ESC-Songcheck kompakt (41) – Großbritannien: „Bigger Than Us“ von Michael Rice

Das britische Fernsehen setzte in dieser Saison auf ein Vorentscheidungsformat, das deutschen Zuschauern (in weniger guter) Erinnerung sein dürfte: sechs Künstler sangen drei Songs in unterschiedlichen Versionen. Diese Titel wurden am 23. Januar veröffentlicht. Die Vorentscheidung „Eurovision: You Decide“ fand am 8. Februar statt. In der ersten Runde siebte eine Jury jeweils die schwächere Interpretation eines Titels und den dazugehörenden Interpreten aus. Danach konnte das Publikum zwischen den verbleibenden drei Beiträgen per Televoting entscheiden und wählte Michael Rice mit „Bigger Than Us“.

Michael begann bereits in jungen Jahren zu singen. Seine Karriere startete, als ein Video von ihm viral ging. 2014 nahm er an der elften Staffel von X-Factor UK teil. 2018 gewann er die Musikshow „All Together Now“. Der 22-Jährige lebt mit seiner Familie im Nordosten Englands.

Der Song 

„Bigger Than Us“ ist ein Midtempo-Popsong mit starken Gospel-Elementen und sehr klassischem Aufbau. Er startet ruhig und nimmt dann Fahrt auf. Natürlich ist die Brücke noch einmal ruhiger, bevor dann weiter gegospelt wird und das Finale kommt. Geschrieben und komponiert wurde der Titel von Laurell Barker, Anna-Klara Folin, John Lundvik und Jonas Thander.

Die ganze (recht simple) Dramatik der Musik wird vom Text unterstrichen und macht den Song zu einem typischen Liebeslied. Der Sänger ist schlicht überzeugt davon, dass die Liebe zur angebeteten Person stärker und größer ist als alles andere und er deshalb auch nicht aufgeben wird, für sie zu kämpfen.

Der Check

Song: 3,5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 2,5/5 Punkte

Benny: Okaye DSDS-Ballade, die aber nicht viel reißen wird. Tut nicht weh, bleibt aber auch nicht hängen. Michael ist – seinen Social-Media-Aktivitäten nach zu urteilen – ein sympathischer Typ, aber auf der Bühne schaut er doch ziemlich verkniffen und überperformt auch teilweise. 6 Punkte

Douze Points: Beim britischen Vorentscheid war sofort klar, dass nur Michael Rice mit seiner Version von „Bigger Than Us“ gewinnen könnte. Zu gut waren der Song im Vergleich zu den anderen Beiträgen und seine Stimme. Die Vorstellung, dass das Lied vom Mit-Komponisten John Lundvik gesungen werden würde, lässt die Performance des Briten aber erheblich verblassen. Daher nur 7 Punkte

Peter: Mit Laurell Barker und John Lundvik sind gleich zwei Namen im Komponistenteam von „Bigger Than Us“, die sich selbst mit weitaus stärkeren Titeln im ESC Portfolio Konkurrenz machen werden. BTU hat aber drei große Plus-Merkmale. 1. Dieser tolle Claim „It’s bigger than you and me“ – großartig. 2. Der hymnische Part im letzten Drittel macht aus Hausmannskost Sterneküche. 3. Michael hat uneingeschränkt das, was man „gewinnendes Wesen“ nennt. Ein Geht-So-Song mit Upgrade-Potential also. 7 Punkte

Gesamtpunktzahl: 20/36 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Bigger Than Us“ auf Platz 18 von 41.

Wie schneidet der britische Beitrag "Bigger Than Us" von Michael Rice ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Finnland: „Look Away“ von Darude feat. Sebastian Rejman
(2) Montenegro: „Heaven“ von D Mol
(3) Polen:„Pali Się (Fire Of Love)“ von Tulia
(4) Serbien: „Kruna“ von Nevena Božović
(5) Slowenien: „Sebi“ von Zala Kralj & Gašper Šantl
(6) Tschechien: „Friend Of A Friend“ von Lake Malawi
(7) Ungarn: „Az én apám“ von Joci Pápai
(8) Weißrussland: „Like It“ von Zena
(9) Zypern: „Replay“ von Tamta

Zweite Hälfte des ersten Semis
(10) Australien: „Zero Gravity“ von Kate Miller-Heidke
(11) Belgien: „Wake Up“ von Eliot
(12) Estland: „Storm“ von Victor Crone
(13) Georgien: „Sul tsin iare“ von Oto Nemsadze
(14) Griechenland: „Better Love“ von Katerine Duska
(15) Island: „Hatrið mun sigra“ von Hatari
(16) Portugal: „Telemóveis“ von Conan Osíris
(17) San Marino: „Say Na Na Na“ von Serhat

Erste Hälfte des zweiten Semis
(18) Armenien: „Walking Out“ von Srbuk
(19) Dänemark: „Love Is Forever“ von Leonora
(20) Irland: „22“ von Sarah McTernan
(21) Lettland: „That Night“ von Carousel
(22) Moldau: „Stay“ von Anna Odobescu
(23) Österreich: „Limits“ von Paenda
(24) Rumänien: „On A Sunday“ von Ester Peony
(25) Schweden: „Too Late For Love“ von John Lundvik
(26) Schweiz: „She Got Me“ von Luca Hänni

Zweite Hälfte des zweiten Semis
(27) Albanien: „Ktheju tokës“ von Jonida Maliqi
(28) Aserbaidschan: „Truth“ von Chingiz
(29) Kroatien: „The Dream“ von Roko
(30) Litauen: „Run With The Lions“ von Jurij Veklenko
(31) Malta: „Chameleon“ von Michela
(32) Niederlande: „Arcade“ von Duncan Laurence
(33) Nordmazedonien: „Proud“ von Tamara Todevska
(34) Norwegen: „Spirit In The Sky“ von KEiiNO
(35) Russland: „Scream“ von Sergey Lazarev

Gesetzt fürs Finale
(36) Deutschland: „Sister“ von S!sters
(37) Frankreich: „Roi“ von Bilal Hassani
(38) Israel: „Home“ von Kobi Marimi
(39) Italien: „Soldi“ von Mahmood
(40) Spanien: „La Venda“ von Miki



42 Kommentare

  1. Erstmal Danke für die aufwändige Aufarbeitung mit den Songchecks. Passend dazu schließen die mit einem der am besten geschriebenen Artikeln der Reihe ab. Der Song ist okay, aber was bewegen wird das nicht, außer jemand reißt Michael das Mikro weg. Die Briten müssten eigentlich jedes Jahr in den Top Ten stehen, wenn sie den Wettbewerb mit Beiträgen, die ihrer leider nachlassenen Musikszene passend gewählt werden würden, beehren. So ist das entgegen meiner ersten Prognose doch Bottom Five Material. Schade, denn Michael Rice ist ein sympathischer junger Sänger und ab jetzt verbrannt.

  2. Kein Platz in meiner Komplett-Top 10, mein Tipp: Platz 15+-2
    Denke wird besser abschneiden, als viele denken…auch wenn es nicht der „große Wurf“ ist. Irgendwie kommt Michael recht unsympathisch auf mich rüber. Wirkt auf mich zu prollig und überheblich. Musikalisch eine solide Nummer…man könnte auch sagen eine Popnummer ohne Ecken und Kanten.
    Mein Platz 17.

  3. GB wie gewöhnlich brav und bieder, mittlerweile kauft selbst das einst so stolze Königreich seine Songs im Ausland ein und präsentiert sie in einer Discount-VE im Stil von DSDS und Co.

    Dabei hätte man so viel Potenzial… „Bigger than us“ ist ein Titel für das graue Mittelfeld mit Trend nach unten, gegen Schweden und Niederland wird es wohl keine Chancen haben.

    Ich werte mit 4 von 10 Punkten.

  4. Im Artikel ist bereits alles über Komposition, Gesang und Text. Gewinner: Nein. Dennoch bekam ich das Pub-Gefühl, kann mich durchaus vorstellen wie allen in einem britischen Pub mitgröhlen. Wird sich noch einen Platz auf der Tribune eines Fußballplatzes erobern.

    Sohnemann hat noch etwas dazu gefunden. In der 1. Minute des Videos wird ‚Bigger than us‘ ganz anders interpretiert. https://www.youtube.com/watch?v=K3e2erO-cWc

  5. Finalisten

    Italien 10/10 hat auch gestern in Frankfurt gewonnen vor Niederlande und Schweiz
    Spanien 7/10
    GB 4/10
    Deutschland 2/10
    Frankreich 1/10
    Israel 0/10

  6. Ich finde UK ist das unterbewerteste Land dieses Jahrgangs! Mich haben der Song und auch Michaels Performance in seinen Bann gezogen und er ist dieses Jahr mein Platz 1. Ich denke, dass er viele Punkte von den Juries bekommen wird und dann leider bei den Zuschauern irgendwo auf Platz 15-20 landet.
    Meine Stimme hat er jedenfalls sicher.

    • In der Nach-ESC-Woche wird er aber bestimmt auftauchen. Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten Jahren ein ESC-Titel schon vor dem Finale in den britischen Charts aufgetaucht wäre (das letzte Mal, an dass ich mich bewusst erinnere, war bei Gina G., die 1996 in der nach-ESC-Woche Platz 1 im UK erreichte und davor schon 5 Wochen in den Top 3 gewesen war), nicht mal Katrina & The Waves war 1997 vor dem ESC in den Charts.

  7. Was soll ich sagen? Würde John Lundvik das jetzt singen, wären vermutlich alle ganz aus dem Häuschen und würden ihm einen Top-10-Platz voraussagen! Aber so kann das natürlich keine großen Chancen haben. Mal abgesehen davon, dass ich den schwedischen Song selbst völlig überschätzt finde. Habt ihr den nicht mit 36 von 36 (!!) Punkten bewertet? Mit Verlaub, das finde ich jenseits von Gut und Böse.

    • Schweden scheint- eigenartigerweise, da es total mainstreamig ist . ein love-or-hate Beitrag zu sein: Die internationale Jury hat es ja bei MF auch durchgehend mit 12 bewertet; ich selber hab es mit jetzt 3 mal ganz bewußt bis zum Ende angeguckt und drifte beim Refrain jedes Mal; das ist so der Sound, wo ich den Sender wechsel.

    • Hey, bei John Lundvik gibts ja immerhin einen Gospelchor und eine fette Scheinwerferanlage über seinem Kopf.
      Das lenkt ausreichend davon ab, dass der Song frappant dem von UK gleicht.

      Im Ernst: Ich finde SWE auch extrem überbewertet.
      Kaum jemand ruft für Gospel an, oder wie war das Televoting Ergebnis von Cesar Samspon letztes Jahr?

  8. Songcheck 6/12, Finale 16-20, Freaks hätte so viel besser zu den Briten gepasst, der Titel führt nun meine SCC Liste an 🙂

  9. Die grandiose Stimme von Michael Rice ist nicht gut für dieses flache Lied es wirkt für mich sehr überladen und zu dramatisch

  10. Beim ersten hören fand ich den Song gut. Mittlerweile ist er deutlich abgefallen. Der Interpret ist für mich der Schwachpunkt. Er wirkt amateurhaft. Ein bißchen wie ein Elefant im Porzellanladen. Und das liegt nicht mal an seiner Leibesfülle sondern an seiner ungelenken Art. Zudem singt er zu hektisch zum Schluss hin.

  11. Kerstin Ott aus Großbritannien…. Anfangs hat mich der Song berührt, mit jedem Hören ist er leider ausgelutschter… Ganz im Gegensatz zu Arcade & Co…. Mal sehen, wie er es in TLV umsetzt. Nachteilig könnte sein, wenn er nach Schweden dran kommt und das Publikum dann schon einen Gospelchor gesehen hat… Vlt. gelingt ihm ein Schulte-Feeling, dann wird er u.U. überraschend 8. – sonst seh ich UK eher um Platz 20 herum mitspielen – leider.

  12. Mein Platz 15: Großbritannien
    Ich mag das hymnenhafte und ich habe generell auch nichts gegen das X Factor Gewinnersingle Feeling, einfach weil X Factor UK als Castingshow eine größere Popularität und mehr „Glamour“ aufweist, als das hier teilweise verhasste DSDS. Immerhin haben die Leona Lewis mit Run großgemacht und James Arthur mit Impossible ❤
    Wird besser abschneiden als viele denken…

    Danke auch von mir! Wahnsinn, haben wir jetzt wirklich 41 Tage mit Songchecks hinter uns? 😀 RIESEN-Danke an Peter für persönliche und unterhaltsame Statements (ich komme da mal zu Olga und dir ins Café, dann schmettern wir drei „Scream“ raus :D). Und ebenso Danke an Benny und Douze Points 🙂 Let the show beginn!

  13. Man merkt irgendwie, dass der Song von Jon Lundvik ist – ähnlicher Sound, aber auf Valium. Sänger sieht aus wie das auf die schiefe Bahn geratene 2. Kind des Cops in einem ITV 6-Teiler. Wird sich mit D und ISR um den letzten Platz schlagen: Tut keinem weh, gibt aber auch keinen Grund, dafür anzurufen.

    • Meine Reihenfolge nachdem nun die Finalisten durch die Songchecks von Kompakt sind:

      1. Italien (mit Abstand der beste Big5-Song)
      .
      2. Spanien (macht einfach Spaß)
      3. GB (M. Rice eher nicht Typ für diesen Song)
      .
      4. Israel (hier zählt für mich die Stimme)
      5. Frankreich (schwacher Song und Sänger)
      .
      6. Deutschland ( dazu äußere ich mich erst in den Probenwochen und wünsche den S!sters viel Spaß in Tel Aviv)

  14. Wann war noch gleich der letzte britische Beitrag, den ich mochte? Genau. 1998. Dieses Jahr sevieren uns die Briten also Casting Show-Schlonz mit Gospelsoße. Nenene …

  15. Jaja, die lebhafteste Erinnerung an „You Decide“ die ich habe, ist die legendär grottige Performance von MAID mit Freaks… Es jagt mich manchmal noch immer nachts.
    Michaels Song ist so ziemlich der einzige Beitrag der von Anfang bis Ende, die ganze Saison lang, die gleiche Punktzahl bei mir hatte und immer noch hat. Ich mag es mal wieder „ganz gerne“, jedoch ist Bigger than us einer der unkreativsten Beiträge des Jahres. Ich mag ihn tatsächlich trotzdem lieber als den schwedischen Song. Kann ich mir gut anhören, bewegt mich aber nicht wirklich. Wahrscheinlich mal wieder Bottom 5 für UK.

    6.5/10

    Nachher kommt dann meine (wahrscheinlich nicht ganz so) endgültige Top 41. Wow, ich kann nicht glauben, dass wir schon durch sind mit allen Titeln… Danke an unsere Blogger, dass ihr uns während der ESC-Saison mit sowas immer bespaßt! <3 Kommt dann hier auch wie auf dem Prinz blog wieder das Tippspiel für Semi 1 und 2 (und fürs Finale)? Würde mich freuen. 🙂

  16. Aus dem UK kommt wie fast jedes Jahr ein absoluter Durchschnittssong. Nicht besonders gut, aber auch nicht katastrophal schlecht. Dieses Mal kommt erschwerend dazu, dass Michaels Performance zumindest in der YD-Version etwas unpassend ist und dass Schweden ein ähnliches Lied dabei hat, das John Lundvik selbst aber tausend Mal überzeugender rüberbringt. Daher werden die Briten wohl wieder weit hinten landen.

    Platz 27 von 41

  17. Durchschnitts-Radiogedudel, wie man es leider von GB gewohnt ist. Kann man machen, muss man aber nicht.
    GB wird sich wahrscheinlich auch dieses Jahr im letzten Drittel der Tabelle wiederfinden.

  18. Finde es ganz gut… klar den meisten fehlt sicher das ausgefallene… auch entspricht er wohl nicht dem gängigen Schönheitsideal (das scheint in diesem Forum ja so mit das wichtigste zu sein).

    Stimmlich ist er aber ganz oben einzuordnen. Die Tatsache, dass er aus sehr einfachen Verhältnissen kommt und keine klassische Gesangsausbildung hatte, ringt mir zudem Respekt ab. Der So g wird im Televoting sicher ganz hinten landen. Aber bei den Jurys könnte er zwischen 10 und 15 Landen und am Ende dann so 18-20. werden.

    7/10

  19. Das ist leider dieses Jahr mal wieder so eine typische UK-ESC-Schnulze. UK hat in den letzten Jahren wie auch dieses Jahr das gleiche Problem. Ähnlich wie wir in D. Großartige, kreative Musiklandschaft – und zum ESC schicken sie einfach nur langweiliges Mittelmaß. Bigger than us berührt mich nicht, erreicht mich nicht. Einmal mehr schade.

  20. Weil „Wind of change“ schon vergeben war, mussten sie den Song zum Brexit so nennen und dürften nur den Union Jack schwenken. Was für ein mieses Timing für so eine Leadzeile. Meine Vermutung: Bei der BBC existiert eine Wortliste, aus welcher die Autoren einen Spontansongtext machen müssen. Deshalb geht es immer um Allerweltsthemen.

    Ich mag blackvoicing Michaels Gehabe und Phrasierungen nicht, höre eher noch die Studioversion. Aber Pluspunkte für Kolonial-Ethnothema und Landessprache. …

  21. Dieses Jahr konnten die Briten zwischen drei sehr schönen Kompositionen auswählen. Begeistert war ich von Kerry-Annes toller Dance-Nummer „Sweet lies“, aber mit Michael Rice’s „Bigger than us“ kann ich auch gut leben.

    Zugegeben, der britische Song 2019 ist etwas pathetisch und klingt ein wenig so, als ob man ihn schon 100mal so ähnlich irgendwo gehört hätte. Aber da es eine schöne Melodie ist und auch von einem guten Sänger vorgetragen wird, höre ich ihn mir sehr gerne noch ein 101. Mal an (bzw. ein 140. Mal, das werde ich vor dem ESC bestimmt noch schaffen).

    Er gehört zu den Kandidaten für meinen 10.Platz, seine Chancen dafür dürften aber momentan etwas geringer sein als die von Bilal Hassani oder Conan Osiris.

  22. UK kämpft mal wieder um den letzten Platz! Michael Rice fuchtelt mir viel zu wild mit den Händen rum. Und der Song selber ist auch nicht gerade der Bringer. Da gebe ich schon mal die Prognose ab, dass Deutschland vor UK landen wird.

  23. Soll ein Kracher sein, ist es aber nicht. Der viel zu früh kommende Refrain und der Chor im Hintergrund stören mich dabei am meisten. Mehr Fahrstuhlmusik als Powerballade. Und der Sänger versprüht auch auf der Bühne so viel Charme wie zwei Tage altes Toastbrot. Nee, da war SuRie letztes Jahr viel besser. :/

    Finale 4/6
    Prognose: 20+ (mit guter Performance auch bis Platz 15 möglich)
    Gesamt 33/41

    Verglichen mit Lundviks Song ist Bigger Than Us wirklich schwächer, aber sind wir ehrlich, der Schweden-Song ist jetzt auch kein großes Wurf…

    • SuRie hat man letztes Jahr auf der Bühne das Mikro geklaut. Glaubst Du das es wieder bei UK passieren wird? Oder sagen wir besser, wärst Du nicht abgeneigt?

  24. Der Song erinnert mich von der Machart her an den von Cesar Sampson im letzten und den von John Lundvik in diesem Jahr. Wird auf jeden Fall besser als Surie abschneiden, aber vermutlich auch wieder im hinteren Drittel.

  25. Ich wäre für „Freaks“ gewesen, das hatte wenigstens einen britischen Charme. „Bigger than us“ könnte dagegen aus jedem anglophilen Land stammen……

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