ESC-Songcheck kompakt (28) – Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme

Corona-bedingt fand der Dansk Melodi Grand Prix in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal ohne Publikum statt. Obwohl es immer wieder Diskussionen gab, ob und ggf. wie die Vorjahressieger Ben & Tan daran teilnehmen könnten, waren sie letztlich nicht am Start. Anfang November wurde bekanntgegeben, dass es in diesem Jahr keine regionalen Vorrunden, sondern nur eine Show am 6. März geben würde. Weitere Informationen folgten Ende Januar. Am 10. Februar wurden dann im dänischen Radio die intern ausgewählten acht Beiträge der Vorentscheidung vorgestellt. Im Superfinale der Vorentscheidung setzten sich Fyr & Flamme (Aufmacherbild) knapp gegen zwei weitere Acts durch.

Das Duo Fyr & Flamme besteht aus Jesper Groth und Laurits Emmanuel. Beide trafen sich in einer „Freitagsbar“ und machen seit 2017 zusammen Musik. Groth ist Schauspieler und aus vielen TV-Programmen in Dänemark bekannt; Emmanuel war über viele Jahre Sänger der Gruppe The Grenadines. Gleich mit der ersten Single „Menneskeforbruger“ (Menschenverbraucher) sangen sie sich 2020 bis weit nach vorn in den dänischen Charts. „Kamæleon“ schaffte es bis Platz 7 und „Øve os på hinanden“ dann sogar bis auf Platz 1.

Obwohl das Duo bisher vorrangig Musik im Stil der 80er-Jahre gemacht hat, ist das für sie nicht in Stein gemeißelt: „Unsere Musik sollte nicht als Zeitreise in die 80er-Jahre gesehen werden. Wir haben keine Angst vor Nostalgie, aber wir haben nie ein bestimmtes Dogma darüber formuliert, welche Art von Musik wir machen wollen. Es gibt nur einige spezielle Sounds, die uns gefallen und zufälligerweise aus den 80ern stammen“, sagte Jesper Groth im Sommer 2020 dem dänischen Fernsehen DR. An einer anderen Stelle heißt es im Text: „Fyr & Flamme hoffen, irgendwann am Dansk Melodi Grand Prix teilnehmen zu können – und natürlich den ganzen Weg bis zum Eurovision Song Contest zu schaffen. ‚Wir müssen die 12 Punkte aus Malta haben‘, sagte ein begeisterter Jesper Groth.“

Der Song

„Øve os på hinanden“ (Lass uns aneinander üben) wurde von Laurits Emanuel komponiert und getextet. Wie bereits die anderen beiden Hits von Fyr og flamme ist auch ihr ESC-Beitrag von Dancetracks aus den 80er-Jahren inspiriert. Das ganze macht gleichermaßen Spaß (für die Älteren) und kann auch verstörend wirken (für die Jüngeren). So gesehen passt die Selbstbeschreibung der Band auf Instagram ganz hervorragend: „Teenageidoler dine forældre kan forstå“ (Teenager-Idole, die deine Eltern verstehen können).

Das Lied beschreibt zwei Personen, die an der Tanzfläche stehen und sich noch nicht richtig trauen, gemeinsam zu tanzen, weil sie nicht wissen, wie es funktioniert. Dabei haben sie zu Hause geübt. Dann überwinden sie sich und tanzen. Der Rhythmus übernimmt, Worte werden überflüssig: „Vi bli’r aldrig mere levende end lige nu“ (Wir werden nie lebendiger sein als jetzt gleich). Während der Song ganz konkret Bezug auf eine Situation (auf der Tanzfläche) nimmt, kann er aber auch universell verstanden werden: dass wir, wenn wir uns gegenseitig helfen und gemeinsam Dinge ausprobieren sollen, das Beste erreichen und erleben können.

Der Check

Song: 3,5/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Unter den Blinden ist ja bekanntlich der Einäugige König und deshalb waren Fyr & Flamme in meinen Augen auch die verdienten Sieger beim DMGP. Ich bin lange nicht mit dem Lied warm geworden und mittlerweile weiß ich auch warum: Dieser gleichzeitig seltsam bräsige und trotzdem so gewollte Auftritt hat mir total den Zugang verbaut. In der Studioversion finde ich den Song aber sehr stark und eine tolle 80er-Jahre-Reminiszenz. Entgegen des stetigen Beteuerns einiger Puristen zählt beim ESC aber auch die Show und da müssen die beiden Herren noch eine ganze Schippe drauflegen. Mit zwei geschlossenen Augen vergebe ich 8 Punkte.

Berenike: Mein Guilty Pleasure in diesem Jahr. Auch wenn es von vorne bis hinten nach 80er-Jahre-Stampfschlager klingt, ist es einfach megaeingängig, macht mir unheimlich Spaß und das Dänische klingt so wunderbar putzig. Es ist natürlich musikalisch chancenlos und durch die fehlende Bühnenausstrahlung von Fyr und Flamme noch chancenloser. Aber von mir als altem Diggiloo-Diggiley-Anhänger gibt es 8 Punkte.

Douze Points: Fyr & Flamme sind das totale Gegenteil des polnischen Beitrags. Hier werden die 80er nicht vorgetäuscht, hier gibt es die volle Ladung Schlager-Pop aus der Zeit. Das alles mit viel Spaß und reichlich camp. Und wenn sonst ja auch alle immer die Bedeutung des Textes hervorheben: der hat hier auch eine schöne Geschichte und klare Botschaft. 12 Punkte.

Florian: Das diesjährige Dansk Melodi Grand Prix war insgesamt schon sehr durchschnittlich. Leider traf es dann auch noch mit „Øve Os På Hinanden“ einen Song, der absolut verwirrend ist und nicht wirklich in diese Zeit passt. Das einzig gute daran ist, dass Dänemark mal wieder in Landessprache singt. Allein der Refrain ist für mich schon Grund genug, zum nächsten Song zu springen. Umso verwunderlicher, dass der Song besonders auf Spotify in Dänemark gut zu performen scheint – aber die junge Zielgruppe in Europa wird Dänemark damit niemals erreichen können, oder? 2 Punkte.

Manu: Auch wenn ich ein Herz für die musikalischen 80er habe – Schlager aus dieser Zeit sind so gar nicht meins. „Øve os på hinanden“ tönt als käme es direkt aus dieser Zeit. Passend dazu performen die beiden Fyr & Flamme recht ausstrahlungsfrei und schmierig durch den Song. Trotzdem erwische ich mich bei jedem Hören dabei, es zu feiern und sehne mir Tommy Seebach herbei. Mein absolutes Guilty Pleasure in diesem Jahr – ich würde es feiern, sollte das ins Finale kommen. Knappe 6 Punkte.

Max: Uhhh das ist wirklich sehr belanglos. Ja, der 80er-Vibe ist cool, aber das reicht nicht aus. Man versucht krampfhaft den Retro-Aspekt völlig auszuschlachten und bringt alles, was so in die Richtung klingt. Sogar Disco-Elemente. Heraus kam kein nostalgisches Meisterwerk, sondern ein Zombie, der nicht so wirklich weiß wohin. Und ja, Ben & Tan hätten unbedingt beim DMGP dabei sein müssen… dann hätte Dänemark auch mehr Punkte bekommen als den einen von mir.

Peter: Ein neues Melodi-Grand-Prix-Lieblingslied aus dem ESC-Lieblingsland Dänemark, Heimat der großen Birthe Kjær! Ein bunter Auf-die-12-Feelgood-Retro-Schlager in bester DMGP-Tradition – und das auch noch in Landessprache. Hier passt wirklich alles, außer möglicherweise der Klamottengeschmack von Fyr og Flamme Leadvocalist Jesper Groth. Auch in den 80er konnte man sich gut anziehen. Aber Jesper macht Fashion-Defizite mit Leidenschaft und lässiger Erfahrung wett. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 49/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Øve os på hinanden“ auf Platz 28 von 39.

Wie schneidet der dänische Beitrag "Øve Os På Hinanden" von Fyr & Flamme ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA


88 Kommentare

  1. Das ist für mich der Aufsteiger der Saison. Da habe ich wunderbare 80er-Vibes, dazu noch die dänische Sprache – perfekt.😊

    Ich hoffe und glaube, dass Dänemark das Finale erreichen wird, dort wird der Song sich im Mittelfeld einreihen, ich denke, so Platz 15/16.

  2. Es tut mir leid. Dänemark ist beim auf den letzten Platz. Für die Landesprache 1 Pluspunkt. Der Beat scheint einen zu treiben, mir aber nicht, vielleicht ein ganz kleines bisschen. Wird im Semi hängen bleiben vielleicht sogar auf dem letzten Platz.

    • Danke, sehe ich auch so! Kann den Kommentar von Max nur unterschreiben. Da ich mich jetzt eher zurückhalte, nur kurz:schreckliches Lied, zu gewollt, schwache Stimmen = 0 Punkte und Platz 38

    • Ich stimme dir voll zu. Der diesjährige dänische Beitrag ist einer der schlimmsten Beiträge im Allgemeinen der letzten Jahre. Sorry…ist so. Anyway 😂😂🤩

  3. Steigt und steigt und steigt bei mir. Hat barbara überholt ist neu mein dritter platz….das macht einfach spass und ist schön eingängig. Ein esc song wie ich ihn liebe.

  4. Schwungvoller und mitreißender Rhythmus, bei dem Alt und Jung mit muss !
    Wird im Finale besser abschneiden, als sich manche vorstellen möchten.
    Mir gefällt’s !

  5. Ich mag das Lied schon irgendwie, aber live ist das echt schlimm.
    Mir fehlt die Fantasie, um das im Finale zu sehen, wenn sich da keine Steigerung diesbezüglich einstellt.

  6. Das ist wohl eher etwas für die ältere Generation wie mich. Ich höre mir dann aber lieber Original-80-er an. Im Semi hat das keine Chancen auf Jurypunkte und ob es das Televote herausreißen wird, ich bin da skeptisch.

  7. Ich glaube nicht das Sie im Semi hängen bleiben mit Startnummer 17 von 17 im Semi 2. Ich bin ein großer Freund des Songs stimme aber zu das die Studio Version deutlich besser klingt und hoffe Sie üben noch für Rotterdam.

  8. Dazu habe ich nur zwei Worte: Leider geil!

    Ich glaube, Dänemark hat viel mehr Chancen, als viele hier vermuten werden. Und ich liebe es (und bin eigentlich noch ganz jung).

  9. Was für ein Jahrgang; Portugal bringt den ersten rein englischsprachigen Song und im Gegensatz dazu Dänemark den ersten rein dänischsprachigen Titel des Jahrhunderts. Kleiner FunFact, damit wurde jetzt jeder skandinavischen Sprache wenigstens ein kompletter Song gewidmet (Isländisch 2013 und 2019, Finnisch 2008, 2010 und 2015, Norwegisch 2006 und Schwedisch 2012). Als ich meine Rangliste gemacht habe, fand ich den Song noch sehr mäßig und habe ihn auf Platz 35 eingeordnet. Inzwischen kann ich mich aber dem positiven Charme des Refrains und der Bridge nicht mehr so ganz entziehen, plus….ich liebe skandinavische Sprachen. Alleine dafür wünsche ich mir die Finalteilnahme, auch um dem Norweger Andreas Haukeland zu zeigen, dass auch sein Song durchaus auf Norwegisch hätte teilnehmen können (für mich sogar eher müssen). Allein, ich fürchte, dass Jesper und Laurits trotzdem im Halbfinale hängen bleiben und wir die dänische Sprache im ESC zumindest aus Dänemark nie mehr hören werden.

  10. „80er-Jahre-Stampfschlager“ übernehme ich mal so. Und das ist leider nicht mein Genre und der Auftritt reißt mich auch nicht mit. Die bunte Bespielung der LED-Wände finde ich noch am Besten. Aber es freut mich trotzdem, wenn Leute daran Spaß haben! 🙂

    1/10 und 39/39.
    2020: 7.5/10 und 20/41.

  11. Ich hab wirklich fassungslos davor gesessen und wusste nicht, ob ich mich kringelig lachen oder vor Fremdscham im Boden versinken sollte. Es wurde dann Ersteres, zusammen mit der Erkenntnis, dass ich mich köstlich unterhalten gefühlt habe, natürlich nichts davon in irgendeiner Weise ernst nehmen kann und sicher bin, dass das das Finale nie im Leben von innen sehen wird (okay, kommt auf den Altersdurchschnitt der anrufenden Bevölkerung an, aber ich denk mal, das wird nix). Es ist einfach alles irgendwie drüber. Härrlisch.

    Ein Guilty Pleasure vom Allerfeinsten!

  12. Dänemark ist in meiner ESC Burg auf den Mauern zu finden. Die Prinzen aus der kleinen nördlichen Provinz mit dem Faible für alte Klamotten verteidigen mit Feuer und Flamme die Burg. Blöd nur das es dauernd regnet. Oder pisst der Pole jetzt vom Wehrturm runter🤷🏼‍♂️

    Mir will das Lied gefallen aber irgendwas stört mich. Und nein dänisch hört sich gut an. Vllt ist es einfach zu Retro

  13. Im DMGP hat sich Fyr og Flamme gleich beim ersten Hören im Gehörgang festgefressen. Mit ESC Songs wie diesem trifft man bei mir immer ins Schwarze – herrlich „out if time“ – ich liebe es und stürme in Gedanken schnurstracks auf den imaginären Dancefloor🙂🙃

  14. Ich persönlich finde den Song richtig schlecht. Ich glaube und hoffe das der Song im Semi hängen bleibt. Außerdem hier das nächste Reaction-Video.

  15. Sowas von altbacken.Mir fehlt jegliche Phantasie,wie das ins Finale kommen soll.Da werden die Dänen am Samstag nicht dabei sein.

    • Leider kommen die Dänen mit ihren unterirdischen Beiträgen ja meistens ins Finale und schneiden selten schlecht ab. Habe ich noch nie verstanden.

  16. Was für ein sympathischer, professionell dilettantischer Auftritt. Da ist alles so klug durchdacht und gemacht und im Gegensatz zu Litauen und Island mit einer solchen Leichtigkeit und ansteckenden Freude dargebracht – ich bin ganz Fyr und Flamme. Beschwingt wie Henrik Krogsgård (der ja wohl am Pult stehen wird) sehe ich mich heuer beim ESC (das allererste Mal überhaupt) zum Telefon greifen und werfe selbstverständlich auch im ESC Kompakt ESC Jesper und Laurits alle meine Punkte hinterher. Lad os danse til finalen!

  17. Die fahrenden Sänger und Schausteller Fyr & Flamme sorgen im Bankettsaal für beste Stimmung. Der Hofstaat tanzt, und all jene Honoratioren, die bereits einen im Tee haben, reihen sich zur Polonäse auf. Während die Künstler davon berichten, wie Lebensfreude vor 35 Jahren klang, gerät der Hofstaat außer Rand und Band. Nur Prinzessin Victoria steht in der Ecke und übt ihre Ecce homo-Posen. In der Hoffnung auf stimmliche Fortschritte vergebe ich gut gelaunte 8/12 Punkte.

  18. Bei mir hat das direkt gezündet. Finde diesen echten 80er Schlagersound großartig. Und nach den Bildern zu urteilen sind die beiden auch total in der Klamottenwelt der 80er verhaftet, Bin gespannt was Sie da im Finale präsentieren. Und für mich gehören die Beiden da definitiv hin. Werden aus dem Norden, Westen und dem Baltikum viele Punkte bekommen, hingegen werden sie im Osten und Süden eher verschmäht. Good Luck Denmark !

  19. Da hier schon jemand den „Ich bin ganz Feuer und Flamme Gag“ gebracht hat, kann ich damit nicht einleiten, aber ich sag es ganz simpel: Mit Abstand mein Lieblingslied dieses Jahr. Ich liebe diesen Song, wie die Basedrum dem Song Struktur gibt, in der sich die herrliche Melodieführung suhlt. Die Kombination ruhiger Mastermind im Hintergrund und extrovertierter Frontmann ist auch bewährt und mit einem besseren Live Gesang kommt das sicher ins Finale, dort dann 11-15

    • Das Ecce homo in meinem Kommentar war natürlich keine Anspielung auf Dich, aber ich bin mir sicher, dass Du das auch richtig verstanden hast. 🙂

      • Ich hab das schon verstanden, sonst hätte ich interveniert, denn ich würde mir jemanden schnappen und dazu nen Discofox aufs Burgbankett legen

      • Bei Discofox bin ich raus. Ich komme zwar aus einer Tanzhochburg, wo jeder zumindest bis Goldkurs geht, aber Discofox habe ich nie gelernt …

      • Discofox ist der einzige Paartanz den ich bisher kann. Hab auf meiner Bucket List aber noch stehen: einen Standardtanzkurs machen, fehlt nur der richtige Partner

  20. Das letztjährige Schülerpaar waren etwas klebrig-ekelhafte Speichellecker, die zu allem Ja gesagt haben. Zum Glück haben sie die Schule verlassen und machen jetzt eine Banklehre.

    Das neue Schülerpaar ist recht aufgeweckt, aber auch etwas unbekümmert. In ihrer Abschlussarbeit in Physik versuchen sie zu beweisen, dass Zeitreisen möglich sind und spielen dies anhand einer solchen Reise in die 1980er durch. Die Arbeit ist in ihrem heimischen Dialekt geschrieben, was ihr einen gewissen Charme verleiht, aber die Logiklöcher in der Arbeit nicht überdecken kann.

    Das Lehrerkollegium ist sich noch uneins, ob es die Schüler für die Finalklasse zulassen sollte, einerseits gehen sie mit großer Freude an die Arbeit, andererseits lassen sie es etwas an Ernsthaftigkeit fehlen.

    P.S.: Einer der beiden Schüler scheint mit einem unserer anderen Schüler, dessen Familie in einem Waschsalon wohnt, eng verwandt zu sein. Die beiden sehen sich (bis auf die Locken) sehr ähnlich und jener verhält sich im Unterricht auch ebenso quirlig und etwas zu wenig ernsthaft.

  21. Als das Duo den DMGP gewonnen hat, war ich doch recht enttäuscht, Silver Bullet war da mein eindeuiger Favorit. mittlerweile mag ich das Lied aber sehr gerne, sehe es aber nicht auf der Finalbühne in Rotterdam

  22. Ich find’s toll und ich hoffe sehr, dass dieser Song es ins Finale schafft. Dass ich das in diesem Jahrtausend jemals nochmal von einem dänischen Beitrag sagen würde, kann ich selbst kaum glauben. 🙂

  23. Viele hier beschreiben „Øve os på hinanden“ als altmodisch, und meistens, wenn das passiert, gefällt mir das entsprechende Lied. In der Tat mag ich die Strophe sehr gerne, allerdings finde ich den Refrain dann doch recht schwach, da fehlt einfach irgendetwas. Und ja, eigentlich bin ich jemand, der sich über Titel in Landessprache freut, aber um ehrlich zu sein, von all den germanischen Sprachen gefällt mir Englisch dann doch noch am besten (sorry!)

    ca. 5 Punkte (von 10)

  24. Hat sich der Keyboarder von den Lovers of Valdaro einen Neuen in Dänemark gesucht? Der ist das doch oder nicht ?
    Ich muss sagen das dänische Lied macht mich ratlos, irgendwas hat es, es erinnert mich absolut an ESC, andererseits ist es aber grottenschlecht, ich kann keinen Tipp abgeben.🤔

  25. Wie wenn die Zeit stehen geblieben wäre. Kirsten & Sören, Birthe Kjäer oder Lonnie Devantier……man macht dort weiter wo man 1990 aufgehört hat. Der dänische Happy Sound war damals enorm erfolgreich. Jetzt schickt man wieder so einen Titel zum ESC. Mir gefällt das Lied und der Act sehr gut. Das sind 3 min lang eine wunderschöne Zeitreise zurück in die 80er Jahre. Leider wird das Lied ziemlich sicher nicht ins Finale kommen. Die Jury werden diesen Schlager nicht honorieren. Und so schön es mit der Landessprache für uns Fans ist, die „normalen“ Zuschauer werden mit dänisch nix anfangen können.

  26. Ich will den dänischen Beitrag mögen, aber es klappt nicht, ich mochte schon in den 80ern diese Art von Musik nicht. Trotzdem viel Glück, Dänemark!

  27. Dänemark ist schon mein Sieger. Mein Lieblingssiegerlied von 2010 bis 2019 ist Emmelie de Forest. Only Teardrops ist ein tolles Siegerlied.

      • War ja auch einer der furchtbarsten dänischen Beiträge überhaupt – wird man aber zum Glück nie wieder hören müssen

    • Ist auch mein Lieblingsgewinner der 2010er-Jahre 💜 Das war so toll damals, Atmosphäre, Epicness, Aufbau, Bühnenbild ^^

    • Mein Erster ESC und dann gewinnt noch mein persönlicher Favorit. Die Niederlande war 2013 mein zweiter Favorit mit das Fantastische „Birds“. 🙂
      Kaum zu glauben dass das schon 8 Jahre her ist

    • Mein Lieblingslied ist „Dansevise“.😊

      Ansonsten gefallen mir DEN 1982, DEN 1989, DEN 2015, DEN 2018, und DEN 2019 sehr gut.
      „Only Teardrops“ war ein „logischer“ Sieger, da der Jahrgang 2013 nicht besonders stark war, zumindest nicht das Finale (meiner Meinung nach).

      Kleines Ärgernis am Rande (ich weiss, Emmely de Forest kann da nichts für: Die Siegerin wurde schon gekürt, noch bevor die Punktewertung abgeschlossen war. Das wäre ungefähr so, als wenn Bayern München schon die Meisterschaft feiert, noch bevor die Saison zu Ende ist. Nicht gerade sehr respektvoll gegenüber der Konkurrenz, meiner Meinung nach. Ups, sorry für Off Topic, aber das ärgert mich immer noch.

      • Für mich sind „Dansevise“ und „Fra Mols til Skagen“ die beiden dänischen ESC-Meisterwerke. 🙂

      • Aus Dänemark gefielen mir bislang nur wenige Songs, aber 1963 und natürlich 2018 sind bei mir auch vorne.

  28. Gefällt mir mittlerweile echt gut ,sozusagen schön gehört .
    Ist auch in meiner Playlist vertreten , ist kein Meisterwerk aber macht Spaß .
    Kamæleon kann ich auch jedem Empfehlen , gefällt mir noch ein tick besser.
    Finale sollte wohl vielleicht drinne sein .

  29. Ich war richtig enttäuscht vom dänischen Vorentscheid, die Auswahl war echt grottig.
    Hab mich auch bei Fyr & Flamme schnell festgelegt, dass beim ESC im Halbfinale Endstation sein wird.
    Aber mittlerweile gehts mir wie einigen anderen hier.
    Der Song ist ein Grower- gefällt mir mit jedem Hören immer besser- klassisches guilty pleasure.
    Wünsche mir „Øve os på hinanden“ deswegen ins Finale, um dort noch etwas mehr Vielfalt reinzubringen.

    Da die meisten Zuseher aber nach dem ersten Mal hören abstimmen werden, bleibe ich misstrauisch.
    Da muss wohl eine stärkere Bühnenshow her, um die beiden zu retten.

  30. Ein Lied mit der geballten Kraft einer Abrissbirne aus Watte. Dass leise Balladen langweilig sein können, ist klar, aber wenn ein Lied, das eigentlich Spaß bereiten will, so langweilig ist, ist das schon echt schade. Ein ziemlich enttäuschender Abschluss für das zweite Halbfinale. Ich seh keine Chancen fürs Finale; wenn sich das qualifiziert, dann weiß ich auch nicht weiter.

    • Geil! Als ich den Song das erste Mal gehört habe, habe ich den Kopf geschüttelt, aber mit dem Video zusammen: geil! Ich fühlte mich wie in Lausanne 1989 und im Anschluss treten Maxi und Chris Garden am Fake-Klavier mit Doppelhaarhelm auf! Ich hoffe nur diese Retro-Reminiszenz in Landessprache wird von Publikum goutiert.

  31. Dänemark in Landessprache, was für eine Überaschung !

    Ich habe es anfangs nicht ganz ernst genommen, aber mittlerweile mag ich das gerne. Lieber ein Retrostück als sämtliche überproduzierte Sachen mit dem Anspruch, modern sein zu wollen.

    Finalqualifikation würde ich nicht mehr komplett ausschließen.

    Ich werte mit 6,5 von 10 Punkten.

  32. Mein Aufsteiger von 2021.
    Zuerst fand ich es wirklich furchtbar und jetzt ist es einfach nur noch lustig, vom Platz 38 quf 16! XD

    Finale: könnte klappen, wenn der Schnelldurchlauf 870378 abgespielt wird.

    7 Punkte von mir.

  33. Naja, lässt mich recht kalt. Ich mag zwei Teile des Liedes allerdings sehr, und das wären das Intro und das Outro. Erinnert mich an eine alte Quizshow aus den 80ern, das finde ich nett. Der Rest ist dann leider enttäuschend, sowohl Auftritt als auch die Stimmen überzeugen mich gar nicht. Ein wenig Mitschuld gebe ich dem miesen Ersteindruck aber auch dem dänischen Orchester, welches das Stück weichgespült hat, im ESC Radio, wo es einige Male schon gehört habe, klingt es etwas angenehmer. Schön auch, dass man es wieder auf Dänisch versucht, auch wenn man von der Qualität des letzten dänischsprachigen Beitrags von Leopardenhosengottheit Kølig Kaj Welten entfernt ist. 🙂 Und auch von einem Tommy Seebach ist das recht weit entfernt. Im Halbfinale wird es ganz knapp, ob knapp drin oder draußen weiß ich aber noch nicht.

    Prognose: Halbfinale 11/17 (50%) -> könnte es Leonora von 2019 nachmachen
    Meinung: Platz 34/39 (4 Punkte)

    Wenn ich 80er-Mucke haben will, mache ich Polen an. Muss ich mich jetzt ducken und wegrennen? Ich mache es lieber. 😉

  34. Ginge es nach den Televotern würde Dänemark locker ins Finale einziehen , aber die Jury wird dafür nichts übrig haben und wird es verhindern , Wenn schon Zoe Straub mit “ Loin D’ici “ bei der Jury Vorvorletzter wird, dann wird das bei der Jury Letzter !

  35. Erst mal das Positive….die zwei Jungs super sympathisch, der Song jaja ok nach 10 Bier oder im Fasching oder am Ballermann nach 2 Kübel Sangria….Aber doch nicht bitte bei einem Lieder Wettsreit , der ja eh schon versucht seinen schlechten Ruf wegen der schlechten Songs, die außer in der ESC Bubble kein Schwein hören möchte,los zu werden.Und dann noch die teilweise extrem hohen Bewertungen für diesen Song, gerade von denjenigen die immer so erpicht sind nur qualitativ hochwertige Songs zu hören,nenne jetzt keine Namen, ist geradewegs lächerlich…wirklich nichts gegen die Jungs aus Dänemark aber 12 Punkte für diesen Song von Leuten die sich selber als ESC Profis bezeichnen ist ein Schlag ins Gesicht derer die wirklich Qualität abliefern…jetzt kommt wahrscheinlich von vielen wieder der Punkt das Musik Geschmacksache ist…gut aber 12 Punkte für diesen Song zeigt nur eines…nähmlich schlechten Geschmack

  36. Kein Wunder, dass sie damit an die Spitze der dänischen Charts geklettert sind.
    Der Song macht einfach sooo Spaß und ich werde wirklich alles dafür geben, dass der Song ins ESC-Kompakt-Finale kommt😉

  37. Habe nachdem Marcel das Lied im letzten Stream so gelobt hat nochmal reingehört. Gefällt mir. Habe dann das erste Mal das Video gesehen. Gefällt mir nicht.

  38. Lied heute wieder gehört. Und das ist definitiv der Beitrag der bisher am stärksten bei mir gestiegen ist.

    Ich würde sogar wetten, dass die in die Top Ten im Finale kommen. Das sticht heraus, ist auffällig und geil. 😀

    I love it!

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