
Mit unserem heutigen Songcheck starten wir offiziell ins zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2024. Nachdem alle Beiträge des ersten Semis abgehakt sind, geht es mit Besa aus Albanien weiter. Die Sängerin konnte sich bereits im Dezember das ESC-Ticket beim Vorentscheid Festivali i Këngës 62 sichern. Seitdem hat sich an ihrem Beitrag für Malmö allerdings einiges geändert. Doch hilft ein (mittlerweile traditioneller) albanischer Revamp erneut dabei, dass es das Land ins ESC-Finale schafft?
Mit vollem Namen heißt die diesjährige Vertreterin Albaniens Besa Kokëdhima und stammt aus der südalbanischen Stadt Fier. Sie lebte zeitweise in Großbritannien, von wo aus sie an ihrer Karriere feilte. 2008 kam dann der Durchbruch in der Heimat Albanien: Besa konnte die Castingshow Top Fest gewinnen. Was die wenigsten wissen: Besa wollte daraufhin zum ESC und nahm deshalb – kurioserweise – am rumänischen Vorentscheid 2009 teil. Gewinnen konnte sie diesen zwar nicht, aber ihre Karriere in Albanien nahm weiter Fahrt auf. Über die Jahre landete sie zahlreiche große Hits.
Jetzt, im Alter von 37 Jahren, darf Besa endlich zum ESC und startet für Albanien auf Startposition 2 im zweiten Halbfinale. Im Vorentscheid Festivali i Këngës, der wie üblich zur Weihnachtszeit stattfand, hat Besa das ESC-Ticket gelöst. Allerdings nur, weil es dort mittlerweile eine eigene Televoting-Abstimmung über die ESC-Vertretung gibt. Dieses konnte Besa gewinnen, während Sänger Mal Retkoceri die Jury überzeugte und zum eigentlichen Festival-Sieger erklärt wurde.
Das Lied
Während Besa „Zemrën n’dorë“ im Vorentscheid noch auf Albanisch singen musste, ließ sie wenig später verlauten, dass die Nummer ursprünglich einen englischen Text hatte. Demnach spielte sie bereits früh mit dem Gedanken, auch beim ESC auf Englisch zu singen. Obwohl ihre Fans sie baten, den Song in albanischer Sprache zu belassen, hat sich Besa dagegen entschieden. Der Revamp hat die Nummer somit nicht nur produktionstechnisch verändert, sondern auch sprachlich. Beim ESC wird die Sängerin ihren Song unter dem Titel „TiTAN“ für Albanien präsentieren. Neben Besa selbst haben an dem Lied Alias Lj, Gia Koka, die auch für den Text verantwortlich ist, und Kledi Bahiti mitgeschrieben.
Ob Besa am Text des Songs doch noch etwas ändert, ist unklar. Laut neuesten Gerüchten soll sie nun doch überlegen, albanische Textzeilen hinzuzufügen. Inhaltlich geht es darum, immer wieder aufzustehen, sich selbst zu motivieren und den Glauben an sich niemals zu verlieren. Besa besingt eine Person, die ihr schaden will und nicht an sie glaubt. Sie hingegen lässt sich nicht unterkriegen und bleibt stark. Im Musikvideo sieht man die albanische Vertreterin in mehreren eleganten, stylishen Outfits, die ihr inneres Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringen.
Durch den Revamp bekam der albanische ESC-Beitrag 2024 auch eine deutlich modernere Produktion, die vollendeter klingt, als die bisherige Version. Zudem ändert sich die Nummer in den drei Minuten stilistisch mehrmals. Während „TiTAN“ als ruhige Ballade beginnt, setzt schnell ein Beat ein und Besas Sprechgesang versetzt den Song ins R&B-Genre. Gegen Ende gibt es zudem einen funkigen Disco-Vibe, der den Beitrag überraschend abrundet. Es wird also spannend zu sehen, wie das albanische Team eine so vielfältige Nummer auf die große Live-Bühne bringen wird.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 4,5/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 2,5/5 Punkten
Benny: Schade, dass „TITAN“ nicht mehr auf Albanisch ist. Ansonsten finde ich den Song aber durchaus interessant und mag, wie wandelbar Besa sich in dem Song zeigt, etwa durch den Rap-Part. Eine grandiose Stimme hat sie ja auch. Ich habe eine Weile gebraucht, aber mittlerweile gefällt mir Albanien ganz gut. 6 Punkte
Berenike: Ich werde der schönen Sprachmelodie von „A ke ti“ immer nachtrauern; schade, dass sie das Lied nicht auf Albanisch gelassen haben. Die neue Version weist einen schönen Spannungsbogen auf, und Besa vermittelt den selbstbewussten Inhalt des Texts auch gut mit ihrer Stimme. Trotzdem bedaure ich, dass der Song jetzt von überall her sein könnte, sehr glatt wirkt und nicht mehr die landestypischen Elemente der Ausgangsversion aufweist. 5 Punkte
Douze Points: Sehr moderner Midtempo-Song, der mir bis auf die angerappte zweite Strophe ziemlich gut gefällt. Dennoch finde ich es schade, dass die so wandelbare Besa hier nicht noch kraftvoller und auffälliger in Erscheinung tritt. So ist es für mich eher halbgar. 7 Punkte
Flo: „TiTAN“ ist weder richtig Ballade noch Uptempo – und das macht es irgendwie schwierig, den Song einzuordnen. Durch den Revamp ist die Produktion nochmal moderner und der Übergang in den Rappart etwas runder geworden. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, mehrere Songs in einem zu bekommen, insbesondere der Diskopop-Umschwung ganz zum Ende wirkt irgendwie unplatziert. 4 Punkte
Manu: Dass Albanien auch in diesem Jahr den ausgewählten Beitrag überarbeiten würde, verwunderte wohl niemanden wirklich. Herausgekommen ist nun das englischsprachige Poplied „TiTAN“ mit folkloristischen Einflüssen, das kaum noch an das Original erinnert. Auch der vorher vorhandene kantige Rapteil wurde gnadenlos gestrichen. Gerade in der 2. Strophe/Refrain plätschert das Lied nun aber für mein Empfinden leider uninspiriert und mäßig produziert dahin und nimmt erst in den letzten 30 Sekunden an Fahrt auf. Für mich zu spät: im Revamp nur noch schwache 3 Punkte.
Max: Anders als das Fandom finde ich den albanischen Revamp in diesem Jahr gar nicht so schlecht. Ich vermisse auch nicht den fehlenden Rap-Part. Dennoch packt mich der Song nicht wirklich, mir fehlt hier das gewisse Etwas. Dennoch kein schlechter Beitrag für mich. So langsam könnte sich Albanien jedoch wieder etwas mehr trauen… 5 Punkte
Peter: „TiTAN“ ist ein guter Beleg dafür, wie viel ein Revamp bewegen kann. Der Song hat zwei USPs: Erstens hat Besa eine starke Stimme und gleichzeitig eine starke Ausstrahlung. Und zweitens passiert hier im letzten Drittel nochmal eine Menge, sowohl was die hymnische Bridge betrifft, als auch in Bezug auf das tanzbare Outro. Auch noch sehr cool, aber nicht so relevant für Malmö: Das offizielle Musikvideo hat eleganten und eindringlichen Style. Das alles zusammen rettet einen (leicht besser als) mittelmäßigen Song und lässt mich zu 7 Punkten greifen.
Rick: Mir gefällt die deutlich modernere Produktion des Revamps besser als die Ursprungs-Version und auch der „Rap“-Part klingt weiterhin gut. Ich gehöre aber zu den vielen Fans, die nicht ganz verstehen können, warum Besa den Song unbedingt auf Englisch performen will – einige Stellen waren im Albanischen nämlich stärker. Umso besser finde ich es, dass Besa nicht so überdramatisiert leidet beim Singen, denn das hat man aus Albanien schon oft genug gehört. Der letzte (Disco-angehauchte) Teil des Songs ist sehr cool. 6 Punkte
Gesamtpunktzahl: 43/96 Punkte
Beim ESC-kompakt-Index landet „TITAN“ auf Platz 37 von 37.
Wie schneidet der albanische Beitrag "TITAN" von BESA ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (64%, 335 Votes)
- Platz 21-26 (16%, 84 Votes)
- Platz 16-20 (14%, 71 Votes)
- Platz 11-15 (3%, 18 Votes)
- Platz 6-10 (2%, 10 Votes)
- Top 5 (1%, 6 Votes)
Total Voters: 524
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
(14) Portugal: „Grito“ von iolanda
(15) Slowenien: „Veronika“ von Raiven
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Wird wohl im Halbfinale hängen bleiben , das ist dieses Jahr nichts Albanien.
Der Song aus dem letzten Jahr war so viel besser.
Mit dem Song bin ich nie warm geworden. Weder vor noch nach dem Revamp. Für mich war das sehr überraschend das Albanien den Song nach Malmö geschickt hat
Mir hat der song beim fik auf anhieb gut gefallen und war einer meiner favs. Der revamp hat dem song aber soviel an authenzität genommen, dass er mir jetzt überhaupt nicht mehr gefällt. Schade und wahrscheinlich hf-aus……..wenn sie nicht durch die im 2.hf reichlich vorhandene diaspora gerettet wird.
21/37 mit 5 Punkten, kein Finale
5punkte,aber eine wahnsinnige Steigerung nach dem Revamp
Ich habe schon Besa Sieg im FiK nicht verstanden und bin immer noch nicht angetan. Titan klingt wie radiotaugliche Stangenware und wird mMn auch genretypisch beim ESC abschließen, um nicht zu sagen: Das wird nix.
Könnte sogar tatsächlich ins Finale kommen, ich wundere mich jedes Jahr aufs Neue, dass Albanien sich beinahe immer qualifiziert. Wird dort aber vermutlich wieder nur einen der hinteren Plätze belegen, eine starke Stimme reicht noch lange nicht aus, um wirklich vorne mitzuspielen.
Von mir aus kann es aber gerne im Halbfinale hängen bleiben. Albanien ist vermutlich das ESC-Land, das ich am wenigsten mag. (Und damit meine ich nur die Beiträge, nicht das Land an sich oder die Leute! Bitte nicht falsch verstehen.)
So toll ich es finde, dass die albanischen Zuschauer auch endlich in die Entscheidung mit einbezogen werden – die beste Wahl haben sie m.E. weder 2023 noch dieses Jahr getroffen. Aber diese Fehlrgriffe kennen wir ja auch aus Deutschland, warum soll’s der albanischen Zuschauerschaft anders gehen 🙂
Das tut beim Hören nicht weh, hinterlässt aber auch keinen bleibenden Eindruck. Viel Glück!
Mir gefiel es vor dem Revamp und auf albanisch besser.
Nun mein Platz 14 von 37 (7/10)
Tipp: 10. im zweiten Semi und 24. im Finale (selbstverständlich vor Deutschland, welches letzter wird und Island).
Leider ist das Lied ein wenig halbgar, es gefällt mir aber trotzdem noch halbwegs. Für den Auftritt von Besa ist wohl mit allem zu rechnen… allerdings sollte sie es lieber nicht übertreiben, ansonsten befürchte ich den Ronela-Effekt. Manchmal ist weniger auch mehr, selbst beim ESC.
Hoffentlich sieht sie an den Lippen und rund ums Dekelloleté nicht zu frisch aufgepumpt aus, wenn sie in Malmö die Bühne betritt … Eine Freundin von mir ist fest davon überzeugt, dass es bei Besa irgendwo ein Ventil gibt, an dem man eine Luftpumpe ansetzten kann.
😂 Ja, die gute Besa hat wirklich echte Schlauchbootqualitäten…
Huch, was ist denn das für ein schlimmer Tippfehler: Dekolleté … LOL
Das kommt vom Multitasking. Das konnte ich noch nie besonders gut.
Dekelloleté wäre doch ein super Drag-Name!
🤣
Wenn man die Buchstaben durcheinander wirft, könnte vielleicht auch Toilettendeckel dabei rauskommen.
Kein Problem….
Besa hat bereits angekündigt, dass sie (genauso wie Raiven) mit Balletttänzern auf der Bühne stehen wird.
Ach Albanien. Same procedure as every year….Früh veröffentlicht – Landessprache – wehleidige Dramaqueen – aber eigentlich ganz nice – schnell vergessen – Revamp – Lost in Langeweile , Platz 26/43 4/12
OT
TikTok ist erneut Sponsor des ESC. 😩
Dann werdet ihr Blogger vermutlich es wieder schwer haben in der ersten Probenwoche…
https://eurovision.tv/story/tiktok-returns-official-entertainment-partner-eurovision-song-contest-2024
Brrr!
Gar nicht mein Fall.
OT:
In der ESC-WOCHE wird es wieder die Serie ,,Alles Eurovision“ geben. Und moderiert wird das ganze von Alina Stiegler und Consi.
https://www.eurovision.de/news/ESC-2024-Alles-Eurovision-mit-Alina-Stiegler-und-Consi-live-aus-Malmoe,alleseurovision164.html
Damit ist nach meinem Bauchgefühl eigentlich klar, dass Consi kein Nachfolger von Peter Urban wird. An eine parallele Tätigkeit, also neben dem Posten des ESC-Kommentators (m/w/d) daneben noch einen anderen Job zu machen – wäre sicherlich möglich, ist aber unter’m Strich doch eher anstrengend.
Deswegen stellt sich für mich jetzt wirklich die Frage: Wer wird ESC-Kommentator (m/w/d) ?
Auch wenn ich zu 100 % ein Alexander Bommes und Caroline Kebekus Befürworter als Duo bin, hätte ich mit Consi durchaus gut leben können. Ich bin wirklich kein Pessimist. Aber ich befürchte jetzt eher etwas Schlimmeres.
Naja, sie Senden ja nicht „Alles“ zu den Finaltagen, sondern immer einen Tag davor und jeweils am Sonntag danach. Reicht das als nebenbei-Vorbereitung für den Kommentar? Es steht ja noch ein Redakteur daneben und der Kommentator ist nie allein im Kommentatorenstübchen. Solange man nicht die selben Texte zu den Halbfinals Postkarten abspult wie zu den Finals, wie man das bei Urban öfters gemerkt hatte.
Caro und ESC ? Ich mag sie gerne, aber das kann ich mir nicht so ganz vorstellen….
Einer meiner Favoriten, die es wahrscheinlich nicht durchs Semi schaffen werden 🥲 aber vielleicht überzeugt Besa live mit der Inszenierung doch genug Anrufer? Falls sie es schafft wird es leider nur 20 bis 25 (26 ist schon reserviert) werden, wie immer bei Albanien 🥲
Diese Art von Songs hatten wir gefühlt schon 1000mal. Überrascht und überzeugt nicht. Meine Einschätzung: Halbfinale ist leider schon Schluß.
Offtopic: Wie es aussieht, werden auch dieses Jahr wieder viele Inhalte und Proben-Clips hinter der TikTok-Schranke verschwinden. Man hat heute Vormittag TikTok wieder als offiziellen „Entertainment-Partner“ für 2024 verkündet:
https://eurovision.tv/story/tiktok-returns-official-entertainment-partner-eurovision-song-contest-2024
Bad news!
Off Topic:
Die Quoten fürs Halbfinale stehen.
Albanien wäre nicht im Finale.
Überraschend ist aber das Portugal im Finale stehen würde und Irland nicht.
https://eurovisionworld.com/odds/eurovision-semi-final-1
Na, die Quoten werden sich noch einnorden. Im Moment kann ich das noch nicht so glauben, was ich da speziell fürs erste Semi sehe. Im zweiten sieht es besser aus, aber Dänemark sollte man da noch nicht abschreiben.
Ich könnte weitestgehend damit leben, wenn es so kommen würde…..
Mein derzeitiger Tipp ist identisch, nur die Reihenfolge etwas anders.
Irlad sehe ich auch nicht drin.
Portugal wird wohl noch fallen.
Sind ja auch nur hauchdünn drinn.
Schwach, einfach schwach finde ich Albanien dieses Jahr. Der Revamp hat es nicht besser gemacht, sondern noch schlechter. Warum in Albanisch, wir können auch in Englisch. Das schreit nach einen Aus im Semi, das wird durch Griechenland und der Schweiz platt gemacht.
01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
12.Serbien🇷🇸
15.Slowenien🇸🇮
16.Portugal🇵🇹
18.Aserbaidschan🇦🇿
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
29.Zypern🇨🇾
31.Finnland🇫🇮
32.Albanien🇦🇱
33.Luxemburg🇱🇺
36.Moldova🇲🇩
Das diesjährige Lied aus Albanien finde ich ehrlich gesagt ziemlich langweilig. „Zemrën n’dorë“ fand ich ehrlich gesagt schon nicht besonders gut, aber durchs Revamp ist der Beitrag verschlimmbessert worden, da er auf albanisch einfach schöner und kraftvoller war.
Ich gehe davon aus, dass wir Besa im Finale nicht wiedersehen und -hören werden und falls doch, dann nur, weil die albanische Disapora kräftig abstimmt.
Die Bewertung meiner Mama: Sie kann nichts Negatives sagen und findet „Titan“ ganz okay, kennt allerdings die albanische Usprungsversion auch nicht.
Ich bin sehr enttäuscht von diesem albanischen Revamp, der Song klang meiner Meinung nach auf Albanisch viel besser, TiTAN gibt mir überhaupt nichts, plätschert so vor sich hin und erinnert mich auch sehr an das, was Albanien bereits 2020 aus Shaj* gemacht hat, das zu Fall From The Sky wurde. Ich bin einfach kein Fan davon, einer so schönen Landessprache nachträglich das Englisch-Treatment zu verpassen. So richtig wohl fühle ich mich damit zwar nicht, aber Besa belegt somit dieses Jahr tatsächlich Platz 37 von 37 in meinem persönlichen Ranking, mal sehen ob sie live mit der Bühnenshow, die immerhin von Fredrik Rydman, dem Mann hinter den Inszenierungen von Cha Cha Cha, Heroes oder dieses Jahr auch The Code, noch den einen oder anderen Platz gut machen kann.
*An dieser Stelle möchte ich nochmal Shaj mit euch teilen 😁
Shaj, love it, übrigens in beiden Versionen🙂
Ja geht mir genauso, wobei das English noch auszuhalten wäre, wenn wenigstens die Musik dazu passen würde…
Aber dann kommen sie immer mit den ausgelutschtesten Beats und die tollen Melodien verpuffen total… Die verstehen selber nicht welche Elemente diese Songs stark machen. Hat mich bei Shaj echt verrückt gemacht
Ich heule ja an dieser Stelle Jahr für Jahr dem Zahnarzt hinterher. Dieses Jahr heule ich tatsächlich dann mal ein bisschen leiser als sonst. Den Beitrag finde ich nämlich gar nicht mal so schlecht. Ob er ins Finale kommt? Denke schon. Aber was heißt das schon? Albanien versaut mir jedes Jahr den Semi-Tipp, das letzte Mal richtig lag ich -tadaaa! – 2018. Ist auch in diesem Jahr wieder auf der Grenze. Ich denke aber, sie schafft es.
Letztes Jahr habe ich mich sehr gewundert, dass so viele Leute Albanien nicht im Finale gesehen haben, Für mich war die Finalqualifikation klar wie Kloßbrühe.
Ich hatte das auch auf der Rechnung.
Mir gefällt die Melodie im Refrain eigentlich sehr und Besa singt das auch gut, aber leider hat man sich beim Revamp für den Weg von 2016, 2017 und 2020 entschieden und am Ende ist eine total flache Pop-Produktion dabei rausgekommen. Dazu noch der Rapteil, der mir ohnehin schon nicht gefallen hat.
Stand jetzt halte ich den Song für musikalisch zu schwach, um weiterzukommen, aber die Zusammensetzung des Semis ist ganz gut für Albanien und die Performance könnte auch spektakulär werden, von daher will ich nichts ausschließen.
Gesamt: 27/37
Semi: 10/16
Tipp: Halbfinal-Aus
Wirklich sehr schade, dass Besa den Song auf Englisch singt, so geht doch sehr viel an Charme verloren.
Es wird wohl eng mit dem Finale für Albanien, fürchte ich.
Wie immer gilt: Singt Albanien auf Englisch, fliegen sie im Semi raus (Ausnahme: 2015). Wobei diesen Song vermutlich auch die Landessprache nicht mehr gerettet hätte.
Definitiv nicht !
Das sehe ich aber ganz anders 🙂
Ein bisschen klingts ja wie Beyoncé für Arme aber trotzdem kann ich der Nummer was abgewinnen. Mit dem Finaleinzug wirds schwierig, aber nichts ist unmöglich, wenn Besa sich auf das Lied und den Gesang und weniger auf die Präsentation von Äußerlichkeiten konzentriert. Startplatz 2 ist leider denkbar ungünstig – das könnte der entscheidende Nachteil sein.
01. Litauen 01. Albanien
02. Kroatien
03. Serbien
04. Portugal
05. Australien
06. Luxemburg
07. Island
08. Polen
09. Irland
10. Moldau
11. Zypern
12. Aserbaidschan
13. Slowenien
14. Ukraine
15. Finnland
Mir gefällt der Beitrag nicht. Das Lied empfinde ich als langweilig. Und so zusammengeschustert. Kein roter Faden begleitet die Komposition und die Interpretin ist mir auch zu „drüber“.
Nun denn… Auf geht es mit dem zweiten Semi.
Albanien hat zwar auf dem Papier Losglück, ich tippe dennoch auf Semiaus.
Mochte ich schon im Original nicht besonders, jetzt klingt es wie ein x-beliebiger Poptitel aus den USA. Zudem ist mir Dame irgendwie unsympathisch.
Die landestypischen Beiträge aus dem Land haben mir allesamt besser gefallen.
Diesmal gibt es von mir lediglich 3 von 12 Punkten für die Shkipetaren
Und mir sind immer die biederen deutschen Fans unsympathisch
Ich fühle mich da nicht angesprochen….
Wurde klar verschlimmbessert, ist jetzt sehr generisch.
Zweites Semi
Albanien 3/12
Ist zwar nicht unbeding ein „Topsong“;aber lässt sich ganz gut hören.
Der Revamp hat den Song nicht geschadet,finde ihn so mehr als ok.
Qualifikation sollte eingentlich kein Problem sein.
Außerdem sollte der albanische Mut belohnt werden,nicht in Landessprache zu singen.
Nö, finde ich nicht….
Mein Platz 31
Platz 32 bei mir. Song ist super egal, der Revamp hat ihn verschlimmert.
Kein Finale.
Durchschnittlicher Radiopop, der in der Originalversion wenigstens noch interessant war, weil der Text auf albanisch war. Aber auf Englisch war es doch sehr gewöhnungsbedürftig. Manchmal weiß dieses Lied auch nicht unbedingt, was es sein will. Entweder eine folkloristisch angehauchte Ballade oder eine Discopopnummer. Der unvermittelt am Ende einsetzende Beat läuft zudem noch Gefahr, ein wenig zu hektisch zu wirken.
Auch kein Vergleich zu „Duje“, Leider hatte die Familie Kelmendi im Finale das Pech, direkt nach Loreen und vor Marco Mengoni auftreten zu müssen. Musikalisch war man da konsequenter als in diesem Jahr. Heute wurden die Wettquoten für die Halbfinals veröffentlicht und Albanien wird eher nicht zugetraut, das Finale zu erreichen. In der Vergangenheit haben die Buchmacher diesbezüglich gerne mal falsch gelegen, aber diesmal wird es wohl eher nichts mit dem Finale.
Mir fällt es schwer überhaupt was zu diesen Song zu schreiben weil er mir so dermaßen egal ist. Auf Albanisch hatte es ja zumindest noch etwas Charme auch wenn es da schon sehr zusammengestückelt war, jetzt ist es sterile Massenware die man echt schon tausendfach gehört hat.
Albanien hat zwar Schweiz und Italien als verlässliche Punktelieferanten in diesem Semi aber dennoch kann ich mir nicht vorstellen dass es der Song ins Finale schafft. Wenn doch dann nicht mehr als das übliche Platz 15-20 da kaum Support außerhalb der Diaspora, selbst letztes Jahr hat „Duje“ nur dank wenigen Ländern überhaupt es in die Top 10 geschafft, abgesehen von den üblichen Verdächtigen sah es in den meisten Ländern ziemlich mies aus.
https://pbs.twimg.com/media/FxD5jD8XwAA8OLj?format=jpg&name=4096×4096
Naja so sehr wie die Leute anscheinend auf langweilige Pop Songs stehen… da hat sie vielleicht sogar bessere Chancen.
Ach Besa, am Anfang fand ich den Song langweilig, seit dem Revamp hat sich das ganze zu einem meiner Favoriten des Zweiten Semis gemausert. Wäre traurig, wenn dieser Song es nicht ins Finale schafft. Leider ist das Zweite Semi extrem kompetitiv und das wird echt schwer da vorne mitzuspielen.
Also ich höre dieses Lied ganz gerne, defintiv nichts was ich skippen würde. Mir wäre zwar die ursprüngliche Version lieber gewesen (wie fast immer bei Albanien) aber der Revamp geht hier auch noch in Ordnung. Trotzdem vermute ich ebenfalls, dass Besa es vermutlich nicht ins Finale schaffen wird bzw. wenn doch, dann nur sehr knapp.
Albanien ist für mich so mittelmäßig, würde mich nicht wundern wenn Besa nicht im Finale landet.
Bei allem Respekt vor der Künstlerin, der Song hat nichts,absolut nichts.
Weder im positiven noch im negativen, so uninteressant wie ein alter Hausschuh.
Albanien ist in diesem Jahrgang so ein bisschen das Sorgenkind für mich. Ich kenne zwar „Zemren n’Dorë“ nur in Ausschnitten, aber diese klangen nicht wirklich sehr viel anders als „TiTAN“ außer der Sprache natürlich. Im albanischen VE gab es durchaus bessere Songs, ich trauere immer noch Luan Durmishi hinterher mit seinem Latein-Albanisch-Banger.
Nun aber zu Besas Song: Für mich leider eher eine Enttäuschung in diesem starken Jahrgang. Der Song hat ja irgendwie balladenartige Elemente, dann entwickelt er sich an manchen Stellen aber doch eher zu einem Midtempo-Song. Während ich den Refrain ganz gut nebenbei hören kann (aber eben auch nur nebenbei, wer er nicht auffällig genug ist), langweilen mich die Strophen dann doch ein wenig. Allerdings kommt dann zum Glück der kurze „Rap“-Part, der mal für ein bisschen Abwechslung in diesem doch recht seichten Gewässer sorgt.
Albanien landet bei mir eigentlich jedes Jahr mindestens in den Top 15 und meiner Playlist, aber davon ist man in diesem Jahr doch ziemlich weit weg. Ich kann „TiTAN“ leider nur 6 Punkte geben, aktuell Platz 25 bei mir.
Mit Startnummer 2 im zweiten Semi geht der Song zwischen Malta und Griechenland unter und dürfte nicht lange im Gedächtnis der Zuschauer bleiben. Insgesamt halte ich die Qualifikationschancen für gering, allerdings sollte man niemals die albanische Diaspora unterschätzen; 12 Punkte aus der Schweiz und aus dem ROTW-Voting sind garantiert. Nur habe ich das Gefühl, dass die albanische Community sich dieses Jahr erstaunlich wenig hinter ihrem Wettbewerbsbeitrag versammelt und die Unterstützung geringer ist als die Jahre zuvor.
Italien und Griechenland haben auch noch Diaspora.
Ahhhh jetzt also schon das 2. Semi, aka ich bekomme Tinnitus. Ich werd hierzu nicht viel schreiben. Bis auf ARM, BEL, und DK gefällt mir hier nichts, bereitet Kopfschmerzen oder Langeweile.
Sympathie vielleicht noch für San Marino, weil sie innerhalb der VE vom Publikum wirklich mies behandelt wurden
Also ich hätte diese 4 gerne im Finale.
Der Rest dieses musikalischen Irgendwas ist mir komplett egal.
PS: Sympathie natürlich auch für Nemo 🫶 aber leider stresst mich der Song nur 🤷♂️
Irgendwie eigenartig: Das Lied hat etwas sehr Hymnenhaftes, gerade im Refrain, aber am Ende des Tages vermag es kaum im Gedächtnis zu bleiben. Der englische Revamp macht es etwas zugänglicher auf Kosten der Eigenständigkeit, ich weiß nicht, ob der Tausch wirklich eine gute Idee war. Ansonsten sehe ich das mittlerweile als „Dead on Arrival“ im zweiten Semi. Der berühmt-berüchtigte Startplatz #02 bestätigt mich daran nur vielmehr, aber der Song würde auch ohne diesem untergehen. Pluspunkt allerdings, dass es nicht ganz in die „schreiende Dame“-Kategorie fällt und ihre Stimme ausgesprochen angenehm daherkommt. Eigentlich ist sie doch recht bekannt? Es sieht aber nicht so aus, als könnte sie das bei der Diaspora in Punkte übersetzen. Na, mal sehen…
Prognose: Halbfinale 16/16 (20%)
Meinung: Platz 33/37 (4 Punkte)
Besa hat eine tolle, kraftvolle Stimme und trägt damit den Song sehr gut vor. Leider ist es aber absolut not my cup of tea.
Es wird wohl ganz schwer für Albanien. Der Song ist mit dem Revamp auch noch in die falsche Richtung gegangen und dieser Stil wird auch von mehreren Ländern abgedeckt. Dazu Startplatz 2. Nicht mal die Diaspora kann das alles wettmachen.
1 Ukraine
4 Kroatien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
13 Slowenien
16 Portugal
17 Aserbaidschan
21 Moldau
23 Luxemburg
28 Zypern
30 Australien
31 ALBANIEN
34 Island
35 Finnland
Das ist flott und lässt mich mitwippen, es wäre natürlich für mich nicht zu identifizieren, welches Teilnehmerland diesen Beitrag entsendet, wenn ich es nicht wüsste.
Ich hätte es auf albanisch belassen, aber eventuell hätte dann das Tempo beim Überarbeiten nicht mehr gepasst.
Albanien ist ja schon häufig ein überraschender Final-Qualifikant gewesen, wenn ich da ans letzte Jahr denke. Mir gefällt das ganz gut.
Ich warte immer noch auf einen Song, den ich unter die Top 5 voten kann!
Europa kennt die ursprüngliche albanische Version nicht und wird von daher ganz objektiv beurteilen, ob der Song gefällt. Und Albanien ist ja nun wirklich nicht das einzige Land, das nicht in der Landessprache singt und trotzdem Erfolg haben kann.
Mir gefällt der Beitrag… easy listening sozusagen. Kommt ins Finale und wird je nach Staging und Glück sogar die Top 10 erreichen.
Tja, bislang hatte aber speziell Albanien in Landessprache mehr Erfolg.
Malta, Tschechien und Deutschland: Wir revampen, ändert aber nix!
Luxemburg: Wir revampen und es hilft ein bisschen!
Albanien: Wir revampen und hinterlassen wie üblich dabei nur rauchende Ruinen!
Im Gegensatz zu vielen hier hat mir „Zemren n’Dorë“ sehr gut gefallen und wäre locker in meinen Top 10 gelandet (obwohl es zugegebenermaßen jetzt nicht gerade besonders originell war, trotzdem).
Aber „TiTAN“ hat alles an dem Song, was ich mochte, dem Erdboden gleichgemacht und jetzt ist eine völlig glattgebügelte amerikanisierte belanglose Nummer daraus geworden und landet bei mir jenseits Platz 30. Wie bei D und IS: Gute Stimme allein reicht nicht, vor allem, wenn man sie im Endprodukt nicht zeigt.
Finale steht auf der Kippe, denke eher nein, außer sie lässt in Malmö noch hupfdolieren…
Der Revamp war eine Verschlimmbesserung. Bräuchte ich persönlich nicht im Finale, aber Albanien muss man diesbezüglich ja immer auf dem Schirm haben.
Das Revamp ist gut, aber dass es nicht auf albanisch ist wird sich das Lied wohl selbst ins Knie geschossen haben
Ich finde den Song so lala. Bei einigen Rankings die ich zwischendurch gemacht habe, war Albanien letzter. Ich mag den Rappart aber der Rest nicht so.
Ich denke das Albanien im Halbfinale hängen bleibt.
Im vollendenden Ranking ist Albanien auf Platz 32/37
Hmm also als Albanien „Stan“ hätte mir ein Revamp auf Albanisch mit dem Stärken der Orchester-Live-Version irgendwie besser gefallen… Oder einfach etwas bessere Englische Lyrics und vollere Produktion.
Da wurde einiges liegen gelassen….
Dennoch gefällts mir irgendwie und ich hoffe einfach es wird mit gutem Staging live nochmal so richtig zu neuem Leben erweckt. Ich kann mir schon vorstellen, dass es so fürs Finale reicht.
Befürchte aber, dass die Anwesenheit Georgiens dem ganzen im Wege steht.