ESC-Songcheck kompakt (35) – Frankreich: „Voilà“ von Barbara Pravi

Frankreich entschied sich nach der internen Auswahl von Tom Leeb im vergangenen Jahr dafür, wieder einen nationalen Vorentscheid auszutragen, nachdem zuvor zwei Jahre auf den Vorentscheid „Destination Eurovision“ gesetzt wurde. Das neue Format bekam den schönen Titel „Eurovision France, c’est vous qui décidez!“ und bestand aus nur einer Sendung.

Der Siegerbeitrag wurde in einem zweistufigen Verfahren gewählt. Zwölf Acts standen im Finale zur Wahl. Die Zuschauer wählten sieben Beiträge in die zweite Runde, die zehnköpfige Jury konnte einen weiteren Beitrag auswählen. Die acht verbliebenen Beiträge standen dann erneut zur Abstimmung. Das Ergebnis wurde je zur Hälfte von den Zuschauern und der professionellen Jury bestimmt. Am Ende gewann Barbara Pravi sowohl das Jury- als auch das Televoting.

Barbara Pravi ist eine französische Singer-Songwriterin mit serbischen und iranischen Wurzeln. Die 27-Jährige ist keine Unbekannte beim Eurovision Song Contest oder genauer gesagt beim Junior Eurovision Song Contest. Sie war Co-Autorin der beiden jüngsten französischen Beiträge für Junior Eurovision, „Bim Bam Toi“, das von Carla aufgeführt wurde, und von „J’imagine“, aufgeführt von Valentina, die den Wettbewerb im November 2020 gewann. Barbara hat auch für berühmte französische Sänger wie Yannick Noah und Chimène Badi geschrieben.

Der Song

Geschrieben wurde „Voilà“ von Barbara Pravi selbst zusammen mit Igitt, der mit seinem Song „Lisboa Jerusalem“ 2018 am französischen Vorentscheid „Destination Eurovision“ teilnahm. In „Voilà“ singt Barbara Pravi darüber, dass alles, was sie als Künstlerin besitzt, ihr Körper, ihre Stimme und ihr innerer Lebensgeist ist. Sie möchte nach teilweise schwierigen Zeiten und ihrem Leben gesehen und gehört werden und diese Botschaft in die Welt hinaus tragen. Musikalisch gehört das Lied zum Genre Chanson Française, so das Assoziationen zu Jacques Brel und Piaf auf der Hand liegen.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Zeitlos, klassisch, schön. Durch die Inszenierung im Vorentscheid hat der Song nochmal stark gewonnen und ich bin gespannt, ob die französische Delegation das ähnlich und ohne Eiffelturm in Rotterdam auf die Bühne bringt. Ich sehe den Song trotzdem nicht ganz oben auf der Punktetafel, aber lassen wir uns überraschen. 10 Punkte.

Berenike: Frankreich schickt in diesem Jahr ein ganz klassisches französisches Chanson. „Klassisch“ bedeutet in diesem Fall für mich „hochwertig“, nicht „altbacken ausgelutscht“. Die Melodie fließt wunderbar, das Klavier-Streicher-Arrangement ist eindringlich und das Lied zeichnet sich durch eine gelungene dramatisch-dunkle Steigerung aus. Barbara hat eine unheimliche Intensität in der Stimme und ich habe beim Anhören das Gefühl, dass sie etwas Wichtiges erzählt. 10 Punkte.

Douze Points: Ja, ich trinke Pepsi-Cola, wenn sie im Angebot ist, und Vita-Cola, wenn ich im Osten bin. Wenn’s aber zum Schwur kommt, gibt’s nur Coca-Cola. Und so läuft jetzt Édith Piaf, während ich das schreibe – und nicht Barbara Pravi. Ja, die diesjährige ESC-Vertreterin Frankreichs hat eine tolle Stimme und großartige Ausstrahlung. Der Titel selbst ist für mich oberes Mittelfeld – nur halt schon 1.000 Mal gehört. Die Inszenierung bei der Vorentscheidung hat für mich besser funktioniert als das Video. 5 Punkte.

Florian: Auf den ersten Blick mag „Voilà“ an die Zeit des ESC erinnern, als dieser noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß. Und ja, „Voilà“ könnte durchaus als Chanson durchgehen. Doch es ist Barbara Pravi, die – mit ihrer Stimme, der Ausdruckskraft und dem Songtext, den sie aus tiefster Seele herausträgt – „Voilà“ zu einem besonderen Erlebnis macht. Genau das ist es doch, was eine Musikerin ausmacht und Barbara Pravi hat es absolut verdient, nun als Songkomponisten und gleichzeitig Sängerin im Rampenlicht zu stehen und 200 Millionen Menschen zu erreichen. 10 Punkte.

Manu: Hier kann man es im Grunde kurz machen: „Voilà“ bringt musikalisch zwar nichts, was man nicht schon aus Frankreich gehört hat, macht das aber perfekt. Auch wenn sie vor dem Vorentscheid schon die Favoritin war, hat sie sich durch ihren Liveauftritt schlussendlich zurecht klar durchgesetzt. Auch wenn ich viele andere Lieder der diesjährigen französischen Auswahl selbst öfter höre – Barbara wird in Rotterdam einen tollen Auftritt hinlegen und einen Moment kreieren. „Voilà“ ist ein Lied, das die Jurys nicht übergehen können, gut inszeniert kommen auch noch etliche Zuschauerpunkte hinzu. Auch von mir gibt’s dafür gute 7 Punkte.

Max:  Und voilà – mit Frankreich ist wieder zu rechnen. Das Lied ist unglaublich atmosphärisch, dramatisch, geht unter die Haut und ist vom Klang her so französisch wie ein frischaufgebackenes Croissant unterm Eiffelturm. Barbara Pravi ist eine sehr talentierte Künstlerin, die ihr Lied perfekt in Szene setzen kann und wird. Gerade das Outro von „Voilà“ ist sehr gelungen, im französischen Vorentscheid wurde das perfekt umgesetzt. Vielleicht ist der Song aber auch ein Fan-Favorit wie es die französischen Beiträge so oft sind. Es bleibt abzuwarten: 10 Punkte.

Peter: Ein bissel weniger Edith Piaf und ein bissel mehr Biarritz-Retro-Strandparty (Les Images, Gold, Mylene Farmer, Corynne Charby, Debut de Soiree, Jean-Jacques Goldman etc.) hätte es für mich auch getan. Ich bin überzeugt davon, dass Frankreich gut abschneiden wird (eine gute Inszenierung ist für mich garantiert), aber mir ist die Aneinanderreihung von Klischees zu überfrachtet und das soll was heißen, denn ich liebe Gefühle bis zum Anschlag. Die Ausstrahlung von Barbara und die Leistungsbreite ihrer Stimme sind die größten Assets und ich bin sehr gespannt, ob Frankreich bester Big-Five-Beitrag sein wird. 7 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 59/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Voilà“ auf Platz 6 von 39.

Wie schneidet der französische Beitrag "Voilà" von Barbara Pravi ab?

  • Top 5 (55%, 291 Votes)
  • Platz 6-10 (27%, 143 Votes)
  • Platz 11-15 (11%, 56 Votes)
  • Platz 21-26 (4%, 19 Votes)
  • Platz 16-20 (3%, 17 Votes)

Total Voters: 526

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears

Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale

Finale

(34) Deutschland: Jendrik – I Don’t Feel Hate



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

154 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Rainer 1
4 Jahre zuvor

Echt schwer zu sagen mit la france. Ich vermute das barbara pravi bei der jury weiter hinten landet als viele denken, weil der song doch sehr sehr altbacken ist. Beim televoting könnte es aber besser als gedacht abschneiden weil auch mich der song beim ersten mal hören noch irgendwie fasziniert hat.
Mittlerweile langweilt mich der song aber und ist aus meinen top10 rausgefallen.
Prognose: knapp top 10, könnte aber auch plötzlich als kompromissieger wie aserbaidschan 2011 dastehen

monomo
monomo
4 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Bin ich der einzige hier der Frankreich für total überbewertet hält?

Also ich glaube ja eher an ein Ergebnis a la Madame Monsieur 2018 als an eine Top Platzierung.

Bea
Bea
4 Jahre zuvor
Reply to  monomo

Nein, das wollte ich auch gerade schreiben.
Der Beitrag ist qualitativ hochwertig, keine Frage. Und damit lassen sich sicherlich auch die Jurys gut überzeugen. Landet bei mir und sicher auch im Finale aber nur im oberen Mittelfeld.

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor
Reply to  monomo

Auch wenn ich gesteinigt werde, ich mag das franz. Lied überhaupt nicht. Sängerin – der Edith-Piaf-Kopie – und das Chanson werden total überschätzt und überbewertet! Spätestens bei Televoting wird es deutlich! Voila

Matty
Matty
4 Jahre zuvor
Reply to  monomo

Ich bin auch der Ansicht, daß Frankreich überbewertet wird und am Ende mit Ach und Krach einen Top-Ten-Platz erreicht.

escforeternity
escforeternity
4 Jahre zuvor
Reply to  monomo

Mir geht es ähnlich, das ewige Voila geht mir schnell auf die Nerven und das, obwohl ich sonst eigentlich französische Chansons recht gerne mag.Ich dachte zunächst, dass ich es im Laufe der Zeit besser finden würde, in Wirklichkeit ist aber eher das Gegenteil der Fall…

sam
sam
4 Jahre zuvor

Sorry, aber ich hasse den Song über alles. Ich hoffe das sie damit nicht gewinnt. Leider wird sie damit aber mindestens in die Top 5 kommen. Sieg ist leider auch möglich. Außerdem hier das nächste Reaction-Video.

Karsten K.
Karsten K.
4 Jahre zuvor

Guter Cola Vergleich als Ostdeutscher lege ich den schwur aber auf Vita Cola ab 😉

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
4 Jahre zuvor

Die Euphorie für die französischen Beiträge ist ja ( ausgenommen 2020 ) in den letzten Jahren stark gestiegen. Wohl auch weil die Grand Nation mit Qualität punkten will. Auch Voila bedient sich hier dem klassischen Chanson a la Edith Piaf und einer Sängerin mit den Qualitäten einer Patricia Kaas. Viele sind hier überzeugt von dem Paket. Ich glaube nicht das es so zündet, denn dieser Stil ist für viele zu altmodisch und es ist zu fremd für Ihre Ohren. Auch wenn Sie es toll präsentiert, an mich geht der Song auch nicht. Mir ist es einfach zu wenig einfallsreich und irgendwie langweilig. Mein Tipp , knapp außerhalb der Top 10

usain1
4 Jahre zuvor

Ich möchte das eigentlich lieben, aber es gelingt mir einfach nicht.

Andi
4 Jahre zuvor

Frankreich seh ich dieses Jahr sehr weit oben. Wenn Barbara Pravi live den Moment trifft, wird sie Menschen berühren.
Hier wird ja immer gern als Argument herangeführt, dass die Leute aufgrund der Pandemie etc. lieber Gute-Laune-Popsongs hören würden dieses Jahr und deshalb keine „Ballade“ wie Frankreich oder Schweiz gewinnen kann. Ich sehe das anders. Die Leute (wer auch immer das ist) werden auch in diesem Jahr überwiegend Schönheit honorieren. Etwas, das sie berührt, dass sie trifft. Das war immer so und wird auch so bleiben. Corona hin, Pandemie her.

Ich bin persönlich kein großer „Voilà“-Fan, es ist nicht in meiner Playlist. Aber ich wünsche mir eine gute Platzierung.

eccehomo42
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich würde sagen, es ist etwas schwieriger für eine Ballade zu gewinnen, da aber vergleichsweise wenig Balladen im Wettbewerb und im Finale sein wird wird es leichter mit einer Ballade herauszustechen und die Menschen im Herzen zu treffen, wie es 2017 mit Sobral war. Da glaube ich hat Frankreich gute Karten, auch weil wir wissen, dass der Live-Auftritt funktioniert (ausgehend vom Vorentscheid).

stefanohh
stefanohh
4 Jahre zuvor

30/39 mit 3 Punkten, Finale 1-5

Alki Bernd
4 Jahre zuvor

Milva ist tot :-((((

Bei San Remo häufig mit fantastischen Liedern dabei, Leider nie für einen ESC qualifiziert

Uli Wagner
Uli Wagner
4 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Danke für die Info!

Sie nahm zwischen 1961 und 2007 insgesamt fünfzehnmal am Sanremo-Festival teil. Dort war Tango italiano im Jahre 1962 auf dem zweiten Platz ihr größter Erfolg. Sie hält damit den Rekord mit den meisten Teilnahmen ohne Sieg.

roxy
roxy
4 Jahre zuvor

Mit einer emotionalen Live-Performance kann Frankreich dieses Jahr schon sehr weit kommen, denke ich. Klar ist der Song nicht sonderlich modern, aber vielleicht gefällt das ja genügend Leuten. Auch die Jury hat nicht unbedingt etwas gegen altbackene Songs, siehe 2019. Ich glaube, dass Balladen heuer im Vorteil sind.

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Das Genre Chanson ist für mich eines dieser Genres, bei dem ich mich komplett darauf einlassen muss und bei „Voila“ gelingt das. Pravi singt fantastisch, die Komposition geht schön auf und LIVE wird das genügend Leute packen. Das einzige, was für mich gegen eine Top Fünf Platzierung spricht ist die Tatsache, dass Frankreich zuletzt immer schwächer abgeschnitten hat als im vorhinein erwartet und dass die „Voilas“ doch arg repetitiv sind (und daher Nerven können).

ESC1994
ESC1994
4 Jahre zuvor

Wer hätte gedacht dass meine beiden Lieblingssongs auf Französisch gesungen werden?? Ich liebe den Song und drücke Barbara ganz fest die Daumen!!

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

Ein wunderschöner, zeitloser Chanson. Gesungen von einer wunderbaren Künstlerin.😍

Ich rechne schon mit einer TOP-5-Platzierung. Alles andere wäre eine Enttäuschung für mich.

Jofan ESC
Jofan ESC
4 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ich kann dir nur zustimmen. Ich glaube sogar, dass Frankreich recht gute Siegchancen hat und mit der Schweiz um den Gesamtsieg kämpfen wird.
Dieses Leid ist mein persönlicher Grower in diesem Jahr: Nach dem ersten Hören stand sie bei mir auf Platz 20, mittlerweile steht dieses so wundervolle, gefühlvolle bei mir auf Platz 6, Tendenz steigend. Ich gebe 10 Punkte an Frankreich. Zu 100% das bete Big Five Lied in diesem Jahr.

JoBi erzählt eine Geschichte mit Ranking
JoBi erzählt eine Geschichte mit Ranking
4 Jahre zuvor

Als ich die Beiträge für den diesjährigen französischen Vorentscheid gehört habe dachte ich: „Egal wer es wird, die werden alle die Plätze 20 – 26 belegen“. Bah non war mein Favorit, aber ich habe den Hype um Barbara Pravi gemerkt und dachte mir: „Die gewinnt“. Am entscheidenen Abend hat mich Philippine mit ihrer Live – Stimme und der Darbietung etwas enttäuscht. Barbara Pravi hingegen hat mich zur klaren Siegerin mausern lassen. Auch mit der Performence. Das sie gewann war für mich keine Überraschung. Bei mir landete sie erstmals hinten. Nachdem ich alle Kanditaten in meinen Palast eingeladen und vorsingen ließ, habe ich Barbara in den Kerker bringen lassen (Platz 16 – 22 bzw. 22). Jetzt denke ich eben durch die Fans und Buchmacher das sie vielleicht in die Top 10 kommt. Platz 6 – 10

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Weiter oben schrieb Goynen 1967: „dieser Stil ist für viele zu altmodisch und es ist zu fremd für Ihre Ohren“. Das genau ist das Problem an der zeitgenössischen Musik, so etwas Schönes bekommen wir inzwischen viel zu selten zu hören. Ich hoffe, der französische Beitrag 2021 trägt ein wenig dazu bei, dass die Ohren jüngerer Leute verstärkt in den Genuss dieser für sie womöglich völlig neuartigen und fremden Musik kommen (sorry, aber diese Worte konnte sich der hier schreibende Dinosaurier einfach nicht verkneifen 😉 ).

Ich mag die Komposition und den Stil von „Voilà“ in der Tat sehr, womit ich hin und wieder ein wenig Probleme habe, ist Barbara Pravis Stimme in der Studio-Version, sie hat so etwas „Durchdringendes“, was mich manchmal ein wenig nervt. Daher war ich vor der französischen VE ganz klar für Juliette Moraines Chanson (https://www.youtube.com/watch?v=8U-hNjxblvA), allerdings war ich dann von Barbara Pravis Live-Auftritt so begeistert, dass ich mich über ihren Sieg sehr gefreut habe (und Juliette Moraine wurde ja immerhin zweite). Beim Live-Auftritt fand ich auch Barbaras Stimme toll; ich hoffe, dass sie es beim ESC wieder genau so hinkriegt und dass französische Chansons beim Grand Prix Eurovision de la CHANSON endlich mal wieder dort landen, wo sie hingehören, nämlich ganz vorne!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Was ich ganz vergaß: Ich gebe 9 Punkte (von 10).

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Volle Zustimmung, ESC-Dino. 🙂

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Merci beaucoup, le dinosaure est vraiment ravi!

RichardEsc13
RichardEsc13
4 Jahre zuvor

Großartiger Beitrag aus Frankreich.
Klasse Sängerin, Klasse Botschaft.
12 Punkte von mir. Mein dritter Platz!
Finale 1-10 alles drin.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Für mich der beste Beitrag seit Jahren aus Frankreich. Typisch französisch und trotzdem modern. Tolle Stimme. Ich denke Top 10 ist absolut drinn, vielleicht sogar mehr.

Festivalknüller
Festivalknüller
4 Jahre zuvor

Vielleicht kommt es dieses Jahr zu einer Renaissance des französischen Chansons beim ESC verbunden mit dem vergangenen Erfolg und einem möglichen Sieg. Das Gesamtpaket stimmt hier allemal.
Jetzt müssen nur noch die Sterne günstig stehen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Königin Barbara die Einsame war eigentlich überhaupt nicht als Herrscherin vorgesehen, aber da sich alle anderen Anwärter auf verschiedene Art und Weise für die Aufgabe disqualifizierten, landete sie schließlich trotz ihrer traditionellen Ideenwelt auf dem Thron. Da weit und breit auch keine alternative Herrschaft in Sicht ist, befindet sie sich ganz alleine im Thronsaal. Dort versucht sie sich immer wieder aufzuheitern, indem sie entweder ihr Sprechtempo beschleunigt oder den Hofnarren kurz hineinlässt. Von mir gibt es dafür nostalgisch verträumte 10/12 Punkte.

P.S. Ich bin etwas verwundert, dass hier ein Blogger „halt schon 1.000 Mal gehört“ schreibt, wenn wir beim ESC den letzten Chanson 2009 gehört haben und dieser auch noch eine ganz andere Stimmungslage hatte, vor allem wenn gleichzeitig der 25. Fuego-Aufguss oder dass alljährliche Mello-Legoliedgut gefeiert wird. Das kann man mMn auch etwas aufrichtiger und glaubwürdiger formulieren. „Finde ich langweilig. Ist nicht meine Art von Musik.“ Ist aber nur meine Meinung. Nichts für ungut. 🙂

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Oder schlicht und ergreifend „hört sich für mich an wie 1000 mal gehört“. Musikgenres, denen man wenig abgewinnen kann, hören sich für einen gleich an, während man bei Musikgenres, die man mag, genauer hinhört und Unterschiede erkennt, die man oberflächlich nicht erkennt. Dies schaffen nur wenige bei Genres, die sie nicht mögen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  eccehomo42

Genau das meine ich. Solange man seine Meinung als persönliche Meinung formuliert, kann man fast alles sagen (Beleidigungen, Fäkalsprache etc. gehen allerdings nie), aber sobald jemand ex cathedra formuliert, geht mir das Kommentarschreibmesser in der Tasche auf.

ag9
ag9
4 Jahre zuvor

Der letztjährige Schüler hat dieses Jahr bereits ins Ein-Mann-für-gewisse-Stunden-Internat gewechselt und nervt dort alle, weil er immer prahlt, er habe „den Größten“ und dazu Bilder von sich auf einem hohen Turm zeigt.

Die neue Schülerin hat ein äußerst angenehmes und ausgeglichenes Wesen und arbeitet entspannt, aber konzentriert im Unterricht mit. Ihre Abschlussarbeit ist eine Abhandlung über die komplette Musikgeschichte ihres Heimatdorfes. Diese ist sehr gut recherchiert, zwar umfänglich, aber doch auf den Punkt gebracht, und sehr mitreißend geschrieben (selbstverständlich in ihrem Heimatdialekt).

Die Eltern der Schülerin geben immer sehr viel Geld für die Erziehung ihrer Kinder aus und haben auch dieses Jahr wieder einiges dafür bezahlt, dass ihre Tochter direkt zur Finalklasse zugelassen wird. Dort gehört sie auch ganz selbstverständlich hin und das Lehrerkollegium sähe sie sehr gerne als Klassenprima (die dafür heuer benötige Voraussetzung einer Arbeit mit französischem Titel übererfüllt sie ja beinahe). Allerdings befürchtet das Kollegium, dass dies einige jüngere Lehrer verhindern könnten, die das Talent und handwerkliche Vermögen der Schülerin altmodisch finden, obwohl ihr Wissen und Können zeitlos und heute ebenso gültig und aktuell ist wie eh und je.

Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Das hast du sehr schön geschrieben!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Wo bleibt das Konvolut? 😉

ag9
ag9
4 Jahre zuvor

Gemach, gemach; noch sind ja nicht alle Zeugnisse verfasst.

RichardEsc13
RichardEsc13
4 Jahre zuvor

Wahrscheinlich mein liebster Beitrag aus Frankreich mit den Fanatischen Beitrag aus dem Jahr 1991, wo Frankreich um sein sechsten Sieg beraubt wurde:

https://youtu.be/PnxEBAoCZIw

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor
Reply to  RichardEsc13

Hm… Ich weiß, viele lieben FRA 1991. Ich finde den Song eher nervig, sorry. Dagegen lieben ich FRA 1990 heiß und innig.🙂

RichardEsc13
RichardEsc13
4 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

1990 ist auch gut 🙂
2016 und 2017 fand ich persönlich sehr überbewertet.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  RichardEsc13

In der Tat …. und dann gewann diese Sektentussi. Sorry für die Wortwahl, aber Carola ist auf meiner ESC-no-go-Liste ganz weit oben.

Matty
Matty
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Bei mir nicht und ich bin froh, daß sie in diesem Jahr die Punktesprecherin ist!

Übrigens wurde heute morgen zwischen elf Uhr und elf Uhr 15 auf WDR 2 der schwedische ESC-Beitrag aus dem Jahr 2016 „lf l were sorry“ von Frans -oder wie Peter Urban es sagen würde – Froooooonsssss gespielt.

Andi
Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Oh nein jetzt fängst Du auch damit an….mit Frau Homophobia.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor
Reply to  RichardEsc13

„Le dernier qui a parlé“ fand auch ich fantastisch (und ich fand auch „White and black blues“ toll, Gaby), allerdings ist bei diesem Beitrag jegliche Spur von Fanatismus bisher unerkannt von mir geblieben 😉

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

Fanatismus? Hm, das wäre mir jetzt auch neu…

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Gaby, das war nur ein Tippfehler in RichardESC13s Kommentar um 12:17 🙂

Jan Wehner
Jan Wehner
4 Jahre zuvor

Das ist ein ganz gefährliches Teil. Das hat zwar nicht die dominante Ausstrahlung von „Je me casse“ aber es steht nicht ohne Grund bei den Wettanbietern gleich hinter Malta. Besonders der Aufbau macht diesen Chanson so spannend. Der leise, langsame Anfang lässt zwar noch nicht vermuten, dass wir hier einen Top-Favoriten haben, aber der Schlussteil hat definitiv einen Rhythmus, bei dem man mitmuss. Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich von der ersten Sekunde gefesselt bin. Eigentlich ist es fast schon ein Nachteil, dass die Ahoy-Arena nicht voll sein wird. Ich stelle mir vor, wie Tausende Menschen mitklatschen. Und ich stelle mir vor, wie Salvador Sobral darauf abhottet.
Barbara Pravi ist definitiv eine Herausfordererin für Destiny Chukunyere. „Voilà“ ist der Hauptgrund, warum ich den ESC 2022 noch nicht auf Malta sehe, auch wenn „Je me casse“ vielleicht schlussendlich mehrheitsfähiger sein dürfte. Aber „Voilà“ ist zauberhaft und hätte den ESC-Sieg verdient.

schorschiborsch
schorschiborsch
4 Jahre zuvor

Das erinnert mich etwas an Portugal 2017: Ähnlich wie bei Salvador Sobral ist auch dieses Lied für mich eher eine Reminiszens an vergangene schöne Chanson-Zeiten. Bei „Amar…“ wirkte das beim ESC plötzlich unglaublich bewegend und schön – und ich bin sehr gespannt, ob das bei „Voila“ auch so sein wird – oder ob es plötzlich unpassend und aus der Zeit gefallen wirkt und wenig Punkte bekommt. Es ist das Lied, bei dem ich mir vom ersten bis zum letzten Platz wirklich jede Platzierung vorstellen kann.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Merci a la France, c´est excellent ! Einfach nur ein Vortrag mit Seele und ich bin sehr erstaunt über die fast durchweg guten Bewertungen. An PT 2017 reicht es nicht ganz heran, aber für mich neben „Discoteque“ der beste Beitrag dieses Jahr. Bonne chance !

Ganz klar 10 von 10 Punkten.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Da haben wir dieses Jahr eine identische Top 2. Allerdings robbt sich die Ukraine bei mir so langsam in Litauen ran. 🙂

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Litauen ist bei mir auf Platz 6 hinter Belgien, Albanien und Finnland.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Jetzt verwirrst Du mich. Litauen auf dem 6. Platz? Du hast doch oben geschrieben: „aber für mich neben „Discoteque“ der beste Beitrag dieses Jahr.“ Oder meinst Du, dass die Ukraine bei Dir auf Platz 6 ist?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Ich denke, es war ein Schreibfehler, in einem Kommentar weiter unten ist in der Tat die Ukraine bei ihm auf Platz 6.

Wir scheinen dieselbe Top 3 zu haben, wenn auch in anderer Reihenfolge, bei mir momentan: 1. Litauen, 2. Ukraine und 3. Frankreich (mit etwas Abstand folgen dann Belgien, Rumänien, Albanien und Lettland). Wenn Barbara Pravi wieder so einen tollen Auftritt hinlegt, ruf‘ ich vielleicht genauso oft für sie wie für Litauen an (Lit 7, Fra 7, Ukr 6, wobei ich manchmal den Alptraum habe, dass es weder Litauen noch die Ukraine ins Finale schaffen).

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Bis auf Rumänien kann ich mit all Deinen Favoriten leben. 🙂 Ich habe Italien, Russland und Dänemark in der Verfolgergruppe.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Dein Rumänien ist mein Italien (wobei Rumänien womöglich nicht Deinen 39.Platz belegt, ich meine mich an 6/12 Punkte bei Dir zu erinnern) 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

10 Plätze über Deinem Italien und irgendwas zwischen 5 oder 6. Warten wir mal den ESC-Auftritt ab. 🙂

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Frankreich 10/10
Deutschland 7/10

Gerd Geomax
Gerd Geomax
4 Jahre zuvor

Schön, Frankreich beweist, dass eine Direktnominierung nich unbedingt gut sein muss und das Publikum und eine Jury durchaus den besten Beitrag finden können (Merke auf, lieber NDR). Die Franzosen hatten in den vergangenen Jahren häufig eine guten Riecher (außer halt letztes Jahr). Barbara singt sehr berührend, schöner Text, der Funke springt über. Toller klassischer Chanson. Und schön, dass sie zusammen mit dem Schweizer Gjon die französische Sprache wieder als Gesangssprache international etabliert. Die letzte der dies gelungen war, war die großartige Patricia Kaas, die 2009 eklatant unterbewertet wurde. Auch wenn der Auftritt im Rotterdamer Finale kaum von dem im Vorentscheid abweichen dürfte (warum sollte man da auch was ändern) und die große Überraschung ausbleiben wird, glaube ich an das beste Ergebnis für Frankreich seit dem 5. Platz 2002 oder sogar 4. Platz 2001, Sieg sicher auch nicht ausgeschlossen. Bei mir kommt sie hinter Gjon und Destiny auf einen guten dritten Platz, da aber bei mir alle bis zum 6. Platz, also neben den drei genannten noch Måneskin, The Roop und Senhit, gewinnen dürfen, freue ich mich sehr aufs Finale und hoffe auf einen Sieger aus dieser Auswahl.

Mallemolen
Mallemolen
4 Jahre zuvor

Ihr bewertet das hier tatsächlich vom Song her schlechter ein als die Nummer von Jendrik? Sorry, aber das zeigt, wie weit weg ihr von allem seid, wie weit ihr mittlerweile einfach nur noch zu den Steigbügelhaltern der NDR-Funktionäre mutiert seid.

So richtig ernst nehmen kann man euch wohl kaum mehr. Kommt ihr euch nicht langsam selber alle total lächerlich vor?

Benjamin Hertlein
Admin
4 Jahre zuvor
Reply to  Mallemolen

Die Welt ist so komplex. Flo bewertet den deutschen Song besser als Douze Points den französischen. Skandal! Insgesamt haben wir Frankreich 18 Punkte mehr gegeben als Deutschland, hast Du aber vielleicht durch all den Schaum vorm Mund nicht gesehen (ups, schiefes Bild, naja).

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor
Reply to  Mallemolen

Äh…Hallo?! Für wen hälst Du Dich eigentlich, dass Du meinst, die Leute hier angehen zu müssen?😡

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor
Reply to  Mallemolen

Warum schreibt jemand mit einem so schönen Namen (nicht nur deswegen: https://www.youtube.com/watch?v=VJ40q6sR1R0, der Klang des Namens an sich ist schon schön) nur immer solch unschöne Kommentare?

Wie oben Benny schon geschrieben hat, wird „Bravo“ von den Blogger(inne)n hier deutlich besser bewertet als „I don’t feel hate“ (kommst Du Dir angesichts Deines ersten Satzes eigentich nicht „total lächerlich vor“)?. Wärst Du nur zufrieden gewesen, wenn es 0 Punkte zusammen gegeben hätte und wir gestern sieben beleidigende Schimpftiraden zu lesen bekommen hätten?

NDR-Funktionäre scheinst Du irgendwie ja auch nicht so zu mögen. Warum eigentlich nicht?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor

Ich nehme meine Frage in der Klammer zurück, und das nicht nur, weil ich beim Zitieren von Dir das hintere Anführungszeichen falsch – ein Wort zu spät – gesetzt habe. Ich sehe jetzt erst, dass Du nicht die Gesamtbewertung der Blogger meintest (dein „ihr“ hat mich dies denken lassen), sondern die Wertung bei „Der Check“ ganz am Anfang und da gab’s für „Voilà“ bei „Song“ in der Tat einen Punkt mehr als bei „I don’t feel hate“. Aber für den Check ist immer nur ein einziger Blogger (bzw. Bloggerin) verantwortlich, bei diesen beiden Beiträgen waren es zwei verschiedene, da macht ein Vergleich nicht arg viel Sinn, zumal der Check bei „Voilà“ von dem Blogger kam, der den französischen Beitrag weiter unten von allen Sieben am niedrigsten bepunktete.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Was soll dieser Kommentar ? Ich bin bekanntlich einer der größten NDR-Kritiker und zwar schon seit Jahren. Aber diesmal gefällt mir eben ausnahmsweise der deutsche Beitrag.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Ich bezog mich auf Mallemolen, nicht auf Benny und Gaby.

Andi
Andi
4 Jahre zuvor

Wenn Barbara Pravi ihren Auftritt wie beim Vorentscheid macht, dann gewinnt sie oder wird hinter Litauen zweite. Der VE Auftritt war sehr stimmig. Halt eine Siegerperformance. Was mir etwas Sorgen macht, wenn das französische Team versucht eine Show zu gestalten. Zb wie im Video Pravi bewegt sich ein wenig und um ihr herum sind diese Schattenmänner. Dann kann das nach hinten losgehen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Volle Zustimmung. Die französische Delegation kann den VE-Auftritt nur verschlechtern, wenn sie etwas Grundsätzliches ändert. Das Video funktioniert für mich z. B. überhaupt nicht. Da passiert viel zu viel und lenkt vom Lied ab. Und plumps fallen die Intensität und die Sogwirkung des Auftritts bei der VE hinten runter.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Nein, meine Rangliste ist folgendermaßen:

Erste sechs Plätze LT FR BE AL FI UA

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Ich habe erst letztens gelesen, was verschiedene Kulturen im Mond sehen. Beispielsweise hierzulande ist ja der „Mann im Mond“ verbreitet. In Westafrika sieht man stattdessen ein Krokodil in unserem kleinen kosmischen Kumpel. In Japan erkennt man darin sogar einen Hasen und anderswo gar ein ganzes Gesicht. Schon interessant, was man alles da hinein interpretieren kann. Ich persönlich sehe nämlich nur kleine Krater und Punkte auf dem Trabanten. Ist auch egal.
Wie ich darauf komme? Ein wenig habe ich das Gefühl, es verhält sich mit dem französischen Beitrag dieses Jahr genauso. Wie man hier in vielen Kommentaren lesen kann, kommt das Chanson gut an. Klassisch, hochwertig, berührend und weiß ich nicht alles. Mag sein, dass das gewissermaßen Kunst sein soll. Welches Gefühl ich beim Hören bekomme? Mich erinnert das alles (gerade dieses ständige „Voilà“) an ein quängelndes Baby, welches nun herumschlägt und -schreit, weil es sich in die Hose gemacht hat. Und da überkommt mich ein gewisses (Fremd-)Schamgefühl. Ich verliere spätestens in der zweiten Hälfte auch den Faden im Lied und plötzlich säuselt und wankelt sie da umher. Anstrengend und lästig. Nö, für mich der schlechteste Beitrag des Jahres, tut mir auch etwas leid. Ich kann ebenso mit ihrer Stimme wenig anfangen. Einzig und allein die Performance kann ich als „stimmig“ loben. Das Lied selbst…nun ja.
Ich tippe vorerst auf eine Patricia-Kaas-Platzierung, gibt bislang recht viele Parallelen. Auch wenn ihr Patis Lied auch nicht mag, fand ich ihre Stimme aber deutlich interessanter. Mangels Alternativen könnte das aber auch in die Top 5 schlüpfen. Und ich würde es Frankreich auch gönnen. Ehrlich. Aber nicht (mit) dem Liedchen.

Prognose: Finale 6-10
Meinung: Platz 39/39 (2 Punkte)

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Jahre zuvor

„Voila“ ist ein Beitrag,den ich persönlich bis zum Jahresende wohl keine zehnmal mehr anhören werde.Weil er meinen persönlichen Geschmack nicht trifft.Dieser Song wird aber auf alle Fälle oben mitspielen,durchaus zu Recht.Babara überzeugt für mich durch eine herausragende Ausstrahlung,einer sehr guten Stimme.Sie gibt den Song auf perfekter Weise eine Seele.Die hat was drauf,und das mekrt man.
Mein Bauchgefühl sagt mir,das sie um den Jurysieg mitspielen wird.Televote ist schwer abzuschätzen.
Sie ist sicher nicht meine absolute Wunschkandidatin,könnte aber absolut damit leben.
Auf jedenfall hebt sie sich vom anderen französichsprachigen Beitrag meilenweit ab.

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Tja, manchmal macht es sich eben doch bezahlt, nicht den Vorjahresinterpreten zu schicken. Vom schlimmsten Fremdschamspektakel des Jahres zu einer Titelanwärterin – nicht, dass ich sie dort oben sehe. Sie hat ein tolles eingängiges Lied, eine interessante Stimmfarbe, und jeder, der französischem Chanson nur einen Hauch abgewinnen kann, geht da mit. Allerdings sehe ich sie „nur“ an der Top 5 kratzen und nicht auf dem Siegerpodest. Wird aber natürlich von den Big 5 am besten abschneiden, allein Italien könnte ihr noch gefährlich werden. Aber da gehe ich davon aus, dass die sich wohl (leider) mit den Finnen kannibalisieren.

Jedenfalls, solche Klasse beim ESC ist nie verkehrt, und möglichst viele unterschiedliche Stilrichtungen in einem Jahr sind auch nicht verkehrt.

Mein Top-Favorit auf den Sieg ist derzeit dennoch Litauen, und mein Siegwunsch natürlich Island!

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Den wirklich peinlichen französischen Beitrag vom letzten Jahr (bekanntlich mit schwedischer Hilfe) habe ich inzwischen komplett verdrängt.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Frankreich ist in meiner ESC Burg in der Kapelle. Die Prinzessin der großen westlichen Provinz hat dort in der Schatzkammer ein altes Lied gefunden und versucht es im Altarraum zu singen während ein schleimiger Typ names Igitt den Priester sucht, der sich ja bekanntlich im Turmzimmer bei seinem heimlichen Liebhaber aufhält, um Erlaubnis zu bitten dieses alte Lied bei der Königswahl aufzuführen. Da der Priester also nicht auffindbar ist bleibt die Prinzessin in der Kapelle hängen obwohl sie eiligst den Thronsaal aufsuchen müsste.

Ich mag Chansons sehr aber es braucht eine charismatische Stimme um mich zu berühren und die hat Barbara Pravi meiner Meinung einfach nicht. Auch wird mir das Voila so sehr wiederholt das es mich eher zermürbt als begeistert

Carlo R.
Carlo R.
4 Jahre zuvor

Top 5. Wenn nicht sogar Anwärterin auf den Sieg. Würde mich freuen. Werde für sie abstimmen.

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
4 Jahre zuvor

Weiter oben schrieb Thomas M. das solche Songs den jüngeren Zuschauern das Genre näher bringen kann…kann ich nur bestätigen. Daher finde ich es auch super das Frankreich auch heute noch Ihren klassischen Chanson ehren und präsentieren. Wie geschrieben gefällt mir der Song nicht so gut aber ich finde es toll das er dabei ist. Gerade in diesem Jahr empfinde ich es so das wir eine tolle Vielfalt beim ESC haben. Sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Aber tatsächlich – und das trifft auf viele Beiträge zu – spielt beim ESC das Momentum eine große Rolle. So können jetzt noch unscheinbare Songs sehr gewinnen wenn Sie die Zuschauer in den 3 Minuten in den Bann ziehen….

Tobiz
Mitglied
Tobiz
4 Jahre zuvor

Televoting wird schwierig, daher tippe ich auf Platz 11-15

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Frankreich ist übrigens das Land mit den meisten ESC-Siegen auf meiner Liste. Da gibt es beeindruckende 10 Siegertitel. Dahinter folgen Italien und Portugal mit je 7 Siegen. 🙂

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

FRA 1977 ist mein liebster Titel aus Frankreich.🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

FRA77 ist auch bei mir einer von 9 12/12-Titeln aus Frankreich. Mein liebster französischer ESC-Beitrag? Hm … Vielleicht 1967, 1979 (ich liebe den Text) oder 1992. 🙂

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Lustig bei Frankreich ist für mich, dass es oftmals im Schatten anderer französischsprachiger Länder wie Luxemburg, Schweiz oder Monaco war. Ich bin selbst überrascht, aber der einzige wirklich sichere Sieg bei mir ist 1995 mit „Il me donne rende-vous“, den fand ich schon immer fantastisch. 1956 wackelt bei mir immer ein wenig, weil ich so viele Lieder in dem Jahr mag, und sowohl Herr Schwarz als auch Frau Arnaud (1) ihr dicht auf den Fersen sind.

10 Gewinner?! Und 2x 7? Ui, da scheinst Du ja eine recht starke Präferenz zu haben. Mein Land mit den meisten Siegen ist bekanntlich ein anderes, mit insgesamt 6 Zählern, davon jeweils drei aus den 60ern und drei aus den 70ern. […und findet sich auf meiner Gravatar-Seite, dafür einfach auf den sympathischen Buu-Huu klicken! So, genug Eigenwerbung für heute.]

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Luxemburg! *inohnmachtfall*

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Frech, dass Du das jetzt einfach so vorweg genommen hast, tses tses! 😉

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Oke, ich nehme mir das mal für die nächste Post ESC Phase vor, mehr ESC Jahrgänge zu ranken, zehn Frankreichsiege wird es bei mir nicht geben

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  eccehomo42

Schaun wir mal. 🙂

Karin
Karin
4 Jahre zuvor

Überhaupt nicht mein Fall, hab mal Platz 16 bis 20 getippt, kann aber überhaupt nicht einschätzen wie das ankommt, mir ist es einfach zu altmodisch, dieses Geschunkel im Refrain, Fronkraisch Fronkraisch halt🙄

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Karin

@ togravus

Sind allesamt auch in meinen Bestenlisten ! Kali war in dem drögen Jahr 1992 fast schon revolutionär.

Wenn ich alle meine Topplatzierungen zusammenzähle, würde wohl Frankreich nach wie vor auf Platz 1 stehen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

FRA92 ist für mich der vielleicht sympathischste Auftritt der gesamten ESC-Geschichte. Und die Chorsängerin haben sich so toll bewegt. 🙂

Andi
Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Kali fand ich nach 1990 und 1991 wieder sehr langweilig. Das Lied war wohl nicht schlecht, aber für mich öde.

Matty
Matty
4 Jahre zuvor
Reply to  Karin

FFF-Alert!

inga
inga
4 Jahre zuvor

Ich gebe volle 12 Punkte! Und bitte auf der ESC Bühne keine Experimente. Der Auftritt im Vorentscheid war perfekt (also inklusive Licht und Kamera). So landet sie mindestens auf Platz 3.

Rusty
Mitglied
Rusty
4 Jahre zuvor

Frankreich gefällt mir gut, ich sehe sie allerdings nicht in den Top Ten, sondern knapp darunter.

Alki Bernd
4 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Platz 0???

Glaub ich nicht !

sam
sam
4 Jahre zuvor

Hier meine persönlichen Favoriten der letzten 6 ESCs (inklusive dieses Jahr). Ich nehme aber nur Länder die auch dieses Jahr dabei sind. 2015 vs 2016 vs 2017 vs 2018 vs 2019 vs 2020 vs 2021.

Semi 1:

Litauen: 2021

https://www.youtube.com/watch?v=0rsUJWSwb0c

Slowenien: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=vGtPNQ6g6Ng

Russland: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=e94dst20C9Y

Schweden: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=5sGOwFVUU0I

Australien: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=5ymFX91HwM0

Nord-Mazedonien: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=TtSum7ouImU

Irland: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=QD1cQ2wZ1dk

Zypern: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=vyDTbJ4wenY

Norwegen 2019

https://www.youtube.com/watch?v=Ovt7YGHAj8I

Kroatien: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=8QUM-_EbE2o

Belgien: 2017

https://www.youtube.com/watch?v=oxsCmChDYwA

Israel: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=-w-2K9U8UIs

Rumänien: 2017

https://www.youtube.com/watch?v=ZSHc7iDuBCQ

Aserbaidschan: 2017

https://www.youtube.com/watch?v=g_HSRHqd_7s

Ukraine: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=lhOuMYtQ94M

Malta: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=H-byNyainRA

Semi 2:

San Marino: 2021

https://www.youtube.com/watch?v=eRAN7AzEKak

Estland: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=ImawXdXIGd8

Tschechien: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=w0ZUuQe0shk

Griechenland: 2021

https://www.youtube.com/watch?v=Er06NBWo4bs

Österreich: 2017

https://www.youtube.com/watch?v=gJIjZF5sgzg

Polen: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=oyoiCyP4Bkg

Moldawien: 2017

https://www.youtube.com/watch?v=SWaQdHoCvYk

Island: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=0Jl-Hr137uM

Serbien: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=c40kVKIoPvE

Georgien: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=ddC8lviTERI

Albanien: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=-NAbYUoxIfg

Portugal: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=vE-LqXkb0ok

Bulgarien: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=PQqUTigWKHY

Finnland: 2021

https://www.youtube.com/watch?v=cIvaeu6Oxzc

Lettland: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=o-2Lt7zzlBU

Schweiz: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=8aUYzqAIdoM

Dänemark: 2018

https://www.youtube.com/watch?v=c0kP074Mw0k

Big 5:

Deutschland: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=bHDHi37bboE

Frankreich: 2016

https://www.youtube.com/watch?v=-aLPsiyavcU

Großbritannien: 2021

https://www.youtube.com/watch?v=BMDGTsa_Qq0

Italien: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=M-aoyPa41Ic

Spanien: 2015

https://www.youtube.com/watch?v=NsMiJJlElAY

Gastgeber (dieses Jahr):

Niederlande: 2019

https://www.youtube.com/watch?v=R3D-r4ogr7s

Ich hoffe, ich habe kein Land vergessen!

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Bester französischer Titel ever: 2002! (Auch wenn ich mit dieser Meinung mal wieder mutterseelenallein dastehe).

So richtig schlecht ist Frankreich eigentlich nie (okay, über 2006 kann man diskutieren, aber auch da gibt es viele, die das mögen, und man muss sich wahrscheinlich einfach drauf einlassen). Ansonsten in meinem Olymp oder vor dessen Toren: 2009, 2016, 2018, 1969, 1992, 2000, 2001, 2003, 1996 (jawoll, allerdings sieht man da, was Kürzungen anrichten können), 1995, 1994, 1993, ach, es gibt so viele tolle Sachen von la Franze!

Andi
Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Nie richtig schlecht? Hmmm, 1986?

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Das war der übelste Beitrag aus Frankreich überhaupt, in der Tat.

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich mag die Cocktail Chics. Frankreich hatte aber auch deutlich bessere Beiträge, dem muss ich zustimmen. Wirklich mies finde ich nur 1971 (und das Kleid war noch besser als der Song!), 2007 und 2018 im Doppelpack mit 2019. Und, nun ja, dieses Jahr…
2002 finde ich…in Ordnung. Mittlerweile nervt es mich einfach nur noch, weil sie gefühlt jede Stunde den auf ESC Radio spielen. Und dann auch noch die volle 30-Minuten-Version *stöhn*. Blende ich das mal auf und schaue ich mir nur den Auftritt in Tallinn an, finde ich ihn ganz nett. Bin da aber recht deutlich bei 2001 und 2003.

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Stimmt, Ihr habt recht. Hab ich verdrängt. So schlecht war das. 1987 war auch nicht gut. Okay, gab doch ein paar, die eher in den Hades als in den Olymp gehören. Aber so insgesamt gesehen hat Frankreich eigentlich schon ganz gut abgeliefert.

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Und, was natürlich auch noch unbedingt in den Hades ausseht, ist 2020. Peinlich hoch siebenundelfzig.

Aber habt Ihr den mal shirtless gesehen? Da laufen meine Hormone Amok.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

FR 2002 war natürlich traumhaft ! Zudem neben Malta, GB und mit Abstrichen Litauen der einzige Beitrag damals, der mir gefallen hat. Einer der scnlechtesten Jahrgänge überhaupt – da wurde mein Fansein auf eine harte Probe gestellt (erneut in einigen Jahren danach…)

Andi
Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Definitiv! Die Aufgabe der Sprachregel hat anfangs die Qualität nicht angehoben. 1999, 2000, 2001 und 2002 fand ich schlechte Jahrgänge.

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Litauen 2002 – hihihi. Aivaras war so süß. Auch wieder ein Guilty Pleasure vom Allerfeinsten. Ich brauch mal eine Guilty Pleasure Liste!

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

FRA 1995, 2001, 2002 und 2018 mag ich auch sehr gerne.
Von Patricia Kaas Song war ich ein wenig enttäuscht, der Auftritt war zweifelsohne großartig, aber sie hat schon bessere Songs gesungen, meiner Meinung nach.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Hast Du auch die 4:18 Version von „Diwanit bugale“ in Deiner Playlist. Traumhaft schön. 🙂

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Oh ja, die ist wunderschön. Überhaupt, der ganze Beitrag ist hoffnungslos unterschätzt. War gerade übrigens mal auf Deinem Bild und hab mir deine Tops und Flops durchgelesen. Sehr interessant! Viele Gemeinsamkeiten, und zum Glück nix von meinen Flops in Deinen Tops und vice versa.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das freut mich. Ich habe mich neulich auch mal durch Deine unterhaltsamen und aufschlussreichen Gedanken gelesen. ag9 hat mich auf die Idee gebracht. 🙂

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Vielen Dank, da freu ich mich sehr!

eccehomo42
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich schließe mich den Herren an und hoffe, dass es die beiden dazu beiträgt, ihre Gravatare zu Seiten auszubauen^^

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Ich reihe mich mal mit ein. Ich lese schon seit einigen Jahren gerne mal Deine Kommentare zum Jahrgang. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber das macht ja nichts. Die 6/10 für Kroatien haben mich wirklich überrascht, das hätte ich nicht gedacht. Danke dafür! 🙂 Tolle Seite (da fällt mir ein, ich muss noch den Hörtest lesen, das mache ich nachher!), und an der Stelle nochmal ein großes Danke für „Frag nach Sahne“ und „Oh nein Andorra“, die ich mir vor wenigen Tagen erst wieder angehört habe, weil die EESE-Seite auf Instagram letzteren Beitrag besprochen hat. Einfach Kultstatus!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Das ging an Tamara, oder?

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

WHAT?! Wer hat was wo besprochen und wo kann ich das sehen?! Ich fall tot um 😀 😀

Frag nach Sahne hat ja damals im slowenischen Blätterwald ein kleines Windchen ausgelöst. Ausgerechnet der am schlechtesten gesungene Beitrag, den ich je hochgeladen habe…

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

@toggie
Naja, hast Du denn „Frag nach Sahne“ eingesungen? 😉

@Tamara
Neeeein, „nur“ das Original. Auf der Seite wird jeden Tag ein zufälliger ESC-Song ein wenig analysiert. Aber ich musste mich sofort an Deine Version erinnern und gleich nochmal reingehört. Und diese ist definitiv, sowohl gesanglich als auch textlich, die deutlich bessere! 😀

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Wow, Cali, danke, ich bin ganz geflasht!

Für alle anderen, damit Ihr auch wisst, worum es geht: Ich hatte mal eine Zeitlang die Marotte, ESC-Songs phonetisch einzusingen, das heißt, ich hab mir einen Song genommen, versucht rauszuhören, was eine deutsche Person hören würde, die die entsprechende Sprache nicht kann, und das dann eingesungen.

Ihr könnt ja mal überlegen, wie die Originale heißen (wer spickt, schummelt und ist ein Schummler!):

Ich kauf nix in Taiwan
Frag nach Sahne
Mistel, Möhre, Rattenzahn
Heide, da lud er jemand
Jäger lief (mein persönliches Lieblingsvideo von mir selber)
Über die grafische Darstellung weiblicher Menschenwesen (da bin ich gespannt, ob Ihr das rauskriegt)

Die Geschichte mit „Frag nach Sahne“ geht übrigens noch weiter: Das Video hielt sich recht wacker und hatte auch mal den einen oder anderen Aufruf, aber halt nix Besonderes, wie das so ist, wenn man einfach aus Jux was hochlädt. Aber irgendwann hat das mal irgendwer der slowenischen Web-Presse gesteckt. Die ursprüngliche Sängerin ist wohl daselbst recht präsent. Dann gabs diverse Artikel über das Video und es wurde sich darüber lustig gemacht, dass ich mich da lustig mache. Ich hab nur keine Ahnung von nix gehabt, morgens frohgemut meine Mailbox aufgemacht, und das erste, was ich sehe, sind viele, viele neue Kommentare. Nicht alle nett. Im ersten stand zum Beispiel „YOU FUCKING NAZIJA!“ Da sitzt man erstmal da wie der Ochs vorm Tor und wundert sich. Im Laufe des Tages ging es dann kommentartechnisch ordentlich rund. Ich hab alles dringelassen außer den persönlichen Beleidigungen. Die Stimmung war recht gespalten, viele fanden es geil, viele haben sich heftig aufgeregt und sich auch daran abgearbeitet, dass ich nix kann. Das muss man aushalten, aber seitdem weiß ich, dass mir meine Viertelstunde Ruhm mehr als genug war.

Und seitdem hab ich Riesenrespekt vor jedem, der sich auf eine ESC-Bühne stellt und sich den lästerfreudigen Menschen in Europa zum Fraß vorwirft. Man muss echt ein dickes Fell haben. Ich bewundere die ausnahmslos alle.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Heide, da lud er jemand könnte Tajci sein. 🙂

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Ich denke, ich habe alle Titel erraten. Bekomme ich jetzt einen Preis? 😀
Das Video zu der graphischen Darstellung von Frauen habe ich erst letzte Nacht mir angeschaut und verstehe es jetzt, warum der Titel so lautet. Ich heule, ist das geil! Übrigens habe ich anschließend daran das Original mir angeschaut (was ich im Übrigen großartig finde, hätte viiiiel mehr Punkte bekommen müssen) und fast die Hälfte Kauderdeutsch verstanden. War sehr lustig! 😀

Oje, das ist ja nicht schön, wenn einige so rumbeleidigen. Ich denke, das wird sich wohl nie ändern. Das Video war ja auch gar nicht als Beleidigung gemeint. Aber ich glaube, um das zu verstehen, muss man Deutsch können (und kein Slowenisch natürlich). Wie gesagt, für mich immer noch ein wahrer Klassiker!

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor

Preis. Ähm. Oh. Am besten noch einen attraktiven Preis?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Schon wieder ein Irrläufer … 🙂

ESC1994
ESC1994
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Mein persönlicher Favorit aus Frankreich in diesem Jahrhundert ist 2002, dicht gefolgt von 2001. Auch 2003,2016,2017 und 2018 haben mir gut gefallen. Einfach nur vergessen möchte ich dagegen die schlimme Schmonzette 2011 sowie dieser peinlich-nervige Stromae-Abklatsch von 2014, wofür das Land völlig zurecht seine erste und bisher einzige rote Laterne kassiert hat.

ESC1994
ESC1994
4 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ach ja, 2020 habe ich wohl aus reinen Selbstschutz verdrängt. 😉

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich oute mich als FRA 2020-Fan (wegduck🙂)

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor

Heute ist die großartige italienische Sängerin Milva mit 81 verstorben. Der Bezug zum ESC gibt es leider nicht, weil sie nie das Sanremo-Festival gewonnen hat.
Zwischen 1961 und 2007 nahm sie 15x Mal am Festival teil. 1961, ihre erste Teilnahme, wurde sie Dritte und 1962 mit „Tango italiano“ sogar Zweite, dieser blieb ihr größter Festivalerfolg. Sie hält den traurigen Rekord mit den meisten Teilnahmen ohne je gewonnen zu haben.

ESCFan2009
ESCFan2009
4 Jahre zuvor

„Voila“ ist professionell komponiert, melodisch und intensiv auf der Bühne vorgetragen. Barbara ist mir als Person und Mitkomponistin der letzten JESC-Beiträge auch sehr sympathisch! Der Song an sich langweilt mich dann aber im Mittelteil. Es ist „klassisch“, das kann auch für junge Leute wie mich positiv sein, aber es ist kein Automatismus. Bei diesem Song für mich daher nicht. Als Gewinnerin 2021 sehe ich also nicht, erst recht nicht im salvadoresken „feelings, not fireworks“-Duktus, weil ich der festen Überzeugung bin, dass es immer beides bei einer TV-Musikshow geben muss und ich so eine Betrachtung a la „echt = Emotion vs. künstlich = Show“ oder irgendwie so einfach nicht ernsthaft vertreten kann 🙂

7/10 und 22/39.
2020: 6/10 und 30/41.

Mein Lieblingsbeitrag bleibt Alma 2017 (zweisprachige ESC-Version, weil abwechslungsreicher und dynamischer im Refrain ^^)

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Bester französischer Beitrag für mich 1975, die Älteren erinnern sich noch. Diese Hommage an die Künstler….

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Interessant, kam bei uns in der Jury recht mies weg in dem Jahr, ich glaube um Platz 17 herum war das, der Franzose hatte das sogar als Rote Laterne. Ich mag den Beitrag, obwohl ich eigentlich kein Fan der Stimme bin. Aber höher als Platz 9 kam der bei mir auch nicht, weil ich viele Beiträge in dem Jahr mag.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Meinst Du 1975 ? Woher weißt Du denn die Platzierungen jenseits der jeweiligen Top 10 ? Das wurde doch nie veröffentlicht. Welchen Franzosen ?

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Huch, huch, HUCH. Da haben wir wohl ein wenig aneinander vorbei geredet. Ich bin in einer ESC-Fangruppe, und wir bearbeiten die Jahre seit 1956 und machen eine Art kumulierte gemeinsame Rangliste in jedem Jahr. Das habe ich wohl vergessen zu erwähnen. Also so etwas wie eine eigene Jury der Gruppe. Hat nichts mit den echten Ergebnissen zu tun. ^^

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

2017 fand ich wiederum sehr mittelmäßig…. Auch in diesem Jahr waren für mich die guten Beiträge an der Hand abzuzählen: Portugal (natürlich allen voran), Ungarn und Bulgarien. Moldau zumindest originell, Belgien mochte ich in Audio, aber live war es eine Katastrophe.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

OK, wenn man die Ausgeschiedenen noch dazuzählt, natürlich auch Finnland und Tschechien.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Ich fand und finde Requiem klasse. Dafür kann ich mit Amir überhaupt nichts anfangen.

Schlimmste französische Beiträge: 1966 + 1989. (2/12)

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

Oh Gott, 2017 … ganz ganz furchtbarer Jahrgang, da hab ich echt Mühe, eine Top Ten zusammenzukratzen. Ganz oben ist natürlich Italien und dann kommt erstmal eine Weile nix. Leider ist der Song nicht gut gealtert, und das Trauma des Auftritts und Abschneidens liegt mir bis heute in den Knochen. Dass es kein Hit geworden ist, war letztlich die größte Enttäuschung. Ansonsten mag ich aus dem Jahr noch Österreich (0 Punkte im Televoting? Wotzefack?), Belarus (bester belarussischer Beitrag ever), Finnland (da haben wir bei sixtussagtmiau leider mal wieder die Trauerflagge auspacken müssen) und die Niederlande (bestechend toller Gesang). Gefolgt von Belgien (hätte böse in die Hose gehen können, aber dafür war wohl der Song zu gut) und Portugal (nur den Song, nicht den Herrn S. als Persönlichkeit – nach seinen Äußerungen vor der Siegerreprise hab ich mir selbige geschenkt).

ESC1994
ESC1994
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara

Lustig, ich mag 2017 von den letzten fünf stattgefundenen ESC tatsächlich am liebsten. Neben einigen tollen Songs wie Belgien (persönliche Nummer 1), Portugal, Ungarn oder Bulgarien schätze ich an dem Jahr vor allem diese Unvorhersehbarkeit. Mal ganz ehrlich: Wenn dir jemand im Mai 2016 kurz nach dem ESC in Stockholm jemand gesagt hätte dass die Top 3 des nächsten ESC aus Portugal, Bulgarien und Moldau bestehen würde, wie hättest du da reagiert?? Also ich persönlich und viele andere wären wohl laut in Lachen ausgebrochen und hätten die Person für bekloppt erklärt. Auch dass Italien soo lange wie der sichere Sieger ausgesehen hat und dann am Ende „nur“ den 6. Platz erreicht hat hat diesem Jahrgang eine sehr interessante Note gegeben.

Aber jeder natürlich wie er mag.

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das mit der Unvorhersehbarkeit stimmt schon, ich fand das zB 2014 super. Ich glaub, es hat auch immer was damit zu tun, wie der eigene Favorit abschneidet – obwohl, nee doch nicht. 2019 fand ich auch kein tolles Jahr, obwohl mein einer Favorit Publikumssieger und mein anderer Favorit Gesamtsieger geworden ist. Und ja, die Top 3 Portugal, Bulgarien und Moldau ist natürlich episch, alle noch nie Top 3 gewesen vorher.

Was meinen Musikgeschmack angeht, bin ich Kummer gewöhnt 🙂 Der wird sehr oft nicht geteilt. Wenn ich jetzt sage, dass 2018 für mich der beste Jahrgang seit 1998 war und meine persönliche All-Time-Nummern 1 und 2 aus diesem Jahr stammen, werde ich vermutlich auch ausgelacht.

eccehomo42
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

2018 war mein liebster ESC und zumindest was die Vielfalt angeht, fand ich den ESC auch sehr stark. 2017 fand ich aber auch keinen schlechten Jahrgang

ESC1994
ESC1994
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara

Übrigens danke für die sehr launigen und lustigen Kommentare zum diesjährigen Jahrgang auf deiner Seite. Ich lese dass immer sehr gerne, auch wenn ich bei einigen Songs fundamental anderer Meinung bin als du. *Hust*Deutschland2018*Hust*

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Eugent war 2018. 😀

Tamara
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Genau. Eugent war 2018 und Meta/Moro. Doppelregenten im Thronsaal. Ich versuche, mich bezüglich Deutschland 2018 immer etwas zurückzuhalten, weil ich weiß, dass ich mit meiner Meinung klar in der Minderheit bin. Ich hoffe, Ihr seht und würdigt das.

ESCFan2009
ESCFan2009
4 Jahre zuvor
Reply to  Mariposa

@Mariposa: 2017 ist ein Jahr, in dem ich nach meinem 3-Kategorien-System nur 15 Beiträge in der obersten Kategorie habe – die sind aber sehr stark – und ca. 20 in der untersten Kategorie („muss ich kein 2. Mal hören). Portugal ist auf der 17. Frankreich und Bulgarien hätten den Sieg unter sich ausmachen müssen ^^ Dafür ist Ungarn mein Platz 39. Ganz schlimm.

Matty
Matty
4 Jahre zuvor

Da präsentiert Frankreich im Vorentscheid „Eurovision France, c’est vous qui décidez“ mit tollen Künstlern wie Juliette Moraine, Casanova und Pony X, die tolle Songs präsentierten und für was entscheiden sich am Ende unsere Nachbarn – richtig, für das Falsche!

Ich kann es gut nachvollziehen, daß einige „Voilà“ ziemlich altmodisch finden, denn ich gehöre dazu! Es ist ein Chanson, das in den 50er oder 60er Jahren ganz gut abgeschnitten – sogar gewonnen – hätte, aber in der heutigen Zeit völlig unbrauchbar! Die Interpretin kann zwar gut singen, allerdings hätte das Chanson zu Edith Piaf, die leider viel zu früh verstarb, besser gepaßt.

An die Klasse von Edith Piaf, Juliette Gréco, Sylvie Vartan, Jacqueline Boyer und einer Patricia Kaas kommt sie jedoch bei weitem nicht heran, das waren bzw. sind die Grande Dames des klassischen französischen Chansons.

Mariposa
Mariposa
4 Jahre zuvor

Meine Güte, warum kannst Du nicht akzeptieren, daß die Leute es gewählt haben ?

Andi
Andi
4 Jahre zuvor

Frankreich ist 1. Liga. Wunderschöne Lieder schickte man zur Eurovision. Hier meine ultimative Top 10 der besten Lieder:

1. 1975
2. 1977
3. 1979
4. 2002
5. 2009
6. 1968
7. 2001
8. 1991
9. 1984
10. 1996

Auch sehr schön sind 1976, 1983, 1990, 1993, 1994, 2007, 2008 und 2018.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Deine Top 8 sind bei mir alle im oberen Bereich des jeweiligen Jahrgangs gelandet, ich mag auch alle anderen von Dir aufgeschriebenen Beiträge, mit einer Ausnahme: 1994 (da stehen bei mir 2 Punkte, die niedrigste Punktzahl aller französischen Titel – aber die Bewertung ist schon eine ganze Weile her, ich sollte mir „Je suis un vrai garcon“ vielleicht mal wieder anhören).

Die absolute Spitze (9, 9,5 oder 10 Punkte, diese hohen Punktzahlen vergebe ich nicht so oft; 2021, das ich momentan auch bei 9 habe, lasse ich erst mal weg, das ist noch nicht so gefestigt):

6 1957 Paule Desjardins
5 1963 Alain Barrière
4 1976 Catherine Ferry
3 1965 Rachel
2 1991 Amina
1 1977 Marie Myriam

Mindestens 8 Punkte haben: 1960, 1968, 1979, 1983, 1985, 1990, 1999, 2001, 2009 und 2018.

Wenn ich jetzt noch die aufzählen würde mit mindestens 7 (u.a. 2015 und 2017 und einige der von Dir oben genannten), würde das den Rahmen sprengen, das sind wirklich viele.

Christian Harbich
Christian Harbich
4 Jahre zuvor

Ich hab letztens davon geträumt, dass wir in diesem Jahr einen Winner haben werden, dessen Land schon sehr lange auf einen weiteren ESC-Sieg wartet – das Lied wurde gesungen in französischer Sprache. Mir ist leider nicht mehr in Erinnerung ob der Interpret nun männlich oder weiblich war (in besagtem Traum) – die Stimme war aber doch deutlich feminin….

Nun, da ich „Voila“ zu meinen persönlichen TopTen in diesem Jahrgang zähle (und immer noch sehr gerne auch an die wunderbare französische VE 2021 zurück denke), ich das Gewinsel und Geheule von Herrn Tears nicht ertragen kann, hoffe und bete ich natürlich darauf und dafür, dass Barbara Pravi diejenige ist, welche „den Pott“ ergattern wird. An die zweite Möglichkeit mag ich noch nicht mal denken, geschweige denn davon träumen!!

lasse braun
lasse braun
4 Jahre zuvor

2018 kam „merci“ ziemlich oft im text vor – 2021 ist das „voila“ – das könnte dann ein faktor gewesen sein wenn es nicht die erwartungen erfüllt – 2018 war das ja ähnlich.
ich finde alte schule eigentlich immer gut(ausnahme natürlich der trollmeister aller klassen) wenn mit stil und niveau – das ist hier mehr als gegeben – ich habe ja frankreich auch auf meiner gerade mal 8 acts umfassenden liste aber ich bin derzeit nicht wirklich davon überzeugt,daß frankreich top 10 oder gar top5 macht.
ich habe nichts dagegen wenn frankreich gewinnt,insbesondere wenn damit der „tobleronemeister“ verhindert wird oder auch schwedische anbiederungsversuche zum xten.
nur dran glauben will ich nicht so recht – so ein alte schule chanson ist aber auch wirklich schwer einzuschätzen – findet nord/ost/südost europa das auch gut?
ich bin auch der meinung,daß zumindest das publikum eher was flottes möchte in diesen coronageplagten zeiten.