahre.
Schöne Ballade, die sehr stark an ihre Sprache gekoppelt ist und davon auch hauptsächlich getragen wird. Mein Platz 21.
Finale wird schwer, ist aber aufgrund der späten Startnummer nicht ganz unmöglich. Seh da Serbien trotzdem leicht im Vorteil.
Einer der langweiligsten Entries dieses Jahr. Da mach gerne ein Zigarettenpäuschen.
Nicht der stärkste portugiesische Beitrag, aber erneut durchaus nett. Hoffentlich reicht’s fürs Finale. Dort wäre dann auf der rechten Tabellenhälfte Schluss.
Ich höre mir den Song an, ich schaue gebannt auf die Performance und ich bin beeindruckt davon. Hoffentlich reicht es für Portugal für’s Finale.
Das muss ins Finale! Man muss sich ein wenig reinhören, aber dann ist das ein wirklich schöner Song. Meine Stimme hat sie sicher.
Ins Finale ja, aber eher wegen der Verbindung Song zum Staging. Das passt richtig gut, der Song alleine eher nicht Finale.
Ganz ehrlich, mich holt der Song an manchen Stellen sogar ab. Hoffe, Portugal schafft das. Fürs Finale denke ich, wird es aber nur so für Platz 16-20 reichen.
Sehr speziell. In einer kleinen Bar in Lissabon oder an einem anderen schönen Ort in Portugal würde ich mich bei einer Darbietung vom Song verzaubern lassen, aber auf der großen ESC-Bühne wird das schwer. Ich fürchte, es bleibt im Halbfinale stecken.
Ein Song, den ich mir schön gehört habe, so dass ich denke, dass wir diesen im Finale sehen werden. Top 20 sollte drin sein dank der Jurys.
Ich mag den Song, aber ohne Jury und im Semi 1 ohne Hilfe aus Spanien wird’s für Portugal mit einem Finaleinzug dieses Jahr wohl sehr, sehr schwer werden.
Portugal hat sich die letzten drei Jahre fürs Finale qualifiziert und hätte das rechnerisch alle drei Male ohne Juries und ohne Nachbar-/Diasporavoting geschafft. Ich halte den Faktor für etwas zu hoch bewertet.
Da hatten sie aber auch gute Songs.
Neben Saudade, ist Grito das Beste, was Portugal in den letzten Jahren geschickt hat.
Saudade war wirklich gut. Aber Grito ?????
Beim besten Willen nicht.Öde wie nur sonst was.
Glaube,der Televoter wird es genauso sehen.
Da rechne ich schon sehr stark mit.
„Den“ Televoter gibt es zum Glück nicht. 2021 wurde Portugal vor den Proben auch abgeschrieben…und am Ende stand ein Mittelfeldplatz im Finale. Ich halte es für gut möglich, dass das wieder so kommt.
Dito
Mal sehen, wer Recht behält… Ich finde aber alleine schon objektiv keine zehn Songs, die der Zuschauer besser finden könnte.
Allwissender,dann lass dich im Mai mal eines besseren belehren.😊
Oder Du !
Da fehlt mir der Glaube dran.
Ein „Problem“ ist es doch schon das „ganz“ Europa plus Australien abstimmt. Da sind soviel unterschiedliche Einflüsse an Kultur usw die den persönlichen Musikgeschmack seit Kindertagen beeinflusst hat.
Deswegen stimmen meist Nachbarländern ähnlich ab und Länder die weit auseinander liegen auch völlig verschieden. Auch beeinflussen aktuelle Musiktrends in den einzelnen Ländern die Abstimmung der Bevölkerung eines Landes. Und sicher gibt es noch viele weitere Gründe warum der eigene Geschmack nicht der Abstimmung aller anderen entspricht. Also die eigene Vorstellungen kann gern geäußert werden, nur werden andere Personen das wahrnehmen und wahrscheinlich akzeptieren aber trotzdem ihre eigene Liste mit persönlichen Favoriten wählen.
Stimmt.Wenn man sich die Ergebnisse der letzten Jahre im Detail anschaut🧐,dann lässt sich das auch ganz gut ableitten.
Deswegen wundert es ich umso mehr,das manche dem Beitrag gute Chancen geben.Gerade bei der Zusammensetzung des Semis.
Aber manchen klebt die Fanbrille 🤓🤓zu sehr auf der Nase.
Fahr bitte etwas runter, sei Dir nicht so sicher ! Bei einem Semi mit 20 Teilnehmern würde ich sogar zustimmen, bei 15 nur eben nicht..
Serbiens Ballade hat mich sofort gepackt aber Portugal ist mir dagegeben zu sperrig. Platz 30, 4/12
Kein guter portugiesischer Jahrgang.
Ich wüsste auch nicht was sie anstelle von „Grito“ sonst hätten schicken können
Mir bleibt vom Song nur das „Ainda arde“ im Kopf, und das auch eher auf eine ungute Art
Gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.👍
Hoffe sehr, dass der Song ins Finale einzieht, wäre auch eine schöne Abwechslung, da er sich angenehm von der Masse abhebt. Hm. schwierig, wo er dort landen würde… für ganz vorne wird es für Portugal wohl leider nicht reichen. Habe mal zwischen Platz 11 und 15 getippt.
Portugal schickt schon wieder eine Balladendohle zum ESC. iolanda singt sehr stark. Dummerweise ist das Lied sehr langweilig. Ähnlich wie bei Schweden bekommt man meistens die gleiche „Suppe“ von Portugal serviert. Mehr Abwechslung wäre wirklich sehr wünschenswert. Die Geschmackspolizei, sprich wir das Publikum werden diese Nummer sehr wahrscheinlich nicht ins Finale wählen.
Na ja, letztes Jahr gab es keine Ballade aus Portugal…..
Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
„Grito“ lädt mich für drei Minuten zum träumen ein. Ich kann mich wunderbar in diese Melodie fallen lassen. Auch die Performance mit den Tänzern stört mich hier – ausnahmsweise – nicht. Gehört zu meinen Top Ten dieses Jahr.
Leider fürchte ich, dass das allein fürs Finale kaum reichen wird und so bin ich mir recht sicher, dass wir das in Malmö nur einmal sehen und hören werden.
01. Litauen
02. Kroatien
03. Serbien
04. Portugal
05. Australien
06. Luxemburg
07. Island
08. Polen
09. Irland
10. Moldau
11. Zypern
12. Aserbaidschan
13. Ukraine
14. Finnland
An sich ein sehr schönes Lied, mag auch ihre Stimme. Denke aber das es schwer wird mit dem Finale, wird vielen zu ruhig sein da man den Song bewusst hören muss und da Portugal dieses Jahr ziemliches Pech bei der Auslosung hatte (nur Luxemburg) wird es knapp.
Drücke aber dennoch die Daumen dass es klappt!!✊
Muito obrigado meu querido Portugal…
Wird bislang vor allem in der deutschen Bubble ziemlich unterschätzt.
Für mich ist „Grito“ ein musikalisches Meisterwerk mit Gänsehautgarantie, Iolanda zudem gesanglich auf ähnlich hohem Niveau wie Rona Nishliu.
Dürfte sich selbst in einem Semi mit reinem Televoting qualifizieren, im Finale könnte dann mit Hilfe der Juries ein Achtungserfolg drin sein.
Inzwischen meine Nummer eins dieses Jahr und 11,5 von 12 Punkten.
Ganz genau!
Volle Zustimmung
Stimmt mir der deutschen Bubble. Die Einschätzungen internationaler Fans sind teilweise deutlich wertschätzender und optimistischer.
Du solltest ein paar Facebook Gruppe besuchen (zB Tugavision). Fast alles dort ist negativ, immer weisen an RTP, Inszenierung, wett-Quoten usw. ESC-Kompakt habe ich vor 3-4 Jahre gefunden, eine Erleichterung und entspannt.
Ich wiederhole mich gern:
Möglicherweise meine Nr. 1 dieses Jahr.
Gesang, Song, Auftritt, Inszenierung, Aufbau, alles, einfach nur alles.
Hab meine persönliche Liste noch nicht erstellt, wüsste aber gerade nicht, wer das toppen kann.
Geht mir ähnlich. Griechenland und Serbien sind dicht auf Iolanda Fersen. Aber sie ist die Beste!
Bei mir ist Slowenien nur knapp dahinter. Aber dazu kommen wir ja morgen….
Hey, die beiden Songs mag ich auch. 🙂
V.a. Serbien ist dicht dahinter. Griechenland mit etwas Abstand.
Portugal 11,5/12
LItauen 10,5/12
Kroatien 9/12
Aserbaidschan 8,5/12
Luxemburg 8/12
Irland 7,5/12
Serbien 7/12
Ukraine 6,5/12
Polen 6/12
Australien 5,5/12
Moldau 5/12
Zypern 3/12
Island 2/12
Finnland 1/12
Oops, ich hatte zuletzt unter einem anderen Nicknamen gepostet, Sorry…
Ich wunderte mich schon..
Was hat dir denn die Hauptstadt Madagaskars so angetan 😉?
Ich habe Dich trotzdem gleich erkannt. 😎
Portugal hat einen hochwertigen Beitrag im Rennen,der ein schöner Gegensatz zu den schnelleren Songs ist.Bin mal gespannt,auf was sich die Mehrheit hier einigt. Ich würde es gerne im Finale sehen.
Wieder ein toller Beitrag aus Portugal, den ich aus bestimmten Gründen im Finale sehe und dort wird er sich zwischen Platz 16-20 bewegen.
01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
12.Serbien🇷🇸
16.Portugal🇵🇹
18.Aserbaidschan🇦🇿
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
29.Zypern🇨🇾
31.Finnland🇫🇮
33.Luxemburg🇱🇺
36.Moldova🇲🇩
Ich bin leider kein Fan von „Grito“, mein letzter Platz. Für den Finaleinzug wird es trotz gutem Halbfinalstartplatzes schwierig werden.
Der Beitrag, der anscheinend neben dem krassesten musikalischen Gegensatz (also Finnland) hier wohl am meisten polarisiert und das muß kein schlechtes Zeichen sein.
Schweiz polarisiert auch stark, klarer Love/Hate Song.
Stimmt zwar, wurde aber noch nicht im Songcheck besprochen.
Es kann ja nicht jeder „Everybody’s Darling“ sein wie Blanco beim Festival di Sanremo 2023. 😜
LOL! Es ist ganz interessant, wie non-Binärität so ein großes Thema bei Nemo ist, aber null bei Bambie. Da denken Leute wahrscheinlich einfach Goth.
Vielleicht weil Bambie nicht so favorisiert ist…
Hab‘ mich Mal erkundigt welcher Promi (m/w/d) offiziell sich als non-binär geoutet hat. Als großer Jennifer Lopez Fan habe auch ich es dann endlich mal mitbekommen, dass die Tochter von ihr sich als non binär geoutet hat und JLo das auch ganz gelassen hingenommen haben soll.
Aber dass die Leute bei Bambie Thug eher an Goth denken liegt halt einfach am Klamottenstyle. Bin mal echt gespannt was Nemo am Halbfinale und im Finale anziehen wird. Cool wäre ja das Oberteil des Fußballtrikots von seinem Lieblings-Fußballclub und ein rosa oder türkisfarbenen Rüschenrock aus Tüll, Spitze und Seide.
Ich denke seine (m/w/d) Klamotten sind der Grund warum sein Non-Binarität so thematisiert wird.
Nemo btw das Schweizer Team sollten bei den Klamotten aufpassen, es muss schlüssig sein wie bei Bambie, es kann nicht wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit wirken, über den Leute dann während der Performance 2 Minuten lang reden, es ist nicht das von uns beiden geschätzte SR. Slimane hat dieses Problem leider auch etwas, die Klamotten sind offensichtlich von einem Sponsor aber lenken ab, ich denk da an das Emma Marrone Fiasco.
Es hat nicht jeder das Glück freundschaftlich und supporttechnisch eine Donatella Versace an seiner Seite zu haben wie Marco Mengoni. Aber die würde klamottenmäßig zu Nemo ohnehin nicht passen.
Denke daher eher an Yannik Zamboni. Ein Nachwuchsdesigner, den übrigens Heidi Klum entdekt hat und ihn supported, auch Schweizer ist und einen ganz guten Mix zwischen Flower Power der 70ies sowie Mailänder Fashion Week hinkriegt.
Da sind die Spanier (m/w/d) irgendwie echt im Vorteil. Die gehen gefühlt alle einfach nur zu Zara hin, kaufen sich was und es sieht irgendwie immer gut aus und ist es preiswert.
Pedro Sanchez trägt meine ich auch immer Zara, ich hol meine Business-Klamotten da bis auf Krawatten auch immer. Christian Lindner (den ich natürlich furchtbar finde) hat denselben Schnitt.
Ich kau auch oft meine Klamotten bei Zara. Zara-Style eignet sich für’s Business als auch für die Freizeit gleichermaßen.
Auf deinen dezent versteckten Hinweis, dass unser Finanzminsiter auch bei Zara seine Klamotten einkaufen könnte, hätte ich jetzt irgendwie verzichten können. 😉
Aber ich tröste mich darüber hinweg, dass Pedro Sanchez, the currently sexiest politician alive, auch bei Zara seine Klamotten einkauft. 😀
2nd sexiest politician alive, Nr.1 sitzt in Kyiw.
Lindner Story: Hatte bei der vorletzten Wahl n Foto von mir neben nem Lindner Plaket gemacht, bisschen bearbeitet, Profil auf Romeo eingestellt (offensichtlich hatte ich zu viel Zeit). Header „Hot couple looking for 3rd“. Messages kamen rasant rein, hat keiner hinterfragt.
LOL 🤣 🤣 🤣
Nicht weil du deinen Otter aus Kyiw geiler findest als Pedro, sondern …. du weisst schon. 🤣
Ich war wirklich baff, dass das niemand hinterfragte. War sogar in HH wo die Jungs allgemein cleverer sind als in K. Selenskyy könnte aussehen wie Trump, ich fände den immer noch super.
„Selenskyy könnte aussehen wie Trump, ich fände den immer noch super.“
Na siehste, bist eben doch nicht so nur auf’s Aussehen fixiert, wie viele hier vermuten könnten. 😀
Beim Aussehen gibt’s für mich eine Bedingung und die war schon immer so und wird auch immer bleiben. Egal ob One-Night-Stand oder Beziehung, mein Typ muss mindestens extrem dunkelbtraune Haare haben, lieber noch tiefschwarz.
Dunkel finde ich auch am besten wobei 🦊 auch sehr sexy ist.
Ich find’s immer witzig wie Leute sagen, man sei oberflächlich, als ob nicht alle nen Typ haben. Kann mir nicht vorstellen, dass viele I (ich schreib das lieber nicht aus) über MM bevorzugen würden. Sowohl was Persönlichkeit als auch Optik betrifft.
War das der Lorbeerkranz?
Nur wenn wir bei Asterix sind.
Emma aus I meinte ich 😉
Ich fand das über den Flur robben ganz schlimm (wobei ich den Song echt gut finde).
Ich sehe gerade folgende Schlagzeile vom 12.Mai 2024 vor meinem geistigen Auge: „Überraschung in Malmö. Wenige hatten auf Sie gewettet, doch Sie überzeugte mit Stimme und Inszenierung. Iolanda gewinnt den ESC 2024 für Portugal. Sie hat auch ihre Kritiker überzeugt!“
Das beste Gesamtpaket hat verdient gewonnen!
du meinst also im Heimatland verkannt? HMmm
Dann solltest du dich dringend mal untersuchen lassen… 😉
Song gefällt mir ganz gut, ist mir in Portugal aber echt zu erfolglos. Wenn wo sonst sollte der Song denn Erfolg haben? Tut mir sehr Leid für Iolanda. Vielleicht reisst es ja eine wider Erwarten gute ESC Platzierung dann noch raus man muss aber wohl mit einem HF Exit rechnen. Ich drücke ihr trotzdem die Däumchen!
Portugal bleibt sich treu und schickt erneut, etwas eher Anspruchsvolles.
Mir gefällt das obwohl ich finde, dass Iolanda irgendwie immer ein bisschen Aggro dreinschaut 😳
Alles andere zum Song wurde hier schon von euch geschrieben.
Ohne Jurys sehe ich Portugal dieses Jahr nicht im Finale, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Mir gefällt der portugiesische Beitrag ziemlich gut. Eine Ballade, die zugleich klassisch und modern ist und von iolanda großartig vorgetragen wird. Ich empfinde den Song auch nicht als sperrig. Die Performance ist nicht meins, aber ich verstehe, dass sie funktioniert.
Ich hoffe wirklich, dass Portugal ins Finale kommt und bin da auch ganz optimistisch. Balladen haben durchaus auch bei reinem Televoting eine Chance und dieser Beitrag hat einiges Ansprechendes. Am Ende gibt es einen Mittelfeldplatz.
Gesamt: 13/37
Semi: 7/15
Tipp: Platz 11-15
Ein Moderner Klassiker also? Ich habe davon eine Lampe auf meinem Schreibtisch stehen 😉
Musikalisch definitiv einer der hochwertigsten Beiträge dieses Jahr. Sehe es wie Max, Portugal hat seit dem Sieg 2017 eine echt positive Entwicklung gemacht. Mal schauen wofür es in Malmö reicht
Hab es mir gerade zum zweiten Mal angehört, nachdem es mich beim ersten Hören etwas ratlos zurückgelassen hatte. Ich find’s echt ziemlich gut! Ob es das Halbfinale überlebt: keine Ahnung.
Mag das Lied total gerne.
Sehe aber bei Televoting only, keine Chance.
Schade eigentlich
Off-topic:
Alle die sich der Hoffnung hingegeben haben, dass Stephan Raab mit seinem Aufruf auf Instagram ihm solle gefolgt werden, er seine Nachfolge als Kommentator von Peter Urban vorbereiten könnte, werden wahrscheinlich jetzt enttäuscht sein.
Da ich über Ostern und die Woche nach Ostern meine Eltern in Waiblingen (BaWü) besuche, höre ich auch den Radiosender SWR 3. In der jetzigen Radiosendung gab der Radiomoderator offiziell bekannt, dass Stephan Raan und Regina Halmich am 14.09.2024 in der Misubishi Electric Halle in Düsseldorf für einen zweiten Boxkampf in den Ring steigen werden.
Wenn Stephan Raab jetzt nicht zweigleisig fährt und gleichzeitig mit dem Instagram-Aufruf auch seine Peter-Urban-Nachfolge vorbereitet, dann hat sich das Thema Stephan Raab und ESC-Kommentator hoffentlich erledigt.
Gott sei Dank, denn es gibt deutlich bessere Alternativen als Stephan Raab.
„Chris brain demage“ hat in seinen Musik News auch das Thema behandelt.
Meine Meinung dazu, er promotet seinen eigenen Song damit bzw den Boxkampf. Alles außer ESC .
Ich habe es wirklich so oft bereits versucht, mir diesen Song schönzuhören, aber es gelingt mir einfach nicht – ich finde keinen Zugang zu diesem Song. Ich hatte eigentlich erwartet, dass mir der Song gefällt, auch da er ja „Schrei“ heißt. Allerdings plätschert der Song bis auf den einen Schrei ganz am Ende, bei dem ich allerdings schon fast eingeschlafen bin (dem Otto-Normal-Zuschauer wird es da kaum anders gehen). Es fällt dem Song schlichtweg an Höhepunkten und Elementen, an die man sich erinnern kann, so habe ich die Melodie immer noch nicht wirklich im Kopf. Die Inszenierung mag künstlerisch (wertvoll) sein, aber so richtig erschließt sie sich mir nicht und ich kann keinen Zusammenhang zu dem doch sehr getragenen Song erkennen. Alles in allem ist Portugals Song in diesem Jahr für mich die Ödnis pur, ich fühle mich gelangweilt und habe das Gefühl, die drei Minuten Lebenszeit für das Anhören auch anders besser investieren zu können.
Deshalb reicht es bei mir nur für 3-4 Punkte, aktuell Platz 30.
In Malmö hätte ich den Song eigentlich sicher draußen gesehen im Semi, aber Portugal kann sich bei der EBU für einen extremst dankbaren (aber m.M.n. auch sehr unpassenden) Startplatz bedanken. Damit ist der Song sicher im Finale, obwohl er da eigentlich bei 100% Televoting nicht hingehört. Im Finale dann Bottom 5.
Bei Manus Bewertung habe ich kurz gedacht, er hätte einen anderen Song als ich gehört. Aber nun gut, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😅.
Drei Minuten Langeweile ohne erkennbare Melodie. Dagegen war Saudade eine Offenbarung. Leider wieder ein großer Rückschritt für Portugal.
Das Angebot in Portugal war ein großer Rückschritt. iolanda war wirklich noch das beste Angebot. Zwar auch langweilig. Aber die anderen Lieder waren noch langweiliger. So wird das nichts mit Portugal.
Da muss ich dir zustimmen.
Geb „Grito“ kaum eine Chance.
Mein Problem bei diesem Song ist iolanda selber, ich finde sie hat absolut keine Ausstrahlung auf der Bühne. Das stört mich hier gewaltig.
Ansonsten ist es ein typisch portugiesischer Beitrag. Sehr eigen und dadurch auch sympathisch. Portugal steht dazu, dass ihnen die Platzierung egal ist. Da könnte sich die Heul-Fraktion der deutschen Bubble mal eine Scheibe von abschneiden.