Harter Glamrock für Deutschland beim ESC? Und dann auch noch in einer öffentlichen Vorentscheidung gewählt? Lord of the Lost aus Hamburg machen es möglich. Nach mehreren Versuchen, als deutsche Teilnehmer beim Eurovision Song Contest zum Zuge zu kommen, hat in diesem Jahr alles geklappt. Als eindeutige Sieger bei Unser Lied für Liverpool stehen sie am 13. Mai im ESC-Finale mit ihrem Song „Blood & Glitter“ auf der Bühne.
Am 27. Januar war es ein Fakt: Lord of the Lost sind bei der deutschen Vorentscheidung für den ESC dabei. Schnell avancierten sie – neben Patty Gurdy – zu den Favoriten bei den Fans. So sollte es dann auch kommen: Obwohl die Glamrocker im Online-Voting Ikke Hüftgold unterlegen waren und auch von den Jurys in der Vorentscheidung nur auf den fünften Platz gesetzt wurden, holten sie deutlich die meisten Televoting-Stimmen.
Seitdem ist bei der Band viel passiert. Auch wenn die internationalen Wettbüros (noch) nicht so überzeugt sind von „Blood & Glitter“, setzten unsere Leser/innen den Titel auf Platz 1 in unserem ESC-kompakt-Barometer. Gleichzeitig intensivierten Lord of the Lost ihre Promotion-Einsätze: So traten sie vor König Charles und Camilla auf, waren etwa bei DAS!, in der NDR Talk Show und im MorgenMagazin zu Gast, spielten beim OGAE Fanclubtreffen in München und zuletzt auch bei Eurovision in Concert in Amsterdam. Außerdem hatten sie Zeit für ein Fotoshooting mit ESC kompakt. Doch damit nicht genug: Vor der Reise nach Liverpool stehen erst noch Gigs in Mittel- und Südamerika an.
Die Anfänge von Lord of the Lost können bis ins Jahr 2007 zurückverfolgt werden. Da startete Frontsänger Chris Harms sein Soloprojekt Lord, aus dem dann später die eigentliche Band wurde. In der jetzigen Zusammensetzung gibt’s die Band seit 2017. Die Mitglieder sind neben Chris noch Klaas „Class Grenayde“ Helmecke, Gerrit „Gared Dirge“ Heinemann, Niklas Kahl und π (Pi) Stoffers.
Ebenfalls im Jahr 2017 wurde Lord of the Lost von dem großen Rocklabel Napalm Records unter Vertrag genommen und seitdem konnte die Band ihren Erfolg kontinuierlich ausbauen. Vorläufige Höhepunkte: Eine gemeinsame Tour mit Iron Maiden im Jahr 2022 und Platz 1 für das aktuelle Album „Blood & Glitter“ Anfang 2023 in den deutschen Charts.
Lord of the Lost können aber nicht nur auf eine große und eingeschworene Fan-Community in Deutschland und im deutschsprachigen Raum zählen, sondern sind darüber hinaus auch in verschiedenen Ländern Europas in der Rockszene bekannt. Ihr Musikstil wird als „Dark Rock“ beschrieben, hat sich aber mittlerweile (nicht nur optisch) auch in Richtung Glam-Metal entwickelt.
Das Lied
„Blood & Glitter“ lebt im wesentlichen von der extrem vielfältigen Stimme von Leadsänger Chris Harms und den starken Tempi- und Stil-Wechseln. So gibt es neben sehr ruhigen Passagen auch harten Gitarrenrock und einen geradezu poppigen Uptempo-Refrain. Inhaltlich fordert uns das Lied auf, nicht aufzugeben, Neues auszuprobieren, aber nie die Bodenhaftung zu verlieren. Blood & Glitter eben.
Komponiert wurde der Song von Sänger Chris Harms und Rupert Keplinger. Der Text wurde von den beiden sowie Anthony J. Brown und Pi Stoffers geschrieben. Mehr über den Entstehungsprozess erfahrt Ihr auch in unserem ersten ESC kompakt LIVE mit Chris. Und so kommentierten die Blogger/innen von ESC kompakt den Titel vor der Vorentscheidung.
Der Check
Song: 3,5/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 3,5/5 Punkten (auf Basis des Videos)
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Benny: Ich erinnere mich noch an den kalten Januarabend auf Gleis 4 am Bahnhof Berlin-Lichterfelde Ost, als ich „Blood & Glitter“ zum ersten Mal gehört habe. Das war für einen deutschen Vorentscheid so ungewöhnlich, dass ich mir gleich sicher war, dass das (bei entsprechender Darbietung) gut abschneiden würde. Die ESC-kompakt-Leser*innen hatten dann auch (mal wieder) schon ganz früh das richtige Gespür. B&G ist einfach eine tolle Glamrock-Metal-Schlager Mischung mit Ohrwurmpotenzial, ist dadurch abwechslungsreich und hat einen guten Text. Ganz egal, was also in Liverpool passiert, Deutschland kann mit dieser ESC-Saison zufrieden sein. Ich glaube aber, dass LOTL ihr wahres Potenzial erst auf der großen Bühne entfalten und die aktuellen Prognosen übertreffen werden. 12 Punkte.
Berenike: Nach dem Moment habe ich mich lange gesehnt: Deutschland gehört zu meinem Favoritenkreis. Endlich können die angestaubten Schwarz-Rot-Goldenen-Flaggen aus dem Schrank geholt werden! „Blood & Glitter“ ist für mich als Rock-zugeneigte Hörerin, die aber weit weg davon ist, ein Metalhead zu sein, genau die richtige Mischung. Auf der einen Seite ist es von der Melodie her sehr eingängig, auf der anderen Seite hat es genug harte und „gröhlige“ Stellen, um ausreichend kantig und emotional zu sein. Außerdem mag ich die Stimmfärbung von Chris Harms normaler Gesangsstimme sehr. Und die Jungs wirken super sympathisch. 10 Punkte.
Douze Points: Deutschland mit Glamrock und einer in ihrer musikalischen Nische sehr bekannten Band beim ESC – wer hätte das gedacht?! Ich drücke dem Beitrag beide Daumen, auch weil mir die professionell-authentische Art der Bandmitglieder um Chris Harms sehr gefällt. Zwar stolpere ich auch nach über zwei Monaten immer noch über den „Blood and glitter, sweet and bitter“-Reim, aber das passt schon. Der Song ist bei aller musikalischer Härte auch für den Mainstream leicht zugänglich. Ich hoffe auf eine Show, die im Vergleich zum Vorentscheid noch zwei, drei Schippen drauflegt. 8 Punkte.
Flo: Mit Lord Of The Lost macht Deutschland eigentlich nichts falsch: Eine Band, die authentisch genau den Sound bringt, mit dem sie sich national und international schon eine große Anhängerschaft aufbauen konnte. Unabhängig davon, dass „Blood & Glitter“ bei mir nicht auf Dauerschleife läuft (daran wird sich auch wohl nichts mehr ändern) ist es wohl der Beitrag, der die deutschen ESC-Fans in diesem Jahr wieder hinter dem eigenen Beitrag versammelt. Und das ist unabhängig vom Ergebnis in Liverpool schon ein gutes Zeichen! 7 Punkte.
Manu: Nun steht es also an – wie checke und empfinde ich den deutschen Beitrag im Verhältnis zu den anderen Liedern im Wettbewerb? In den letzten Jahren war ich bei den deutschen Beiträgen nicht wirklich angetan, in diesem Jahr freut es mich schonmal, dass „Blood & Gitter“, aber auch die Band selbst, im eigenen Musikgenre des – ich nenne es mal – „Glam-Metal“s durchaus ernstgenommen werden kann. Zusätzlich macht das dynamische Lied mit seinem eingängigen, fast schlagerhaften Refrain Spaß, überrascht in den Strophen mit Synthiesounds und Wechselrhythmen und bleibt so die ganze Zeit musikalisch interessant. „Blood & Glitter“ könnte so auch schon vor 20 Jahren beim ESC mitgemacht haben und erfindet sein Musikgenre nicht neu, das muss es aber auch nicht. Lyrisch lebt das Lied von aufgezählten Gegensätzlichkeiten, die aber in dem vereinendem „we are all from the same blood“ münden. Die beim ESC eingesetzten Jurys haben sich in den letzten Jahren gern hauptsächlich auf den Gesang und ungewöhnliche Stimmfarben konzentriert. Hier dürfte spannend werden, ob sie auch die Gesangsleistung und vor allem den schwierig zu erlernenden gutturalen Gesang des Sängers wertschätzen werden. Verdient hätte er es. Überzeugte 8 Punkte.
Max: Bekanntermaßen ist „Blood & Gitter“ in meiner Gunst gestiegen seit dem Vorentscheid. Es war, finde ich, die beste Wahl, die man in Richtung ESC treffen konnte. Wie bereits erwähnt, denke ich, dass Europa von Deutschland so eine Nummer erwartet und es wird interessant sein zu sehen, ob dies dann auch belohnt wird. Dennoch höre ich persönlich das Lied nicht so häufig und es trifft meinen Geschmack noch immer nicht. Dennoch heißt es Daumen drücken und auf den Auftritt in Liverpool sind wir alle gespannt. 6 Punkte.
Peter: Ganz zu Beginn der überwältigenden LOTL-ESC-Story habe ich etwas (oberflächlich) mit dem Songtext gefremdelt, inzwischen habe ich mir sogar den ikonischen Bildband von Mick Rock auf dem Zweitmarkt für Buchraritäten besorgt – ein Must-Have. Bands aus dem LOTL-Genre habe ich Anfang der 90er verehrt (Mötley Crüe!!), „Blood & Glitter“ ist also auch eine romantische Zeitreise. Und ein Ohrwurm ist der Song auch, das eint ihn ein ganz bissel und sehr ergreifend mit dem Schlagergenre. Und seit dem ESC-kompakt-Fotoshooting mit der Band kann ich mir keinen anderen und keinen besseren Botschafter für uns in Liverpool vorstellen. 12 Punkte.
Rick: Endlich wieder ein Beitrag, auf den ich als deutscher Fan stolz sein kann. Ob man den Style von LOTL mag oder nicht: der Beitrag ist perfekt für einen Wettbewerb wie den ESC. Die Jungs fallen nicht nur optisch, sondern auch musikalisch auf und wie schon in mehreren Livestreams von mir gesagt: „Blood & Glitter“ kann auch Nicht-Metal-Fans überzeugen, da der Song melodiös genug ist. Trotzdem bleiben LOTL sich selbst treu und ich glaube, das KANN funktionieren. Gute 8 Punkte von mir.
Gesamtpunktzahl: 71/96 Punkte.
Beim ESC kompakt-Index landet „Blood & Glitter“ auf Platz 1 von 37.
Wie schneidet der deutsche Beitrag "Blood & Glitter" von Lord of the Lost ab?
- Platz 11-15 (35%, 274 Votes)
- Platz 16-20 (22%, 172 Votes)
- Platz 6-10 (21%, 160 Votes)
- Top 5 (14%, 106 Votes)
- Platz 21-26 (8%, 64 Votes)
Total Voters: 776
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper
(13) Schweden: „Tattoo“ von Loreen
(14) Schweiz: „Watergun“ von Remo Forrer
(15) Tschechien: „My Sister’s Crown“ von Vesna
Zweites Halbfinale
(16) Armenien: „Future Lover“ von Brunette
(17) Belgien: „Because Of You“ von Gustaph
(18) Dänemark: „Breaking My Heart“ von Reiley
(19) Estland: „Bridges“ von Alika
(20) Griechenland: „What They Say“ von Victor Vernicos
(21) Island: „Power“ von Diljá
(22) Rumänien: „D.G.T. (Off and On)“ von Theodor Andrei
(23) Zypern: „Break A Broken Heart“ von Andrew Lambrou
(24) Albanien: „Duje“ von Albina & Familja Kelmendi
(25) Australien: „Promise“ von Voyager
(26) Georgien: „Echo“ von Iru
(27) Litauen: „Stay“ von Monika Linkytė
(28) Österreich: „Who the Hell Is Edgar?“ von Teya & Salena
(29) Polen: „Solo“ von Blanka
(30) San Marino: „Like An Animal“ von Piqued Jacks
(31) Slowenien: „Carpe Diem“ von Joker Out
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6/37 mit 10 Punkten, Finale 6-10
Der Song gefällt mir, aber es ist Deutschland…
Da weiß man nie, wie schlecht man da abschneidet.
Der Text an manchen Stellen etwas unrund, aber sonst passt es. Eigenständig und im Gegensatz zu den meisten deutschen Beiträgen der Vorjahre nicht so furchtbar auf Konsens getrimmt. Endlich mal wieder ein Song für den man die Daumen drücken kann.
Dem schließe ich mich an. Zudem mag ich es sehr, wenn man gleich die Herkunft der Beiträge heraushören kann. Ist hier definitiv der Fall. Zumindest mal kein langweiliges Popgedöns.
Ich mag den Beitrag meines Landes. Ich höre auch in letzter Zeit Gothic und Metal Musik. Im meinem Ranking ist Deutschland auf Platz 4 und wäre damit ein Vote – Kandidat gewesen. Am Anfang dachte ich das Deutschland vor den Toren der Top 10 stehen (11 – 15). Mittlerweile glaube ich sogar an den 6 – 10. Platz.
Jetzt also Deutschland. Man merkt der Band ihre langjährige Erfahrung an, hochgradig professionell. Sie verkaufen das auch gut, der Song selber ist aber immer noch nicht so ganz meien Baustelle, tue mich mit dem Genre einfach schwer.
Wie wird der Song abschneiden?? Also bei den Jurys erwarte ich wenig bis gar nichts, außer vielleicht in Finnland oder den anderen nordischen Ländern. Beim Televoting bin ich mir unsicher. Der Song könnte schon hier und da einige Punkte einsacken, die wären denke ich aber eher im niedrigeren Bereich (1-4). Könnte aber auch sein dass dieser Song aus Deutschland ein paar Jahre zu spät kommt und er bei den Zuschauern durchrauscht.
Ich denke mehr als Platz 16 wenn es seeehr gut läuft wird es nicht, was gemessen an den Flops der vergangenen Jahre schon ein großer Erfolg wäre. Aber auch ein Platz außerhalb der Top 20 halte ich durchaus für möglich. Ich hoffe nur dass dann der NDR nicht wieder völlig kopflos agiert wenn das mit der Gruppe „in die Hose geht“ was die Platzierung angeht.
Oh, habe ich vergessen zu erwähnen: Habe gelesen dass einigen aus der Szene LOTL schon wieder zu „weichgespült“ sind und deren Teilnahme am ESC auch nicht alle so toll finden. Ob die dann für die anrufen werden??
Welche Szene denn überhaupt? LotL können in ihrer Vielfalt keiner Szene eindeutig zugeordnet werden.
Es ist mal eine Abwechslung, das hätte man aus Deutschland nicht erwartet. Der Song ist meiner Meinung nach aber nicht Fisch, nicht Fleisch. Für einen Metal-Song ist mir das zu kitschig. LOTL sind aber ein Hingucker und liefern sicher eine gute Show ab, deshalb glaube ich nicht, dass es ganz hinten landen wird, eher im hinteren Mittelfeld.
Nun gut, Deutschland…
Ich hoffe mal auf Platz 11, realistischer ist wohl eher 15.
Zur Abwechslung mal ein deutscher Beitrag, der mir weder vorbei geht noch Frendschamgefühl in mir auslöst.
Für das Genre allerdings recht harmlos, vor ein paar Jahren wären LotL wohl noch mehr damit aufgefallen. Vielleicht aber auch ein ganz kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Viel Glück. Jungs.
Von mir gibt es 7,5 von 12 Punkten.
Ich finde es etwas drollig, dass der Song für Hardcore Metal gehalten wird. Immerhin endlich mal wieder ein Song, der nicht peinlich ist und die Kollegen wirken sympathisch. Persönlich brauche ich kein Lied über Blut, hab da HIV/Hep C Assoziationen.
Oh, sind wir schon bei den automatischen Finalisten? Die Zeit vergeht aber schnell! Und es sind auch nur noch drei Wochen!
Glamrock für Deutschland! Dass es das mal beim ESC geben würde. Aber gut, was hatten wir schon zu verlieren? In den letzten zehn Jahren hat mich von unseren Beiträgen nur „Violent Thing“ von Anfang an richtig geflasht und wie das beim ESC abgeschnitten hätte, werden wir leider nie erfahren. Selbst zu Michael Schulte habe ich erst 2020 richtigen Zugang gefunden.
Es ist so schön, wieder von so engagierten Leuten vertreten zu werden, die auch nicht annähernd so verkrampft sind wie Levina oder die falschen Schwestern und nicht schon beim Te Deum um 21:00 Uhr besoffen zu sein scheinen wie Jendrik. Auch wenn ich sehr im Poe-Poe-Poe-Hype bin, gibt es für mich in diesem Jahr keinen Grund, irgendwie neidisch auf Österreich zu sein oder auch auf die Schweiz so wie im Jahr 2019.
Mal schauen, ob Glamrock genauso gut ankommt wie 2005, als Wig Wam Neunte wurden. Zumindest wird sich jeder finden, der ein Instrument bespielt. Das Bühnenkonzept von Malik Harris im letzten Jahr, als er auf diesem und jenem Instrument herumgetippelt hatte, werde ich wohl nie kapieren.
Lord of the Lost werden zwar sicher nicht gewinnen, aber unsere Horrorbilanz doch ein wenig aufhübschen. Plump formuliert erreichte Deutschland beim ESC seit dem Gewinn der Fußball-WM in Brasilien nur einmal einen besseren Platz als den vorletzten. Kann man sich das vorstellen? Es werden längst schon Kinder eingeschult, die sich sicher kaum vorstellen können, wie das ist, wenn Deutschland beim ESC Punkte kriegt. Das muss geändert werden! Ich denke Mal, ein Platz so um den 15. herum wäre drin. Aber ein vorletzter oder gar letzter Platz wäre sowas von unverdient!
Wir haben diesmal Glück, daß das zweite Semi so schwach ist und davon werden wohl hoffentlich dann die Qualifikanten im Samstag ganz hinten landen.
Vielleicht ist einiges nicht mehr ganz so vorhersehbar, wenn die Juries erst im Finale dazustoßen.
Die Faustregel, daß immer ein Big5-Land das Schlußlicht bildet, könnte diesmal nicht mehr zutreffen (gilt bekanntlich seit 2014).
@Schlippschlapp71
Na ja, 2018 ist Gastgeber Portugal auf dem letzten Platz gelandet.
Falls nicht Polen ins Finale kommt, gibt es auch dieses Jahr sehr wahrscheinlich doch wieder ein Big5-Land-Schlusslicht: wir haben ja inzwischen die Livequalitäten von Mae Muller erleben dürfen…
Vor allem sind es nur noch 7 Tage bis Probenbeginn 😱
@ 4porcelli
Wir sind ja leidgeprüft, Levina, Sistärs, Jendrik….. Wenigstens das bleibt uns diesmal erspart.
Und bei allen konnte Urban das Scheitern nicht nachvollziehen, sie „haben ja alle einen guten Eindruck“ hinterlassen. Bei wem wohl ?
Aber eben auch eines für das Finale gesetzte Land. Das wollte ich damit ausdrücken
@Schlippschlapp – nicht zu vergessen, der dauernde Urban-Satz, dass alle „super sympathisch waren. Was ich weder bei Lavina noch bei Sisterz oder Jendrik nachvollziehen kann.
Da fühlte man sich als Langzeitfan regelrecht veräppelt….
@Schlippschlapp – ich weiß wirklich nicht, ob Lavina oder Jendrik schlimmer war. Tiefpunkte der ESC-Geschichte.
@4porcelli
Na ja, Sympathie ist rein subjektiv, konnte aber schon irgendwie nachvollziehen, dass Herr Urban sich so geäußert hat – zumindest öffentlich. Was hätte er auch anderes sagen sollen? Die Auftritte gaben ja sonst nichts her.😉
P. S. Kann noch nicht mal sagen, dass Levin, Sisters und Jendrik mir unsympathisch waren, … okay, Jendriks Verhalten hinterher fand ich auch ziemlich … na ja, nicht gerade sehr erwachsen, um es mal so auszudrücken.
Vor allem weil fast immer alle einen guten Eindruck hinterlassen, mir fallen spontan nur ganz wenige ein, die offenkundig unter Lampenfieber litten (Blanche aus Belgien im 1. Halbfinale 2017, allerdings Vierte im Finale, und im letzten Jahr Andromache und Malik Harris). Jendrik mag zwar vielleicht einen guten Eindruck durch notorische Fröhlichkeit gemacht haben, aber sein Auftritt war DER Tiefpunkt. Obwohl sein Lied an sich nicht schlecht war, kann nur eine undefinierbare Art von Verblendung davon abhalten, den Grund des Scheiterns zu erkennen.
Das beste an Jendriks Beitrag war, dass Ed Sheeran ihn mal kurz angesungen hat.
also bei allem Respekt. Jendriks Song war schon ziemlich schlecht, hört doch jeder sofort. Sein Vortrag auf der Bühne erreichte auch kein ausreichend gutes Niveau. „Die Hand“ war natürlich eine sagenhaft dumme Idee, die trotz aller Warnungen eiskalt durchgezogen wurde. Tänzerisch war er aber gut, das muss man ihm lassen. Jendriks Wahl war insgesamt ein ganz schlimmer Fehler, der nicht hätte passieren dürfen.
Dagegen muss ich sagen, damals dieser Ben Dolic Song gefällt mir heute immer besser (als Tonaufnahme).
Finalisten
Deutschland 7,5/12
Die Augsburger Puppenkiste macht Tante-Gertrud-Rock. Ich befürchte, dass das bei den Jurys vielleicht für 10 bis 20 Punkte reichen wird; also hoffen wir mal auf das Televoting. Ich bleibe allerdings skeptisch. Viel Glück und eine schöne Zeit in Liverpool!
P.S.: Ich finde Chris Harms sympathisch, aber wenn seine Reaktionen auf die Konkurrenzbeiträge ein Maßstab sind, hat er einen fürchterlichen Musikgeschmack. 😉
So, und jetzt gehe ich zum Bauernhof und hole Spargel.
Nichts für ungut, aber deinen Musikgeschmack finden sicherlich auch nicht alle Leute super. 😉
Kannst du bitte mal diesen Mist mit Tante Gertrud weglassen? Es nervt furchtbar und dann auch noch die Augsburger Puppenkiste damit in Verbindung zu setzen ist unterste Schublade!
Außerdem fängt die Spargelzeit in Deutschland erst ab Mai an!
Kannst Du bitte mal aufhören, mich hier zu stalken? Danke!
Das wird hier langsam echt unerträglich. Ich bin bis nach dem ESC raus, auch wenn ich Matty damit einen Gefallen tue. Mir ist das hier einfach zu dumm, zu agressiv und zu kindisch geworden.
Ich lese Toggies Kommentare wiederum sehr gerne…
@togravus ceterum ceterum
Ich würde das sehr schade finden toggie. Las dir doch von solchen Personen nicht den Spaß nehmen.
@toghie – lass Dich nicht irritieren, ich würde Leute, die mich irritieren, einfach ausblenden. Mach ich mit dem krawalligen pseudo-Anwalt auch.
Wieso? Die Augsburger Puppenkiste ist doch toll! Mit der verglichen zu werden, da muss man sich doch net schämen. Und wenn man sich mal was gönnen möchte an einem Wochenende im April, dann kann man sich doch auch mal zu den Croissants aus Paris noch den Spargel aus Peru einfliegen lassen … dafür lässt man dann zum Ausgleich des ökologischen Fußabdrucks halt am Wochenende mal das Auto stehen. Naja, wie auch immer, hier ein kleiner Fortbildungsexkurs extra für Matty
https://utopia.de/ratgeber/spargelzeit-beginn-und-ende-der-spargel-saison-in-deutschland/
@ 4porcelli
Bitte nicht da auch noch den Klappstuhl wieder ausgraben. 😔
@togravus ceterum ceterum: Bitte lass Dich nicht vertreiben. Außerdem freu‘ ich mich immer wieder, von Tante Gertrud zu hören, auch wenn ich gerade ein wenig entsetzt bin, dass sie sich für Rockmusik begeistern lässt.
Matty außer dir nervt das kaum einen und man kann einfach weiter scrollen. Sogar bei TMS gibt es eine Tante Gertrud(Trudi). Man muss dies e Witzchen nicht mögen aber das ist kein Grund solcherlei Kommentare zu schreiben. Das ist nämlich Unterste Schublade
@togravus ceterum ceterum
Ich hoffe, Du bleibst uns erhalten. Wäre dann echt todunglücklich, weil ich Deine Kommentare doch so gerne lese.😥
Ja okay, wir sind nicht immer einer Meinung, aber das ist doch völlig normal, dass man nicht immer den gleichen Geschmack hat. Wenn Du eine Pause brauchst, kann ich das verstehen, aber bitte komm wieder.
Togravus hat nun schon mehrmals eine Pause angekündigt. Jetzt soll er auch mal dazu stehen.
Matty, der Spargel wird in der Pfalz schon gestochen, er war zwar noch unter Folie, da es noch zu kalt war, es gibt aber schon frischen einheimischen Spargel.
Außerdem bin ich bekennender Fan von Tante Gertrud und der Augsburger Puppenkiste.🙂
Du bist ein penetranter und ignoranter Geselle. Weil hier alle so geduldig mit dir sind haust du einfach wieder mal so einen Mistkommentar raus. Geduld und Nachsicht erfahren und dafür andere fertig machen, das ist genau das was du dir herausnimmst, weil du weißt in der ESC Community sind viele liebevoll , geduldig, höflich und offen.
Matty, ich habe heute schon zwei Kommentare von Dir gelöscht. Fahr jetzt mal runter oder Du darfst hier gerne mal Pause machen.
Toggie, bei Italien kommen wir leider auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Aber da ist ja noch Blanca Paloma.
@Thilo
Das mit Tante Trudi bei The Masked Singer ist ja auch was ganz anderes und ich bin gespannt, wie weit der Frotteefant noch
Ich lese Toggies Kommentare auch immer sehr gerne – auch die, denen ich nicht zustimmen kann.
Und was die Augsburger Puppenkiste angeht: Da fahren wir hier verbal sonst doch noch wesentlich schwerere Geschütze auf – nicht zuletzt du selbst, Matty.
Von daher … bitte alle einmal locker durch die Hose atmen und wieder runterkommen.
Wann habe ich denn schon einmal schwere Geschütze hier aufgefahren? Kann mich nicht daran erinnern!
Naja, letztes Jahr eigentlich durchgängig, wann immer etwas nicht nach deinem Geschmack war. Ist ja auch okay. Nur kannste’s dann natürlich nicht anderen zum Vorwurf machen.
Augsburger Puppenkiste finde ich auch eine sehr liebevolle Spitze. Gibt sicher viele Menschen, die positive Kindheitserinnerungen damit verbinden. Und wenn jemand denkt, Puppenkiste sei gleichzusetzen mit „kindisch“ o.ä., liegt es meines Erachtens am Empfänger und nicht am Sender.
Ach Du gute Güte … jetzt habe ich noch schnell einen Blick auf die Bloggerpunkte geworfen … 🤣
Sehr geehrter Herr Togravus C. Bitte nach dem Spargelessen sofort Tante Gertrud anrufen und sich von ihr überreden lassen, bei uns zu bleiben (und halt einige Kommentare zu überlesen, auch wenn letzteres unrealistisch ist).
Ich war übrigens gestern in einem Marionettentheaterstück über Dr. Gravus, äh, nein, Faustus (wenn auch nicht von der Augsburger Puppenkiste)…
Der beste Beitrag den wir je geschickt haben. Endlich Mal ein Song, der richtig Eindruck hinterlässt. Go Lord Of The Lost.
nein. Das ist Satellite. Und das wird auch immer so bleiben 🙂
Die besten deutschen Beiträge gab es in den Siebzigern und Achtzigern.
„Satellite“ fand ich schon immer nur mittelmäßig, Lenas Song von 2011 war viel besser.
Nein, das war Für alle und wäre auch noch Violent Thing gewesen
@Karin: Schön, dass Du „Für alle“ auch magst!
Für alle war mein Einstieg in den ESC. Das liebe ich einfach
Nach langer Durststrecke endlich mal wieder ein deutscher Beitrag, der mich richtig gut gefällt (Ben Dolic muss man ja leider ausklammern). Tatsächlich hat mich sogar seit „No no never“ kein Beitrag mehr so begeistert – nicht mal Lena. Ein herrliches und ganz ungewohntes Gefühl, den „eigenen“ Beitrag im Ranking so weit oben zu haben.
„Blood & Glitter“ hat für mich die beste Melodie des Jahrgangs und operiert geschickt an der Grenze zwischen authentischer Härte und Pop-Appeal, um in der Theorie nahezu jeden abholen zu können. Mit Blick auf die Konkurrenz kann ich mir daher mittlerweile sogar vorstellen, dass das sogar noch knapp in die Top 10 rutschen könnte. Auf jeden Fall aber, und da lege ich mich fest, wird ein besseres Ergebnis rausspringen, als der 20. Platz aus den Wettquoten.
Würdige Vertreter, sehr nett, humorvoll, professionell und hingebungsvoll. Chris Harms nehme ich es auch sofort ab, wenn er von einem Kindheitstraum spricht, der da in Erfüllung geht. Das war bei vergangenen Vertretern nicht immer der Fall.
3/37
„Violent Thing“ mochte ich leider gar nicht (zudem habe ich alles ausgeblendet, was mit diesem Sch***jahr 2020 zu tun hat, nicht nur ESC)
„Für alle“ ist natürlich ein Klassiker. Was habe ich mich damals geärgert, daß weder Schweiz noch Österreich Punkte gaben.
Nachtrag: Ich hoffe nur, die Jungs lassen das Baugerüst aus dem Vorentscheid zuhause. Das hat den Auftritt sehr statisch gemacht und den Song seiner Energie beraubt. Der „freilaufende“ Chris aus der Winner’s Reprise oder die komplett freilaufende Band von der Pre-Party in Amsterdam waren da deutlich mitreißender.
Mach bitte keinen Quatsch, Marvin!
Marvin Dietmann ist bekannt dafür, dass er sich möglichst nach den Wünschen der Künstler richtet.
Wenn das so ist … macht bitte keinen Quatsch, Jungs!
Die Bühne aus dem Vorentscheid war aber schon sehr eng um die Hüften, da war wenig Raum für Bewegung.
Ich bin sehr zuversichtlich, was die Bühnenpräsenz in Liverpool anbelangt.
@ Matty
Dein letzter Kommentar hier war vollkommen indiskutabel !
Im Gegenteil: wenn der feine Herr aufteilt, muß er auch einstecken können! Leder hat die Qualität seiner Kommentare stark nachgelassen! Es wäre besser, wenn er sich erst mal eine Auszeit von diesem ESC-Blog nehmen würde!
Tja, damit überhaupt was nachlassen kann wie Qualität muss überhaupt welche vorhanden sein, was bei dir nie der Fall war!!
Kehre doch bitte vor Deiner eigenen Tür!
Matty wolltest du nicht selbst Anfang des Jahres gehen? Bist du wirklich hier der jenige der solche Vorschläge machen sollte das einer gehen sollte? Geh mal bitte in dich. Und selbst wenn Toggie sich mal vergaloppiert kann man ihm das vernünftig sagen
@Thilo mit Bobby
Mit Matty über sowas zu diskutiern ist leider ziemlich sinnlos.
@Matty das frage ich mich bei dir allerdings oft auch ob du erst schreibst und dann denkst oder ob du überhaupt denkst. Und so einen großen Unterschied macht das nicht ob einer sagt ich gehe für immer oder für kurze Zeit. Der der sagt ich geh für immer ist dann eher in 4 Wochen wieder da und der der sagt ich komme wieder lässt auf dich warten. In erster Linie spielt die Tatsache eine Rolle das er gehen will, für wie lange ist nebensächlich
@Thilo
Du antwortest auf meinen Kommentar, der gelöscht wurde und ich möchte gern mal wissen, warum und wer das zu verantworten hat!⁹
Ich bin ganz zuversichtlich für eine gute Platzierung. Mittlerweile habe ich auch die Titelzeile verstanden, die mich anfangs noch irritierte.
Mit einer spektakulären und professionellen Performance hat man schon die halbe Miete und der damit verbundene Instant appeal tut das restliche.
Wir geschundenen ESC-Fans aus Deutschland brauchen also nicht so verhalten sein und können durchaus von einer Top 10 Platzierung ausgehen, mitunter kratzt man sogar an der Top 5.👍
Seit Texas Lightning das erste Mal, dass Germany bei mir in den Tops landet , auf Platz 2 , nur knapp hinter Finnland…ich hoffe sehr auf auch einen Top 10 Platz im Finale 🍀
Lord Of The Lost ist die Überraschung beim deutschen VE gelungen. Mit Musik im Style der 80er und optisch im Look der 70er hoffe ich, dass Jury und Fans (m/w/d) beim ESC davon ebenfalls überzeugt sein werden, so dass es am Ende für einen Patz im stabilen Mittelfeld reicht.
Bei einem Vergleich zwischen LOTL und Måneskin haben LOTL bei mir allerdings keine Chance.
„Bei einem Vergleich zwischen LOTL und Måneskin haben LOTL bei mir allerdings keine Chance.“
Das überrascht hier, glaube ich, niemanden. 😁
Acts in den Siebzigern sahen doch komplett anders aus. Auch Rockacts. Hatten die nicht Schlaghose bis geht nicht mehr und fuzzelige Haare ufm Kopp?
80er Jahre Musik? Da ist doch null komma null 80er dran. Depeche Mode, New Romantic, NDW, keine Ahnung, kam dann nicht Modern Talking^^ und ab Mitte der 80er so ne Art von Leere? Von dem erstgenannten hat B&G doch gar nichts. Machen wir uns nichts vor, es ist so eine Art von Rammstein Verschnitt mit Musical Kostümen, ganz viel Schmincke und so. Metal-Karnaval. I love it.Hust
https://m.youtube.com/watch?time_continue=7&v=qLw_hxWzyHo&embeds_euri=https%3A%2F%2Fwww.ioff.de%2F&source_ve_path=Mjg2NjY&feature=emb_logo
Damit dürften die zwölf Punkte aus Finnland safe sein 🙈😍🤣
Ich mag das Lied und habe zum ersten mal bei einem deutschen Vorentscheid für sie telefonisch abgestimmt.Sie könnten ein Top 10 Ergebnis erreichen.Letzter Platz und Bottom 5 schließe ich aus.Viel Glück und viele Punkte wünsche ich ihnen in Liverpool.
Wie so vieles dieses jahr ist lotl leider gar nicht meine musik, die ich sonst höre. Ansonsten muss ich togravus beipflichten. Zu dumm, zu agressiv, zu kindisch. Aber nicht nur hier, das hat sich leider in die ganze esc-bubble geschlichen. Mir gefällt das gar nicht mehr und da sich nach aufrechtgehn heute mit dem schweizer windmaschinchen mein zweiter lieblingsblog verabschiedet hat ist für mich auch die zeit gekommen, dem esc adieu zu sagen. Nach 45 jahren teilweise schon fast krankhafter esc-begeisterung ist das immer weniger meine welt. Weder musikalisch, noch von der community her. Mal schauen ob ich den kalten entzug durchhalte
Tja, Reisende soll man nicht aufhalten.
War das jetzt nötig?
@Thomas M. (mit Punkt)
Ich stehe manchen Usern eher neutral gegenüber, da löst ein Weggang bei mir halt nicht so viel Emotion aus. Ist bei mir einfach so.
Alles Gute! 🤗
Das finde ich schade, Rainer.
Mein erster bewusster ESC war 1975, Fan bin ich seit 1976 – und ja, ich kann dich ein wenig verstehen, aber so einen kalten Entzug würde ich nicht schaffen.
Dir alles Gute 🙂
P.S.: Das Windmaschinchen hab ich immer gern gelesen, auch schade.😔
Ich bin seit 1978 dabei
@ undeuxtrois : Ebenso. 1975 hatte ich teilweise gesehen. „Ding-A-Dong“ war auch eine meiner ersten Singles, die ich kaufte (mit 11 Jahren, Jg. 1964).
1976, der erste ESC, den ich mit Kassettenrekorder aufgenommen hatte, und „1,2,3“ mein Lieblingslied. Bis zu meinem letzten Atemzug werde ich dem ESC treu sein.
Ich wünsch dir alles gute und hoffe das du trotzdem ab und zu hier mal reinschaust. Bei aller Verschiedenheit hab ich dich immer gut leiden können
Lieber Rainer, ich würde Deine Kommentare sehr vermissen, nicht nur, weil ich oft geschmacklich mit Dir übereinstimme. Ich kann Deinen Drang, Dich vom ESC abzuwenden, durchaus verstehen. Mir ist auch vieles zu aggressiv, was hier so bejubelt wird (siehe auch Hatari, Maneskin, Electric Callboy, LOTL, bei den letzten beiden finde ich nur bestimmte Passagen aggressiv), überhaupt scheint mir, dass vor allem das, was möglichst wenig nach dem alten Grand Prix klingt, bejubelt wird. All das unter dem Label der „Diversität“ (während dann ein Schlagersong bei der VE hier von der großen Mehrheit niedergemacht wird).
Es wäre wirklich schade, wenn einer derjenigen, der sich in dieser Hinsicht öfters mal von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hat, sich nun vom ESC abwenden würde. Es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten. Und denk‘ doch nur mal an den tollen Erfolg von Gjons Tears, über den Du Dich doch sehr gefreut hast!
In der gesamten Rangliste wären LotL bei mir derzeit auf Platz 14 oder 15.
Ich habe das zu dumm, zu kindisch, zu aggressiv auf viele Kommentare hier bezogen verstanden…. Habe ich das falsch verstanden?
@roxy: Du hast recht, das Wörtchen „aggressiv“ habe ich zu vorschnell auch mit der Musik assoziiert. Ich wusste halt noch, dass Rainer von Maneskins Sieg auch nicht gerade begeistert war, und „Blood and glitter“ bezeichnet er auch als „gar nicht [s]eine Musik“, daher hat das für mich irgendwie gepasst. Wobei mir natürlich klar ist, dass manche Rockfans bei dem Adjektiv „aggressiv“ für „Blood and glitter“ Probleme bekommen werden, ihre Lachanfälle zu stoppen (aber dieses „Growling“ finde ich halt wirklich aggressiv).
@Rainer
Ich hoffe, Du revidierst noch einmal Deine Entscheidung, lieber Rainer! Ich würde Dich hier schmerzlich vermissen!
Schade, @Rainer, habe Deine Kommentare immer sehr gerne gelesen. Klar, wenn Dir die Musik nicht mehr zusagt, macht das für Dich sicher keinen Sinn mehr, sich weiter mit dem ESC zu befassen. Würde es trotzdem sehr bedauern, nichts mehr von Dir zu hören. Hoffentlich überlegst Du es noch mal, wenigstens ab und zu etwas von Dir hören zu lassen.
Alles Gute für Dich.🤗
Rainer wir kennen uns ja nicht persönlich aber ich würde es schade finden wenn du das hier aufgibst. Ja es kann sein das sich die Musik verändert hat , ja es kann sein das sich der Umgang untereinander verändert hat. Was sich nicht verändert hat ist der Wettbewerbsgedanke der uns allen so Spaß macht. Wer gewinnt, wer verliert, wer kommt ins Finale wer nicht?? Das macht es doch auch aus… es ist auch irgendwo einfach ein Wettbewerb der spannend, schön, traurig, emotional und lustig ist. Das macht es aus. Und wo so viele unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen gibt es auch mal Stress… also trink einen Kaffee iss ein Stück Kuchen und bleib hier. Du gehörst hier her. Gruß aus München
@471- – ich weiß nicht, on Kaffee trinken der beste Tip ist, um Leute runterzubringen. Drama ist mal wieder in Overdrive heute trotz super-Wetter 🙁.
ja und nächstes Jahr kommt Deutsch-Rap 🙂
Ganz ehrlich wenn das richtig gut ist hätte ich nichts dagegen
Geht mir genauso Rainer.So langsam ziehe ich mich auch mehr aus der ESC Bubble zurück.
Schreibe hier nur noch das nötigste wenn es die Zeit zu lässt.
Jetzt muss ich aber mal sagen: Okay, wenn jemandem die Musikauswahl nicht zusagt, entfernt man sich vom ESC nach und nach. Klar, dann verblasst das Hobby irgendwie.
Aber sooo schlimm finde ich die ESC-Bubble jetzt nun wirklich nicht. Die aller-, allermeisten Forumsteilnehmer:innen schreiben hier lediglich ihre Meinung, kommentieren aber sehr respektvoll. Ich finde es sehr schade, wenn man sich von den wenigen Kommentaren abschrecken läßt. Ich schreibe nicht „Kommentatoren“, weil auch, wenn manche vielleicht etwas anstrengender sind, schreiben sie doch auch mitunter interessante Kommentare. Und Fehler machen wir alle auch schon mal (muss für meine Person sagen, dass mein Ton auch nicht immer angemessen war bzw. ich nicht immer die richtigen Worte gewählt habe).
Nun ja, manche Menschen liegen einem, andere weniger (ist normal, wie im „wahren“ Leben auch. Dann ignoriert man die „anderen“ einfach.
Ich halte mich normalerweise nicht auf Facebook, Twitter, Instagram auf, aber ich kann mir vorstellen, dass es woanders wesentlich heftiger zugeht.
Also ich freue mich, wenn Du mehr kommentierst.🙂
@@ 4porcelli:
So du krimineller Pinguin, dass eine sei mal klar gestellt:
Wenn ich etwas über mich hier erzähle, dann können alle hier auf ESCK und somit auch du davon ausgehen, dass dies der Wahrheit entspricht.
Ich habe nie mitgeteilt, dass ich als Rechtsanwalt tätig bin. Mein Jurastudium zu Ende gebracht, sprich erstes und zweites Staatsexamen abgeschlossen (erfolgreich) habe ich aber und als Jurist arbeite ich ebenfalls sehr erfolgreich. Ich welcher Funktion spielt hier keine Rolle.
Aber du wirst es dann erfahren, wenn die Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen dich wegen Verleumdung / übler Nachrede sowie aller sonst noch in Betracht kommender Strafdelikte gestellt ist.
Sprich, vor einem Strafgericht, dass für dich mit einer Verurteilung enden wird, sehen wir beide uns definitiv. Bei Feststellung meiner Personalien, wenn ich meine Aussage tätigen muss, wirst auch du merken, dass ich tatsächlich ein Jurist bin und als ein solcher arbeite.
Das Blogger-Team wird sich definitiv darauf einstellen müssen, dass sie früher oder später, spätestens aber kurz vor Ende der Verjährungsfrist Post von der Staatsanwaltschaft erhalten wird und es aufgefordert wird alle persönliche Daten über dich herauszugeben.
Denn strafbare Aussagen von dir über mich habe ich alle ausgedruckt. Da wird dich kein Fachanwalt (m/w/d) für Strafrecht mehr herausholen können.
Mit dem Hinweis auf die Verjährungsfrist hast du der ganzen Nachricht den Wind aus den Segeln genommen…. schade um die Mühe! 😉
Der Hinweis fällt heute nicht zum ersten Mal. Es kann jeder davon ausgehen, dass ich weiß was ich mache und sage.
Ich sage nur anspielungsreich: HAFER !! Vielleicht hilft das
Und ich sage klar und deutlich und somit nicht anspielungsreich halte dich raus.
Dann drücke ich es auf Kölsch aus: Mach ett , Otze ! Zeig ihn endlich an! Mach Dich zum Gespött! Verschwende Deine Jugend ! Pflege den Wahnsinn!
Ist ja alles erlaubt, aber uns weiter zu langweilen mit dem Jedöns, nicht.
@Alki Bernd:
Nochmal: Halte dich raus. Belehrungen brauche ich von dir keine.
@Timo1986: Wie hoch ist das Strafausmaß bei einer Verleumdung und üblen Nachrede in Deutschland wie in diesem Fall?
Geldstrafe. Zumindest dann, wenn 4Porcelli zum ersten Mal mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt geraten ist. Und davon gehe ich jetzt mal aus.
@Timo1986: Ich weiß im Detail ja nicht, was vorgefallen ist. Es scheint dich auf alle Fälle sehr getroffen zu haben.
Ich hoffe, du lässt dir die Freude am ESC, die uns hier in der Bubble eint, dadurch nicht verderben.
@ESC-Thom:
Die Verleumdungen und Beleidigungen kommen ununterbrochen seit februar 2022 – eben meinem Eintritt bei ESCK – von 4 Porcelli. Getroffen haben sie mich alle, weil sie darüber hinaus von einer nicht unbeachtlichen Anzahl an Usern (m/w/d) für richtig angesehen wird. Aber ganz besonders getroffen hat mich eben eine Äußerung, auf die ich hier nicht mehr eingehen möchte, sollte nicht doch etwas Unvorhergesehenes passieren.
Auf einem anderen ESC-Blog gehen seine Beleidigungen / Verleumdungen übrigens weiter. Und das, obwohl ich dort kein User-Profil habe.
Ich bin dir sehr dankbar, dass du mir gegenüber dein Bedauern ausdrückst. Denn du befindest dich hier – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in der Minderheit.
Vielen Dank / Grazie mille !
Natürlich ist Blood and Glitter kein harter Metal. Aber unter den Songs aus dem rockigen Genre ist er derjenige, der sich noch die Ecken und Kanten bewahrt hat, die ein guter Rocksong für mich braucht. Außerdem bietet Lord of the Lost eine solche musikalische Bandbreite, dass dieser relativ softe Song immer noch authentisch zur Band passt. Man hat nie das Gefühl, als würden sich die Herren für den ESC verbiegen.
Musikalisch passt das sehr gut in den ESC, lediglich hintenraus wird es mir ein wenig zu repititiv. Für ein gutes Abschneiden braucht es aber auch einen guten Auftritt. Im Vorentscheid wirkte das mit der Band auf den Podesten doch sehr statisch. Das sah in Amsterdam viel dynamischer und besser aus. Stimmlich wäre eine Leistung wie in der ULfL-Gewinnerperformance wünschenswert. Mal schauen, ob Chris diese Lockerheit in Liverpool hinbekommt.
Realistisch wird es ein zweistelliger Platz mit einer 1 vorne, wenn alles perfekt läuft vielleicht auch ein hoher einstelliger Platz. Aber ganz egal, was da am Ende rauskommt. Endlich schickt Deutschland mal wieder einen Act zum ESC, mit dem ich so wirklich mitfiebern mag und das finde ich schon ganz großartig.
Ist der Song denn originär als ESC Beitrag gedacht gewesen? Warum wurde der denn dann schon zu Weihnachten 2022 veröffentlicht und ein ESC bezug nicht gemacht (in der Infobox)? Macht für meinen Geschmack wenig Sinn. Hätte man doch die Veröffentlichung des Videos / Songs zu nem passenderen Zeitpunkt vornehmen müssen. Oder?
Mir gefällt, dass man gleich hört, aus welchem Land der Song kommt. Der Text gefällt mir nicht, gerade zu Kriegszeiten finde ich ihn besonders unpassend.
„…
Wir sind so glücklich, wir könnten sterben
Blut und Glitzer, Heiliger und Sünder
Wir fallen, bevor wir auferstehen
Jetzt geh, geh
Lass dein Blut fließen, fließen
Mit gebrochenen Flügeln werden wir fliegen lernen
Wir sind Blut und Glitzer
…“
Schau Dir nochmal das erste ESC kompakt LIVE mit Chris an, da erklärt er den Hintergrund sehr gut.
Danke für den Hinweis.
Ich habe mir die Szene angeschaut und kann die Inspiration durch das Fotobuch von Mick Rock gut nachvollziehen. Es ist durch die Erklärung plausibel, dass LOTL damit das Lebensgefühl der frühen Glam-Rock-Szene darstellen möchte.
Allerdings stellt sich für mich – ähnlich wie bei Österreich- die Frage, ob der Hintergrund des Songtextes am ESC-Abend rüber gebracht werden kann… Wenn nicht, bleiben bei Deutschland die oben erwähnten Textzeilen von „Blut fließen“ und „sterben wollen“. Und das zu einer Zeit, in der in Europa durch Kriegsverbrechen Menschen getötet werden.
@ESC-Thom
Die Bedenken über den Text kann ich schon gut nachvollziehen, habe auch schon drüber nachgedacht, ist ja auch nicht angemessen, muss ich ehrlicherweise zugeben. Das könnte schon auch vor allem den Jurys übel aufstoßen.
Aber ich glaube, dass für die meisten Zuschauenden der Text eher sekundär ist. Sie wollen einfach nur gut unterhalten werden.
@Gaby: Da gehe mit dir d’accord. Ich denke auch, dass die meisten Zuschauer:innen einfach unterhalten werden wollen und der Text für viele Menschen sekundär ist.
Da bin ich immer noch überrascht, dass mir B&G inzwischen recht gut gefällt.
Als alter 70er Escler, da musste ich gestern erstmal wieder den ESC 1976 aus Den Haag schauen (dank Lonely spring), ob noch alles in Ordnung ist mit mir. 😉
Aber ich mag B&G wirklich gern hören und die Professionalität der Band gefällt mir, nicht nur sympathisch, sondern auch kompetent, das hann was werden und Liverpool und es wird vielleicht wirklich einige Punkte von den anderen geben, dass es für Platz 15 oder so ausgeht. 😀
Natürlich habe ich in all den Jahren auch dem deutschen Beitrag immer Daumen gehalten, dieses Mal drück ich ihn auch wieder etwas fester. Das wird schon. 🙂
P.S : Übrigens mochte ich Urmel aus dem Eis immer am liebsten. 😉
Ich habe dem deutschen Beitrag nur sehr selten die Daumen gehalten. Ich wüßte nicht, warum ich das hätten tun sollen. Dieses Jahr ist das aber der Fall.
Nur sehr selten seit etwa 1990 und verstärkt noch weniger seit 2013.
Der mögliche Erfolg beim Contest für LotL ist für mich unmöglich vorherzusehen. Bei den Juries halte ich zwischen 16-26, bei den Zuschauern zwischen 10-26 alles für möglich. Insgesamt rechne ich mit der rechten Hälfte, aber dennoch mit einer Beendigung des Bottom 5 Fluches. Eines ist aber gewiss, und das ist, dass wir endlich mal was anderes schicken und uns damit so oder so glücklich schätzen können!
Also diese Kostuemierung geht gar nicht
Lachhaft nicht ernstzunehmen
Wird wieder nichts sorry
Letzter oder vorletzter
Bin wirklich immer noch superglücklich, dass LOTL die VE gewonnen haben.😊
Mir gefällt der Song und die Band wirklich gut.
Ich fürchte nur, dass sie ein bisschen zu spät kommen. Hätten sie ein paar Jahre eher teilgenommen, würde ich auf jeden Fall sagen: „Dass wird der Renner.“ Aber die Erfolge von Blind Channel und Maneskin sind noch nicht allzu lange her. Von daher könnte es international so wahrgenommen werden, als wolle man auf einen verspäteten Zug aufspringen. Platz 20 halte ich daher für realistisch. Aber an einen letzten oder vorletzten Platz glaube ich auch nicht. Ich erwarte sowohl Punkte vom finnischen Publikum als auch von der finnischen Jury. Dieses Genre ist doch genau ihr Beuteschemal. Natürlich würde ich mich über eine bessere Platzierung wahnsinnig freuen.
Wie auch immer, ich drücke LOTL die Daumen, wünsche ihnen viel Glück und Spaß in Liverpool.☘️
Es nervt mich einfach, wenn hier mal wieder gegen die deutschen Beiträge der letzten Jahre nachgetreten wird, die ich im Übrigen alle auch nicht schlechter als „Blood and Glitter“ finde; einen – und das wird niemanden überraschen – finde ich sogar deutlich besser (hier wurde darüber von den „falschen Schwestern“ geschrieben).
Der diesjährige Beitrag hat immerhin einen schönen schlageresken Refrain, den ich von der Melodie durchaus mag, aber warum regt der Titel, in dem „Blut“ mit „Glanz“ oder „Glitzern“ zusammengebracht wird, hier kaum jemanden auf, warum gilt dieses rammsteinhafte „Growling“, im Unterschied zu Ikke Hüftgolds „Lied mit gutem Text“, nicht als tumb-teutonisch?
@Thomas – ich finde „Bliid“ auch höchst problematisch.gab da einen Amanda Lear Song mit dem Refrain „Blood and hiney“, kann ich auch nicht hören.
*blood und honey, Sch…Handy.
Aber sonst magst Du Amanda Lear auch? Das würde mich freuen (auch wenn ich nur zwei, drei Lieder von ihr kenne, aber die mag ich sehr)!
Deine Smartphone-Beiträge sind zur Zeit recht unterhaltsam, aber mach‘ Dir nichts draus, ich mache auch am Laptop schon genug Tippfehler und bei mir würde es auf dem Smartphone bestimmt komplett unverständlich werden. Das bestätigt mich nur weiter in meiner Entscheidung, ohne Smartphone auszukommen – hoffentlich kann ich das noch eine Weile durchhalten, (immerhin benütze ich ein Tastenhandy, hauptsächlich als Mp3-Player) 🙂
@Thomas – klar mag ich Amanda Lear, sie war ja in Disco und Musikladen eine Ikone unserer Jugend! Ich find‘s Smartphone super praktisch, man muss sich nicht immer vor den Laptop setzen.
Ich find’s ganz gut, dass ich nicht auch noch unterwegs in Versuchung komme, hier reinzuschauen. So, und jetzt fahre ich den Laptop herunter und geh‘ für ein paar Stunden weg (ich benütze meinen Laptop ohne Akku, also wie einen Computer, d.h. auch den habe ich unterwegs nie dabei) 😉
„Warum regt der Bluttext hier niemanden auf?“
Kann ich Dir ganz leicht beantworten: weil hier Blut als Metapher für das Leben steht, ohne Blut kein Leben. Und was wäre das Leben ohne die Banalität von Glanz und Glitter.
Also Blut ist das Leben, anders als übrigens beim Schweizer Beitrag,da ist Blut gleich Tod und tot.
@ 4porcelli
Ich bin natürlich auch Fan von Amanda Lear.
@Schlippschlapp – absolute Ikone unserer Jugend. Wo war der Auftritt, wo sie aus dem Nebel empor kam mit Queen of Chinatown? Ich glaube Starparade.
Wiederhole gerne meine Gedanken zu dem deutschen Beitrag dieses Jahr. Ich tippe auf ein Ergebnis zwischen Platz 13 und 21 dieses Jahr. Das hängt davon ab, wie gut und interessant das Staging wird (evtl. mit einem Highlight an Pyro etc.). Über die Band brauchen wir nicht diskutieren – die Jungs sing klasse und haben ordentlich Erfahrung. Der Schwachpunkt ist einfach das Lied – es will mehr sein, was es eigentlich ist. Es versucht einfach zu viele Geschmäcker zu bedienen und zudem wirkt es sehr einfach gestrickt.
Die Textzeilen wiederholen sich einfach – klar ist „Blood and Glitter“ sofort im Kopf – aber die Band hat einfach bessere Sachen auf Ihrem letzen Album. Warten wir es einfach ab.
Also ich bin froh das Lotl für uns nach Liverpool fahren. Ich drücke den Jungs die Daumen für einen guten Auftritt und viel Spaß. Wenn sie dann noch mit Punkten belohnt werden umso besser.
Ich hoffe auf einen Platz in den Top 20. Den hätten sie mit dem Song auf jeden Fall verdient, kein Meisterwerk, aber recht eingängig mit gutem Refrain. Die Jury wird aber wohl einen Platz ganz weit vorn verhindern und die internationalen Reaktionen deuten jetzt nicht auf einen Publikumsrenner wie im Vorentscheid hin. Das liegt aber auch an der starken ESC-Konkurrenz. Vielleicht funktioniert es in der Halle, aber eher nicht im Wohnzimmer. Aber auch ein Platz im Mittelfeld wäre ermutigend für den nächsten VE.
Der deutsche Beitrag ist in diesem Jahr bei mir auf Platz 35/37
Ich finde den Beitrag extrem anbiedernd und überhaupt nicht unique.
Selbst wenn Herr Harms singen KANN, sollte er aber beim ESC eine Schippe drauflegen im Vergleich zum VE.
Ich bin sehr sehr sicher, dass die Jurys das ignorieren werden. Maximal 15 Punkte mit viel Glück. Und beim televoting wird es vielleicht für Platz 20 reichen. Insgesamt mit Glück 21.
Der Band kann es egal sein. Sie haben ihr Ziel im Mainstream anzukommen und viele zusätzliche Follower zu generieren erreicht.
Mir gefällt der deutsche Beitrag sehr gut. Endlich wieder ein Beitrag zum Mitfiebern und Daumen drücken. Ich glaube bei den Jurys landen wir mindestens im Mittelfeld. Und bei den Zuschauern definitiv unter den Top 10. Dann schauen wir mal, was unterm Strich rauskommt.
ah wie ist denn deren Followerstand verglichen mit Januar? Viele mehr können es ja eigentlich nicht sein, dafür wird doch der Song viel zu wenig gestreamt..hm?
Was sind hier heute wieder Mimosen unterwegs. Wieder einmal werden Rückzieher angekündigt….und andere schreiben sofort …. bleibt doch bitte.
Rainer seine Einträge würde ich aber definitiv vermissen. Sie sind niemals arrogant und durchaus interessant. Auch wenn er in letzter Zeit einen Hang zu Verschwörungstheorien hat. Schwamm drüber.
@ Andi, Dein Kommentar weiter oben ist ein weiteres Beispiel für die bösartige Dummheit, die hier zunehmend um sich greift. Letztens hatte ich geschrieben, dass ich mir überlege auszusteigen, und heute habe ich geschrieben, dass die Entscheidung gefallen ist. Eigentlich braucht man nur eine handvoll funktionierender Gehirnzellen, um den Unterschied zu verstehen.
Alle den großartigen Fans, die sich hier tummeln, wünsche ich eine tolle ESC-Saison. Wir sehen uns dann im Sommer wieder, und ich freue mich schon darauf. 🙂
Wenn man Dich nicht doch noch umstimmen kann, dann wünsche ich Dir alles Gute und vor allem: Bleib gesund.
Ich freue mich schon, wieder etwas von Dir zu lesen.🤗😥
@togravus ceterum ceterum
Schade dass du es dir nicht nochmal überlegt hast. Du gehörst einfach hier in hi , auch wenn ich eher selten deiner Meinung bin.
Dir jedenfalls einen schönen Sommer und bis dahin!!🙂
@ Toggie
Ich werde Dich vermissen. Mach´s gut bis dann, mein Lieber.
@togravus ceterum
Aus Solidarität verabschiede ich mich jetzt auch bis zum Sommer
Viel Spaß allen hier und anderswo.
Bis zum Sommer dann. Ich wünsche dir eine schöne ESC-Zeit und vielleicht überlegst du es dir ja noch einmal😀 Das fände ich schön und ich habe übrigens schon 2 x einheimischen Spargel gegessen. 😉
dafür kann man leider weder 12 noch 10 Punkte geben, verstehe aber dass es Gründe gibt, dass hier die Blogger anders werten (durch die ‚persönlichen Beziehung‘ und so). Big Points hat jedenfalls kein Radioredakteur/in nennenswerter Sender vergeben. Bis jetzt hat der Song leider durchgängig wirklich alles bewiesen, was nen Flop ausmacht. So ist die Lage. Der Song zieht aus sich heraus nicht (was ein grösseres, als Nischenpublikum betrifft). Hängt wie Blei und man ist den relativ schnell über (meine Erfahrung). Meine zunächst mittlere Einschätzung verschlechtert sich zunehmend. Es verstärken sich leider die ‚last place‘ vibes.
Wird aber hoffentlich anders kommen. Gehe davon aus, dass die Finalperformance nicht noch mit übers Knie gebrochenen Schnapsideen gewürzt wird. Hauptsache die Schmincke stimmt. Das wird die Top 10 bringen.
Ich würde dringendst empfehlen ein neues, aufwändiges offizielles Video zum Song zu drehen (wenn Geld dafür da ist…). Sich darauf zu verlassen, dass der Final Live Mitschnitt ausreichend gut trenden wird, würde ich nicht machen.
Und ich dachte, hier darf jede(r) Punkte nach seinem persönlichen Geschmack vergeben, aber da hab ich wohl was falsch verstanden 😉
Man glaubt es gar nicht, dass heute in einer Woche schon die Proben laufen. Bis zur ersten deutschen Probe dauert es natürlich noch länger. Aber was wird von diesen Proben an die Öffentlichkeit dringen? Normalerweise kommt mit Probenbeginn bei den Buchmachern immer Bewegung ins Spiel. So oder so stehen spannende Zeiten bevor.
was zählt is aufm Platz 🙂
OFF-TOPIC:
Ich finde das Medley sehr gelungen:
https://m.youtube.com/watch?v=oE8QTRcnXnI&pp=ygUQZXNjIDIwMjMgYXVzdHJpYQ%3D%3D
Nicht schlecht!
Die Zuschauer/hörerInnen mit Kopfhörer auf wirken allerdings etwas merkwürdig, liegt aber halt daran, dass man in einem Aufnahmestudio ist…
Für den Fall, dass alle ausstehenden 5 Songs mehr Punkte beim Songscheck als LOTL bekommen, wäre es Platz 10 im Gesamtranking hier bei ESC Kompakt – wann gab es das zuletzt für einen deutschen Beitrag?
Bei mir ist der Song ganz vorn dabei, neben Finnland, Norwegen, Letland, Rumänien, Ukraine, Österreich. Auch wenn der Song aus einem anderen Land kommen würde, wäre ich geflasht – es ist einfach ein sehr abwechslungsreicher Song, er hat einen klasse Show-Charakter und erfahrene Performer.
Top 15 sind locker drin, auch Top 10 halte ich für möglich.
Ich glaube nicht, dass es noch ein Song der restlichen 5 zu bewertenden schafft, mehr als 71 Punkte zu erreichen. Punktgleich mit Österreich, die aber die höheren Einzelwertungen haben, wird es wohl am Ende der 5. Platz sein. Freut mich sehr für LOTL.
Genauso freue ich mich für Lettland. Z.zt. noch an 8. Stelle. Wäre das geil, wenn sich das Ergebnis von ESC-Kompakt in Liverpool wieder spiegeln würde.
Finnland als Gewinner … akzeptiert !
Finnland als Gewinner und Spanien schlimmstenfalls Platz 6, da ich bin ich gerne dabei !
Schade, dass heute mal wieder einige ihre wirklich einige ihre allerschlechteste Seite zeigen. Geht doch mal an die frische Luft und lasst eure Unzufriedenheit mit Gott und der Welt nicht hier im Blog raus. https://esc-kompakt.de/in-eigener-sache-die-esc-kompakt-kommentar-netiquette/
Tja, den Worten von Benny kann ich nur zustimmen, habe bis gerade bei dem wunderschönen Wetter im Garten gewerkelt und rumgegraben (natürlich immer Due Vite vor mir her gesummt😍) und die 21 Grad genossen, die wir hier haben.
Da kommt man rein, schmeißt den Laptop an, natürlich sofort auf ESCK, und man wundert sich nur noch……was ist hier wieder los? Na ja, anscheinend ist es für manche schwer, sich in der virtuellen Welt „nicht verletztend oder beleidigend“ auszudrücken oder einfach mal andere Meinungen zu akzeptieren, ich glaube ja, dass sie es bei realen Treffen nicht tun würden, oder doch?
Ich kann euch allen nur empfehlen, genießt die schönen Momente und geht fair miteinander um.
👏👏👏 Volle Zustimmung 😀
Und gerade deshalb werden auch einige Kommentare gelöscht?
Nicht einige, sondern Deine
Nur Deine Matty. Und das zurecht. 👏🏽👏🏽👏🏽
Ich geb dir vollkommen recht Benny. Aber es gibt auch was positives. Mainz hat die Bayern geschlagen ⚽️😀
Ja, das hat meine Stimmung total aufgehellt. Vielleicht sattle ich um auf Fußball-Blog…?
Ich habe soeben auf HR 1 die Bundesligakonferenz verfolgt, das freut mich sehr.
Mainz, wie es singt und kracht !
Mein Mann ist auch ganz aus dem Häuschen.😀
Ich bin nicht der geborene Rockfan, aber „Blood & Glitter“ ist massentauglich genug, um auch außerhalb seiner Kernzielgruppe wertgeschätzt zu werden. Mir gefällt vor allem der sehr starke, eingängige Refrain, der super einprägsam ist. Außerdem sind LotL sicherlich der professionellste deutsche Act seit Michael Schulte, von daher muss niemand Angst vor ihrem Liveauftritt haben. Ich tue mich sehr schwer, hier ein Ergebnis zu prognostizieren. Im Moment würde ich sagen +/- Platz 15, es ist aber sicherlich eine große Bandbreite an Ergebnissen drin.
Gesamt: 20/37
Tipp: Platz 16-20
Erfreulich ist der deutsche Beitrag nicht, aber er ist zumindest nicht unerfreulich oder schlicht peinlich wie Maliks Rockpsychologen-Teppich oder Jendriks Humor, was schon einmal einen gewissen Fortschritt bedeutet
Wenn das so hölzern wird wie bei der VE (wo fast alle Auftritte stümperhaft inszeniert waren), wird das wieder nix uns landet auf den letzten drei Plätzen mit ein paar Punkten, wenn die Finnen sich erbarmen. Anderenfalls vielleicht doch die untere linke Hälfte, aber für mehr ist die Komposition zu einfältig und manieriert. Nächste Woche nach Probebeginn wissen wir – bzw. alle außer dem NDR – mehr.
Ich bin übrigens durchaus ein Fan von Schlagern: Arlette Zola und Francine Jordi finde ich überaus formidabel mal ganz abgesehen vom „sozialdemokratischen Schlager“ der end-60er/70er-Jahre. Aber man sollte sich dann zu seiner Existenz als Schnulzenhäger bekennen und nicht mit dürftigen Tonsetzereien vorgeben, Glamrocker oder was auch immer zu sein.
Beim „sozialdemokratischen Schlager“ bin ich gerne dabei. Es gibt in jedem Genre Sachen, die mir gefallen.
K e i n e A h n un g
.
Hab echt keine Ahnung wie Blood and glitter abschneidet😶
Ach ja! Ich bin Lotl natürlich unendlich dankbar, dass sie Schlimmeres verhindert haben (aber ich will eigentlich dieses schale Fass nicht schon wieder aufmachen).
Ich hatte andere Favoriten im D-VE, dieses Musikgenre ist beim ESC meist nicht meins (Ausnahmen wie Hatari bestätigen die Regel) und ich finde halt, dass der sehr sympathische Chris Harms in der normalen Singstimme doch etwas schwächelt. Aber ich kann gut mit dem Beitrag leben. Bei mir persönlich auf Platz 24.
Und wie schneidet beim ESC ein international bekannter Rockact der etwas härteren Art ab mit einem Leadsänger mit schwarz geschminkten Augen und Gefluze um den Kopf: Platz 21 – ach, halt, das war ja letztes Jahr, vielleicht wird es dieses Jahr ein Platz höher…
Lord of the Lost& Blood and Glitter…….ja, ich freue mich total, dass wir solche Vertreter für Deutschland am Start haben. Als ich zum ersten Mal den Song und das Video dazu gesehen/gehört habe, waren sie für mich eigentlich schon gesetzt. Da passte für mich alles zusammen, der Song rockig, aber auch melodisch, trotzdem so ein bisschen metalhaft. Das Video , eine Performance, die ich mir direkt so in Liverpool vorstellen konnte. Und als ich mich dann mit LotL näher beschäftigt habe, einschließlich dem Live Chat mit Chris Harms, den ich einfach höchst sympathisch, klug und bodenständig finde, war für mich klar, dass ich sie mir gut in Liverpool vorstellen kann. Dann hatte ich auch noch das Glück, sie beim Vorentscheid live sehen zu können, was mir ebenfalls gut gefallen hat, obwohl sie da vielleicht noch ein bisschen verkrampft waren, vermutlich weil doch Anspannung da war und die Bühne eigentlich viel zu klein.
Der Auftritt in Amsterdam war dann auch klasse und ab da, wird glaube ich so einigen klar geworden sein, dass sie eine super Live-Band sind, die allein schon aus diesem Grund Punkte in Liverpool bekommen müssen. Ich bin jedenfalls stolz auf Lord of the Lost, hoffe auf einen Platz nicht schlechter als Platz 15. O.k. , wenn es doch drunter wird, werde ich sie trotzdem toll finden, aber ein so schlechtes Ergebnis, wie die letzten Jahre, das kann doch eigentlich nicht sein. Drücken wir die Daumen, dass sie jetzt erstmal eine gute Tour spielen und gesund wieder kommen, dass sie in Liverpool alles geben werden, steht außer Frage.
Ich möchte mich zuerst mal bei Chris, Pi, Klaas, Gerrit und Niklas bedanken. Die geleistete Medienarbeit mit über 500 Interviews ist voll der Wahnsinn . Selbst für den kleinsten ESC-Blog waren sie sich nicht zu schade. Sie tun wirklich alles um das bestmögliche Ergebnis für Deutschland zu erreichen.
In den 80/90er Jahren habe ich noch selbst viele Rockkonzerte besucht. Rainbow, Whitesnake, Rage Against The Machine, Manfred Mann’s Earthband, Loverboy usw. Da war der ESC noch eine heimliche Leidenschaft von mir.
„Blood and Glitter“ hätte für meinen Geschmack noch ein wenig härter sein können. Mit 7 von 10 Punkten bei mir auf Rang 16. Ich habe jetzt aber nur den Song bewertet. Nach dem Finale, wo dann auch die Performance und Staging mit in meine Bewertung mit einfließen, könnte es auch noch für die Top10 reichen. Das hat seit 2012 (Roman Lob) kein deutscher Beitrag mehr bei mir geschafft.
Ein Top10 Platz halte ich auch in Liverpool für möglich. Ich hoffe auf Losglück für die 2.Hälfte und dann eine Startnummer 20+. Das LOTL bei den Wettbüros nur an 20. Stelle geführt werden, hängt sicher auch damit zusammen, dass man in DE keine Wetten auf den ESC abschließen kann, und das es eine Wette auf den Sieg ist. Bei den vielen schlechten Ergebnissen in den Vorjahren kann ich verstehen, dass Zocker auch bei einem guten deutschen Beitrag eher einen Sieg ausschließen.
Aber egal wie LOTL letztendlich abschneiden, die Fans, die sie bisher hatten, werden auch bei einem schlechten Ergebnis ihnen weiterhin die Treue halten, und sie werden sicher auch neue Fans dazu gewinnen. Die 5 sympathischen „Jungs“ sind jetzt schon Gewinner und ich bin stolz auf Sie. Und das gilt sicher auch für die meisten ESC-Fans, auch wenn sie keine Fans von Rockmusik sind. ICh wünsche Ihnen viel Glück und eine schöne Zeit in Liverpool.
Niemand weiß wo Deutschland landen wird. Das ist aber auch das Schöne am ESC. Dieser Wettbewerb ist für Überraschungen gut. Wird Schweden wirklich gewinnen? Letztes Jahr hatte niemand Moldau auf dem Schirm. Mal schauen wer in Liverpool überraschen wird. Vielleicht Deutschland mit einem Top 5 Platz? Mit Marvin kann ja nix schiefgehen 🙃
Bester deutscher Song seit „Taken by a stranger“. Unglaublich, wie quälend lange das schon her ist.
Mein Tipp: Platz 14