ESC-Songcheck kompakt (2020): Diese Beiträge tippt Ihr ins Finale

In den letzten sechs Wochen haben wir in unseren Songchecks kompakt bereits alle 35 Beiträge vorgestellt, die beim Eurovision Song Contest in Rotterdam in einem der beiden Halbfinale hätten antreten sollen. Auf Basis Eurer Einschätzungen bezüglich ihrer jeweiligen Qualifikations- bzw. Finalplatzierungschancen haben wir ermittelt, wer wohl in Finale eingezogen wäre. Ein Wackelkandidat dabei: Benny Cristo aus Tschechien (Aufmacherfoto).

Für die Auswertung haben wir für einen Top-5-Tipp den Wert 1 vergeben, für einen Platz-6-10-Tipp den Wert 2 und so weiter. Habt Ihr auf ein Halfinal-Aus getippt, wurde das mit dem Wert 6 gleichgesetzt. Anschließend wurde für jeden Beitrag ein Durchschnittswert ermittelt und die Titel danach sortiert.

Aus dem ersten Halbfinale hätten sich demnach THE ROOP aus Litauen, Destiny aus Malta, Little Big aus Russland, Ulrikke aus Norwegen, The Mamas aus Schweden, Efendi aus Aserbaidschan, Roxen aus Rumänien, Go_A aus der Ukraine, Montaigne aus Australien und Eden Alene aus Israel für das Finale qualifiziert. Der Unterschied zwischen Israel auf Platz 10 und Belgien auf Platz 11 ist erheblich, so dass das recht eindeutig geworden wäre, wenn es nach Euch gegangen wäre.

Beim Blick auf das zweite Halbfinale wir schnell deutlich, dass hier mit Island, Bulgarien und der Schweiz drei heiße Top-5-Anwärter für das Finale versammelt sind.

Aus dem zweiten Halbfinale würden sich damit Daði og Gagnamagnið aus Island, VICTORIA aus Bulgarien, Gjon’s Tears aus der Schweiz, Ben & Tan aus Dänemark, Hurricane aus Serbien, Stefania aus Griechenland, Athena Manoukian aus Armenien, Samanta Tīna aus Lettland, Vincent Bueno aus Österreich und Tornike Kipiani aus Georgien für das Finale qualifizieren.

Der Georgier rutscht hier also trotz 49% „Bleibt im Halbfinale hängen“-Stimmen aufgrund des besseren Mittelwertes vor Benny Cristo aus Tschechien auf Platz 10. Der Tscheche hingegen wäre nicht im Finale dabei. Ansonsten zeigen die langen grauen Balken für das zweite Semi, dass hier – abgesehen von ein paar Top-Acts – die deutlich schwächeren Titel versammelt gewesen wären.

Sobald auch die Songchecks der bereits für das gesetzten sechs Beiträge vorliegen, veröffentlichen wir noch ein Gesamtranking für das Finale .

Die Songchecks für die beiden Halbfinale:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne
(2) Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „On Fire“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „You“ von Vasil
(5) Russland: „UNO“ von Little Big
(6) Schweden: „Move“ von The Mamas
(7) Slowenien: „Voda“ von Ana Soklič
(8) Weißrussland: „Da Vidna“ von VAL

Zweite Hälfte des ersten Semis

(9) Aserbaidschan: „Cleopatra“ von Efendi
(10) Belgien: „Release Me“ von Hooverphonic
(11) Israel: „Feker Libi“ von Eden Alene
(12) Kroatien: „Divlji Vjetre“ von Damir Kedžo
(13) Malta: „All Of My Love“ von Destiny
(14) Norwegen: „Attention“ von Ulrikke
(15) Rumänien: „Alcohol You“ von Roxen
(16) Ukraine: „Solovey“ von Go_A
(17) Zypern: „Running“ von Sandro

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Estland: „What Love Is“ von Uku Suviste
(19) Griechenland: „SUPERG!RL“ von Stefania
(20) Island: „Think About Things“ von Daði Freyr
(21) Moldau: „Prison“ von Natalia Gordienko
(22) Österreich: „Alive“ von Vincent Bueno
(23) Polen: „Empires“ von Alicja
(24) San Marino: „FREAKY!“ von Senhit
(25) Serbien: „Hasta La Vista“ von Hurricane
(26) Tschechien: „Kemama“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Albanien: „Fall From The Sky“ von Arilena Ara
(28) Armenien: „Chains On You“ von Athena Manoukian
(29) Bulgarien: „Tears Getting Sober“ von VICTORIA
(30) Dänemark: „YES“ von Ben & Tan
(31) Finnland: „Looking Back“ von Aksel
(32) Georgien: „Take Me As I Am“ von Tornike Kipiani
(33) Lettland: „Still Breathing“ von Samanta Tīna
(34) Portugal: „Medo de sentir“ von Elisa
(35) Schweiz: „Répondez-moi“ von Gjon’s Tears


11 Kommentare

  1. Was viele an der Roxen finden, finde sie hat keine Stimme und der Song ist irgendwie auch ein großes Nichts, meiner Meinung nach.
    „Realese Me“ hingegen ist ein Traum und die Stimme der Leadsängerin einfach nur wundervoll😍.
    Okay, dass Australien so gut ankommt, kann ich ja noch nachvollziehen, das Lied ist nach wie vor nicht meins, aber die Sängerin hat schon Charisma und zweifelsohne eine gute Stimme.
    Aus dem zweiten Halbfinale würde ich Österreich nicht im Finale sehen, stattdessen Finnland. Trotz mittelmässigem Lied. Aber Aksel hat so eine liebe, sympathische Art, zusammen mit der tollen Stimme: Ich denke, das Gesamtkonzept hätte seine Wirkung beim Publikum nicht verfehlt.☺️
    Ansonsten gehe ich mit der Mehrheit dacccor.

  2. Ich glaube ja noch immer, dass Finnland und Slowenien viele überrascht hätten, ganz so wie Nordmazedonien letztes Jahr. Mannomann, was musste ich mir da alles anhören, als ich von Anfang an auf einem Top 10-Ergebnis bestanden habe … 😉

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