
Wettquotendarling Nemo erobert derzeit in Riesenschritten Europa. Vor der Qualifikation für den internationalen Wettbewerb hat sich Nemo in der Schweiz gegen insgesamt 426 Einreichungen durchgesetzt. Jeder Titel wurde von mindestens 240 internationalen Publikumsjurymitgliedern bewertet. Zusätzlich kam eine 30-köpfige internationale Experten-Jury zum Einsatz, die aus Mitgliedern aus 20 Ländern bestand – alle mit ESC-Jury-Erfahrung. Publikums- und Experten-Jury entschieden im Verhältnis 50:50 und schickten fünf Acts ins Bootkamp in Zürich, wo sich schließlich Nemo durchsetzte.
Nemo stammt ursprünglich aus Biel, lebt aber mittlerweile in Berlin. Nemo hat bereits mehrere EPs und Singles veröffentlicht, darunter die Top-10-Single „Du“ im Jahr 2017. Im zugehörigen Video gibt es ein wunderbares ABBA-VHS-Videokassetten-Zitat. Nemo nahm an der zweiten Staffel von „The Masked Singer Switzerland“ teil und war im Frühjahr diesen Jahres bei der Schweizer Ausgabe von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ dabei.
Ende 2023 machte Nemo in einem Artikel der Schweizer SonntagsZeitung öffentlich, nichtbinär zu zu sein. Nemo erklärte, in Bezug auf sich selbst den Namen Nemo anstelle von Pronomen zu bevorzugen, ansonsten das neutrale they/them. Diesen Schritt in die Öffentlichkeit reflektiert Nemo auch im Songtext von „The Code“. „Der ESC bietet mir die Chance, Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen zu schlagen – und als genderqueere Person für die ganze LGBTQIA+-Community einzustehen“, erläuterte Nemo in einer Veröffentlichung des SRF.
Das Lied
Wie Nemo selbst hält sich auch der ungewöhnliche Schweizer ESC-Titel nicht an gängige Konventionen und vereint mit Oper, Rap und Drum’n’Bass drei Genres, die theoretisch nicht zusammenpassen, praktisch aber zu einer absoluten Power verschmelzen. „Die Zauberflöte“ ist eine Oper, welche Nemo geprägt hat (wie Nemo uns bei ESC kompakt LIVE verriet), ein entsprechendes musikalisches Papageno-Zitat findet sich auch in „The Code“. Exzellent funktioniert darüber hinaus auch der intelligente autobiographische Text, der „The Code“ eine zusätzliche Faszination verleiht.
Den ESC-Hit „The Code“ hat Nemo gemeinsam mit Linda Dale, Benjamin „Benji“ Alasu und Lasse „NYLAN“ Nymann geschrieben. Die drei Co-Songwriter:innen sind durch ihre Beteiligung an Beiträgen für die norwegische Vorentscheidung Melodi Grand Prix bereits wettbewerbserprobt; Linda Dale kann mit dem von Alessandra performten „Queen of Kings“ sogar einen ESC-Top-5-Erfolg vorweisen.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Benny: Nemo ist bei mir stark gestartet und hat dann immer weiter zugelegt. Kurz nach Veröffentlichung hätte ich „The Code“ wohl 8 Punkte gegeben, in unsere Songcheck-Liste hatte ich zuerst 10 eingetragen und dann doch noch auf 12 erhöht. Ein toller Beitrag, mit einer starken musikalischen Bandbreite – perfekt gesungen. Großartig! 12 Punkte
Berenike: Nemo hat Glück, dass der Songcheck von „The Code“ relativ spät an der Reihe ist. Am Anfang habe ich nämlich nicht so recht einen Zugang zu dem Lied gefunden, obwohl ich eigentlich auf dem Papier absolut Zielgruppe bin. Theatralisch, camp, eingängig, schillernd, Falsettgesang sind genau mein Ding. „The Code“ hat mir aber lange Zeit nur rational und nicht ausreichend emotional gefallen. Und dann kamen die ersten Live-Performances und der Knoten ist geplatzt. 12 Punkte.
Douze Points: Auch wenn ich mir damit keine Freunde in der Bubble mache: Mir ist das zu viel und zu gewollt. Rational verstehe ich, was alle in „The Code“ sehen bzw. hören. Dennoch holt mich das Lied nicht ab. Mehr ist mehr, aber nicht immer besser. 4 Punkte
Flo: Auch in diesem Jahr bleibt die Schweiz ihrer Strategie treu und schickt eine auffällige und aufwändig arrangierte Nummer. Und das ist wahrlich kein Selbstläufer: Wenn Nemo live nicht abliefert, kann sowas nach hinten losgehen. Die ersten Live-Auftritte waren aber genau das Gegenteil: Auf den Punkt und makellos. Der Aufstieg bis an die Spitze der Wettquoten istdie Konsequenz. Für mich kein Song auf Dauerschleife, aber einer, der auf der Bühne sehr gut funktioniert. 8 Punkte
Manu: „The Code“ ist ein energiegeladener wilder Ritt durch verschiede musikalische Genres und Gesangstechniken. Das Video passt daher zu 100 Prozent. Für mich besonders beeindruckend ist der Rap-Part, der kann sich durchaus mit aktuellen Ausnahmetalenten wie beispielsweise NF und Ren messen. Klar, der intensive Mix ist (anfangs?) vielleicht etwas herausfordernd, aber wenn die Jurys ihren Job erledigen, dürfte die Schweiz in diesem Jahr wieder weit oben landen. Well done, 12 Punkte
Max: Episch! Der Song pirscht sich heran, der Zuhörer weiß nicht, wohin die Reise geht und was alles auf ihn zukommt. Hohe Oktaven, Speed-Rap, James Bond, Two Step – was hat das Lied eigentlich nicht? Aber der Mix gelingt gut und die sehr verschiedenen Elemente greifen ineinander und verschmelzen einfach zu einem der interessantesten Beiträge in diesem Jahrgang. Alle Achtung Nemo, alle Achtung Schweiz. 12 Punkte
Peter: Hier kann ich nicht gelassen bleiben, seit unserem ESC kompakt LIVE mit Nemo bin ich hingerissen. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich in diesem Jahrgang mit einem Twentysomething eine halbe Stunde nonstop über ABBA schwärmen kann, deren Musik Nemo als erstrebenswertes musikalisches „goal“ definiert. Mehr geht nicht. Das vorausgeschickt gefällt mir der wuchtige Genre-Mix von „The Code“ und die großartig wirkende Identität von Nemo mit seinem selbstgeschriebenen Song und die intelligente Verlängerung und Interpretation des Songtextes im Musikvideo. Ich greife ab und zu mal zur 12, aber hier ganz besonders gerne. 12 Punkte
Rick: Ich bin beim ersten Hören nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen. „The Code“ klingt einfach so hochwertig und bleibt bis zum Schluss spannend. Die verschiedenen Styles, die Nemo einbaut, sollten eigentlich nicht zusammen funktionieren – dennoch tun sie es. Es ist einfach wie ein Kunstwerk, das unterhaltsam und extrem interessant ist. Man möchte nach den 3 Minuten mehr über Nemo und die Songwriter erfahren. Die Schweiz steckt voller verborgener Talente. Ganz stark! 12 Punkte
Gesamtpunktzahl: 84/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „The Code“ auf Platz 4 von 37.
Wie schneidet der Schweizer Beitrag "The Code" von Nemo ab?
- Top 5 (84%, 980 Votes)
- Platz 6-10 (9%, 107 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (3%, 35 Votes)
- Platz 11-15 (3%, 34 Votes)
- Platz 16-20 (1%, 12 Votes)
- Platz 21-26 (0%, 5 Votes)
Total Voters: 1.173
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
(14) Portugal: „Grito“ von iolanda
(15) Slowenien: „Veronika“ von Raiven
Zweites Halbfinale
(16) Albanien: „TiTAN“ von Besa
(17) Armenien: „Jako“ von LADANIVA
(18) Österreich: „We Will Rave“ von Kaleen
(19) Tschechien: „Pedestal“ von Aiko
(20) Dänemark: „Sand“ von SABA
(21) Griechenland: „ZARI“ von Marina Satti
(22) Malta: „Loop“ von Sarah Bonnici
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Ich kann den Hype um den Song persönlich gar nicht verstehen. Ist mir alles zu zusammengestückelt und gewollt. Finde den Song sehr anstrengend.
Stimmt! Ist auch nicht mein Ding, wenn man es zusammenstückelt. Dennoch denke ich, dass es aufgrund des Hypes eine Top-Platzierung geben wird.
um den Song geht es doch auch fast überhaupt gar nicht. Es dreht sich doch alles um den Act und sein Outfit, doch nicht um den Song…
Das ist Quatsch, bei einem Teil der Meinungen hier ja (diejenigen, denen das Thema um des Themas wegen zu viel ist und die es gerade deshalb thematisieren). Die anderen befassen sich durchaus mit dem Song!
Sie sollten weniger willkürlich rumschwätzen und sich weniger als Musikkenner aufspielen. Wahrscheinlich haben Sie auch nie von Queen und Freddie Mercury gehört, bei denen so abrupte Stilwechsel von Oper bis (damals) Hardrock in einem Song zu einem Markenzeichen wurden. Leute wie Sie nehmen ja nicht mal wahr, wie musikalisch und talentiert Nemo ist. Das auch ganze ohne ESC. Leuten wie Ihnen geht es nur um selbstgefällige Intrigen im Netz, um sich selbst in den Vordergrund zu stellen, ohne was zu können.
Ist für mich zu viel, zu stressig, zu gewollt. Ich bin auch immernoch etwas überrascht über die Wettquoten, aber dieses Jahr sind viele der Fan Favourites sowieso nicht meins
Warum muss man immer gewinnen wollen / müssen??
Jeder Künstler welcher an diesem Finalabend performt ist doch schon ein Gewinner. So eine große Reichweite gibt es nicht alle Tage und wem es gefällt der ruft (vielleicht) an.
Anwärter auf den Sieg gibt es dieses Jahr zum Glück mal etliche 🙂
Ich persönlich finde das Lied okay aber allerdings hat dies auch 5-6 Anläufe gebraucht.
5/10, Finale ja
Kein Sieg, da das Gesamtpaket viel zu sperrig daherkommt, vor allem, wenn man es das erste Mal hört. Außerdem denke ich, dass die eher konservativen Juries die Schweiz nicht mit den Punkten überschütten, die man für einen Jurysieg (der ja vielfach prophezeit wird) bräuchte.
Ich schließe mich den Leuten an, die es zu gewollt und zu konstruiert finden. Mir ging es beim ersten Hören ähnlich wie Rick, ich bin aus dem Staunen nicht herausgekommen – mit dem Unterschied, dass es bei mir kein positives Staunen war, sondern eher nach dem Motto „und jetzt noch Rap? Jetzt noch Operngesang? Jetzt noch das und das?“ It was a lot to process.
Kurz gesagt: Das, was Douze Point sagt!
Mit der falschen Inszenierung könnte das sogar ein Fanfail werden…
Ganz großes Tennis, ganz toll gemacht, Schweiz! Platzierungstechnisch ist hier ungefähr alles drin: Ich traue es den Schweizern zu, dass die Inszenierung und alles komplett versemmelt wird und im Halbfinale Schluss ist. Viel eher aber glaube ich, dass dieser Beitrag es schaffen kann, dieses Momentum hinzukriegen, das alle hinreißt und zum Abstimmen bewegt. Der Sieg ist möglich, aber natürlich längst nicht sicher.
Da ist einer meiner persönlichen Favoriten, wenn nicht gar der Anwärter auf den Sieg.
Ich lese hier immer, dass man sich das Lied schönhören muss. Ich fand es vom ersten Augenblick an genial. Das ist Poperap vom Feinsten.
Ob Nemo nun binär, nonbinär oder was-auch-immer-er-sein-will ist, ist für mich nur zweitrangig, obwohl natürlich der Song selbst darauf abzielt. Da kann doch nun wirklich jeder sich so geben wie er will. Und wie man Nemo anspricht, ist mir sowieso latte, ich werde wohl kaum die Gelegenheit haben, they (das ist tatsächlich irgendwie blöd) persönlich zu sprechen.
Ich glaube nicht, dass die Zuschauer vorm TV überfordert werden. Nemo wird eine Show abziehen, die sich gewaschen hat und dem Publikum wird die Kinnlade runterfallen, wenn sie das live erleben dürfen.
Das Outfit bei den Prepartys wird er ganz sicher nicht tragen, das war lediglich für Konzerte vor feierndem Publikum und nicht für die Kamera, auch da traue ich Nemo und dem Team genügend Professionalität und Fantasie zu. Der Song schreit ja geradezu nach einer ausgefallenen Performance.
Wir Nemo auffallen im Contest? Auf jeden Fall!
Wird Nemo gewinnen? Weiß ich nicht, denn die Top-Favoriten sind alle sehr gut.
Wie ich immer so schön sage: Gespielt wird aufm Platz, Favoritenrolle hin oder her.
Ich jedenfalls fände einen Sieg sehr schön, die Schweiz hat sich den Sieg redlich verdient.
Bei diesem Songcheck gehts mal wieder nur 50-50 um den Song selber. Wird bei Hurricane sicher ähnlich nervig sein.
Ich mag so etwas! Es wird über die 3 Minuten nie langweilig. Der Song erinnert mich an Bohemian Rhapsodie von Queen. Einfach episch und „künstlerisch wertvoll“ 🙂
Wäre cool wenn Nemo den Song live so gut rockt, dass der ESC 2025 in der Schweiz ausgetragen wird.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich
oder so ähnlich…..
Mich erinnert Beyoncé auch nicht an Pia Maria.
Der Beyoncé-Vergleich kam bei Albanien….
Das isn Witz, oder? 😂😂
Ja klar, es ist natürlich Kaleen, die wie Beyoncé ist.
Ein Songcheck ohne Kaleen-Referenz in den Kommentaren ist einfach kein Songcheck 😎
Haben einige hier einen Kaleenkomplex
Und das das denjenigen nicht gefaellt ist mir schon klar
Kaleen so wie Beyoncé? Ich bitte dich. Kaleen ist besser 💋💋
Besa wurde mit Beyoncé verglichen…
Teufelchen hat die Kompositionen „verglichen“ – sein Wortlaut: erinnert mich – aber nicht die Interpreten.
Manchmal lahmt ein Vergleich gar.
The Code hat wirklich alles,was ein ESC Lied ausmacht.Es fällt auf,es wird auf den Punkt und vermutlich auch in bester Stimmqualität dargeboten, man bleibt von Anfang bis zum Ende dran,weil es einen mitzieht. Und Nemo macht das natürlich phantastisch.
Ich kann mir keine schlechtere Platzierung als die Top 5 vorstellen. Aber,ich bin noch nicht davon überzeugt,dass es ein Selbstläufer auf den Sieg wird. Da sind für mich noch mindestens 3 Länder in der Reihe,die ebenfalls gewinnen können.
Ich glaube,das wird sehr,sehr spannend 🤩.
Ohne wenn und aber meine Nummer 1 dieses Jahr. Egal was am Ende bei rum kommt – ich werde diesen Song immer lieben.
01. Schweiz
02. Tschechien
03. Österreich
04. Albanien
05. Armenien
06. Malta
07. Dänemark
08. Griechenland
Aber wie wirst du abstimmen?
Mit den Liveauftritten traue ich Nemo alles zu.
Und das Interview mit Nemo von Peter und Benny auf youtube war einfach klasse!
Drücke meinen Schweizer Freunden auf jeden Fall die Daumen für ein gutes Ergebnis
Interessant dass ich mal mit Douze Points einer Meinung bin, kommt eher selten vor.
Mir ist das alles einfach zu viel von allem, eine völlige Reizüberflutung. Die Stimme ist ganz nett, manchmal spielt Nemo mir aber zu sehr damit wodurch es für meine Ohren auch anstrengend wird.
Finale ist zu 1000 % sicher und ich denke auch dass der Song bei den Juries sehr gut abschneiden wird. Ob allerdings das Publikum darauf so abfahren wird?? Da hängen über meinem Kopf seeehr große Fragezeichen. Ich denke ja dass Nemo da nicht so gut wegkommen wird und daher so zwischen Platz 6-10 landen wird, was für die Schweiz ja auch ein großer Erfolg wäre.
Mal schau,wo Nemo landet.
Der Song begeistert mich nicht allzu sehr.
Ist ok,höre ich mir aber nicht gezielt an.
Mir persönlich ist der Song zu unleicht,und wirkt auch zu gewollt.
Da hat DP absolut recht.
Für mich so ein typischer Bubblefavorit.
War mir schon beim ersten Hören klar,das die Bubble darauf
wie „Schmitze Katz“ abfährt.
Aber oh Boy,ein Bubblefavorit ist ja noch lange kein Zuschauermagnet.
Beim ersten Hören dachte,das die Schweit vielleicht sogar rausfliegen könnte.
Aber diese Zweifel hat Nemo beiseite gekehrt.
Nemo macht einen sehr starken Eindruck auf mich.
Hat ne Topausstrahlung,und das ist ja auch nicht unwichtig.
Etwas was Gjon’s Tears absolut nicht hatte.Wirkte sehr introvertiert auf mich.
Persönlich rechne ich damit,das Nemo mehr Juryvotes als Televotes erhalten wird.
Aber wie hoch die Punktzahlen sein werden,halte ich noch nicht für abschätzbar
Wird wohl Top 10 werden,durchaus Top 5.
An ganz oben glaube ich wegen Televote nicht,
Aber wahrscheinlicher als Kroatien.
Ich tippe Top 5 für Nemo. Gesanglich hat Nemo es auch live drauf. Da war ich echt gespannt. Für mich ein wirklich aussergewöhnliches Kunstwerk und eine Bereicherung für den ESC, ich bin da ganz bei Max und Rick. Beim ersten Hören war ich komplett am Staunen und es ist extrem unterhaltsam bis zum Schluss. Wie es Nemo gelingt die verschiedenen Stile zu kombinieren ist schon klasse.
Was Nemos Performance betrifft bin ich überzeugt dass wir da was Extravagantes sehen werden.
Bin da ganz bei DP, not my Cup of tea, sehe ich höchstens bei Top 15 bis 20, wenn nicht Semi aus
Den eigentlichen Refrain von „The Code“ mag ich sehr gerne und mit jedem Hören mehr. Trotzdem ist mir der Anfang zu viel; ich bräuchte nicht unbedingt Rap und Oper in einem Song. Aber insgesamt natürlich ein sehr starker Beitrag.
Nemo macht das live absolut großartig, trotzdem glaube ich (noch) nicht an einen Sieg. Das könnte mit Song + Rydman-Staging + Nemos Energie auch ein bisschen zu viel sein. Aber weit nach vorne geht es auf jeden Fall.
Gesamt: 9/37
Semi: 3/16
Tipp: Top 5
Finale sicher, Top 5 Sicher. Aber ob es für den Sieg reicht, zeigt sich am 12.Mai gegen 1.30Uhr. Ich mag The Code, die schnellen Stilwechsel sind einfach geil.
01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
04.Switzerland🇨🇭
07.Österreich🇦🇹
11.Griechenland🇬🇷
12.Serbien🇷🇸
14.Dänemark🇩🇰
15.Slowenien🇸🇮
16.Portugal🇵🇹
18.Aserbaidschan🇦🇿
20.Armenien🇦🇲
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
28.Malta🇲🇹
29.Zypern🇨🇾
31.Finnland🇫🇮
32.Albanien🇦🇱
33.Luxemburg🇱🇺
35.Tschechien🇨🇿
36.Moldova🇲🇩
„das kleine Niederland sucht seine Platzierung“
Der kleine Niederland ist zuerst ausgeschieden beim Spiel „Reise nach Malmö“ weil er seinen Stuhl nicht gefunden hat. 🤣
Sorry hab heut früh ein Clown gefrühstückt 😬
Hat der Richard nicht nur die Nationen gerankt, deren Beiträge hier bislang vorgestellt und besprochen wurden?
Stimmt, da fehlen deutlich mehr als nur die Niederlande. 😬
Ja das sind nur die bisher schon einen songcheck hatten, aber bereits auf die Endposition im vollständigen Ranking einsortiert.
Mich holt Nemo mit seine Code nicht so ab. Obwohl er sehr sympathisch ist und einige Elemente in dem Song gut sind. Ich finde es insgesamt zu chaotisch. Und beim ersten hören wirkt es sperrig. Also Douze Point du bist nicht alleine ! Ich rechne schon mit einer Top 5 Platzierung….aber Gewinner? Eher nein.
Ich will das wirklich mögen, weil ich Nemo sympathisch finde….. aber, es gelingt mir nicht. Für meine Ohren einfach nur anstrengend, hektisch, schrill und auch ein bisschen zu viel Effekthascherei.
Was am Ende dabei rauskommt, keine Ahnung? Top 5, Top 10 oder der berüchtigte FFF….. Als Gewinner sehe ich das nicht.
Ich glaube, dass der Song überbewertet ist. Es ist schon ein eigentümliches Machwerk. Mir gefällt es gar nicht so schlecht, ich schaue mir seine Live-Auftritte gerne an und ich denke, auf der großen Bühne wird das auch eindrucksvoll umgesetzt werden. Dass die Jurys einhellig für diesen Song sind, kann ich mir aber nicht so richtig vorstellen und im Televote schon gar nicht. Aber ein Spitzenplatz ist sicher drin und wenn es Platz 1 wird, dann freue ich mich sehr für die Schweiz.
Ist schon lustig wie hier einige den Song als Favorit bei der Jury sehen und andere genau anders herum.
Denke der Song hat mit den passenden Auftritt die Chance zu gewinnen, ob es so passiert hängt ja nicht allein von Nemo ab sondern auch von seinen Mitstreitern.
Also Fazit der Song fällt auf und bleibt im Gedächtnis, gute Zeichen für eine wirklich gute Platzierung für unsere sehr geschätzten Nachbarn die Schweiz.
So, jetzt zum Song:
Wilder Mix von Stilen, die aber erstaunlich gut ineinander übergehen. Das Chaos, das ein sich-bewusst-werden, anders zu sein als die große Masse kommt rüber.
Anstrengend? Ja, auch. Auffallend? Auf jeden Fall. Interessant? 100 %.
Ob es für den Sieg reicht, wieß ich nicht, ich würde mich persönlich freuen.
Nemo wird abliefern, Staging und Outfit spielt eine Rolle.
Ich bewundere den Song, aber in meiner Playlist wird Nemo sich damit auch nicht unbedingt finden. Ich werde ihn mir aber vermutlich öfter bewusst anhören.
Meine 12 würde Nemo bekommen, Hopp, Schwyz!
Schließe mich dem Großteil der Blogger an -> 12 Punkte. Hoffentlich wird der Auftritt stark. Nemo ist meine Nummer 1 und ich gönne den Sieg.
Ich bin ja jetzt schon etwas später dran, aber dennoch hat sich „The Code“ und natürlich auch Nemo eine Lobeshymne als mein Platz zwei des ganzen Jahrgangs verdient. Zunächst einmal zum Song:
Der Song erinnert am Anfang stark an Who The Hell Is Edgar? (mein letztjähriger Platz 1), weil „The Code“ auch direkt mit einem Part startet, der eher so klingt, als sei er nur gesprochen (nicht negativ gemeint). Danach kommt die sehr interessante dramatische Bridge mit Nemos Atemgeräuschen und dem epischen Backgroundchor, welche mit dem opernhaften Zeile „This story is my truth“ spannend endet. Der erste Refrain setzt anders als die späteren auf eine noch eher zurückgenommene Instrumentalisierung und hebt Nemos sehr zerbrechlich wirkende, filigrane Stimme in den Vordergrund. Bei jedem Refrain fällt mir Nemos kontrolliertes Zittern bei den Endungen auf, mit denen er die Verse sehr schön abrundet und ihnen noch mehr Charakter gibt.
Gerade nach dem ersten ruhigen Refrain überrascht der Rap-Part umso mehr und dieser wirkt sehr gut in den Song integriert. Von der Dynamik und Technik her ist das, was Nemo (auch live) rappt, Weltklasse. Nach dieser Überraschung ist es klug, den Zuhörer wieder zur vertrauten Bridge und zum vertrauten Refrain zu führen, auch wenn diese beiden Teile hierbei variiert werden.
Nach dem zweiten Refrain folgt der m.M.n. vielleicht sogar stärkste Part des ganzen Songs, in dem der Song nochmal komplett zurückfährt und neben Nemos Stimme insbesondere das einsetzende Piano und die Drums im Vordergrund stehen. Jedes Mal, wenn Nemo „Somewhere between the 0’s and 1’s, that’s where I found my kingdom come“ singt, bekomme ich Gänsehaut – meiner Meinung nach ist dies auch die beste Textzeile des ganzen Jahrgangs. Die anschießende Explosion hin zu dem längeren Falsetto-/Opernteil ist dann auch wieder dramaturgisch sehr gelungen umgesetzt und eine passende Einleitung des großen Finales.
Insgesamt fallen mir zwei Sachen besonders bei „The Code“ auf: Einmal Nemos unfassbar tolle und variable Stimme und dann noch die sehr intelligenten Tempowechsel, die einzigartig in diesem Jahr sind und dennoch nicht störend im Song wirken.
Somit liegt Nemo mit „The Code“ bei mir mit 12 Punkten auf Platz 2 (nur Queen Marina ist noch ein kleines Stückchen vor Nemo).
Aber auch zu Nemo als kunstschaffende Person möchte ich noch etwas sagen: Ich finde es unfassbar stark, wie selbstbewusst Nemo eine gesellschaftliche Gruppe repräsentiert, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht wirklich stattfindet und oftmals auch leider nicht ernst genommen wird. Zudem danke ich Nemo ganz das Brechen geschlechterspezifischer Stereotypen. In diesem Bereich nehme ich Nemo als Paradebeispiel, wie man gesellschaftliche Erwartungen nicht erfüllen und trotzdem selbstbewusst auftreten kann, wahr. Danke dafür!
Wie schneidet der Song den nun in Malmö ab? Ich hoffe natürlich auf einen Sieg Nemos, möchte habe weder den Druck auf Nemo, noch meine Erwartungen zu hoch schrauben. Deshalb gehe ich erstmal von einem Top 5-Platz aus und lasse mich dann einfach überraschen, was geht. In diesem Jahr, in dem es keinen klaren Favoritenact im Vorfeld gibt, wird sich der Sieg sowieso vor allem durch das Momentum am Finalabend entscheiden. In diesem Sinne: Viel Glück Nemo, du rockst die Bühne.
🤦♂️
Griechenland: Wir mixen sechs verschiedene Stile, aber was dabei rauskommt sieht aus wie ein mit Sekundenkleber zusammengepapptes Ouzoglas!
Schweiz: Wir mixen sechs verschiedene Stile und wenn wir sie zusammenfügen sieht das aus wie ein gläsernes Mikrofon!
Bei mir auf Platz 3, hat beim ersten Hören sofort funktioniert. Und meine Bedenken bezüglich Nemos Gesangsstimme live wurden ja inzwischen auch zerstreut. Und ich traue den Schweizern eine gute Inszenierung zu.
Da die beiden Songs, die ich noch lieber mag, keine Chance auf den Sieg haben, nehme ich gerne Nemo.
Und dass „The Code“ in die Top 5 in Malmö kommt, steht für mich völlig außer Zweifel…
Gut zusammengefasst 😃
Ganz ehrlich, ich bin kein Griechenland-Fan, aber der Mix dort klingt deutlich stimmiger als hier.
Einwerfen kann man zu dem Thema, dass der Nemo Song in der Schweiz derzeit ein erstaunlich anhaltendes kommerzielles Desaster ist (obwohl die schweizer Medien u.a. dem Wettgeschehen ausführlich Beachtung schenken…)
.
Bei iTunes Schweiz können die paar Käufer per Handschlag begrüsst werden.
Die Schweizer warten anscheinend immer noch aus irgendwelchen Gründen auf den großen Durchbruch ab dem ESC Halbfinale. Sie haben die Streaming-Handbremse sehr festgezurrt. Finde ich sehr seltsam.
Es bleibt dabei: einen ESC Sieger, der die Heimatchart Top 100 vor den ESC Finales nicht von innen gesehen hat, den hat es schon sehr lange nicht mehr gegeben. 3 Charts wird es noch geben.
Was mich beim Act stutzig macht ist der extreme Imagewechsel, der pünktlich zum ESC vollzogen wurde. Mir kommt das unangenehm unauthentisch rüber.
Das ist beim Otto-Normalo aber alles belanglos, da der Nemo nur so kennenlernen wird, wie beim ESC zu sehen und zu hören ist. Bei einigen wird er sicher ausreichend auffallen, um auf Votingvolumen zu kommen.
Klare Zielrichtung bei Nemo und seiner deutschen Plattenfirma ist, meine ich, eigentlich wohl der deutsche Musik-Markt. Bin sehr gespannt, ob das mit dem Image und dem Lied bei uns funktionieren wird. Bis jetzt tut sich da mal rein überhaupt gar nichts.
Nemo wird gewinnen müssen, um bei uns überhaupt irgendwas reissen zu können. Sieger aus dem westlichen Teil Europas sind bei uns immer recht gefragt. Nicht-Sieger müssen nen gut ankommenden Song haben und das ist seeehr selten.
Der ESC Sieg an sich ist zwar wichtig. Wichtiger für den Künstler ist es aber, wie es nach einem Sieg denn eigentlich weitergeht.
Ich glaube sogar, dass die Verantwortlichen schon von nem Welthit heimlich fabulieren. Nur wird’s halt kein Welthit werden. Hört man ja sofort. Glaube man wird sich freuen müssen, wenn es wenigstens ein bissl flackert.
ESC Sieg hin oder her. ‚Ohne Kundschaft‘ wäre es ein dann eher ‚hohler‘ Sieg.
Wie kommst Du darauf, dass Nemo in der Schweiz nicht in den Charts war? Da musst Du nochmal nachrecherchieren… Ich helfe auch gern: https://hitparade.ch/charts/singles/10-03-2024
achherrje die… von Interesse sind die Streamingcharts von Spotify ggfs Apple Music und Amazon. Nemo war bei Spotify auf 129 und 175.
Das ist ausserhalb 100 und zwar gaaanz weit.
Habe mich da zu unkonkret ausgedrückt. Wartest du auf solche Lapsi? Hoi Hoi^^ korrigiere offiziell auf Spotify Heimatchart^^
600 iTunes Sales. Kurz gelodert. Das wars..warum ging es denn nicht weiter?
Mit läppischen 2000 (was bei nem sehr extrem gut ankommenden Song drin gewesen wäre) wäre Nemo sogar Erster geworden. Hat hier dingens so geschafft. Der hiess Twenty4Tim.
Daher zählt für mich die Spotifyliste, da dort von der schieren menge her viel Kundschaft ist und daher überaus aussagekräftiger. Da spielt die Musik.
Alles andere ist leider für mich einfach nur Info-Nebelkerze.
Hm, wie nennt man dass was du da gerade betreibst?? Ach ja, Rosinenpickerei!! 🙄
nein. Realismus. Du weisst genau, dass ich mich gemeinhin immer auf die Streamingwerte beziehe. Meist Spotify. Auch Apple Music und sofern verfügbar Amazon Music.
Aber mich wundert es nicht, dass grad Du darauf mit einsteigst.
Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass das außerhalb der Bubble zündet. Finde dieses Jahr alle DACH schlimm.
Glaube ich auch nicht. Vor allem steht ja nicht mal die Bubble geschlossen dahinter…
Wer zu diesem Zeitpunkt glaubt, dass es wegen der Wettquoten gewinnen wird, hat den ESC auch ehrlich gesagt nicht ganz verstanden 😅
was heisst Bubble. LGBTQI Personen gibt es ziemlich viele. Bis zu 10% der Bevölkerung sollen es sein (laut Umfragen). Auch Mustii und der von der Community arg vernachlässigte Olly Alexander sind ja nun auch Teil der LGBTQ+ Szene. Nur ist es so, dass die ja gar nicht einen groß anderen Musik-Geschmack haben als andere.
Schlimm finde ich Nemos Song keineswegs.
Kaleens Song schon eher.
Isaaks Song finde ich auch nicht schlimm. Hat von mir aber kein Vote bekommen.
Die eigentliche ESC Bubble hat stimmenmäßig im ESC Finale im Grunde nichts zu melden, da zu wenige Personen. Sie beeinflussen aber schon iwie im Vorfeld das Juryvote. Das mag sein.
Bitte setze für „von Interesse sind …“ ein „für mich“.
Für mich sind die offiziellen Single-Charts immer noch das Entscheidende.
Haben Sie eigentlich noch sonst was zu tun, ausser im Netz rumzuprahlen? Was Sie z.B. über Nemo rumquatschen, ist völlig irrelevant und substanzlos. Nemo ist in der kleinen Schweiz längstens bekannt als talentierte, musikalische Person. Leute wie Sie haben einfach keine Ahnung und auch keinen Respekt gegenüber Nemo. Leute wie Sie haben auch keine Ahnung von der Schweiz mit 4 Landessprachen und ihren jeweiligen Musikszenen.
Wissen Sie eigentlich, wie gross die Bevölkerung der Schweiz ist und jene in Deutschland? In Mio.? Wissen Sie, dass es in der Schweiz 4 Landessprachen gibt? Kennen Sie den Mundart-Account auf Spotify von Nemo schon? Wissen Sie überhaupt was von Nemos musikalischem Talent? Nein – Sie prahlen nur im Netz rum.
Hoffentlich werden Sie vom ganzen chinesischen Xi-Jinping-Regime aus China auf Spotify angeklickt, auch wenn Sie überhaupt musikalisch nichts auf die Reihe bringen – aber immerhin wäre das „Volk“ zahlenmässig etwas grösser als die Schweiz. Und übrigens leben Leute kaum von Clicks auf Spotify, Hochstapler, aber davon haben Sie ja keine Ahnung, wie auch nicht von Live-Konzerten von Nemo.–
„Was mich beim Act stutzig macht ist der extreme Imagewechsel, der pünktlich zum ESC vollzogen wurde. Mir kommt das unangenehm unauthentisch rüber.“
Im Interview mit Peter und Benny erzählt Nemo, wie der Song entstanden ist.
Der Text und die Musik ist alles Nemo’s Geschichte. Authentischer kann ein Song nicht sein.
@ogden
Es geht dabei doch nicht um den Song. Der Song ist eher ein Sammelsurium, was man so, oder so finden kann. Den Song finde ich ansprechend, ohne dass ich begeistert wäre. Der Songtext ist natürlich relativ authentisch. Hat doch niemand bestritten. Auf deutsch wäre er für mich aber denn doch ne Spur authentischer. Aber, ob das schweizer TV nen Song auf deutsch genommen hätte? Glaube, dann wären die stiften gegangen…so sieht’s aus.
Nemo hat doch eigentlich in den Jahren zuvor (er ist ja schon 25) recht viel ‚deutsches‘ gemacht. Kann mich ja irren, aber in seinem ESC Song findet man, mein ich, kein Wort auf deutsch bzw in Dialekt.
Theoretisch, rein theoretisch, hätte es sich angeboten, dass, wenn man nach Berlin zieht, wie Nemo, man eventuell auf die Idee hätte kommen können sogar was auf hochdeutsch zu machen. Diese für mich naheliegende Idee hatten Nemo und sein Team aber wohl zu keinem Zeitpunkt. Nemos ‚Ausrede‘ dazu: in der Szene in Berlin, in der er sich bewege, würde fast nur Englisch gesprochen werden. Als ob. Natürlich für mich blanker Unsinn. Es wird wohl angliziert, sicher nicht wesentlich mehr, als in Züri. Aber..naja.
Mir geht’s um das ‚Bildimage‘ zu Nemo, welches offiziell verbreitet wird. Das unterscheidet sich neuerdings doch überraschend extrem von dem, was man von Nemo bisher so kannte.
Mir misfällt dieser Wechsel halt. Das hat doch auch viel mit der neuen Plattenfirma zu tun. Ist ausserdem nichts Ungewöhnliches, dass mit Plattenfirmawechsel der ‚alte Style‘ in den Mülli kommt. Auch nichts wirklich Ungewöhnliches ist, das irgendwelches Brimborium verzählt wird, um den Wechsel schmackhaft zu machen.
Für mich Kritikpunk, für den ESC aber irrelevant, da es 99.8% der Zuschauer überhaupt nicht im mindesten interessiert bzw sie das auch nicht erfahren werden, wer Nemo ‚vorher‘ war. Mit dem ESC wird sein Image auf Jahre im Grunde ziemlich festgezurrt (insbesondere bei nem Sieg natürlich). Je dicker/geschickter aufgetragen wird, desto länger wirds halten.
Ich hoffe nicht, dass es bei Nemo musikalisch-kommerziell so laufen wird, wie bei Conchita Wurst. Alles was nach dem eher kleineren Hit Rise Like a Phoenix kam ging in Deutschland kommerziell weitgehend komplett in die Hose. ‚Trotzdem‘ konnte sich Wurst als Medienfigur in Deutschland erstaunlich gut etablieren.
ich darf dazu leider nicht das schreiben, was ich möchte. Nur soviel: es geht NICHT um den Song sondern um das Bildimage…das ist ein Unterschied!
„The Spirit of Nemo“ wird sicherlich eine ausgefallene Bühnenshow mit ausgefallenen Klamotten, eine exklusive Kameraprojektion während des ESC-Auftritts, eine extravagante und hochkarätige Stimme sowie eine Theatralik wie sie phantasievoller nicht sein könnte bieten und performen.
Schillerndes Glam-Rock-Konzert über Rap bis hin zur Oper in einem Song vereint.
Zürich 2025 ich komme. 😀
Du hast Nizza falsch geschrieben.
Mit dem ESC 2025 in Nizza wird das beim ESC in Malmö nichts.
Als Trost empfehle ich meinem großem Fratello einen Salade niçoise mit einer Flasche Weißwein aus dem Tessin. 😀
Fratellino – ich stell mich hier gerade mental auf Spargel ein aber Vino Bianco kommt auf jeden Fall dazu. Bin aber noch beim Aperetivo 🍸
Einen Aperitivo gemixt von Marco Mengoni. Salute. 😀
Leider nicht, aber Basti ist auch ganz cool 😜
Ich mag „Mon amour“ ja auch sehr gerne, aber mit dem Sieg wird Frankreich dieses Jahr gar nichts zu tun haben, auch nicht beim Juryvoting. Stell dich mal lieber auf Platz 15 (oder so ähnlich ein), dann wirst du im Nachhinein auch nicht enttäuscht sein 😉.
Ich würd ja sagen, dass ich ESCttäuschung gewohnt bin, aber 2021/22 hat ja mein Favorit gewonnen. FRA wird dieses Jahr 6-10 glaube ich. Ist alles weit offen, spannend.
Frankreich könnte halt dann völlig überraschend gewinnen, wenn Kroatien zwar das Televoting gewinnt, aber im Juryvoting. irgendwo im unteren ersten Drittel landet.
Gleichzeitig müsste Nemo dann zwar das Juryvoting gewinnen aber Im Televoting im unteren ersten Drittel landen.
Sollte dies tatsächlich so eintreffen dann gibt es einen harten Zweikampf zwischen Italien und Frankreich. Einer der beiden Länder müsste dann halt in den Top Five beim Jury- als auch Televoting jeweils eine bessere Platzierung als der andere haben.
Vielleicht ist das Italien ? Vielleicht aber auch Frankreich. 😀
Ich bin mit Italien inzwischen total warm geworden, meine Verbitterung über Annalisa ist inzwischen weg… Angelina transportiert Emotionen, die mich ansprechen. Meine Nr 2 nach dem Habibi.
Ist auch meine Nr 2 nach Slowenien.
Ich fands erst etwas nervig aber sie hat mich die letzten Tage total gewonnen.
Du sagst es,Angelina hat das gewisse „etwas“.
Gerne Italien,Angelina bleibt meine Favoritin,nur die 5 Tänzerinnen machen mir Bauchschmerzen.
Frankreich wird aber bestimmt Top 10.
mal sehen wieviele das dann mögen werden. Bin sehr gespannt drauf.
Immerhin ist doch in „The Code“ der ein oder andere Rap-Part dabei. Daher müsste doch Nemo’s Song auch dir ein bißchen gefallen. 😀
wo steht denn, dass mir der Song nicht gefallen würde?
Nirgends. Aber es steht auch nicht da, dass er dir gefällt. Deswegen habe ich das nochmal ausdrücklich betont.
The Code ist der einzige Song der mich richtig geflasht hat. Wenn es nach mir geht soll Nemo gewinnen. Ich wünsche Nemo alles erdenklich Gute auf dem Weg dort hin. Ich hoffe Nemo hat richtig viel Spaß in der Woche. Das wünsche ich übrigens allen die in Malmö auftreten. Aber Nemo hab ich so richtig ins Herz geschlossen und werd mir die Finger wund tippen😅
„Welcome to the show“. Nemo liefert 3 Minuten lang ab. Episch, dynamisch, 1a gesungen. Wundervoller Text.
Ich bin ja immer sehr kritisch, wenn es um „sperrige Songs“ geht und auch Rap ist nicht meins, aber hier stört es mich gar nicht. Es passt alles organisch zusammen und es ist für mich der „larger then life“-Moment des Jahrgangs. Würde mich so sehr freuen, wenn Nemo gewinnt!
Finde die Schweiz dieses Jahr grauenhaft.
Es ist einfach grässlich,mir viel zu viel und wenn er das visuell genauso überläd wird das spätestens im Finale meine Pinkelpause, mein Wunsch da Startnummer 14, ist meist super fürs Klo. Sollte Estland auch im Finale sein Estland die 15, dann kann ich ausm Keller den Biervorrat auffüllen.
Ich bin ja auch gespannt wie sich die (Love-)Story zwischen Nemo und Silvester Belt entwickeln wird. Gibt da ja einige Gerüchte sowie sehr eindeutige Aussagen von Silvestras 😉.
Spätestens nach den bisherigen Live-Auftritten dachte ich mir, mit diesem gelungenen Genre-Mix in Verbindung mit der guten Darbietung wird es für die komplette Konkurrenz schwierig, das auszustechen. Der Song war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig und mag für manche Leute anstrengend und komplex, bzw. „too much“ sein, aber in Verbindung mit der Darstellung ist das Werk doch irgendwie faszinierend.
Oje, heute ist es also soweit: Mein letzter Platz hat die Ehre des Songchecks. Ich schließe mich da zum einen Douze Points vollständig an: Es wirkt viel zu gewollt. An sich mag ich die einzelnen Stile, die vermischt wurden, aber nur weil man viele Lieblingszutaten in eine Pfanne haut, wird noch lange kein gutes Gericht draus. Und so ist er mir zu negativ chaotisch, anders als bei Griechenland erkenne ich hier keine richtige Linie. Wenn ich mich festlegen müsste, favorisiere ich wohl den Rapteil am meisten.
Zum anderen liegt das Hauptproblem für mich bei Nemo selbst: N wirkt zu aufgesetzt, ebenfalls zu gewollt dafür. Wie bereits früher geschrieben, habe ich das Gefühl, jemandem bei seinem Egotrip zusehen zu müssen. Und das mache ich hier echt nicht gerne. N mag Singen können, keine Frage, aber Ns Stimmfarbe spricht mich auch nicht an. Und Ns Klamottenstil…ich komme da nicht ran, tut mir leid, auf mich wirkt das befremdlich bis gruselig. Nennt mich da ruhig konservativ oder spießig.
Wo wird die Schweiz im Mai landen? Ich lege mich mal (optimistisch) fest: Die Schweiz wird nicht gewinnen. Dafür ist das dann doch skurril. Ich halte eine Platzierung wie 2021 definitiv mittlerweile für nötig, aber es kann bei einer suboptimalen Inszenierung auch schnell runtergehen.
Prognose: Halbfinale 7/16 (80%) -> Finale 11-15 (das war vor dem ersten Liveauftritt, evtl. jetzt 6-10)
Meinung: Platz 37/37 (3 Punkte, inzwischen evtl. 2)
Warum jetzt N statt Nemo? Gerade im Genitiv sieht das nicht gerade vorteilhaft aus. 🤫
Ich war müde, jedes Mal Nemo zu schreiben, deswegen habe ich es für mich abgekürzt, um dennoch politisch korrekt zu bleiben. 😉
Das mit dem Genetiv ist jetzt natürlich Deine Interpretation. ^^
Natürlich, ich wollte dir auch nichts in der Richtung unterstellen, ich bin da nur sensibel bei diesem Thema. Gerade in meinem Berufsumfeld merke ich, wie sehr die zwei Buchstaben wieder willentlich stolz verwendet werden, daher meine wohl etwas dünnere Haut bei diesem Thema.
Und deine Begründung zur Abkürzung ist auch nachvollziehbar, nur sind 3 Buchstaben mehr jetzt auch keine Allerweltsanstrengung 😉.
Ich liebe es! Schon beim ersten Hören war es mein Favorit, einfach weil es so anders war als alles andere. Die verschiedenen Stile so passend zusammenzubringen, das muss man erst mal schaffen. Das Video ist für mich das Beste in diesem Jahr und erinnert mich ein bisschen an den Film Snow Piercer, wo hinter jeder Tür eine neue Überraschung wartet. Stimmlich konnte man schon sehen, dass Nemo das packt. Ich hoffe das the Code eine super spannende Liveshow bekommt und drücke Nemo ganz fest die Daumen. 💕
Ui, der Snowpiercer-Vergleich gefällt mir sehr…
Nach dem ersten Anhören auf der Abschussliste. Im Video hat mir der Zug deutlich besser gefallen als das Ballettkosrüm. Ab dem zweiten Hören hat es mir aber schon im Ohr gewurmt. Für mich nicht Top3, aber immerhin Top10 , und das in einem für meinen Geschmack sehr gut besetzten ESC
Das ist alles so abgespreizt. Aufgesetzt abgespreizt
Ganz klar Top 5. Ich war beim ersten Hören wirklich geflasht von dem Song und hätte ihn nicht höher bewerten können.
Ich ertappe mich nur mit der Zeit dabei, dass ich mir „The Code“ jetzt nicht unbedingt so oft anhören muss wie viele andere Songs aus diesem Jahrgang. Aber das muss auch gar nicht der Anspruch an einen guten ESC-Song sein, dass man ihn sich unbedingt in Dauerschleife anhört und er einen totalen Suchtfaktor haben muss.
Als Song und Gesamtpaket sind „The Code“ und Nemo für mich verdient so hoch bewertet und genießen für mich entsprechend verdient einen Favoritenstatus.
Auch dieses Jahr wird es das Het Grote Songfestivalfeest geben und ausgetragen wird es am 12 Dezember 2024 im ZIGGO-Dome in Amsterdam:
https://eurovoix.com/2024/04/11/het-grote-songfestivalfeest-2024/
Nemo wird mit Sicherheit auch teilnehmen.
Hier der Songtext mit Übersetzung:
https://lyricstranslate.com/de/nemo-switzerland-code-german
Die Schweiz hat es nur nicht auf meine Nr.1 geschafft, da ich mein Herz schon an Norwegen verschenkt hatte.
Aber schon beim 1. Video-Anschauen war ich gecatcht, wenn auch verwirrt, aber fand’s irgendwie faszinierend und sehr unterhaltsam.
Teilt sich für mich den 2. Platz mit Azerbaijan, obwohl die beiden Lieder nicht unterschidlicher sein könnten!
Wünsche ihm viel Glück und wäre auch nicht böse, wenn er gewinnt!
Ich kann den Hype nicht so ganz teilen und bin recht nah bei Douze Points. Teile des Songs find ich zwar gut, wie der Refrain, aber insgesamt ist mir das von allem zu viel. Natürlich wird das zurecht oben mitspielen, aber ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass das ausserhalb der Bubble wirklich so einschlägt- wenn es trotzdem so kommt, freu mich natürlich für Nemo und die Schweiz – 1988 & Celine ist wirklich schon verdammt lange her…
Ich staune ja immer noch, dass die Malmöer Griechenland und Schweiz hintereinander starten lassen. Beides Songs, welche die Zuschauer sehr fordern werden. Ich frage mich warum man das so macht?
Zumal direkt dahinter noch Tschechien kommt, die es vermutlich auch nicht gerade ruhig angehen lassen werden.
Bist Du zu allen, die Deinen Geschmack nicht teilen, so unverschämt?
Dein zweiter Satz zeigt übrigens, dass das Vermeiden von Pronomen nicht nur manchmal etwas holprig klingt, sondern auch zu Verständnisschwierigkeiten führen kann. Ich habe mich zuerst gewundert, wieso ich Douze Points auf Spotify finden sollte, bis ich verstanden habe, dass er (also Douze Points) den Song „Ke Bock“ auf Spotify finden kann.
Nachtrag ein paar Minuten später: Ich habe inzwischen auch Deine Kommentare weiter oben entdeckt und kann nur sagen, dass man bitte auf keinen Fall von einzelnen Fans auf die entsprechenden Künstler schließen sollte; das wäre äußerst unfair gegenüber Nemo, der bestimmt nicht so drauf ist wie Du.
Mir ist gerade das Relativpronomens in meiner letzten Zeile aufgefallen, sorry dafür! Aber was wäre die Alternative? Vielleicht das geschlechtsneutrale „who“? Grundsätzlich finde ich schon, dass Relativsätze die Sprache bereichern, ein gänzlicher Verzicht auf sie wäre schade.
Oh, ich merke gerade, dass der Kommentar, auf den ich hier geantwortet hatte, (verständlicherweise) gelöscht wurde. Jetzt kommt meine Eingangsfrage natürlich äußerst unvermittelt und wirkt dadurch sehr seltsam 🙂
Geht mir auch so. 🙂
ich bin dieses jahr aus diversen Gründen etwas raus aus dem ganzen ESC-Geschehen und nicht so tief drinn wie sonst. Hab mir alle Lieder mal angehört – und das hier wae eines der wenigen, die mich sofort gepackt und begeistert haben. Ohne überhaupt die Performance gesehen zu haben – die hab ich mir erst hinterher auf youtube angeschaut.
Ich finds toll, sehr modern und könnte mir sehr gut vorstellen, dass das sehr weit vorne landen wird – oder gar gewinnt.
Die Jury könnte die stimmliche Leistung sehr wohl gut bewerten, vor allem wenn er die hohen Töne live singt und trifft.
… ich denke noch:
Mist, meine Diätassistentin hat mir doch verboten, Fettdruck zu lesen!
Schon wieder 2 Kilo mehr auf der Waage.
Und wofür das Ganze: war nicht mal lecker!
28/37 mit 4 Punkten, Finale 11-16
Mir geht es wie Benny, ich fand den Song schon nach dem ersten Hören gut und er hat sich nur noch weiter gesteigert.
Mich überrascht wie gut diese ganzen unterschiedlichen Song-Teile melodisch ineinander übergehen. Außerdem schafft der Beitrag es mich über die volle Länge zu packen. Langeweile? Hiermit sicherlich nicht.
Dass Nemo das Ding auch Live singen kann ist mittlerweile klar und das sollte die Jury hoffentlich auch so sehen. Ob der Bühnen-Show bin ich noch etwas skeptisch.
Nichtsdestotrotz, der Song bekommt 9 respektive 8 von 12 Punkten von mir und ist damit in meinen Top 5 und ich denke genau das ist auch eine realistische Endplatzierung.
Mir ist das auch viel zu gewollt und generell zu drüber…
Einfach Bubblefutter, der Platz wird sicherlich im Mai, Achtung, zurechtgerykt 😆😂😂😂
Gar nicht überbewertet 🤭