ESC-Songcheck kompakt (36) – Großbritannien: „Embers“ von James Newman

Kaum ein anderes Land ist in den letzten Jahren so wenig erfolgreich beim Eurovision Song Contest gewesen wie Großbritannien. In den letzten 20 Jahren konnte lediglich zweimal ein Platz unter den besten Zehn erreicht werden. Selbst die bekannte Boyband Blue schaffte es vor zehn Jahren nur auf den 11. Platz. Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass in diesem Jahrtausend das Interesse am ESC in Großbritannien (freundlich ausgedrückt) gebröckelt ist.

Ähnlich wie auch der NDR probierte die BBC mit etlichen unterschiedlichen Konzepten einen Beitrag zu finden: A Song for Europe (2000 – 2003), Eurovision: Making Your Mind Up (2004 – 2007), Eurovision: Your Dicision (2008), Eurovision: Your Country Needs You (2009 – 2010), Interne Auswahlen (2011 – 2015) und Eurovision: You Decide (2016 – 2019). Nennwerte ESC-Erfolge waren allerdings kaum zu ergattern. Lediglich 2002 schaffte es Jessica Garlick überraschend auf Platz 3, 2009 musste gar Andrew Lloyd Weber aushelfen – Jade landete schließlich auf Platz 5.

Nachdem selbst der Gewinner der Castingshow „All Together Now“ Michael Rice 2019 auf den traurigen letzten Platz stürzte, wurde auch die Auswahlshow „Eurovision: You Decide“ eingestellt und die BBC ging für die interne Auswahl eine Kooperation mit der Plattenfirma BMG ein. Man entschied sich zusammen für den Singer-Songwriter James Newman, dessen jüngerer Bruder John Newman mit „Love Me Again“ schon einen Welthit und einige weitere Hits vorzuweisen hat. Trotz seiner unverwechselbaren und sehr modernen Stimme, konnte James bislang hauptsächlich als Songwriter für Musiker wie beispielsweise die Backstreet Boys, Toni Braxton, Jess Glynne, Kesha, Calvin Harris und Guy Sebastian auf sich aufmerksam machen. Sein erster Ausflug in die Eurovision-Welt war allerdings nicht sonderlich erfolgreich: „Dying to try“, das er zusammen mit dem schwedischen Songwriter Jörgen Elofsson schrieb, erreichte für Irland als 13. Platz im Halbfinale nicht das Finale.

Sein selbstgeschriebenes „My Last Breath“, das stilistisch etwas von Adeles „Rolling in the Deep“ inspiriert scheint, wurde 2020 wohlwollend und von vielen als erster Schritt in die richtige Richtung für Großbritannien empfunden. Nach der Absage des Contests im letzten Jahr veröffentlichte Newman die durchaus empfehlenswerte EP „The Things We Do“. Zudem nahm er als Gastsänger mit dem niederländischen DJ Armin van Buuren den Clubbanger „Slow Lane“ auf.

Der Song

James Newman hat den Song „Embers“, mit dem er in diesem Jahr am Eurovision Song Contest teilnimmt, zusammen mit Conor Blake, Danny Shah, Tom Hollings und Samuel Brennan geschrieben. Conor Blake war bereits für einen Grammy nominiert und besonders erfolgreich bei der Zusammenarbeit mit Meduza. So war er Co-Autor der Singles „Piece Of Your Heart“ und „Lose Control“ – und auch dem aktuellen Hit „Paradise“. Danny Shah ist ein mehrfach mit Platin ausgezeichneter Songwriter/Sänger/Multi-Instrumentalist/Produzent, der u.a. vier Nummer-1-Hits in Großbritannien mit The Vamps und Kylie Minogue hatte. Auch Tom Hollings und Samuel Brennan sind Songwriter, deren Songs in den letzten 18 Monaten über 250 Millionen Streams erreichten. Auch bei den Bläsersätzen des Tracks wurde nicht gespart – diese stammen von den schwedischen Komponisten/Arrangeuren Mattias Bylund und Magnus Johansson, die für ihre Arbeit mit Max Martin und The Weeknd bekannt sind.

Mit „Embers“ wendet James sich vom alternativen Pop ab und dem gradlinigen Dancepop zu. Den Wandel nimmt man dem britischen Sänger aber gerade durch seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den DJs Armin van Buuren und Calvin Harris komplett ab, sein party- und radiotaugliches „Embers“ überzeugt mit modernem und gutgelaunten Sound, der gerade durch James‘ kantige Stimmfarbe zusammengehalten wird.

Das Lied „Embers („Glut“)“ handelt von anhaltender Leidenschaft in schwierigen Zeiten: „You and me, forever we’re free. We’re cool under pressure, and that’s all we need. So take my hand, and forget the past. We’re in this together, there’s no looking back. Feelings change and seasons fade. Out of the embers – you and I are gonna light up the room („Wir sind cool unter Druck und das ist alles was wir brauchen. Also nimm meine Hand und vergiss die Vergangenheit. Wir sind hier zusammen, es gibt keinen Blick zurück. Gefühle ändern sich und die Jahreszeiten verblassen. Aus der Glut – werden du und ich den Raum erleuchten“)“. Textlich beschreibt James eine Liebe in einer schwierigen Zeit, laut eigenen Aussagen bezieht er sich damit aber auch auf die derzeitige Pandemie und will Hoffnung geben und gute Laune versprühen.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Ich hatte große Erwartungen und James hat geliefert: Ein toller moderner Popsong mit Ohrwurmqualitäten. „Embers“ passt eindeutig viel besser zu ihm als das seltsam ausgebremste „My Last Breath“. Außerdem ist die Stimme von James genial. Bester Beitrag des Jahrgangs! 12 Punkte.

Berenike: „Embers“ ist einer von den Songs, bei denen ich mich in dem Moment, wo sie laufen, immer frage, warum sie eigentlich nicht höher in meiner Top sind. Dann sprechen mich die Energie, die catchy Synthmelodie sowie die coolen Bläser an und meine Finger beginnen im Takt mitzutrommeln. In dem Augenblick, wo der Track aber zu Ende ist, gerät er auch schnell wieder in Vergessenheit. 6 Punkte.

Douze Points: Für mich war der zweite Versuch von James Newman eine sehr positive Überraschung. Ich hätte nie mit einer so mitreißenden Uptempo-Nummer gerechnet. Ich mag den Beat, die Bläser und seine Stimme. Während der Pre-Chorus auf Großes vorbereitet, fehlt dem Refrain leider das letzte Quäntchen Originalität und Druck. Insgesamt aber sehr gute 10 Punkte.

Florian: Ehrlich gesagt war ich ein wenig überrascht, dass James Newman in diesem Jahr einen ganz anderen Sound anschlägt. Passend zum beginnenden Sommer liefert er mit „Embers“ einen Track, der durchaus Potenzial hat, auf der ein oder anderen Dance-Playlist zu landen. Der Song hat auch durchaus eine britische Eigennote, wie sie auch Sigala oder Jonas Blue verkörpern könnten. Ich hoffe einfach, dass die Briten das auf der Bühne gescheit rüberbringen, sonst kann das leider nach hinten losgehen. Potenzial ist allerdings definitiv vorhanden – mit offenen Ausgang was den Finalabend angeht. 6 Punkte.

Manu: James Newman nutzt seine erneute Chance und bringt diesmal eine gut gelaunte Party-Clubnummer. Laut eigener Aussage aus dem Gefühl heraus, dass wir in diesen Zeiten Party und Spaß benötigen. „I wanted something people can dance to, even if it’s just in their kitchen“. Mission erfüllt. „Embers“ ist locker, modern produziert und wie gemacht fürs Radio. Das tut niemandem weh – aber ist es das, wofür das Publikum stimmt? Den Jurys sollte das aber durchaus gefallen. Mit einem guten Startplatz und einer guten Performance könnte das die beste Platzierung für UK seit langem werden, aber da muss schon viel zusammengreifen, damit das Lied nicht vergessen wird. Gut gelaunte 6 Punkte.

Max: Die Nummer gefällt mir überraschend gut, hätte ich nach letztem Jahr nicht so erwartet. Für mich der vielleicht beste Beitrag von der Insel in den vergangenen 10 Jahren. Sehr gute Produktion, eingängig und radiofähig – im guten Sinne. Da schlummert so einiges im Mutterland des Pop, es schafft es nur sehr selten bis gar nicht zum ESC. Ob es für eine Top-10-Platzierung reicht, bezweifle ich sehr. Aber von mir gibt es 10 Punkte und das ist ja auch nicht schlecht!

Peter: Light up the room, liebe Leute! Bei James gibt es tatsächlich einen Quantensprung von 2020 auf 2021. „My Last Breath“ war ein Grower, da brauchte es Ofthören und ein, zwei, drei Drinks, bis man es mag (wie ich im Songcheck damals schrieb), währenddessen hat „Embers“ einen mitreißenden und sympathischen Instant Appeal. Der Track ist klar und kraftvoll produziert, der Beat ist superklasse, James kann sich stimmlich toll entfalten und die Botschaft ist gleichermaßen schlicht wie identifikationsstark. Einer der besten Song aus UK seit dem maximal unterschätzten „That Sounds Good To Me“. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 62/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Embers“ auf Platz 18 von 39.

Wie schneidet der britische Beitrag "Embers" von James Newman ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears

Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale

Finale

(34) Deutschland: Jendrik – I Don’t Feel Hate
(35) Frankreich: Barbara Pravi – Voilà


72 Kommentare

  1. Puh, … so sympathisch mir James Newman auch ist und ich finde, singen kann er auch gut: Der Song ist eine ziemlich zähe Geschichte.

    Ich fürchte, UK wird dieses Jahr wieder um die rote Laterne kämpfen, leider.

  2. Schade, dass sich das Großbritannien beim ESC seit über 20 Jahren irgendwie verloren hat. Einst so eine große ESC-Nation mit guten Ergebnissen. Vielleicht hat alles seine Zeit. In diesem Jahr sieht es nicht anders aus. Sorry, anyway 😉

    Gestern ist die italienische Sängerin Milva gestorben. Leider hat sie keinen ESC-Bezug, weil sie nie das Sanremo-Festival gewonnen hat. Zwischen 1961 und 2007 nahm sie 15x Mal am Festival teil. Ein Rekord ohne ein einziges Mal gewonnen zu haben. 1961 wurde sie Dritte und 1962 wurde Milva Zweite, ihr größter Festivalerfolg.

  3. Mir gefällt der Song ganz gut und das Vereinigte Königreich wird mitnichten wieder im hinteren Drittel in diesem Jahr landen.

  4. Das ist einfach komplett unauthentisch und es passt überhaupt nichts zusammen. Es ist viel zu gezwungen Uptempo. Ich hab das Gefühl, dass Embers den letzten Platz belegen wird.

  5. Der ist gut und auch dieses Move. Aber irgendwie reißt mich der Song nicht. Keine Ahnung. In meinen Palast ist James Newman in der Eingangshalle und tanzt. Was ich mir wünsche und das hoffe ich, das die Bläser vom Video auf der Bühne dabei sind.

  6. Last Breath war einer meiner Liebsten in 2020, James hat eine klasse Stimme, aber Embers zündet bei mir nicht wirklich, leider, denke irgendwas mit ner 2 davor

  7. Direkt nach der Veröffentlichung von „Embers“ war ich sehr positiv überrascht, denn sein letztjähriger Beitrag hatte mir überhaupt nicht gefallen. Ich muss allerdings sagen, je öfter ich dieses Lied höre, desto weiter fällt es in meiner Gunst, eigentlich sind es nur der Bläser-Instrumentalteil und die kurze Passage, in welcher er „feelings change and seasons fade“ singt, die mir gefallen. Am wenigsten mag ich den Refrain, wenn er „Out in the embers“ singt, das nervt richtig. Tut mir leid, aber seine Stimme ist einfach nicht mein Fall.

    Daher doch nur 3,5 Punkte (von 10).

  8. Nun, vielleicht auch 4 Punkte (womöglich habe ich mich gerade eben zu sehr vom Impuls leiten lassen, der Wertung der Blogger, die ich als „Punkteinflation“ empfunden habe, etwas entgegenzusetzen).

  9. Mir gefällt der Song richtig, richtig gut. Ich glaube aber das er damit leider nur auf einen Platz zwischen 21 und 26 landen wird. Außerdem hier das nächste Reaction-Video.

  10. Das ist eine herbe Enttäuschung für mich, weil ich James Newman sehr schätze. Seinen Vorjahresbeitrag höre ich noch immer und fand ihn auch vom ersten Moment an super.
    „Embers“ ist eine 08/15-Standard-Pop-Nummer, sicher irgendwo zeitgemäß und radiofreundlich, aber komplett ohne eigene Note, vollkommen unspannend und leider eben, wenn man James Newman kennt, nicht authentisch. Das ist nicht die Art vo Song, die er selber präferieren würde. Das hat man ihm aufgedrückt in der Hoffnung, es möge beim ESC für einen ordentlichen Platz im Mittelfeld reichen.
    Unter normalen Umständen würde das funktionieren. Aber Publikum ist nicht blöd. Die merken es, wenn etwas nicht authentisch ist. Von daher: leider ein Kandidat für den letzten Platz.

    • @Andi

      Im Gegensatz zu dir konnte ich mit „My Last Breath“ gar nichts anfangen letztes Jahr, aber ich stimme dir schon zu dass dieser Beitrag wenigstens authentisch war und zu ihm gepasst hat. Das ist hier einfach nicht der Fall, er scheint sich nicht wirklich wohl zu fühlen und macht auch im VIdeo eher den Eindruck als ob er es schnell hinter sich bringen möchte.

      Der Song selber ist ein netter Radiosong, die Strophen klingen nicht schlecht, der Refrain ist dann aber eher platt geraten, nachher passiert nichts mehr interessantes und schon ist der Song vorbei. Insgesamt klingt „Embers“ wie ein Albumtrack von Clean Bandit oder Calvin Harris von 2015 herum, also auch schon etwas abgestanden.

      Als der Song veröffentlicht wurde dachte ich dass Großbritannien diesmal vielleicht der Bottom 5 entkommen würde, jetzt am Ende allerdings sehe ich wieder eine hohe Wahrscheinlichkeit dass es so kommen wird. Nicht weil der Song katastrophal schlecht ist, sondern einfach weil viele den Song zwar beim Hören nicht schlecht finden werden, aber auch nicht beeindruckt genug sein werden um dafür anzurufen. So könnte der Song in den nationalen Televotings oft so auf Rang 13-16 landen was zwar eine Verbesserung gegenüber Michael Rice 2019 wäre der mit seinem Song fast überall in den Bottom 5 war, aber im Endeffekt auch keine Punkte bringen würde.

      Insgesamt ist „Embers“ für mich zwar schon etwas besser als die britischen Beiträge der letzten Jahre, nur leider ist die Messlatte dafür ziemlich niedrig. Ich würde den Briten einen Erfolg wirklich gönnen, da sie den ESC dann vielleich wieder ernster nehmen würden, nur denke ich dass die Durststrecke auch dieses Jahr nicht enden wird. 🙁

    • „Embers“ wurde ihm nicht übergestülpt, er hat es sogar selbst mitgeschrieben. Und er fühlt sich durchaus auch im musikalisch elektronischen Bereich äußerst wohl. Das wüsstest Du wenn du ihn kennen würdest. 😉

      Ein Musiker muss ja nun nicht immer nur eine Musikrichtung bedienen, genauso wie ein Hörer auch meist nicht nur eine Musikrichtung gern hört… 😉

      • @Manu:
        Muss ein Künstler natürlich nicht. Aber es muss dann schon authentisch sein, wenn er was anderes macht. Und das isses hier nicht. Es wirkt ncht, als ob er sich damit wohlfühlt. Ist aber auch nur meine Meinung. 🙂

  11. Vorab ein paar Bemerkungen zu den Eltern des Schülers: Einerseits ziehen diese ständig darüber her, wie schlecht unsere Schule doch sei, anderseits geben sie immer viel Geld aus, damit ihre Kinder direkt in die Finalklasse kommen, wohin sie dann aber meist ihre Sorgenkinder schicken, denen sie zudem einschärfen, bloß nicht zu gute schulische Leistungen zu zeigen. Damit wollen sie wohl den Ruf der Schule schädigen, bemerken aber nicht, dass sie damit eher ihren eigenen Ruf demontieren.

    Und so schickten sie letztes Jahr einen eher schwächlichen Sohn mit einer Lungenkrankheit, die dieser auch in seiner Abschlussarbeit thematisierte; erwartungsgemäß zeigte dieser beim Verfassen der Arbeit keinen langen Atem.

    Wie zum Trotz hat sich der Schüler allerdings im neuen Jahr prächtig erholt und es ist eine regelrechte Glut für die Schule in ihm erwacht. In seiner diesjährigen Abschlussarbeit thematisiert er mit viel Energie die Funktionsweise von Kaminöfen und wird damit wohl seine Eltern enttäuschen, denn die Arbeit ist inhaltlich durchaus gelungen und auch schön zu lesen. Vom Klassenprimus ist er zwar weit entfernt, kann sich aber durchaus mit vielen seiner Mitschüler messen.

  12. Eine der positiven Überraschungen in diesem Jahr! Embers ist ein Grower, den ich beim ersten Hören durchaus mochte, inzwischen bei jedem Hören mehr mag. Der zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Ich hab oben 16-20 angeklickt, würde mich aber freuen, wenn der die Top 15 knackt. Mehr ist glaube ich nicht drin.

    Der beste Beitrag aus dem United Kingkong seit „I can“.

  13. Hier stehe ich meiner Meinung wohl recht alleine da.
    Für mich ist „Embers“ der schwächste Beitrag des Jahres und auch wenn ich immer sage, das Geschmäcker verschieden sind, kann ich die überaus guten Bewertungen der Blogger nicht nachvollziehen (im Forum ist ja schon etwas differenzierter).
    Bei diesem Song passt für mich nichts zusammen. Er klingt so billig, wie die ESC-Songs zur Jahrtausendwende, Jimmys eigentlich recht schöne warme Stimme wird vom Autotune bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Dann stapft der Ärmste dank des Uptempo-Songs wie ein schon langer gequälter rumänischer Tanzbär durch das Video. Das ist so glaubwürdig, als würde unser Jendrik in seinem Video eine Frau anschmachten und ihr die große Liebe schwören. Nein, tut mir leid, für mich der schwächste britische Beitrag seit Electro Velvet 2015 (ja, noch schlimmer als SuRie oder Michael). Ein positives kann ich dennoch nennen, denn der Refrain hat durchaus Ohrwurmqualität. Nichts desto trotz. Mein Platz 39, nachdem Jimmys Vorjahresbeitrag immerhin bei mir den 21. Platz belegte. Und ehrlich gesagt, ich gehe jede Wette ein, dass Embers am Ende sowohl hinter dem deutschen und dem spanischen Beitrag liegen wird, möglicherweise auf dem letzten Platz.

  14. Der singende und tanzende Herold James das Bärle stammt aus einem einstmals bedeutenden Reich und wurde entsandt, um den unzivilisierten Ländern jenseits des Wassers eine Botschaft zu überbringen. Leider hat er sich dabei verlaufen und wurde vor einem Jahr in sehr schlechtem Zustand in den Feldern vor der Burg aufgefunden. Glücklicherweise konnte das medizinische Personal der Burg verhindern, dass es zu seinem letzten Atemzug kam. Allerdings hat er als Folge seines Zusammebruchs die Botschaft vergessen, die er überbringen sollte, und so gibt er seitdem den Tanzbären, der im Burghof und auf den Mauern gute Stimmung verbreitet. Von mir gibt es dafür mit dem Fuß wippende, aber letztendlich desinteressierte 6/12 Punkte.

  15. Auf jeden Fall schafft James Newman eine Verbesserung zum seinem letztjährigen Beitrag.
    Beide Songs sowohl „My Last Breath“ als auch „Embers“ sind an sich gut und gefallen mir auch, aber im Vergleich mit den anderen Beiträgen 2020/21 verblassen sie leider etwas. Deswegen wird für UK maximal ein Platz im guten Mittelfeld rausspringen, mehr aber auch nicht.

  16. Ich muss die Euphorie hier leider etwas dämpfen: Es ist zwar kein schlechter Song, allerdings ist es 08/15-Pop-Ware und diese schneidet beim ESC meist schlecht ab. Ich finde den Song ok, gebe deshalb 5-6 Punkte, somit Platz 17 bei mir. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es wieder nicht für die Top 20 reichen wird.

  17. Gefühlt haue ich dieses Jahr nur 5, 6 und 7 Punkte raus, und diese Wertungen lassen sich als „kann man machen, ist aber langweilig“ übersetzen. Was für ein Jahrgang! *stöhn*

    Ich wünsche mir ja fast so was Schlimmes wie „Leto svet“ oder „Irlande 12 points“, nur um etwas Abwechslung in die scheinbar endlose Abfolge bleiernen Grau- und Beigetöne, die dieses Jahr am Fließband geliefert werden, zu bringen.

    • Das geht mir auch so, 2/3 aller Beiträge habe ich mit (4,)5,6,7 Punkte bewertet. Deshalb ändert sich in meiner Rangliste auch eigentlich täglich etwas im Mittelfeld.

    • Irlande Douze Points ist großartig^^
      Ich hab jetzt mal mit den jüngeren Jahrgängen angefangen, die zu sortieren und da sind die Wertungen, kann man machen ist aber langweilig (bzw. Muss ich nicht) immer in der absoluten Mehrheit außer 2018.
      Elf Songs habe ich mindestens acht Punkte gegeben (was heißt der Song kommt in die Playlist, die ich jetzt sortiere) und das wurde in den letzten Jahren eher selten übertroffen (2017 & 2018 jeweils 13, 2013 auch elf).

      • Bei mir schaffen es in der Regel 4 bis 8 Beiträge in die Playlist, außer es sind außergewöhnliche Jahrgänge wie 1965, 1996, 2009 oder 2012.

      • Ok, dann bist du noch strenger als ich, auch wenn ich davon ausgehe, dass sich das ganze ab den 2000ern in der Regel auch auf diese Spanne reduziert. (Bei 2002 bin ich nicht einmal sicher, ob es ein Song auf die Playlist schafft)

      • Aus 2002 habe ich nur Karolina G. in meiner Playlist. FRA und UKD waren auch gut, sind aber nicht mein Ding.

  18. Und hier ist die sehr kurze Liste von UKD-Beiträgen in meiner Playlist:

    1997 Katrina and the Waves Love Shine a Light
    1998 Imaani [Saleem] Where Are You?
    1994 Frances Ruffelle Lonely Symphony (We Will Be Free)

    • „Love Shine A Light“ und „Where Are You“ gehören auch zu meinen Lieblingstiteln aus UK.🙂

      Ansonsten finde ich nach wie vor „Puppet on a String“, „Save Your Kisses For me“ und „Making Your Mind up“ schöne Klassiker.

      Leider können sie mich seit 2000 selten begeistern, d. h. 2004 fand ich noch angenehm retro, 2006 und 2015 ganz witzig und „I Can“ von Blue fand ich eigentlich auch ganz gut, aber den Auftritt fand ich ziemlich mißlungen.

      • Post-Imaani-UKD ist für mich ein einziges Trauerspiel. Jessica Garlick war exzellent (8/12 … die Backings!!!), aber das ist halt nicht meine Musik. Andy Abraham fand ich auch noch i. O. Ansonsten bin ich schon froh, wenn es nicht wehtut. Und Scooch sind mMn der geschmackloseste ESC-Act aller Zeiten.

  19. Oh ja, Olymp und Hades! Ganz oben auf dem Thron natürlich Königin Katrina, nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv der bei weitem beste britische Beitrag aller Zeiten.

    Und dann wird es schon schwierig. Die hier mag ich auch noch:

    „Making your mind up“
    „Hold on to your love“ (jaaaa, ich weiiiiß, aber irgendwas hat der.)
    „I can“ (wäre für mich in Düsseldorf nach den Semis der logische Sieger gewesen. Leider haben sie ihren Auftritt versemmelt)
    „Ooh … aaah .. just a little bit“ (das ist einfach geil)
    die beiden Songs von Cliff Richard, beides Klassiker
    „Puppet on a string“
    „Save your kisses for me“ (wenn sie gewonnen haben, waren sie eigentlich immer richtig gut, 1969 mal ausgenommen)
    „Come back“
    und, als Guilty Pleasure, Achtung, anschnallen: „Still in love with you“

    Im Hades: Wo soll man da denn anfangen?

    Da zitiere ich mich mal selbst in meiner Nachbesprechung des 2019er Jahrgangs:

    „Queen. Kate Bush. Annie Lennox. Amy Winehouse. Ed Sheeran. George Ezra. Joe Cocker. The Beatles. The Rolling Stones. Jethro Tull. Simple Minds. Simply Red. Mike Oldfield. Elton John. Phil Collins. James Blunt. David Bowie. Supertramp. Sophie Ellis-Bextor. Alan Parsons Project. Marillion. Dire Straits. The Beautiful South. Jamiroquai. Alison Moyet. Coldplay. Pink Floyd. Radiohead. ELO. Robbie Williams. Rod Stewart. The Who. Sting. Ellie Goulding. Eric Clapton. Fairground Attraction … (to be continued ad so ziemlich infinitum)
    Wie verdammt nochmal könnt Ihr es WAGEN, angesichts dieser Fülle an großartigen Künstlern, die Euer Land hervorgebracht hat, Jahr für Jahr irgendeinen Ausschuss von der Resterampe zum ESC zu schicken und dann allen Ernstes Euer Versagen mit dem Brexit oder sonstigen politischen Fehlleistungen zu erklären?!“

    • Ach ja, „Power To all our Friends“ ist auch noch eine Meisterleistung.😊

      Tja, ich denke, die Briten glauben, sie haben den ESC nicht nötig, Sie sind ja schließlich Europas größter Musikmarkt, und nehmen den ESC deshalb NULL Ernst. Sie blicken ja schon ziemlich auf die anderen Länder herab und fühlen sich musikalisch sowieso erhaben. Schwingt schon ein wenig Arroganz mit in so einem Verhalten, meiner Meinung nach.😉

      Also, so verbissen wie andere braucht man den ESC jetzt auch nicht zu nehmen, aber ein bißchen Wertschätzung gegenüber den Organisatoren fände ich schon ganz gut.

      P. S. Soll jetzt nicht gegen James Newman persönlich sein, sein Song finde ich nur recht dröge, verglichen mit dem Potenzial, welches im UK-Musikmarkt steckt. 🙂

      Bei UK werden, zugegebenermaßen, irgendwie noch andere Maßstäbe angelegt.

      • Na ja, man muss ja zugeben, sie können sich die Arroganz tatsächlich auch leisten, denn ihr Musikmarkt ist schon wirklich vom Feinsten. Ist halt schade, dass sie sich beim ESC immer wie die Trolle aufführen. Sie haben ja auch gezeigt, dass sie es können, fünf erste und fünfzehn zweite Plätze sind schon eine Hausnummer. Keine Ahnung, warum sie keinen Bock mehr haben. Das ganze Desaster fing ziemlich genau 1999 an, als die anderen alle auch englisch singen durften. Seitdem siehts sowohl für UK als auch für Irland recht düster aus.

      • Ich hoffe nicht, dass ich jetzt jemandem auf die Füße getreten bin, da „Embers“ ja einige Fans hat.

  20. Mister Newmans Beitrag gefiel mir letztes Jahr besser. „Embers“ ist Allerweltspop der besseren Sorte. Könnte aber zu einem Achtungserfolg reichen. Allerdings gehört GB zu den wenigen Ländern, bei der die englische Sprache nicht unbedingt ein Vorteil ist (weil sich derer eben auch genügend andere bedienen…)
    Bislang auch nur in den Dowloadcharts notiert, etwa im fünfziger Bereich.

    ich werte mit 4 von 10 Punkten.

    Den besten UK-Beitrag aller Zeiten gab es übrigens 1972.

    Daß sich die erste Garde der Musikszene nicht für den ESC interessiert, ist leider bezeichnend.

    • Hm, 1972 ist mir ein wenig zu Hippie, deswegen nur im Mittelfeld bei mir. „One by One“ fand ich da besser. Was ich noch wirklich gut fand, waren bspw. 1960 (nicht live, nur Studio, ich bin immer noch frustriert, dass Backgroundsänger damals nicht zum Einsatz kamen), 1963, 1977, 1987 (kein Scherz) und 1988.

      • @Mariposa
        Oh, das hätte ich nicht gedacht, dass ich hier noch einige Anhänger finde. Ich glaube, der ist auch unter Briten recht unbeliebt. Aber so unheimlich trashig, dass er wiederum total Spaß macht. 🙂

        „Congratulations“ ist mir etwas zu wild. Und 1968 war ebenfalls ein sehr starkes Jahr, deswegen tu ich mich mit der Bewertung immer schwer. Es war aber allemal besser als die furchtbare Gewinnerin, die dank deutscher Stimmen ja gewinnen konnte. Hach, schon damals war der Wettbewerb nicht gerade fair…

    • Meine beiden Lieblinge mit 10 von 10 Punkten sind Frances Ruffelle mit „Lonely Symphony“ (1994) und „No dream impossible“ von Lindsay D. (2001).

      Außerdem ganz vorne mit dabei: 59 (Carr & Johnson), 61 (Allisons), 64 (Matt Monro), 65 (Kathy Kirby), 67 (Sandy Shaw), 87 (Rikki), 96 (Gina G.), 97 (Katrina & the Waves), 98 (Imaani), 2000 (Nikki French), 2006 (Daz Sampson), 2009 (Jade Ewen), 2010 (Josh), 2015 (Electro Velvet).

      Noch zu kurz zu den Musiker(inne)n, die Tamara oben aufgezählt hat: Da hat’s einige dabei, von denen ich manche Lieder ganz gerne höre, aber bei den meisten bin ich ehrlich gesagt froh, dass sie nicht beim ESC dabei waren. Auch die ESC-Beiträge der Interpret(inn)en, die vorher im UK und auch international schon Stars waren, haben mir, Ausnahme von „Puppet on a string“, nicht besonders gefallen (Cliff Richard, New Seekers, und – größte Enttäuschung – The Shadows, deren 60er Instrumental-Titel ich toll finde).

      Die schwächsten UK-Beiträge für mich: 75, 77, 79, 92 und 08.

  21. Hm, eigentlich wurde schon alles gesagt. Im Schnelldurchlauf gefällt der Song mir immer sehr, und jetzt beim Reinhören auch, aber leider geht er auch ebenso schnell wieder aus dem Kopf. Ich war mal optimistisch und sage, dass UK es schafft, eine anständige Performance zu kreieren. Deswegen tippe ich nicht auf die letzten Plätze. Wird das wieder so eine Sache wie 2019, dann wird es wohl um den letzten Platz mitkämpfen.

    Großbritannien finde ich beim ESC eigentlich recht gut (ich rede jetzt mal vom 20. Jhd. + ein paar Jahre danach), aber oftmals von der Jury etwas überbewertet. Meine beiden UK-Gewinner sind aus dem Jahre 1982 (One Step Further) und 2003 (Cry Baby, und nein, kein Witz, der Song ist grandios, wascht Euch die Ohren! 😉 ). 1997 finde ich gut, es hat auch den Sieg & Erfolg vollkommen verdient, aber in dem Jahr gibt es soooo viele starke Songs, deswegen ist er bei mir nur hinteres Mittelfeld.

    Prognose: Finale 16-20 (ich bin mal optimistisch)
    Meinung: Platz 20/39 (5 Punkte)

    • Hervorheben möchte ich einmal UK’s Entry von 1984 Belle & the Devotions. Damals hat sogar ein Teil vom Saalpublikum den tollen Act ausgebuht. Für mich ist dieser Beitrag einer der besten Briten- Songs.

  22. Schneidet bislang im Schnitt bei der Usern deutlich schlechter ab als bei den Administratoren…

    Frankreich 10/10
    Deutschland 7/10
    GB 4/10

  23. Es ist einer der besten UK Beiträge, der letzten zwanzig Jahre. Heißt nur leider nix, Song kann man gut hören, sticht aber zu wenig heraus. Dennoch habe ich irgendwann optimistisch 11-15 aufgeschrieben

  24. Jetzt weiß ich,wie sich die britische Schattierung von beige anhört.Ist nett anzuhören,mir bleibt da aber nichts hängen.Leider kommt der Song nicht aus sich heraus.Und ich denke nicht,das auf der Bühne viel zu retten ist.Dafür hat Paul eine viel zurückgenommene Ausstrahlung.Top 20 wird sehr schwer.

  25. Da ich fast jedes Jahr in UK Urlaub mache ist es für mich wie ein zweites Heimatland. So habe ich auch immer für UK beim ESC mitgefiebert. Leider haben die Briten seit Ende der 90er ihre Motivation und ihr Interesse am ESC verloren. Leider ist auch Terry Wogan nicht ganz unschuldig, denn seine Kommentare waren durchaus mal witzig und ironisch aber er meinte auch immer UK werden wenn Sie nicht Top 3 sind unberechtigt abgestraft. Über die Konkurrenz wurde viel gelästert. Und es wäre ja alles politisch geprägt. Die Briten waren gerne unkritisch zu Ihren Beiträgen. In den letzten 20 Jahren haben sie total den Faden verloren zum aktuellen Musikgeschmack. Und das wo UK ein solches Potential hat mit Ihrer kreativen Musikwelt. Man hat den Eindruck das bei der BBC es nur noch eine unangenehme Pflicht ist, und man aus reiner Tradition einen Beitrag schickt.
    Embers reiht sich da eigentlich nahtlos ein. Ja, es ist mal etwas flotter, oder wie gesagt wird es ist ein Bop. Aber das Stück ist noch keine Minute gelaufen und da hat es sich schon abgenutzt. Für mich springt da nix rüber und leider kann der Interpret und Komponist auch bei mir keinen Boden gut machen. Etwas schwerfällig und schmuddelig kommt er mir rüber. Und einen flotten Dance bringt er sicher kaum auf die Bühne. Auch gesanglich ist es nicht so astrein wobei auch das hier nicht erforderlich ist. Naja, und ehrlich gesagt UK käme aus dem Punktekeller nur raus mit einem echten Kracher oder Song der wirklich mal was ausgefallenes wäre. Denn mittlerweile, und da wird es nun doch etwas politisch, hat UK keinen guten Ruf mehr aus vielen anderen Gründen. Tipp…zwischen 20 und 26.

  26. Großbritannien ist in meiner ESC Burg in der Tafelrunde. Dem Bärenstarken Prinzen von der Inselprovinz der 4 Landen wurde die Tür zum Thronsaal vom Lachenden Hofnarren vor der Nase zu gehauen. So bleibt ihm nur der Platz als ersten Ritter in der Tafelrunde die er mit stolz auszufüllen versucht.

    Ich hatte nach the last Breath nicht viel erwartet von James Newman und wurde fast umgehauen. Ich finde den Song einfach superschön. Er hat aber leider das Potential überhört zu werden wenn die Performance zu langweilig wird

  27. Das ist wie gewohnt ein recht beliebiger Song aus dem Vereinigten Königreich, wird vielleicht nicht ganz hinten landen, aber wohl kaum in der besseren Hälfte.

  28. Ich finde den Song ganz hörbar, kann ihn mir aber nur schwer auf der Bühne in einer angemessenen Interpretation von James Newman vorstellen.

  29. Mir gefällt „Embers“ sehr gut, ich mag die Blasinstrumente, den Vibe, die Dynamik (auch wenn das letzte Fünkchen im Refrain noch fehlt ^^). Ich halte auch „normalen Pop“ (den ich ja sowieso immer verteidige, ihr kennt das ^^) für wettbewerbsfähig, wenn es ein Ohrwurm ist und eine tolle Bühnenshow bekommt (hello Schweden 2015, würdiger ESC-Sieger für mich ^^). Und das so etwas Pop-Zeitgemäßes beim ESC auch dabei sein muss, ist für mich selbstverständlich. 39 „Nischenbeiträge“ sind für mich nicht Sinn und Zweck der Sache (auch das kennt ihr ^^).

    7.5/10 und 19/39.
    2020: 6.5/10 und 27/41.

  30. „Embers“ ist eine der positivsten Überraschungen dieses Jahres. Anscheinend ist man in Großbritannien doch nicht so desinteressiert am ESC. Man kann gut drauf tanzen und dazu klingt James Newmans Stimme kräftig.
    In meiner persönlichen Rangliste steht James Newman auf dem zehnten Platz. Wenn die Voraussetzungen gut sind, dann könnte tatsächlich eine Platzierung in dieser Region erreicht werden. Zumindest wird es definitiv nicht der letzte Platz wie 2019.
    Gegenüber 2020 hat sich Mr Newman stark gesteigert und ich hoffe, dass er in seinem Land wenigstens ein bisschen Interesse am ESC wecken kann. „Embers“ ist zwar kein Siegertitel, aber dennoch weder zu verachten noch zu unterschätzen. Mir gefällt dieses Lied sehr gut und es ist schön zu hören, dass man sich auf der Insel ESC-technisch Mühe gibt.

  31. So hört sich für mich ne britische Schattierung von „beige“ an.Für mich erreicht der Song keinen wirklichen Höhepunkt.Da bleibt nicht soviel in den Gehörgängen hängen.Und Paul gelingt es meines Erachtens einfach nicht ,den Song genug Wumms zu geben.Ob das Staging da noch was retten kann? Denke eher nicht.Platz 21-26 halte ich doch für sehr wahrscheinlich.

  32. Öde mit null Erinnerungswert wie so viele britischen Beiträge der letzten Jahre. UK wird Deutschland wie schon in Tel Aviv vor dem letzten Platz retten – ironischerweise vermutlich durch die Punkte der britischen Televoter; die ja auf solche Witznummern stehen.

  33. Mich erinnert der Beitrag ein wenig an 2008 Andy A. Der diesjährige Song ist nicht ganz so lahm wie der von 2008, aber trotzdem auch kein großer Wurf.

  34. mann ist das schon wieder spät…
    UK enttäuscht mich wie eigentlich immer auf ganzer linie – an das (mit)mutterland des pop habe ich gewisse erwartungen und bekomme trotzdem fast jedes jahr schnöden eintopf mit viel wasser und wenig fleisch.
    der song mag ja modern sein und schmeichelt auch der generation spotify aber meine tasse tee ist das nicht – zu sehr auf nummer sicher konstruiert – pop von der stange halt.
    wenn UK im finale in der ersten hälfte(1-13) landet,wäre ich schon überrascht.
    mein tip daher 21+.

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