ESC-Songcheck kompakt (38) – Niederlande: „Birth Of A New Age“ von Jeangu Macrooy

Bild: Rinse Fokkema

Der Act des Gastgeberlandes hat es beim Eurovision Song Contest traditionell und vor allem in den vergangenen Jahren besonders schwer: Israel landete 2019 auf dem 23. Platz, Portugal 2018 auf dem letzten Platz und die Ukraine 2017 auf dem 24. Platz – um nur die aktuellsten drei Beispiele zu nennen. Jeangu Macrooy aus den Niederlanden lässt sich davon nicht abschrecken und stellt sich der Herausforderung in diesem Jahr erneut, nachdem er wie schon 2020 intern für den ESC nominiert wurden.

Jeangu wurde 1993 in Paramaribo in der ehemaligen niederländischen Kolonie Suriname geboren und zog erst im Jahr 2014 in die Niederlande. Der Grundstein für Jeangus Karriere wurde gelegt, als er von seinen Eltern eine Gitarre zum 13. Geburtstag erhielt. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Xillan bildete er damals ein musikalisches Duo. Jeangu ist ein Singer-Songwriter und macht modernen Soul. Er hat bislang zwei Studioalben veröffentlicht, sein letztes Werk „Horizon“ erschien im Februar 2019. Seine als Solokünstler veröffentlichten Singles und Alben waren nie Chartstürmer, fanden jedoch immer ihr Publikum und wurden von Kritikern gelobt. In den Jahren vor Corona tourte er durch einige Staaten Europas sowie durch Suriname und trat etwa auch in Deutschland beim Reeperbahn Festival auf. Beim abgesagten ESC 2020 sollte Jeangu Macrooy „Grow“ singen.

Der Song

Der diesjährige niederländische Beitrag „Birth Of A New Age“ wurde von Jeangu Macrooy selbst gemeinsam mit Perquisite, einem niederländischen Rapper, Produzenten und aktuellen Manager von Jeangu, komponiert. Für den Text ist ebenfalls Jeangu selbst verantwortlich.

Das Besondere an Jeangus Beitrag für Rotterdam ist, dass „Birth Of A New Age“ im Refrain auch zwei Zeilen auf Sranantongo enthält: „Yu no man broko mi, mi na afu sensi“ geht auf ein surinamisches Sprichwort zurück und bedeutet „Du kannst mich nicht brechen, ich bin ein halber Cent“. Der halbe Cent ist die kleinste Geldeinheit in Suriname und kann damit nicht in kleinere Einheiten geteilt werden. Das symbolisiert die Aussage des Liedes: Es geht darum, Widerstandskraft zu zeigen und eine neue Ära beginnen zu lassen. Sranantongo wird zum ersten Mal beim ESC zu hören sein.

Nicht nur textlich bedient sich Jeangu seiner Wurzeln, auch musikalisch sind deutlich karibische und afrikanische Einflüsse zu hören. Suriname liegt zwar in Südamerika, ein großer Teil der Bevölkerung hat allerdings afrikanische Vorfahren und deshalb ist das Land nach wie vor stark von dieser Kultur geprägt.

Jeangu wird mit „Birth Of A New Age“ am 22. Mai im Finale auf Startplatz 23 antreten, nachdem die Reference Group im November 2020 entschieden hatte, dass das Gastgeberland seine bereits für den Wettbewerb 2020 ausgeloste Startposition behalten wird.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 5/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 5/5 Punkte

Benny: „The history book on the shelf is always repeating itself“ – wie schon bei Jeangus Vorjahresbeitrag „Grow“ musste ich mit „Birth Of A New Age“ erstmal warm werden. Mittlerweile gefällt mir der Song ziemlich gut und vor allem finde ich es toll, dass wir hier einmal eine ganz andere musikalische Richtung präsentiert bekommen und Jeangu Einflüsse aus Surinam einfließen lässt. Wie schön, dass es beim ESC keine Sprachenregelung mehr gibt! Trotzdem spielt der niederländische Beitrag bei mir nicht ganz vorne mit, gerade der Refrain ist mir dann doch etwas zu repetitiv und insgesamt fällt der Song auch musikalisch im Vergleich zu „Grow“ und Jeangus sonstigem Werk ab. 8 Punkte.

Berenike: „Birth Of A New Age” ist ein echter Grower für mich. Nach der Präsentation war ich enttäuscht und empfand den neuen Beitrag der Gastgeber als eher langweilig. Mittlerweile ist der Track meine Hymne des Frühlings, er wirkt auf mich ganz wunderbare Weise mutmachend und aufmunternd. Und ich freue mich eine neue Sprache beim ESC willkommen zu heißen. 7 Punkte.

Douze Points: Es gibt ja einen Grund, warum man in der Wirtschaft – und zwar auch in der kulturellen – Tests mit realem Publikum macht, bevor man ein Produkt/Werk veröffentlicht. Man hätte Jeangu Macrooy wirklich gewünscht, dass man das bei „Birth Of A New Age“ auch gemacht hätte. Musikalisch und stimmlich ist daran überhaupt nichts auszusetzen; ich höre es sogar sehr gern. Aber ich kann nicht anders als beim Refrain an eine mit dem Blumenkohl verwandte Gemüsepflanze zu denken. Dass diese Assoziation international ist, haben wir bei der Veröffentlichung des Songs gesehen. Schade. 5 Punkte.

Florian: Im letzten Jahr war „Grow“ für mich ein wortwörtlicher Grower, der mit jedem Hören für mich stärker wurde. Bei „Birth Of a New Age“ war ich tatsächlich schon im ersten Moment Fan und auch wenn die Resonanz insgesamt nicht positiv war, ich finde die Nummer weiterhin gut komponiert. Jeangus Stimmfarbe passt super zu seinen Backgroundsängern und -sängerinnen, die eine großartige Atmosphäre kreieren. Gleichwohl ich nicht erwarte, dass das für ganz vorne reichen wird, ich finde es schön, dass die Niederlande sich für solch einen Song entschieden hat und damit als Gastgeber ganz eigene Akzente setzt. 7 Punkte.

Manu: Letztes Jahr hab ich für erstaunte Gesichter gesorgt, als ich Jeangus „Grow“ meine 12 Punkte beim ESC kompakt ESC gab. So sehr berührt hatte mich seine zurückgenommene Ballade vom ersten Hören an. Dieses Jahr erlebe ich mit dem niederländischen Beitrag den umgekehrten Weg. „Birth Of A New Age“ wurde mit einem Liveauftritt samt Liveband vorgestellt. Jeangus Attitüde wirkte auf mich völlig übertrieben, seine Stimme zeitweise gequetscht, der Sound flat, das Lied plätscherte an mir vorbei. Der musikalische Break in die afrikanischen Rhythmen ging fast unter, der Einsatz der surinamischen Sprache etwas unglücklich. Die Studioversion schließlich hat mich aber überzeugt. Ich mag den übersteuerten Bass, das Instrumental klingt dabei trotzdem authentisch. Ich liebe den musikalischen Break und denke mittlerweile auch nicht mehr an Brokkoli. „Your rhythm is rebellion“. 7 Punkte.

Max: Tatsächlich mein letzter Platz. Leider kann ich der Nummer wirklich nichts abgewinnen. Es ist sehr, sehr schade, für mich war die Niederlande im vergangenen Jahr eine echte Perle, die ich erst mit der Zeit zu schätzen gelernt habe. Ich denke nicht, dass mit diesem Song bei mir das gleiche passieren wird. Nun gut, kurz und schmerzlos: 1 Punkt.

Peter: „Your rhythm is rebellion“ ist eine starke Botschaft und hat mich von Anfang an für diesen eingängigen Gospelsong mit exotischem Flair eingenommenSympathisch ist mir auch, dass einige zentrale Textzeilen in Sranantongo, der Sprache aus Jeangus Heimat Suriname, gesungen werden, auch wenn das lautmalerisch so Brokkoli-ähnlich klingt, so dass in der Folge die Verwendung dieses Emojis bei YouTube auf neue Spitzen getrieben wurde. Diese platte Ironie hat der soulige und eigenständige, zuweilen sogar hymnische Song nicht verdient, auch wenn’s sehr witzig ist. 8 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 43/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Birth Of A New Age“ auf Platz 36 von 39.

Wie schneidet der niederländische Beitrag "Birth Of a New Age" von Jeangu Macrooy ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears

Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale

Finale

(34) Deutschland: „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik
(35) Frankreich: „Voilà“ von Barbara Pravi
(36) Großbritannien: „Embers“ von James Newman
(37) Italien: „Zitti e buoni“ von Måneskin


162 Kommentare

  1. ich möchte nur noch eins zu diesem Thema sagen, wenn ich hier sehe, worüber sich hier aufgeregt wird, und welches Ausmaß an Häme, Beleidigungen und Hetze über unseren Teilnehmer Jendrik in verschiedenen Threads ausgegossen wird, ist das hier, mit „Brokkoli“ noch ziemlich harmlos und die Aufregung darüber finde ich ziemlich heuchlerisch.

      • Und ich finde es unerträglich, daß man JS nichtmalmit weiblichem Vornamen ansprechen darf, weil es an der Doppelmoral einiger weniger hier scheitert!

  2. als veganerin nutze ich die gelegenheit für mehr brokkoli und weniger steak &co zu werben 😁.. besser für die umwelt, tiere und gesundheit sowieso 🙂

    los gehts:
    eat more brokkolii
    eat more brokkolii
    eat more brokko brokko- lii

  3. Schade, dass es so einige voll witzige Menschen immer noch nicht verstanden haben.

    @Tamara:
    Ich kenne deine Tube nicht und weiß ehrlich gesagt nichtmal, was du meinst.
    Aber damit du nicht gehen musst, gehe halt ich. Mit solchen Leuten wie weiter oben beschrieben, halte ich es hier eh nicht aus.

    • Ehrlich, @ andi mit mit bild. Ich schätze die meisten deiner kommentare. Aber wie du dich manchmal in sachen reinsteigern kannst…..wahnsinn! Komm mal n bisschen runter und überlese einfach kommentare, die nicht deinem geschmack entsprechen.

      • Es geht nicht um meinen Geschmack. Es geht darum, dass ich bewusst missverstanden wurde und dann ungerechtfertigterweise persönlich angegriffen wurde.

        Und kulturellen Rassismus werde ich ganz sicher nicht überlesen.

    • @Andi

      Sorry, dass ich jetzt auch noch meinen Senf dazu gebe. Aber lass es einfach gut sein. Ich möchte jedenfalls nicht, dass sich hier irgendjemand zurückzieht.
      Ich schätze Deine Kommentare und auch Deine direkte Art, da sie meistens doch von Fairness geprägt ist. Aber gieße nicht wieder Öl ins Feuer, bitte.🙂

      • @Gaby:
        Wo gieße ich denn Öl ins Feuer?
        Warum möchte man mir unbedingt ein Fehlverhalten unterstellen? Hab ich hier irgendwen beleidigt oder wurde ich, zum wiederholten Male, beleidigt?

      • Ist gut jetzt… Wir möchten uns einfach nur über die Musik unterhalten. Echt, die Zeiten sind doch schon schwierig genug.

      • Andi, ich habe Dir in meinem Kommentar weiter oben Beispiele von Dir gegeben, die man durchaus auch als beleidigend ansehen kann. Du überliest in Kommentaren, die sich auf Dich kritisch beziehen, alle differenzierenden, teils auch positiven Bemerkungen und greifst Dir nur das Negative heraus. Du sagst, Du kannst gut einstecken, dann akzeptiere doch bitte einfach, dass manche gerade finden, dass Du hier in dieser Situation überreagierst, und bringe nicht gleich wieder Gegenattacken (wie „von Dir hätte ich mehr erwartet“).

        Wenn man Dich in einzelnen Punkten kritisiert, heißt das doch nicht, dass man Dich insgesamt als Person nicht schätzen würde.

      • @Thomas M.:
        Ich verstehe aber nicht, warum ich hier einstecken muss von wegen ich übertreibe oder gieße Öl ins Feuer.
        Warum richtet sich kein einziger eurer Beiträge gegen Christian Harbich?
        Tut mir leid, das empfinde ich als unfair.

      • @Andi

        Was habe ich Dir denn getan? In der Sache gebe ich Dir ja recht, ich finde nur, wie einige andere auch, dass Du Dich ein bißchen zu sehr hinheinsteigerst. Das war keine Kritik an Deine grundsätzlich lobenswerte Einstellung, sondern lediglich eine Bitte ein wenig herunterzufahren.

      • @Gaby:
        Du hast mir gar nix getan.
        Es geht doch auch überhaupt nicht, um bräsige Kleinkind-Brokkoli-Witze. Auch nicht um den Rassismus von escfan05, den hier auch fast alle offenbar geflissentlich überlesen.

        Ich echauffierte mich gestern abend über das Posting von Christian Harbich, in dem er sagte, meine Art, sei zu Kotzen, weswegen er mich humorlosen Menschen meiden würde. DAS ist mein Punkt. Ich hatte ihn nichtmal angesprochen.

        Sei nicht meiner Meinung: ist okay.
        Komm mit meiner Art nicht zurecht: auch okay.
        Aber das gibt dir nicht das Recht, mich zu beleidigen.

        Und was das angeht, hätte ich einfach mehr Unterstützung erwartet. Aber da erwartete ich halt offenbar zuviel.
        Ich hätte übrigens für jeden von euch in die Bresche gesprungen. Ich hätte gesagt „Beleidigst du Gaby oder Thomas, beleidigst du mich. Beleidigst du mich, haben wir ein massives Problem.“
        Und es macht halt grad schon den Eindruck, als sei das halt total latte. Christian Harbich darf das raushauen (gestern nicht zum ersten Mal) – naja, soll sich Andi halt nicht so anstellen. escfan05 haut rassistische Kommentare raus – naja, bloß nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Wenn wir die Augen schließen, können wir so tun, als hätte es dieses Posting nicht gegeben.
        Aber wehe, Andi reagiert darauf. Da soll er bitte endlich mal die Schnauze halten, es geht nämlich nur um Musik hier.

      • Ich sehe das Ausmaß, was das ganze angenommen jetzt erst und wir haben ja auch unsere Kabbeleien. Aber auch wenn ich nicht alles, was du hier so gesagt hast, bedingungslos unterstütze, ist das hier gegen dich nicht okay gewesen (was der gute Herr Harbich sonst noch gegen dich gesagt hat, habe ich jedoch nicht präsent), teilweise unter aller Sau. Mehr kann ich gerade dazu nicht sagen, da ich eigentlich im nem Uniseminar sitze und mich darauf konzentrieren sollte, aber meine Unterstützung hast du

      • Mein Gott, Andi, take a chill pill.

        Dein verzweifelter Kampf gegen monokulturnivellierende Brokkoli-Plantagen ist jetzt wirklich ausgefochten und führt nicht zu fruchtbaren Resultaten

      • Andi, was soll ich denn tun, wenn sich zwei Leute streiten, die ich BEIDE schätze und für die ich BEIDE gerne in die Bresche springen würde. Und nein, diese bedingungslose Unterstützung, von der Du schreibst, würde ich von Dir nicht verlangen; wenn Du findest, dass ich irgendwo nicht gut reagiere, darfst Du das schreiben; ich will gar nicht ausschließen, dass ich dann ein bisschen eingeschnappt sein könnte, aber mit der Zeit legt sich das bestimmt. Jemanden wertzuschätzen bedeutet doch nicht, dass man bedingungslos überall zustimmen muss; manchmal kann sich Wertschätzung doch auch darin ausdrücken, das man Kritik übt und immerhin den Großteil eines Vormittags sich mit einem Thema auseinandersetzt (also damit zeigt, dass einem etwas nicht gleichgültig ist).

        Jetzt muss ich aber wirklich mit meiner Arbeit weitermachen und werde hier jetzt einige Stunden nicht mehr hier reinschauen, sonst komme ich überhaupt nicht mehr hinterher.

      • @Alki Bernd
        Darum geht es doch auch schon lange nicht mehr und war hier noch nie der Grund, warum ich mich aufgeregt habe. Schrieb ich doch schon mehrfach.

      • @Thomas M.:

        Du, ich nehme dir gar nix übel.
        Und wie gesagt, du darfst mir auch gern deine Meinung sagen. Alles ist gut. Ich vertrag das schon, ich bin ein großer Junge.
        Ich kann nur Ungerechtigkeiten nicht leiden. Und ich finde, ich werde hier grad ungerecht beurteilt.

      • Andi, ganz ehrlich: Ich mag sowohl Christians als auch Deine Kommentare gerne lesen, von daher habe ich mir vorgenommen, niemandem Partei zu ergreifen. Ich hätte mich auch raushalten sollen, aber ich mag halt diese Mißstimmung nicht. Peace.🙂

      • @Gaby:
        Ich würde Christians Postings auch gerne lesen, wenn ich nicht gefühlt in jedem zweiten von ihm beleidigt werden würde, wie zum Kotzen ich bin mit meiner oberlehrerhaften Art.
        Dir passiert das ja nicht. Und da ich nicht mehr möchte, dass es mir passiert, einfach aus dem Nichts heraus, wehre ich mich gerade. Denn einfach immer nur still sein und nichts sagen und darauf hoffen, dass es sich schon wieder legt, löst erstens keine Probleme und ist zweitens grundsätzlich nicht meine Art.

      • @Andi

        Da gebe ich Dir recht, wenn man persönlich angegriffen wird, muss man sich es keineswegs gefallen lassen. Dann würde ich aber vorschlagen, dass ihr das aber untereinander klärt (per E-Mail).

      • @Gaby:
        Das habe ich ja vorgeschlagen. Ich hab ja hier meine Mail-Adresse gepostet. Und ich hoffe wirklich, dass er die Größe besitzt, sich dort zu melden.
        Ich fürchte, es wird sonst kein Ende nehmen. Vor allem dann nicht, wenn er hier noch indirekte Unterstützung bekommt. (Und damit meinte ich jetzt nicht dich.)

      • @Andi und Christian Harbich

        Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr einen gemeinsamen Konsens findet.🙂

  4. Freut mich sehr. daß BOANA hier eine deutlich bessere Bewertung bekommt als in der Einschätzung….

  5. Ich bin übrigens auch Fast-Veganer. Aber dazu fallen mir ganz andere Songs ein….

    • Das meiste Gemüse wurde übrigens im Betrag von Portugal 1992 aufgezählt. Den wichtigsten Beitrag zu Welternährung leistet jedoch bereits Frankreich 1961, als der beflügelnde Proteingehalt von Insekten geradezu hymnisch bejubelt wurde.

      Fleisch wurde selten beim ESC textlich verarbeitet (Jedoch: Irland 1991 „Meat me in Paris on a Champs-Élysées night“), allerdings nach dem Fall des Eisernen Vorhangs vor allem von Osteuropa zur konkreten Untermalung der Bühnenperformance eingesetzt.

  6. Ich finde übrigens, dass Brokkoli etwas überschätzt wird im Vergleich mit so unmodernen Gemüsen wie Steckrüben, Petersilienwurzeln oder dem unschlagbar geschmacklich changierenden Sellerie.

    Im Gegenzug wird offenbar der göttliche niederländische Beitrag unterschätzt,,,,

    Spargel ist natürlich nach wie vor ein Aristokrat….

      • Bevor man ihn mit der ungesunden, fettigen Holländer-Pampe überzieht, kann man den Spargel auch gleich an die Schweine verfüttern . Dasselbe gilt für die polnische Idee, ihn mit in Butter gebratenem Sägemehl zu bestreuen. oder für die deutsche Unart, ihn unter salzigen Schinken, ranzigen Eierkuchen oder quadratlatschengroßen Schuhsolen-Schnitzeln vor meinen gierigen Blicken zu verstecken

      • @Alki Bernd
        Dann hätte ich eine tolle Alternative für dich: Spargelstrudel. Das kann man total easy daheim machen und schmeckt echt toll. Einfach Spargel (mit oder ohne Schinken) in Blätterteig einrollen, aufbacken und dann mit einer Soße deiner Wahl servieren! Tada!

  7. Andi, ich habe Dir oben bereits meine Ansicht zu Christians Kommentar geschrieben, Du hast dies als „Relativieren“ bezeichnet. Du musst einsehen, dass Du derjenige in dieser Diskussion warst, der begonnen hat mit Begriffen wie „dumm“, „infantil“ etc.(ich will damit überhaupt nicht sagen, dass Du im Grundsatz völlig falsch damit lagst). Christian hat mit „diese … Art“ konkret darauf Bezug genommen und das ging m.E. auch nicht deutlich über das, was sonst in Euren Disputen zu lesen ist, hinaus. Deine „juristischen Schritte“ wurden vermutlich von vielen hier als Überreaktion wahrgenommen (auch von mir), ohne diese hätte es vielleicht mehr Leute gegeben, die auch Christians Kommentar kritisiert hätten.

    • Also ich finde ja, dass der faszinierende Beruf des „Oberlehrers in der Dramaqueen-Fachschule“ nur noch vom „Aerosolforscher“ getoppt werden kann.

      • Aerosolforschung war mir leider zu frustrierend, daher versuche ich mich jetzt halt mal als Oberlehrer 😉

      • Sagte ich schon mal, dass ich Meteorologie studiert und mich dort (Uni Mainz) mit der Physik der Aerosole beschäftig habe? Das Thema ist inbesondere deswegen faszinierend, weil man Aerosole so schlecht messen kann, weil die Größen so unterschiedlich sind. Leider fällt mir nun kein Vergleich zum ESC ein. Wer also etwas über Aerosolforscher wissen will, kann sich an mich wenden.

      • Die Parallele zum ESC ist doch klar: Viel heiße, abgestandene Luft und hinterher wundert man sich, was Jury und Televoter da (zu-)gemessen haben.

    • Und wo hab ich jemanden gezielt und persönlich beleidigt? Wo hab ich Christian gezielt angesprochen?

      Wo hab ich in den letzten Wochen und Monaten Christian gezielt angesprochen und beleidigt? Und wie oft musste ich mir dann von ihm exakt solche Postings bieten lassen?
      „Eure“ Dispute gibt es nicht. Es war immer nur einseitig.

      • Nur so als Tipp:
        nur, weil man Kommentare mit einem zwinkernden Emoji versieht, werden sie nicht automatisch lustiger. Gilt auch für Wiederholungen.

      • Es geht ja auch nicht darum, lustig zu sein, aus dem Alter bin ich lange raus, sondern darum Dich zum Schweigen zu bringen

        😉 😉 😉 🥦 🥦 🥦 🥦 🦄 🦄 🦄 🦄

      • Wenn du mich nett darum bitten würdest, würde ich der Bitte wahrscheinlich sogar nachkommen. Aber so sicherlich nicht.

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