ESC-Songcheck kompakt (40) – Spanien: „La Venda“ von Miki

Miki Spanien ESC 2019 Eurovision La Venda

Miki Núñez, der in Tel Aviv lediglich unter seinem Vornamen Miki antreten wird, kommt aus Terrassa in Spanien und hat im vergangenen Jahr an der 10. Staffel von „Operación Triunfo“ teilgenommen. Dort schied er allerdings als Sechstplatzierter noch vor dem Finale aus. An der Eurovisions-GalaEurovisions-Gala, die am 20. Januar diesen Jahres stattfand, durfte er aber trotzdem teilnehmen – und gewann mit großem Abstand.

Bereits vor seiner Teilnahme an der Castingshow hat Miki einige musikalische Erfahrung gesammelt. So hat er unter anderem als Kind eine Musikschule besucht und später in einer Coverband gespielt. Nach dem ESC soll sein erstes Album erscheinen, wie er uns im Interview gesagt hat.

Der Song 

„La Venda“ ist ein Upbeat- und Gute-Laune-Song, der auf Spanisch vorgetragen wird und in dem die Blasinstrumente dominieren. Geschrieben wurde er von Adrià Salas. Zwischen Mikis Auswahl als ESC-Teilnehmer und der EBU-Deadline im März wurde „La Venda“ noch einem Revamp unterzogen und so der letzte Feinschliff verpasst.

Mit dem Text des Liedes fordert Miki uns auf, „La Venda“ – die Augenbinde – fallen zu lassen und das Leben in all seinen Farben und Formen und Schattierungen zu genießen. Die Augenbinde steht dabei als Bild für Vorurteile und Ressentiments, die wir haben und über die wir uns bewusst werden sollen, um sie dann zu überwinden. Eine Botschaft, wie gemacht für den Eurovision Song Contest.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 5/5 Punkte
Optik: 3,5/5 Punkte

Benny: Die letzten vier ESC-Jahre waren für Spanien zum Vergessen (mindestens drei davon auch verdientermaßen), aber mit „La Venda“ wird es endlich wieder bergauf gehen. Der Song versprüht von der ersten Sekunde an gute Laune und auch Miki nimmt man ab, dass er Spaß an dem Auftritt ab. „La Venda“ ist natürlich keine Hochkultur, aber die braucht man eben auch nicht immer. 8 Punkte

Douze Points: Es wird ein ewiges Rätsel der Operación-Triunfo-Jury bleiben, wie Miki so lange im Rennen der Castingshow bleiben konnte. An seinem Gesang lag es sicher nicht. Der ist für „La Venda“ gottseidank nicht nötig, denn das Lied macht gute Laune. Auch wenn einfach zu häufig „Lo que eres“ wiederholt wird. 8 Punkte

Peter: Als das rauskam, war mir das zu Ballermann und flach. Etwas mehr habe ich mich damit angefreundet, als Miki damit bei EiC live zum Crowdpleaser wurde und vor allem im persönlichen Gespräch supercharmant und down to earth und gleichzeitig sehr reflektiert kommunizierte. Live von Miki mag ich das jetzt ganz gerne hören, auf der Euroclub-Playlist ist mir das unverändert zu „polonaise-nah“. 6 Punkte

Gesamtpunktzahl: 22/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „La Venda“ auf Platz 22 von 41.

Wie schneidet der spanische Beitrag "La Venda" von Miki Núñez ab?

View Results

Loading ... Loading ...

Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
(15) Island: „Hatrið mun sigra“ von Hatari
(16) Portugal: „Telemóveis“ von Conan Osíris
(17) San Marino: „Say Na Na Na“ von Serhat

Erste Hälfte des zweiten Semis
(18) Armenien: „Walking Out“ von Srbuk
(19) Dänemark: „Love Is Forever“ von Leonora
(20) Irland: „22“ von Sarah McTernan
(21) Lettland: „That Night“ von Carousel
(22) Moldau: „Stay“ von Anna Odobescu
(23) Österreich: „Limits“ von Paenda
(24) Rumänien: „On A Sunday“ von Ester Peony
(25) Schweden: „Too Late For Love“ von John Lundvik
(26) Schweiz: „She Got Me“ von Luca Hänni

Zweite Hälfte des zweiten Semis
(27) Albanien: „Ktheju tokës“ von Jonida Maliqi
(28) Aserbaidschan: „Truth“ von Chingiz
(29) Kroatien: „The Dream“ von Roko
(30) Litauen: „Run With The Lions“ von Jurij Veklenko
(31) Malta: „Chameleon“ von Michela
(32) Niederlande: „Arcade“ von Duncan Laurence
(33) Nordmazedonien: „Proud“ von Tamara Todevska
(34) Norwegen: „Spirit In The Sky“ von KEiiNO
(35) Russland: „Scream“ von Sergey Lazarev

Gesetzt fürs Finale
(36) Deutschland: „Sister“ von S!sters
(37) Frankreich: „Roi“ von Bilal Hassani
(38) Israel: „Home“ von Kobi Marimi
(39) Italien: „Soldi“ von Mahmood



56 Kommentare

  1. Geht bei mir gar nicht. Ich kann diese Art von Musik einfach nicht ab. So was dudelt im Sommerhalbjahr seit x Jahren im Radio rauf und runter und statt guter Laune stellt sich Genervtheit bei mir ein. Streitet sich bei mir gemeinsam mit UK um das Prädikat „schlechtester Big-5-Beitrag“. Immerhin nehme ich Miki die „happiness“ ab.

    • Dem ist nichts hinzuzufügen! Da kommt bei mir null gute Laune auf, eher werde ich aggressiv!
      Im Finale gut um mal das stille Örtchen aufzusuchen…
      Platz 22-26 im Finale

  2. Bin doch verwundert, wie gut dieses Stück bei euch ankommt. Ich finde, dass das zumindest nach dem Revamp genauso grottig ist, wie das meiste, was Spanien in den letzten 15 Jahren zum ESC geschickt hat. Weit nach vorne wird es mit der Nummer nicht gehen, dafür ist das Feld zu stark und selbst bei den Uptemponummern fällt mir außer San Marino nichts ein, was schlechter ist.

  3. Ein Song, der gute Laune verbreitet und deutlich besser ist als die Schmalznummer aus dem vergangenen Jahr! Wird in Tel Aviv-Jaffa zwar nicht die Top Ten erreichen, aber ein Platz im Mittelfeld halte ich durchaus für realistisch.

  4. Miki bewegt sich da echt auf einem schmalen Grat zwischen gute Laune verbreiten und nerven.
    Bin mir da noch etwas unsicher, wie das tatsächlich rüberkommt.
    Schließlich ist man von Songs dieses Genres gewöhnt, dass da mit einem gewissen Maß an Ironie nachgeholfen wird.
    Siehe den epic sax guy oder auch Doredos letztes Jahr.
    Bei Miki vermisse ich das irgendwie, ein „los, wir machen jetzt Stimmung, alle mithüpfen“ ist mir da zu simpel.
    So ähnlich wie bei „Say yay“ von Barei, das war doch auch relativ belanglos (hat aber lustigerweise 12 Jurypunkte aus dem gerne als Hochkulturland gepriesenen Italien bekommen)
    Naja, etwas besser als 2016 (22. Platz) wird Spanien heuer aber doch abschneiden, „La Venda“ ist doch ansteckender und ein leises Mitsummen werde ich mir beim Finale dann doch nicht verkneifen können.

  5. An der Stelle erstmal:
    HAPPY BIRTHDAY JeG! 🎉❤
    Ob ein Ständchen von Miki da passend ist? 😉
    Ist jedenfalls mein Platz 18 und macht mir gute Laune 🙂

  6. Ein typischer spanischer Beitrag: Wird im Vorfeld von allen (vor allem aber den spanischen) Fans abgefeiert und landet dann im Finale auf Platz 22.

  7. Da das Wort „nerven“ hier schon gefallen ist und es noch weitere Kommentare gibt, die in dieselbe Richtung zielen, habe ich eigentlich gar nicht mehr so viel hinzuzufügen, außer vielleicht, dass ich das nur auf den (allerdings sehr dominanten) Refrain beziehe. Wenn der Refrain der wirklich schönen Strophe ebenbürtig und das ganze Lied etwas weniger hektisch wäre, dann würde sich „La Venda“ bei mir wesentlich weiter vorne wiederfinden.

    Auch von mir herzliche Glückwünsche an JeG!

  8. Nach meiner Nr. 1 gestern heute jetzt mein absoluter Hassbeitrag 2019. „Macht gute Laune“ ist für mich immer ein Synonym für „kann man nur besoffen ertragen“; verschlimmert wird das dadurch, dass er überhaupt nicht singen kann. Choreo von Miki-Miki-Dance war zumindest beim VE völlig chaotisch und mir fällt auch schwer zu glauben , dass sich das retten läßt; besonders koordiniert wirkt der Junge nicht. Das gilt auch für sein sub-Primark-Grabbeltisch-Styling. Schön, daß der Text gut ist, passt leider nicht zum Ballermann-Sound (wenn mandenn auf ihn achtet, hatte es nach 30 Sekunden aufgegeben da extrem nervig). Für mich noch schlimmer als Polen, Russland, Frankreich. Wird sicher Televoting-Punkte von Karnevalsfans und besoffenen Engländern bekommen; letzter in der Juryvote.

    • „sub-Primark-Grabbeltisch-Styling“… naja glaube schon, dass er sich noch was vernünftiges anzieht. Wobei bei dieser eher lockeren Nummer er sich gar nicht so überstylen muss. Da finde ich es natürlich und legere passender.

      • Bin mir da nicht so sicher: Denk mal an das sub-Lavinia-Fiasco, mit dem Spanien uns 2017 vor dem letzten Platz gerettet hatten, das war ähnlich desaströs. Und zum Frisör sollten sie den Jungen auch mal schicken, das Haar hat ein ähnliches Eigenleben wie das von Donald Trump.

  9. Der Revamp hat das Lied leider vollkommen zerstört. Die originale Version wäre in meiner Top 10, so ist Spanien (mal wieder) weit hinten in meiner Liste. Ich denke aber, dass das Lied in der Live-Performance nicht ganz so schlecht ist und im Finale evtl. sogar in die Nähe der Top 10 kommen könnte (vielleicht haben mich die spanischen Fans, die wie jedes Jahr auch 2019 wieder ihren Beitrag overhypen, etwas beeinflusst :D).

  10. Auch ich finde den Song ziemlich nervig und statt „Guter Laune“ stellt sich bei mir beim Hören eine große Abneigung ein.
    Habe den Eindruck, dass der Song trotz seiner Flachheit noch eine Nummer zu groß für die Micky Maus ist.
    Für mich ein sicherer Bottom 5 -Kandidat !

  11. Ich finds super, ist bei mir in den Top 10 und mit Abstand der beste spanische Beitrag seit sehr langer Zeit für mich. Zudem hat Miki eine absolut positive natürliche Ausstrahlung und der Song passt perfekt zu ihm. Dass er nicht singen kann, für mich geschenkt, spielt bei dem Lied ohnehin keine Rolle, meine ich 😃. Ich kann mir einen Platz um die 15 herum gut vorstellen, glaube nicht, dass er auf 20-26 versackt, aber anscheinend bin ich damit allein auf weiter Flur oder aber hab einfach keine Ahnung, wenn ich die Einschätzungen der anderen hier so lese 🙈.
    Bei meinen Söhnen 2 und 3 ist Miki übrigens auf der 1 dieses Jahr, sie feiern den Song wie nichts Gutes. Und wir finden auch geschlossen die gerevampte Version viel besser als die alte.
    Dieses Jahr kann ich also endlich mal wieder den Spaniern ganz aufrichtig viel Erfolg wünschen, ist doch auch mal schön.

  12. Komposition: Sehr einrfach gehalten, hat noch Raum für mehr.
    Gesang: Hat er wirklich nur eine Oktave drauf?
    Text: Zu anspruchsvoll
    Gewinner: Nein. Und das ist auch gut so.

    Das Lied atmet gute Laune, aber wirkt zu gezwungen um wirklich gute Laune zu verbreiten.

  13. Finde es nicht schlecht und viel besser als zuletzt… macht gute Laune. Wird aber wohl bei den Jurys schlecht abschneiden und müsste von den Zuschauern gerettet werden…

    7/10

  14. Mir gefällt der Beitrag sehr gut, vieeel besser als die Schnarchnummer vom letzten Jahr. Könnte die beste Platzierung seit 2014 werden, ich drücke auf jeden Fall die Daumen.

  15. Ich denke es wird wie jedes Jahr. Es gibt den üblichen Hype um Spanien, aber am Ende landen sie unter den letzten 5. Bei dem flachen Song auch irgendwie verständlich.

  16. Ich hab ihn live gesehen und muss sagen, dass er mich voll überzeugt hat. Lag aber sicher auch an den spanischen fans, die alle schon vor seinem auftritt ein feuchtes höschen hatten…die spanischen esc-fans haben eh zu 80% einen ziemlichen schaden, wenn mann von ihrem song nicht total begeistert ist. Ich denke, es wird nach „she got me“der zweite sommerhit in den südlichen gefilden

  17. Obwohl ich so was normalerweise nicht ausstehen kann, finde ich das gut gelungen: Wenig aufdringlich, schwungvoll, lustig. Und was will ich den eigentlich noch mehr von diesem Leben?

  18. Gesang wird überbewertet (der Saal wird mitsingen), Styling wird überbewertet (den Leuten sind Typ & Gesicht wichtig), abwechslungsreiche Komposition und Neuwertigkeit werden überbewertet (Spass ist wichtig). … dachten sich die Autoren des Songs. Fun geht immer, also etwas Ska-Vocals und Rhythmus verbaut, langgezogene Mitgröhlvokale, einen Hüpfmentalisten (aka Schwiegermütterabschlepptyp & Fanabschlecktyp) auf die Bühne gestellt … fertig. Vorteil: Der Beitrag ist nicht gestellt, sondern „come as you are“ – ein No-Brainer, den jeder schon aus dem Malle-Urlaub in den späten Neunzigern kennt. Kann man sich sehr schnell überhören, manchmal sogar schon nach einer Minute, dann muss man nachkippen.

    Prognose: Gibt sicher Ecken, wo die Leute seine Votingziffer auf Kurzwahl haben. Wird ein Mitläufer beim ESC werden, weil Miki das Pech hat, dass etwas höher motorisierte Tanznummern mit mehr Sexappeal dabei sind, aber er wird der Renner bei der spanischen TV-Silvestershow 2019 werden.

  19. Buenos dias a todos (fast schon buenas tardes…)

    A mi me gusta „La Venda“ muy bien….

    Nach den zwei Rohrkrepieren 2016 und 2017 sowie der Schmonzette 2019 kann ich endlich wieder mal für Spanien die Daumen drücken.

    Sorry. hat für mich weder mit „Ballermoundsound“ noch mit „Despacito“ zu tun (im Vergleich zu Letzterem fehlt jegliche sexuelle Anspielung). Mit dem Text können sich schlichtweg viele Spanier oder Hispanophile identifizieren.

    Wenn Miki es halbwegs hinbekommt, ist vielleicht Platz 13 oder 14 möglich,

    íMucha suerte España !

  20. Mi votacion es siete de diez puntos.

    Das Duell gegen Portugal geht aber leider auch dieses Jahr bei mir verloren…

    Finalisten

    Italien 10/10
    Spanien 7/10

    Deutschland 2/10
    Frankreich 1/10
    Israel 0/10

  21. Normalerweise wäre ich von so einem Song auch schwer genervt, aber Miki hat sowas arglos Enthusiastisches – fast ein bisschen wie Spongebob –, das reizt mich einfach zum Lachen.

  22. Ein klassischer Gute-Laune-Macher. Klar, das ist nicht der große Wurf, und trotzdem sind die meisten Zuschauer froh, wenn mal „normale“ Musik zwischendurch im Finale läuft (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen). Mit einer passenden Inszenierung räume ich dem Song einige Chancen auf eine gute Platzierung ein. Übrigens der Favorit meiner Schwester.

    Finale 2/6
    Prognose: Platz 10+ (11-15) (steht und fällt mit der Performance)
    Gesamt 15/41

    Wenn möglich, bitte nach Griechenland starten lassen, dann wacht man wieder auf… ^^

  23. Ich finde es auch sehr angenehm, daß das Team aus Barcelona stammt und dennoch von den Spaniern als Repräsentant akzeptiert wird (Stichwort Katalonien-Konflikt). Bis auf „lo que ere“ singt Miki wirklich in schönstem Hochkastilisch.

  24. Zu Spanien kann ich nur sagen: Mein Guilty Pleasure. Ich mag La Venda total und es macht mir richtig gute Laune. Da muss ich jetzt leider 8/10 geben

    • Alles Gute und feliz cumpleaños, JeG! Du Tochter der Venus und des erdhaften Stiers…..

      Da gab es ja passend zum Geburtstag das ESC-Album und dieses Jahr lohnt es sich wirklich.

      Hab noch viel Spaß mit und ohne uns.

  25. Dass es wirklich Leute gibt, die glauben, dass Spanien eine gute Platzierung machen wird.
    Spanien ist seit Jahren ein Fanfavorit-Fail (2015, 2016, 2018), hat den Fail aber auch ohne den Fanfavoriten hinbekommen (2013, 2017) und war selbst bei guten Plätzen noch unter der Erwartung der Fans (2012, 2014). Wie die Stimmung bei 2010 und 2011 war, weiß ich nicht, aber Fails waren diese auch.
    Miki ist kein guter Sänger und der Song ist vergessbar hoch 10.
    Es ist anzunehmen, dass auch dieses Jahr Spanien mal wieder von den Fans im großen Hype ist, aber wieder einmal weit, weit hinten landen wird. Sogar hinter Deutschland. Top 20 wäre ein großes Wunder.
    Ach, ich weiß noch als „Say Yay“ als Sieger gefeiert wurde nach dem Release.

    • Ach Du ,meine Güte. Ich habe dieses üble Machwerk von Anfang an gehaßt. Spanien auf Englisch – no gracias. Dazu dann noch diese überambitionierte Protagonistin mit der pseudocoolen Aufmachung. Daran wollte ich nie wieder erinnert werden. Als der Absturz beim Televoting kam, habe ich mich jedenfalls tierisch gefreut.

  26. @ eccehomo42

    Wie muss Gute-Laune-Musik sich denn bei Dir anhören, wenn Spanien und San Marino nichts für Dich ist? Da hätte ich gerne ein Beispiel.

    • Ich kriege beim diesjährigen Starterfeld vor allem bei Norwegen und der Schweiz Gute Laune. Ich hab nichts gegen den Stil der beiden Nummern. Finde sie nur schlecht produziert bzw schlecht geschrieben. Ich mag auch Stimmungslieder gerne, aber die beiden wirklich nicht.
      Wenn ich ausführlicher antworten soll, muss ich um ESC Ferne Musik erweitern.

      • Bei Schweiz stimme ich mit Dir überein, aber mit Norwegen werde ich nicht warm. Ich glaube auch nicht, dass der Gewinner aus Skandinavien kommen wird, da die Songs alle einen kleinen, dafür aber entscheidenden Mangel haben. Dänemark zu klebrig, Island wäre besser ohne den Schreihals. Finnland kommt mit der breitbeinigen Stellung auf der Bühne zu machohaft rüber. Und Schweden hätte auf den Gospel verzichten sollen. Das sehe ich alles als Kriterium dafür, dass sie am Ende nicht gewinnen werden.

      • Ich glaube, dass entweder Niederlande oder Italien gewinnen wird. Ich finde die skandinavischen Songs dieses Jahr relativ schwach, Norwegen hat den Vorteil, dass es der einzige Europop ist und wird in die Top 10 kommen, genauso wie Schweden. Aber Top Fünf ist für beide schwer.

  27. Für mich ist das einer der Beiträge, der in den top 10 landen sollte. Ich kann nicht ganz verstehen, warum viele meinen, dass das ähnlich klingt zu anderen Songs. Das Lied weißt Einflüsse aus dem so genannten katalanischen Rumba und Ska auf. Das sind ja Genres, die nicht unbedingt durch Despacito in Erscheinung getreten sind, und wie Ballermann tut das ja gar nicht klingen.

  28. Estoy acuerdo contigo. „La Venda“ ist Stil von Merengue geschrieben und ist damit die ideale Brücke zu den anderen spanischsprachigen Ländern. An „Ballermann“ habe ich dabei noch nie gedacht.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.