ESC-Songcheck kompakt (22) – Polen: „The Ride“ von RAFAŁ

Sechs, setzen. Nein, das hat Rafał Brzozowski auf seinem Aufmacherbild vermutlich nicht gemeint (auch wenn soviel Selbstkritik durchaus vorstellbar wäre, wenn das Video zum Song fast doppelt so viele negative Bewertungen hat wie positive). Nein, der Pole wird als Sechster im zweiten Halbfinale antreten. Und in seinem Kommentar zu diesem Bild auf Instagram schreibt er weiter: „Mein sechster Sinn sagt mir, dass die Show großartig werden wird! 😉 Drückt mir die Daumen!“

RAFAŁ ist Sänger und TV-Moderator – und wurde als die beliebteste Fernsehpersönlichkeit im polnischen Fernsehen ausgezeichnet. Er ist ein Entertainer und moderiert die Musiksendung „THE NAME OF THE TUNE“. Im Jahr 2020 war er außerdem Co-Moderator des Junior Eurovision Song Contest in Polen. Für den Eurovision Song Contest 2021 wurden er und der Song „The Ride“ intern ausgewählt und am 12. März bekanntgegeben.

Seine Karriere begann RAFAŁ bei „The Voice of Poland“ im Jahr 2011. Seitdem wurde er zu einem der beliebtesten Sänger seiner Generation in Polen (O-Ton Pressemitteilung). Seine Debütsingle mit dem Titel „Tak blisko“ (So nah) war auf Platz 1 in Polen. Rafałs Alben gehören zu den jeweils meistverkauften und erreichten Gold- und Platinauszeichnungen.

Der Song

RAFAŁs Song „The Ride“ wurde von den schwedischen Grammy-nominierten Songwritern Joakim Övrenius, Thomas Karlsson, Clara Rubensson und Johan Mauritzson geschrieben und komponiert. Diese Songwriter*innen erreichten mit ihren Liedern Top-Positionen auf den Hitlisten rund um die Welt.

Das Lied ist ein Uptempo-Song, der sich intensiv an Musikmotiven der 80er Jahre bedient. Der treibende Beat unterstreicht die Aussage des Textes, dass seine Begleitung bereit „for the ride of your life“ sein soll. Denn der Sänger will „take it to the end of the line, Takin’ the fight, make it alright.“ Der Text ist ein zielloses Herunterbeten von Phrasen, die Großes in einer Form versprechen, wie wir sie bis zum Januar regelmäßig vom US-Ex-Präsidenten zu hören bekamen.

Der Art Director des Videos „The Ride“ und von Rafals Bühnenperformance ist Mikołaj Dobrowolski. Die Choreographie wurde von Agustin Egurrola erstellt. Das Musikvideo wurde von Pascal Pawliszewszki inszeniert.

Der Check

Song: 2/5 Punkte
Stimme: 1,5/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 2/5 Punkte

Benny: Ein wirkliches ärgerliches Machwerk. Die ersten Takte gehen gut los und ich hoffe auf eine tolle Retro-Nummer, aber dann kommt ein sehr seichtes Poplied mit bestenfalls mittelmäßiger Melodie, das gerne auf der 80er-Jahre-Retro-Welle mitreiten möchte, aber nicht mal den Strand findet. Dazu scheinen die Verantwortlichen RAFAŁ zumindest optisch und tänzerisch selbst nicht zu trauen, wozu sonst dieser Jugendwahn mit Sonnenbrille, Photoshop und diese schnelle Schnitte im Video? Hier passt nichts zusammen und ganz unabhängig von der Frage, wie diese Nominierung zustande gekommen ist, hätte RAFAŁ ein besseres und zu ihm passendes Lied verdient gehabt. 2 Punkte.

Berenike: Nachdem die Polen zwei Jahre in Folge tolle moderne elektronische Tanznummern zum JESC geschickt haben, fragt man sich schon, wieso sie das nicht auch beim „großen“ ESC hinbekommen. Im Vergleich fällt „The Ride“ da absolut durch. Und auch im Vergleich zu den Dancenummern der Damen im 2021er-Jahrgang wirkt der Song etwas laienhaft produziert. Und doch gefällt mir die trashig-unbeholfene Eingängigkeit irgendwie… Es ist der perfekte Soundtrack um (gedanklich) nachts über die leere Autobahn zu düsen. 5 Punkte.

Douze Points: Das Beste an „The Ride“ sind die paar schönen 80er-Jahre-Synthie-Akkorde im Refrain. Ansonsten ist das eine relativ belanglose Komposition ohne Herz und Seele. Die unsympathische, pseudo-coole Ausstrahlung des Sängers und seine dünne, sehr gepresst wirkende Stimme ziehen den Beitrag noch weiter nach unten als es bereits die weitgehend sinnbefreite Aneinanderreihung der textlichen Plattitüden schaffen würde. 3 Punkte.

Florian: Polen kann mich mit „The Ride“ leider überhaupt nicht überzeugen. Ein fast 40-jähriger Sänger singt einen Song, der ihn gut 20 Jahre jünger wirken lassen soll. Dazu diese merkwürdige Instrumentation und Inszenierung im Musikvideo. Das ist leider wirklich nicht gut gemacht und das Gesamtpaket stimmt hier einfach nicht. Dann hätte man wenigstens so ehrlich sein und Rafal einen anderen Song geben sollen, wenn man sich schon aus welchem Grund auch immer gegen Alicja entscheidet. 3 Punkte.

Manu: Die polnischen Verantwortlichen taten sicher nicht gut daran, sich lange nicht zu rühren und Fans sowie die Interpretin des letzten Jahres Alicja im Unklaren zu lassen, was sie für den diesjährigen ESC planen. Geworden ist es schlussendlich der in Polen zwar omnipräsente, aber gerade wohl bei ESC-Fans nicht sehr beliebte RAFAŁ. Sein Lied will nach „The Weeknd“ klingen, plätschert trotz dessen typischen Sounds aber nur so dahin. Die polnischen Fans quittieren ihren Unmut mit so vielen Dislikes, dass die Like-Funktion unter dem offiziellen Musikvideo auf dem YouTube-Kanal von RAFAŁ mittlerweile abgestellt wurde. Auch von mir gibt es nur 2 Punkte.

Max: Wie sagt man „Guilty Pleasure“ auf Polnisch? Ich weiß, dass es absolut nicht die Neuerfindung der Musik ist, aber ich finde es tatsächlich ziemlich eingängig. Es erinnert mich aber an einige Lieder, da hat man sich vielleicht sehr gut inspirieren lassen. Der große Wurf wird Polen damit natürlich nicht gelingen, aber gut, vielleicht klappt es ja mit dem Finale. Polen hat ja nicht gerade eine kleine Diaspora. 6 Punkte (tatsächlich…).

Peter: Wow, auf dem Aufmacherbild sieht Rafał richtig lässig und sexy aus, als wär’s sein Bewerbungsfoto für ein Remake von „Risky Business“. Das ist aber ein auch ein Teil des Problems: Der Song, die Instrumentierung, der Beat, das Video, die Inszenierungen im Clip spielen treffsicher mit den Erfolgs-Versatzstücken eines 80er-Jahre-Charthits, aber „The Ride“ ist so beliebig, oberflächlich und angestrengt, dass es in den 80er-Jahren weder hierzulande noch in seiner Heimat überhaupt in den Top 40 gelandet wäre. Ich mag Polen so sehr (beim ESC und auch sonst) und bin fast ein bissel sauer, dass „The Ride“ so schwach ist. 4 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 25/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „The Ride“ auf Platz 37 von 39.

Wie schneidet der polnische Beitrag "The Ride" von RAFAŁ ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno


114 Kommentare

  1. Ich frage mich gerade wie viele Leser/-innen „Risky Business“ googeln müssen. Spoiler: Es ist einer der ersten Tom Cruise Filme noch vor seinem ganz großen Durchbruch mit einer legendären Improperformance zu „Old Time Rock n Roll“.
    Zurück zum Song: So schlecht die 80er kopieren zu wollen ist derart drummdreist, dass ich nur hoffe, dass der Song im Semi kleben bleibt. Nix stimmt, gesangsstimme ist quakig, Melodie ist auf Autopilot geschrieben worden, Produktion verpasst irgendwelche Höhepunkte im Song herauskitzeln und das Video, nun ja da haben die Blogger alles zu gesagt

  2. Ich finde The Ride total langweilig. Ich weiß nicht warum, aber ich stehe irgendwie nicht auf 80er – Sounds. In meinen Palast ist Rafal im Raum – bei – dem – keiner – weiß – was – da – drin – passiert. Also ganz, ganz , ganz, ganz unten. Letzendlich habe ich den Raum in einen Escape Room verwandelt wo Rafal mit The Black Mamba, Ana Soklic, Elena Tsagrinou, Tornike Kipiani und Fyr og Flamme Rätsel lösen muss um aus dem Raum zu kommen. Und so wie meine Haltung zum Song ist, ist klar das ich sage: „Der Song bleibt im Halbfinale hängen“.

  3. Tja, was soll man dazu sagen?? Man erhofft sich bei „The Ride“ eine Fahrt auf den Silver Star im Europapark, nur um dann festzustellen dass es doch eher die Wilde Maus auf der Maidult in Regensburg ist.

    Der Song ist eine derart lahme, koffeinfreie Version von „Blinding Lights“ dass ich eigentlich schon nach der Hälfte keine Lust mehr hatte sie zu hören. Dass Rafal auch nicht gerade sympathisch wirkt und dass Video ziemlich cringy anzuschauen ist macht es auch nicht besser.

    Ne, mit etwas Gerechtigkeit fliegt dieses Machwerk im hohen Bogen raus!!

    • Bei den Buchmachern hat Polen trotzdem Finalchancen, aktuell liegt es auf dem elften Platz. Danke an Max und Berenike, die dem tollen Song von allen Bloggern die meisten Punkte gaben.

      • Schatzerl erzählt mal wieder Quark:

        Bei Oddcheker ist Polen auf der 38 und bei Eurovisionworld auf der 33.

        Nänänänänä, du Fake-News-King

      • Matty redet von den Betting Odds im Semifinale und da steht Polen momentan wirklich auf Platz 11.

  4. Da fällt mir noch was ein. Als ich mal Abends eine ESC 2021 Parody angeschaut habe, kam da eine Parodie zum Lied, wo das Lied gespielt wurde während man alle fahrende Autos von den diesjährigen ESC 2021 Musikvideos sah. Als ich das gesehen und gehört habe. gefiel mir das Lied. Vielleicht hätten sie Rafal anstatt in eine Neonreklame Museum/Galerie, lieber in ein Auto gesteckt und ihn eine Strecke von A – B fahren sollen.

  5. Darf ich mal dumm fragen, warum der Typ offenbar so unbeliebt bei ESC-Fans sein soll?
    Ich kannte den bis vor ein paar Wochen nicht und außer einem beschissenen Lied hat er mir nix weiter getan. Warum ist er also bei mir unbeliebt?

    Also: beschissenes Lied, wirklich schlecht gemacht, es ist vollkommen uninteressant, weil nichts, aber auch gar nichts in diesem Lied passiert.

    Wird Letzter im Semi und das vollkommen zurecht. Next.

    • Die Einbettung in den Satz „Geworden ist es schlussendlich der in Polen zwar omnipräsente, aber gerade wohl bei ESC-Fans nicht sehr beliebte RAFAŁ.“ lässt darauf schließen, dass polnische ESC – Fans gemeint sind. Das ist vielleicht nicht optimal ausgedrückt, aber so würde ich es schon rauslesen.
      Und ja, bei polnischen ESC-Fans ist Rafał wirklich katastrophal unbeliebt, vor Allem weil er als Regime-Marionette gilt. Ich habe bisher noch keinen Polen gefunden, der auch nur ein gutes Wort an ihm gelassen hätte.

      • Ich finde die gegenwärtige polnische Regierung nun wirklich alles andere als sympathisch, aber „Regime“ ist dann doch etwas hart. Sie wurde immerhin demokratisch gewählt, warum auch immer (vielleicht hängt es mit der eher neoliberalen Politik der Vorgängerregierung zusammen).

      • Wobei diese polnischen „ESC-Fans“ noch keine Begründung oder Beweise lieferten, daß es auch wirklich so ist. Juristisch nennt man sowas üble Nachrede.

      • @Matty:
        Üble Nachrede ist es auch, mehrere Jahre alte Beiträge von schwedischen Sängern als Beweis zu nehmen, dass er auch 2021 ein schlimmer Homophob ist. Oder hast du diesbezüglich aktuelle Interview-Passagen, die das belegen?

      • Hitler wurde auch demokratisch vom Volk gewält, was hift uns das hier weiter?

        Ich finde „Regime“ für das, was es in Polen gibt, eher noch harmlos ausgedrückt. Aber auch Diktaturen haben in den letzten Jahren oft gute Songs zum ESC geschickt (z.B. des öfteren Belarus oder gerade auch Aserbaidschan – wenn auch nicht gerade dieses Jahr). Da besteht tatsächlich kein Zusammenhang.

        Aber „The Ride“ ist halt einfach dermaßen unglaublich schlecht und der Sänger zum Grausen unsympathisch…

      • @ag9: Zwar hat die PiS-Regierung ziemlich stark in die polnische Justiz eingegriffen, aber dennoch gibt es riesige Unterschiede zu dem, was in Deutschland nach den Wahlen 1933 passiert ist.

        Rafal mag ja bei vielen polnischen ESC-Fans unbeliebt sein, aber er scheint ja doch einige große Hits in Polen gehabt zu haben, es müssen ihn also schon auch ein paar Polen mögen.

      • Ja, einige Polen müssen ihn tatsächlich mögen, die Schnittmenge zwischen diesen und ESC-Fans ist aber offenbar sehr gering.

  6. In Gedenken an Polens bessere Zeiten beim ESC, höre ich nun „Ale jestem“ von Anna Maria Jopek. Das waren noch Zeiten, Freunde. Eine der besten Nummern überhaupt beim ESC.

    • Top @Andi 👍 , ein unvergesslicher Auftritt damals und auch für mich Polens bester Beitrag bis jetzt.
      Ich habe sie dann erstmal 2005/ 2006 live erlebt und kann sie nur wärmsten empfehlen. Eine der interessantesten Jazzstimmen der letzen Jahre.
      Leider werde ich in diesem Jahr das „Women of Jazz“ Festival nicht besuchen können.
      Wer in Mitteldeutschland wohnt,Jazz mag, sollte sich dieses jährliche Festival merken.
      Absolut empfehlenswert .

    • @Andi @Felix
      Muss mich hier mal kurz einmischen. „Ale Jestem“ zählt zu meinen absoluten Lieblingsbeiträgen und scheint sich auch nach wie vor in Polen großer Beliebtheit zu erfreuen. Über Frau Jopek habe ich nur gehört, dass ihre restliche Musik gähnend langweilig sein soll, und leider recht weit entfernt vom eben genannten Beitrag. Wie dem auch sei, immerhin hat sie Licht in die Dunkelheit polnischer ESC-Geschichte gebracht. Für mich der einzige hörbare Beitrag der gesamten Dekade, die anderen wären bei mir alle durchweg auf dem letzten Platz gelandet. Das war mehr als grausig…

  7. Bitte bitte, liebe Jury, keine Punkte für dieses schreckliche Werk.

    Denn leider wird es genügend Polen geben, die selbst für diesen künstlichen, pseudo- coolen, aber eigentlich richtig arrogant unsympathischen Sänger anrufen werden.
    Daher wird es im Televoting vermutlich sogar ein Platz unter den Top10 werden.

  8. Nach der verhinderten Weltuntergangshymne „Empires“ von Alicja im vergangenen Jahr, war ich mir sicher, dass die Polen die JESC-8. von 2017 auch dieses Jahr wieder direkt nominieren werden. Vielleicht mit einem guten Song. Aber nein, TVP nominiert zwar den ESC-Act in diesem zwar direkt, aber nicht etwa die respektable Sängerin, sondern den mittelalten Moderator, Wrestler und „Sänger“ und Rafal. Auch dieser Beitrag hat vor allem im Refrain eine gut hörbare Reminiszenz an die 80er Jahre. Der Sänger hat jedoch null Ausstrahlung und macht gewollt auf Macho, dazu muss auch seine Stimme mit Autotune aufgepeppt werden, damit es gut klingt. Wobei…nein, klingt nicht gut. Mal abgesehen vom recht eingängigen Refrain kann ich dem Song nichts abgewinnen und Polen fällt damit von Platz 36 auf Platz 38, ohne Frage…kein Finalplatz bei mir. Ein wenig zur Ehrenrettung, es ist nicht so, dass ich mir diesen Song nicht anhöre, genauso wie bei meinem letzten Platz, auf den wir hier noch ein wenig warten müssen. Das zeigt, dass der Jahrgang 2021 ein ziemlich guter ist, für mich der beste seit 2016. Die Finalchancen von Rafal? Diaspora hin oder her…..dat wird nix.

    • Ähm… Alicja Szemplińska hat nie beim JESC teilgenommen. Die polnische JESC-Teilnehmerin von 2017 war Alicja Rega. Das sind zwei verschiedene Personen.

  9. Die Schülerin des letztjährigen Jahrgangs wollte ein Imperium zu Fall bringen. Da sah sich wohl der Patriarch der Familie in seiner Stellung bedroht, hat sie aus der Schule abgezogen und stattdessen einen machohaften Rüpel auf unsere Schule geschickt.

    Seine Abschlussarbeit ist altmodisch und gänzlich unoriginell.
    Aber große Empörung löst sein Verhalten in der Schule aus. Er läuft ständig mit Sonnenbrille herum, um cool zu wirken und prahlt mit dem vom Vater gekauften Auto. Das kam anfangs bei einigen Mädchen in der Klasse noch gut an, aber als er sie dann ständig aufforderte, mehr Haut zu zeigen und ihre … zu schütteln, war es mit der Beliebtheit schnell vorbei.
    Am schlimmsten aber ist, dass er regelmäßig ins Klassenzimmer pist und sich völlig uneinsichtig zeigt, dies zu unterlassen.

    Wegen dieses Verhaltens hatte die Lehrerschaft eine Unterredung mit dem Vater. Dieser wurde allerdings sehr ungehalten, meinte, dieses Verhalten sei doch völlig in Ordnung, zuhause würden das schließlich auch viele machen, ohne dass das jemanden störe. Was sie das überhaupt anginge – und drohte der Schule noch, sie zu verklagen.

    Aus all diesen Gründen wird eine Versetzung in die Finalklasse selbstverständlich abgelehnt, zumal die schulischen Leistungen des Schülers keinerlei Tendenz zur Verbesserung zeigen.

  10. Mir gefällt der Song sehr, sehr gut. Ich mag sowas einfaches. Aber ich glaube das der Song in der Masse leider untergeht und im Semi hängen bleibt. Außerdem wurde das nächste Reaction-Video veröffentlicht und zwar des, des spanischen Beitrags.

  11. Polen ist leider nichts dieses Jahr und wird auch nicht im Finale laden .
    Da hätte ich lieber Alicja nochmal gesehen .

  12. Mir gefällt der Song ganz gut und ich denke, daß er mit der sehr starken polnischen Diaspora in Europa auch das Finale erreichen wird.

    • Tja, nur ist von dieser Diaspora in den letzten Jahre nicht mehr viel zu sehen und die Juries werden „The Ride“ wohl ignorieren. Für mich ein Kandidat für Platz 17.

      • @Mariposa: ich kann Die hier nur zustimmen. Die polnische Diaspora wird gemeinhin überschätzt und liefert eher durchschnittliche Televote-Ergebnisse für Polen, die eher verhindern, dass Polen mal Letzter wird, wie zum Beispiel mit ihrem Katastrophen-Auftritt 2018. Allein 2016 hatte Michal Spak einen Hype ausgelöst, der aber allerdings weit über die Diaspora hinaus ging.
        Mit der Jury hast Du ebenfalls Recht und damit @Matty: Finaleinzugchancen für Polen genau 0 %.

      • @Gerd Geomax

        Außerdem ist die polnische Diaspora mehrheitlich sehr kritisch gegenüber der PiS eingestellt, daher haben es Beiträge die irgendwie in deren Dunstkreis schweben ziemlich schwer, wie eben Rafal der als PiS-Marionette gilt.

      • Ag9, der Klugscheißer muss leider anfügen, dass Tulia eigentlich im Finale waren, aber wegen des Rechenfehlers damals um ihren Finalauftritt gebracht wurden (genauso wie im anderen Halbfinale das Löwenbaby aus Litauen).

  13. Bei so vielen negativen Kommentaren fühle ich mich doch motiviert, etwas Positives zu schreiben: Der Song stört mich nicht beim Durchhören, ich finde ihn nicht unangenehm.

    Allerdings musste ich ihn mir gerade noch einmal anhören, weil ich mich trotz mehrerer früherer Hördurchgänge nicht an die Melodie erinnern konnte, somit kann ich denen hier, die von einem „belanglosen Nichts“ schreiben, leider nicht vehement widersprechen.

    Meist achte ich ja nicht so auf die Videos (auf das Akustische schon, aber nicht auf das Optische, oft lese ich nebenher die Kommentare durch), aber jetzt habe ich’s doch mal getan, weil ich gerne geschrieben hätte, dass ich Rafal und sein Video sympathisch finde. Trotz aller Anstrengung will mir das aber nicht so recht gelingen.

    Ich gebe mal 4 Punkte (von 10).

  14. Ich habe wieder einen Fehler entdeckt bei im ESC-kompakt-Index landet „Titel“ auf Platz 37 von 39. Steht Titel und nicht The Ride.

  15. Ich gehöre offensichtlich zu den wenigen, die „The Ride“ etwas Positives abgewinnen können. Also ich mag das irgendwie, gerade in Kombination mit der Clubatmosphäre im Musikvideo, das ich gelungen finde. Und durch den Beat fühlt sich das wirklich wie eine wilde Fahrt an. Da stören auch die Textbausteine kaum. Zumindest ich verstehe durch den Akzent kaum etwas (außer vielleicht „Make it alright“). Problematischer ist, dass das Lied vermutlich an der Masse vorbeirauschen wird.
    Nur ist die Fahrt halt nach drei Minuten wieder zu Ende, was natürlich zuallererst am ESC-Regelwerk liegt. Aber doch fühlt es sich so an, als ob man irgendwo zwischen Breslau und Posen auf irgendeiner Landstraße plötzlich und ohne Vorwarnung aus Rafałs getunter Karre rausgeworfen wird und den Rest der Strecke laufen muss.
    Daher wird Polen auch in diesem Jahr vermutlich nicht das Finale erreichen.

  16. Wenn unsere (angemeldete) polnische Putzfrau so langweilig und oberflächlich putzen würde wie RAFAŁ singt, bräuchten wir sie nicht. Tut sie aber nicht. Sie ist goldig ,fleißig, kreativ und unentbehrlich.
    Alles was der Song nicht ist. Kann also nach einem Auftritt weg.

  17. Da frag ich mich doch, was die vier grammy-nominierten schweden gemacht haben, während sie dieses werk zusammengeschustert haben. Und dann noch das peinliche video………meh, das gibt nüscht für polen.
    Ganz schlimm auch sein dünnes und stark aufgetuntes stimmchen….
    Inwieweit ist eigentlich dieses stimme auftunen( ich kenn leider den fachbegriff nicht) beim esc erlaubt?
    Wenn der rafal das richtig live singen muss, wird wenigstens amüsant…

    • Nun gut, in einigen Videoclips klingt die Gesangsstimme „aufgetunt“. In der Tat, das wird noch ziemlich spannend….

      • Das muss normalerweise dann von den Backings, die sonst ja auch immer live singen mussten, abgefangen werden. Insofern fürchte ich da heuer, nachdem die diesmal (und sehr zu befürchten, auch in Zukunft) vom Band kommen dürfen, das Schlimmste, bäh!

  18. Für mich der schlechteste Beitrag im zweiten Semi, ist zu regelrechten Nullnummer mutiert.

    Abgenudelter Schwedensound, den anscheinend sonst niemans wollte und Rafal ist nicht gerade ein Sympathieträger. Als von Retrosound komme ich allerdings durchaus bei anderen Sachen auf meine Kosten.

    Und nein: Ich bin keineswegs im Alicija-Fanclub.

    Ganz klar 0/10 für Polen.

  19. Ach naja, was soll ich sagen? Ich bin bekennender Fan von der Musik aus den 80er Jahren. Allein schon deshalb müßte mir der Song schon gefallen. Und so schlecht finde ich ihn auch gar nicht.
    Leider wirkt Rafal nicht gerade sympathisch auf mich, und ich finde, er kommt auch ein wenig arrogant rüber.

    Nee, ich denke, das wird dieses Jahr nichts mit dem Finale für Polen.

  20. Island 5,5/10
    Griechenland 3,5/10
    Österreich 3/10
    Estland 2,5/10
    Moldau 1/10
    Polen 0/10

    Ab morgen gehen meine Bewertungen deutlich in die Höhe und es bleibt auch fast eine gute Woche so.

      • Was kann denn an Geschmack „unglaubwürdig“ sein? Das ist eine lächerliche Wortwahl. Geschmack ist so oder so und Punkt.
        Und von mir bekommt Frankreich sogar stolze 12 Punkte. 🙂

  21. Für mich ein klassischer Lückenfüller im Semi. Hört man sich an, ist nicht schlecht, vergisst man sofort wieder. Ich persönlich finde das Video schrecklich, der Song ist okay. Rafals Stimme ist mit einer der schlechtesten in diesem Jahrgang. Der Song wird sicherlich im Semi hängen bleiben, würde mich nicht wundern, wenn Polen sogar letzter wird. Von mir gibt es 5 Punkte und Platz 25

      • Der Song von Magdalena war wirklich gut. Aber leider hat sie den Auftritt total versemmelt.
        Ist mir übrigens gerade 2011 besonders aufgefallen, Songs die ich eigentlich mag, wie Estland, UK und eben auch Polen, haben live total enttäuscht. Schade.

      • Hihi, hab es mir gerade nochmal angeschaut, das ist ja gleich eine ganze Massenkarambolage.
        Und am Besten hat mir gefallen, dass die Windmaschine nicht ihre Frisur anpustet, sondern ihren Unterleib, wo so ein Fetzchen dranhängt, das stattdessen rumgepustet wird…

  22. RAFAŁ finden wir im Verlies meiner Burg, wohin er verbannt wurde, weil er Königin Barbara und den Hofstaat durch Langeweile beleidigt hat. Wann auch immer er zu einem seiner Vorträge anhob, schlief die halbe Tafelrunde ein. Mittlerweile hat man im Verlies festgestellt, dass RAFAŁ sich auch gut zum Gewinnen von Geständnissen mit etwas Unterstützung verwenden lässt: Folter durch Langeweile. Nur mithilfe der RAFAŁ-Methode konnte man herausfinden, wo Natalia G. die gestohlenen Süßigkeiten der Königin versteckt hatte. Die gerissene Hofdame hatte nämlich alle Süßigkeiten als männliche Tanzgruppe verpackt. Ich bestrafe RAFAŁ mit 3/12 Punkten.

    • Viel zu viel Aufmerksamkeit für den Pi(s)ser.

      Für ihn würde ich sogar sämtliche abgearbeitete Ochsinnen begnadigen und ihn die gesamte Feldareit ganz alleine machen lassen; und jetzt steht ihm ja noch nicht mal mehr die belarusische Schindmähre als Pflug zur Verfügung.

      • Lach. 🙂
        Für meinem Kommentar weiter unten (nachdem ich mir das Video angeschaut hatte), habe ich überlegt, das Wort ‚Bettnässer‘ zu verwenden, dachte dann aber, dass das vielleicht etwas zu weit geht.

      • Wegen des außerordentlichen Outfits natürlich. Alle anderen sind schreiend davongelaufen, und dann hat sie sich eben auf den verwaisten Thron gesetzt und als Chansonsängerin neu erfunden. 🙂

  23. Ich denke auch, dass The Ride 99%ig ausscheiden wird. Das eine Restprozent Unsicherheit rührt daher, weil ja doch immer mindestens ein belangloser, uninspirierter Song weiterkommt, mit dem fast niemand mehr gerechnet hätte. 🙂 Das könnte diesmal Estland sein – oder eben Polen.

  24. Normalerweise schaue ich mir ja keine Videoclips an, aber nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, habe ich für Polen eine Ausnahme gemacht, weil so viele Komentator*Innen geschrieben haben, dass sie den Sänger im Video unsympathisch finden. Mir hat er vor allem leid getan. Was für ein armes Würstchen. Auf mich wirkt er wie der Sohn eines Drogenhändlers, über den sich alle lustig machen, aber dem man aus Angst vor dem Vater Respekt vorspielt, sobald er vor dem eigenen Club aus dem Auto steigt. Aber solch arme Würtschen ohne Rückgrat oder eigene SUbsatnz sind ja typisch für die kulturelle Entourage von Systemen mit totalitärer Tendenz. Insofern passt der Sänger wie Topf auf Eimer, wenn es darum geht, nicht die Menschen in Polen, sondern die Regierung zu räpresentieren.

  25. Polen ist bisher an mir vorbei gegangen. So ganz so schlecht ist der Song nicht, der Interpret ist mir auch nicht unsympathisch. Aber…aber…aber….es ist so ein Song, der überhaupt nicht hängen bleibt und der für mich im Halbfinale ausscheiden wird. Und falls ich ihn nach 5 Jahren nochmal hören würde, könnte ich mich nicht mehr an ihn erinnern, dass er jemals beim ESC mitgemacht hat.

  26. Das Lied tut nicht weh und wird in der Playlist bei mir auch nicht weitergedrückt, bleibt aber auch nciht sonderlich hängen. Eigentlich sehe ich da auch ein sicheres Semi-Aus, aber es gibt häufig Lieder, wo man sich beim Aufruf der Qualifikanten doch sehr wundert, dass sie es schaffen und ein solches könnte dieses Jahr Polen sein.

  27. Öder Song, der gefühlt eher 3 Stunden dauert. Dazu kommt die extrem unsypathische Ausstrahlung der Sängers. Nee, das wird nix.

  28. Nun gut, „Empires“ war mir letztes Jahr sowas von egal, aber eine junge, talentierte Sängerin wie Alicja so lange zappeln zu lassen, nur um sie kurzerhand durch das famegeile Sendermaskottchen Rafał zu ersetzen, war echt nicht die feinste Art von TVP.
    Dann noch der halbherzige Ansatz, ihm das erstbeste Demo in die Hand zu drücken, dieses ohne große Änderungen als Beitrag einzusenden und ihn für das Musikvideo wie für eine Matrix-Parodie herzurichten: mein letzter Platz in diesem Jahr. Neben Rafałs stimmlicher Begrenztheit ist das größte Problem, dass der Song nie richtig in Fahrt kommt. Die Synthwave-Bassline ist monoton, Rafał singt flach wie die niederländische Landschaft (Erinnert sich jemand an die TV Total-Sendung, als Stefan Raab mittels Flipchart Begriffe wie Amplitude erklärt hat?) – es tut sich überhaupt nichts. Prognose: Platz 15 – 17 im Semi.

  29. Polen ist in meiner ESC Burg auf den Mauern. Der junge Prinz von der östlichen Provinz ist auf die Mauer verbannt worden weil er die Rennkutsche zwar vernünftig abgestellt hat die Pferde aber stehen gelassen hat ohne die Stallburschen zu verständigen. Auf der Mauer steht er aber nur langweilig rum und ist nur mit sich selbst beschäftigt. Wenn er aufgefordert wird etwas zu tun pisst er mit hohem Bogen die Mauer runter.

    Das Lied tut nicht weh aber langweiliger geht es kaum noch. Vllt kann er auf der Bühne mehr zeigen das bleibt abzuwarten aber ich kann mir nicht vorstellen das das fürs Finale reicht. Ich wünsche Polen schon lange endlich mal den Sieg, Beim Debü mit to nie ja hätten sie gewinnen müssen, aber mit so einem Lied wird das nichts sorry

    • @Thilo mit Bobby

      Ich habe Wurzeln in Polen und fände einen ESC in Warschau oder noch besser Krakau auch sehr interessant. Nur habe ich die Befürchtung dass wenn Polen in nächster Zeit den ESC gewinnen würde dass der Contest dann zu einer Art „Propagandasendung“ der PiS verkommen würde,und darauf hätte ich herzlich wenig Lust.

      • Nun das könnte schon sein. Aber so Propagandamässig fand ich jetzt den jESC auch nicht. Ich kann mir schon vorstellen das Polen einen tollen ESC auf die Beine stellt ohne das die PiS großartig mitmischt

      • @Thilo mit Bobby

        Na ja, mit so wenig Elan wie das polnische Fernsehen an den ESC rangeht besteht die „Gefahr“ in den nächsten Jahren eh nicht.

  30. Ach wie ärgerlich, bis zum Refrain ist alles gut, richtig hitverdächtig, aber wie der Song dann billig zum Refrain hoch geht, nee, das vertrag ich einfach nicht. Semi Aus. Leider

  31. Ich war einer der wenigen einsamen Seelen (bisschen Pathos, passt zum aktuellen Musikvideo xD), die „Empires“ letztes Jahr in ihren Top 5 hatten. Großartig! Und deswegen wurde Alicja natürlich völlig zurecht wieder direktnominiert und ich darf jetzt einen Lobkommentar auf ihre 2021er-Bondballade mit Siegpotenzial schreiben… Sekunde, hier stimmt doch irgendwas nicht… 🙁

    Also die Neonfarben sind super! Der Song ist auch nicht komplett verloren für mich. Aber der mutmaßliche Hintergrund der Personalie überzeugt mich absolut nicht und ich möchte mich ebenfalls deutlich für ein Semi-Aus aussprechen…

    6/10 und 29/39.
    2020: 9.5/10 und 4/41. Seufz!

  32. Quark. „The Ride“ ist der mit Abstand beste „80er“-Song im gesamten Feld. Anfangs wurde ich auch nicht richtig warm damit, aber spätestens nach 3-4 Durchgängen hat es dann gezündet. Und dann so richtig. Mittlerweile ist das (nach Kroatien) der meistgehörteste Beitrag des Jahrgangs mit aktuell 60 Durchläufen. 🙂 Klar, musikalisch ist das nichts Neues, was man aber allen neuartigen 80er-Songs vorwerfen kann. Aber gerade die Melodieführung in den Strophen finde ich grandios, seine Stimme ist angenehm und das Video cool. Stimmiges Gesamtpaket, dem es vielleicht ein wenig am Ecken am Ende fehlt, aber so geht es vielen anderen Songs dieses Jahr. Im Augenblick sehe ich Polen leider im Halbfinale kleben, würde mich aber freuen, wenn ich mich dabei irren würde.

    Prognose: Halbfinale 12/17 (50%)
    Meinung: Platz 6/39 (8 Punkte) // könnte sogar bald in meine Top 5 rutschen!

    • @Mariposa
      Na, da hast Du einen Fan gefunden! 😉

      Übrigens noch eine Anmerkung zum Blogtext zum Song & Künstler: Ja, dass Douze Points nicht sonderlich begeistert vom Werk ist, hat man eindeutig herausgelesen.

    • In einem Feld, wo Fyr og Flamme dabei sind, kann das gar nicht der beste 80er-Song sein^^
      Es ist orientiert am zeitgemäß angesagten 80er Retro, aber bevor ich den Song einmal komplett höre, höre ich in Dauerschleife das letzte Album von The Weeknd. Manchmal ist dein Urteil für mich doch rätselhaft

      • Den Song von Fyr og Flamme finde ich hingegen total eintönig und fad. Immerhin singen sie in Dänisch! Aber ich denke, der Song wird in wenigen Tagen eh dran sein, dann kann man das ja ausdiskutieren. 🙂

  33. Kommt ja nicht gut weg der polnische Song. Ich finde es gar nicht so schlimm. Liegt wohl an meinem 80er Faible. Wobei dieser von Dänemark stärker vertreten wird als von Polen. Ich finde es ist eher eine Mischung aus verschiedenen Zeiten. Hat auch was von 90er Pop oder Justin Timberlake B-Seite. Ich ertappe mich wenn der Song im Auto läuft schon dabei das ich gerne etwas lauter mache. Der Groove und die dumpfen Bässe kommen ganz gut. Es gibt wenig Melodiewechsel und der Refrain hebt sich wenig ab. Anspruch nöö, Furchtbar auch nöö, tut nicht weh …Einschätzung, schwierig. Könnte bei guter Show besser laufen als bei den derzeitig verzerrten Bewertungen, die natürlich auch politisch geprägt sind. Das halte ich ganz bewußt mal raus. Gut so, für Polen, sonst sähe es übel aus. Aber der ESC will ja ganz bewußt unpolitisch bleiben, was natürlich nicht immer klappt.

  34. wehmütig denke ich an polen 2014 und kann es kaum fassen,was für einen schrott uns da die polen 2021 anbieten,obwohl sie eine wirklich gute musikszene querbeet haben.
    3 minuten absolute zeitverschwendung.
    wenn das in das finale kommt dann nur mit allerfreundlichster unterstützung von osteuropa!

  35. Also so schlecht wie das der Grossteil hier findet, empfinde ich das überhaupt nicht. Klar, ich bin für 80er-Style immer zu haben und ich hör das neben dem dänisch Beitrag sehr gerne. Ich mag sowohl Beat als auch die recht eingängige Melodie. Gerade in Russland gibt es solche Songs ja momentan zu Hauf – von Dima Bilan, Sergej Lazarev und vielen anderen – ich vermute auch, dass es von den östlichen Ländern hierfür Punkte geben könnte. Ich dreh das gerne mal im Auto auf und habe Freude daran – ausserdem habe ich noch einen Faible für Songs die keiner mag😂 das stachelt mich dann noch zusätzlich an, allerdings ist natürlich Voraussetzung dass mir der Song auch wirklich reinläuft und das tut er😉

  36. „The Ride“ ist nicht schlecht und gefällt mir persönlich, ebenso wie die Songs des Melodifestivalen.
    Einfach, aber gut.
    Im Vergleich mit anderen ESC-Beiträgen in diesem Jahr, wird es aber für Polen sehr sehr knapp werden.
    Ich befürchte auch das Aus im Semi, Da hilft vermutlich auch keine Mega-Show mehr, wenn der Song zwar an sich schön, aber für den ESC zu schwach ist. Selbiges gilt u.a. auch für Slowenien, Portugal, Georgien, Nord-Mazedonien oder Estland.

    • Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Dänemark schafft. Ein bißchen altbacken, aber auf eine angenehme Art. Also, ich drücke die Daumen.🙂

  37. Ich will keine Spaßbremse sein, aber Dänemark kommt definitiv nicht ins Finale. Schlager hat es beim ESC immer schwer und so schön für uns Fans Lieder in Landessprache sind, der Masse wird dänisch nicht zusagen.

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