Anfang Februar gab der NDR bekannt, dass Jendrik Sigwart Deutschland beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Rotterdam vertreten wird. Dabei durchlief Jendrik wie bereits Ben Dolic im Vorjahr ein mehrstufiges internes Auswahlverfahren, in dem er sich am Ende mit seiner Live-Performance im Palladium in Köln unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte und somit mit seinem Song „I Don’t Feel Hate“ nach Rotterdam fährt. Dieser wurde Ende Februar veröffentlicht.
Jendrik heißt vollständig Jendrik Sigwart und ist als Zweitältester mit vier Geschwistern in Hamburg aufgewachsen. Als Jugendlicher begann er Klavier und Geige zu spielen. Nach der Schule hat er Musical am renommierten lnstitut für Musik der Hochschule Osnabrück studiert. Abseits der Musicalbühne, auf der er schon in zahlreichen Musicals stand, schreibt Jendrik aber auch eigene Songs auf seiner Ukulele mit mal lustigen, mal nachdenklichen Texten auf Deutsch oder Englisch und mit erfrischenden Ohrwurm-Melodien. In einem ausführlichen Porträt haben wir Jendrik genauer vorgestellt.
Der Song
„I Don’t Feel Hate“ ist eine fröhliche Popnummer, bei der Jendrik nicht nur singt, sondern auch seine Ukulele spielt. Der Song beginnt direkt mit dem Refrain, es folgt ein Instrumentalpart mit vielen Blechbläsern, der zur ersten eigentlichen Strophe überleitet. Bei dieser wird Jendrik an einzelnen Stellen durch Backgroundgesang begleitet. Prägnant ist den ganzen Song über die gepfiffene Melodie. Ab dem zweite Refrain sind die Blasinstrumente dann auch regelmäßig zu hören und sorgen so für einen volleren Klang.
„I don’t feel hate, that’s the whole point of the song“ singt Jendrik darauffolgend, was zugleich die Botschaft seines Songs zusammenfasst. Vor dem finalen Refrain gibt es nochmal einen Tempowechsel, ehe Jendrik die Zuhörerschaft mit besten Wünschen – auf Deutsch – verabschiedet.
Der Check
Song: 4/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte
Benny: Bei wenigen Songs fällt mir die Bewertung so schwer wie bei „I Don’t Feel Hate“ (wobei die Bewertung des deutschen Beitrags generell immer schwierig ist, weil ich dazu einfach eine spezielle Bindung habe). Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich das Lied nicht nervig, kann es gut hören, es hat Ohrwurmpotenzial und macht gute Laune. Ich höre es aber nicht gezielt und finde es schade, dass der deutsche Beitrag auch in diesem Jahr wieder keine Rolle außerhalb der ESC-Bubble spielt. Im Gegenteil, durch die fehlende Vorentscheidung wird der ESC in Deutschland immer nischiger und „I Don’t Feel Hate“ trägt in seiner ganzen Art leider dazu bei. Aber: Der Song ist zumindest kein 08/15-Pop und mir persönlich gefällt er. Jetzt hoffe ich inständig, dass die Inszenierung etwas für den deutschen Beitrag tut und wir am Ende alle überrascht werden. 8 Punkte.
Berenike: Alles in allem mag ich unseren Beitrag. Mich sprechen schlichte gute Laune und Ukulelen aber in der Regel an. So genieße ich einfach, wie ich beim Anhören gute Laune bekomme und mitwippe. Einige konkrete Stellen im Song finde ich persönlich nicht ganz gelungen, wie den Bruch durch die plötzlich einsetzenden Bläser oder die „Moderatorenansage“, insgesamt gefällt mir aber, wie „I don’t feel hate“ auf simple Art und Weise einfach nur positiv ist. Ich befürchte jedoch, dass hier mein Nischengeschmack zuschlägt und die breite Masse der Zuschauer nicht viel mit einfach gestrickter Fröhlichkeit anfangen kann, genauso wie ich Bedenken habe, dass das Lied in dem ungewöhnlichen Überschwall an positiven Upbeatsongs in diesem Jahr untergeht. 7 Punkte.
Douze Points: „I Don’t Feel Hate“ ist für mich eine wahre Achterbahnfahrt – sowohl bei der Komposition, als auch bei meiner Wahrnehmung und Einschätzung des Liedes. Mal feiere ich die Unbeschwertheit und die heftigen musikalischen Wechsel, mal nerven sie mich und ich frage mich, ob wir uns am Ende damit in Rotterdam sogar blamieren könnten, weil niemand das Lied versteht. Ich freue mich in jedem Fall über den Mut, das auszuprobieren, und bin gespannt auf das Ergebnis. 7 Punkte.
Florian: Nach dem ersten Hören war ich ein wenig überfordert von all dem, was in diesen drei Minuten passiert. Inzwischen wirkt das ganze natürlich schon viel gewohnter und man weiß, was passieren wird. Doch genau diese Überraschung werden auch die Zuschauer im Mai haben und ich weiß wirklich nicht, was das im Endergebnis für Deutschland ergeben wird. Eines ist klar, der Song steht und fällt mit der Performance, die muss einfach auf den Punkt den Song verkörpern. Und genauso verstehe ich den Song als ein Bühnenwerk und nicht eine Radionummer, die sich auf sämtlichen Playlisten platziert. 6 Punkte.
Manu: Ich freu mich für Jendrik, der sich mit viel Energie zum Contest gekämpft hat. Traurig, dass er als interessierter Musiker lauthals über Social Media „Hier“ schreien musste und im Grunde nur mit viel Glück in die Auswahl gelangte. „I Don’t Feel Hate“ bringt sogar gute Ansätze mit, ist positiv, über allem thront eine sehr eingängige Melodie. Die Idee den Happy-Sound mit einem lauten Chaosteil zu unterbrechen ist gut. Leider wurde aber versäumt, das Lied von seinem „Heimcomputer“-Charme zu befreien und es für die Bühne durch eine professionellere und sattere Produktion zu veredeln. Nun kommt es also auf seinen Auftritt an – und alles was ich bisher dazu entdecken konnte, stimmt mich nicht besonders positiv. Es wirkt einfach nicht echt, jede Bewegung und jede Drehung von Jendrik ist bis ins letzte musicalartig durch-choreographiert (und ich rede da bewusst jetzt nicht vom Schlagerchampions-Auftritt). Bei einem solch positiven Song der Todesstoß. Aber keine Sorge, wenn die S!sters schon nicht mit 0 Punkten heim geschickt wurden, wird Jendrik das auch nicht passieren. Ich bewerte an dieser Stelle aber ja nur das Lied und das ist in dieser Version einfach nicht meins – so sehr ich mich für Jendrik freue und ihm natürlich die Daumen drücke. 2 Punkte.
Max: „I don’t feel hate“ ist ein netter Gute-Laune-Song mit einer wichtigen Message. Jendrik ist ein Charmbolzen der einfach vor der Kamera strahlt. Das zum Positiven. Auf der anderen Seite ist das Lied keine großartige Produktion, das muss es auch nicht immer sein, aber hier fällt es tatsächlich auf. Zudem klingen die Big-Band-Einlagen forciert und brechen mit dem sonstigen Ukulele-Happy-Sound. Auch sowas kann funktionieren, tut es aber für mich bei „I don’t feel hate“ nicht. Ich denke, es ist einfach kein wettbewerbsfähiger Song beziehungsweise die Kandidatur als solche ist es nicht. Ich glaube, es droht eine erneute Schlappe, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. 4 Punkte.
Peter: Durch die persönlichen Begegnungen habe ich Jendrik sehr ins Herz geschlossen und ich bewundere und mich begeistert die Leidenschaft, mit der er sich reingehängt hat in die (seine) deutsche Teilnahme am ESC. Sein „I don´t feel hate“ ist jetzt jenseits der Message nicht so recht „my cup of tea“ und das Video ist mir zu klamaukig. Aber die Kraft, Liebe und das Augenzwinkern, mit der Jendrik die Songbotschaften (auch an konkreten Beispielen) illustriert und inszeniert, ist mir sympathisch und macht das Gesamtangebot überzeugend. Ich frage mich allerdings, ob es dafür dieser megateuren Digame-Riesenlogistik mit zwei Jurys bedurft hätte, das Ergebnis hätte es bekanntlich nachweislich auch unaufwändiger geben können. 7 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 41/84 Punkten
Beim ESC-kompakt-Index landet „I Don’t Feel Hate“ auf Platz 8 von 39.
Wie schneidet der deutsche Beitrag "I Don't Feel Hate" von Jendrik ab?
- Platz 21-26 (38%, 325 Votes)
- Platz 16-20 (23%, 198 Votes)
- Top 5 (16%, 132 Votes)
- Platz 11-15 (15%, 127 Votes)
- Platz 6-10 (7%, 63 Votes)
Total Voters: 845
Bisher erschienene Songchecks:
Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič
Zweite Hälfte des ersten Semis
(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou
Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale
Erste Hälfte des zweiten Semis
(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo
Zweite Hälfte des zweiten Semis
(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears
Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale
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Ihr habt recht, eigentlich kann man den Beitrag kaum bewerten. Ich versuch es trotzdem. Es ist definitiv der WTF-Song in diesem Jahrgang, mir ist bisher noch niemand begegnet, der das Video angeschaut oder den Song gehört und nicht spätestens nach 20 Sekunden „Was bitte ist DAS?!“ gefragt hat.
Der mutigste Beitrag für Deutschland seit Guildo Horn, und wie das ausging, wissen wir. Ob Jendrik (wesentlich größerer Sympathiebolzen, aber leider wesentlich unprofessioneller produziert und auch nicht so eine gigantische Fanbase) genauso abschneiden wird – we will see.
Ich bin wahrscheinlich auch zu alt für den Song, aber es ist der heftigste Ohrwurm des gesamten Feldes (guckstu hier: http://sixtussagtmiau.blogspot.com/2021/04/der-hortest-ist-zuruck.html). Dazu kommt, dass Jendrik allen seinen Hatern und auch den Kritikern allein durch „I don’t feel hate, I just feel sorry“ den Wind aus den Segeln nimmt.
Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die Bühnenshow!
Egal ob es ein Höhenflug oder eine Bruchlandung wird: Ich bin so happy, dass man sich hierzulande endlich mal wieder was traut. Statt fifty shades of beige haben wir hier fifty shades of alles. Deshalb wünsche ich Jendrik einfach eine supergeile Zeit und natürlich sehr gern ein tolles Ergebnis am Ende. Wobei: Prognostizieren will ich es jetzt nicht, aber es fällt auf, und darum gehts!
Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen.🙂
Wow Tamara besser kann man es kaum sagen👍🏻
Traut sich wohl keiner, was zu sagen? 😉
Deutschland beim ESC ist für mich seit einiger Zeit eher sehr problematisch (spätestens seit 2013, aber eigentlich schon seit 1990).
Ist dieses Mal anders, immerhin zwei meiner drei Wunschkategorien wurden erfüllt (genaugenommen zweieinhalb, da die deutsche Sprache zumindest am Rande auftaucht). Kein Ex-TVOG-Teilnehmer und keine „internationale“ Produktion vom Reißbrett der Kategorie Standardpop, die vorher keiner wollte. Ein eigenständiger Künstler durch und durch und mir zaubert IDFH ein Lächeln auf mein Gesicht.
Ich werte mit 7 von 10 Punkten und ich tippe auf Mittelfeld im Finale .
Es ist kein Beitrag, für den man sich schämen muss. Das ist ja schon als Erfolg zu werten.
„I don’t feel hate“ ist ein hübsches Sommerliedchen, das leichte Gianluca-Vibes verbreitet. Und Gianluca wird ja schließlich bis zum 22. Mai der Letzte gewesen sein, der Malta in die Top 10 geführt hat.
Das eröffnet auch gewisse, wenn auch leicht utopische Aussichten auf eine gute Platzierung. Zumindest ist das Lied zu gut um mit „I’m sorry, zero points“ weggeschickt zu werden.
Nur frage ich mich, wie viele Juroren dafür begeistert werden können. Es ist halt nun einmal kein Lied, das hochprofessionell ist. Und was für mich negativ hervorsticht, ist die Zeile „I really don’t mind to be your rival“. Das kommt gleich nach „I’m tired of competing“. Das ist allgemein eine Einstellung, die mir an diesem Land zunehmend auf den Sack geht. Hauptsache nicht gewinnen. Dabei sein ist alles. Und dann klagt man über null Punkte. Angeblich hätten wir ja „El Diablo“ haben können. Das hätte besser nicht durchsickern sollen, denn das trübt schon den Blick auf unseren an sich ganz hübschen Beitrag. Für das nächste Jahr würde ich mir aber doch wenigstens ein Schuss Sergey Lazarev wünschen, die finanziellen Mittel dürften auch in diesen Zeiten verfügbar sein.
Wie wird Jendrik abschneiden? Auf meiner persönlichen Rangliste steht er auf Platz 14 von 39. Letzter wird er nicht. Vielleicht kann er im Televoting Zehnter werden, aber da ist auch Wunschdenken dabei, denn er wird vielleicht zu Hippiemäßig rüberkommen. So wird das Ergebnis dann nicht ganz so gut, aber ein Tick besser als 2019.
Und ein „derbe nices Leben“ wird am 22. Mai bestimmt nicht auf Deutsch gewünscht. Zumindest bezweifle ich das. Ich würde mir das eher auf Englisch oder vielleicht auch Niederländisch vorstellen. Aber vielleicht eher Englisch, weil man dann doch mehr Menschen erreichen kann als mit Deutsch. Wobei ich es aber nicht komplett ausschließen würde, dass er Deutsch sprechen wird.
Nun gut, ich hätte mich sehr auch über einen deutschsprachigen Beitrag gefreut, zumal es in diesem Fall alles andere als Mainstream ist.
Zum Glück ist es „El diablo“ nicht geworden, Alleine schon die Vorstellung ist für mich extrem gruselig…..
Ich möchte einen Song haben zu dem ich stehen kann, da ist mir die Platzierung letztendlich nicht ganz soooo wichtig. Von den ganzen „Aufnummersichergehen“-Beiträgen habe ich die Nase voll und diese Kategorie hat uns in der jüngeren Vergangenheit verlorene Jahre beschert.
Ich wäre froh gewesen, wenn „El Diablo“ für Deutschland angetreten wäre, dann hätte OGAE Malta uns die erste 12-Punkte-Wertung gebracht!
@Matty:
Und wer interessiert sich ernsthaft für eine OGAE-Wertung?
Also bei allem Respekt, aber so ganz ernst muss man den ESC und alles, was dazu gehört, auch nicht nehmen. Dann finden den deutschen Song halt die Mehrzahl der organisierten Fans doof. Nichts könnte mir egaler sein. Was auch so wäre, wenn die uns alle 12 Punkte geben würden übrigens.
@Jan: Verstehst du den „rival“-Teil als „Ich hab keinen Bock, dein Gegner zu sein?“ Das würde zu deinem Vergleich mit „tired of competing“ passen. Aber ich verstehe den Teil als „ja, dann bin ich halt dein Gegner/Feindbild, wenn du das zum Überleben brauchst, ist mir persönlich aber egal“. Das ist ein kleiner Unterschied 😀
platz 21 – 26 wirds wieder werden…
Meine gute Erziehung gebietet mir über diesen Beitrag gnädigst das Mäntelchen des Schweigens zu hüllen.
Ja, Jendrik ist ein sympathischer Sänger und ich bin sicher, er wird mit großartiger Bühnenpräsenz in Rotterdam funkeln. Wäre er mit diesem Song bei einem deutschen Vorentscheid auf Platz 3 oder 4 gelandet, hätte ich mich begeistert über die frische Alternative gefreut.
Aber im Jahre 2021 einen Song als deutschen Beitrag zu schicken, der zwar irgendwie originell ist, aber im Grunde bereits vor 20 Jahren altmodisch gewirkt hätte, macht mich ein wenig ratlos. Besonders staune ich über die an der Auswahl beteiligten Juries mit angeblich exorbitant hohen Bewertungen. Es sprengt unverändert meine Vorstellungskraft, dass anscheinend alle Juroren, die uns doch als ESC-nah angekündigt wurden, diesen Song eindeutig präferierten. Dies spricht nachhaltig dafür, das Fernsehpublikum endlich wieder an der Auswahl zu beteiligen.
Dennoch drücke ich Jendrik die Daumen und ich würde mich aufrichtig freuen, sollte es ein öen Überraschungserfolg in Rotterdam geben.
Zunächst mal:
ich verstehe, was Jendrik sagen will und die Botschaft ist im Kern richtig und wichtig. Aber ich finde sie nicht gut geäußert.
Hass ist etwas, was in meinem Gefühlsspektrum nicht vorkommt. Ich mag Menschen oder Dinge nicht, aber ich hasse nicht. Das ist so ein kontraproduktives Gefühl. Deswegen ist es für mich selbstverständlich, keinen Hass zu fühlen. Ich glaube, das ist eh ein Paradoxon. Wenn man hasst, fühlt man im Grunde ja nichts mehr. Da ist ja jede Gefühlsregung wie Traurigkeit, Enttäuschung oder große Wut schon vorbei.
Und noch wichtiger für mich: ich fühle kein Mitleid mit kurzpimmeligen Arschgeigen, die mich oder andere (meist anonym) im Netz fertigmachen und dort ihre Wut auf die Welt ausleben.
Wie gesagt: ich verstehe, was Jendrik ausdrücken will. Und das finde ich auch richtig. Aber solche Typen,wie oben beschrieben, kriegen mein Mitleid und mein Mitgefühl nicht. An diese Menschen verschwende ich keine Gedanken. Fertig.
Zum Lied:
ich halte es kompositorisch und von der ganzen Produktion her noch immer für den Tiefpunkt der deutschen ESC-Geschichte. Mir gefällt auch Jendrik als Person nicht.
Er hatte einen sympathischen Auftritt in der NDR-Talkshow, war mir dort aber auch schon zu drüber. Das ist niemand, mit dem ich mal privat irgendwas quatschen würde. Vollkommen andere Lebenswirklichkeit. Ist aber auch okay. Ich mag es nicht, wenn jemand so offen alles zeigt. Er schon. Kann ich mit um. Und deswegen drücke ich ihm auch beide Daumen für Rotterdam und wünsche ihm so viele Punkte wie möglich. Aber ich fürchte, es werden sehr sehr wenige. Falls überhaupt.
Zum NDR-Kommunikations- und PR-Desaster muss nichts mehr gesagt werden.
Ich unterschreibe alles, was Du über Hass und Mitleid schreibst. Seit Jahren predige ich außerdem auf ET, dass man sich zum Dödel macht, wenn man Lieder hasst. Um mal Rilkes 10. Duineser Elegie verquer zu zitieren: Was solls? Es ist nur ein Lied.
Bei Liedern gilt die Devise: Wozu hassen, wenn man auch mit Abneigung auskommt? Für Personen ersetzen wir „Abneigung“ durch „Verachtung“.
Das Wort „hofnarresk“ kommt sofort in meinen Wortschatz. 🙂
Eben. Es ist nur ein Lied. Es ist nur ein fucking Musikwettbewerb.
Mich hat es auch noch nie gestört, wenn Leute Musik niederschrieben, die ich super finde. Ich bin ja u.a. Schlagerfan und bis auf meinen Freund habe ich niemanden im engeren Kreis, der dafür ähnlich brennt und das hört und alle machen sich über uns lustig, wenn wir abgehen, weil Roland Kaiser ein neues Album rausbringt. Sollen sie. Dadurch wird für uns diese Musik ja nicht schlechter.
Ich war auch noch nie besonders wütend oder traurig, wenn einer meiner Lieblings-Beiträge beim ESC schlecht abschnitten. Oder umgekehrt. Ist mir alles mehr oder weniger egal. Ich verschwende doch keine Energie auf sowas. Dafür gibt es einfach zu viel Musik und generell so viel im Leben, was schön ist, als dass ich irgendetwas hasse möchte.
Und irgendwen schon gar nicht. Von negativen Menschen, die mir nicht gut tun, halte ich mich fern und versuche ansonsten jedem mit Freundlichkeit und Respekt zu begegnen. Und mein Mitgefühl spare ich mir für die, die es nötig haben. Gerade in dieser Zeit. Und verschwende das nicht an Vollidioten, die im Netz dummes Zeug schreiben.
Eben. Und wären wir Ergebnisse beim ESC wichtig, hätte ich spätestens 1984 hingeschmissen. Ich kann mich ja trotzdem über „Diggi-loo diggi-ley“ lustig machen und „Silêncio e tanta gente“ in den Thronsaal laden. 🙂
Und bezüglich ESC-Beiträgen, die ich nicht mag, belasse ich es meist bei Gleichgüligkeit. Ausnahmen mache ich nur, wenn ich ein Lied aus nicht-musikalischen Gründen inakzeptabel finde, wie z. B. Slowenien dieses Jahr. Da greift dann ein ethischer WIderstand.
Aber selbst bei dem sehr verständlichen ethischen Widerstand sagst du ja nicht „ICH HASSE DIESE ANA AUS SLOWENIEN UND IHR BEKACKTES LIED“, sondern machst reflektiert deutlich, warum du dieses Lied nicht magst.
Wir hauen zu schnell dieses Wort „Hass“ raus und mir passiert das auch. Erst neulich, als ich zu meinem Freund sagte, dass ich es hasse, wenn er mit schmutzigen Schuhen vom Garten wieder ins Haus kommt und erst dort Schuhe auszieht. Was stimmt mit ihm nicht? Aber natürlich hasse ich weder ihn noch das, was er da so gedankenlos machte.
Ich bemühe mich weiter nach Kräften, auf meine Sprache zu achten. Gelingt nicht immer.
Das mit den Schuhen und dem Garten könnte mir auch passieren. *lach*
Allerdings muss ich zugeben, manche Lieder machen es einem echt schwer, und da kommt mir dann auch das H-Wort über die Lippen. Von den ESC-Songs gibt es glücklicherweise nur einen, der das bei mir auslöst, und das ist „Wars for Nothing“ (Ungarn 2015). Dieser Song macht, dass ich mich schrecklich fühle. Und wer fühlt sich schon gern schrecklich? Er will berühren, macht aber, dass ich mich nach dem Hören am liebsten aus dem Fenster stürzen möchte. Und das verzeihe ich keinem Song, und da sitzt dann das H-Wort auch locker.
Das ist schade. Einer meiner ET-Kumpels ist ein Riesenboggiefan und hat die Künstlerin sogar mal in New York, wo er wohnt, getroffen.
Sie ist bestimmt auch eine nette Person (das sind die ESC-Teilnehmer ja eigentlich fast alle), aber der Song … nee.
@Tammy
Gehe bitte unverzüglich ins Erdgeschoss 😉
Alki, zu Hülf, wowar ich denn vorher?
Kompositirischer Tiefpunkt, da würde ich widersprechen. Dafür hat Deutschland zu viel schlimme Musik zum ESC geschickt. Aber produktionstechnisch muss ich zustimmen^^
Der Schüler des letzten Jahrgangs wurde wegen exzessiven Valiumkonsums von der Schule verwiesen.
Dem neuen Schüler werden geringe Dosen dieses Substrats allerdings vom Schularzt dringend angeraten, da er an einer leichten ADHS-Störung leidet. Im Allgemeinen ist er ein regenbogenbunter und fröhlicher Schüler, der stets gute Laune verbreitet. Allerdings macht er immerzu alles gleichzeitig, was einige im Lehrerkollektiv zum Wahnsinn treibt. Zudem hat er die Neigung, mitten im Unterricht ohne Vorwarnung plötzlich aufzustehen und dazwischen zu quatschen. Er hat eigentlich Potenzial in vielen Fächern, kann das aber durch seine Hibbeligkeit nur begrenzt entfalten. Zudem wird Nachhilfe im Fach Komposition empfohlen.
Seine reichen Eltern haben dafür gesorgt, dass er direkt in die Finalklasse eingeschult wird. Welche Noten er dort bekommt, ist diesen traditionell allerdings eher egal. Das Lehrerkollegium ist in seiner Meinung über den Neuzugang sehr gespalten und diskutiert auch intern noch, welche Benotungsmaßstäbe hier anzulegen seien, sieht aber in der doch sehr erfrischenden Art des Schülers zumindest eine große Bereicherung für den Unterricht.
Das Lehrerkollegium sollte die Eltern mal zu einem ernsthaften Gespräch einladen.
Die waren bisher recht beratungsresistent…
Dachte ich mir bei Herrn und Frau NDR schon … Huch, da präsentiere ich tatsächklich ein traditionelles Familienmodell …
Immerhin heuer mit schwulem Sohn…
A bissl Regenbogen is immer!
Herrlich diese Abhandlungen. Gefällt mir sehr gut.😊
Das ist eigentlich ja keine Musik die ich gerne höre. Das ist mir zu viel Stefan Raab, die Fröhlichkeit wirkt mithin etwas aufgesetzt und seine Stimme ich nicht so ganz mein Fall. Dafür aber, dass das alles in Eigenregie produziert wurde, macht das Ganze zusammen mit witzigen Video sehr authentisch. Klar, der Song von Ben Dolić war sicher radiotauglicher, aber er war auch austauschbarer. Das hier hat etwas eigenes, dazu gibt es eine gute Botschaft und die ersten zwei Zeilen auf Deutsch in einem deutschen Beitrag seit 14 Jahren. Bei mir reicht das mit viel Wohlwollen Platz 15 im Finale. In der Realität teile ich aber die Ansicht der meisten Blogger, das außerhalb Deutschlands keiner dieses Lied verstehen, geschweige denn gefallen wird, daher vermute ich sehr stark, dass es leider wieder nur ein Flop 5 Erfolg für Deutschland wird.
Ich finds klasse, dass wir nicht wieder ne 08/15 Popnummer schicken, die bloß nicht wehtun soll (auch wenn mir „Violent Thing“ immernoch gefällt). Der Song geht nicht spurlos an jemandem vorbei sondern bleibt im Kopf, egal ob die Person das möchte oder nicht. Ob da letztendlich jemand für anruft ist noch ne andere Sache. Ich mag den Song, höre mir ihn aber nicht bewusst an. Mit dem Video bin ich heute noch überfordert und frag mich, wie der NDR das sooooo toll finden konnte.
Braucht niemand und wird im Finale die Rote Laterne bekommen. Außerdem wird es der vierte Null-Punkte-Beitrag in der Geschichte werden, mit dem Deutschland antritt. Bei den Votings der OGAE und der INFE wird die peinliche Nummer übergangen und ebenfalls punktlos am Ende bleiben.
Kann leider mit dem deutschen Beitrag absolut nichts anfangen, kämpft in meiner persönlichen rangliste mit Nordmazedonien um den letzten Platz
„Niemand“ stimmt schon mal nicht, denn ich beispielsweise mag den Song. Ganz im Gegensatz zu dem Dancegedudel vom letzten Jahr.
Ich habe mir diesen Song heute erst das zweite Mal angehört. Ich dachte nach der langen Pause sehe ich den Beitrag vielleicht mit anderen Augen. Na ja, kurz gesagt: Ich finde den Beitrag genauso bescheiden wie am Anfang.
Ich kann persönlich einfach mit so Songs die per „Holzhammermethode“ gute Laune erzeugen wollen einfach nichts anfangen, ein gutes Beispiel ist da „Happy“ von Pharell Williams. Insgesamt wirkt das leider auch eher wie das Projekt einer Theater-AG der Oberstufe. Da wäre es vielleicht noch ok, bei so einem großen Wettbewerb allerdings wirkt dass auf mich eher peinlich.
Mit Jendrik bin ich leider auch nicht warm geworden. Mir sind zwar grundpositive Menschen lieber als solche die gefühlt nur am rummeckern und negativ drauf sind, aber dass ist einfach so drüber und over the top dass ich wäre er zum Beispiel ein Arbeitskollege von mir schnell einfach nur genervt wäre und mit Oropax rumlaufen würde um diese ganzen Belanglosigkeiten nicht über mich ergehen zu lassen.
Mag sein dass der Beitrag auffallen wird, ob das allerdings positiv sein wird?? Also ich bin da sehr skeptisch.
Habe daher mit Platz 21-26 gestimmt.
So, ich hoffe ich werde für diesen Beitrag nicht als „Hater“ abgestempelt.
Wieso, Du hast doch nur Deine sachliche, ehrliche Meinung wiedergegeben. Du bist nicht persönlich geworden und hast Jendrik beschimpft. Kein Grund also, Dich als „Hater“ abzustempeln.🙂
Wir sind schon wieder komplett einer Meinung. Sehr schön.
Auch, was „Happy“ angeht. Das hat ein Kollege dauernd gespielt im Büro, als es grad frisch draußen war. Ich hab nach dem dritten Mal darum gebeten, dass Ding jetzt auszumachen. Der Song heißt „Happy“ und macht mich trotzdem so unfassbar aggro. 🙂
Oh Andi da haben selbst wir was gemeinsam. “ Happy“ find ich schrecklich.Bekomme da miese Laune.Und “ I don’t feel hate“ konnte ich mir auch nicht schön hören.Glaub den Song höre ich das nächste Mal beim Finale.Danach bestimmt nicht mehr.
Mir persönlich macht der Song einfach gute Laune Trotzdem vermute ich das Jendrik damit leider auf einen Platz zwischen 21 und 26 landen wird. Außerdem hier das nächste Reaction-Video.
Song 4 von 5 und Instant Appeal 4 von 5? DAS kann ja nur ironisch gemeint sein. Das hat nichts mehr mit einer auch nur im Ansatz fachlichen Bewertung zu tun. Bei wem erzeugt dieser Song eigentlich gute Laune und WANN? Das ist doch ein Märchen… Ich hab den Song gestern nach längerer Zeit nochmal getestet und muss leider Sagen dass ich jetzt sogar noch mehr, als vor einigen Monaten, kurz davor war mein Handy an die Wand zu ballern. Der Song ist für mich einfach ein Ärgernis. Eure ‚Meinung‘ in allen Ehren aber ich teile diese Meinung, wie die überwältigende Anzahl von Leuten, die den Song schonmal gehört haben, diese Meinung nicht. Ich kann mir das auch nicht recht erklären, warum es Leute gibt, die diesen Song anderen empfehlen (obwohl sie selber den Song wenig bis gar nicht hören wollen…) °_°
Trevoristos….manchmal hast sogar Du Recht
Fast unmöglich eine realistische Einschätzung zum Abschneiden abzugeben. Die Platzierung steht und fällt mit der Performance. Singen kann er, der Song selbst wirkt auf mich aber immer Schulkaraokemäßig und nicht professionell genug für einen europäischen Wettbewerb. Mit viel Charme und dank der Ohrwurmmelodie ist was zwischen Platz 15 und 20 drin. Ich drücke den sympathischen Jendrik auf jeden Fall die Daumen, dass er nicht Letzter wird. Obwohl er sicher auch das grinsend wegstecken wûrde. 😉
Man kann über den deutschen Beitrag sagen, was man will. Aber eins ist er nicht: langweilig. Es ist ein Mega-Ohrwurm und man bekommt einfach nur gute Laune davon. I like!!!😊😊
Ich fürchte aber, dass es wieder einen Platz im hinteren Bereich wird, so zwischen Platz 15 und 20. Ich hoffe mal, dass er nicht komplett nach hinten durchgereicht wird, aber nein: Auf Spanien und UK ist wieder Verlass. Ich denke, die beiden letzten Plätze sind wieder reserviert.😉
Fun-Fact am Rande: Mein Mann findet „I don’t feel Hate“ zu „unordentlich“. Habe ich auch noch nicht gehört in Verbindung mit dem Song.😃
„Unordentlich“? Ist Dein Mann wie ich Sternzeichen Jungfrau?
Nein, Löwe. Jungfrau bin ich, allerdings nur auf dem „Papier“.🙂
Ein ordentlicher Löwe? Da hat die Jungfrau ihn wohl domestitiert. 🙂
„Unordentlich“ trifft aber ein Problem des Songs sehr gut.
S Verenigte Königreich wird beim ESC weit vor dem deutschen Song landen.
Dieser sympathische Junge soll die 3 Minuten auf der ESC Bühne genießen…Den sein Song wird leider nicht mehr Aufmerksamkeit wie diese 3 Minuten bekommen..Er wird in der Versenkung verschwinden wie die meisten deutschen Beiträge der letzten Jahre…
Im Thronsaal treibt der Hofnarr Jendrik von Volksdorf seinen Schabernack. Seine Strassukulele hektisch und mit breitem Grinsen zupfend, springt er über Tische und Bänke, initiiert Farbschlachten und lädt zum Mummenschanz. Manche sind begeistert; sie klatschen im Takt, wackeln mit dem Po, verkleiden sich als Stinkefinger, schwenken Flaggen in den Farben der Burg und reihen sich zur Polonäse auf. Andere, darunter auch jene, die gerne lateinische Sätze zitieren, wenden sich zwar nicht mit Grausen, aber mit Scham und Schande. Von mir gibt es davon 5/12 Punkte, die mit dem Rücken zum Geschehen stünden, wenn Punkte einen Rücken hätten.
irgendwie kann ich mir das richtig bildlich vorstellen.😃
Genau das ist meistens mein Ziel: ein Bild zu zeichnen. 🙂
Ich fand ja schon immer, der Hofnarr hat neben dem König den wichtigsten Job (um allen einen Spiegel vorzuhalten). Aber natürlich, das gehört zur Rolle dazu, wird er gerade deshalb wie ein Aussätziger behandelt.
Kommt natürlich, wie bei jeder Profession, auch darauf an, wie gut der Hofnarr ist. Für mich ist noch immer Alf Poier der beste Hofnarr der ESC-Geschichte. Silvia Night hatte 2006 auch eine gute Idee, aber hand- und mundwerkliche Defizite.
Touché.
Ich seh Hofnarr Sigwart irgendwo in der Mitte zwischen den beiden genannten.
Aber das Bild mit dem Hofnarr ist absolut perfekt. Wie kann man denn jemanden haten (was hier und heute zum Glück nicht viele tun), der einem direkt mal ins Gesicht ballert „I don’t feel hate, I just feel sorry“ und den ausgestreckten Mittelfinger nicht erwidert? Jendrik ist dermaßen entwaffnend, das hat in dem Falle was entschieden hofnarreskes.
Kann ich das genauso für meine ESC Burg übernehmen? Passt wie Faust auf Auge😄
Gerne. Wir planen ja ohnehin eine gemeinsame Burg. 🙂
Jendrik ist ne Type, die Botschaft ist richtig und originell verpackt (auch wenn togravus wieder intervenieren darf, dass gute Lyrik nicht eindeutig ist). Kompositorisch ist es simpel, aber von Produktionswert (wenn ich es bei Zypern mantramäßig betone, muss ich es hier auch machen) ist das ne Katastrophe.
Wird auf einen der hinteren Plätze hinauslaufen.
Interveniert. 😀
Letzten Samstag hab ich mich mit Freunden via Zoom getroffen und wir kamen auf den ESC. Irgendjemand fragte, wer eigentlich für Deutschland antritt und dann hab ich das Youtube-Video vorgespielt. Reaktion war 10 Sekunden nachdem die Musik losging, dass das wohl wieder ein letzter Platz werden wird. Ich sehe es leider genauso und wundere mich ein bisschen über die Realitätsferne der Blogger, die ich hier leider sehe.
Es ist und bleibt ein toller und origineller Song.,der den ganzen Hass hier im Forum nicht verdient hat. Wenn Jendrik für Schweden oder ein Osteuropäisches Land antreten würde,dann wäre es ein musikalisches Meisterwerk a la Verka Serduchka.
Übrigens möchte ich an dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön loswerden. An alle. Blogger wie Kommentatoren. Es tut in Zeiten wie diesen so unfassbar gut, zurück in der Bubble zu sein und mit Euch über den ESC zu diskutieren und zu debattieren. Danke dafür! <3 <3 <3
Wir ESC-Fans können uns ja glücklich schätzen, weil wir auf dem Weg zum Lockdown-Ende noch eine Zwischenetappe haben, auf die wir hinfiebern können. Ich wusste schon immer, dass der ESC gut für das seelische Wohlbefinden ist. 🙂
Und wenn mein VfL noch aufsteigt, ist es für mich trotz allem ein tolles Jahr … Always look on the bright side ♫♪♫
VfL?
Voila für Lieblingsnummer?
Oder doch eher ein Fussballverein?
LOL
Machst mit dem Doppelpass jeden Gegner nass ♫♪♫
Bochum. <3
„Hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld. Wer wohnt schon in Düsseldorf?“
*clapclapclap*
Und alle im Chor: Bochumer Jungs, Bochumer Jungs, wir sind alle Bochumer Jungs.
Ich bin aber ein LuBuer Jung … oder zumindest ein LuBuer Körper mit einer Bochumer Seele. 🙂
Aber sag mal, togravus, hab ich nicht irgendwo gelesen, dass Du aus Stuttgart kommst?
Bei Stuttgart. Ludwigsburg. 🙂
Bin auch kein Bochumer Junge. Aber wenn man im Ruhrstadion steht, wird man dazu. 🙂
Also erstmal als ich die E-Mail sah mit dem Songcheck hab ich gedacht hoffentlich artet es nicht aus in den Kommentaren. Und deshalb mal ein Dankeschön an alle für die heutigen Kommentare positiv wie negativ.
In meiner ESC Burg ist Deutschland im Thronsaal weil ich es Liebe. Was der Prinz aus der Provinz in der Mitte von Ebuland dort treibt lest es bitte im Kommentar von Togravus ceterum 😉
Ich versuche mal eine ehrliche Prognose wie Jendrik abschneiden könnte in Rotterdam.
Top 5 – möglich mit einer guten Performance wäre eine große Überraschung
Linke Hälfte – eher möglich
Rechte Hälfte – erwartbar, am realistischsten
Bottom 5 – auch möglich es muss auch damit leider gerechnet werden
Oben hab ich daher mit Platz 16-20 gevotet
Ja, ich dachte auch erst: Au Backe, jetzt geht’s wieder rund. Aber im Moment zumindest ist alles noch hübsch zivil.
Zum Song: Einerseits finde ich ihn schlimm, andererseits auch wieder amüsant. Sehr viel wird davon abhängen, wie Jendrik auf der Bühne rüberkommt. Hoffentlich nicht zu sehr „Humpta-humpta-tätärä!“
Ich wünsche ihm nichts Schlechtes, aber ich glaube nicht an ein besseres Ergebnis als vielleicht Platz 20.
Ich denke mal das Ergebnis hier, nämlich 38% Platz 21-26 sagt schon alles. Es ist der mieseste und schlechteste Beitrag, den wir sogar in den letzten 10 Jahren gebracht haben, obwohl die letzten 10 Jahren schon mit Tiefpunkt zu Tiefpunkt gepflastert gewesen sind.
Somit sind die Leute die hier abstimmen wesentlich näher an der Realität als die Leute, die hier so überwiegend kommentieren.
Die 11,82 konnte bzw. wollte wohl keiner bisher wirklich glaubwürdig erklären.
Ekelhafter Beitrag.
was soll ich sagen – Du hast einfach Recht lieber Mallemolen. Nur den letzten Satz finde ich etwas daneben.
Weiterhin finde ich unseren Beitrag klasse.
Ob er erfolgreich sein wird, kann ich immer noch nicht einschätzen, ist mir aber
Ist mir aber immer noch egal. 🙂
Ich würde ja gerne voten „bleibt im Halbfinale hängen“ ….aber das geht ja nunmal nicht (leider) …. wenn ich „I don’t feel hate“ mir anhöre, dann wünsche ich mir Jamie-Lee Kriewitz zurück ….
Ich vergebe gerne für den deutschen Beitrag 2/10 Punkte (1 Punkt für die Ukulele und 1 Punkt für die tollen Kuchen im Video) —–>>>> frage mich immer noch, warum beide Juries 11.15 Punkte für den Mist gegeben haben. Vielleicht ja alle taub und blind.
Die Platzierung steht und fällt mit a) der Performance und b) der Startnummer. Jendrik wird definitiv herausstechen, aber ich denke v.a. am Ende, wenn schon so viele ähnliche Songs durch sind, kann er positiv auffallen.
Meine Prognose:
Von der schweizerischen Jury werden wir vier Punkte bekommen, aus Dänemark zwei, den Niederlanden zwei und vll noch ein oder zwei Punkte aus einem anderen Land. Somit werden wir zwischen 9-14 Punkte von den Jurys bekommen und damit in der Region 24-26 unterwegs sein.
Vom Publikum werden wir (je nach Performance und Startnummer) entweder Punkte im Bereich von 30-40 Punkte oder im Bereich 15-25 Punkte bekommen.
Damit maximal 50-55 Punkte und minimal 25-30 Punkte. Somit sind für mich Plätze zwischen dem 18. und dem 25. Rang möglich. Letzter werde wir nicht, dafür gibt es zu viele verückte Leute in Europa… 🤪😅
Auf gut deutsch…..keine Sau interessiert sich für unseren Beitrag. Weder die Radiosender noch die Bevölkerung. Das muss für einen späteren ESC- Erfolg nichts bedeuten. Aber die Vorzeichen sind nicht optimistisch. In der Bubble ist die Ablehnung sehr groß. Nur wenige Jendrik- Fans finden sich. Ich empfinde sein Lied auch als Gute Laune Song. Wenn mich was stört dann, der Song hätte schon 1998 oder noch früher starten können. Ob das 2021 noch funktioniert? Kommentare wie…endlich traut sich Deutschland was….kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Hätte der NDR Mut würde er ein Lied wie zb Island 2019 nach Rotterdam schicken oder gleich Rammstein oder Andrea Berg.
Was am bedauerlichsten ist, der NDR macht keine Promo und behandelt die Marke ESC schändlich.
Hätte der NDR Mut hätte man endlich Blitzkids Mv ,oder wie sie heissen geschickt durch Direktnominierung , einer der stimmigsten VE Auftritte von Deutschland ever !
Musikalischer Vollschrott….and Germany sorry 0 points
Mir ging der Hype am Anfang mit den vielen Jendrik-Videos und der Masse an Kommentaren hier ziemlich auf die Nerven, und das Video zum Song hat meine Genervtheit eher bestätigt. Als es etwas ruhiger um den Song geworden war und ich ihn, wie alle anderen Songs, immer wieder in meiner ESC-Playlist hörte, fiel mir auf einmal auf, dass „I don’t feel hate“ doch ein ganz nettes Lied ist. Ist das womöglich ein Indiz dafür, dass wir es hier mit einem sehr vielschichtigen und tiefsinnigen Werk zu tun haben, dessen Potential sich erst nach mehreren Hördurchgängen voll entfaltet 😉 ?
Irgendwie lässt mich der Song ein wenig an „Im Wagen vor mir“ von Henry Valentino denken (vom Text ist‘ s natürlich ganz was anderes), folglich finde ich die Vorstellung eines kleinen Sommerhits 2021 namens „I don’t feel hate“ gar nicht so irre.
Nach all dem Lob muss aber unbedingt noch gesagt werden, dass dieser Titel an „Sister“ dann doch nicht rankommt 🙂
Ich gebe 6 Punkte (von 10).
Ich mag unseren Beitrag, er macht Laune und ist ein Ohwurm bei mir. Ich bin echt gespannt wo er landet. Aber ich denke im Gegensatz zu den „Schwestern“ wird er schon Punkte vom Televoting bekommen. Ach ja er sitzt in meinen Palast im Speisesaal.
Off Topic: Bei NDR 2 haben sie gerade bisschen Werbung für den ESC gemacht und sogar eine Ansage mit Peter Urban gemacht für den schwedischen Beitrag. Der wurde dann auch gespielt, nur haben sie die Karaoke-Version genommen, sodass in den Strophen gar kein Gesang war 🙂 und im Refrain natürlich leise, was ein Fail. Wahrscheinlich denken die, das muss so.
Der Beitrag polarisiert. Das ist ja mal grundsätzlich gut. Der Titel fällt schon auf im gesamten Teilnehmerfeld. Auch gut. Mein Eindruck von Jendrik ist das er auf der Bühne alles gibt und auch sehr unverkrampft rüber kommt. Ob das reicht hängt tatsächlich vom Momentum an diesem Abend ab. Ich bin nicht so pessimistisch. Es wird wenn es Punkte gibt schon eine Schere zwischen Jurys und TV geben. Aber ein Platz im Mittelfeld ist mindestens drin. Meine Favoriten für Last Place sind Spanien und UK. Das zeigt die Tradition und die wieder zu mutlosen mittelmäßigen Songs.
Ich sach besser nix, was ja auch schon einiges sagt🙄
Also ichich freue mich sehr auf Jendriks Auftritt.
Das wird bunt,das wird frisch,das wird Jendrik.Mir hat der Song und auch das Gesamtpaket mit Video und Tanzperformance von Anfang an gefallen.Es passt zum ESC.Was er für einen Platz macht,keine Ahnung!Ich wünsche mir einen guten Mittelplatz für ihn,,denn da würde ich ihn einsortieren.Er ist weder langweilig noch überzeugt er die große Masse,aber für mich sticht er heraus.Er hat alles versucht zum ESC zu kommen,das Lied ist seins und er lebt es voll auf der Bühne,das imponiert mir.
Jendrik hat eigentlich schon alles geschafft,was er wollte,ich glaube für ihn spielt es nicht so eine große Rolle,welchen Platz er dort macht.Er hat ja seinen Weg als Musicaldarsteller bereits gefunden.
Andi, am 23. April 2021 um 13:20 Uhr, benennt das Probelm: „Es ist nur ein Lied. Es ist nur ein fucking Musikwettbewerb.“ So what! Dann lassen wir’s doch ganz! Der NDR und seine Schranzen, die den ESC betreuen, nehmen das alles nicht ernst. Mit solchen Nasen wie Peter Urban, Babsi Schönenberger und Nobodys wie Fresh Torge (mit wem muss man ins Bett gehen, um da seinen Senf dazugeben zu dürfen?) kann das nichts werden. Nice, easy und wir-haben-uns-alle-so-lieb, wie leben divers und binär und gendern und feiern unser Frair-Trade-Gewissen. Kann man machen, aber ES GHT UM DAS LIED! Und das muss durch Qualität überzeugen. Da müssen die besten ran! Man muss es nicht so verbissen wie Schweden angehen, aber der ESC rangiert bei den öffentlich-rechtlichen Medienmachern leider unter „nice to have“ und nicht „need to have“ wie Tatort, Fußball oder Tagesschau.
*mim mim mim*
„ICH SINGE NUR EIN LIIIIIIIIIIIED HOIT NAAAAAAAAAAAAACHT
EIN LIED, DASS UNS ZU FROOOOOINDEN MAAAAAAACHT,
ICH SINGE ES FÜR DIIIIIIIIIIIIIIIICH UND MIIIIIIIIIIIIIICH
UND FÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜR DIIIIIIIIIIIIIIIIIIIE GAAAAAAAAAAAANZEEEEEEEEEEEE WEEEEEEEEEEEEEELT!“
(ich hör schon auf, sonst komm ich in den Kerker)
Niemand hat bislang den „I don’t feel hate, I just feel sorry“-Spruch gebracht? Ich bin enttäuscht. 🙂 Nun ja, leider kann ich nicht viel mehr als das sagen. Irgendwie lässt mich der Song immer abwenden (kann man das überhaupt so sagen?). Eigentlich finde ich den „Refrain“ gelungen, aber der Rest, gerade zum Ende hin, ist wahnsinnig anstrengend. Klar, ich wünsche Jendrik viel Erfolg in (hoffentlich) Rotterdam – aber bitte verschont mich damit. Immerhin mal was anderes, was Aufgefallenes. Nun ja…
Prognose: Finale 21-26 (aber ich kann es nur schwer abschätzen)
Meinung: Platz 35/39 (3 Punkte)
Was ist an dem Song anstrengend? Verstehe ich nicht.
Ich hab’s noch vergessen. Die Platzierung ist schwer einzuschätzen. Denke 11 – 15. Kann aber auch tiefer oder höher sein.
Da ich mir bisher nur einige wenige Beiträge angehört habe, kann ich nur bei diesen was sagen,
Wenn ich mir die Hater hier so anhöre, dann muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich mit etwa 90% der ESC-Songs der letzten 5 Jahre kaum was anfangen konnte. Daher bewerte ich die deutschen Lieder mehr nach dem Kriterium, ob die Künstler auch wirklich hinter dem Lied stehen. Das konnte man bei Micheal zu 100% sagen und auch bei Jendrik gibt es da kein Zweifel. Mich hätte es eher gegruselt, wenn wir wieder so was wie in den letzten zwei Jahren geschickt, und noch mehr wenn wir wie die Schweiz damit auch noch Erfolg gehabt hätten.
Und ein Vorteil hat es ja auch, wenn das Lied allgemein nicht so hoch gewertet wird, dann ist jeder Platz über dem 21. ein kleiner Erfolg.
Ich freue mich auf den Auftritt von Jendrik.
Jendrik mag ich total. Als der erste Schnipsel vom Song zu hören war, war ich schockiert. Die Audioversion machte es nicht besser. Das Video liess ahnen, dass es eine bunte Show geben wird. Die Komposition ist sicher kein Meisterwerk. Ich glaube, wenn die Faktoren wie Startnummer, Umfeld des Songs und natürlich zündende Performance gut zusammenspielen, kann uns das Ergebnis am Ende überraschen.
Ich höre den Song schon länger nicht mehr, aber ich muss nur den Titel lesen und singe I don’t feel hate für mindestens eine Stunde vor mich hin. Bei mir klappt es also schon mal mit dem Ohrwurm. Mal sehen, was die Hausfrau aus Baku sagt!
Also wenn Hilda Heick(oder so ähnlich) , wieder in der dänischen Jury sitzt ,dann bekommt Jendrik ein paar Punkte.
Wenn ich mich nicht täusche hat Sie die Punkte verkehrt herum eingetragen und Dami In 2016 auf den letzten Platz gesetzt.
Aber das scheint ja öfter vorgekommen zu sein :(…zum Glück bleibt uns diesmal ein Weissrussisches Votingdisaster erspart…Da bekamen Sisters auch 8 Punkte, weil es falsch herum war 🙂
Erst einmal muss ich loswerden, dass man keinen Beitrag (nicht nur den Deutschen, auch wenn hier alle besonders kritisch sind) als Vollschrott bezeichnen sollte, da man auch Respekt vor dem Künstler/der Künstlerin haben muss und das hier erschreckend häufig leider NICHT der Fall ist!
Nun meine Meinung zum deutschen Beitrag:
Als ich damals den Song kurz vor der Tagesschau hörte, dachte ich mir: Oh Gott, was ist das denn!?! Ich war schlichtweg überfordert mit den ganzen Eindrücken und dem Video. Damals fand ich mich damit ab, dass ich das Lied wohl einfach nicht mag. Allerdings hat sich diese Überfordertheit nach und nach gelegt, weshalb ich den Song heute auch genauso gut wie alle anderen bewerten kann. Ich gebe 5 Punkte = Platz 29 bei mir.
Was ich noch loswerden wollte: Ich bin keiner, der beim Finale die ganze Zeit nur hofft, dass Deutschland erster wird, nein, ich habe beim ESC keine Deutschland-Brille auf und sehe mein Heimatland deshalb ganz neutral. Das heißt natürlich nicht, dass ich Deutschland nichts gönnen würde. Ich glaube, dass diese Neutralität sich so entwickelte, da ich es einfach anstrengend finde, wenn man jeden Tag irgendwo einen neuen (sehr kritischen) Artikel zum deutschen Beitrag lesen kann und das jedes Jahr. Deshalb bin ich vom deutschen Lied meist schon vorm Finale so müde, dass mich das Ergebnis Deutschlands nicht vehement interessiert bzw. es für mich an erster Stelle steht.
Ich respektiere den Künstler Jendrik schon , aber nicht den Song ..
und für mich ist er Vollschrott, furchtbar einer der schlimmsten Songs ,die ich jemals in meinem Leben gehört habe ..und das waren sehr Viele und es ist eine Meinung und ich darf ja wohl noch den Song nennen wie ich möchte ..oder nicht?
Wenn es sich um Belarus handeln würde , kräht kein Mensch danach was die Leute schreiben ..aber klaro es ist Deutschland .
Aber tut mir sehr leid und es ist auch völlig Ok das du 5 Punkte gibst ich eben nicht. Ich gebe 0
Ich verwende die Bezeichnung „Vollschrott“ auch, ist schon dieses Jahr passiert.
Ihr kennt mich jetzt lang genug. Ich möchte auch beim ESC zeitgemäße Popsongs, Abbildung meiner musikalischen Wirklichkeit (mit meinen 24 Jahren) etc. Nicht alle 39 Beiträge. Aber ein paar für mich. Wenn Dua Lipa, Ariana Grande und Co mir ein frisches Steak anbieten und Barbara Pravi ein rustikales Baguette, dann nehme ich das Steak, aber ihr dürft gerne alle Spaß am Baguette haben! (Auch Männer und Zugehörige des dritten Geschlechts dürfen mir übrigens etwas anbieten und Steakalternativen für die Vegetarier*innen und Veganer*innen bitte auch mitdenken! Für diese Klammer müsste ich eine große Triggerwarnung herausgeben, I love it so much ^^ „Say whaaat? You not just said that? Yes, I did“).
Wieso sage ich das? Weil nach obiger Bewertung des Songs als outdated, schwach produziert etc. eigentlich herauskommen müsste, dass ich ihn nicht mag. Aber ich LIEBE ihn! Das ist ein frisches Steak für mich! Jendriks Ausstrahlung. Der positive Vibe. Der Tempowechsel. Das Musical-Flair. Und wir kriegen eine Bühnenshow! Europäische TV-Show am Samstagabend und kein Radiocontest! Super wichtig! ^^
Attitude, Show, gute Laune. Ein Bühnensong für 3 Minuten Freude bei mir 🙂
8.5/10 und 10/39.
2020: 9/10 und 9/41.
Hin und wieder im Leben kommt ein Lied daher, das anders ist als alle vorherigen und uns von der ersten Sekunde an berührt. Wir vergessen nie, wo genau es war, als wir es das allererste Mal hörten und das Glücksgefühl, das uns in diesem Moment überkam oder die sofortige Gewissheit, dass es uns ein Leben lang begleiten wird. „I don’t feel hate“ ist nicht dieses Lied. The End.
ich kann es nur sämtichen „Hatern“ ins Gedächtnis rufen: Von mir gibt es 7 Punkte (ich mochte seit 2013 keinen deutschen Beitrag mehr, Ausnahme mit Abstrichen 2018)
Señor 🦋 No odio la canción, solo no me gusta. 🙂
16/39 mit 7 Punkten, Finale 16-20
Ni problema, querida Dina.
Ich habe noch einen riesengroßen Wunsch an den NDR (ich weiß, dass Ihr hier mitlest), und der betrifft nicht nur Jendrik, sondern alle deutschen Teilnehmer, vergangene wie künftige: Egal wie es ausgeht, sollten die Leute nicht fallengelassen werden!
Wie man sowas richtig macht, kann man hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=UIalHjHkeA0
Da ist von Erfolgreichen über Nullpunkter über enttäuschende Semiausscheider alles dabei, und die Leute feiern ALLE. Das wünsche ich mir hierzulande auch!
Das finde ich sehr toll
Wenn es aus deutscher Sicht nix zu feiern gibt, dann sollte man auch nicht feiern. Ich tippe und hoffe darauf, das Jendrik viel besser abschneiden wird, als wie die ganzen Nörgler und Hetzer hier glauben. Ich hoffe auf Top 10. Aber warum soll man feiern, wenn es nix zu feiern gibt?
Ich fürchte, ich verstehe die Frage nicht. Schau Dir einfach nochmal das isländische Video an. Dieser Applaus bei Daniel Águst!
„Warum soll man feiern, wenn es nichts zu feiern gibt“? Vielleicht, weil es noch andere 38 Songs gibt, oder einfach, dass der ESC nach einem Jahr Zwangspause überhaupt wieder stattfindet?😉
Deshalb soll man feiern, natürlich coronakonform zu Hause und das möglichst im allerkleinsten Kreis.
@Tamara:
Das wäre wirklich schön. Aber ich vermute, es wird ein Wunsch bleiben.
@escfan05:
Es geht ja nicht primär darum, alles zu feiern. Es geht darum, jedem Respekt zu zollen. Und Respekt hat auch jemand verdient, der mit 0 Punkten heimkehrt.
Letztlich isses ein sportlicher Wettbewerb, den zwangsläufig einer gewinnt und einer verliert. Und zum Sport gehört es, dass man auch bei Niederlagen dem Anderen gratuliert, der es offenbar besser gemacht hat.
Und diesen Spirit wünsche ich mir von (deutschen) Fans.
Oh vielen Dank für das Video Tamara, so viele dieser Lieder verbinde ich mit meiner Kindheit – in Stefán & Eyfi zb war ich als 12jährige ganz verliebt (und in Daníel Ágúst bin ich es immer noch 😉)…
Hahaha, eure Bewertung dafür. LOL
Platz 26 mit Ansage