ESC-Songcheck kompakt (38) – Niederlande: „Birth Of A New Age“ von Jeangu Macrooy

Bild: Rinse Fokkema

Der Act des Gastgeberlandes hat es beim Eurovision Song Contest traditionell und vor allem in den vergangenen Jahren besonders schwer: Israel landete 2019 auf dem 23. Platz, Portugal 2018 auf dem letzten Platz und die Ukraine 2017 auf dem 24. Platz – um nur die aktuellsten drei Beispiele zu nennen. Jeangu Macrooy aus den Niederlanden lässt sich davon nicht abschrecken und stellt sich der Herausforderung in diesem Jahr erneut, nachdem er wie schon 2020 intern für den ESC nominiert wurden.

Jeangu wurde 1993 in Paramaribo in der ehemaligen niederländischen Kolonie Suriname geboren und zog erst im Jahr 2014 in die Niederlande. Der Grundstein für Jeangus Karriere wurde gelegt, als er von seinen Eltern eine Gitarre zum 13. Geburtstag erhielt. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Xillan bildete er damals ein musikalisches Duo. Jeangu ist ein Singer-Songwriter und macht modernen Soul. Er hat bislang zwei Studioalben veröffentlicht, sein letztes Werk „Horizon“ erschien im Februar 2019. Seine als Solokünstler veröffentlichten Singles und Alben waren nie Chartstürmer, fanden jedoch immer ihr Publikum und wurden von Kritikern gelobt. In den Jahren vor Corona tourte er durch einige Staaten Europas sowie durch Suriname und trat etwa auch in Deutschland beim Reeperbahn Festival auf. Beim abgesagten ESC 2020 sollte Jeangu Macrooy „Grow“ singen.

Der Song

Der diesjährige niederländische Beitrag „Birth Of A New Age“ wurde von Jeangu Macrooy selbst gemeinsam mit Perquisite, einem niederländischen Rapper, Produzenten und aktuellen Manager von Jeangu, komponiert. Für den Text ist ebenfalls Jeangu selbst verantwortlich.

Das Besondere an Jeangus Beitrag für Rotterdam ist, dass „Birth Of A New Age“ im Refrain auch zwei Zeilen auf Sranantongo enthält: „Yu no man broko mi, mi na afu sensi“ geht auf ein surinamisches Sprichwort zurück und bedeutet „Du kannst mich nicht brechen, ich bin ein halber Cent“. Der halbe Cent ist die kleinste Geldeinheit in Suriname und kann damit nicht in kleinere Einheiten geteilt werden. Das symbolisiert die Aussage des Liedes: Es geht darum, Widerstandskraft zu zeigen und eine neue Ära beginnen zu lassen. Sranantongo wird zum ersten Mal beim ESC zu hören sein.

Nicht nur textlich bedient sich Jeangu seiner Wurzeln, auch musikalisch sind deutlich karibische und afrikanische Einflüsse zu hören. Suriname liegt zwar in Südamerika, ein großer Teil der Bevölkerung hat allerdings afrikanische Vorfahren und deshalb ist das Land nach wie vor stark von dieser Kultur geprägt.

Jeangu wird mit „Birth Of A New Age“ am 22. Mai im Finale auf Startplatz 23 antreten, nachdem die Reference Group im November 2020 entschieden hatte, dass das Gastgeberland seine bereits für den Wettbewerb 2020 ausgeloste Startposition behalten wird.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte

Benny: „The history book on the shelf is always repeating itself“ – wie schon bei Jeangus Vorjahresbeitrag „Grow“ musste ich mit „Birth Of A New Age“ erstmal warm werden. Mittlerweile gefällt mir der Song ziemlich gut und vor allem finde ich es toll, dass wir hier einmal eine ganz andere musikalische Richtung präsentiert bekommen und Jeangu Einflüsse aus Surinam einfließen lässt. Wie schön, dass es beim ESC keine Sprachenregelung mehr gibt! Trotzdem spielt der niederländische Beitrag bei mir nicht ganz vorne mit, gerade der Refrain ist mir dann doch etwas zu repetitiv und insgesamt fällt der Song auch musikalisch im Vergleich zu „Grow“ und Jeangus sonstigem Werk ab. 8 Punkte.

Berenike: „Birth Of A New Age” ist ein echter Grower für mich. Nach der Präsentation war ich enttäuscht und empfand den neuen Beitrag der Gastgeber als eher langweilig. Mittlerweile ist der Track meine Hymne des Frühlings, er wirkt auf mich ganz wunderbare Weise mutmachend und aufmunternd. Und ich freue mich eine neue Sprache beim ESC willkommen zu heißen. 7 Punkte.

Douze Points: Es gibt ja einen Grund, warum man in der Wirtschaft – und zwar auch in der kulturellen – Tests mit realem Publikum macht, bevor man ein Produkt/Werk veröffentlicht. Man hätte Jeangu Macrooy wirklich gewünscht, dass man das bei „Birth Of A New Age“ auch gemacht hätte. Musikalisch und stimmlich ist daran überhaupt nichts auszusetzen; ich höre es sogar sehr gern. Aber ich kann nicht anders als beim Refrain an eine mit dem Blumenkohl verwandte Gemüsepflanze zu denken. Dass diese Assoziation international ist, haben wir bei der Veröffentlichung des Songs gesehen. Schade. 5 Punkte.

Florian: Im letzten Jahr war „Grow“ für mich ein wortwörtlicher Grower, der mit jedem Hören für mich stärker wurde. Bei „Birth Of a New Age“ war ich tatsächlich schon im ersten Moment Fan und auch wenn die Resonanz insgesamt nicht positiv war, ich finde die Nummer weiterhin gut komponiert. Jeangus Stimmfarbe passt super zu seinen Backgroundsängern und -sängerinnen, die eine großartige Atmosphäre kreieren. Gleichwohl ich nicht erwarte, dass das für ganz vorne reichen wird, ich finde es schön, dass die Niederlande sich für solch einen Song entschieden hat und damit als Gastgeber ganz eigene Akzente setzt. 7 Punkte.

Manu: Letztes Jahr hab ich für erstaunte Gesichter gesorgt, als ich Jeangus „Grow“ meine 12 Punkte beim ESC kompakt ESC gab. So sehr berührt hatte mich seine zurückgenommene Ballade vom ersten Hören an. Dieses Jahr erlebe ich mit dem niederländischen Beitrag den umgekehrten Weg. „Birth Of A New Age“ wurde mit einem Liveauftritt samt Liveband vorgestellt. Jeangus Attitüde wirkte auf mich völlig übertrieben, seine Stimme zeitweise gequetscht, der Sound flat, das Lied plätscherte an mir vorbei. Der musikalische Break in die afrikanischen Rhythmen ging fast unter, der Einsatz der surinamischen Sprache etwas unglücklich. Die Studioversion schließlich hat mich aber überzeugt. Ich mag den übersteuerten Bass, das Instrumental klingt dabei trotzdem authentisch. Ich liebe den musikalischen Break und denke mittlerweile auch nicht mehr an Brokkoli. „Your rhythm is rebellion“. 7 Punkte.

Max: Tatsächlich mein letzter Platz. Leider kann ich der Nummer wirklich nichts abgewinnen. Es ist sehr, sehr schade, für mich war die Niederlande im vergangenen Jahr eine echte Perle, die ich erst mit der Zeit zu schätzen gelernt habe. Ich denke nicht, dass mit diesem Song bei mir das gleiche passieren wird. Nun gut, kurz und schmerzlos: 1 Punkt.

Peter: „Your rhythm is rebellion“ ist eine starke Botschaft und hat mich von Anfang an für diesen eingängigen Gospelsong mit exotischem Flair eingenommenSympathisch ist mir auch, dass einige zentrale Textzeilen in Sranantongo, der Sprache aus Jeangus Heimat Suriname, gesungen werden, auch wenn das lautmalerisch so Brokkoli-ähnlich klingt, so dass in der Folge die Verwendung dieses Emojis bei YouTube auf neue Spitzen getrieben wurde. Diese platte Ironie hat der soulige und eigenständige, zuweilen sogar hymnische Song nicht verdient, auch wenn’s sehr witzig ist. 8 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 43/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Birth Of A New Age“ auf Platz 36 von 39.

Wie schneidet der niederländische Beitrag "Birth Of a New Age" von Jeangu Macrooy ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears

Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale

Finale

(34) Deutschland: „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik
(35) Frankreich: „Voilà“ von Barbara Pravi
(36) Großbritannien: „Embers“ von James Newman
(37) Italien: „Zitti e buoni“ von Måneskin


162 Kommentare

  1. Ich finde den Song nicht schlecht. Ich tippe auf einen Platz zwischen 21 und 26. Außerdem hier das nächste Reaction-Video.

  2. Der wahrscheinlich grösste anwärter auf die rote laterne. Trotz meinem absoluten lieblingsgemüse🥦🥦🥦🥦🥦🥦🥦

    • Nach dem österreichischen Titelverteidiger 2015 wieder ein Null-Kandidat im Finale. Schade.

  3. Mir gefällt „Birth of A New Age“ viel besser „Grow.“ Ich mag den Song. Er hat Pep, das gefällt mir.🙂

    Hm … ich hoffe nicht, dass der „Fluch des Gastgebers“ wieder zuschlägt. Glaube ich aber auch nicht, da ich mir eine sehr gute Inszenierung auf der Bühne vorstellen kann. Dennoch wird es meiner Meinung nach nicht für ganz vorne reichen. Ich schätze den Song mal zwischen Platz 15 und 20.

  4. Ich habe den Song schon ewig lang nicht mehr gehört. Der ist gut und bringt mit Sranantongo eine neue Sprache. In meinen Palast ist der Gastgeber in der Folterkammer. Ich sage Platz 21 – 26 vorraus. Sorry Netherland.

  5. Ein typischer Heimbeitrag. Muss sich nix beweisen, bereichert das Feld ungemein und wird leider, leider ganz hinten landen. Dabei mag ich das genau wie Grow sehr, sehr gern.

    Überhaupt: Die Niederlande sind mein Eurovisions-Lieblingsland schlechthin. So viele Perlen: De tijd, Amsterdam, Ik hou van jou (bester niederländischer Beitrag ever), Hemel en aarde, Out on my own, Birds, Arcade, um nur mal die im Thronsaal zu nennen. Aber auch außenrum tummelt sich sehr viel Beitragsvolk.

    • Da stimme ich Dir gerne zu. Ich mag auch sehr viele niederländische Beiträge, NL 71, 77, 80, 87,90, 93 – alles wunderbare Klassiker.😊

      Meiner Meinung nach haben sie Anfach des 21. Jahrhunderts etwas geschwächelt. Richtig gut gefallen haben mir 2012 (schade, dass es Joan Franka nicht ins Finale geschafft hat, lag vielleicht an der Kopfbedeckung😉), 2013, 2014, 2018 und 2019.

    • Bis auf „Amsterdam“ haben wir die gleichen Favoriten aus den Niederlanden. 🙂
      Und die Ergebnisse in 1984 waren skandalös: „Ik hou van jou“ und „Silêncio e tanta gente“ sind zwei der besten ESC-Beiträge aller Zieten, zumindest mMn.

      • Ich hab mir neulich den ESC 1984 angesehen. Ich kann schon nachvollziehen warum der gute Laune Song am besten abgeschnitten hat. Ich habe aber silencio e tanta gente für mich entdeckt und mich rein verliebt. Gänsehaut pur. Wäre der schönere Gewinnersong auf jeden Fall gewesen

      • Ich freue mich das zu lesen. Maria Guinots Backing-Sängerin ist bei uns legendär. Ein Höhepunkt der ESC-Geschichte. 🙂

    • Uff, da mag ich alle genannten Beiträge sehr gerne – ausgerechnet bis auf die Spitze. Ich fand den Song schon immer viel zu ähnlich zu Disney-Liedern (und dabei gibt es automatisch einen fetten Malus), und Maribelle habe ich ja schon im Lesergame als die wohl zugedröhnteste Künstlerin in der ESC-Geschichte beschrieben (selbst Cliff Richard kann da nicht mithalten). Hält bei mir im Orwell-Jahr die Rote Laterne. Immerhin 2000 und 2009 finde ich noch schlimmer. *stöhn*
      Aber ja, die Niederlande hatte bislang viele tolle Beiträge, gerade in den 60ern haben sie mit Deutschland zusammen gerne mal das etwas grautrübe Feld aufgemischt. Für mich bleibt aber „Colorado“ (1979) von der von mir sehr geschätzten Sandra Reemer meine unangefochtene Nummer 1. 🙂

      • Colorado ist für mich so ein Lied für die B- Seite einer Single. Mal nett zu hören, aber das wars. Richtig durchgestartet sind die Holländer bei mir 1977. Toller Song. Klasse auch 1984, 2013 und 2019. Es gab aber auch schlimme Sachen wie 1978, 1981 und 1982.

      • Hey, ich habe gerade „Het is een wonder“ zu laufen nebenbei! 🙁
        1978 und 1982 waren schlimm, da gebe ich Dir recht. Aber 1981 ist sooo süß, da spiele ich mal gerne beleidigter Verteidiger. 😉
        Ich habe mal eine Liste rausgekramt, in der ich spontan alle niederländischen Beiträge gerankt habe. Ich zeige mal nur die obersten 10 und untersten 5:

        1. Colorado (1979)
        2. Wat een geluk (1960)
        3. Hemel en aarde (1998)
        4. Vrede (1993)
        5. Birds (2013)
        6. Als het om de liefde gaat (1972)
        7. Calm After The Storm (2014)
        8. Shangri-La (1988)
        9. Tijd (1971)
        10. De mallemolen (1977)
        […]
        58. Wijs me de weg (1992)
        59. ‚t is OK (1978)
        60. Ik hou van jou (1984)
        61. Shine (2009)
        62. No Goodbyes (2000)

        @Thomas M.
        Dein geliebtes „Outlaw in ‚Em“ ist Platz 12! 😉

      • Ich bin entzückt, dass Waylon bei Dir nicht Erster ist 🙂 (mein letzter Platz, vorsichtshalber schreib‘ ich das lieber doch hier rein, die Vorstellung, dass jemand von mir denkt, ich würde das wirklich lieben, ist mir doch sehr unangenehm 😉 )

        Hier sind meine Top 15:

        15 1963 „Speeldoos“
        14 2012 „You and me“
        13 2005 „My impossible dream“
        12 1980 „Amsterdam“
        11 1974 „I see a star“
        10 2000 „No goodbyes“
        9 1976 „The party’s over now“
        8 1968 „Morgen“
        7 1971 „Tijd“
        6 1978 „T is ok“
        5 1975 „Ding a dong“
        4 1977 „De mallemolen“
        3 1962 „Katinka“
        2 2013 „Birds“
        1 1964 „Jij bent mijn liven“

      • Nett, wie die Software hier einfach meine liebevoll gesetzten Leertasten (zwischen Platzierung und Jahrgang) ignoriert, bitte entschuldigt die schlechte Lesbarkeit.

      • Interessante Liste, auch wenn wir recht wenig Übereinstimmung haben. „Morgen“ und „The Pay’s Over Now“ finde ich auch noch richtig gut. „Ding a Dong“ und „Amsterdam“ fand ich schon immer ziemlich überbewertet, sie sind gut, aber nicht total gut. Och Mensch, können wir nicht außerhalb der ESC-Saison mal die einzelnen Länder oder Jahre einzeln abgehen? Dafür gibt’s doch genug Zeit dann. 😀

      • @Thomas
        Gut, dass Du das nochmal richtiggestellt hast. Ich hätte sonst wirklich gedacht, Du liebst dieses schlimme „Outlaw“-Lied.
        Obwohl – nach Deinem Bekenntnis zu „Frieden für die Teddybär’n“ kann mich nichts mehr überraschen. 😉 

      • Waylon finde ich auch furchtbar. Und die Mädels von 2017 langweilig. Justine Pemelay 1989 und Marcha und ihr Rechtop in de Wind 1987 mag ich sehr. Cool ist natürlich der letzte Ton bei Justine. Die Arme.
        Wie konnte ich nur 2014 vergessen! Die Sieger der Herzen. Auch von mir zuerst verkannt und nun geliebt. Ruth Jacott ist auch sehr unterhaltsam. Die Holländer haben schon oft unterhaltsame Lieder eingereicht.

      • Ich empfehle übrigens, sich die niederländischen Vorentscheidungen reinzupfeiffen, die seit 1957 zumindest audio auf der Tante Tube dokumentiert sind Höchst skuril, unsere Nachbarn !

      • Du bist nicht allein, verstehe nicht wieso das damals so abgestürzt ist, lag vielleicht an Startnr. 1. Wobei die 2. vom VE (Ebonique) auch einen Evergreen gesungen haben. Halten wir fest: 2001 war ein seltsames ESC-Jahr. 😂

      • Ooooh ja, ich liebe es. Eine absolute Perle. Leider sehr unauffällig und leise, kein Kracher. Aber wie Patrick sagt:2001 war seltsam.

  6. Bei mir ist Jeangu als haushoher Sieger 2020 auf den (sehr sicheren) zweiten Platz in diesem Jahr gerutscht. Birth Of A New Age wird sich höher platzieren als einige hier vermuten.

    • Das denke ich auch. Ich tippe so auf Platz 16-19! Für mich gehörte Grow im letzten Jahr zu den 5 besten Songs des Jahrgangs, so ein toller Song😍. Birth of a new age kommt da zwar nicht ganz ran, gefällt mir aber ebenfalls gut. Es ist mal eine komplett neue Musikrichtung beim ESC und Jeangu wirkt sehr authentisch und das Lied kann man ihm dadurch gut abnehmen. Deshalb bei mir Platz 15 mit 7 Punkten.
      Ich finde, dass so ein Beitrag für den Gastgeber schon sehr gut und auch sehr mutig ist! Allerdings ist es schade, dass Jeangu als Künstler von vielen nicht ernst genommen wird und seine Musik nicht wertgeschätzt wird. Ich bin ein großer Fan von ihm und wenn man sich mit seiner Lebensgeschichte befasst, kann man das auch eigentlich nur sein/werden
      Ich wünsche ihm eine tolle Erfahrung beim ESC und freue mich über jeden einzelnen Platz über dem letzten für Jeangu Macrooy.

  7. Eine gute alte Tradition in unserer Schule ist, dass die Familie des vorjährigen Klassenprimus einen Schüler direkt in die Finalklasse einschulen darf.

    Die Familie schickte uns einen bildhübschen, kompetenten und recht agilen Schüler, der im Unterricht sehr engagiert mitarbeitet, jedoch in seinen Abschlussarbeiten nicht immer sein Potential zur Gänze ausschöpft. Zudem gab es dabei dieses Jahr zunächst ein Missverständnis: da die Arbeit zum Teil in heimischem Dialekt geschrieben ist, dachte das Kollegium anfangs, es handele sich um eine medizinische Arbeit über die Vor- und Nachteile von grünem Gemüse, in Wirklichkeit ist sie aber eine heimatkundliche Arbeit über sanfte Revolutionen.

    Die Arbeit ist zwar sehr schön geschrieben, aber doch ein klein wenig langatmig geraten. Wir wissen, der Schüler kann eigentlich mehr.

  8. So gut die Botschaft hinter dem Sprachenwechsel auch ist, aufgrund der Bubblereaktion ist damit zu rechnen, dass auch beim Gelegenheitspublikum das Brokkoliemoji gesucht wird.
    Der Song an sich hat es in meine persönliche Top Ten geschafft, die Botschaft gepaart mit der Freude und Kraft die vermittelt wird gefällt mir ausgesprochen gut. Stand jetzt würde ich sagen, es landet irgendwo zwischen 16-20.

  9. „Grow“ war schon etwas ziellos, wenn auch nicht ganz ohne Reiz. Dies hier ist leider eine negative Steigerung davon… ich sehe nix hinaus über Platz 20

  10. Nein, der Brokkoli-Vergleich ist nicht lustig. Er war es auch noch nie.
    Und jeder, der den hier nochmal bringt, muss damit rechnen, von mir nicht mehr für voll genommen zu werden, wenn es um gesellschaftspolitische Fragen geht. Wer bei einer fremden Sprache, die er nicht versteht, in fipsasmussenesker Bräsigkeit in Kleinkindhumor verfällt, hat jeden Respekt verspielt.
    (Kleine persönliche Anmerkung: die, die das hier bisher gemacht haben, hatten das ohnehin schon vorher.)

    Das Lied selbst ist voll okay, mir gefällt auch die Rebellion-Zeile sehr. Aber irgendwas fehlt mir bei dem Lied. Irgendwas hält mich davon ab, es rundum gelungen zu finden. Und ich glaub auch nicht, dass die Nummer beim ESC vom Erfolg verwöhnt wird. Das wird irgendwo um Platz 20 herum landen.

    • *schluck*

      Und womit soll ich jetzt meinen Tubenkanal füllen? (Nein, das Gemüse steht nicht und stand nie auf der Liste)

    • Siehst du das nicht etwas dramatisch? Das ist doch ein ganz normaler Hitverhörer a la Agathe Bauer. Das Lied sollte aber mittlerweile verstanden worden sein in der Bubble. Aber Leute die dieses Lied zum ersten Mal hören, können das aber sehr wohl missverstehen das wirst du nicht verhindern können

    • Schön und gut. Als ich das Lied zum ersten mal gehört hab, hab ich nicht damit gerechnet, dass eine andere Sprache kommt und dann verstanden „You are my Broccoli“ Das hat nichts mit Kleinkindhumor zu tun sondern ist einfach ein lustiger Songverhörer und so ging es denk ich den meisten

      • Lieber Trakol,
        es geht nicht um einen Songverhörer beim ersten Mal hören.
        Es geht darum, dass einige hier noch IMMER diese Witzchen machen, obwohl Zeit genug war, sich mit dem Text zu beschäftigen. Wenn dann trotzdem noch einige hier dieses infantile Witzchen lustig finden, ist das nunmal respektlos.
        Das wäre so, als würde jemand permanent deinen Namen falsch schreiben, obwohl man ihn hier schon zig Mal lesen konnte.

      • @murzel2003:

        Mein Hase, bist du in der Lage zu unterscheiden zwischen persönlichen Meinungen (das ist das, was ich hier äußere) und allgemeingültigem Konsens?

        Jeder hat das Recht, sich nach dem ersten Mal Verhören als nachhaltig dumm zu erweisen und den Text, den er nicht verstand, nicht nachzuschlagen. Und sich dann auch weiter über das angeblich so lustige Wort lustig zu machen.
        Aber ICH muss es nicht verstehen und nicht lustig finden.

  11. Die Niederlande ist in meiner ESC Burg im Bankettsaal. Der schöne Prinz mit den karibischen Wurzeln aus der Provinz von König Laurence übt sich im Bankettsaal in Zurückhaltung. Während er genüsslich sein Gemüse verspeist lässt er seine Gefolgschaft tanzen und singen.

    Grow fand ich richtig toll. Jeangu hat eine wunderschöne Stimme die aber im neuen Song nicht ganz so gut rüberkommt. Mir gefällt das Lied trotzdem und ich finde die Einflüsse seiner karibischen Wurzeln wunderschön

  12. Kann man gut hören und ich sehe ihn im Mittelfeld landen.
    Die Brokkoli-Kommentare sind nicht lustig, eher despektierlich. Und nein, ich gehe nicht zum Lachen in den Keller.

    • Ich stimme Dir gerne zu. Ich mag es auch nicht, wenn man sich über fremde Kulturen lustig macht….

      Aber wehe, man wird mal selbst schräg angeschaut (da flippen manche Fanschwuppen richtig aus…)
      Sorry für die Bezeichnung, aber ich wollte mal den Vergleich darstellen.

      • Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Es ist genau diese Doppelmoral, die mich ankotzt. Toleranz für sich selbst lautstark einfordern, pikiert sein, wenn man sagt „Aber auch lesbische schwarze Behinderte können ätzend sein“, sich hier mit Brokkoli über eine andere Kultur und Sprache erheben. (Und ich könnte noch zig andere Beispiele finden.) Aber hey, das ist ja alles sooooo lustig.
        Und ja, es ist despektierlich. Und nein, da gibt es nichts zu relativieren.

  13. Ich finde den Song eigentlich ganz angenehm ins Ohr gehend, muss ihn aber auch nicht unbedingt mehrmals hören. Also ein typischer Mittelfeld-Beitrag, eher im hinteren Mittelfeld.

  14. Meines Erachtens ein äußerst unterschätzer Beitrag. Für mich ist BOANA ein sehr gelungene Woldmusichymne mit schöner Botschaft (Rhythm is Rebellion). Zudem kann Jeangu außerst gut performen.

    Im Finale dürfte eventuell der ähnlich gelagerte (aber wesentlich „rundere“) schwedische Beitrag ein Problem sein, aber etwa Platz 12 könnte durchaus drin sein.

    Ich werte mit 8 von 10 Punkten für den Beitrag des Gastgebers.

  15. Ja, Jeangu unchained hat es nicht leicht. Erst bringt ihn Corona den Auftritt mit „Grow“ und jetzt will er die Freiheit besingen und alle verstehen nur Brokkoli.
    Da es vorrangig um schwarzes Bewusstsein geht, gehören die meisten von uns, ich mit einbezogen, nicht zur Zielgruppe und können dieses Lied wahrscheinlich dann auch nicht so fühlen.
    Aber ich muss unweigerlich an das Wort „Axé“ (sprich: aschée) denken. Das ist Yoruba (Niger-Kongo-Sprache) und bedeutet „positive Energie“. Dieses Wort begegnet einen auch, wenn man sich mit Surinames großem Nachbar Brasilien und seiner schwarzen Bevölkerung beschäftigt.
    Diese positive Energie wird durch die Musik in „Birth of a new age“ zumindest in meinen Ohren verbreitet. Jeangu Macrooy hat ein Anliegen und das ist wichtiger als die Mission Titelverteidigung. Außerdem ist dieses Lied warmherziger und ehrlicher als „Voices“ von Tusse.
    Der Verhörer könnte ihn tatsächlich brechen. Es wäre doch ein wenig überraschend, wenn es viele Punkte gäbe. Aber dafür hat Jeangu ein Lied, das ihn wirklich repräsentiert. „Representatividade“, die Sichtbarkeit schwarzer Menschen, soll zumindest in Brasilien ein großes Thema sein, ich weiß nicht, wie es in Suriname und den Niederlanden ist. Deswegen wird man ihm, selbst wenn es nicht gut ausgeht, am Ende nichts vorwerfen müssen.

  16. Also ehrlich gesagt, dieser Song ist noch schlechter als der Song vom letzten Jahr. Und der war schon ziemlich langweilig. Der hatte wenigstens so etwas wie ne Melodie. Das ist einfach nur ein umelodisches Sprachenwirrwarr. Ich habe auch zeitweise nur „You are my Brokkoli“ verstanden. Aber das ist nicht der Fehler vom Zuhörer, sondern vom Sänger, wenn der seine Zähne nicht auseinanderkriegt.

    • Du hättest also „Yu no man broko, broko mi, mi na afu sensi“ verstanden, wenn Jeangu nicht so undeutlich gesungen hätte? Dein Scheißernst?

      • Mein Gott, ich habe es akkustisch als “ You are my Brokkoli“ verstanden, das ich diese komische Sprache da verstanden hätte, habe ich nicht geschrieben. Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    • Bei manchem User hier fragt man sich manchmal leider ernsthaft, ob die Zahl am Ende für das Geburtsjahr oder doch für den diagnostizierten IQ steht… am Ende noch garniert mit einer Prise Fremdenfeindlichkeit.

  17. Ich bin seit gestern im Besitz des Samplers und muss gestehen, dass mich BOANA erst jetzt so richtig geflasht hat – fand’s bisher nur mehr oder weniger ok, was auch daran liegt, dass ich Gospel per se ganz gerne (mal) höre. Die Studioaufnahme ist allerdings der Hammer – es reißt einen förmlich mit, macht gute Laune und stellenweise sogar Gänsehaut. Umrahmt werden die Niederlande von Malta und Nordmazedonien – da ist der Rest auf CD2 nur noch Rahmenprogramn.

    Wie schön dass wir dieses musikalische Meisterwerk schon sicher im Finale haben wo es hoffentlich einen verdient guten Platz erreichen wird. Es ist Jeangu von Herzen zu gönnen!

  18. Dieser Songcheck kommt zur rechten Zeit, schließlich ist heute Koningsdag! Und darum wünsche ich unseren Nachbarn auch noch einen schönen Feiertag, trotz Pandemie. (Und Brokkoli, hehe)

  19. Ich mag dieses Lied sehr gerne hören, es produziert Bilder im Kopf und entführt einen in die Welt von Simba und Scar. Seine Stimme ist sehr sehr angenehm, kurz Song/Sänger-Kombi passt. Glaube aber nicht an eine bessere Platzierung als 20. Vll. schafft er es auf die 18 wenn er seine RotKreuz-Jeansrestesammlung aus dem Liveauftritt daheim lässt. Da die Gastgeber bekanntlich keinen Bonus bekommen glaub ich an einen Platz 20.

  20. Der Sprachenwechsel ist beim ersten mal Hören schon ein Problem, er singt ja in einem verständlichem Englisch und dann kommt im Refrain “ you are my….what??“
    Und dann versucht man es beim nächsten mal richtig zu verstehen und ahnt langsam, dass er die Sprache gewechselt hat.
    Das größere Problem für mich bei dem ansonsten ordentlichen Song ist dieser penetrante monotone Klavierton, der im Hintergrund als Rhytmusgeber durchläuft. Sowas zieht mir echt den Nerv.

  21. Wurde nur knapp von Russia auf meinen Zweiten Platz verdrängt (noch vor Italy). Unglaublich dichte postkoloniale kreolische Hymne, sehr aufregend

  22. Jeangu M., der vergangenes Jahr noch auf dem Thron saß, hat dieses Jahr eine zweite Karreiere als Wanderprediger gestartet. Von mir gibt es für seine gesungene Predigt beschwingt mitwippende 7/12 Punkte. Das ist heute schon alles, weil ich von Termin zu Termin eile.

  23. Hier übrigens meene TOP 11 (wie es sich für Kölle gehört)

    1. Russia
    2. Niederlande
    3. Italien
    4. Georgien
    5. Island
    6. Ukraine
    7. Schweiz
    8. Litauen
    9. Frankreich
    10. Norwegen
    11. Australien

    und meine Bottom 5:
    39. Dänemark (Ba, wie fies… der fieseste Beitrag seit langem…)
    38. Slowenien
    37. Deutschland
    36. Lettland
    35. Aserbeidschan

    Insgesamt ist der Bewerb diesmal recht brauchbar

    • Übrigens das 6. Mal, das Russland bei mir Jahrgangsbester ist… Judiph , Mumiy Troll, t.a.t.u, Dima 2006 , Uno und nun dies….

      Ich denke, Putin wird mir bald als Belohnung eine Dosis Sputnik V spenderen, die etwa so wirksam sein dürfte wie seine Pisse….

  24. Holland hält sich an die gute Tradition und wird als Gastgeber weit hinten landen. Österreich 15, Portugal 18 und Israel 19 waren schon die Wegbereiter.

    • Das heißt Niederlande und n7cht Holland, denn das ist nur ein Teil des Landes (um es genauer zu sagen handelt es sich um die Provinzen Nord- und Südholland)!

  25. Definitiv ein bunter Farbtupfer im Feld und zwischen den ganzen gehetzten Beiträgen eine kleine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit, eine Pause zum Durchschnaufen. Ob es aber genug Strahlkraft, um den Gastgeberfluch zu brechen, kann ich im Moment nicht einschätzen, ich fürchte gar, dass er etwas untergehen wird. Für mich persönlich der ehrlichste und authentischste „schwarze“ Beitrag. Da kommt definitiv ein wenig afrikanischer/südamerikanischer Flair auf, den ich sehr schätze. Gerade die „Your rhythm is rebellion“-Parts gefallen mir sehr.

    Prognose: Finale 21-26 (ich bin mal pessimistisch)
    Meinung: Platz 16/39 (7 Punkte)

    • An der Stelle möchte ich noch anmerken, dass es mich glücklicherweise NICHT an einen der schlimmsten Filme der Menschheitsgeschichte erinnert, das Problem habe ich eher bei anderen Liedern. Ich hoffe einfach mal, dass der Kommentar nicht noch öfter kommt, sonst baue ich auch bald eine Assoziation dazu auf (schauder).

  26. Echt Schade, den Jeangus letztjähriger Beitrag „Grow“ tat genau das, er „growte“ je häufiger man ihn hörte und am Ende war er bei Platz 12 angekommen. So berührend, so toll gesungen und vor allem der Gospelartige Schluss hat mich zu Tränen gerührt. Dieses Jahr fühle ich nix. Seine Stimme klingt vor allem in der Livefassunh unangenehm knödelig und irgendwie passiert auch nicht so viel. Allein der Refrain (ich kann übrigens Eure Brokkoli-Kommentare echt nicht mehr lesen, ich finde es einfach respektlos gegenüber einer uns bislang unbekannten Sprache) schafft es mich ansatzweise zu packen, wiederholt sich dann aber zu oft. Bei mir Platz 29 und ich fürchte, am Ende ergeht es den Niederlanden dann so, wie den meisten Gastgebern der letzten Jahre, wo ja häufig auf den Sieg, der Gewinn der roten Laterne folgte.

    • Pass auf, gleich kommen die ganzen „ES WAR ABER NUR EIN LUSTIGER VERHÖRER OMG BIST DU GOTT“-Leute angeschissen. So ekelhaft hier wieder mal.

  27. Nachdem ich seinen Song letztes Jahr eigentlich ganz gut fand ist dieser Song doch recht ernüchternd. Ich persönlich kann mit Gospel einfach nichts anfangen, sowas erinnert mich irgendwie an diese erzkonservativen, evangelikalen Kirchen in den USA. Dass der Refrain auch sehr repetitiv geraten ist hilft mir da auch nicht weiter.

    Ich denke die Niederlande werden auch dieses Mal die „Tradition“ fortsetzen und als Gastgeber unter ferner liefen landen.

    Ach ja, dieses grüne Kohlgemüse habe ich ehrlich gesagt nur beim ersten Mal gehört, danach nicht mehr. Ich hoffe ich werde von Andi jetzt nicht dafür geköpft.

    • Nö, wirste nicht. Denn es ging, wie gesagt, nicht um einen Verhörer beim ersten Mal hören.
      Es ging um den ständig wiederkehrenden Witz.

  28. Das wird nix geben mit der Niederlande. Ich mag Grow sehr gerne, aber wie viele der diesjährigen Wiederholungsstäter hat Jeangu keinen Knüller-Song in 2021. Geht mir leider so langsam nach vier, fünf mal hören auf die Nerven. Kämpft mit ESP um den vorletzten Platz.

  29. Kommen wir von einem überschätzten Italien zu den unterschätzten Niederlande. Warum?
    1. Der Song ist ein Unikat. Es gibt keinen ähnlichen Song in dem gleichen Genre. Das hilft den Leuten sich daran zu erinnern.
    2. Die Performance in dem Video sah sehr gut aus bis auf das Outfit. Besonders die Bewegungen von den Backgroundsängern ist ein Markenzeichen. Daran wird sich jeder erinnern können. Wenn sie das Outfit ändern, aber ansonsten genau so auch auf die Bühne bringen, hilft das dem Song sehr.
    3. Die Startnummer ist die 23, was dem Song einen guten Boost im Televoting bringen sollte.
    Daher tippe ich Platz 16 bis 20 und dass es auf jeden Fall ein schöner ESC-Moment wird.

    • Ich seh’s genau so – Problem ist allerdings, dass die Personenzahl auf 6 reduziert werden muss – bzw. nur 5 Personen im Chor. Hoffentlich wirkt das genauso gut. Und ich hoffe auf eine wesentlich bessere Platzierung – es ist wirklich ein ganz toller gelungener Gastgeberbeitrag.

    • Ich seh’s genauso. Problem ist allerdings dass ja nur 6 Personen auf der Bühne sein dürfen – also nur 5 im Chorus. Ob das dann auch so kraftvoll kommt? Ich hoffe es. Und ein besserer Platz weiter ob darfs auch werden😉

      • Die 6-Personen-Regel wird immer mehr zum Problem, zumindest wenn man es mit den Videoclips vergleicht (beispielsweise auch bei Island). Könnte man dieses Relikt nicht endlich mal kippen ? Dann gäbe es von der EBU zur Abwechslung mal eine sinnvolle Reform.

      • Das Problem ist aber,, dass wir Deutschen 83 Millionen auf die Bühne stellen könnten, der Isländer aber nur 350.000.

        Das wäre doch Wettbewerbsverzerrung ! 😉

  30. Ich finde den Titel recht unterhaltsam. Ein origineller Gastgeberbeitrag. Ganz bewusst hat man dem Künstler hier die Möglichkeit gegeben ohne einem gewissen Erfolgsdruck einen Song zu präsentieren. Es ist ein unverkrampftes lockeres Musikstück geworden. Platzierung im Finale lässt sich schwer schätzen. Wohl eher im hinteren Drittel.

    • Ja, ich habe eben abgestimmt und bin doch ziemlich erschrocken, ob der Zwischenstände! 😲

  31. Ich finde das Lied ganz ok, besser als „Grow“ (das aber auch irgendwie noch ok war), allerdings ist meine Vorfreude bei den Hördurchgängen nicht allzu riesig, dafür ist es mir dann doch ein wenig zu ruhig.

    Ich gebe knappe 5 Punkte (von 10).

    Eine Bemerkung noch zu einer die Gemüter erregenden Textzeile: Selbstverständlich mag ich es auch nicht, wenn immer wieder derselbe Witz bei einem Song gemacht wird, v.a. wenn dabei eine gewisse Häme zum Ausdruck kommt (das gilt zum Beispiel auch für „Sorry, zero points“ oder „Brisäähn“).

    Ich bin allerdings gegen Blasphemieparagraphen, und auch Sprachen und Kulturen sind m.E. nichts „Heiliges“ (Herabsetzungen von Individuen, wie man sie leider jeden Tag massenhaft im Internet findet, halte ich für mindestens genauso schlimm). Wenn einem an einer Kultur oder Religion oder Sprache irgendetwas nicht gefällt, darf man das auch sagen (wie oft habe ich schon lesen müssen, das Schwäbisch ein ganz schrecklicher Dialekt sei, ich hab’s überlebt). Natürlich sollte man auf Respektlosigkeiten um ihrer selbst Willen verzichten.

    Um noch einmal auf die hier diskutierte Textzeile zurückzukommen: Immer wieder darauf rumzureiten finde ich, wie gesagt, auch ärgerlich. Wenn ich jedoch persönlich dieses eine Wort beim Hören des Liedes nicht aus dem Kopf kriege, weil es nun halt mal so klingt wie ein ähnliches, international weit verbreitetes Wort, muss ich mich auch nicht dafür schämen.

    • Danke, danke, danke für diesen Kommentar! Du fasst genau das zusammen, was mir den ganzen Tag durch den Kopf geht, was ich aber nicht in Worte fassen konnte.

      Der Brokkoli-Witz ist nicht besonders witzig und er wird nicht witziger, wenn ihn jeder macht. Ich finde ihn aber auch nicht sooo schlimm. So funktioniert der Mensch nun mal. Was wir nicht kennen, wird versucht einzusortieren, und wenn wir eine fremde Sprache hören, von der wir nichts verstehen, versucht unser Gehirn automatisch, in bekannten Mustern zu denken und das Gehörte einzusortieren. Das ist zunächst mal weder schmähend noch rassistisch noch ekelhaft. Dass man da nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag drauf rumreiten muss, ist natürlich was Anderes, aber das spricht meiner Meinung nach eher gegen die Witzischkait des Reiters.

      Von daher, lieber Andi, bist Du heute für mein Empfinden an einigen Stellen weit übers Ziel hinausgeschossen. Ich verstehe Deinen Standpunkt, aber der Einzige, der das hier wirklich breitgetreten hat, warst leider Du selbst, und damit hast Du den Raum für die Steilvorlagen noch größer gemacht. Und das ist genauso schade wie das Breittreten des Flachwitzes. Ich hatte jetzt auch hier nicht das Gefühl, dass der Verhörer besonders behämt wurde, aber ich kann mich da auch täuschen.

      Und ja: Ich denk beim Namen des Mannes, der im Moment häufiger in meine Ohren reinsingen darf als jeder andere, automatisch immer noch an Buschpfeffer. Das muss ich nicht ständig irgendwo breittreten, aber es ist im Kopf drin und geht auch nicht weg. Und das halte ich für völlig normal!

      Den Beitrag der Ukraine von 2007 dürfte man dann übrigens auch nicht gut finden, hier wird ja genau ein solcher Verhörer gezielt eingesetzt!

      Im übrigen bin ich anscheinend die einzige Person dieses Planeten, die den hier diskutierten Verhörer NICHT hatte – ausgerechnet ich. Ich hab von Anfang an was mit you no broken me gehört, und das passt ja einigermaßen.

      • Der Herr mit Bild schiesst hier ja desöfteren übers Ziel hinaus und diese Oberlehrerhafte Art von oben herab, die ist wirklich zum k…..n. (Wehe dem der es wagt etwas gegen den „heiligen Michael“ zu sagen)…Naja, ich jedenfalls gehe ihm lieber aus dem Weg bzw reagiere auf diesen humorlosen Menschen nicht mehr – ist besser so.

      • Ich hatte übrigens diesen „Verhörer“ bei BOANA auch nicht, Du bist also nicht die einzige ;-).

      • @Christian:
        Und weil du diesem widerlichen, zum Kotzen humorlosen Menschen aus dem Weg gehst, greifst du ihn hier auch erneut persönlich an, obwohl er dir nichts getan hat.
        Ja, kann man so machen. Macht einen aber nicht sympathischer.

        @Tamara:
        Ich bin darauf rumgeritten? Also sorry, aber ich habe in meinem Ausgangsposting darauf hingewiesen, wie schäbig ich den Witz finde, wenn man die Chance hatte, sich den Songtext mal anzuschauen und sich damit zu beschäftigen. Wenn man das getan hat und dann Brokkoli-Witze macht, ist das ekelhaft und rassistisch. Punkt.
        Wenn man, wie du sagst, einfach nur das Wort im Kopf hat, sich aber nicht weiter dazu auslässt, ist das für mich vollkommen in Ordnung.

        Ich wurde dann direkt angegriffen, beleidigt – und sorry, aber natürlich wehre ich mich da. Denn ich bin offenbar bewusst missverstanden worden. Es ging nämlich nicht, ich bin da wie eine Gebetsmühle, darum, dass man es beim ersten Hören so verstanden haben kann.

        Und ich finde es auch ehrlich gesagt ziemlich daneben, mir zu sagen, ich hätte übers Ziel hinausgeschossen, wenn sich hier Beiträge wie von Christian Harbich finden, andere Beiträge, die mich persönlich angreifen wegen meiner Meinung und außerdem einen Beitrag, in dem steht, der Sänger solle halt nicht so nuscheln, dann könne man ihn auch richtig verstehen.
        Aber klar, schieb mir den schwarzen Peter zu. Fassungslosigkeit macht sich hier breit.

    • Lieber Andi, ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du hier oft andere verteidigst und gegen Beleidigungen einschreitest, und dass Du dabei auch keine Scheu zeigst, Positionen zu vertreten, die in der vorangegangenen Diskussion eher in der Minderheit waren bzw. unpopulär erschienen. Dass Du manchmal dabei ein bisschen streng bist, kann ich verstehen, wenn man die Position zu diplomatisch vorbringt, kommt sie bei manchen vielleicht überhaupt nicht an. Ich kann auch nachvollziehen, dass man besonders verletztlich ist, wenn man sich mit einer gefühlten Minderheitenposition exponiert hat und dann dafür angegriffen wird.

      Allerdings möchte ich doch darauf hinweisen, dass Du Christians Worte im ersten Schreck verstärkt wiedergegeben hast, von „widerlich“ war nicht die Rede, und, vom letzen Satz abgesehen, hat er nicht Dich „als Mensch insgesamt“ angegriffen, sondern eine bestimmte Art, die er bei Dir sieht (das Wort „diese“ vor „Art“ lässt durchaus den Interpretationsspielraum, dass er denkt, dass Du auch anders kannst). Du hast ihn vorher in dieser Diskussion in der Tat mit keinem Wort angesprochen, allerdings hast Du an einer Diskussion teilgenommen, auf die er reagiert hat, so wie Du auf einige andere hier reagiert hast, die Dich vorher mit keinem Wort angesprochen haben. Die „Herzlichkeiten“, die Ihr hier immer mal wieder austauscht, sind meiner Beobachtung nach nicht völlig einseitig, von daher finde ich es einen schönen Schritt, dass Du weiter unten signalisierst, dass Du zu einem Neuanfang bereit bist.

      Wenn Du in Ruhe nochmal alles durchliest, wirst Du feststellen, dass Du in dieser Diskussion auch nicht immer zimperlich in Deiner Wortwahl warst. Du hast geschrieben, dass Du andere nicht mehr für voll nehmen wirst, wenn sie das nochmal bringen, und dass Du das bei manchen eh schon so gehandhabt hast (was durchaus eine Aussage über Personen als Ganzes, nicht nur über ein bestimmtes Verhalten ist), Du hast auch Worte wie „infantil“, „dumm“, „ekelhaft“ etc. benutzt. Es ist bei bestimmten Gelegenheiten ok, gut im Austeilen zu sein, ich finde aber, dass Du noch ein bisschen trainieren könntest, um in der Kunst des Einsteckens in allen Situationen die höchste Perfektionsstufe zu erreichen.

      • @Thomas M.

        Nö, ich kann gut einstecken. Ich ärgere mich nur, wenn ich, wie hier mehrfach geschehen, bewusst falsch verstanden werde.
        Und du musst das Posting von Christian auch nicht relativieren. „Die Art ist wirklich zum Kotzen“ ist eindeutig. Was gibt es da schönzureden? Warum muss ich da was einstecken können? Soll ich das einfach schlucken, wenn ich immer wieder derart angegriffen werde von ihm, nur wel ich anderer Meinung bin?

      • @Thomas M.
        Und das weiter oben bezog sich auf Rainer 1.
        Der ja jetzt auch nachträglich erneut bewiesen hat, dass er nicht verstanden hat oder verstehen will, worum es eigentlich geht.
        Und der mich vor 2,3 Wochen unter einem YT-Video mal anzugreifen meinte. In Abwesenheit. Nicht weiter schlimm, da kann ich einstecken. Aber als ich das las, wusste ich halt, mit welchem Charakter ich es da zu tun habe.

  32. ein weiterer kandidat für den letzten platz – ganz schönes gerangel da unten.
    man kann gut erkennen,daß die niederlande auf keinen fall noch mal gewinnen wollen. 😀

  33. Der Song ist unglaublich gut. Drei Minuten können so verdammt kurz sein!!!! Ich höre das dreimal hintereinander und bin immer noch geflasht. Und es ist mir grützegal wie das abschneidet. gut ist gut. Punkt.

  34. Ich mag „Birth Of A New Age“ gern. Die Melodie und Instrumentalisierung ist wunderschön und den „rebellion“-Teil finde ich sehr eingängig. Das wird total unterschätzt xD Auch die Sprache ist schön – und der Verhörer mag ja beim ersten Mal stattgefunden haben, aber danach war der Witz für mich so schnell kalt wie ein Kartoffelgratin mit B…lumenkohl 😀

    7.5/10 und 18/39.
    2020: 7/10 und 23/41.

  35. All das was ich bei „birth if a new age“ fühle, hätte Berenike wirklich nicht trefflicher ausdrücken können. Löst bei mir definitiv nur positiv vibes aus und ist eine schöne Bereicherung im diesjährigen Teilnehmerfeld. Ich meine, dass das durchaus auffallen kann und nicht zu den Anwärtern für die hinteren Plätze gehört.

  36. Jeangu ist einfach so megasupergiga1A-topextremtarkistarktollgutaussehend und sympathisch – und dann noch diese Stimme und der durchaus schöne Song…was soll ich sagen? Also: Ich tippe auf Platz 21-26 und freue mich sehr auf den Auftritt. 🙂

  37. Nachdem ich „Grow“ eher anstrengend fand, war ich von Jeangu dieses Jahr positiv überrascht. Der Song ist ein gutes Beispiel dafür, was dabei rauskommen kann, wenn man sich als Gastgeber von Ergebniszwängen befreit (bzw. bewusst nicht gut abschneiden will). Die Niederländer bringen etwas Neues und zeigen die Diversität ihres Landes (insofern das genaue Gegenteil zum israelischen Beitrag 2019). Bei mir landet BOANA dennoch nur im Mittelfeld, weil es doch sehr speziell und nicht unbedingt mein Genre ist.

    Ich finde nicht, dass Jeangu definitiv hinten landen muss. Die Brokkoli-Sache ist zwar etwas unglücklich, aber da die meisten Punkte wohl von der Jury kommen werden, wird es nicht besonders schaden. MMn ist Platz 16-20 für ihn absolut drin.

  38. @Christian Harbich:
    Und noch eines:
    Solltest du dir so einen Verbalausfall wie weiter oben noch einmal leisten mir gegenüber, wirst du von mir auf juristischem Wege hören. Ich habe dir hier nie etwas getan, dich nie beleidigt, nur andere Meinungen vertreten als du.
    Ich lasse mir die permanten Beleidigungen von dir nicht länger gefallen. Du bist nicht anonym im Internet unterwegs. Deine Kontaktdaten liegen mir bereits vor.
    Das ist keine Drohung. Nur die Bitte, mich hier nicht weiter zu beleidigen. Es reicht jetzt nämlich endgültig.

  39. Ach herrje, da schaut man nach einem langen Arbeitstag hier vorbei, um sich etwas zu zerstreuen, und dann wird man mit zahlreichen Kommentaren konfrontiert, die ich mal euphemistisch als unappetitlich bezeichnen möchte. 🙁
    Ich habe meine Meinung zu den inakzeptablen Reaktionen nach der Veröffentlichung des niederländischen Beitrags gepostet und dem einige Wochen später nichts hinzuzufügen: Leute, die den Gemüsevergleich nach wie vor bemühen, weil sie glauben, dass das lustig ist, sind nicht nur fürchterlich ermüdend, sondern auch kulturell rassistisch. Das ist eine ganz simple Tatsache.

    • Weil der Begriff „kultureller Rassismus“ inzwischen weiter unten wieder aufgegriffen wurde, möchte ich doch kurz anmerken, dass ich „Ethnochauvinismus“ oder „kulturelle Hochnäsigkeit“ in diesem Fall passender finden würde. Rassismus ist für mich das Einteilen der Menschen in unterschiedliche Gruppen auf Grund äußerlicher Merkmale, bzw. die Annahme, dass Menschen auf Grund dieser unterschiedlichen äußeren Merkmale grundsätzlich verschieden seien. Meist wird dabei auch die eigene Gruppe als überlegen angesehen, aber das ist nicht zwingend.

  40. Leute, wir sind nicht auf Twitter, wo gefühlt jeder seinen provokanten Mist abgibt. Könnt ihr Euch nicht benehmen?! Und ich dachte, wir hätten das Problem nur bei Matty…und das geht hier an alle Seiten.
    Und Andi, jetzt reiß Dich mal zusammen. Christian mag respektlos gewesen sein, aber Du übertreibst hier mal komplett. Mit dem Anwalt drohen, echt jetzt? Wir sind hier nicht im Kindergarten herrje. Vielleicht war das etwas, was Tamara auch ausdrücken wollte…? Ich fand ihren Kommentar nämlich wunderbar reflektierend und sehr sachlich formuliert. Ich bin etwas geschockt von Deinem Verhalten hier, da habe ich irgendwie mehr erwartet…

    • @Cali:
      Du kriegst das vielleicht nicht so mit, aber ich werde hier permanent von Christian Harbich unter der Gürtellinie persönlich angegriffen. Ich hab da heute den 13. Screenshot meiner Sammlung hinzugefügt. Und irgendwann reicht es mal. Ihn freundlich zu bitten hab ich versucht. Es bringt nichts. Er macht immer weiter.

      Ich will mich hier auch nicht als Opfer inszenieren oder so. Ich halte Frotzeleien sehr gut aus, auch persönliche Angriffe gehen okay. Die Summe machts dann halt irgendwann bei Letzterem. Wie gesagt. Ich möchte hier einfach nur so normal schreiben, wie es geht. Fertig. Ohne persönliche Angriffe wäre mir das Liebste.

      Mag sein, dass ich oft provoziere und das auch bewusst mache. Aber man kann mit mir vernünftig reden. Und ja, ich fand Tamaras Kommentar auch gut, kann sein, dass ich sie grad etwas zu hart angegangen habe. Da sprach auch der Frust aus mir, weil auch nur ich hier angegangen wurde, aber nicht zum Beispiel Mariposa oder Toggie, die inhaltlich ähnliches schrieben wie ich.

      @Tamara:
      Wenn du dich angegriffen fühltest von mir: sorry, das war nicht meine Absicht. Da traf es kurzzeitig die Falsche.

      • Ich habe aber erst geschrieben, als falls alle anderen schon im Bett waren. Manchmal hat Stress bei der Arbeit auch sein Gutes. 🙂

      • @toggie:
        Dich würde Christian Harbich trotzdem nicht so angehen und auch murzel hätte sowas nie zu dir geschrieben. Isso.

  41. Ich möchte hier festhalten, dass ich niemanden persönlich beleidigt habe – schon gar nicht unter der Gürtellinie. Das ist einmal mehr eine Falschbehauptung des Herren mit Bild. Was ich lediglich getan habe ist, ihm eine gewisse oberlehrerhafte Attitüde vorzuhalten.

    So, das solls dann aber auch von meiner Seite gewesen sein – es soll hier um unseren Spass am ESC gehen. Sorry an alle, wenn ich hier zur Eskalation beigetragen habe!

    • Doch, Christian, jemandem zu sagen, seine Art sei „zum Kotzen“ IST unter der Gürtellinie. Zumal ich dich vorher hier mit keinem Wort angesprochen habe.
      In deiner Welt mag das okay sein, in meiner nicht. Ich erwarte eine persönliche Entschuldigung von dir. Kannst du auch gerne an meine Mail-Adresse andreas.lamann@gmx.de richten.

      Ich habe darauf keine Lust mehr. Es strengt an, es nervt. Wir müssen nicht einer Meinung sein, du musst auch meine Art nicht mögen. Aber ich möchte nicht mehr, dass du mich hier persönlich angreifst. Vor allem nicht, wenn es so aus dem Nichts heraus ist.

      Vielleicht besitzt du ja die Größe, dich zu melden und einen Neuanfang zu starten. Ich bin jedenfalls bereit.

  42. @Andi und @alle: Nein, ich fühle mich nicht angegriffen, mir ist nur aufgefallen, dass Du auf praktisch jeden Kommentar zum Thema reagiert hast. Dadurch wurde das Thema für mich besonders präsent. Ich habe mir inzwischen auch mal die Kommentare zur Songveröffentlichung durchgelesen, das ist in der Tat nicht besonders lustig, wenn die meisten diesen „Witz“ machen. Hier in diesem Thread habe ich das bis zum Zeitpunkt meines Kommentars allerdings nicht so empfunden.

    Ich hatte heute sowieso schon einen Scheißtag und habe mit zunehmendem Bauchgrimmen und Entsetzen gelesen, was hier abgeht. Ich hab da auch versucht, für mich selbst zu reflektieren, wo ich stehe und wie ich das Ganze sehe. Ich hatte, wie gesagt, diesen Verhörer in diesem speziellen Falle nicht, aber es hätte mir passieren können. Ihr wisst alle, dass ich zum Thema Sprachenverhörer ein besonderes Verhältnis habe. Ich habe mich zeit meines Lebens über die Auswüchse, die Sprachen so haben, lustig gemacht, und ich werde damit auch nicht aufhören. Zur kulturellen Rassistin macht mich das meiner Meinung nach noch lange nicht. Und nur zur Klärung: Ich weiß sehr wohl, dass mich niemand persönlich so bezeichnet hat, und ich unterstelle es auch niemandem. Trotzdem muss ich darüber nachdenken, was diese Diskussion mit mir persönlich eigentlich macht, wie ich zum Thema stehe und ob das jetzt heißt, dass ich meine sämtlichen Videos auf der Tube doch lieber löschen sollte.

    Mal von meinem persönlichen Sprachenthema abgesehen möchte Euch um was bitten: Wenn Ihr Stress mit jemandem habt, macht es nicht hier aus. Ich fange gerade an, mich hier auf dieser Seite wieder wohl zu fühlen, das war in den letzten Monaten sehr oft nicht der Fall, deshalb habe ich mich hier lange mit Kommentaren zurückgehalten bzw gar nicht mehr kommentiert, obwohl ich hier und auf der Vorgängerseite schon seit 11 Jahren unterwegs bin. Ich möchte micht nicht wieder in einer Situation sehen, wo ich nicht mehr auf diese Seite kommen will (und das zwei Tage, nachdem ich Benny eine Mail geschrieben habe, wie gut mir esckompakt gerade tut), deshalb tut mir bitte den Gefallen und tragt die Dinge sachlich aus – oder, wenn es was Persönliches ist, macht es unter Euch aus. Wir sind hier alle erwachsene Menschen und werden mit Sicherheit nicht Partei für den einen oder anderen ergreifen. Die meisten von uns wollen zu dieser Seite kommen, um sich zu zerstreuen und sich wohlzufühlen. Bitte respektiert das.

    Danke.

  43. Ich wusste gestern zwar vor dem Veröffentlichen schon, über welches Thema hier diskutiert werden wird, aber so konnte ich mir das dann doch nicht ausmalen. Ich denke auch, dass alle Argumente ausgetauscht sind und wir hier inhaltlich nicht mehr weiterkommen, vor allem weil es jetzt ja (fast) nur noch um persönliche Dinge geht.
    Eine Anmerkung aus Tamaras Kommentar will ich trotzdem noch aufgreifen, auch wenn ich es mittlerweile fast müßig finde, das ständig zu schreiben: Nicht nur die anderen Leser wollen hier eigentlich nur ihrem Hobby ESC nachgehen, sondern auch die Blogger. Auch die, die die ganz spezielle Ehre haben, hier ständig alle Kommentare im Blick haben zu müssen, egal ob morgens nach dem Aufstehen, tagsüber zwischendurch oder abends kurz vorm Einschlafen. Die allermeisten machen mir Spaß und ich freue mich, wie viel hier auf ESC kompakt diskutiert wird. Und gerade deshalb will ich hier eigentlich wirklich nichts löschen, was keine Beleidigung ist oder potenziell justiziabel. Und ich will mir nicht ständig Gedanken machen müssen, welcher Kommentar gerade noch so geht und welcher nicht.
    Trotzdem lese ich immer wieder Kommentare – die einfach negativ sind, schon allein durch die Wortwahl oder weil andere Nutzer angegangen werden – die ich hier nicht auf dem Blog haben möchte – und ich gehe davon aus, die meisten von euch auch nicht. Vielleicht prüft ihr einfach zukünftig mal vorher, ob die Formulierung in diesem Ton wirklich sein muss oder ob ihr über jedes Stöckchen springen müsst, das andere euch hinhalten („Don‘t feed the troll“). Dann können wir sicherlich alle noch mehr Spaß an den Kommentaren haben. Danke! (So, die erste halbe Stunde meines Tages wieder „sinnvoll“ investiert.)

    • Schreib doch einfach unter jeden Artikel: „Bitte sagt, was Ihr an dem Beitrag gut findet“. Vielleicht merken dann einige, dass es nicht darum geht, welches Lied sie persönlich nicht mögen, sondern warum sie ein Lied besonders lieben. Beim ESC stimmen wir ja auch nur für und nicht gegen einen Beitrag ab.

      Ist das bei mir schon das Alter, aber irgendwie habe ich das Gefühl, früher ging es hier (bzw. bei den Prinzen) harmonischer zu. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Leser und Leserinnen vielfältiger im Musikgeschmack geworden sind, wenn alle Schweden-Pop als das Höchste ansehen, dann ist man sich eben auch schnell einig.

  44. Völlig bekloppt….nach der frau, dessen name hier nicht mehr gennannt werden darf (jüblof) gibts jetzt ein grünes, leckeres gemüse, dessen name nicht mehr genannt werden darf? Gehts eigentlich noch?

  45. Wollen wir uns doch mal wieder mit dem ESC beschäftigen 😁😁😁 Off Topic: Hier ein Simulator der mir sehr viel Spaß bereitet hat, man kann seine Jury- und Televotingvorahnungen einfließen lassen.

    http://scorewiz.eu/simulator/2021

    Es ist eine wunderschöne Spielerei.

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