ESC-Saison 2025: Meine sehr persönlichen Top Ten Highlights (Bye Bye Basel 28)

Erika Vikman – Foto: Instagram @erikavikman

Nach dem deutschen Finale 2024 in Berlin, bei dem sich bekanntlich ISAAK mit „Always on the run“ für das ESC-Finale in Malmö durchsetzen konnte, habe ich auf ESC kompakt erstmals eine Top Ten meiner persönlichen Highlights veröffentlicht.

Weil das viel gelesen wurde und auch weil das Feedback ermutigend war, nahm ich mir vor, sowas ab und zu mal zu machen. Nach Malmö war mir allerdings aus vielerlei Gründen überhaupt nicht danach.

Und da wir – anders als 2024 – von den Proben für den deutschen Vorentscheid 2025 in Köln vom Alles-Bestimmer Stefan Raab ausgesperrt wurden, bot sich auch nach „Chefsache“ kein persönlicher Highlights-Katalog an.

Für die internationale Saison 2025 war das anders. Hier habe ich so viele schöne Eindrücke mitnehmen können, dass ich sogar eine Top Twenty hätte zusammenstellen können. Das Basel-Jahr hat einmal mehr gezeigt, dass der Eurovision Song Contest das schönste Hobby der Welt bleibt.

Dies vorausgeschickt kommt hier – für die, die’s interessiert – meine sehr subjektive Saison Top Ten. Alle anderen, die mein „Fangirlgetue“ (so ein Kommentator über meine Veröffentlichungen etwas übergriffig unter einem meiner früheren Beiträge) nicht so sehr mögen, sollten bitte an dieser Stelle die Lektüre einstellen.

„Der Countdown läuft“ (Leon):

1. Shanghain valot

UMK in Finnland gilt vielen Fans inzwischen als das bessere Melodifestivalen. Zumindest, was den Intervall-Act 2025 angeht, hat die Behauptung eine gewisse Substanz.

UMK hat 2025 eine neue Interpretation des finnischen (Euroviisut-)Klassikers aus 2006 „Shanghain valot“ präsentiert. Das ist ein finnischer ESC-Klassiker, wiewohl in 2006 bekanntlich Lordi den ESC nach Helsinki geholt haben. Aber „Shanghain valot“ (3. Platz bei Euroviisut 2006) wurde in Finnland zu einem Popklassiker, vergleichbar mit Marianne Rosenbergs Fetenklassiker „Er gehört zu mir“ (10. Platz beim deutschen Vorentscheid „Ein Lied für Stockholm“ 1975) hierzulande.

Vortragen wurde „Shanghain valot“ beim UMK 2025 von der Originalinterpretin Annika Eklund gemeinsam mit BESS (UMK 2022), Eini (UMK 2016), Keira (UMK 2023), Laura Voutilainen (ESC 2002) und der finnischen Star-Violinistin Linda Lampenius aka Linda Brava.

Nach diesem Medley hätte man für mich die Saison 2025 auch abschließen können, besser konnte es nicht mehr werden.

Dieser Finnland-Female-Allstar-Mix von (mindestens) vier Generationen von ESC/UMK-Powerfrauen ist die Benchmark, wie man einen Intervall-Act mit ultimativem ESC-Bezug, Style, Qualität, Witz, Sympathie und unaufdringlicher glaubwürdiger politischer Agenda positiv auf die Beine stellt.

2. Erster Euroclub Abend Basel

Mein erster Abend im Euroclub in Basel, w0 u.a. dieses Bild von Marko, Giulia und Max (v.l.n.r.) entstand, war grandios – dank der ESC-kompakt-Leser*innen. Diesem Thema habe ich bereits ein eigenes Bye-Bye-Basel-Stück gewidmet.

3. Käsefondue im Greenroom

Manchmal schafft der ESC ikonische Momente, mit denen zuvor NIEMAND gerechnet hat. So war es auch in Basel, als Hazel Brugger und Erika Vikman im Greenroom Käsefondue probierten. Erika stand Hazel an Schlagfertigkeit und Unverfrorenheit in nichts nach.

Die Guerilla-Comedy-Session ist so witzig und abgedreht, dass sie mich persönlich komplett mit Hazel Brugger versöhnt hat, mit der ich bis zum ESC eher fremdelte. Und Erika ist einfach nur witzig-fantastisch und hat den besten Moment des gesamten zweiten Semis kreiert.

Ihr findet das Käsefondue-Tasting hier etwa bei 2:12. Noch ausgelassener und ausufernder war die Käse-Begegnung in der Generalprobe, den zugehörigen Clip gibt es hier.

4. Erstes Semi in der Provinz

Jeder von uns kennt das: ESC-Termine kollidieren mit anderen gesellschaftlichen oder beruflichen Verpflichtungen. Beim Autor dieser Zeilen war das in der ersten Hälfte der diesjährigen Finalwoche so.

Aber die milieu-übergreifenden und völkerverständigen Momente des ESC sind unergründlich und oft zufällig. In meinem Falle war der erste Semi-Abend am Rande einer beruflichen Tagung im Kreise von Kolleginnen und Kollegen maximal inspirationsstark. Die Clique, die sich dem ESC als Kultur-Ereignis gestellt hat, war am Ende eine großartige Einstimmung auf die drei fantastischen Tage in Basel, die folgten.

5. Paola

Hazel Brugger hin, Hazel Brugger her, there is only one Swiss superwoman: Paola. Beim diesjährigen Finale präsentierte Paola im sogenannten „Switzerland’s Eurovision Legacy“-Medley ihren ESC-Klassiker „Cinéma“ in Französisch und Deutsch. Mit „Cinéma“ belegte sie 1980 in Den Haag einen sehr guten vierten Platz für die Schweiz. Ihre ESC-Premiere feierte Paola bereits 1969.

Paola ist so ikonisch, dass es mir ganz und gar unerklärlich vorkam, dass viele unserer Leser*innen sie gar nicht kannten, als wir in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow nach dem Finale über sie sprachen. Paola gehört zur deutschen TV-Geschichte wie z.B. Dieter Thomas Heck, Iris Berben, Blacky Fuchsberger oder Barbara Schöneberger. Ich hatte das Vergnügen, Paola 2018 beim Bambi zu treffen, als sie die Laudatio für Lilo Pulver hielt, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Charme, Witz, Eloquenz, Empathie, Eleganz, Stil.

6. Birthe Kjær im Dansk Melodi Grand Prix 2025

Es ist nicht das erste Mal, dass Birthe Kjaer der Intervall-Act-Publikumsliebling im Dansk Melodi Grand Prix sein durfte, sie wird dazu seit vier Jahrzehnten regelmäßig eingeladen. Auch 2025 durfte sie wieder ran und hat erneut ihre zum dänischen Volkslied gewordene ESC-Hymne „Vi maler byen rød“ herausragend präsentiert.

Ich liebe es, wenn ESC-Nationen ihre Held*innen auch noch Jahrzehnte nach deren ESC-Teilnahme feiern. Wieso gelingt das der ARD nicht? Stattdessen durfte Nico Santos das deutsche ESC-Finale eröffnen, komplett ohne ESC-Bezug und keine zwei Jahre, nachdem er in einer ARD-Talkshow zu besten gab, dass man mit einer ESC-Teilnahme „nur verlieren“ könne. Peinlich, dass sowas auch noch belohnt wird.

7. ESC kompakt LIVE mit Laureen

Nuša Derenda Vibes beim ESC kompakt LIVE am 17. März 2025: „Feel the energy between you and me“.

Am 17. März 2025 war es das erste Mal, dass Blogchef Benny die jüngste Bloggerin und den ältesten Blogger gemeinsam zum ESC kompakt LIVE eingeladen hatte. Und was soll ich sagen? Wir hatten großen Spaß zu dritt.

„Diese 3er Konstellation funktioniert unfassbar gut, ihr seid richtig toll miteinander, bester Stream der Saison“, formulierte es „addbrain“ in einen Kommentar unter dem LIVE und das trifft es mMn gut.

Witzigerweise sind Laureen und der Autor dieser Zeilen sich noch nie persönlich begegnet, aber das wird sich in Kürze ändern:

Denn Laureen reist an zum 25. Geburtstag des ECG in Hamburg – mit ESC-Bootsfahrt im Hamburger Hafen und gleich drei ESC-Ikonen im Samstag-Abendprogramm (Pasha Parfeni, Alex Panayi und Lou). Es gibt noch Restkarten, dieses Dreamdate solltet Ihr nicht verpassen.

8. Karneval in Köln

Es begab sich, dass Blogchef Benny und der Autor dieser Zeilen den Live-Blog zum „Chefsache“-Finale 2025 aus Köln aus dem Pressezentrum in Hürth für Euch gestalteten.

Parallel fand am gleichen Weekend der Karneval in Köln statt, also der echte. Ich war da noch nie, aber wir beschlossen, uns gegen 2:00 Uhr morgens dieser Grenzerfahrung auszusetzen. Benny war bestens vorbereitet und hatte ein „Arztoutfit“, der Autor dieser Zeilen schmierte sich einfach bunte Streifen auf die Wangen.

Und Benny hatte auch gleich Verbündete. Ein echter Arzt hat nach seiner Nachschicht sein Dienst-Outfit zur Karnevals-„Verkleidung“ umfunktioniert. Einfach das Namensschild überkleben (auch noch medizinisch kompatibel mit einem Pflaster) – und fertig. Dieser Karnevals-Pragmatismus hat mir megagut gefallen.

Noch cooler war der überraschend gute ESC-orientierte Soundtrack der Nacht. Wir waren die meiste Zeit im ExCorner auf der Schaafenstraße. Der Kneipenchef, Barkeeper und DJ Dieter (er)kannte mich als ESC-kompakt-LIVE-YouTuber. Ursprünglich schätzte ich die Erfolgsaussichten, zwischen Karnevalshits auch mal ESC-Songs zu hören, am höchsten ein, wenn ESC-Kumpel Janik (links auf dem Foto) mit seinem gewinnenden Wesen diese Wünsche am Tresen adressiert. Am Ende des Tages hat ExCorner-Chef Dieter MEGA geliefert, in etwa 70 Minuten hörten wir vier Mal (!) „Baller“ und sogar zweimal „Lovers On Mars“ und viele andere ESC-Saisonhits und -Klassiker. Soooo gut! Dieter hat fantastisch aufgelegt und wir sind heute noch dankbar.

9. Shooting mit Abor & Tynna in Hamburg Harvestehude

Es ist eine gute Tradition, dass ESC kompakt mit dem deutschen Act für den internationalen ESC ein exklusives Shooting durchführt. Da wir im Laufe der Zeit sehr viel über den deutschen Beitrag schreiben, wollen wir diese Berichterstattung auch angemessen sympathisch bebildern.

Nach maximal anstrengenden Anforderungskatalogen von Jive Germany (gehören zu Sony) wie unser Fotograf und wir sie selbst bei Hollywood-Stars und populären ESC-Siegern vergleichbar nie erlebt haben, war das Shooting aber ein wunderbares Saison-Highlight, nachdem erstmal der Sony-Behördenkram erledigt und verarbeitet war.

Ich selbst konnte an diesem Tag aus beruflichen Gründen nur begrenzt dabei sein, aber unser souveräner Fotograf Volli hat großartige Bilder realisiert und gut mit Abor & Tynna connected, die an dem Shooting entspannt und lässig mitgewirkt und sich sich viel Zeit genommen haben, wofür wir noch einmal herzlich Danke sagen. Hier steht mehr dazu.

10. From Fall To Spring in Wacken

Foto: RTL / Raab Entertainment / Willi Weber

Aus fadenscheinigen Gründen hat Stefan Raab die Saarland-Rocker From Fall To Spring nicht ins Chefsache-Finale (zu)gelassen. Such a shame.

Drei Mal haben sich From Fall To Spring bereits für das deutsche ESC-Ticket beworben und ihre Stringenz und ihr Engagement hat sie zumindest ins Chefsache-Halbfinale geführt. Dafür wurden sie in der aktuellen Saison gleich mehrfach honoriert. ESC kompakt hat die stimmgewaltigen Zwillinge Philip und Lukas, die die Lead Vocals bei FFTS singen, eingeladen, bei den diesjährigen Reactions mitzumachen. Und die Wacken-Macher haben die New Metal Band zum diesjährigen Festival eingeladen und die Jungs haben geliefert wie man hier bei Magenta-TV noch einmal nachvollziehen kann.

It’s only Rock’n’Roll but I like it.

Damit kennt Ihr meine Saison-Highlights. Als „Rausschmeißer“ folgt noch ein klitzekleines Stück Kritik am NDR bzw. eine Empfehlung an den SWR.

Bitte, liebe ARD-Leute, schaut nach Norwegen! Im vergangenen Jahr, als Schweden die internationale ESC-Community in Malmö empfangen hat, gab es zuvor beim norwegischen Vorentscheid einen mitreißenden Intervall-Act, bei dem norwegische ESC-Stars große schwedische ESC-Song-Klassiker ihres Nachbarlandes interpretiert haben. Mega-nice und mega-sympathisch und eine große Verbeugung guter Nachbarschaft.

Und das schreibe ich nicht allein, weil wir mit den am Schweden-Hommage-Medley beteiligten Bobbysocks aus Norwegen bei Eurovision in Concert in Amsterdam 2015 einen der beschwingtesten „Fangirl-Getue“-ESC-Abend aller Zeiten erlebt haben (Gin-Tonic anybody?).

Vielmehr möchte ich eine Empfehlung aussprechen.

Denn nun waren bzw. sind nacheinander die DACH-Länder Schweiz und Österreich Gastgeber für den ESC. Aber statt dass der NDR bzw. der Auftragsnehmer Stefan Raab in diesem Jahr das Nachbar- und Gastgeberland Schweiz in irgendeiner Form gewürdigt hätten, gab es ein Beliebigkeits-Set bestehend aus Yvonne Catterfeld, Nico Santos und dem unsäglichen „Rambo Zambo“.

Lieber SWR, bitte macht es besser. Macht es wie NRK in Norwegen. Bitte, bitte, bitte würdigt beim deutschen Finale im kommenden Frühjahr in sympathischer Form das Nachbar- und Gastgeberland Österreich mit seiner grandiosen ESC-Geschichte. Das ist nicht schwer und Europa dankt!

In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:



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51 Comments
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4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Paola hat mir da auch viel Freude bereitet. Es ist ganz spannend, wie sich ihr Image geändert hat. Als ich in der Schule war, galt sie als Horror-Promi. Das lag zum einen an Sachen wie dem alptraumhaften Der Teufel und der junge Mann aber auch daran, dass die als schwierig und z!ckig rüber kam. Bei Vicky Leandros war das ähnlich. Beide sehr sympathische und bodenständige Frauen.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
7 Monate zuvor

„Man kann es nicht hörn, man kann es nicht sehn…“ – der Teufel und der junge Mann war doch super! Einzig und allein die Mädels dabei entsprachen dem Nesthäkchen-Klischee und sahen furchtbar aus.

Ich mochte und mag die Musik von Paola. Und der Auftritt beim ESC war mit das Beste, was überhaupt geboten wurde.

Gaby
Gaby
7 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Mag Paola auch sehr, auch als kleines Mädchen, habe sie immer schon sehr bewundert.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Du fand’st bestimmt auch Nicole fesch, ne 😜?

Gaby
Gaby
7 Monate zuvor

Lieber Peter, ich hoffe, Du nimmst diesen zugegebenermassen etwas ungeschickt formulierten Kommentar nicht übel. Ich bin mir sehr sicher, der Kommentator meinte es nicht böse. ich und sehr, sehr viele andere User:innen lesen Deine emotionalen Artikel sehr, sehr gerne. Lass Dich dadurch nicht entmutigen. Es wird immer Leute geben, die damit nichts anfangen können. Die brauchen ja (wie schon erwähnt) Deine schönen Berichte nicht lesen.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Hm, aber der Kommentar von Pinguin 🐧 ist doch nicht verwerflich?

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Geht glaube ich um einen Kommentar unter einem anderen Post.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Okay

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Danke, ja – dabei hatte ich tatsächlich mal was nettes geschrieben!

Gaby
Gaby
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Der betreffende Kommentar war unter einem anderen Artikel. Name wird nicht genannt, um niemanden blosszustellen, aber der Pinguin hat nichts damit zu tun.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor

Schöner Bericht, danke Peter!

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Erst mal Danke @alle für die Klarstellung oben!
OT: Zelenskyy fliegt am Montag nach Washington, dieser Besuch wird zweifellos besser verlaufen als der letzte, Vance ist auch nicht dabei. Dessen Uk-Urlaub ist übrigens Witzigerweise ein Fiasco, er musste u.a. ein Lunch in einem Gastropub canceln, weil das gesamte Personal sich weigerte, reinzukommen, wenn er käme.

Malge1985
Malge1985
7 Monate zuvor
Last edited 7 Monate zuvor by Malge1985
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Mmmm sehr gut, enjoy!

Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor

Manchmal frage ich mich, ob Peter auch Romane schreibt. Alles kommt so gut herüber.

Drei persönliche Höhepunkte dieser Saison, die nur berufsbedingt oder über private Kontakte möglich waren:

  • In einem kleinen Kreis die Jury-Shows sehen.
  • Unerwartet auf Marko Bošnjak treffen. Der (junger) Mann muss man einfach mögen.
  • Einige Proben von C’est La Vie erleben.
Laureen
Editor
7 Monate zuvor

Vielen Dank, lieber Peter, für diese Highlights und ich freue mich sehr auf viele weitere Gespräche im ESC kompakt Live und darüber hinaus. Wir sehen uns in Hamburg!

Festivalknüller
Festivalknüller
7 Monate zuvor

Es ist wohl vergebene Liebesmüh von den Öffentlich-Rechtlichen mehr ESCFanmusik zu erwarten. In ihrer korrekten Ausgewogenheit bedient die ARD alle Unterhaltungsmusikspektren , sogar in einer ESC Sendung. Wo kämen wir denn da hin, wenn die ESC-Fans neben der Vorentscheidung noch mit zusätzlicher ESC-Musik bevorzugt werden.🙄

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Schaffen die Blogger noch die magische 30 bei der Nachlese zum ESC?

Frank D.
Frank D.
7 Monate zuvor

Man wird alt, wenn junge Leute Paola nicht mehr kennen. Ich hatte mal so einen ähnlichen Moment, als ein Neffe von mir mit dem Namen Heidi Kabel absolut nichts anfangen konnte. Und das in Schleswig-Holstein.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Frank D.

Tatsächlich eine Schande, war eine absolute Ikone. Die Statue steht auch blöd, in die Ecke kommt man kaum.

undeuxtrois
undeuxtrois
7 Monate zuvor

Das stimmt, da war ich bei meinem HH-Besuch auch enttäuscht.

Geri
Geri
7 Monate zuvor

Für alle die es interessiert heute ARD Starnacht mit der hier sehr geschätzten Babsi. In der Wachau dann mit Kaleen.
Und Hansa wird wahrscheinlich der neue Chef beim Ö3 Wecker.
Auge zudrücken Matty

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Geri

Danke

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  Geri

Philipp Hansa wird nicht nur der neue Chef beim Ö3 Wecker, sondern hoffentlich auch Moderator beim ESC 2026 in (nach meiner subjektiven Einschätzung) Wien. 😀

Geri
Geri
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Er muss dann aber immer schon um 0300 Uhr aufstehen beim Wecker.
Ob sich das ausgeht?

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  Geri

Ich spiele jetzt Mal den Spießer und antworte darauf, dass Philipp Hansa dann halt etwas Anständiges hätte lernen müssen. 😀

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

Wenn meine Favoritin Erika schon nicht gewinnen konnte, freue ich mich, dass sie eine wesentliche Rolle bei meinem Lieblingmoment des diesjährigen ESC spielen durfte…und dass Peter das amüsante Ereignis nochmal gewürdigt hat.

Nilou
Nilou
7 Monate zuvor

Diese Saison war meine erste vollständige ESC-Erfahrung, das heißt von der Gewinnerbekanntgabe der Schweiz in Malmö bis hin zu dem Siegerauftritt von Österreich in diesem Jahr, also ein ganzes ESC-Jahr inklusive VE-Saison und Off-Saison.

Das war eine wirklich wunderbare Erfahrung und ich habe so das Gefühl, dass kein Jahr so sein kann wie das erste vollständige ESC-Jahr Diese besondere Erfahrung, jedes Lied vom VE bis zum Liveauftritt beim ESC zu begleiten ist mit nichts vergleichbar. Ich bin so froh, dass ich den Weg zu dieser kleinen ESC-Nische gefunden haben, es ist tatsächlich wie Peter treffend oben gesagt hat, eines, wenn nicht „das“ beste Hobby, das man haben kann. 😊🎶

Nun wollte ich auch nochmal meine Highlights der Saison teilen
(VE-Saison+ESC-Saison) :

Second Chance Contest und Patenschaft für Tepat

—> Man kann natürlich streiten, ob der SCC noch zu der diesjährigen Saison gehört, aber da die teilnehmenden Songs klar zur VE-Zeit gehören, lasse ich es mal gelten.
Und meine Begeisterung, meinen Lieblingsbeitrag als Patensong erhalten zu haben, hat auch noch kein bisschen nachgelassen. 🤩 Auch wenn die Reise wahrscheinlich für mich ziemlich kurz war, der SCC geht ja immer noch bis Dezember und es gibt noch so viel, das vor uns liegt.

Liveblog zum Finale des Festivali i Këngës und Shkodras Überraschungssieg

—> Ganz klar einer der schönsten VE-Erfahrungen und zusammen mit Montesong ein spannender Auftakt zur NF-Saison. Die große Beteiligung im Chat sowie die kollektiven Begeisterungsstürme, als die Wahl auf „Zjerm“ fiel, machte es für mich zu einem der persönlichen Meilensteine. Aber das gilt eigentlich für eine Vielzahl an Vorentscheiden, Vidbir zum Beispiel war auch sehr emotional für mich.

Pre-Party-Besuch in Amsterdam

—> Vermutlich DAS Highlight der Highlights überhaupt. Von den euphorischen Fans, die ich das erste Mal alle versammelt in einer Halle sah, bis hin zu den energiegeladenen Auftritten all jener Künstler, die die Saison so besonders gemacht haben. Rundherum ergab das einfach die perfekte ESC-Erfahrung. So ist es auch nicht überraschend, dass ein erneuter Besuch im nächsten Jahr auch schon in Planung ist…

Und zu guter Letzt selbstverständlich noch der Contest selbst, inklusive der Proben und den ikonischen Momenten, deren Absurdität man sich nicht hätte ausdenken hätte können. Ich denke da z.B. an Gabys Kommentare mit dem Verwechseln von Hunden und Katzen beim Staging von „Laika Party“, die liebevollen Interval-Acts in den Semis und im Finale sowie der Zusammenhalt der Acts im Greenroom. Die Liste könnte noch unendlich weitergehen, von den Pre-Party-Auftritten Mirianas mit dem Hüpfbällen und den anderen Acts des Jahrgangs bis zu dem unangefochtenen Star der Saison, auch Lumo genannt, der mich besser unterhalten hat als so mancher Spaßbeitrag dieses Jahr.

Aber da der Kommentar sowieso schon gigantische Ausmaße erreicht hat, belasse ich es einfach dabei und fiebere mit einem Lächeln im Gesicht dem 1. September entgegen. Möge das nächste Jahr ähnlich fantastisch und überraschend sein wie dieses. 🥰😇🎵

Rusty
Mitglied
Rusty
7 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Nilou, es ist toll, dass du hier bist, in unserer kleinen und wie ich finde besonderen
ESC Nische 🙂😍. Du bringst es immer auf den Punkt, ich lese deine Beiträge sehr gerne. Ich hoffe , wir erleben noch ganz viele ESC Jahre gemeinsam und teilen unsere Highlights 🙂.

Nilou
Nilou
7 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Oh, so nette Worte von dir, danke von Herzen. 🤗 Meine etwas ausschweifenden Beiträge können ja schon mal etwas lang ausfallen, aber wenn ich eben ein einmal ein Thema gefunden habe, dann gibt es kein Halten mehr.
Umso schöner ist es ja, dass hier auch genauso verrückte ESC-Fans wie ich schreiben und dann auch noch so nett sind wie du. Da will man gerne noch weitere Jahre das ESC-Abenteuer gemeinsam bestreiten und das macht ja auch die Magie des ESCs aus, dass unterschiedlichste Charaktere zusammen kommen und sich austauschen, ob es jetzt Musik ist oder die Meinung zu einem bestimmten Song.

Insofern würde ich sagen: Das ist erst der Anfang und ich hoffe auch, dass noch viele weitere schöne Jahre folgen werden. ☺️

undeuxtrois
undeuxtrois
7 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Ich lese die Nilou-Kommentare auch sehr gern. 🙂

marcelK
marcelK
7 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Da kann ich dir nur zustimmen war für mich auch die erste vollständige Saison.

Nilou
Nilou
7 Monate zuvor
Reply to  marcelK

Das erste Mal wird wohl immer etwas Besonderes bleiben schätze ich.
Ich könnte mich aber jetzt auch schon nicht doller auf den Beginn der neuen Saison freuen. Es wird Zeit für Runde 2 des ESC-Games für uns würde ich sagen… 😎😇

marcelK
marcelK
7 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Ich freu mich schon jetzt auf die neue Saison aber bis dahin haben wir ja den SCC

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Hoffen wir das Deine erste Saison nicht die letzte war 😉. Na ja so schlimm wird es nicht kommen. Aber der ESC steckt schon etwas in der Krise. Malmö 2024 war eine Katastrophe. Und 2025 im Nachgang auch nicht schön. Einige Teilnehmer sind sehr unzufrieden und überlegen sich zurückzuziehen. Viele Fragen sind offen. Die Herangehensweise der EBU zu dieser Problematik ist schon fragwürdig. Seit Basel sind schon 3 Monate vergangen. Man könnte meinen genug Zeit um offene Fragen zu klären.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Und nächstes Jahr hat auch das Potenzial, furchtbar zu werden, wenn die Zwidernigl den ESC von Innsbruck klauen sollten.

CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
7 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Das zweite Jahr wird bestimmt auch toll, Nilou!
Schöner Kommentar, erinnert mich daran, wie ich das erste Jahr die VEs verfolgt habe. 😊

Nilou
Nilou
7 Monate zuvor

Wer weiß, vielleicht lese ich ja irgendwann auch mal einen Kommentar von einem neueren Fan, der mich dann an den Beginn meiner ESC-Leidenschaft erinnert. Aber dafür müssen erstmal noch einige Vorentscheide und SCCs vergehen, damit ich von so etwas sprechen könnte. 😅🤗

Rusty
Mitglied
Rusty
7 Monate zuvor

Peter, ich liebe deine Beiträge 🤩. Da gibt es immer was zum schmunzeln, Anekdoten und klasse Videos. Danke dafür🤗.

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Ja! Mehr davon🥳

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Danke, Peter, für diesen Beitrag. Ich freue mich immer sehr über Deine persönlichen Betrachtungen, die jedes Mal wirklich unterhaltsam und interessant sind.

CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
7 Monate zuvor

Lieber Peter,

Du hast sooo recht… ESC ist das schönste Hobby der Welt!

Ansonsten: „Lass die Leute reden…“ haben auch schon „Die Ärzte“ festgestellt.
„Fangirl“ zu sein ist glaube ich unabhängig vom Geschlecht nicht die schlechteste Alternative! 😊

Da ich leider nicht zu VE und Pre-Partys gereist bin, beschränken sich meine Top 5 auf Basel:

1. Missglücktes Crowdsurfing von Hazel in der Probe zum Semi 2: da ging es nicht wirklich von der Stelle… 😂
2. Island im Finale (ja, das ist mein Guilty Pleasure)
3. Finale live im Stadion
4. Tommy Cash im Meet & Greet
5. Käsefondue von Hazel und Erika

Und sehr viel Ovomaltine-Süßigkeiten in Basel…

MarcelK
MarcelK
7 Monate zuvor

Danke Peter! Wieder einmal ein wunderbar geschriebener Bericht von dir!

Raelfkes
Raelfkes
7 Monate zuvor

Lieber Peter, tolle Highlights und besonders deine Worte an den SWR einfach nur top. Conchita ist doch eh ständig dabei und Abor&Tynna als deutscher Act aus Österreich, da dürfte doch etwas machbar sein hinsichtlich Würdigung des Gastgeberlandes 2026. Und mit „Vestehen Sie Spaß…“ betreibt der SWR ja auch das Erbe von Paola‘s Mann Kurt Felix. Also dürfte auch eine rückblickende Hommage an das Gastgeberland 2025 möglich sein. Und beim diesjährigen Jubiläum zum SWR 3 New Pop Festival darf Michael Schulte auftreten, wie übrigens auch Abor&Tynna. Vielleicht erfahren wir ja rund um diese Auftritte mehr zur neuen ESC Saison in Deutschland?!?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Danke, Peter, das war eine sehr schöne Lektüre am Ende eines sehr anstrengenden Wochenendes.

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Heute um 13 Uhr soll ein neues Logo von der EBU für den ESC vorgestellt werden:

https://www.instagram.com/p/DNfSpQ-tWbv/?igsh=NmEyNjhtajA0YTY1

Der Delegationsleiter Litauens, Audrius Giržadas, hat das angedeutet.

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Nächstes Jahr werden nach dem ESC zehn Finalisten auf Tour durch zehn Hauptstädte gehen:

https://www.instagram.com/p/DNfWCIBNOMI/?igsh=MTZyMG0xYjAxMXhweA==

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Da Peter den finnischen ESC-Vorentscheid UMK in seinem Best-Of erwähnt, gibt es dazu auch eine Neuigkeit. Katri Helena, die 1979 und 1993 am ESC teilnahm, hat sich in den künstlerischen Ruhestand verabschiedet:

https://eurovoix.com/2025/08/18/finland-katri-helena-retires-from-music-industry/

Vor 60 Jahren nahm sie erstmals am Vorentscheid Euroviisukarsinta teil und wurde Dritte. Danach trat sie 1969, 1972 und 1978 teil und wurde Zweite. Zum Abschied gab sie ein Konzert im Olympiastadion in Helsinki.

Teufelchen
Teufelchen
7 Monate zuvor

Der SWR wird vielleicht etwas anders machen, aber nicht besser.
Peter hat Recht mit seiner Kritik.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
7 Monate zuvor

Ich glaube, zu Nico Santos hatte Stefan Raab noch einen guten Draht, er hat ja auch 2020 den ersten #FreeESC gewonnen, zwar mit einem eher lahmen Song, aber vor allem auch dank der Ein-Mann/Frau-Jurys – wäre es nach dem Publikum der DACH-Länder gegangen, hätte der Astronaut gewonnen, also Max Mutzke – der war auch dabei, aber nicht im Finale.

Und deiner Hoffnung schließe ich mich an: Der SWR muss es besser machen als der NDR. Bislang haben wir aber noch nicht viel gehört, aber das muss ja nichts heißen…

undeuxtrois
undeuxtrois
7 Monate zuvor

Paola und Birthe … oh ja, großartig! 😀