
Zwei Österreicher singen für Deutschland beim Eurovision Song Contest in der Schweiz – die Chefsache ESC 2025 unter der Leitung von Stefan Raab hat es möglich gemacht. Der Song „Baller“ von Abor & Tynna (Aufmacherbild) besetzt im diesjährigen ESC-Startfeld eine eigene Nische und hat etliche Fans im In- und Ausland gewonnen. Der ganz große Durchbruch ist bisher allerdings noch ausgeblieben, dafür ist der Beitrag womöglich zu polarisierend. Aber vielleicht ist genau das das Erfolgsrezept für den nun anstehenden ESC in Basel.
Auch im letzten Jahr seiner Verantwortung für den ESC in Deutschland verzichtete der NDR auf jedwede Vorentscheid-Kontinuität und setzte wie in den Erfolgsjahren 2010-2012 auf eine Kooperation mit Stefan Raab. Dieser erklärte die Suche nach dem deutschen ESC-Beitrag zur Chefsache, und so durfte der NDR im weiteren Verlauf dem Geschehen genauso ohne Entscheidungshoheit zusehen, wie die TV-Zuschauer zumindest bei 3,5 der 4 Sendungen des Vorentscheids.
Denn sowohl bei den drei Vorrunden, die auf RTL übertragen wurden, wie auch in der ersten Hälfte des Finales, was in der ARD zu sehen war, entschied allein eine weitgehend ESC-fremde Promi-Jury unter Leitung von Raab über den Verbleib der Beiträge im Wettbewerb. Die Entscheidung über die letzten fünf Acts im Televoting war am Ende vergleichsweise knapp: Auf „Baller“ entfielen 34,9% der Stimmen. Dahinter landete LYZA mit 31,1% der Stimmen auf Platz 2. Die weiteren Plätze belegten Moss Kena 22,6%, LEONORA 7,0% und The Great Leslie 4,4%. Alle vier Liveshows wurden von Barbara Schöneberger (Aufmacherfoto) moderiert und aus Hürth bei Köln gesendet.
Hinter dem Duo Abor & Tynna stehen die Geschwister Tünde und Attila Bornemisza aus Wien. Die beiden stammen aus einer musikalischen Familie. Ihr Vater, Cellist bei den Wiener Philharmonikern, prägte sie von klein auf, sodass beide bereits früh klassische Instrumente erlernten. Die ersten gemeinsamen Songs entstanden 2016. Ihre musikalische Laufbahn führte sie von familiären Klassenzimmerabenden zu Auftritten in Wien, Berlin und Hannover. 2024 waren sie als Support-Act auf der Tour von Nina Chuba dabei. Ihr Debütalbum „Bittersüß“, auf dem auch ihr Vorentscheidungsbeitrag zu finden ist, erschien diesen Februar.
Das Lied
Der Text von „Baller“, der bis auf eine Zeile vollkommen auf Deutsch ist, beschreibt, wie die Protagonistin das Ende einer Beziehung verarbeitet. Sie lässt (ballert) all ihre Gefühle heraus und löst sich so von ihrem Ex-Partner. Es tut zwar immer noch weh, aber es ist endgültig vorbei und es gibt kein Zurück. Die Protagonistin gewinnt an Kraft und ist am Ende die Stärkere der beiden Ex-Partner. Sie ist jetzt bereit für ein neues Leben und greift nach den Sternen.
Der Song ist ein flotter Elektrotrack mit sehr eingängiger Melodie. Insbesondere die „la-la-la“-Silbendopplungen in „ballern“ und „fallen“ und der Einstieg ins Lied gleich mit dem Refrain ermöglichen ein sofortiges Mitsingen. Das elektronische Arrangement des Tracks ist sehr voll und arbeitet mit vielen Melodiespuren. In den Strophen hört man Tynnas natürliche Stimme, im Refrain wird mit leichten Stimmverzerrungen gearbeitet.
Abor & Tyanna werden im zweiten Halbfinale am 15. Mai 2025 zwischen Startplatz 14 und 15 auftreten, sind aber als Repräsentanten eines Big-5-Landes schon für das Finale gesetzt.
Der Check
Song: 3,5/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten (auf Basis des Vorentscheid-Auftritts)
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Chris: Ballert einfach richtig. In einer gerechten Welt würde das mehr Erfolg als „Always on the run“ haben. Es bleibt zu hoffen, dass Tynna rechtzeitig gesund wird, und die Probleme im Chorus sowie mit dem Staging zufriedenstellend gelöst werden können. 10 Punkte
Giulia: Ich finde es richtig, dass Deutschland diese Art von Musik schickt. Das ist das, was in Deutschland gerade von jungen Leuten gehört wird. Eine Mischung aus Nina Chuba und Ski Aggu. Ich glaube, das Lied würde auf einem deutschen Festival gut ankommen, aber es wäre nicht so gut, dass es zur Prime-Time laufen würde. Klar, Tynnas Stimme muss sich noch verbessern. Aber es ist aus dem Lied und aus Tynnas Ausstrahlung etwas herauszuholen. Nur weiß ich jetzt schon, dass es keine coole Inszenierung geben wird, weil Deutschland gar nicht weiß, was Inszenierung bedeutet. Das einzige, was wir haben werden, ist ein belangloses Bühnenbild. 6 Punkte
Laureen: Ich mag den Beitrag gerne und er hat es sogar in zwei meiner Playlists geschafft: In die für den ESC und in die Playlist für deutschsprachige Musik, die ich liebevoll „Görmany“ getauft habe (für die, die es interessiert). Der Beitrag ist modern, clever und macht Laune. Sorgen bereiten mir noch die Live-Auftritte. 7 Punkte
Peter: Selten habe ich bei einem deutschen Song so eine krasse Diskrepanz zwischen Inlands- und Auslands-Wahrnehmung empfunden. Während der Titel bei den Fans in Europa häufig gefeiert wird, gibt es hierzulande sehr oft Schulterzucken oder Egaligkeit. Ich mag „Baller“ sehr und feiere den Song. Zwei Dinge beunruhigen mich: „Baller“ ist nicht unique im Jahrgang, es gibt vieles, was damit verglichen werden wird – von Belgien über Österreich und Finnland bis Australien. Und ich befürchte, Stefan Raab wird die Inszenierung verschlimmbessern. Die Zertrümmerung eines Cellos zum Beispiel finde ich persönlich „Trümmer“, wie mein Freund Daniel sagen würde. Geschmacklos und unpassend, es will mir nicht in den Sinn, was daran gut sein soll, ein klassisches Instrument zu zerschlagen. 10 Punkte
Rick: Diese Nummer ballert einfach. Und das würde ich sogar sagen, wenn der Song nicht „Baller“ heißen würde. Ein frischer Sound, der das aktuelle Deutschland musikalisch perfekt widerspiegelt und dabei extremst eingängig ist. Ich feier‘ den Electro-Sound und Abors Cello bringt die nötige Wiedererkennbarkeit rein. Auch wenn ich genauso unsicher Richtung Basel blicke, wie alle anderen, war ich schon lange nicht mehr so „positiv aufgeregt“, einen deutschen Beitrag auf der ESC-Bühne zu sehen. 12 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 8 Punkte
- Berenike: 10 Punkte
- Danio: 12 Punkte
- Douze Points: 8 Punkte
- Manu: 10 Punkte
- Max: 12 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 105/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Baller“ auf Platz 4.
Wie schneidet der deutsche Beitrag "Baller" von Abor & Tynna ab?
- Platz 11-15 (23%, 365 Votes)
- Platz 21-26 (21%, 335 Votes)
- Platz 16-20 (21%, 327 Votes)
- Platz 6-10 (18%, 278 Votes)
- Top 5 (17%, 264 Votes)
Total Voters: 1.569
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale
- (1) Estland: „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash
- (2) Island: „Róa“ von VÆB
- (3) Polen: „GAJA“ von Justyna Steczkowska
- (4) Portugal: „Deslocado“ von NAPA
- (5) Slowenien: „How Much Time Do We Have Left“ von Klemen
- (6) Schweden: „Bara Bada Bastu“ von KAJ
- (7) Ukraine: Bird of Pray“ von Ziferblat
- (8) Albanien: „Zjerm“ von Shkodra Elektronike
- (9) Aserbaidschan: „Run With U“ von Mamagama
- (10) Belgien: „Strobe Lights“ von Red Sebastian
- (11) Kroatien: „Poison Cake“ von Marko Bošnjak
- (12) Zypern: „Shh“ von Theo Evan
- (13) Niederlande: „C’est la vie“ von Claude
- (14) Norwegen: „Lighter“ Kyle Alessandro
- (15) San Marino: „Tutta l’Italia“ von Gabry Ponte
Zweites Halbfinale
- (19) Armenien: „Survivor“ von PARG
- (20) Australien: „Milkshake Man“ von Go-Jo
- (21) Österreich: „Wasted Love“ von JJ
- (22) Griechenland: „Asteromáta“ von Klavdia
- (23) Irland: „Laika Party“ von EMMY
- (24) Lettland:„Bur man laimi“ von Tautumeitas
- (25) Litauen: „Tavo Akys“ von Katarsis
- (26) Montenegro: „Dobrodošli“ von Nina Žižić
- (27) Tschechien: „Kiss Kiss Goodbye“ von ADONXS
- (28) Dänemark: „Hallucination“ von Sissal
- (29) Finnland: „ICH KOMME“ von Erika Vikman
- (30) Georgien: „Freedom“ von Mariam Shengelia
- (31) Israel: „New Day Will Rise“ von Yuval Raphael
- (32) Luxemburg: „La Poupée Monte Le Son“ von Laura Thorn
- (33) Malta: „Serving“ von Miriana Conte
- (34) Serbien: „Mila“ von Princ
Finale
- (16) Italien: „Volevo essere un duro“ von Lucio Corsi
- (17) Spanien: „ESA DIVA“ von Melody
- (18) Schweiz: „Voyage“ von Zoë Më
- (35) Frankreich: „maman“ von Louane
- (36) Vereinigtes Königreich: „What the Hell Just Happened“ von Remember Monday
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Bravo! Alle Songs sind durch. Ich freue mich, dass Deutschland nach so vielen Jahren wieder mal ein deutschsprachiges Lied zum ESC schickt.
Trotzdem reiht sich dieser Song in eine Reihe von deutschen Beiträgen der letzten 10 Jahre ein, der bei mir immer wieder die selbe Frage aufwirft: Wie will man damit beim ESC Erfolg haben?
Zweiter!! 🥳
Da war jemand sehr optimistisch und hat „Top 5“ ausgewählt.
Das Gkas ist bekanntllich immer halb voll.
Peters Rede!
Eher Button 5. 🤓
Sohn sagt gegenwärtig Powerbottom 5.
Banal … äh … Baller ist natürlich ziemlich flach ung gehört musikalisch zu den weniger interessanten Beiträgen des Jahrgangs. Trotzdem bereitet mir das Lied aber 3 Minuten lang Freude, zumindest solange ich nicht Tynnas Livegesang ausgesetzt bin. Ja, ich weiß, dass Tynna gesundheitliche Probleme hatte, aber man hört halt auch ganz deutlich, dass es darüber hinaus an allen Ecken und Enden mit der Gesangstechnik hapert. Alles in allem ist es mMn ein Beitrag, für den sich Deutschland nicht schämen muss, weil das Lied zumindest nach zeitgenössischer deutscher Musik klingt. Ganz persönlich ist es mein liebster deutscher Beitrag seit Elaiza 2014. Für meine Playlist wird das aber nicht reichen; dort ist Roman Lob nach wie vor der letzte Ankömmling.
Über ein Ergebnis zwischen 10 und 15 würde ich mich freuen. Viel Spaß und viel Erfolg in Basel, Abor und Tynna!
P. S. Ich hoffe, dass es noch ein ESCK-Interview geben wird, in dem die beiden sympathisch rüberkommen. Bislang fand ich sie auf pseudo-urbane Weise blasiert. Aber das ist ja nur ein erster Eindruck.
Ich hab genau dasselbe Problem mit den beiden, blasiert und pseudo-Bohemian. Und er steht rum wie ein Nebendarsteller aus einem Hammer-Horrorfilm.
Nebendarsteller aus einem Hammer-Horrorfilm
Jetzt wissen wir, welchen Typ Mann unser Freund Timo mag. 😉
LOL. 😀
Nein, da bleibt’s bei dem Typ Tananai, Marco Mengoni, Piero Barone….. und eben den einem „The One And Only“ Matteo aus Parma. 😀
Aber ein Schnuckelchen ist Abor wirklich. 😀
Da haben wir nur bei Tananai eine Schnittmenge. Besonders im Finale von Notte della Taranta finde ich ihn unglaublich sexy. Er scheint sein Glück kaum fassen zu können, dort mit Fiorella Mannoia und Arisa auf der Bühne zu sein.
Immerhin Fortschritt gegenüber Nemo und JJ.
@ 4porcelli + togravus ceterum:
Nemo und JJ sehe ich nur unter musikalischen Aspekte
Aber ich hab einen noch vergessen: Philipp Hansa ! 😀
Der ja in die Nemo/JJ-Schiene passt
Totale Zustimmung zu fast allem.
Ich mag den Song , aber diese hohe Bewertung ist schon ein bisschen lächerlich
Damit schließt sich der Reigen der ESC kompakt Songchecks. Bleibt zu hoffen, daß Deutschland am Ende wirklich auf der linken Tableauseite landet, wie das im letzten Jahr bei ISAAK der Fall war. Übermorgen beginnen die Proben und da gilt es dann für Abor & Tynna und man darf mal auf die Inszenierung gespannt sein, damit auch bei Bloggerin Giulia die Skepsis verfliegt.
Da wir gerade bei Deutschland sind sei noch zu erwähnen, daß heute der Sänger Costa Cordalis, der zweimal am deutschen ESC-Vorentscheid teilnahm (1980 und 1983) heute Geburtstag hätte. Bei seiner ersten Teilnahme wurde er mit „Pan“ am Ende Zweiter und bei seiner zweiten mit „Ich mag dich“ Vierter. Sein bekanntester Song ist aber „Anita“, der es in die Top Ten der Single Charts schaffte. Costa wäre heute 81 Jahre alt geworden.
OK, das ist tatsächlich für einen deutschen Schlager ganz ok!
Liegt wahrscheinlich an dem gtiechischen Einfluß znd vor allem an der Pan-Flote! 😉
„Baller“ ist ein cooler Song, dem ich genau dieselbe Chance beim ESC in Basel einräume, die ich letztes Jahr für ISAAK beim ESC in Malmö prognostiziert habe:
Stabiles Mittelfeld mit leichter Tendenz nach oben. 😀
By the way:
Mein nächster Städtetrip geht auf jeden Fall nach Wien, in der Hoffnung, dass mir das Schnuckelchen Abor über den Weg läuft. 😀
Kann mir irgendeiner der User (m/w/d) aus Österreich hier auf ESC kompakt mitteilen, in welchem Wiener Bezirk Abor lebt ?! 😀
Als Dankeschön lade ich dich – unter der Voraussetzung, dass mir Abor dann auch wirklich in diesem Wiener Bezirk über den Weg läuft – nächstes Jahr beim ESC 2026 in Wien oder Graz auf meine Kosten in einem Restaurant / Wirtshaus zu einem Wiener Schnitzel, als Nachtisch Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und eine Flasche Weißwein ein. 😀
Ich war letztes Jahr stiller Leser und weiß noch ganz genau, dass du immer fast der Einzige warst, der ISAAK diese Chance eingeräumt hatte. Und am Ende hattest du sogar Recht. Hoffentlich hast du dieses Jahr erneut den richtigen Riecher 😀
Vielen Dank. 😀
Dein Feedback freut mich sehr. 😀
Ich wünsche den beiden in Basel viel Glück!
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, das wissen wir doch schon. 😉
So sieht es wohl auch die EBU und lässt Deutschland nächsten Donnerstag wohl als letztes gegen 18:50 Uhr proben. Auch wenn es da keine Foto- und Videoaufzeichnungen geben wird, erfahren wir hoffentlich durch Beschreibungen, wie unsere Performance aussehen wird. Und mit ihr wird sich auch die Richtung in der Punktetabelle maßgeblich verändern.
Meine Vermutung: Umgekehrtes Jury/Televoting Ergebnis zu Isaak. Kaum bis keine Jurypunkte, dafür bessere Televotingpunkte.
Saturday, 3rd May 2025:
Semi 1 – 1st Rehearsals – First 7 songs
Sunday, 4th May 2025:
Semi 1 – 1st Rehearsals – Last 8 songs
Monday, 5th May 2025:
Semi 2 – 1st Rehearsals – First 8 songs
Tuesday, 6th May 2025:
Semi 2 – 1st Rehearsals – Last 8 songs
Wednesday, 7th May 2025:
Semi 1 – 2nd Rehearsals – All 15 songs
Thursday, 8th May 2025:
Semi 2 – 2nd Rehearsals – First 9 songs
Finalists – 1st Rehearsals – All 6 songs
Friday, 9th May 2025:
Semi 2 – 2nd Rehearsals – Last 7 songs
Saturday, 10th May 2025:
Finalists – 2nd Rehearsals – All 6 songs
Sunday, 11th May 2025:
(no rehearsals)
Es gibt sehr wohl Fotos von den Proben, denn von jedem Teilnehmerland werden jeweils drei Fotos von der ersten Probe veröffentlicht:
https://www.instagram.com/p/DJGwtpGN6d_/
Heute hat Levina, die Deutschland vor acht Jahren beim ESC vertrat und mit dem von Marvin Dietmann in allen Grauschattierungen inszenierten Song „Perfect Life“ im Finale den 25. Platz belegte, Geburtstag. Sie wird 34 Jahre jung.
Puuh, das war einer der Abgründe der deutschen Beiträge… Insofern bin ich froh, daß der NDR endlich die Verantwortung abgibt.
Bei den internationalen Youtubern kommt „Baller“ übrigens ziemlich gut an. Positive reactions von ESC Tom (der eben gerade „Perfect Life“ als Kontrast anführt) und den Leuten von Eurovision Hub (Kommentare wie „Never expected from Germany“)
Ich bin froh, daß die Songchecks jetzt durch sind und ich kann mich ein wenig in Ruhe auf die Probenauftritte vorbereiten,
HAPPY BDAY Levina.
Mag ihre Stimme total gerne.
Das Lied auch?
Nein.
Genauso schlecht wie Su……
Glückwunsch an Levina. Möge ihr Leben weniger Tristesse bereithalten als ihr „Perfect Life“ damals.
Da steht was von Aufmacherbild B. Schöneberger? Ich schau später nochmal rein… 😉
Sorry, ich werde mit dem Beitrag einfach nicht warm und er ist mir egal. Dazu das unwürdige Gezerre um
‚Kann sie den Song denn überhaupt singen? Raab trägt die Hauptschuld an dem Fiasco aber Miss „Papi bezahlt schon, wenn es schief geht“ muss sich auch an die eigene Nase fassen
Eigentlich geht es bei der Sache nur um den flotten (wie Tante Gertrud es nennt …) Baller-Refrain. Die Strophen sind nicht der Rede wert, und der Text ist peinlich.
Hahaha, im Grunde schreibt ihr exakt dasselbe wie ich stets. Soviel HASS … tststs 🥺
Nicht Hass sondern Hate. Ist ein Unterschied. Musst du auch nicht raffen. Hater haten.
Solange ausgerechnet DU mich verbesserst ist die Welt doch in Ordnung 🤣🤣🤣
Nun gut, da habe ich schon weitaus Schlimmeres gehört. Aber ausgerechnet aus Germanien erwarte auch keine anspruchsvolle Kost. Es unterhält und ist durchaus mal was anderes.
Vom INFE-Club in Moldau gab es übrigens 12 Punkte. Gerade in Osteuropa scheint dieser Track ganz gut anzukommen.
Ich verstehe nicht, woher immer die Annahme kommt, das die Eltern irgendwie besonders reich wären? Es ist eine stinknormale, mittelständische Familie mit Reihenhäuschen im Wiener Aussenbezirk, wo die Kinder studieren und zusätzlich eben Musik machen. Das ist doch durch und durch Bodenständig.
Wie Deutschland abschneiden wird, ist wirklich sehr schwer einzuschätzen. Wenn die Live-Performance ähnlich schwach wie bei den bisherigen Auftritten ist, kann es ganz unten landen. Wenn es akustisch passt und das Staging gut ist, kann es vielleicht sogar knapp in die Top 10 kommen. Ich halte jedenfalls die Daumen.
Nun gut, ganz zum Schluß schwarz-rot-gold….
Es kann alles passieren (außer Top 5) Ich gebe zu, ich habe für die beiden angerufen.
Genau das, was ich mir seit Jahren von einem Beitrag hierzulande wünsche: Deutsche Sprache und nicht allzu sehr schlagermäßig, sondern ein frischer, jugendlicher Sound. „Ballert“ bei mir auch rein, in Dauerschleife kann ich es aber nicht hören. Daumen drücken, daß die Performance stimmt.
Seit 2014 gefielen mir sonst nur noch Elaiza und LotL. Malik hatte einen hübschen Radiosong, war leider nur für den ESC ungeeignet.
Von mir gibt es 8 von 12 Punkte und Platz 12 von 37.
Es ist übrigens nicht das erste Mal, daß Personen aus Österreich „uns“ vertreten. Wir hatten schon Freddy Quinn 1956 und Penny McLean (eigentlich Gertrude Münzer als Mitglied von Silver Convention) 1977.
Tante Gertrud war beim ESC? 😉
Stell Dir vor… Nur konnte sie mit diesem Namen natürlich keine Karriere machen.
Danke für die Info. Bei Freddy Quinn wußte ich das, aber Penny McLean hatte ich gedacht, daß sie aus Deutschland kommt.
Dachte auch, dass sie die Tochter eines amerikanischen GIs war.
Das hat mal wohl so verkauft, warum auch nicht ?
Ich meine sie hat schon in den 70er in München gewohnt und lebt auch heute noch dort.
Sie ist in Klagenfurt geboren.
Das stimmt, Ramona Wulf ist die GI-Tochter.
Sie kommt aus Kärnten die lady bump
Gertrude Würschinger
OK. laut Wikipedia war sie dem Komponisten und Schauspieler Holger Münzer verheiratet.
Habe auch für sie gestimmt!
Aber nur 1x – kein Power-Voting wie die letzten beiden Jahre (LOTL und Ryk)
Ich war noch zu sehr „pissed“ wegen des Prozederes, dass dann doch nur 5 Songs zum Wählen übrig waren!
Aber wahrscheinlich hat der beste Song aus dem Finale gewonnen, „Knightclub“ war leider nicht Feuerschwanz bester Song, obwohl ich die Band sonst mag!
Medientechnisch und vom „offiziellen Video“ her hätte ich jedoch Feuerschwanz bevorzugt.
FFTS hätte ich auch gerne zur Auswahl zum Voten im Finale gehabt!
Egal, ist jetzt wie es ist und ich wünsche den beiden viel Erfolg in Basel ohne Stimmprobleme und mit einer hoffentlich guten Show! 🙂
Außer Elaiza und natürlich LOTS mochte ich Michael Schulte seit 2014 noch sehr! 😉
Die Spannung steigt bei mir, wie Baller komplett neu in Szene gesetzt werden soll.
Dieses alberne Kopfschütteln und die zwei Tänzer im Hintergrund sind furchtbar!
Ich mag den Song und finde es wirklich super, dass endlich wieder ein Beitrag mit einem deutschen Text auf die große ESC Bühne transportiert wird. Aber wenn da nicht noch ordentlich gezaubert wird und etwas Berührendes zurück bleibt, sehe ich Abor und Tynna auf Platz 20. Aber alles ist möglich! Nur kein schlecht geschauspielertes zerstörtes Cello am Ende!
Insgesamt Platz 2 bei den Bloggern verwundert dann doch ein wenig…
Hat wahrscheinlich mit der deutschen Ödnis zu tun, die hinter A & T liegt. Da wirken die beiden fast wie eine Frischzellenkur.
Deutschland beim ESC ist schon seit 1990 eher problematisch für mich (verschärft dann ab 2013), zu meinen Allzeitklassikern gehören lediglich die Beiträge von 2001, 2006 und 2011.
Song: 1,5/5 Punkten
Stimme: 0/5 Punkten
Darbietung: 0/5 Punkten (auf Basis des Vorentscheid-Auftritts)
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Mein Platz 28 von 37 (3/10)
Finale: Aktuell Platz 25 🤷🏼♂️
Ich muss da unserem Pinguin zustimmen. Ich werde mit dem Lied leider auch nicht richtig warm. Ja, es ist mal was „anderes“ und auch die Deutsch-Fraktion unter den Fans ist befriedigt. Aber irgendwie lässt mich das gesamte Package doch ziemlich kalt. Der Text ist halt ein generischer „Oh, bin frisch getrennt aber das macht mir gar nichts-Kram“ und der Refrain ist zwar eingängig, aber dann irgendwie doch nervig zugleich für mich. Dass die beiden auch nicht unsympathisch aber doch eher unnahbar wirken macht es auch nicht besser. 😐
Ich habe absolut keinen Plan wie das ausgehen wird. Den von Raab angepeilten Sieg wird es auf keinen Fall geben, auch Top 10 halte ich für unmöglich. Es könnte mit gaaanz viel Glück noch irgendwo zwischen Platz 11-15 landen, mehr aber auch nicht. Ein ganz böses Erwachen mit Bottom 5 halte ich auch nicht für ausgeschlossen, besonders dann wenn Tynnas Stimme doch wieder Probleme macht sehe ich kaum Chancen auf Punkte bei den Jurys. Und auch im Televoting halte ich das Potenzial nicht für übermäßig groß. Viele Kommentare auf internationalen Seiten finden den Song zwar nicht schlecht, aber generiert „nicht schlecht“ genügend Anrufe?? Ich glaube dass könnte sehr oft zwischen Platz 12-17 landen, also in der Endabrechnung 0 Punkte. Und schon ist man schneller wieder auf den vertrauten und ungeliebten Plätzen im Finale als man denkt. 😕
Habe am Ende dann für „Platz 16-20“ abgestimmt.
Ich hab mal Platz 16 bis 20 getippt. Hängt aber vor allem von der Performance und Tynnas Stimmleistung im Finale ab. Jedenfalls drück ich die Daumen, dass alles glatt läuft.
Habe auch so getippt!
Ich mag den Popsong. Ist aber wohl eher was fürs junge Volk und auch in diesem Segment gibt es Besseres (vgl. schnelles Chartende hierzulande; in AT und CH überhaupt keine Platzierungen). Trotzdem drücke ich die Daumen, dass in der Telefonabstimmung – und dies halte ich für ein durchaus realistisches Szenario – heuer mehr Punkte als normalerweise zusammenkommen werden. So Top15 mit 50 Punkten aufwärts, damit wäre er bereits der zweitpopulärste deutsche Beitrag der letzten zwölf Jahre und das m.E. auch musikalisch verdient.
Puh… den „eigenen“ Beitrag zu beurteilen, ist sicherlich sehr schwierig, mir geht es zumindest so. Abor & Tynna haben natürlich Unterstützung verdient, gerade nach dieser schwierigen gesundheitlichen Phase von Tynna. Ich wünsche ihnen natürlich nur das Allerbeste… für den ESC, aber auch sonst.☘️
Aber sie waren nicht meine Favoriten bei der Chefsache, das gebe ich zu. Der Song ist sehr modern, ein Pluspunkt… der andere ist, dass er auf Deutsch gesungen wird.
Ansonsten bin ich wohl eher nicht die Zielgruppe. Es ist auch noch performancetechnisch sehr viel Luft nach oben, hoffe dass sie noch in der Kürze der Zeit es hinbekommen, ein ansprechendes Staging zu kreieren.
Hm… wenn ich ehrlich sein soll… war ich von der Songauswahl der „Chefsache“-Beiträge ziemlich enttäuscht. Mittlerweile hat sich aber der Song von Feuerschwanz doch bei mir zu einem gewissen Ohrwurm entwickelt. Aber der Song wäre was für ein Heavy-Metal- oder Mittelalter-Festival (beim Wacken würde die Bühne kochen), weniger etwas für den ESC. Aber egal, um sie soll es hier ja nicht gehen.😉
Wie schätze ich nun die Erfolgsaussichten für „Baller“ ein?🤔 Ich muss leider ehrlich sagen: Nicht besonders hoch. Es gibt dieses Jahr eine Vielzahl deutlich stärkere Up-Tempo-Songs, meiner Meinung nach. Mir kommt die Melodie doch ziemlich monoton vor. Ich fürchte, es wird wieder eine hintere Platzierung geben.
Das Beste zum Schluss, oder wie? 🙂
Ja, es „ballert“, ich mag das Lied total und freue mich sehr darüber, dass wir von Abor & Tynna vertreten werden. 🥳
Kaum zu glauben, aber Deutschland hat von den Big 5 den besten Beitrag und er kommt auch noch international gut an und das ist ja das Wichtigste, denn von international werden ja die Punkte verteilt, wir können nicht für uns abstimmen.
Ich mag an dem Lied ganz besonders, dass auf deutsch gesungen wird und dass er sehr modern und nach dem klingt, was aktuell in Deutschland von jungen Menschen gehört wird. Die Mischung aus Klassik und modernem Sound ist gut gelungen und liebe ich. Der Refrain ist einfach mitzusingen und ist sehr eingängig. Mir hat schon lange kein deutscher Beitrag (auf Anhieb) so gut gefallen wie „Baller“.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass am Auftritt gearbeitet werden muss, aber Abor & Tynna haben bereits angekündigt, dass dieser ganz anders aussehen wird als im Vorentscheid. Wir dürfen also gespannt sein.
Ich hoffe, dass Tynna wieder vollkommen fit ist und ihre Stimme voll und ganz nutzen kann.
Ich tippe, dass Deutschland zwischen Platz 11 und 18 landen kann (gutes bis sehr gutes Mittelfeld). Platz 9 und 10 könnten mit Glück auch eintreffen.
Ich wünsche Abor & Tynna eine sagenhafte Zeit beim ESC und eine richtig gute Platzierung! 🍀
Die Bewertung meiner Mama:
Sie liebt den Song! „Baller“ war schon im Vorentscheid ihr Favorit. Sie hat es gehört und sofort gesagt: „Die Beiden fahren nach Basel!“ Letztes Jahr hat sie Isaak auch schon richtig „vorhergesagt“.
Sie mag die Melodie und den Ohrwurmcharakter.
Bei deutschen Beiträgen fällt es ihr auch meist schwer, neutral zu sein. Auch, wenn diese mal schlecht sind, gönnt sie dem deutschen Vertreter immer den Sieg.
Meine Mama denkt nicht, dass Deutschland mit dem Song letzter wird und dass Tynna eine sehr attraktive Frau ist.
Deine Mutter hat es gut gesehen: Tynna hat etwas besonderes. (Positiv gemeint)
Volle Zustimmung! 🙂
Danke an dich, Marina. Und vielen Dank an deine Mama: das hat heuer wieder richtig Spaß gemacht, eure Kommentare zu lesen. Liebe Grüße! 🙂
Danke für deine lieben Worte und meine Mama und ich müssen uns auch bei dir und den anderen bedanken, es hat auch viel Spaß gemacht, mit euch zu kommunizieren. 😊❤️
Ich tippe auf einen der letzten 5 Plätze und halte bei idealer Performance Platz 15 für möglich. Weder Song noch Gesangsqualität sind international Konkurrenzfähig.
Die Punkte müssten dieses Jahr vom Publikum kommen. Die Jurypunkte von Isaak erreicht man niemals. Der letzte Platz ist definitiv wieder möglich.
Hilfe, auf YouTube wird der Kommentarbereich zur Reaction schon geflutet. Hauptsächlich von denen, die es sehr wichtig finden, zu betonen, wie wenig ihnen auch in diesem Jahr der deutsche Beitrag gefällt (#tradition). Oder von Leuten, die Chris Harms absprechen, seine Meinung äußern zu dürfen, weil ihm nicht viele Songs gefallen oder weil LOTL kein gutes Resultat geholt haben beim ESC. Puh. Lasse mir davon aber ganz bestimmt nicht kaputtmachen, dass ich mir „Baller“ und auch viel vom Album „Bittersüß“ immer noch sehr gerne anhöre. 🙂
Ich bin ganz bei Dir, keine Chance für die Hater !
Das Chris-Bashing ist mir auch schon negativ aufgefallen. 🙁
Vor allem die hanebüchenen Begründungen, die du ja auch alle nennst. eyeroll
Genauso könnte man Ela vorwerfen, alles irgendwie „toll“ zu finden. HaT die KEiNeN eChTEn GesCHmAcK unD/OdEr eiGEnE MeiNUnG??!
Einfach nur dumm.
Der eine kritelt mehr, der andere weniger.
Und natürlich sollst du dir gar nichts kaputt machen lassen.
So.
Schicke Chris mal die positiven Kommentaren von hier. Gebe ich meiner dazu: inmitten der 16 Personen, die vor Kamera reagiert haben, hat Chris auf mich jedes Mal den Eindruck erweckt, dass er mit Herz und Seele, aber auch mit Fachwissen und viel Spaß mitgemacht hat. Gerne in der Zukunft noch einmal.
Genauso sehe ich das auch.
Danke für deinen Kommentar!
Mir ist tatsächlich auch aufgefallen, dass Chris dieses Jahr sehr kritisch rüber kam.
Aber man darf natürlich nicht vergessen, dass nicht alles, was er während er „reagiert“ hat für das Video verwendet wurde, also die feinen Nuancen seiner Kommentare eventuell verloren gingen.
Chris ist keiner, der so enthusiastisch wie z.B. du, Anne, Broder oder Marcel ihre Zustimmung oder Abneigung zum Ausdruck bringt. Manche Reactions habe ich mir mehrfach angesehen und habe vielleicht beim 3. Ansehen den Eindruck, dass Chris einen Song nicht mag, wieder revidiert gesehen. Seine Kommentare sind oft eher analytisch und als Musiker und Produzent hat er sicher einen anderen Blick, als viele andere.
Viele von euch haben sich die Songs schon vor den Reactions „schöngehört“ oder ihr habt eure Meinung über einen längeren Zeitraum schon gebildet.
Außer „Baller“ hat Chris mit Sicherheit keinen der Songs vorher gehört, ist also von daher wirklich der erste Eindruck, der sich auch noch ändern kann.
Kommen wir zu dem Punkt jemandem eine Meinung absprechen zu wollen, weil er selber beim ESC nicht so erfolgreich war:
Bullshit!
Das ESC-Ergebnis zeigt nur, wie häufig ein Song in den Top 10 der Länder war, mehr nicht! Hervorragende Künstler können daher aus verschiedenen Gründen nicht den Mainstream-Geschmack getroffen haben, bleiben aber immer noch hervorragende Künstler!
Chris hat mit Sicherheit einen sehr guten Sachverstand und ein breites Musikinteresse. Dass sein Geschmack auch nicht immer mit meinem übereinstimmt und er andere Dinge als ich positiv oder negativ bewertet ist ganz natürlich!
Meine persönliche Meinung zu „Baller“:
Ich sehe ähnliche Probleme wie Chris, mag den Song jedoch, wenngleich ich ihn nicht liebe! Liegt wahrscheinlich daran, dass ich diese Art Club-Musik als Genre nicht wirklich mag! Unter diesem Aspekt ist er für mich trotz des Genres echt gut.
Wünsche den beiden, dass sie unbeschadet und mit vielen guten Erlebnissen, egal wie sie abschneiden, durch die ESC-Zeit gehen und ihre musikalische Karriere dadurch angekurbelt wird!
Das Auswahlverfahren für Schland
Viel Gegenliebe nicht fand
Doch „Baller“ ist gut!
Raab weiß, was er tut,
Das hoff ich und bin schon gespannt!
Peter ist zuzustimmen: Leider fehlt die Eigenständigkeit !
Das ist aber niedlich gelimerickt. 🙂
Bringst Du jetzt eigentlich einen Gedichtband heraus? 😉
Nuuun … never say never 😀
Danke fürs Rausballern der 37 Limericken, ach nein, es waren ja 38…
Raab ist mit der klaren Ansage angetreten, dass er den Sieg für Deutschland holen will. Ich halte ihn definitiv nicht für den Messias des ESC, aber ich glaube auch nicht, dass der einzige Plan „wir nehmen eine hübsche Sängerin“ war. Ich bin sehr gespannt auf die Proben und hoffe auf eine Überraschung. Insgesamt kommt der Song ja im Ausland recht gut an. Wenn jetzt noch eine gute Inszenierung kommt, das Cello am Anfang und Ende prominent eingesetzt wird und wenn TYNNA Stimme und Kopfschütteln in den Griff bekommt, dann könnte es die eine oder andere Überraschung geben.
Diese Aussage von Raab hat mich irgendwie gestört. Dieses wir müssen unbedingt gewinnen, spiegelt für mich persönlich nicht den ESC Spirit wieder. Der ganze Vorentscheid hat für mich leider keine ESC Stimmung aufkommen lassen. Ich glaube man kann einen Sieg auch zu sehr wollen. Klar freut man sich für seinen Favouriten/sein Land sollte er/es gewinnen, aber die Hauptsache ist das für mich überhaupt nicht.
Deutschland oder (fast) immer dabei mit Licht und Schatten.
Besonders hell leuchten:
2006
1983 (beide im Olymp)
1998
2011
1970
1981
1956 (Freddy)
Dafür seh ich dunkelschwarz bei:
1991
1988
2002
2019
2008
.“Hell leuchtet“ bei mir defintiv 1978 (Guido ist nicht dabei…).
Die schlimmsten musikalischen Verbrechen hast Du goldrichtig erwähnt, dazu noch 1995, 2017 und 2021.
Meine Favoriten aus Deutschland:
1971, 1975, 1983,1984,1985, 1989, dann kam laaaange nichts…1996, 2006, 2007,2011, 2014. 2022 fand ich akustisch ganz schön, war aber nichts für den ESC.
Ganz furchtbar fand ich 1990, 1991, 1997, 2002, 2005, 2008.
Deutschland 🇩🇪
71 Beiträge
Ausnahmsweise mal das gesamte Ranking 🤭
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01 . 1965: Ulla Wiesner 10/10
02 . 1971: Katja Ebstein: Diese Welt 10/10
03 . 1986: Ingrid Peters 10/10
04 . 1972: Mary Roos: Nur die Liebe… 10/10
05 . 1985: Wind: Für alle 10/10
06 . 1956: Walter Andreas Schwarz 10/10
07 . 1996: Leon (Jepp!) 10/10
08 . 2019: S!sters (Oooh ja!) 10/10
09 . 1995: Stone & Stone 9,5/10
10 . 1984: Mary Roos: Aufrecht geh‘n 9/10
11 . 1967: Inge Brück 9/10
12 . 1981: Lena Valaitis 9/10
13 . 1978: Ireen Sheer : Feuer 8,5/10
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Nun schon nicht mehr richtig gut:
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14 . 1966: Margot Eskens 7/10
15 . 1969: Siw Malmkvist 7/10
16 . 2001: Michelle 7/10
17 . 1970: Katja Ebstein: Wunder… 7/10
18 . 1975: Joy Fleming 7/10
19 . 2005: Gracia 7/10
20 . 2011: Lena: Taken by… 7/10
21 . 1969: Wencke Myhre 7/10
22 . 1977: Silver Convention 7/10
*
Nun einiges an Mittelmaß:
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23 . 1983: Hoffmann & Hoffmann 6,5/10
24 . 1976: Les Humphreys Singers 6,5/10
25 . 2006: Texas Lightning 6/10
26 . 2013: Cascada 5/10
27 . 1994: MeKaDo 5/10
28 . 1958: Margot Hielscher 4,5/10
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Und der Rest :
29 . 2025: Abor & Tynna 3/10
30 . 1988: Maxi & Chris Garden 3/10
31 . 2010: Lena: Satellite 3/10
32 . 1997: Bianca Shomburg 3/10
33 . 1990: Chris Kempers und der Typ 3/10
34 . 1982: Nicole 3/10 (Ich mag Nicole sehr, allein schon weil sie nie verbiegen ließ)
35 . 1979: Dschinghis Khan 3/10
36 . 1973: Gitte 3/10
37 . 1974: Cindy & Bert 3/10
38 . 1964: Nora Nova 3/10
39 . 1963: Heidi Brühl 3/10
40 . 1960: Wyn Hoop 3/10 (Für mich der schönste Mann beim ESC ever)
41 . 1956: Freddy Quinn 2/10
42 . 1959: Alice & Ellen Kessler 2/10
43 . 1962: Conny Froboess 2/10
44 . 1961: Lale Andersen 2/10
45 . 1980: Katja Ebstein: Theater 2/10
46 . 1989: Nino de Angelo 2/10
47 . 1999: Sürpriz 2/10
48 . 2012: Roman Lob 2/10
49 . 2014: Elaiza 2/10
50 . 2017: Levina 2/10
*
Nun wird’s finster 😶🌫️😶🌫️😶🌫️:
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51 . 1991: Atlantis 2000 (1/10)
52 . 1993: Münchener Freiheit 1/10
53 . 2007: Roger Cicero 1/10
54 . 2002: Corinna May 1/10
55 . 2015: Ann Sophie 1/10
56 . 2008: No Angels 1/10
57 . 2016: Jamie-Lee 1/10
58 . 2022: Malik Harris 1/10
59 . 1998: Guildo Horn 1/10
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Nun meiner Nuller 🤷🏼♂️:
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60 . 2024: Isaak
61 . 1957: Margot Hielscher: Telefon Telefon
62 . 2003: Lou
63 . 2023: Lord of the Lost
64 . 1987: Wind: Lass die Sonne…
65 . 1992: Wind: Träume sind …
66 . 2020: Ben Dolic
67 . 2000: Stefan Raab
68 . 2009: Alex Swings! Oscar Sings?
69 . 2004: Max
70 . 2018: M. Schulte
71 . 2021: Jendrik
Meine Top 3 der deutschen ESC-Beiträge:
Platz 29 für Baller. 😱😱 Das ist ja ganz schön weit vorne. 😉 Bitte an Hieronymus weiterleiten.
Mag ich alle 🥰
Oje, wir werden wohl (musikalisch) keine Freunde… 😱
Sistaaa 10/10??? Du bist wohl aus Versehen auf die erste 1 gekommen???
Elaiza nur 2/10???
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, dass dieses Ranking ernst gemeint ist.
Wieso nicht? Es ist reiner persönlicher Geschmack. Ich mag das Lied der S!sters sehr und finde insbesondere Carlotta goldig. 😊
Elaiza… nee. Ich finde das Lied langweilig, mag die Stimm(Farbe) von Ela überhaupt nicht und den Text eh nicht. 🤷🏼♂️
Warum ist das nicht zu ernst zu nehmen? Warum kann nicht akzeptiert werden, dass es Fans gibt, die „Sister“ mögen (und so wenige können es nicht sein, sonst hätte es der Song vor zwei Jahren nicht in die ewigen Top 250 von ESC Radio geschafft).
Es haben sich einige hier über Kritik an „Baller“ beschwert, das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was hier und anderswo an den S!sters ausgelassen wurde, da wurde oft recht ungehemmt die Wut und Enttäuschung über das Nichtqualifizieren der eigenen Lieblinge rausgeschrieben. Ich habe die VE damals angeschaut, ohne mich im Voraus informiert zu haben, und fand das Lied am VE-Abend ganz klar am besten, sowohl von der Darbietung als auch von der Komposition.
Du hast übrigens unter den letzten 11 Plätzen 5 Lieder die ich mag. 🤓
Sisters Platz 8. 😱😱😱 Ich falle in Ohnmacht. 😉
Ja, ich weiß dass die S!sters innerhalb der Bubble und international schlecht ankamen. Sie haben die VE klar gewonnen und ich mag den Beitrag und beider Stimmen sehr. Ok, den Text nicht sooo. Leider live auch suboptimal in Szene gesetzt.
Ich finde Sisters zumindest besser als Ben Dolic, Jendrik und Baller.
👍👍👍
Ich fasse es nicht, schon wieder eine super Wertung! Endlich mal jemand, der die tollen Beiträge von Ulla Wiesner und Inge Brück zu schätzen weiß und der „Sister“ auch als besten neueren deutschen Beitrag sieht. Auch fast alle anderen Titel Deiner Top 13 gehören zu meinen Lieblingen (und Du hast genau den richtigen Song von Wind ausgewählt), die einzige Ausnahme ist Stone & Stone, aber schlecht finde ich „Verliebt in dich“ auch nicht. Auch in Deiner zweiten Gruppe gefällt mir alles, nur Texas Lightning wäre bei mir etwas weiter hinten. Vieles, was ich nicht mag, ist auch bei Dir hinten, lediglich bei Nicole, Sürpriz, Lou und Corinna May würde ich Einwände erheben.
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen Geschmack 🙂 !
Vielen lieben Dank 🥰
Du hast viele meiner persönlichen Favoriten gaaaanz weit hinten!
Die Lieder, die ich zu ihrer Zeit sehr gefeiert habe, heute aber nicht mehr so relevant für mich sind in Random Order:
Max Mutzke
Lena – mit beiden Titeln,
Texas Lightning
Katja Ebstein – Theater und Wunder gibt es immer wieder
Nicole – da war ich Kind und der Sieg war schon was Besonderes
Roman Lob
Elaiza
Stefan Raab
Die Titel die mir bis heute wichtig sind und ich immer noch höre:
Michael Schulte – Liebe seine Stimme und das Lied war für mich in dem Jahrgang wie eine Insel, auf der man entspannt und genießt, obwohl oder gerade weil dieser Song traurig und persönlich ist.
Höre seine Diskografie momentan eher seltener, hatte sie aber bestimmt 3 Jahre in Rotation! 😉
LOTL – Blood and Glitter war für mich die „Einstiegsdroge“ zu der unglaublich vielseitigen Musik dieser Band! Hätte ich aus der Diskografie wählen können, wären mir bestimmt 30-40 andere Songs in den Sinn gekommen, die ich lieber beim ESC gehabt hätte, aber da ich durch Blood and Glitter auf sie gestoßen bin hat der Song einen speziellen Platz in meinem Herzen.
Weiß nicht, ob diese Liebe je vergehen wird! LOTL höre ich fast täglich! 😛
Hier noch einmal die ungarische Version von Baller als Akustikversion:
Boah, Sisters vor Lena Valaitis ist schon ein Hammer…
Ich frag mich, ob diese Version womöglich besser abgeschnitten hätte…
Ich mag beide sehr gerne.
Bei mir deutlich besser, das wäre so um Platz 20 herum. Die Originalversion ist Platz 36 bei mir.
Die Version ist sooo viel besser. Und so bekommt Tynna das auch gesanglich hin. Bitte tauschen, gerne mit deutschem Text.
Ich will es mögen, ich will es lieben, ich will glauben, dass es beim ESC irgendeine Rolle spielen wird…
Wenn es gut läuft, holen bei ein paar Juries etwas. Publikum wird maximal 25 Punkte geben.
Und das haben die beiden für den besten Beitrag seit Michael Schulte einfach nicht verdient. Ich drücke den beiden alle Daumen und sogar die kleinen Zehen!
Song: nicht an der Stimme angepasst
Stimme: nicht an dem Song angepasst
Darbietung: bitte nichts zerstören
Instant Appeal: Wäre drin
Hausjury sagt dennoch Tschüss, bis auf wiedersehen in Wien, irgendwann. A&T haben mehr drauf, einfach weiter machen und ein eigenes Publikum anziehen.
Baller
…mann hätten wir vor 2 Jahren mit Ikke entsenden können. Dieses Jahr sind die
Geschwister Leismann, nein Bornemisza für Deutschland in Deutsch am Start. Das ist schön, vor allem in einem ESC-Jahr, in dem sehr viele Sprachen in Basel zu hören sein werden. Das Lied ist flott, Abor und Tynna sind freundlich (so ein ganz wenig erinnert mich der Auftritt an Stone & Stone). Die Krux am Raabschen VE war für mich, dass man bei den Coverversionen von Tynna’s Gesang begeistert wurde, während dieser beim Voting zum eigentlichen Beitrag dann irgendwie ausgeblendet schien. In Basel gibt es aber kein Coversong vorab. Mal schauen.
Auch mal schauen, wie der Beitrag inszeniert wird, vielleicht stellen sie einen winkenden Nico-Santos-Pappaufsteller mit auf die Bühne. Bitte kein Instrument zerstören! Ich bin gespannt und auch zufrieden mit Deutschlands Beitrag heuer, vermutlich aber Platz 23 im Finale.
Oh wir sind schon durch? Schade🥲 Ganz toll an Baller finde ich das Cello ganz am Anfang, ich liebe dieses Instrument, zaubert es doch immer so eine ganz spezielle Atmosphäre in Songs, die ich sehr mag. „Baller“ ist modern, geht ab und ist schnell mitszusingen, ist also eingängig was grundsätzlich schon mal gut ist für einen Song den die meisten Zuschauer maximal 2 x hören. Ich hab dennoch die Befürchtung, dass andere Songs der beiden (wie z.B. Winnetou) viel, viel besser geeignet gewesen wäre – das verstehe ich eigentlich bis heute nicht. Bei Winnetou wäre ich zu 100% begeistert gewesen. So ist die Begeisterung bei 75% aber ich baue das in der ESC Woche in den Clubnächten noch aus VERSPROCHEN😇. Abor & Tynna wünsche ich nur das Allerbeste und das Tynna‘s Kehlkopfentzündung endgültig ausheilt und sie alles geben kann🙏
Das erste Mal seit 2016, dass mir ein deutscher Beitrag sehr gut gefällt (2020 wurde ja leider nichts, wäre mein Platz 1 geworden). Und nicht nur deshalb, weil ihn zwei meiner Landsleute singen und endlich wieder die deutsche Sprache beim ESC erklingt.
Das ist einer der wenigen Songs in diesem Jahr, die sofort ins Ohr gehen und zeitgenössischem Pop entspringen.
Ich bin noch immer überrascht, dass das deutsche Publikum völlig richtig gewählt hat – das war ja ganz oft nicht der Fall. Ich denke da zum Beispiel an solche Perlen wie Elevated von Nica und Joe 2013 oder CottonCandyHurricane von MarieMarie 2014, die zugunsten von totalen Belanglosigkeiten ignoriert wurden.
Deutschland ist in diesem Jahr mein „Dark Horse“ – das könnte eine große Überraschung werden.
Mein persönliches deutsches Lieblingslied ist übrigens Über die Brücke geh’n 1986. Da geht die Sonne auf.
Ich hatte mich sehr auf den von Stefan Raab organisierten Vorentscheid gefreut, doch hat es sich herausgestellt, dass bei ihm irgendwie der Lack ab ist. Anscheinend war der Wettbewerb vorrangig an Talente gerichtet, ich hatte tatsächlich Teilnahmen etablierter Künstler erwartet. Dabei sortierte die Jury vielversprechend scheinende Teilnehmer aus, so dass es mir schon Angst und Bange wurde. Ich mag Raab für seine ESC-Begeisterung und freue mich, dass er ihn wieder als Chefsache betrachtet, aber natürlich muss auch er aufpassen, dass er sich nicht selbst demontiert wie Ralph Siegel. Mit „Baller“ hatten wir aber irgendwie noch einmal Glück gehabt.
Und es wurde vergleichsweise viel Mut bewiesen und es ist sehr positiv, dass der deutsche Beitrag fast komplett auf Deutsch ist. Grundsätzlich gefällt mir „Baller“ und es ballert schon. Stefan Raab hat es ja gesagt: man startet das Lied und es kommt sofort „Ballalalalala“. Offensichtlich scheint das für die neue Version aber nicht zu gelten.
Leider hat man sich dabei aber eine Sängerin an Land gezogen, die offensichtlich gesundheitliche Schwierigkeiten hat. Es gab ja zum Glück vor ein paar Tagen die Nachricht, dass Tynna wieder singen kann. Vielleicht ist es ja doch besser, dass Deutschland nicht so sehr für den ESC brennt wie manch ein anderes Land, sonst hätte es den Kehlkopf der Nation gegeben, so wie es ja mal die Wade der Nation gab. Wäre Tynna für Malta angetreten, dann hätte ihre Kehlkopfentzündung bestimmt eine Staatskrise ausgelöst.
Es ist beileibe nicht der beste deutsche Beitrag unter der Ägide von Stefan Raab, aber „Baller“ ist doch besser als so manches Zeug, dass wir ohne ihn vom NDR aufgetischt bekamen. Wenn Stefan Raab involviert war, dann wurde immer ein Platz unter den ersten zehn erreicht. Das wäre dieses Jahr vielleicht eher eine Sensation. Aber da Tynna ja offensichtlich wieder gesund zu sein scheint, kann man ja wieder auf ein einigermaßen akzeptables Ergebnis hoffen. Und wer weiß, vielleicht werden ja Abor & Tynna so wie Isaak deutlich besser abschneiden, als erwartet. Zumindest ist „Baller“ ein deutscher Beitrag, für den man sich nicht schämen muss. Nach all den Blamagen der letzten Jahre muss man sich ja auch mit etwas zufrieden geben können.
Bin ja kein Fan und wollte das erklären. Aber da es hier schon so negativ zugeht, lasse ich das.
Bleibe ich beim Positiven:
Ich weiß noch, wie enttäuscht ich beim Halbfinale war, weil ich gerne ein anderes Lied aus dem „Bittersüß“-Album als ESC-Song gehabt hätte. Ich hab es jedoch ganz schnell lieb gewonnen und es zählt zu meinen persönlichen Favoriten. Es hört sich unfassbar modern an (vielleicht der modernste Beitrag in diesem Jahr?) aber zugleich nach etwas, wozu die Leute auch in den 90ern Jahren getanzt hätten. Es ist letztlich ein sehr eingängiger Electropop-Track, der nach Cello-Intro direkt mit der Hookline auf die Zwölf haut und somit sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Man ist sofort mittendrin. Aber vielleicht verschießt er sein Pulver auch zu früh?
Mir gefallen die romantischen Motive in den Lyrics, die gekonnt mit urbaner Subkultur verbunden werden („Baller Löcher in die Nacht“, „Sternen fallen und knallen auf mein Dach“). Zudem die digitale Metapher „Ich setz ´nen Punkt nach dem Satz, als hätt´ ich dich nie gekannt.“, die ich wirklich sehr genial finde. Es ist wirklich der erste Gen-Z-Song, den Deutschland zum ESC schickt, mit ein paar Jahren Verspätung. Dazu ist es toll, ein Lied zu haben, in dem die Wörter „Kreidesilhouetten“ und „Trottoir“ vorkommen. Leider wird der Text letztlich keine allzu große Rolle spielen, weil die meisten in Europa ihn nicht verstehen werden. Die lautmalerischen Silbenwiederholungen mit den Vocal Chops sind jedoch ein Alleinstellungsmerkmal, das auch im Ausland gut ankommt. Das „Baller-la-la-la“ ist international und das hat Raab richtig erkannt.
Die Songanalyse von Klaus Kauker/Musiktraining hat mich jedoch leider wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ist „Baller“ wirklich ein Lied für den ESC oder ist es im Club oder in den Kopfhörern für den privaten Hörgenuss besser aufgehoben? Ich finde, je größer der Rahmen, desto kleiner und belangloser wirkt das Lied leider. Das hat man bei „Chefsache“ gemerkt. Entsprechend klein halte ich auch den Korridor an Staging-Möglichkeiten für dieses Lied. Mir fehlt da noch ein wenig die Fantasie, wie das klappen soll, und ich bin eher pessimistisch, was das Staging anbelangt. Allerdings: Abor und Tynna zwei sehr reflektierte Vollblut-Künstler mit vielen eigenen kreativen Ideen (sie inszenieren ihre Musikvideos selbst). Daher bin ich zuversichtlich, dass es vielleicht doch was wird mit einem gutem Staging.
Was auffällt, ist, dass der Song eher ESC-untypisch ist. Es ist nicht aufgebaut wie ein ESC-Song, es funktioniert nicht wie ein ESC-Song. Und das ist für mich der Appeal. Das ist authentische Musik von zwei jungen, leidenschaftlichen Musikern. Nicht das Erzeugnis eines Songwriting-Camps, sondern entstanden im Heimstudio von Abor & Tynna. Hieran ist nichts von vornherein geplant oder kalkuliert mit Hinblick auf einen internationalen Wettbewerb. Kein Gimmick, keine billige Effekthascherei. Es war ein ganz gewöhnlicher Album-Track, der jetzt eben zum ESC-Song wurde. Das kann am Ende Fluch oder Segen sein, weil man droht, unterzugehen unter all den anderen Songs. Vielleicht ist es wirklich zu unauffällig oder zu vorhersehbar. Vielleicht ist es wirklich nach anderthalb Minuten bereits auserzählt und dann gibt es keine Steigerung mehr. All diese Kritik hat seine Berechtigung. Aber am Ende liebe ich den Song trotzdem und „Baller“ hat mir in den letzten Wochen sehr viel gute Laune bereitet. Daher wünsche ich den Beiden den größtmöglichen Erfolg.
Eine Prognose für Basel abzugeben wage ich nicht. Ich arrangiere mich mental aber bereits mit einer Bottom-5-Platzierung, obwohl die Konkurrenz dieses Jahr gar nicht so stark ist. Aber es ist eben leider das Problem mit der Stimme da, welches andere Länder so nicht haben.
Meine Platzierung: 6/37
Und ein weiteres Mal sind wir sehr ähnlicher Meinung. Bei mir ist Baller sogar auch Platz 7 von allen Beiträgen, also wirklich sehr ähnlich zu deiner Platzierung.
Und auch ich war am Anfang etwas enttäuscht, dass „Baller“ zum ESC-Song von Abor und Tynna auserkoren wurde und nicht einer ihrer anderen Songs, aber mit der Zeit habe ich mir das Lied sowas von schön gehört und jetzt liebe ich einfach nahezu alles daran. Bis auf die Live-Auftritte, da hapert es vor allem wegen der Stimme und einer fehlenden guten Staging-Idee. Da ich als Fan von Belgien 2018 und 2024 aber bereits an solche Szenarios gewöhnt bin, nehme ich es einfach wie es kommt. Solange es nicht Bottom 5 wird, bin ich eigentlich zufrieden und ich werde Baller einfach so oder so abfeiern.
Das ist mir einfach zu schön, um wegen einer einzigen unglücklichen Performance abgeschrieben zu werden.
Hoffentlich schreibst du nächstes Jahr aber auch wieder so interessante Analysen der Songs. War immer eine Freude, deine Kommentare bei den Songchecks zu lesen und das ist auch schon zu einer Art kleinen Tradition geworden.
Freut mich sehr Nilou, dass wir bei „Baller“ d’accord gehen 😀
Es einfach so nehmen wie es kommt, ist ein sehr guter Ansatz. Bottom 5 würde aber dennoch sehr schmerzen und mich sehr demoralisieren, daher versuche ich ja bereits jetzt schon, mich damit zu arrangieren. Aber wenn bei der Platzierung vorne eine 1 steht, dann wäre ich auch so ziemlich zufrieden.
Danke, dass dir meine Analysen gefallen haben! Das Gleiche kann ich nur zurückgeben. Die letzten 2 Jahre habe ich hier still gelesen und diesmal dachte ich mir, dass ich zur diesjährigen ESC-Saison mal etwas kommentieren will. Meine Kommentare sind ja eher etwas lang, daher erwarte ich nicht, dass sie sich jemand durchliest. Das braucht ja auch Zeit und die hat verständlicherweise nicht jeder. Aber wenn es ein paar gibt, die sich die Zeit nehmen, dann freut mich das natürlich sehr.
Was nächstes Jahr sein wird, weiß ich nicht. Man weiß ja nie, wie das Leben so spielt. Aber ich hoffe es natürlich.
Jetzt heißt es aber erstmal Abor & Tynna und unseren anderen Favoriten kräftig die Daumen zu drücken und dass möglichst viele mit dem Ausgang in Basel zufrieden sein werden
Prometheus, sowohl deine, als auch die detaillierten Kommentare von Nilou habe ich alle gern gelesen, wie überhaupt das Lesen in den Songchecks heuer mir besonders viel Spaß gemacht hat: so viel Abwechslung, so gut beschrieben und teilweise auch originell.
Danke euch allen! 🙂
Bei mir Platz 12
105(!😉) punkte. Jo mei, des is a bissi vui.
Die sängerin hatte bis jetzt noch keinen auch nur annähernd ok’en auftritt, von daher sicher eine gute chance auf den titel dark horse. Wie viele diesjährigen songs müsste ich balla-la-la-la kein zweites mal hören.
Ok, meine Top 5:
1 – Johnny Blue – Siegels Meisterwerk und ich fand Lena Valaitis immer toll. Um den Sjeg beraubt durch die perfiden Nemoländer und das bizarre Kleid („Welche Farbe hat die Sonne“)
2. – Über die Brücke geh‘n – mein erster ESC, von der schwedischen Presse damals als „stampfende Brunhilde“ verunglimpft
3. – Aufrecht geh‘n – bizarrerweise wieder ein Kleiderproblem, hat mich emotional total eingebunden
4. Man gewöhnt sich so schnell an das schöne, hätte auch von Alexandra sein können, abgesehen von der Stimmlage
5. Feuer – klassischer Popsong, hätte gewonnen, wenn es von UK gekommen wäre
„Ein Lied kann eine Brücke sein“ wäre die stampfende Brunhilde. Über die Brücke gegangen ist die Sportlehrerin.
Oops sorry, na klar!
Johnny Blue ist auch mein absoluter Favorit von den ganzen deutschen Beiträgen. (Shame on you Switzer Jury 1981!😅)
Auch ich liebe das Lied nach wie vor. Startplatz 3 war natürlich ungünstig, aber ja, Johnny Blue’s Schicksal wurde besiegelt durch die einzigen (skandalösen!) NULL Punkte aus der Schweiz.
Der Text ist einfach schön und traurig zugleich, heute gefühlt aktuelle, als damals!
Ich habe es neulich wieder mal geguckt.
Meine TOP 5:
Lena 2
Roger Cicero
Nora Nova
Joy
Mary 2
Fehler: Lena Valaitis auf der 4. Dafür rutscht Joy auf die 5 und Mary 2 auf die 6.
Cicero mag ich auch, aber ganz vorne reicht es bei mir nicht.
Oh wow, wenn man bedenkt, dass Lena2 bei mir wahrscheinlich 6 oder 7 ist haben wir hier 4 gemeinsam inklusive der unterbewerteten Nora Nova!
Es tut mir leid, das dauert jetzt etwas länger, ich hoffe, ihr haltet meinen Erguss durch. Ich würde mich freuen, auch über Kritik.
Es ist der 21. August 1982, das Pubertier funtasticc sitzt vor dem Fernseher und schaut sich die Sendung „Musikladen“ an.
Da greift eine junge Sängerin, die keiner kannte zum Mikro und singt ein unbekanntes, vom Text her total unverständliches Lied namens „Nur geträumt“ völlig ausgelassen und befreit in die Kamera. Am nächsten Tag wurden über 40.000 Singles davon verkauft und ich war für Jahre hin und weg (heute nicht mehr).
Nena machte eine Karriere, die sie streckenweise um die ganze Welt führte… und das ganz bestimmt nicht wegen ihrer ausgesprochen guten Singstimme. Es waren ihre Lieder und vor allem ihre Ausstrahlung, die sie berühmt gemacht hatten.
Vergleiche sind blöd, aber als ich Tynna in dem ersten Halbfinale sah und hörte, wurde ich wieder zu diesem Pubertier. Dieselbe Ausstrahlung, eine ähnlich softe Stimme und eine tolle Performance mit Bang Bang.
Natürlich habe ich bei youtube geschaut, was die beiden bisher gemacht haben und ihr Album „Bittersüß“ entdeckt. Das war ganz wunderbar zu hören, jeder Song hat mich überzeugt. Und dann kam „Baller“ und ich wusste sofort: Das isses! Und zwar vom ersten Ton an… das ist international.
Viele hier im Forum wünschten sich Babylon oder Winnetou und ich kann das nachvollziehen, es sind beides richtig tolle Songs, aber wenn ein Lied hervorstechen soll, dann konnte es nur dieses sein.
Und so kam es dann ja auch.
Leider wurde diese Vorentscheidung von dem unmöglichen Prozedere der Regeln und Regeländerung überschattet. Ich fand es unfair, dass eine Band wie Feuerschwanz, die schon eine bekannte Größe in der deutschen Musikwelt ist und eine dementsprechende Fanbase hat, überhaupt zur Vorentscheidung zugelassen wurde gegen eine Schar von guten bis sehr guten Newcomern. Das musste zu Protesten führen… und als Feuerschwanz ausgesiebt wurde und A&T gewannen war klar, dass das ein Skandal war, der öffentlich und medial ausgeschlachtet werden würde.
Dazu kam noch die Kehlkopfentzündung von Tynna, die sie mehr schlecht als recht singen ließ. Trotzdem haben sie gegen gute Konkurrenten gewonnen und das will ja auch schon was heißen.
Die ganze mediale Häme bezüglich des Vorentscheidungsdramas bekamen aber Abor & Tynna ab. RTL, NDR und Stefan Raab haben sich hübsch zurückgezogen und ließen die beiden im medialen Desaster allein. Dafür wollte Stefan Raab also nicht die Verantwortung übernehmen, das ärgert mich noch heute. Er will den ESC gewinnen, alles andere ist ihm egal.
„Baller“ kam in den Reactions gut an, wurde auf Spotify zum viralen Hit weltweit und die Natürlichkeit und das Charisma der zwei sowie der auffallend moderne Song fielen insgesamt positiv auf.
Leider ließ die gute, alte, deutsche Gewohnheit, erst einmal alles mies zu machen, was aus Deutschland kommt, auch die ESC-Fans in den anderen Ländern aufhorchen. Tynna kann nicht singen? Dann kann das ja nichts werden. Sie war krank? Stimmt das überhaupt? Sie hat die Coversongs sehr gut gesungen, die neue Akustik-Version von „Baller“ ist gesanglich 1A… und trotzdem bleibt diese unsägliche Kritik.
Sie haben sich so auf den ESC-Zirkus gefreut… auch gerade auf die Prepartys. Alles, aber auch alles wird ihnen angelastet.
„Baller“ ist ein Supersong, der nicht einmal eine richtige Singstimme braucht. Die Töne sollten schon getroffen werden, klar. Aber Baller lebt nicht von Stimme, sondern von Emotion und Modernität. Und das hat fast kein anderer Song im diesjährigen Wettbewerb, das ist ein richtiges Alleinstellungsmerkmal des deutschen Beitrags.
In einem Reaction-Video aus Irland sagt die Createrin, dass es ihr sch…egal ist, ob Tynna bei der VE krank war und der Liveauftritt daher nicht optimal gesunden wurde. Ihr geht es um den Song und der sei ein Hit und der beste Beitrag in diesem Jahr. Das sei keine ESC-Stangenware, das sei „fuckin‘ music from the charts“.
Und ich sehe das genauso. Mögen andere Länder die immer gleiche ESC-Ware schicken, wirklich aktuelle Musik geht in den allermeisten Ländern anders. Und ich finde es mehr als schade, dass wir diese nicht bzw. kaum mehr zu hören bekommen.
Sollte „Baller“ wirklich auf den hinteren Rängen landen, ist mir das inzwischen egal, denn ich finde die meisten Beiträge dieses Jahr wirklich für vergessenswürdig.
In mir haben sie einen Fan gefunden und ich freue mich auf alles, was die beiden zukünftig noch hervorbringen werden.
Ich weiß, das war jetzt furchtbar lang, aber ich musste das loswerden. Mir geht diese Unkerei, diese Häme und Schlechtmacherei wirklich aufn Sack. Danke.
Na ja, wenn ich sehe was in manchen Ländern auf Platz 1 der Charts ist bin ich ehrlich gesagt froh dass wir davon beim ESC verschont bleiben.
Also bis ins Jahr 2035 immer das Gleiche? Und nur die Performances werden immer skandalöser? Nee danke.
Du denkst da zu sehr in Extremen, gibt noch viel zwischen „ESC-Musik“ und „Charts-Musik“.
Ja? Und warum hören wir nicht wenigstens die beim ESC? Ich will wirklich nicht alle Beiträge in diesem Jahr schlecht machen, da sind ein paar richtig gute dabei. Aber alle Beiträge, die in den Odds auf den vorderen Rängen sind, habe ich schonmal gehört in der einen oder anderen Form.
Das Rad wird natürlich nicht neu erfunden, das ist mir klar.
Aber es kommt nur noch selten vor, dass ein Beitrag mal international erfolgreich ist… eigentlich fallen mir aus den letzten zehn Jahren nur drei ein (es mögen ein paar mehr sein, die mir aber gerade nicht einfallen).
Und das ist das Ergebnis? 3 Lieder aus fast 400?
Der ESC ist die Chance, auch mal über die Grenzen Europas hinaus der Welt zu zeigen, was für Qualitäten die europäische Musikszene hat. Und was bekommt der Rest der Welt geboten? Immer eine Zusammenfassung der skurillsten Auftritte, wo Künstler in Hamsterrädern, Frauen auf Hüpfbällen (ja, das wird ein Meme) oder Ommas mit Backöfen gezeigt werden.
Soso, du willst „nicht alle Songs schlecht machen“, schreibst aber in deinem Roman von Kommentar das „fast keine Lieder dieses Jahr Emotion und Modernität“ haben?? Ah ja…
Die Betonung liegt auf fast. Geschmäcker sind verschieden, gar keine Frage… und ich verlange auch nicht, dass Baller jedem gefällt oder auch nur anspricht.
Der ESC war noch nie mit dem jeweils aktuellen Musiktrend verbunden, sie haben immer hinterhergehinkt. Aber inzwischen wird es kaum noch versucht. Viele Länder kaufen ihre Songs im Ausland (vorzugsweise Schweden) ein… und dann bekommt man halt nur Schweden.
Die Balkanländer sind da wirklich weiter. Auch wenn es oft die Balladen sind, die sich ähnlich anhören… es gibt da wirklich gute Ansätze. Oder die Ukraine, die mir in den letzten Jahren immer mehr gefällt.
Westeuropa beim ESC hingegen… also echt. Maneskin und Duncan Laurence. War da sonst noch was?
👍
Toller Beitrag.
Da kann ich eigentlich fast alles unterschreiben.
Das wird nicht passieren, sofern der Auftritt nicht vollkommen in den Sand gesetzt wird.
Dafür sind auch zuviele mittelmäßige Beiträge im Aufgebot, die nicht alle im Semi
aussotiert werden können.
Dankeschön. Das brauche ich gerade.
Wow, ein kluger Beitrag!
Ich bin kein Riesenfan von Baller. Ich mag es, dass sie deutsch singen, ich mag das Cello, ich mag auch die Lyrics (Kreidesilhouetten, Trottoir! Toll!), aber musikalisch bewegt mich das nicht übermäßig.
Es ist trotzdem endlich mal wieder ein Beitrag, den ich unterstütze. Den ganzen Hass bin ich auch sowas von leid. Aber das betrifft ja nicht nur den deutschen Beitrag.
Ich bin unglaublich glücklich darüber, dass wir endlich einen deutschen ESC-Beitrag haben, der die Musik widerspiegelt, die aktuell in Deutschland gehört wird. Dazu ist Baller ein wirklich großartiger Song mit einer wahnsinnig starken Hookline und einem tollen Sound, gerade in der Bühnenversion mit dem stärker hervortretenden Cello. Für mich ohne Zweifel der beste deutsche Beitrag seit 2011.
Der Erfolg in Basel steht allerdings auf einem anderen Blatt. Hinter der Performance und der gesanglichen Leistung gibt es schon große Fragezeichen. Gerade bei den Jurys könnte es schwierig werden. Ich glaube aber trotzdem, dass der Song zu gut für eine Bottom-5-Platzierung ist.
Gesamt: 6/37
Tipp: Platz 16-20
Obwohl das so berlinisch daher kommt, und das eigentlich weder meine bevorzugte Art von Pop-Lyrik noch von Pop-Musik ist, mag ich das sehr! Es passiert mir ja selten, dass unser eigener Beitrag ganz oben in meinem Ranking mitspielt, aber dieses Jahr mache ich mal eine Ausnahme. Daumendrück für Basel! 🙂
Also inwiefern man beim deutschen Song Parallelen zu Österreich, Australien und Finnland erkennen soll, müsste Peter aber bitte nochmal erklären… 🤔
Wenn ich den deutschen Beitrag in einen Block mit anderen Ländern stecken müsste, dann mit Belgien, Zypern, Island, Irland und vielleicht dann doch Österreich wegen dem Electropart. Also ganz unique ist der deutsche Beitrag wirklich nicht, da hat Peter schon Recht. Aber es hebt sich für meine Begriffe dennoch vom Rest ab, weil es dann doch etwas Anderes ist.
Ja, da würde ich dir grundsätzlich zustimmen, hab nur die Parallelen zu den oben genannten Ländern wirklich gar nicht gesehen. 😀 Ich finde aber auch, dass der Song durch das Cello und die Dynamik der beiden durchaus etwas Eigenständiges hat, sticht auf jeden Fall mehr heraus als viele deutsche Beiträge der letzten Jahre (2021 und 2023 mal ausgenommen).
Ja, zu den oben genannten Ländern besteht wirklich kaum eine Parallele
Achja, über 7 Jahre musste ich darauf warten, dass mein persönlicher Favorit, mal wieder den Deutschen Vorentscheid gewinnt und was soll ich sagen, außer dass „Baller“ halt voll mein Musikgeschmack trifft. Ist halt mit den Beiträgen aus 🇦🇹🇲🇹🇳🇴🇮🇸🇦🇱🇫🇮🇸🇪🇫🇷🇨🇭, der Beitrag, den ich sehr oft höre. Ich liebe es auch, dass Abor und Tynna ungarische Wurzel haben, weshalb mein heiß vermisstes Ungarn, irgendwie dieses Jahr ja trotzdem teilnimmt. (Hungary, i miss you!💔) Wie werden Abor und Tynna abschneiden? Ganz Ehrlich, ich habe mir dazu überhaupt keine richtigen Gedanken gemacht, außer dass, wenn „Baller“ live richtig inszeniert wird und das auch stimmlich passt, könnten wir im Televoting komplett abräumen, da „Baller“ einfach modern und zeitgemäß ist und eher das jüngere Publikum anspricht. Zudem ist „Baller“ der Song für mich, wo ich mir am ehesten Vorstellen kann, dass er Viral geht. Danke Abor und Tynna für eure Musik, ihr werdet, sehr viele weg’baller’n in Basel.😁
Mein Ranking:
01.Österreich🇦🇹
02.Frankreich🇨🇵
03.Malta🇲🇹
04.Finnland🇫🇮
05.Schweden🇸🇪
06.Norwegen🇳🇴
07.Island🇮🇸
08.Schweiz🇨🇭
09.Albanien🇦🇱
10.Litauen🇱🇹
11.Niederlande🇳🇱
12.Australien🇦🇺
13.Tschechien🇨🇿
14.Luxemburg🇱🇺
15.Lettland🇱🇻
16.Ukraine🇺🇦
17.Israel🇮🇱
18.San Marino🇸🇲
19.Belgien🇧🇪
20.Polen🇵🇱
21.Italien🇮🇹
22.Estland🇪🇪
23.Aserbaidschan🇦🇿
24.Griechenland🇬🇷
25.Portugal🇵🇹
26.Kroatien🇭🇷
27.Großbritannien🇬🇧
28.Slowenien🇸🇮
29.Montenegro🇲🇪
30.Serbien🇷🇸
31.Irland🇮🇪
32.Spanien🇪🇦
33.Georgien🇬🇪
34.Zypern🇨🇾
35.Armenien🇦🇲
36.Dänemark🇩🇰
00.Deutschland🇩🇪
So nun Deutschland, also das nichts gutes zum Schluss.
Es gibt wie bei fast jedem Album, Lieder mit denen man einfach nicht warm wird oder mag. So geht es mir auch bei Abor & Tynna. Die meisten Lieder von ihrem Album kann ich gut hören, aber bei BALLER bekomme ich die Krise. Das klingt für mich nach „0815 „Baller“mannmusik“. Damit haben wir zumindest das Thema Ikke Hüftgold dann mal abgehakt. (Bei dem nächsten Post gibt es übrigens eine Ikke Hüftgold Version von BALLER!) Baller ist für mich mittlerweile der nervigste deutsche ESC Beitrag, den ich kenne. Ja sogar nerviger als Jendrik, Lou, Corinna May, Sisters oder Alex Swings Oscar Sings. Dabei haben Abor & Tynna so tolle Lieder wie Winnetou, das läuft bei mir rauf und runter. (siehe auch mein Ranking mit Winnetou!) Winnetou wäre bei mir locker um Platz 5 herum, aber Baller hat es fast auf den letzten Platz geschafft, dies verhindert aber Island. Mir geht auch ihre für mich monotone Stimme auf die Nerven, da fülle ich mich wie bei einer Busreise, wo der/die Reiseleiter/in ihre Erklärungen und Ansagen zu irgendwelchen Sehenswürdigkeiten total lustlos macht, wo man dabei fast einschläft. Ihre Stimme lässt mich bei Baller auch total kalt, die spricht mich BALLER null an.
Den Text finde ich für mich auch nicht passend und Null ansprechend. Wenn Stefan vielleicht noch eine Kaninchenfarm bei der Inszenierung herausholt, könnte es vielleicht mich noch ansprechen. Aber da muss er wirklich eine Kaninchenfarm herausholen, da reicht bei mir kein Kaninchen oder Kaninchenstall.
Schade. Deutschland war bei mir letztes Jahr Platz 5 dieses Jahr Platz 36!!!
Ich bin heute Team niemand, die Lobhudelei um das Lied „Baller“ kann ich persönlich auch nicht verstehen,
Ich wünsche Abor & Tynna für die Zukunft alles Gute, genießt die Zeit in Basel.
Punkt: 1 von 12
Voting: Platz 21 bis 26. Ich würde ja bleibt im Halbfinale voten, was aber leider nicht geht.
2:Großbritannien (Max, Danio)
3: Italien (Benny, Danio)
4: Schweiz (Rick)
5: Spanien (Danio, Berenike)
6: Deutschland (keine Teampunkte)
Hier zuerst das Ranking mit Baller
2: Albanien (Laureen)
3: Armenien (keine Teampunkte)
4: Ukraine (Danio, Peter)
5: Griechenland (Laureen, Chris, Rick, Manu)
6: Portugal (Berenike)
7: Luxemburg (Benny, Chris)
8: San Marino (Laureen, Peter, Rick, Berenike)
9: Israel (Max)
10: Montenegro (keine Teampunkte)
11: Tschechien (Chris)
12: Frankreich (Danio)
13: Dänemark (Chris, Douze Points)
14: Aserbaidschan (Peter, Rick)
15: Großbritannien (Max, Danio)
16: Italien (Benny, Danio)
17: Serbien (Berenike)
18: Schweiz (Rick)
19: Malta (Manu, Guilia)
20: Finnland (keine Teampunkte)
21: Australien (Max, Berenike)
22: Niederlande (Manu, Douze Points, Berenike)
23: Slowenien (Peter)
24: Polen (Douze Points)
25: Georgien (Benny, Giulia, Manu, Max)
26: Belgien (Laureen, Manu)
27: Lettland (Max, Guilia, Chris)
27: Zypern (Peter)
28: Kroatien (Guilia, Max, Douze Points)
30: Norwegen (Guilia)
31: Spanien (Danio, Berenike)
32: Irland (Manu)
33: Estland (Berenike)
34: Österreich (keine Teampunkte)
35: Litauen (Chris)
36: Deutschland (Baller)
37: Island (Guilia)
Platz 02: Albanien
Platz 03: Armenien
Platz 04: Ukraine
Platz 05: Winnetou von Abor & Tynna
Platz 06: Griechenland
Platz 07: Portugal
Platz 08: Luxemburg
Platz 09: San Marino
Platz 10: Israel
Platz 11: Montenegro
Platz 12: Tschechien
Platz 13: Frankreich
Platz 14: Dänemark
Platz 15: Aserbaidschan
Platz 16: Großbritannien
Platz 17: Italien
Platz 18: Serbien
Platz 19: Schweiz
Platz 20: Malta
Platz 21: Finnland
Platz 22: Australien
Platz 23: Niederlande
Platz 24: Slowenien
Platz 25: Polen
Platz 26: Georgien
Platz 27: Belgien
Platz 28: Lettland
Platz 29: Zypern
Platz 30: Kroatien
Platz 31: Norwegen
Platz 32: Spanien
Platz 33: Irland
Platz 34: Estland
Platz 35: Österreich
Platz 36: Litauen
Platz 37: Island
Platz 02: NeonoeN (zurückgetreten 12,00 von 12) (+ 2)
Platz 03: Albanien (12,00 von 12) (– 1)
Platz 04: Armenien (12,00 von 12) (– 1)
Platz 05: Ukraine (11,90 von 12) (+ / – 0)
Platz 06: Griechenland (11,50 von 12) (+ / – 0)
Platz 07: Portugal (11,20 von 12) (+ 1)
Platz 08: Luxemburg (11,00 von 12) (Revamp) (+ 2)
Platz 09: San Marino (10,90 von 12) (– 2)
Platz 10: Israel (10,50 von 12) (– 1)
Platz 11: Olly (10,00 von 12) (nimmt nicht teil) (+ 4)
Platz 12: Montenegro (9,80 von 12) (Revamp) (– 1)
Platz 13: Tschechien (9,70 von 12) (– 1)
Platz 14: Frankreich (9,60 von 12) (– 1)
Platz 15: Dänemark (8,10 von 12) (+ 2)
Platz 16: Aserbaidschan (8,00 von 12) (– 2)
Platz 17: Großbritannien (7,40 von 12) (– 1)
Platz 18: Italien (7,30 von 12) (+ / – 0)
Platz 19: Serbien (7,10 von 12) (+ / – 0)
Platz 20: Schweiz (6,50 von 12) (+ / – 0)
Platz 21: Malta (6,00 von 12) (+ / – 0)
Platz 22: Finnland (5,60 von 12) (+ 1)
Platz 23: Australien (5,50 von 12) (– 1)
Platz 24: Niederlande (5,40 von 1) (+ / – 0)
Platz 25: Slowenien (5,30 von 12) (+ / – 0)
Platz 26: Polen (4,50 von 12) (+ / – 0)
Platz 27: Georgien (4,00 von 12) (+ 5)
Platz 28: Belgien (3,90 von 12) (+ 2)
Platz 29: Lettland (3,50 von 12) (+ 2)
Platz 30: Zypern (3,00 von 12) (– 3)
Platz 31: Kroatien (2,90 von 12) (– 3)
Platz 32: Norwegen (2,80 von 12) (– 3)
Platz 33: Spanien (1,80 von 12) (Revamp) (+ / – 0)
Platz 34: Irland (1,70 von 12) (+ / – 0)
Platz 35: Estland (1,50 von 12) (+ / – 0)
Platz 36: Österreich (1,40 von 12) (+ / – 0)
Platz 37: Litauen (1,20 von 12) (+ / – 0)
Platz 38: Deutschland (1,10 von 12) (+ /– 0)
Platz 39: Spanien (1,05 von 12) (Original) (+ / – 0)
Platz 40: Island (1,00 von 12) (+ / – 0)
Schönen 1.Mai noch.
Ich mag den Song ja auch, aber 3/5 Punkten? Nein, das ist einfach objektiv falsch, wenn Laura Thorn beispielsweise nur 2 bekommen hat. Leider war jeder Auftritt bisher gesanglich eine Katastrophe, da kann man nicht mehr als 1 geben
Timo und alle anderen spanischen Musikfreunde, ich hoffe du/ihr verstehst Spaß.
Das folgende ist nur Spaß und NICHT ernst gemeint. Alkohol in gewissen Mengen ist keine Lösung!!!
Ironie an:
Hier ist die Ikke Hüftgold-Version von Baller, der auch ein Melody-Fan ist!
Ich baller‘ lalalala Rioja in die Bimmel
Sterne fall’lalalala und knall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh’n
Ich baller’lalalala Rioja in de Bimmel
Sterne fall’lalalala und knall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh‘
Latinomelodien in meinen Ohren
Für mich eine Diva von Benidorm
Hast „Esa divа ѕoy yo“ gesungen für mich
Was andere denken, dass ärgert uns sowieso nicht
Ich trink’n Rioja in einem Schluck, als hätte ich großen Durst
Jetzt hör‘ ich Esa Diva und der Rest ist Wurst
Jetzt drückt meine Blase, ich brauche schnell ’nen Stuhlgang
Hah, die ist nun leer, „I Drink the Next Rioja“
Ich baller lalala‘ hicks Rioja in de Bimmel
Sterne fall’n und knall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh‘
Ich baller’lalalala hicks Rioja in de Bimmel
Sterne fall’lalalala und knall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh’n
Ich seh‘ den Sternenhimmel um meinen Kopf wie Blitzer
Wir fahren 2026 nach Valencia oder Madrid im Flitzer
Würdest du für mich nochmal „Esa Diva“ sing’n?
Weil deine Melody ist jetzt in meinem Ohr (Baller‘)
Ich trink’n Rioja in einem Schluck, als hätte ich großen Durst
Jetzt hör‘ ich Esa Diva und der Rest ist Wurst
Jetzt drückt meine Blase, ich brauche schnell ’nen Stuhlgang
Hah, die ist nun leer, „I Drink the Next Rioja.“
Ich baller’lalalala hicks hicks hicks Rioja in de Bimmel
Sterne kreis’n und fall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh‘
Ich baller’lalalala hicks hicks hicks Rioja in de Bimmel
Sterne kreis’n und fall’n vom Himmel
Es tut noch bisschen weh, wenn ich die Gläser seh‘
Aber ich hör‘ dich immer, egal ob andere geh’n
Ich baller‘, la-la Hicks
Ich baller‘, la La-la-la-la-la- Hicks
Hick Hicks Hicks
Ironie aus
(Schluckundweg)
Ikke halt.
🤣 🤣 🤣
Hilfe !!!
Dagegen sind ja Ikke’s Texte (24k) Gold wert.
😂 😂 😂
Hab‘ dich heute schon vermisst. 😀
Da ertrage ich sogar solche schräge Parallelen, wie bspw. zwischen mir und anderen Personen mit fragwürdigem Ruf und deren Fan-Einstellung zu Melody. 😀
Ich war heute den ganzen Tag auf Achse und habe das schöne Wetter genossen. 😀
Weit besser als jeder „Text“ vom Hüftgold. 👏🏽👏🏽👏🏽
😇😇😇
Deutschland
Die kommende Sitzung des Kollegiums hat ein Geschwisterpaar aus dem Dorf Deutschland zu Gast, das aufgrund der guten monetären Situation des Elternhauses bereits eine Versetzung erkaufen konnte. Zu Beginn entschuldigt sich die Schulsekretärin dafür, den kurzfristigen Umzug der beiden, die eigentlich im Dorf Österreich aufwuchsen, nicht in der Schülerakte vermerkt zu haben.
Dem erzkonservativen Deutschlehrer ist dies allerdings überhaupt kein Dorn im Auge, schließlich sei die eindeutige Abstimmung über den Anschluss Österreichs, die er sehr befürwortet, ja hinlänglich bekannt. Empört von dieser bitterernst gemeinten Aussage springt die Geschichtslehrerin von ihrem Platz auf und beschimpft den Deutschlehrer für seine die radikalfaschistische Diktatur der Nationalsozialisten verharmlosende Aussage und wirft ihm eine Relativierung der grauenvollen und rassistischen Politik der N*zis vor. Er solle sich schämen und für sie sei es kein Wunder, dass die braune Farbe des Lederjacketts, welches ihr Kollege seit nun mehr 30 Jahren (wie man munkelt ungewaschen) trägt, auch auf ihn abgefärbt habe.
Plötzlich schreitet der Werte-und-Normen-Lehrer ein und berichtigt, dass die Verwendung des Wortes „braun“ nicht mehr zeitgemäß sei. Wer sich pc (es ist nicht das participium coniunctum gemeint, dass die junge Lateinlehrerin ihren Schülern verzweifelt beizubringen versucht) ausdrücken möchte, der möge in Bezug auf PoC heutzutage nur noch von „schwarz“ sprechen. Obwohl diese Aussage den Kontext fast so sehr verfehle wie die Schülerin aus dem Dorf Georgien den Finaleinzug, feiert sich der Lehrer für seinen eigenen Wortbeitrag mit einem Schulterklopfen.
Der Politiklehrer versucht endlich, sich als erster auf die schulischen Leistungen der Geschwister zu fokussieren. Zwar könne man den beiden ein ausgeprägtes politisches Interesse nicht absprechen, allerdings sei die (schon krankhafte) Obsession der beiden mit militärischen Zwangsmaßnahmen äußerst bedenklich. Bei der letzten Konfliktanalyse, die die Schüler in seinem Unterricht verfassen sollte, bestand das Sachurteil des Schülerduos lediglich aus der einen Zeile: „Und wir baller, laller, laller, laller, lallern sie am besten alle tot.“
Nachdem sich die Stimmung im Lehrerzimmer kurzzeitig beruhigt hatte, löst die Musiklehrerin eine weitere Empörungswelle aus. Sie ist schockiert vom Arbeitsverhalten der beiden Schüler, für welches man das untere Ende der Skala eigentlich noch ausweiten müsste. So hätten die beiden überhaupt keinen Respekt für die schönen aus Ebenholz handgefertigten Cellos, die im Besitz der Schule sind, und eines von diesen hätten die beiden bereits mit einem Schlag auf den Boden zertrümmert.
Des Weiteren beklagt die Musiklehrerin die stimmliche Leistungsfähigkeit der Schülerin. Sie könne zwar immer per ärztlichem Attest glaubhaft darlegen, dass ihre Stimme fast andauernd angeschlagen ist, aber dennoch könne eine gute Sängerin (so wie sie selbst es sei) auch mit 40° C Fieber alle Töne treffen. Daraufhin antwortet das Kollegium mit nichts weiter als rollenden Augen.
Abschließend hält das Kollegium fest, dass das Schülerduo solide Leistungen erbringt, die allerdings nicht dazu reichen, zur Jahrgangsspitze zu zählen. Der Schulleiter gibt 6 von 12 Punkten.
Die Schulpsychologin schickt die Schülerin zum Schullogopäden, weil diese stottert.
Der Logopäde kommt allerdings zum Schluss, dass die deutsche Schülerin gar nicht stottert, sondern nur so tut, als ob. In Wirklichkeit würde sie überhaupt nicht sprechen, sondern das Stottern heimlich durch einen in der Hosentasche verborgenen Elekrogenerator erzeugen. Warum auch immer; aber solche Geräte seien an der Baseler Gesamtschule nicht verboten.
Outro
Drei Tage lang tagte das Lehrerzimmer der Basler Gesamtschule nun, um die Schüler*innen und Schülergruppen nach bestem Gewissen zu bewerten. Viele hitzige Debatten später stehen nun die Zeugnisse der SuS und das große Schulfest kann vorbereitet werden.
Während sich die Schüler*innen schon intensiv auf ihre Auftritte beim Schulfest vorbereiten, unternimmt die Basler Gesamtschule bereits Maßnahmen, um Schaulustige von den Proben fernzuhalten, damit die zahlreichen Überraschungen nicht schon vorher entdeckt werden.
In diesem Sinne bedankt sich die Basler Gesamtschule, das ganze Kollegium sowie insbesondere der Schulleiter für die vielen lieben und positiven Kommentare sowie kreativen Ergänzungen zu den Zeugnissen. 🫶❤️
Nun wird die Schule ihre Tore für die Öffentlichkeit schließen, bis sich die Lehrer im nächsten Jahr an einer anderen Schule wieder mit vielen neuen Talenten befassen dürfen.
+++++ ENDE +++++
Ferien!
😂👍
Oh, ich bin jetzt fast schon ein bisschen traurig, dass die Schulgeschichten für dieses Jahr vorbei sind. Nächstes Jahr fiebern wir alle aber dem neuen Jahrgang wieder entgegen, wer weiß, wer dann wieder alles als Schüler aufgenommen werden will.
Tolle und kreative Idee jedenfalls und hoffentlich hälst du uns nächstes Jahr auch wieder auf dem Laufenden, was die inzwischen berühmte ESC-Schule angeht. Natürlich nur sofern du dazu in der Lage bist und auch Lust darauf hast, aber hier hat das glaube ich eine Menge Anklang gefunden.
Danke für die tollen Kommentare! Das war stets unterhaltsam!
So hat Schule richtig Spaß gemacht! 😍👍👏🫶 Danke für deine Mühe und die tollen Zeugnisse!
Ich hätte noch gern ein Foto vom Lehrerkollegium! 🙂
Danke, Jofan! Es war einfach toll!
Na dann bin ich mal gespannt, wie die SchülerInnen in gut zwei Wochen abschneiden, wer durchfällt und wer ein „Sehr Brav“ ins Zeugnis bekommt. Ich hoffe, wir bekommen von dem einen oder der anderen dann in den nächsten Jahren noch was mit und sehen, was beruflich aus ihnen geworden ist.
Ich danke dem Kollegium und vor allem dem Schulleiter dafür, sich so viel Zeit mit den Blagen genommen zu haben und sie alle angemessen beurteilt zu haben.
Liebe Leuts, es war mir ein Fest, mit Euch die Songchecks zu kommentieren! Danke Euch allen!
Liebes ESC-Kompakt-Team, es war mir ein genauso großes Fest, Eure Einschätzungen zu lesen, auch wenn wir oft auseinanderliegen. Ganz großes Danke an Euch!
Falls sich jemand die Limericks nochmal in geballter Form geben möchte, geht es hier lang:
Sixtus sagt miau: Der Eurovision Song Contest 2025 in 37 Limericks
Und jetzt, wie es inzwischen schon Tradition ist, mein derzeitiges Gesamtranking, wie immer ein wenig ausgeschmückt:
1. Die Schwitzbadliebhaber
2. Das Elfensextett
3. Die Reisende
4. Der Mann im Mond
5. Die Mikrofonbesteigerin
6. Der DJ
7. Die, die sich mit Sonnenaufgängen auskennt
8. Ballermännchen und -mädchen
9. Der Abschiedsknutschende
10. Die Püppi
11. Die Orientierungslosen
12. Die Uhrenoberseite
13. Das elektrische Feuer
14. Die lustigen Weiber von Windsor
15. Die Mama
16. Ein Mann
siehtist ROT17. Der Englösische
18. Die Ruderer
19. Die Depressiven
20. Die weiße Maske
21. Der Kastratentenor
22. Die Ex-Astronautin
23. Die DIVA
24. Das Nana-Mouskouri-Double
25. Die, die Dinge sieht, die gar nicht da sind
26. Das menschliche Feuerzeug
27. Der, der dich zum Schweigen bringt
28. Der Kaffeeonkel
29. Die Hundebesingerin
30. Die Frankensteins
31. Die Erdgöttin
32. Der Überlebende
33. Der Ehemann
34. Die Freiheitsbesingerin
35. Der Giftbäcker
36. Der Eismann
37. Die mit dem Gymnastikball
Ich bin ja nicht so gut in solchen Rätseln, aber ich versuche mal mein Glück, angefangen mit der Nummer 1:
Schweden, Lettland, Schweiz, Serbien, Finnland, San Marino, Israel, Deutschland, Tschechien, Luxemburg, Portugal, Albanien, UK, Frankreich, Belgien, Niederlande, Island, Litauen, Italien, Österreich, Montenegro, Spanien, Griechenland, Dänemark, Norwegen, Zypern, Estland, Irland, Aserbaischan, Polen, Armenien, Slowenien, Georgien, Kroatien, Australien, Malta
Kriege ich einen Preis wenn ich alle richtig habe?? 😉
Ruhm un Ehre sind Dir gewiss, auch wenn Du die Ukraine vergessen hast, die sich auf welcher Nummer befindet? (Ist ansonsten alles richtig!)
Zwischen Portugal und Albanien.
So isses! 100 Punkte, viel Ruhm, viel Ehr und ein langes Leben! <3
Die Uhrenoberseite 😀
Die lustigen Weiber von Windsor
🤣
Ich habe mir alle noch mal am Stück durchgelesen und vergebe 12 Punkte.
Schließlich geht es hier ja nur um die Literatur, nicht um Deinen Musikgeschmack. 😉
Mein Musikgeschmack ist eh degeneriert 🙂 Die 12 Punkte nehm ich liebend gern an.
… degeneriert … Dégénération – Quebecois Folk Song
Hui, diesmal fand ich deine Rätsel etwas einfacher als die letzten Jahre, musste nur bei wenigen überlegen. Am besten gefallen mir die Beschreibungen die Uhrenoberseite, die lustigen Weiber von Windsor und die Frankensteins (obwohl ich da erstmal dachte, du meinst Italien).
Allerdings driftet unser Musikgeschmack im Jahr 2025 relativ weit auseinander. Aber im Universum ist ja für uns beide Platz und sogar für alle anderen auch noch!
Ein guter Song und gefühlt der einzige dieses Jahr, der auf der Höhe der Zeit und doch eigenständig ist.
Hier wurde nicht aufgewärmt, was vor einem Jahr beim ESC oder vor zehn Jahren mal im Radio erfolgreich war. Hier wurde auch nicht einfach für maximale Aufmerksamkeit aus fünf Genres ein klassischer Frankenstein-Beitrag zusammengenäht, der außerhalb des ESC keine fünf Minuten lebensfähig wäre. Hier wurde stattdessen schlicht und ergreifend ein gutes Lied geschrieben, dass dann zufällig beim ESC landete – genau so muss es doch laufen. Davon bräuchte es viel, viel mehr.
Ich sehe „Baller“ im Finale im vorderen Mittelfeld. Wobei bei einem guten Auftritt auch das Potenzial vorhanden ist, die größte und wichtigste demografische Gruppe für sich einzunehmen: die jüngeren Televoter U25. Mit so viel Jury-Liebe wie für Isaak braucht man aber wohl nicht zu rechnen.
DIeser Aspekt wird viel zu sehr unterschätzt.
Beim jungen und junggebliebenen Publikum lässt sich wirklich sehr viel holen.
Denn für diese Zielgruppe gibt es kaum was im Aufgebot.
Junge Zielgruppe ist Schweden! Dazu noch vermutlich Malta.
Sehe ich nur zum Teil so
Da hat eher noch Tommy Cash Chancen, auch aufgrund
seiner Attitüde. Vielleicht noch Kyle Alessandro .
Tommy Cash wäre in meiner Jugend durchgefallen. Schweden hätte ich sowie heute gefeiert.
Du bist aber Jahrgang 1985. 🙂