ESC-Songcheck kompakt (20) – Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko

Foto: Instagram @natalitsa

Bereits im Juli 2020 zeichnete sich ab, dass Natalia Gordienko Moldawien auch 2021 vertreten würde. Die Sängerin sollte das Land schon im letzten Jahr mit dem Song „Prison“ repräsentieren. Die Bestätigung der internen Nominierung 2021 kam dann Ende Januar, im Februar gab Natalia in den sozialen Medien den Namen des Songs „Sugar“ bekannt. Die Präsentation des Titels erfolge am 4. März im Rahmen einer Veranstaltung im Moskauer CRAVE-Theater, die einige Blogger im ESC kompakt Live verfolgen durften. Am selben Tag erschien die Single außerdem als Musikstream.

Natalia Gordienko ist Sängerin, TV-Moderatorin, Model und Mutter eines kleinen Sohns. Zusammen mit Arsenium und Connect-R stand sie bereits 2006 mit dem Song „Loca“ auf der ESC-Bühne in Athen. Damals reichte es für einen 20. Platz. Natalia ist ukrainischer Abstammung und wurde 1987 in der moldawischen Hauptstadt Chișinău geboren. Sie begann früh zu singen und zu musizieren. Als 15-Jährige nahm sie das erste Mal an Gesangswettbewerben teil. Im letztjährigen „Finala Naţională Eurovision 2020“ siegte Natalia sowohl im Jury- als auch im Publikumsvoting und löste so mit „Prison“ das Ticket zum später abgesagten ESC 2020 in Rotterdam.

Der Song

Natalias Beitrag wurde von den ESC-Schwergewichten Filipp Kirkorow und Dimitris Kontopoulos, der auch am griechischen Beitrag „Last Dance“ von Stefania mitgewirkt hat, komponiert. Der Text stammt von Michail Guzerijew und Sharon Vaughn. Die Inszenierung soll Fokas Evangelinos übernehmen. Damit setzt die Sängerin mehr oder weniger auf dasselbe Team, das schon hinter ihrem letztjährigen Beitrag „Prison“ steckte.

„Sugar“ ist ein moderner Pop-Song, der an Maruv und Aly Ryan erinnert. Die Instrumentierung ist vielschichtig und durch Bässe, Drum Maschine und einer markanten, sich wiederholenden Synthmelodie als Intermezzo vor den Refrains geprägt. Im Text beschreibt Natalia ein heftiges Gelüst nach „Zucker“ und beschreibt damit metaphorisch die seelische und vor allem körperliche Begierde nach einer Person, von der sie übermannt wird. Heißblütig sehnt sich Natalie nach den honigsüßen Lippen des Gegenübers

Der Check

Song: 2/5 Punkte
Stimme: 2/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: Zugegeben, beim ersten Hören während unseres ESC kompakt LIVE habe ich mich etwas von der fortgeschrittenen Stunde und dem Musikvideo euphorisieren lassen. Mittlerweile sehe ich die ganze Sache etwas nüchterner. Der Instrumentalteil, der wohl gleichzeitig der Refrain sein soll, gefällt mir ziemlich gut, die Strophen und die Bridge sind aber ein ganz schön laues Lüftchen. Für mich unter den tanzbaren Uptempo-Songs der schwächste. Für die ikonischen Dancemoves gibt es aber einen Bonuspunkt. 5 Punkte.

Berenike: Wie so viele andere Beiträge in diesem Jahr aus der großen Gruppe „weibliche Upbeat-Tanznummer“ ist „Sugar“ nicht schlecht. Es wirkt professionell produziert und Natalia verleiht dem Stück einen unterhaltsamen sassy Touch. Am Ende hebt sich „Sugar“ aber auch nicht von der Masse der Nummern in dem Stil ab. Mit einem klebrig-süßen Bonuspunkt für das Video macht das 4 Punkte.

Douze Points: Es kursieren ja diverse Videos, die zeigen, wie fantastisch die Dance-Moves von Natalia Gordienko auf quasi alle Songs der Welt passen. Allein das ist schon eine Meisterleistung. Dazu dann aber diese Selbstironie im Video, die sich so großartig von „Brisäään“ absetzt. I like. Und natürlich kann man dann fragen, ob der modere Popsound zu einer MILF passt. Ich finde: Ja, auf jeden Fall. Auch daher 10 Punkte.

Florian: Nach dem grauenhaften „Prison“ im letzten Jahr war die Messlatte für Natalia eigentlich so gering, dass sie diese nur übertreffen konnte. Das ist ihr wohl auch gelungen, wenngleich ich mich etwas schwer mit dem Umstand tue, dass in dem Endprodukt kaum eine persönliche moldawische Note steckt. Die Inspiration von „Siren Song“ wird wohl schnell auffallen. Sollte der Auftritt gekonnt herübergebracht werden, sehe ich eine Finalqualifikation durchaus im Bereich des Möglichen, der ganz große Wurf ist dieser Song jedoch nicht. 5 Punkte.

Manu: Auch „Sugar“ reiht sich bei mir im Mittelfeld ein und macht mir oberflächlich gute Laune, wenn ich es höre. Gut und modern produziert finde ich nur die Zwischenbridge sehr schwach („C’mon now …“). Maruv hätte da wahrscheinlich eine sexy Nummer draus gemacht, Natalia wirkte zuletzt aber meist etwas biederer und das sexy Image bis jetzt etwas gewollt. Um gegen San Marino, Griechenland und Serbien nicht unterzugehen, muss eine gute Performance her – da hier aber Philipp Kirkorov seine Finger mit im Spiel hat, dürfen wir diese wohl auch erwarten. 5 Punkte.

Max: Leider absolut nicht meins. Ich konnte es bisher nur wenige Male am Stück hören, das hat einfach nichts, was mich in irgendeiner Weise catcht. Ich weiß, dass es schrill und poppig sein soll und sich vielleicht selbst nicht so ernst nimmt. Aber das Lied ist mir einfach zu fade, da können auch zwei Kilo Zucker nichts dran ändern. Finale? Sehr gut möglich. 2 Punkte.

Peter: Natalia Gordienkos „Sugar“ wird in meinem ESC-Leben unvergesslich bleiben, weil das Warten auf ihre von Philipp Kirkorov „inszenierte“ Songpremiere zum längsten (und kurzweiligsten) ESC kompakt LIVE aller Zeiten geführt hat (satte 2 Stunden und 20 Minuten). „Sugar“ selbst ist einfach nur megacamp und -catchy. Der Euroclub-Floorfiller hat den größten Trash-Faktor (im allerbesten Sinne) seit Tajči und erinnert mich fatal an die großen Osteuropa-Eurodiscozeit von Haiducii, Miha Kralj & Co. – ganz großes Kino für uns zwei. Wegen der tausend Glücksgefühle, die Sugar erzeugt, gibt’s von mir überzeugte 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 43/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Sugar“ auf Platz 11 von 39.

Wie schneidet der moldawische Beitrag "Sugar" von Natalia Gordienko ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið


87 Kommentare

  1. Mir gefällt der Song richtig, richtig gut. Ins Finale wird sie hoffentlich kommen. Dort tippe ich wegen der sehr starken Konkurrenz auf einen Platz zwischen 21 und 26. Außerdem wurde heute das 3. Reaction-Video veröffentlicht und zwar des, des albanischen Beitrags.

  2. Wenn ich alle 5 Ethno-Pop Tanznummern aus diesem Jahrgang ranken müsste, würde das bei mir so aussehen:
    01 San Marino
    02 Serbien
    03 Israel
    04 Aserbaidschan
    05 Moldau

    Moldau ist echt die schwächste von den Fünf. Aber ich wünschen ihnen allen den Finaleinzug, weil genau diese Genre den ESC u.a. für mich ausmacht.

  3. ich mochte die Dame schon letztes Jahr nicht sonderlich. Diese zuckersüße Nummer ist zwar ein wenig erträglicher als „Brisääääään“, landet aber dennoch in meiner Liste weit hinten. Könnte tatsächlich anstatt von Griechenland im Finale landen.

    Ich werte mit 2 von 10 Punkten.

    • Mit den Liedern aus Moldawien oder Republik Moldau, kann ich immer nur schwer was anfangen. In diesem Jahr ist es nicht anders. Darf gern im Semi verloren gehen.

      Die Republik Moldau dient eh nur als Punktegeberin für diverse Länder.

  4. Für mich der schwächste up-tempo song. Findet aber trotzdem seine fans,kommt knapp ins finale und dort jenseits der 20.
    Ps. Aber aber, d.p……..milf

    • Ich finde es frauenverachtend und sexistisch, Natalia als MILF zu bezeichnen! Sowas kann man machen, wenn man den Werdegang einer Pornodarstellerin nachzeichnen will!

      Das Gegenstück dazu wäre der DILF und diese Beschreibung würde auf einige ehemalige ESC-Teilnehmer wie z. B. Mihai Trăistariu oder Serhat passen.

      • Finde ich gar nicht Matty! Die ist eine äußerst attraktive Frau und Mutter.

        Wenn das für dich sexistisch ist, muss es genau so sexistisch sein, wenn hier über nackte Männerkörper oder sonstiges geschwärmt und geschmachtet wird. Was für mich genau so wenig schlimm ist.

        Ist halt ganz natürlich. Und die gute Dame ist halt sexy für mich als heterosexuellen Mann. Live with it.

      • Ich musste erst mal nachgucken was Milf bedeutet und demnach ist das nicht als sexistisch zu betrachten. Aber Natalia sollte für eine Milf zu jung sein denn damit sind wohl ältere Mütter gemeint die für die Freunde ihrer Kinder noch attraktiv sind. Also im Grunde finde ich den Begriff nicht unbedingt sexistisch noch hat der was mit Porno zu tun. Nur kann die Grenze dazu sehr schnell überschritten werden. Ach und Matty von wirken solche Kommentare wo du dich aufregst immer sehr lächerlich weil du immer am meisten die Künstler beleidigst aber nach deinem Drama hast du dich bisher gut zurückgehalten was mich sehr freut. Ich hoffe das bleibt so

      • Erics „Back to you Petra #MILF“ aus dem Green Room 2013 und ihrem anschließenden Blick sorgte in der Halle für Gelächter, nur habe ich den „Joke“ damals nicht verstanden 🙂

  5. Rein vom Song her liegt „Sugar“ in meiner Liste im Mittelfeld der weiblichen Uptempo- Beiträge.
    Aber gerade bei denen hängt sehr viel von der Bühnenshow ab.
    Von Natalia gibt´s mittlerweile einige Auftritte mit der gleichen Choreografie, die auch schon im offiziellen Video zu sehen ist.
    Höchstwahrscheinlich werden wir das auch so in Rotterdam sehen.
    Auch wenn mir ihr Getanze nur bedingt gefällt, weil es irgendwie nicht authentisch und zu gewollt sexy wirkt, hebt sie sich zumindest vorerst positiv ab, dass sie sich überhaupt bewegt.

    Von Senhit oder Destiny etwa werden wir hingegen nur wenig Tanzschritte sehen.

  6. Der Song ist schon mal deutlich angenehmer als „Brisääään“ und wird es wohl auch ins Finale schaffen .Dort irgendwo zwischen 16-22 landen , es gibts soviele ähnliche Songs dieses Jahr da ist “ Sugar“ nicht so stark .

    Der Live Chat war echt toll und was haben wir bekommen ein Video haha. Der Live Chat war deutlich besser 🙂

  7. Letztes Jahr schrieb die Schülerin eine etwas uninspirierte Arbeit über den lange nicht mehr benutzten Schulkarzer (sie schrieb immer vom „Carrrzärrr“).

    Die durchschnittliche wenn auch nicht unbegabte Schülerin hat eine Abschlussarbeit in Biologie über die Nahrungsaufnahme von Kohlehydraten und die Gefahr von daraus resultierendem Kannibalismus geschrieben. Die Arbeit ist zwar gut recherchiert, aber recht mittelmäßig umgesetzt.

    Da sich viele andere Schülerinnen dieses Jahr mit Arbeiten ähnlicher Qualität beworben haben, ist sich das Lehrerkollegium noch uneins, welche davon sie für die Finalklasse empfehlen sollte.

  8. Ich mag es, wird aber trotzdem nur im Mittelfeld landen fürchte ich , da es bei der Jury nicht ankommen wird

    Ins Finale wird es ohne Probleme einziehen . Ich tippe auf Platz 15/16

  9. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Moldawien damit ins Finale kommen wird und am Ende so auf dem ca. 15.Platz landen wird, auch wenn ich dem Lied nicht viel abgewinnen kann. Die Strophen sind langweilig, die Bridgestone okay, aber, dass der Refrain nur aus dem Drop besteht ist für mich dann halt doch zu einfach und billig. Meiner Meinung nach ist der Drop viel zu lang, den hätte man ruhig halbieren können. Aber anscheinend legt man in Rotterdam nicht viel Wert auf Natalias Stimme bzw. einen guten Song, sondern auf eine schrille Performance. 4-5 Punkte von mir und Platz 26!

    • „Reißbrett-Grütze“ – darunter fallen so einige Beiträge, absolut treffende Bezeichnung. „Mata Hari“ finde ich sogar noch vergleichsweise unterhaltsam. Daß zudem jemand wie Kirkorov ein extremer Unsympath ist, dürfte mittlerweile auch bekannt sein. Pasha Parfeny hat das auch schon erwähnt…

  10. Schöne Dancenummer, die sicherlich eindrucksvoll und unterhaltsam präsentiert wird. Im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen weniger aufdringlich und somit weitaus erträglicher. Top 10 im Finale ist drin.

  11. Deutlich besser als im vergangenen Jahr. Musikalisch macht das unglaublich viel Spaß. Was allerdings geblieben ist, der grenzdebile Text aus der Philip Kirkorov Maschinerie und ganz versteckt meint man sogar etwas LGTB-Kritik zu sehen (Frau Gordienko reißt einem Mann den Regenbogenfarbenen Unterkiefer raus und beißt genüsslich da rein). Dabei ist Kirkorov doch selber…..aber, halt nein, ist er natürlich nicht 😇. Bei mir steigt Moldau mit diesem Beitrag um satte 16 Plätze auf Platz 24, verpasst allerdings das Finale. Und das wird meiner Meinung nach, respektive der mangelnden Unterstützung aus Russland, Rumänien und Nordmazedonien und der ähnlich gearteten Beiträge aus Serbien und San Marino, auch tatsächlich passieren.

  12. Kann ich ganz schlecht einschätzen.
    So bunte, knallige Sachen können auch schnell mal wegen zu viel Trashigkeit fundamental scheitern.
    Tendenziell seh ich das Ding im Finale, aber da eher im unteren Mittelfeld.

    Ich halte sie für keine gute Sängerin und Performerin und glaube, dass das Lied nur im Zusammenhang mit dem Video Spaß macht. Ansonsten isses ja recht substanzlos.

    @Rainer 1:
    1. Marcel Reich-Ranicki (so wird der geschrieben übrigens) war kein Investigativ-Journalist. Er war in erster Linie Autor und Literatur-Kritiker.
    2. Ich verlange hier auf dem Blog selbstverständlich keine Investigativ-Journalismus. Ich kenne mich berufsbedingt etwas auf diesem Feld aus, deswegen kannst du mir gerne glauben, dass ich den Unterschied zwischen einem Blog und einer, sagen wir, Tageszeitung kenne. Ein Blog darf und soll persönlich geprägt sein. Trotzdem darf es hier und da etwas Recherche sein. Aber recherchieren bedeutet nicht gleich investigativ sein. Was die Recherche etc. angeht, hab ich übrigens nichts zu meckern hier. Mir gefällt DPs Stil nicht, aber das ist lediglich eine persönliche Meinung.
    3. Wenn du etwas zu sagen hast, sag es mir direkt. Das musst du nicht bei einem Youtube-Video in den Kommentaren machen, wenn ich nicht anwesend bin. Hat was mit Anstand und Respekt zu tun, nicht hinter dem Rücken anderer zu lästern.

    Viele Grüße, mein Hase!

  13. Eigentlich müsste ich ja einem Song mit Namen „Sugar“ wohlgesonnen sein, zumal er von einer Sängerin gesungen wird, die im letzten Jahr mit einen recht angenehmen und hier völlig unterschätzten Beitrag dabei war.

    Aber was für eine Enttäuschung ist ihr diesjähriger Titel! Das Instrumentalmotiv finde ich furchtbar und den Rest des Lieds belanglos. Wenn man bedenkt, dass Moldawien seinen bisher größten Erfolg mit einem seiner m.E. schwächsten Beiträge erreicht hat, befürchte ich auch hierfür eine recht gute Platzierung.

    2,5 oder 3 Punkte (von 10), Platz 38 (von 39)

  14. Der Song hat einen guten Beat, wobei mir der Instrumentalpart besser gefällt als der Gesang von Natalia.
    Ich gestehe, mir gefällt „Prison“ immer noch sehr gut, und da kam auch Natalias schöne Stimme besser zur Geltung, finde ich.🙂.

    Ich fürchte, dass es für Natalia schwierig werden könnte, das Finale zu erreichen.

    • Dass mir der Instrumentalpart besser gefällt als der eigentliche Gesang, habe ich bei einigen Liedern in diesem Jahr. 😅😅😅

  15. Moldawien ist in meiner ESC Burg im Bankettsaal und amüsiert sich prächtig

    Ich hatte nach Prisäääään schlimmes befürchtet bin aber positiv überrascht worden. Mir gefällt es. Ich denke es kommt ins Finale bleibt da aber in der rechten Hälfte hängen

  16. Für mich hat das Video aufgrund der tanzenden Eiswaffeln jetzt schon Kultstatus erreicht. Eine Top-10-Platzierung wird es geben müssen, weil sich Kirkorow nicht mit weniger zufrieden gibt.

  17. Nach „Prison“ habe ich echt wieder einen Abklatsch von Wannabe-Ballade mit Fotoshooting erwartet, wurde aber mit „Sugar“ positiv überrascht.

    Die erste Bridge mit Chorus ist echt geil und da kommt das Lied richtig in Fahrt. Leider gefällt mir der letzte Part wo sie anfängt zu schreien (beginnend im Video mit dem abgerissenen Regenbogenunterkiefer) gar nicht. Das macht die ganze dancing Grundstimmung komplett futsch.
    Schade Marmelade…

  18. Zuerst war ich etwas verhalten „Sugar“ gegenüber, weil es eben ein etwas schlechterer MARUV-Style ist. Mittlerweile feiere ich den Song aber ab, eben weil er dann doch noch irgendwie MARUV-Style zum Contest bringt. <3

  19. Der Song ist gut und tanzbar. Finale? Ja. Platz? Zwischen 11 – 15. So wie der Song klingt auch so von der Stimme her, kann es auch so denken, bzw. so denke ich es, das sie Lust auf Sex hat.

  20. @Manu: Die Zwischenbridge, die du meinst, ist „Come over, come over, I’m over doing without you“? Jedenfalls ist mir kein „C’mon now“ im Song aufgefallen 😀

    Das ist witzigerweise auch der stärkste Teil für mich, ich stehe ja total auf dieses Langgezogene. „Hey looooooooooover“ 😉 Und die tolle Steigerung am Ende <3

    Hoffentlich gibt es eine knallbunte Performance!

    8/10 und 15/39.
    2020: 7.5/10 und 18/41. Prison war ganz anders, ich mag beides ^^

    • „Come over, come over, I’m over doing without you“

      Ach, so heißt das richtig. Meine Erinnerung gibt mir immer vor: Come over, come over, or I’ll do it without you… 😀

      • Bekommt derzeit nur kein 0/10. weil ich Zypern noch schrecklicher finde….

      • @Mariposa: In diesem Fall schwierig. Die Regenbogenfarben werden ja erst nach dem „Abreißen“ sichtbar. Würde sie das also metaphorisch als Kritik bewusst abreißen, müsste sie das Symbol eigentlich vorher sehen und dann „entfernen“. Aber vielleicht bin ich da auch wieder zu streng logisch unterwegs 😀

  21. Moldova ist wieder einmal mein biggest guilty pleasure und im Moment mein 3. Platz. Wunderbar trashy und Kirkorov wird sicher eine absolut irrsinnige Bühnenshow veranstalten; im Finale, wo es sicher hinkommt, wirds sicher massenweise Punkte von ROM, RUS und GRE geben. Hauptschwachpunkt ist natürlich leider die Sängerin, die negatives Charisma hat.

  22. Das Lied finde ich ja ganz gut. Das Video ist bis auf eine Szene, auch gut gemacht. Mir gefällt nicht, das sie dem Kerl, da das Kinn wegreißt. Viele vergessen wohl, das der ESC auch ne Sendung bei denen Kinder zuschauen. Die Szene in dem Video war absolut unnötig. Ansonsten ist das Lied ganz gut. Kommt bestimmt ins Finale, und da sehe ich Top 10-Chancen.

  23. Ich war sehr skeptisch und nach dieser ewig langen Präsentationsschau sehr genervt. Da hab ich den Song garnicht wirklich wahr genommen. Mittlerweile finde ich diese Nummer richtig gut. Mich wundert sogar diese eher negative Betrachtung des Songs. Denn dieser Song macht doch richtig Spaß und der Maruv Teil im Song ist clever und bleibt hängen. Mit einer witzigen Show sehe ich schon Potential für Platz 5 bis 15.

  24. Waren die Russen nicht zu großzügig? Sie haben dafür gesorgt, dass Moldau mit einem starken Beitrag räpresentiert wird, bei ihrem eigenen haben sie sich hingegen weniger Mühe gegeben.

  25. Einer meiner Favoriten in diesem Jahr und eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Holterdiepolterlied „Prison“, das ich allerdings auch nicht schlecht fand.
    Aber das ist nix im Vergleich zu „Sugar“. Natalia Gordienko erinnert mich hier irgendwie an Kylie Minogue. Einer der Gründe, warum „Sugar“ so großartig ist.
    Moldawien ist in meiner Top 10 und liefert nach zwei schwächeren Jahren (2019, 2020) wieder einen richtig starken Beitrag ab. Mal wieder ein Jahr, in dem der Beitrag des ärmsten Landes Europas professioneller ist, als der deutsche Beitrag, trotz Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag, die eigentlich ESC-Erfolge auf schwedischem Niveau möglich machen könnten.
    Der moldawische Beitrag ist nicht für Diabetiker geeignet, aber ich bin keiner; nur das Musikvideo kann durchaus einen leichten Zuckerschock verursachen.

  26. Dieses Machwerk professioneller als der deutsche Beitrag ? Nie und nimmer…. Jendrik kann ich wenigstens als eigenständigen Künstler wahrnehmen, bei Frau Gordienko habe ich da so meine Zweifel.

  27. Sorry aber Natalia nehme ich das Lied nicht ab. Das sieht doch sehr bemüht aus.Ins Finale wird es wohl kommen aber im Finale wird das Lied dann nicht weiter auffallen.

  28. Also ich denke schon, dass Sugar im Finale landet. Moldawien ist ja auch immer für bunte und auffallende Auftritte bekannt. Da lasse ich mich gerne überraschen. Ich hoffe aber nicht, dass Natalie in dem Outfit aus dem Video auftritt. Im Finale sehe ich sie eher im hinteren Mittelfeld. We will see.

  29. Off-Topic:
    Bei uns im Radio wurde gerade als Radiopremiere „Habits“ von Laurell (Baker) vorgestellt.
    Mir gefällt es richtig gut und bei den ganzen Wiederholungstätern in der Komponistenliste, stehen die Chancen sehr hoch, dass es in – mindestens – einem Land zur Auswahl stand.
    https://youtu.be/4wfSK08hIXM

      • Die Sängerin ist Laurell selbst, @Gaby 😀 Weil du das so schreibst, „die Stimme der Sängerin“ xD

        Mir gefällt der Song auch extrem gut!

      • @ESCFan2009

        Ach so, eine so junge Frau, komisch, ich hätte gedacht, sie wäre älter, weiß auch nicht, warum.😃
        Der Beat und die Komposition finde ich super.🙂

  30. Es ist ja allseits bekannt, dass die ehemalige Hofdame Natalia König Barbara alle Süßigkeiten gestohlen hat, um daraus einen Videoclip zu basteln. Deshalb ist es auch herrlich trashig anzuschauen. Andererseits schlafen mir alle relevanten Körperteile ein, wenn ich das Lied höre, ohne den Clip zu sehen. Deshalb wird auch in Rotterdam viel von der Bühnenshow abhängen. Wenn es gut läuft, ist die Qualifikation für das Finale und dort irgendetwas zwischen Platz 15 und Platz 20 drin. Von mir gibt es inklusive einem peinlichen Ironiepunkt 5/12.

  31. Das ist echt ein mustergültiger Beitrag für das dieses Jahr vollkommen überladene Genre „Billige Pop Nummer mit Hinternwackelnden Weibern
    Ich verstehe nicht wieso man sowas gut finden kann.

  32. Gefällt mir zwar besser als die grausame Nummer letztes Jahr, aber wirkt dennoch als ob man Kylie Minogue auf Wish bestellt hat.

    Ach ja, die Szene wo sie dem Kerl das Kinn wegreißt ist ziemlich verstörend.

  33. MARUV und Aly Ryan? Huh? Der Song ist doch sehr inspiriert von LOBODAs „SuperSTAR“. So oder so bin ich froh, dass solch ein osteuropäischer Pop seinen Weg zum Contest findet. Gerade zu der hier vielzitierten „Dua Lipa“, die wohl angeblich als Muse für viele Songs dieses Jahr bereitstand, doch eine angenehme Abwechslung. Und dann noch das herrlich trashige Musikvideo! Ich fand „Prison“ vielleicht noch einen Tick besser, aber „Sugar“ sollte mit einer zuckersüßen Performance bessere Chancen haben als im Vorjahr. Viel Erfolg!

    Prognose: Halbfinale 8/17 (70%) -> Finale 11-15 (vielleicht auch etwas niedriger)
    Meinung: Platz 12/39 (7 Punkte)

      • Stimmen eigentlich die Gerüchte, dass Frau Loboda mit ihrem neuen Song aus 2021 fast bei der russischen Vorentscheidung dabei gewesen wäre, wenn sie sich nicht dagegen entschieden hätte? Kann das jemand hier aus Russland oder der Ukraine evtl. dementieren/bestätigen?

  34. Ganz gleich wie der Beitrag am Ende abschneidet: „Sugar“ verkörpert Diabetes mellitus…ehem…Spaß pur und gehört zu den wenigen Songs dieses Jahrgangs, die auch nach dem Contest auf meiner Playlist verweilen dürfen. Dazu noch Kirkorovs narzisstische Selbstinszenierung getarnt als Songpräsentation. Im Andenken an Natalias „Prison“ wurden wir ahnungslose Zuschauer Gefangene eines glamourösen, vermutlich von Sputnik V gesponserten Superspreader-Live-Events für einen 3-Minuten-Song, der möglicherweise im Halbfinale versauern wird. Ein Stück Konzeptkunst, das seinesgleichen sucht. Das Sähnehäubchen wäre gewesen, wenn sich „1944“ von Jamala in Kirkorovs Powerpoint-Präsentation eingeschlichen hätte.
    Chancen für den Finaleinzug sind hier schwer vorherzusagen. Moldawien ist meistens für eine Überraschung gut. Sollte es klappen, dann nur knapp (Top 5 im Televoting, Bottom 5 bei den Juries). Natty kann sich auch glücklich schätzen, dass voraufgezeichnete Backing-Vocals benutzt werden dürfen, die ihre bescheidenen Live-Qualitäten etwas kaschieren dürften. Die Statistik spricht auch für sie: Protegés der Kombo Kirko/Konto hatten bislang eine 100%-ige Qualifikationsrate. Wobei das nichts zu sagen hat, Stichwort Rumänien, Russland und Aserbaidschan beim ESC 2018.

  35. Moldawien wurde ja zuletzt schon zweimal bei den Wettquoten dramatisch unterschätzt und wenn Kirkurov und Team sich etwas ähnliches wie im Musikvideo für die Bühnenperformance ausdenken wird es in die Top Ten gehen. Ist mir definitiv lieber als einiges anderes aus dem Gefilde Female „Uptempopop“

  36. Sorry, aber für Natalia passt der Begriff „Milf“ einfach perfekt. Was traurig ist, dass man sie mit 33 Jahren schon als Milf bezeichnet…

  37. Moldawien und Kroatien sind in diesem Jahr die Uptempo Nummern die ich am Wenigsten mag. Bei Moldawien liegt es vor allem an der Nähe zu Maruv und Aly Ryan – ich konnte den Hype um beide nie wirklich nachvollziehen. Ich denke aber auch, dass Moldawien mit einem guten Auftritt den Sprung ins Finale schaffen wird – dort dann aber recht weit hinten landet.
    Die Szene im Video mit dem abgerissenen Kinn find ich auch absolut daneben und ihre aufgesetzte Sexiness nehm ich Natalia einfach nicht ab.

  38. hab so den Verdacht dass die Gute stimmlich d.h. live vllt nicht so die ganz gute Figur machen wird. Der Song ist in Teilen ganz catchy schwächelt in Teilen aber auch. hat für mein GEfühl nciht so richtig durchgängig ‚Schmiss‘, Song wirkt recht schnell dröge. Das Video ist leider sehr dürftig. Ohne zündende Idee gemacht. Einfach mehr so ein ‚lahmes Ost-Ding‘ mit dem typisch bissi over-the-top ‚Balkan Chiq‘. Müsste es aber wohl ins Finale schaffen. Viele Lieder sind ja in dieser Session noch deutlich schwächer, als das Moldauische.

  39. Wer hätte nach dem letzten Jahr gedacht, dass Natalia mit so einem Lied um die Ecke kommt?
    Kein Mensch möchte ich jetzt mal behaupten. 😅😅

    Das Lied macht mir Spaß und gute Laune und lasst mich durch die Küche tanzen. Mir gefällt es.
    Sehe es aber auch mit einem Augenzwinkern.
    Das ist für mich 3 Minuten Selbstironie und Parodie und das finde ich herrlich.
    Ich glaube auch nicht, dass sie besonders sexy rüber kommen möchte, dafür macht sie zu viele Grimassen.
    Und die Eistüten machen mit den Beinen dieselben Bewegungen wie Maruvs sexy Tänzerinnen, nur sind es eben Eistüten. 😅😅🙃

    Natalia erfindet das Rad nicht neu, aber mir macht es Spaß.
    Und Menschen, die über sich selber lachen können und sich nicht zu ernst nehmen, sind mir sympathisch.
    Und außerdem mag ich gerne Eis. 😅🍦🍨

    Ich glaube, Top 15 bei entsprechendem Auftritt.

  40. Ich will wirklich zu dieser Stunde kein Salz mehr in Wunden streuen …
    Aber das einzig gute an diesen Song ist ,er macht nicht dick und man bekommt keine schlechten Zähne!
    Das hellblaue Bonbonpapier an ihr sieht schrecklich aus. Die Vermutung liegt nahe, das ist ihr Bühnen Outfit.
    Osteuropäische Frauen lieben so etwas. ( und mein hetero Bruder sicher auch )
    Kommt sicher ins Finale ob ich will oder nicht ….

  41. von den diversen euro dance nummern vielleicht der mit den höchsten trashfaktor,zumindest wenn man das video berücksichtigt.
    mir gefällt das einigermaßen gut und kann mir einen knappen finaleinzug vorstellen,sofern das staging gut ist.
    im finale dann eher ein kandidat für platz 12-24.

  42. Ich kann mir einfach nicht helfen: Ich mag Natalias Stimme und ihre Art zu „singen“ nicht. So finde ich die reinen Instrumental-Passagen das Erträglichste an diesem Song, alles andere empfinde ich auch kompositorisch als ziemlich fade, so süß es auch zu sein vorgibt…

  43. Song: Augenzwinkern inbegriffen.
    Stimme: Sex! Orgasmus!
    Instant-Appeal: keine Bewertung möglich.
    Optik: Nicht diese Klamotten auf der Bühne tragen.

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