ESC-Songcheck kompakt 2024 (15) – Slowenien: „Veronika“ von Raiven

Raiven – Foto: David Lotrič Banović / Eurovision.tv

Raiven stand als einer der ersten Acts für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö fest: Schon Mitte Dezember wurde bekannt gegeben, dass die Sängerin Slowenien vertreten wird. Die ursprünglich geplante Vorentscheidung war damit passé. Raiven setzte sich in einem internen Auswahlprozess einer internationalen Jury unter etwa 100 Bewerberinnen und Bewerbern mit mehr als der Hälfte der Stimmen durch. Mitte Januar wurde in der Show Misija Malmö dann ihr Song „Veronika“ vorgestellt.

Obwohl Raiven, die bürgerlich Sara Briški Cirman heißt, erst 27 Jahre alt ist, hat sie schon drei ESC-Anläufe in ihrem Heimatland hinter sich: Das erste Mal trat sie 2016 bei der nationalen Vorentscheidung EMA an und erreichte mit dem Titel „Črno bel“ den zweiten Platz. Dieses Lied ist auch das einzige, mit dem sie sich bisher in den slowenischen Single-Charts platzieren konnte. Im Jahr darauf schaffte sie es mit ihren Titel „Zažarim“ auf den dritten Platz. Bei ihrem dritten EMA-Anlauf 2019 landete sie mit dem Song „KAOS“ wieder auf dem zweiten Platz.

Raiven begann ihre musikalische Laufbahn im zarten Alter von vier Jahren. Mit sechs Jahren lernte sie Harfe. Am Kunst-Gymnasium in Maribor blieb sie der Harfe treu, setzte aber auch auf Jazz und Sologesang. In Ljubljana studierte sie dann Operngesang und erreichte darin auch 2021 ihren Masterabschluss. Aufgrund ihrer umfangreichen Ausbildung und musikalischen Aktivitäten ist Raiven heute in vielen Genres von Klassik über Musical bis Electro-Pop zu Hause. Davon zeugen diverse Auszeichnungen und auch ihre Beiträge in der slowenischen Vorentscheidung. 2022 präsentierte sie ein Electro-Opera Projekt, in dem sie klassische Oper mit elektronischem Pop kombinierte.

Das Lied

Mit „Veronika“ setzt Raiven ihren Ansatz fort, die Geschichten berühmter Frauen aus verschiedenen historischen Epochen zu erforschen. In dem Lied, welches vollständig auf Slowenisch gesungen wird, geht es um die in Slowenien als Hexe berüchtigte Veronika Deseniška. Die Ehefrau eines Adeligen wurde im Mittelalter zu Unrecht der Hexerei angeklagt und später mutmaßlich im Auftrag ihres Schwiegervaters ertränkt. Über sie existieren in Slowenien mehrere literarische Werke, genauso wie eine Oper und ein Musical. Mit den Zeilen „Ich bin, du bist … Veronika!“ möchte die Sängerin verdeutlichen, dass es – wie bei Veronika – in uns allen einen Teil gibt, der verwundet ist.

Der Titel beginnt mit einem reduziert gehaltenen Intro, mit dem ersten Break in der ersten Strophe wird die Instrumentation und die Produktion insgesamt stärker. Im Refrain bricht die Melodie erneut, Raivens Gesang wird intensiver und ausdrucksstark. Es folgt eine Mischung aus elektronischen und Orchesterelementen. Zur letzten Strophe setzt Raiven auch ihre Kopfstimme ein und zeigt ihr volles Stimmvermögen.

Die Entstehung des Songs hat etwa ein halbes Jahr gedauert. Unterstützung erhielt Raiven dabei unter anderem von ihrem guten Freund Bojan Cvjetićanin, dem Frontsänger der Band Joker Out, der an Text und Musik mitgeschrieben hat. Am Text waren außerdem Klavdija Kopina und Raiven selbst beteiligt, für die Komposition zeichnen noch Danilo Kapel, Martin Bezjak, Peter Khoo und Raiven selbst verantwortlich.

Auf der Bühne in Malmö wird Raiven von Mitgliedern des Ballettensembles aus Ljubljana begleitet werden.

Der Check

Song: 3/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten

Benny: Schwierig. Ich mag alle Einzelteile an diesem Song: Raiven als Künstlerin, den modernen Sound, die Kantigkeit – und trotzdem schafft es der Song nicht ganz, mich für sich zu gewinnen. Fast habe ich das Gefühl, dass Melodie und Struktur bei der Experimentierfreudigkeit etwas unter die Räder gekommen sind. Ich gebe mir aber weiter Mühe, denn ich will das Lied mögen. 7 Punkte

Berenike: Das gefällt mir nicht so gut, wie es sollte. Eigentlich bin ich für so etwas Hymnisch-Mystisch-Künstlerisches zu haben. Außerdem besingt Raiven quasi mich 😉 („Veronika“ ist eine lateinische Variante von „Berenike“). Dass ich mit dem Lied nur teilweise warm werde, liegt wohl vor allem daran, dass ich Raivens Stimme in den Teilen, in denen sie so hoch und leicht kreischig singt, nicht so mag. Trotzdem hat der Song etwas Faszinierendes und ich vergebe 7 Punkte.

Douze Points: Das Beste an diesem Beitrag ist das offizielle Video, das trotz weniger Sixpacks „We Will Rave“ optisch problemlos outperformt. Nur leider geht es darum nicht beim ESC, sondern ums Lied. Und das kriegt mich nicht wirklich. Dieser „Toy“-Zungenzwirbler nervt mich zunehmend, und das Finale des Songs ist ziemlich redundant. Da muss in Malmö schon eine knackige Inszenierung her! 4 Punkte

Flo: Was doch sehr spannend anfängt, verläuft sich irgendwo im Laufe des Songs, der zwar eine gewisse Dramatik bietet, aber nicht so leicht zugänglich ist. Als Gesamtkunstwerk ist das sicher eine gute Leistung, die auf der Bühne besser zur Geltung kommen dürfte als der Song für sich genommen. So fällt es mir aber schwer, „einzusteigen“, dafür sind mir auch zu viele musikalische Brüche enthalten, die schon fast stakkatoartig aufeinander folgen. 6 Punkte

Manu: Raiven kommt nun also auch endlich durch die interne Auswahl zum ESC. Dass sie fantastisch singen kann, steht sicher außer Frage. Dazu hören wir Trommeln, mystische Rhythmen und Sounds, einen kreativen Spannungsbogen und eine Menge Drama. Das sollte mich eigentlich begeistern, doch gerade was den Klangteppich angeht, bleibt für mich das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre. Am Ende verbleiben trotzdem noch wohlwollende 7 Punkte.

Max: Interessanter Song allemal aus Slowenien, schon im zweiten Jahr infolge für mich. „Veronika“ ist nicht das Lied, das man im Auto laut aufdreht um mitzusingen. Klar. Aber es ist der epische Beitrag in Landessprache, der auf der Bühne in Malmö einiges hergeben wird – falls gut gestaged wird. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. 7 Punkte

Peter: Was für ein Rückschritt nach Joker Out im letzten Jahr. Weniger Discofun, mehr Kammerspiel mit Performance-Art-Anspruch. Weniger Ausgelassenheit, dafür eine starke Stimme gepaart mit Mystik. Das hat sicher Freunde, ich gehöre eher nicht dazu. Das ist ein dramaturgisch ausgefeiltes Powerstück mit krawalligen Elektro- und Orchesterbrüchen, aber frei von Instant Appeal. Raiven war nach mehreren Anläufen wohl einfach mal dran, und ein Song in Landessprache hat auch immer eine signifikante Eigenständigkeit. 4 Punkte

Rick: Leider finde ich, dass „Veronika“ beim ersten Hören zu sperrig ist, da die Struktur so ungewöhnlich ist. Allerdings hab ich die Hoffnung, dass man den Song etwas zugänglicher gemacht hat mit dem Revamp. An sich mag ich die Story und Raiven als Charakter nämlich sehr! Das KANN live eine positive Überraschung werden. Ich bin echt hin- und hergerissen. Mit Luft nach oben vergebe ich aber erst mal 5 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 47/96 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Veronika“ auf Platz 11 von 37.

Wie schneidet der slowenische Beitrag "Veronika" von Raiven ab?

  • Platz 15-20 (34%, 203 Votes)
  • Bleibt im Halbfinale hängen (22%, 134 Votes)
  • Platz 21-26 (18%, 108 Votes)
  • Platz 11-15 (15%, 92 Votes)
  • Platz 6-10 (7%, 44 Votes)
  • Top 5 (3%, 17 Votes)

Total Voters: 598

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Bisher erschienene Songchecks:

Erstes Halbfinale

(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
(14) Portugal: „Grito“ von iolanda



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96 Comments
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Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Toi toi toi
meiner zweiten Heimat
Super klassische Taenzer

Marina
Marina
2 Jahre zuvor

Also ich mochte das Lied am Anfang überhaupt nicht, aber als ich dann ihren Auftritt bei Dora gesehen habe, ist es direkt in meine Top10 gerutscht. Raiven ist auch so sympathisch mein Herz wäre gebrochen wenn sie es nicht ins Finale schaffen würde…

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Mir geht’s mir Berenike.
Eigentlich stehe ich auf solche Musik, aber zu 100% erreicht es mich nicht bzw. es fehlt was. Finale wird sie schaffen, ohne Frage.

01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
12.Serbien🇷🇸
15.Slowenien🇸🇮
16.Portugal🇵🇹
18.Aserbaidschan🇦🇿
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
29.Zypern🇨🇾
31.Finnland🇫🇮
33.Luxemburg🇱🇺
36.Moldova🇲🇩

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Puuuuuh,das ist ganz schwierig.
Der Song catcht mich zu keiner Sekunde.Das fehlt irgendwas,was das Ohr mitnimmt.
Raiven hat ja ne tolle Stimme,das konnte man auch bei der Pre-Party in Madrid hören.
Aber ich weiß nicht.Manche mögen es ja
Gehöre jedenfalls nicht dazu.
Ist mir alles zu verkopft,genauso wie der gestrige Beitrag.
Für das Finale wird es reichen. Auch aufgrund Nachbarschaftsvotes.
Glück gehabt bei der Auslosung.

Werner
Werner
2 Jahre zuvor

Bis letzte Woche hätte ich als Bewertung fast 1:1 jene von Benny übernehmen können.
ABER dann kam der Auftritt bei der PreParty in Madrid mit dem wirklich gelungenem Schnitt- die Bilder sind echt kraftvoll.
Gänsehautmoment, als die Tänzerin und Raiven in der ruhigen Sekunde gegenüberstehen.
Und die angekündigte Begleitung von Balletttänzern lässt mich auf eine mindestens so starke Inszenierung in Malmö hoffen.

Der Einzug ins Finale mit reinem Televoting wird noch der schwerste Teil, den sie aber doch schaffen wird.
Im Finale erwarte ich dann hohe Jurywertungen, die in einem Gesamtplatz auf der unteren linken Seite resultieren wird.

marcomunetti
Mitglied
marcomunetti
2 Jahre zuvor

Veronika ist ein Song, der bei mir sehr früh on top war. Das mystische Feeling gefällt mir grundsätzlich. Leider nutzt sich der Song aber etwas ab.

Raiven hat eine gewaltige Stimme und wird das live absolut „slayen“. Finale ist hier gar keine Frage. Wird dann aber in einem starken Feld dieses Jahr in der Mitte etwas hängen bleiben und so etwa um Platz 15 enden.

1 Ukraine
4 Kroatien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
13 SLOWENIEN
16 Portugal
17 Aserbaidschan
21 Moldau
23 Luxemburg
28 Zypern
30 Australien
34 Island
35 Finnland

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Beste Ballade des Jahrgangs!
Mein Platz 7.
Ein wahnsinniger Grower geworden. Die Atmosphäre des Songs ist mit nichts aus diesem Jahr zu vergleichen. Raiven hat eine faszinierende Stimme und weiß das Lied damit auszufüllen. An der Stelle wo sie „Veronika“ schmettert bekomm ich wahnsinnige Gänsehaut. Auch echt start orchestriert.
Ich hoffe inständig das es kein Nachteil ist, vor Finnland aufzutreten und das sie es ins Finale schafft.
Die Jurys werden das lieben und vielleicht reicht es ja sogar für eine knappe Top 10 Platzierung. Tendiere aber eher zu 11 bis 15.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor

Gehört zu meinen persönlichen Lieblingen. Ich mag’s sehr und falle wohl damit aus der Reihe. Hoffentlich schafft Raiven es ins Finale.

Und eines der besten Musikvideos im Wettbewerb, daher hoffe ich, sie greift Elemente daraus in ihre Inzsenierung auf.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

Ich mag es auch sehr, ist (ohne dass ich eine Rangliste, die über die ersten 3 hinausgeht gemacht hätte) bestimmt in meinen Top 10.
Ich könnte mir vorstellen, dass es mit guter Inscenierung durchaus seine Fans finden wird.

Jan Wehner
Jan Wehner
2 Jahre zuvor

Nichts Lockeres und Unbeschwingtes wie im letzten Jahr, sondern wieder mehr Drama mit sehr interessanter Hintergrundgeschichte. Eine etwas gewagte Wahl und auch etwas, worauf man sich einlassen muss, aber nicht ohne Power. Gegen Ende kommt auch ein deutlicher Refrain, der im Schnelldurchlauf durchaus nützlich sein könnte.

Erinnert etwas an „Echo“ von Iru, aber Raiven könnte mehr Glück haben und Joker Out haben dankbarerweise die Latte nicht ganz so hoch gehängt, vielleicht haben sie sich auch durch die Klamottenwahl selbst geschadet. Ich erwarte diesmal deutlich mehr Ernsthaftigkeit und glaube an einen Finaleinzug, wo Raiven dann durch hohe Punktzahlen insbesondere aus den leider beim ESC immer weniger werdenden Nachbarländern den 21. Platz von Joker Out übertreffen könnte.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Jan Wehner

Iru lag leider auch total daneben mit diesem vollkommen unverständlichen Text (wurde der von einer KI geschrieben ?)

Jan Wehner
Jan Wehner
2 Jahre zuvor

Ist mir nicht bekannt, aber dahingehende Vermutungen gab es durchaus

Joey
Joey
2 Jahre zuvor

Nein, war er nicht. Iru hatte inzwischen ein Statement dazu abgegeben, dass man sehr gut so deuten kann, dass der Text in „Love is love“ Richtung gehen sollte – ihr das aber nicht erlaubt wurde (Spekulation ist, dass Iru in einer Beziehung mit einer Frau ist – daher das Thema). Um den Sinn für sich zu behalten, hat sie praktisch die eigentlichen Texte behalten, aber ‚verdreht‘, damit das ganze ‚unerkenntlich‘ ist. Obwohl es halt eigentlich noch da steht.

Der Text stammt jedenfalls von ihr, und eigentlich ist ihr Englisch sehr gut. Irgendwie Absicht muss es also sein 🤷‍♀️

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Ist das jetzt ein Meisterwerk oder ist das jetzt ein Meisterwerk ?

Ja, „Veronika“ von Raiven ist ein Meisterwerk. Das Finale wird locker drin sein. Dort wird es dann allerdings völlig unter die Räder kommen. Denn neben dem anspruchsvollem Beitrag aus der Schweiz von Nemo werden die Fernsehzuschauer (m/w/d) und auch die Jurys keinen Bock mehr mehr haben sich nochmal mit einem zweiten anspruchsvollem ESC-Beitrag aus Slowenien musikalisch auseinander zu setzen.

Werner
Werner
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Wer sagt denn, dass die Schweiz vor Slowenien starten wird?
Oder handeln die Jurys, dass Ihnen die Beschäftigung mit „Veronika“ neben „The Code“ schon von Beginn zu anstrengend wird?

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Werner

Ansichten eines Fans. Ich erhebe keinen Anspruh auf Richtigkeit. 😀

TiVogel
TiVogel
2 Jahre zuvor
Reply to  Werner

The Code gefällt mir leider garnicht. Was ist gut an diesem Song? NIX. Bei ,,Veronika “ Alles😀

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor

Für mich hat „Veronika“ irgendwie was Magisches, man merkt, dass der Song von einer Hexe handelt. Nur leider sagt mir das Lied nicht so sehr zu, da es für mich persönlich viel zu lange dauert, bis es zum Höhepunkt des Liedes kommt. Dieser wiederum gefällt mir aber.
Ich schätze, dass Raiven mit ihrem Beitrag ins Finale einziehen und dort dann eine Platzierung im Mittelfeld erreichen wird.

Die Bewertung meiner Mama: Das slowenische Lied trifft nicht ihren Geschmack, ihr gefallen die Melodie und der Gesang nicht. Sie sagte auch: „Das Lied ist so dramatisch.“

Hinz und Kunz
Hinz und Kunz
2 Jahre zuvor

Ich freue mich über einen weiteren eigenständigen Beitrag in Landessprache, aber für mich ist Slowenien das, was viele hier Portugal zuschreiben: Schwer zugänglich und irgendwie langweilig. Ich will Veronika mögen, aber schaffe es nicht richtig.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Gibt mir persönlich gar nichts und erscheint mir ziemlich gekünstelt. Ich wüsste auch nicht, welche größeren Gruppen das ansprechen sollte, um das Halbfinale zu überstehen. Für mich wirkt das, als hätte ein Dutzend Leute versucht, „Jezinky“ nachzuahmen, ohne zu verstehen, was daran gut war.

Kallekra
Kallekra
2 Jahre zuvor

Irgendwie kann ich mir den Song nicht komplett anhören. Obwohl ich alles nicht so schlecht finde, aber zusammengerechnet passt es bei mir nicht. Platz 31, 4/12

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Ich finde Veronika großartig und es lag bis gestern bei mir auf Platz 1. Dann habe ich das fantastische Video von Bambie Thug aus Madrid gesehen und nun hat Bambie die Nasenspitze vorn. Das kann sich aber noch wieder umdrehen, denn wir haben gerade mal eine Andeutung des Stagings von Raiven gesehen und ich kann mir vorstellen, dass sie es hinbekommen, das Unterwasservideo auf die Bühne in Malmö zu bringen. Ich glaube, das wird großartig aussehen und dem epischen Song noch mehr Größe geben.
Ich liebe es, Veronika läuft seit Verkündung bei mir in heavy Rotation und auch andere Songs von Raiven haben es in meine Playlists geschafft.

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor

Ein sehr intensiver Song, geheimnisvoll und berührend. Eine noch bessere Ballade als die von Slimane.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

So balladesk finde ich es gar nicht….

TG5
TG5
2 Jahre zuvor

Was ist denn mit Peter los, das ist nicht der erste Beitrag dieses Jahr, der deutlichst an der Höchstwertung bei ihm vorbeischrammt?😉

Zum Song selber: Finde ich in Ordnung. Ich will, dass es mir gefällt, aber irgendwas fehlt mir. Hätte mir vielleicht mehr Elektronische Einflüsse gewünscht, verglichen mit dem, was wir sonst so von Raiven kennen. Fürs Finale sollte es aber reichen, auch wenn es für mich nicht an die Beiträge aus Slowenien von 2023 und 2022 herankommt.

Alex John
Alex John
2 Jahre zuvor

OT

Wie erwartet moderiert die Schöneberger live aus Malmö vor und nach dem Finale im Ersten, ORF und SRF mit Gästen aus den DACH Ländern.

Eigentlich schade, dass die Hauptmoderation sich nicht abwechselt unter den drei Sendern.
Andi Knoll oder Sven Epiney wären wesentlich unhysterischer, sympathischer und wahrscheinlich auch mehr bei der Sache am 1. Mai….oder doch am 11. Mai? 🙂
https://m.dwdl.de/a/97457

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Alex John

Kann man sich also wieder sparen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Alex John

Da weiß ich schon, was ich mir nicht anschauen werde.

Zumindest bleibt uns Babsi dann erneut als Punktesprecherin erspart. Wird es erneut Elton (der ist übrigens nur wenige Tage älter als ich) ?

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  Alex John

Vielleicht vertut sie sich ja wirklich im Datum.
Man darf ja träumen.

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor
Reply to  Alex John

Dann werden sich halt wie im letzten Jahr, die Best Ofs zu den ESC-Jahren davor angeschaut. Erzeugt sowieso mehr hype 🙂

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

Veronika ist ein Meisterwerk aber sehr schwierig in der Umsetzung. Der Liveauftritt hat für mich nicht so überzeugt.
Gut möglich das Raiven überraschend im Semi ausscheidet

Stefanohh
Stefanohh
2 Jahre zuvor

33/37 mit 2 Punkten, kein Finale

Georg
Georg
2 Jahre zuvor

Flacher Song. Wenn sie aber live ordentlich abliefert, könnte aber Finaleinzug klappen.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor
Reply to  Georg

Krass, jedes Adjektiv der Welt würde mir einfallen, aber um „flach“ zu wählen, wow! Meine Tochter würde fragen „Hast du Tomaten in den Ohren?“

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Im deutlich schwächeren ersten semi dürfte slowenien keine probleme haben sich zu qualifizieren. Mein fall ist es nicht aber es dürfte grad im osten gut ankommen

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Bei mir in Ost-Euskirchen kommt es sehr gut an!

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor

Raiven ist eine starke Persönlichkeit mit ebensolcher Stimme.
Der Song ist mehr performance art, ich denke er braucht schon eine sehr gute Bühnenumsetzung um ins Finale zu rutschen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Als bekanntgegeben wurde, dass Raiven Slowenien vertreten würde, war ich nicht sehr begeistert, weil ich mit ihren EMA-Anläufen nur wenig anfangen konnte. Umso begeisterter war ich, als ich Veronika das erste Mal gehört habe. Das sind drei Minuten lang Spannung auf hohem künstlerischen Niveau, garniert mit dem besten Liedtext des Jahrgangs. Chapeau und … Jaz sem, ti si, Veronika … ♫♪♫ Viel Glück!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Das habe ich natürlich auch schon drauf, Toggie !

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Off-topic:

Im Schweizer Fernsehsender SRF, allen voran der Programmchef Yves Schifferle scheint man sich jetzt schon Gedanken zu machen welche Kosten, Auswirkungen und Sponsoren entstehen bzw. an Land gezogen werden können, sollte Nemo den ESC in Malmö gewinnen.

Bereits jetzt finden Brainstormings mit den Fernsehsender und Städte aus Portugal, Italien und den Niederlanden statt, um sich ein einigermaßen realistisches Bild machen zu können.

https://translate.google.com/website?sl=en&tl=de&hl=de&prev=search&u=https://www.srf.ch/radio-srf-3/musik/platz-1-bei-den-wetten-riesiger-hype-um-nemo-was-wenn-die-schweiz-den-esc-gewinnt

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Wäre ja auch unklug wenn nicht. Sowas will vorbereitet sein. Und falls es nicht soweit kommt, dann hat man die Infos halt für ein anderes Mal…

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Denke schon das Slowenien damit im Finale landet , hatte ja auch einen sehr guten Auftritt in Madrid.

Auch einer der besseren Balladen im Jahrgang . Frankreich finde ich da nur viel besser, aber Raiven denke ich wird Ihre Sache gut machen.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Interessant aber kompliziert. Habe da eine gewisse Faszination, da ich eine Bekannte habe, die sich als Hexe definiert. Kommt ins Finale, da kommt dann nicht viel.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Huch! Was kennst Du denn für Leute …?

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Sie versucht nicht, mich zu missionieren und ist sehr tolerant, von daher ist das cool für mich, so bizarr es auch klingt.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Eine tolerante Hexe? Sachen gibts … 🙂

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Ich hab da gleich zwei im Bekanntenkreis (einmal m/d und einmal w). Sind beide große Grandprixfans. Deren Gehexel ist mir aber persönlich Schnuppe…

Last edited 2 Jahre zuvor by ag9
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Puuh, heute sind die Blogger aber sehr sparsam mit Punkten.

Ich sehe recht gute Chancen für das Finale und da vielleicht sogar Platz 11.

Ich bin schon lange Fan von Raiven und ich habe mich sehr über ihre Nominierung gefreut. „Veronika“ trifft voll meinen Geschmack und ist derzeit mein zweiter Platz hinter Portugal.

Ein paar Fragezeichen wegen der Inszenierung bleiben, aber dennoch werte ich zum Abschluß des ersten Semis mit 11 von 12 Punkten.

Hvala !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Brüder im Geiste. 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Jetzt also das komplette erste Semifinale

Portugal 11,5/12Slowenien 11/12Litauen 10,5/12Kroatien 9/12Aserbaidschan 8,5/12Luxemburg 8/12Irland 7,5/12Serbien 7/12Ukraine 6,5/12Polen 6/12Australien 5,5/12Moldau 5/12Zypern 3/12Island 2/12Finnland 1/12Mein Tipp würde allerdings ein wenig abweichen, statt Aserbaidschan und Irland sehe ich leider Finnland und Zypern im Finale.

Sicher qualifiziert sind Ukraine, Kroatien und Litauen, danach ist vieles offen.
Definitiv draußen sehe ich lediglich Island.

Insgesamt also der Durchschnitt bei 6,8 Punkten (knapp in der besseren Hälfte. Mal sehen, wie es im zweiten Semi aussieht….

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Ich möchte meine Frage von gestern noch mal aufgreifen und die Frage stellen, was Leute meinen, wenn sie sperrig oder kompliziert schreiben. Bedeutet das, dass man nicht gleich beim ersten Hören mitsummen, mitschunkeln und/oder mit dem Po wackeln kann? Oder versteckt sich mehr dahinter. Ich würde das wirklich gerne verstehen, weil mich diese Formulierungen immer komplett ratlos zurücklassen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Den Auftritt in Madrid kannte ich bisher nicht und ich bin einfach nur begeistert. Was für eine Ausstrahlung und Bühnenpräsenz ! Auch einer der wenigen Beiträge, wo der Einsatz von einer klassisch geschulten Gesangsstimme absolut auf dem Punkt ist.
(Popopera mag ich in der Regel nicht)

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71
herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Also wenn ich von sperrig spreche, mein ich damit vielleicht Free Jazz ala Sun Ra. (könnter ja mal googeln)
Aber nur weil ein Popsong etwas mehr Anspruch hat gleich dichtzumachen? Scheint für manche schon eine zu große Herausforderung zu sein 😄

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ich finde Free Jazz klasse, weil man da nie weiß, was als nächstes passiert. 🙂 Sperrig verwende ich eigentlich nur für Möbelstücke. Meine Vermutung ist, dass einige hier das Wort verwenden, wenn sie etwas nicht mögen, das aber nich geradeheraus sagen wollen, weil sie irgendwo ganz tief in ihrem Herzen oder Gehirn wissen, dass das, was sie nicht mögen, von guter Qualität ist. 🤓

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor

Wenn ich sowas schreibe ist das meistens synonym mit ich finde keinen Zugang dazu, weil es mich entweder Überfrachtet oder wenig Einstieg für mich aufzeigt obwohl er viel versucht.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ich hab ja die Formulierung „habe keinen Zugang dazu“ benutzt, die Du gestern auch aufgeführt hast. Deshalb versuche ich mal eine Erklärung: Ich empfinde Portugals Beitrag als künstlerisch wertvoll und würde das auch gern wertschätzen. Andererseits finde ich es aber auch anstrengend auf eine Art, wie ich Beiträge nicht anstrengend finden möchte. Das hat aber nix mit Mitsummen (dazu gleich noch was), Mitschunkeln oder Powackeln zu tun. Es gibt Beiträge, die sind sehr anspruchsvoll, die mag ich aber sofort auf Anhieb, und es gibt Beiträge, die man sofort mitsingen kann, die ich leidenschaftlich ablehne. Bei Portugal war das alles nicht der Fall. Ob es mir gefällt oder nicht, kann ich sogar gar nicht so richtig entscheiden, weil ich immer nur frage „was kommt noch“ „wann ist es rum“ „was will das von mir“. Wie gesagt: Ich möchte es gern wertschätzen, kann es aber nicht, weil es bei mir einfach (noch) nicht klick gemacht hat. Das kann ja noch kommen.

Was das Mitsummen angeht, sehe ich daran absolut nichts Verwerfliches. Wenn es Beiträge gibt, die sich in einem Wettbewerb von 15 bzw dann später 26 Beiträgen der zuschauenden Person sofort erschließen oder die ein Momentum schaffen, dass man gar nicht anders kann, als sich dafür zu begeistern (egal worin selbiges besteht), haben die ganz sicher einen Vorteil.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich habe Dir gestern Nacht noch im Portugalfaden geantwortet (war erst gegen 1 Uhr zuhause …). Da Du dort schreibst, dass Du keinen Zugang findest, also eine Ich-Botschaft sendest, warst Du mit meinem Kommentar überhaupt nicht gemeint. Ich finde es nur schwierig, wenn Leute mit Begriffen wie sperrig quasi ex cathedra hantieren. Und generell habe ich auch gar kein Problem damit, wenn jemand den portugiesischen Beitrag oder andere meiner Lieblinge blöd findet. Dann fände ich es aber schöner, wenn die Leute Klartext reden würden anstatt rumzuschwurbeln. 🤓

Und ich wackel auch ganz gerne mal mit dem Po, das war also überhaupt nicht wertend, sondern deskriptiv gemeint. Und im Schunkeln bin ich seit Fiorellas Auftritten in San Remo eh ganz groß. Da kannst Du Rusty fragen, mit der ich mich durch die Abende geschunkelt habe. 😍

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Danke Dir! Hatte ich tatsächlich nicht gesehen. Ich möchte dazu vielleicht noch zwei Sachen anmerken (beides auf die Gefahr hin, hier die Wortklauberin raushängen zu lassen):

Das Wort „sperrig“ hat meiner Meinung nach durchaus seine Daseinsberechtigung in diesem Zusammenhang. Ich finde zB „Zjarr e fthote“ (ALB 2006) ganz, ganz toll, habe aber mehrere Anläufe gebraucht, bis ich soweit war. Am Anfang fand ich es tatsächlich sperrig. Das ist für mich auch nochmal eine Nuance anders als „anspruchsvoll“ oder „fordernd“. „Occidentali’s Karma“ ist sicherlich anspruchsvoll und hat einen der besten und intelligentesten Texte der ESC-Geschichte. Trotzdem ist der Song alles Andere als sperrig. „Fordernd“ empfinde ich dann auch nochmal anders.

Und schlussendlich: Ich glaube, letztendlich sendet hier jeder Ich-Botschaften, formuliert es aber nicht unbedingt immer so. Musik ist immer Geschmackssache und löst in jedem was Anderes aus. Dass der Eine oder die Andere es hier erscheinen lässt, als sei sein oder ihr Geschmack das Absolute, ist vermutlich überhaupt nicht böse gemeint und auch nicht in der Absicht geschehen, das so rüberzubringen. Da wird dann einfach nicht unbedingt immer auf jedes Wort akribisch genau geachtet, und ich denke, das sollte man in einer Kommentarspalte auch nicht verlangen und diesbezüglich alles auf die Goldwaage legen.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Hätte ich nicht gedacht, dass das mal jemand schreibt. Auch ich fand Albanien 2006 ganz, ganz toll und habe überhaupt nicht verstanden, dass der Song nicht ins Finale kam. Bis ich dann merkte, dass er keinem außer mir gefiel.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  tenor78

Ich mache seit einigen Monaten bei ESC-Watchalongs mit Community Voting mit. Bei uns hat Albanien 2006 das Finale erreicht und ist dort auf einem guten 10. Platz gelandet. Von mir gab es im Finale auch fette 6 Punkte. 🙂

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Stimmt 😀🎉

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Woki mit Deim Popo,
woki mit Deim UH-UH
Woki mit Deim Popo
Yeah, yeah so gfallt mir des …

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Verdammt, ich habe meinen Kommentar bei Portugal zu spät verfasst, er hat es bereits getan. 😉

Bedeutet das, dass man nicht gleich beim ersten Hören mitsummen […] kann?

Ja. Der ESC ist kein Jazzkonzert, sondern eine Unterhaltungsshow, bei dem über zwei Dutzend Beiträge nacheinander auf dem Bildschirm aufflackern, da brennt sich in der Regel melodischere oder in anderer Hinsicht auffälligere Beiträge ein. Du gehst glaube ich anders heran an diesen Wettbewerb als der Durchschnittszuschauer. Das ist keinesfalls böse gemeint, aber manchmal fehlt Dir der andere Blick auf die Sache an sich. Ein „Rim Tim Tagi Dim“ ist nun mal einfacher zu verarbeiten als die schwerwiegende portugiesische künstlerisch anspruchsvolle Ballade oder der slowenische Beitrag mit verschiedenen Refrains und Melodien.

doredo
doredo
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Ich find „Rim Tim Tagi Dim“ nicht einfacher zu verarbeiten. Raiven find ich zugänglicher und sehr angenehm besäuselnd. Auch das Video 😁 Ja, so sind die Menschen blöd unterschiedlich in ihrer Wahrnehmung..

doredo
doredo
2 Jahre zuvor

Danke, geht mir genauso. Bei Conan Osíris hatte ich noch Verständnis dafür. Aber das hier ist jetzt weder Free Jazz noch Zwölftonmusik.
Genausowenig verstehe ich den Bedarf nach „Struktur“ in Musik. Wenn mir nach Struktur ist, tu ich programmieren tun oder werf einen Blick in meine Schränke. Da mag ich Struktur. Musik sollte doch eher Gefühle, Stimmungen ansprechen oder so was. Oder von mir aus auch ne Aussage haben, obwohl das alleine wohl auch nicht reicht. Das üblige Refrain-Strophe-Bridge-ect-Schema ist doch kein Quali-Merkmal?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  doredo

Das ist ja gerade so herrlich für mich, dass hier so unterschiedliche Analysen und Meinungen kund getan werden. Da erweitert meinen beschränkten Musik-Horizont.

Ich schau gern, ob mir Kunst oder Musik gefällt. Dabei ist es immer auch von meiner persönlichen Stimmung abhängig und die kann durchaus innerhalb von Tagen – oder gar Stunden wechseln. Ich möchte verstehen, was der Komponist oder Vortragende meint und möchte, aber gleichzeitig möchte ich mich unterhalten lassen, gerne auch mitschunkeln, aber ohne Po wackeln.

Wenn dann noch die Aufführung auf der Bühne passt – dann freu ich mich.
Kann also auch im Fall von Veronika passieren, dass mich das am Semi-Abend in Malmö plötzlich packt – derzeit „sperrt“ sich bei mir noch was.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Mag ich tatsächlich sehr gerne, hätte ich nicht gedacht. Tolle Stimme und diese mystische Aura die der Song hat gefällt mir auch ziemlich gut.

Finale wäre schon toll und verdient, dort aber eher so Platz 16-20, wird wohl keinen übermäßig großen Appeal haben.

Ach ja, bei der Abstimmung scheint sich ein kleiner Fehler eingeschlichen zu haben. Da steht Platz „15-20“ statt wie sonst immer „16-20“.

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor

Besser als Flo hätte ich es nicht beschreiben können.
Von mir gibt es daher auch nur 6 von 12 Punkten, würde mich aber freuen, wenn es Slowenien 🇸🇮 ins Finale schafft.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Das Lied ist mega und schafft es hoffentlich weit.

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Außergewöhnlich, interessant, hebt sich angenehm von vielen anderen ab, müsste sowas von sicher ins Finale!

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Gefällt mir sehr sehr gut.👍

War jetzt mal mutig, und habe Slowenien in die TOP 10 im Finale getippt. Schau’n wir mal…

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Jahre zuvor

Die o.g. Kritiken der Blogger (besonders Berenike und Douze Points) sagen alles, was ich jetzt hier nicht wiederholen muss. Die Sängerin und das Lied sprechen nicht mit mir, lassen mich ratlos zurück und das seit Erscheinen. Des Öfteren kann ich mir etwas schön hören oder den Sinn erst später erkennen (s. Irland) – hier passiert leider gar nichts. Daher landet Veronika bei mir weit unten.

01. Litauen
02. Kroatien
03. Serbien
04. Portugal
05. Australien
06. Luxemburg
07. Island
08. Polen
09. Irland
10. Moldau

11. Zypern
12. Aserbaidschan
13. Slowenien
14. Ukraine
15. Finnland

Voilá – meine ganz persönlichen Qualifikanten für das Finale

Joey
Joey
2 Jahre zuvor

Alles Kunstbanausen!! =D

Nee aber im Ernst: ich versteh tatsächlich null, null komma nix, minuswertig wo „Veronika“ ansatzweise sperrig sein soll. Der Begriff ist ja vllt eh… ’schwammig‘, wenn man so will, aber hier versteh ich die Verwendung wirklich nicht. Ja, das Lied hat keine 2 Akkorde-Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Dieter Bohlen „Klasse“, aber für mich fließt er sehr organisch und hat einen sehr eindeutigen, belohnenden Aufbau (also mit guter Dramatik & Steigerung bis zum Höhepunkt).

Der Text ist super & Story und Songstruktur wirken wie für einen Bühnenauftritt gemacht. Die Lady ist halt mehr Theater als Radio. Das macht ja auch das Musikvideo schon deutlich. Immerhin scheint der Auftritt in Madrid auch schon mehr Begeisterung zu sammeln (bei Raivens starker Bühnenpräsenz gratis zur starken Stimme dazu kein Wunder) und ich denke, Raiven wird besser abschneiden, als die Mehrheit hier denkt. Definitiv Finale und dann 10-15, auch dank guter Bewertung von den Juries 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Joey

Das will ich doch gerne hoffen !

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ich finds toll. Nicht ganz oben bei mir, aber schon ziemlich weit oben. Slowenien wird leider viel zu oft unterbewertet, ich hoffe, dass das sich mal irgendwann ändert. Wenn sie es nicht ins Finale schafft, bin ich traurig. Wenn sie es schafft, denke ich, dass die Platzierung nicht mit einer 2 beginnt.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Irland: Hex, Hex!
Slowenien: Wir auch, aber gaaanz anders!

Joh, das Teil gefällt mir gut und kratzt an meinen Top 10.

Gehe davon aus, dass Raiven ins Finale kommt, die Platzierung dort hängt dann stark von der Inszenierung ab. Ich hoffe, sie machen keine Hupfdohlennummer draus, sondern setzen das Ballett sinnvoller ein; dann könnte „Veronika“ so um Platz 15 landen (mit oder ohne Besen)…

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Mich lässt das Lied völlig kalt. Brauche ich nicht im Finale. Mal schauen ob es für Slowenien reicht, um ins Finale zu kommen.

TokkiTE
TokkiTE
2 Jahre zuvor

Ich mag das Lied inzwischen echt gerne, aber denke, wenn es ins Finale kommen sollte, dann wird es maximal ein Platz zwischen 21-26

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song in seiner Mystik und Dramatik durchaus. Allerdings hat er sich bei mir doch etwas abgenutzt, so gut wie im Ranking unten würde ich ihn heute nicht mehr bewerten.

Da ich überzeugt bin, dass Raiven eine herausragende Performance abliefern wird, sehe ich Slowenien klar im Finale und da durchaus in der linken Hälfte.

Gesamt: 16/37
Semi: 9/15
Tipp: Platz 11-15

KarinM
KarinM
2 Jahre zuvor

Habe mal auf Platz 15 bis 20 getippt… aber ….
Meine anfängliche Begeisterung für den Song hat leider nachgelassen. Es ist in 2024 halt wie verhext😏, bin irgendwie nicht zu begeistern.
Kennen wir schon den Revamp, laut Rick könnte der ja noch Hoffnung bringen ?

Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor

Mein Platz 7 von 37 (10/10)

Tipp: 6. im ersten Semi und 14. im Finale

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Raiven-Veronika ein toller Song, der mich auch nicht direkt erreicht hat, aber spätestens nach ihrem Liveauftritt bei der Dora war ich fasziniert. Muss unbedingt ins Finale, egal wie er dort abschneidet, ich werde es genießen.

doredo
doredo
2 Jahre zuvor

Ich mag den Song, ich mag die Stimme und die Stimmung. Ich finde auch gerade das an ihrem Gesang, was andere nervt, besonders und toll. Ich drück die Däumchen und weiß jetzt auch gar nicht, ob wir in D abstimmen dürfen und – falls ja – was da noch so ist, womit sie sich meine Stimmen teilen müsste.. aber da ist was drin. Doch, kommt weiter. 🍀

Ich find’s so auch besser als auf englisch, glaub ich jetzt einfach mal. 😁

Morph
Morph
2 Jahre zuvor

Uih, entgegen vieler Meinungen ist sie mit ihrem Song einer meiner absoluten Lieblingsbeiträge dieses Jahr und ich bin zumindest optimistisch, dass sie es ins Finale schaffen wird. Persönlich würde ich ihr sogar den Sieg gönnen, realistisch gesehen hoffe ich wenigstens auf einen noch akzeptablen Platz im Mittelfeld.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Das sind meine Top 15:

1. Finnland
2. Litauen
3. Kroatien
4. Serbien
5. Ukraine
6. Luxemburg
7. Zypern
8. Aserbaidschan
9. Polen
10. Portugal
11. Island
12. Moldau
13. Slowenien
14. Irland
15. Australien

Semi 2 finde ich viel stärker.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Auweia…. Bei mir ist Finnland ganz unten.

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
2 Jahre zuvor

Zunächst war ich sehr skeptisch, bevor ich den Song gehört habe, da mir die bisherigen Werke von ihr im Grunde gar nicht gefallen haben. Aber das hatte sich dann beim ersten Hören schon in Begeisterung umgewandelt. Diese Dramatik und die Power in diesem Song sind der Wahnsinn, auch das Video ist genial. Ich brenn da total dafür, muss irgendwie nen Nerv bei mir treffen, aber so was von☺️☺️☺️☺️

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Slowenien habe ich bei der Premiere direkt überhört und flog eine ziemlich lange Zeit lang bei mir unter dem Radar. Nach ein paar Hördurchgängen frisst sich gerade der alternative Refrain gegen Ende aber sehr ins Ohr, sodass Slowenien einer meiner „Ohrwürmer“ in diesem Jahr geworden ist. Raiven wird das schon gut meistern, man merkt ihr an, dass sie professionell singen kann. Dass sie zeigt, was sie kann, und uns die hohen Töne zum Abschluss präsentiert, war logisch, davon bin ich aber nicht der größte Freund. Die größte Hürde wird, ähnlich wie bei Portugal, wohl das Halbfinale selbst sein. Auch wenn ich denke, dass beide Lieder in sehr unterschiedlichen Gewässern nach Punkten fischen (gerade bezüglich der Diaspora), könnte es für beide eng werden und dann könnte es ein kleines Hauen und Stechen um einen der letzten Finalplätze geben. Aufgrund der Teilnahme von Serbien & Kroatien sehe ich Raiven dabei vorne, aber sicher ist das keinesfalls. Dennoch viel Erfolg!

Prognose: Halbfinale 8/15 (70%) -> Finale 16-20 (v.a. durch die Juroren)
Meinung: Platz 16/37 (7 Punkte)

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Ich finde es sehr schön, dass sich Slowenien endlich mal etwas traut. Nach dem grandiosen „Sebi“ 2019 ist „Veronika“ der zweite slowenische Song der letzten Jahre, der mir sehr gut gefällt.
Raiven hat eine unglaubliche Stimme, sowohl in den Tiefen als auch in den Höhen. Dadurch schafft sie es auch, dem Song eine umheimliche Dramatik zu verleihen und die Instrumentalisierung sowie die Opern-Backingvocals lassen den Song episch erscheinen. Der Song braucht zwar ein bisschen, bis er in Fahrt kommt, allerdings hat sich das Warten spätestens mit dem Einsatz des Refrains gelohnt. Ganz süß finde ich auch die „Netta-Sounds“ im Background, damit kann man bei mir („Toy“ ist mein favourite ESC entry ever) nur punkten.
Insgesamt gibt es bei mir 8 Punkte für Slowenien, aktuell Platz 12.
Ich hoffe so sehr, dass dieser Farbtupfer des Jahrgangs ins Finale einzieht, allerdings bin ich da sehr unentschlossen (ähnlich wie bei Serbien, nur traue ich Serbien etwas mehr im reinen Televoting zu). Nach den zwei Radiopopsongs aus Island und Deutschland fällt Slowenien auf jeden Fall mal auf, könnte für den Otto-Normal-Zuschauer aber vor dem Unterhosenmann aus Finnland untergehen. Stand jetzt gehe ich deshlab leider, leider von einem Semiaus aus 😔.