ESC-Songcheck kompakt (29) – Bulgarien: „Tears Getting Sober“ von VICTORIA

Bereits letzten November wurde VICTORIA als Sängerin für Bulgarien beim ESC 2020 bekanntgegeben. Im März wurde ihr Wettbewerbsbeitrag „Tears Getting Sober“ veröffentlicht.

Damit kehrt Bulgarien nach einer einjährigen Pause aufgrund finanzieller Probleme zum ESC zurück. Der verantwortliche Sender BNT hat mit iCard einen Sponsor gefunden, der das gesamte Projekt finanziell unterstützt. Offenbar gibt es auch eine Kooperation des Senders mit VICTORIAs Plattenverlag Ligna Studios. Darüber hinaus soll sich das Label Ostereo aus Großbritannien um den Vertrieb kümmern. Außerdem sei das Beratungsunternehmen Entiendo involviert. Letztere arbeiten seit 2016 mit dem bulgarischen Fernsehen zusammen und haben damit wesentlich zu den Erfolgen des Landes beim ESC beigetragen.

VICTORIA, die mit bürgerlichen Namen Victoria Georgieva heißt, singt, seit sie 11 Jahre alt ist, und erlangte erste Bekanntheit mit ihrer Teilnahme an X Factor Bulgarien 2015, wo sie die Livephase erreichte. Sie hat bereits mehrere Singles auf Bulgarisch auf den Markt gebracht. Im vergangenen Jahr war auch ein englischsprachiger Track dabei: „I Wanna Know” hat bereits fast eine Million Aufrufe auf YouTube generiert. Eine EP ist für den Herbst 2020 geplant.

Auch im nächsten Jahr wird VICTORIA für Bulgarien beim ESC antreten.

Der Song 

„Tears Getting Sober“ wurde von VICTORIA selbst, Lukas Oskar Janisch, Cornelia Wiebols sowie Borislav Milanov geschrieben. Letzterer war auch am deutschen Beitrag „Violent Thing“ von Ben Dolic sowie am maltesischen Beitrag „All Of My Love“ von Destiny beteiligt und deshalb wenig erfreut darüber, dass die diesjährigen Lieder im nächsten Jahr nicht noch einmal antreten dürfen.

Der Song ist sehr reduziert produziert. Nach einem Klavierintro setzt VICTORIAS sanfte Stimme ein, der Übergang zum Refrain erfolgt nahtlos, VICTORIA verzichtet auf große Schnitte. Ein Spannungsbogen wird vor allem durch die Entwicklung von Harmonien mehrerer übereinander gelegter Stimmspuren erzeugt. Lediglich im letzten Refrain baut sich die Instrumentation auf und eine Violine sowie leichte Schlagzeugunterstützung kommen hinzu. Die Art der Melodie und der instrumentalen Gestaltung erinnert an Billie Eilish – was wenig überraschend ist, da sie VICTORIAs großes Vorbild ist.

Im Text geht es darum, Ängste und durch andere zugefügte psychische Schmerzen zu überwinden. Anstatt aufzugeben, vermittelt der Song die Botschaft, dass es noch Hoffnung gibt und dafür gekämpft werden sollte. „Es ist besser eine Narbe zu haben, als eine Wunde, die immer offen ist“, sagt Milanov.

Der Check

Song: 5/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 5/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: „Tears Getting Sober“ hat mir nicht sofort gefallen und ich musste mit dem Song erst warm werden. Mittlerweile finde ich ihn wirklich schön und auch berührend, als Siegersong sehe ich ihn trotzdem nach wie vor nicht, schon gar nicht im Jahr nach „Arcade“. 8 Punkte.

Berenike: „Tears Getting Sober“ hat etwas sehr Beruhigendes an sich. Für manche sicherlich zu ruhig, mir gefällt gerade das. Insbesondere die Zerbrechlichkeit des Songs und ihrer Stimme ist faszinierend. Und da ich jemand bin, der Harmonien einfach liebt, bin ich von den Stellen, in denen ihre verschiedenen aufgenommen Stimmen miteinander harmonisieren, einfach positiv angetan. 10 Punkte.

Douze Points: Ich bin ja immer noch auf der Suche danach, was den Song so speziell macht, dass er so hoch gewettet wurde. Ja, das ist schön gesungen, aber emotional berührt es mich nicht. Ich freue mich allerdings sehr über das ESC-esque Finale nach der Brücke. 6 Punkte.

Florian: Bulgarien liefert erneut eine toll komponierte Nummer. „Tears Getting Sober“ ist stimmungsvoll und mystisch und durch VICTORIAs Stimmfarbe gleichzeitig emotional und einfühlsam. Was noch langsam anfängt wird zum Finale eine wirklich melodramatische Nummer, die bei guter Inszenierung, wie sie zuletzt oftmals aus Bulgarien kam, das Land erneut unter die Top 5 hätte bringen können. Mit VICTORIA muss in jedem Fall auch 2021 gerechnet werden. 8 Punkte.

Manu: Im Billie-Eilish-Stil zum Favoriten der Bookies. Borislav Milanov schneidert VICTORIA hier ein fast märchenhaft klingendes ruhiges Lied auf den Leib, dass so instrumentalisiert auch direkt im Filmmusical „La La Land“ hätte auftauchen können. Textlich ist hier viel Schmerz und Verletzung zu hören und ähnlich dem Text verwandelt sich dieser Schmerz musikalisch in süßen Zucker. Mein Kopf sagt mir, dass ich es allein deshalb schon lieben muss, mein musikalisches Herz ist aber nur in Teilen erreicht und gibt „nur“ 7 Punkte.

Max: Tja, mit „Tears getting sober“ wäre wohl in Rotterdam zu rechnen gewesen. Atmosphärisches Lied, minimalistische aber unglaublich effektive Instrumentierung und eine liebliche Stimme, die einfach perfekt zum Song passt. Bulgarien ist einer meiner Top-Favoriten in diesem Jahrgang (gewesen). VICTORIA hätte absolut um den Sieg gekämpft, ich kann verstehen wieso sie und ihre Delegation dieses Lied unbedingt fürs nächste Jahr beibehalten wollten. Top-Wertung von mir, 12 Punkte.

Peter: „Tears Getting Sober“ ist ein Symphonix-Volltreffer. Dieser Song wird oft mit „Alcohol You“ verglichen, für mich geht dieses Rennen 7:1 aus. Der intensiv melancholische, aber auch kraftvolle Bittersweet-Titel ist einfach mitreißend, übrigens ganz egal, wer ihn interpretieren würde. VICTORIA macht das stimmlich einfühlsam. Und wundervoll instrumentiert ist der Song und mit einem wunderbar gefühligen Wohlfühl-Chorus ausgestattet ist er auch. Allein das Video ist etwas nichtssagend, da war das Home Concert von Victoria schöner bebildert. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 63/84 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Tears Getting Sober“ auf Platz 13 von 41.

Wie hätte der bulgarische Beitrag "Tears Getting Sober" von VICTORIA abgeschnitten?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne
(2) Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „On Fire“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „You“ von Vasil
(5) Russland: „UNO“ von Little Big
(6) Schweden: „Move“ von The Mamas
(7) Slowenien: „Voda“ von Ana Soklič
(8) Weißrussland: „Da Vidna“ von VAL

Zweite Hälfte des ersten Semis

(9) Aserbaidschan: „Cleopatra“ von Efendi
(10) Belgien: „Release Me“ von Hooverphonic
(11) Israel: „Feker Libi“ von Eden Alene
(12) Kroatien: „Divlji Vjetre“ von Damir Kedžo
(13) Malta: „All Of My Love“ von Destiny
(14) Norwegen: „Attention“ von Ulrikke
(15) Rumänien: „Alcohol You“ von Roxen
(16) Ukraine: „Solovey“ von Go_A
(17) Zypern: „Running“ von Sandro

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Estland: „What Love Is“ von Uku Suviste
(19) Griechenland: „SUPERG!RL“ von Stefania
(20) Island: „Think About Things“ von Daði Freyr
(21) Moldau: „Prison“ von Natalia Gordienko
(22) Österreich: „Alive“ von Vincent Bueno
(23) Polen: „Empires“ von Alicja
(24) San Marino: „FREAKY!“ von Senhit
(25) Serbien: „Hasta La Vista“ von Hurricane
(26) Tschechien: „Kemama“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Albanien: „Fall From The Sky“ von Arilena Ara
(28) Armenien: „Chains On You“ von Athena Manoukian


29 Kommentare

  1. Jeder Komponist, jeder Texter, jeder Produzent hatte seine Zeit beim ESC, ob Thomas G:son, Ralph Siegel, Paul Curtis… Jetzt aktuell ist es Borislav Milanov aus Bulgarien mit österr. Pass. Seine Lieder treffen voll ins Schwarze, äh, ins Herz bzw. den Nerv. Die Beiträge 2020 für Deutschland, Malta und auch der bulgarische Titel, zusammen bilden sie die Top 3 😉

  2. Das ist wirklich ein sehr, sehr gelungener Beitrag. Hier mag ich einfach alles: Die Stimme der Sängerin, die Ausstrahlung, die schöne entspannte Melodie…
    Das Finale wäre wohl locker drin gewesen, dann ist es schwer zu sagen. Wenn es gut gelaufen wäre, TOP 10, vielleicht sogar TOP 5.

  3. Bulgarien mit Tears Getting Sober ist einer meiner Aufsteiger dieses Jahr , von einen langweiligen Lied zu einer wunderschönen Ballade die super gesungen wird .
    Der Auftritt beim Home Concert war echt toll und stimmungsvoll gemacht , da hat mich der Song noch mal begeistert .
    Das einizige was ich noch bemängel ist , das es für mich zu sehr nach Weihnachten klingt . Da könnte in jeden Moment der Schnee fallen .
    Für mich ist es nach letztes Jahr auch kein Siergertitel , aber wäre sicher weit oben gelandet .
    Würde den Song 10 von 12 geben und findet sich in meiner Top 10 wieder

  4. Oje, wenn My Little Pony mal wieder depressiv ist, wusste ich noch nie was zu tun ist. Und bei vorgeblichen Messagesongs über mentale Gesundheitsprobleme komme ich ganz schnell in eine Abwehrhaltung. Der Text trocknet die Tränen auch prompt mit naiven Zugängen. Na, wenn das so ist, dann sage ich dem Little Pony einfach: „Bis zum Heiraten ist alles wieder gut.“ Müsste funktionieren.

    Abgesehen davon, ist „Tears Getting Sober“ ein recht hübsches Liedlein mit sehr reduzierter Struktur und atmosphärischer Produktion. Gehauchte Phrasierungen kreisen durch den Refrain wie die Glühwürmchen im Video. Die dezente Begleitung summt dazu unter ordentlich Effektfiltern. Alles ist pastellgrau, nichts ist aufregend, aber gerade deswegen ist es so adrett.
    Ein juveniles Trostlied, das ohne die unnütze Aufladung mit einer Message, die Victoria selbst nicht versteht, besser funktioniert. Hätte mich interessiert, wie das im echten Leben abschneidet. Bei mir auf wechselnden Platzierungen im vorderen Mittelfeld.

  5. Ganz sicher zusammen mit der schweiz aussichtsreichster anwärter auf den fff. Mir gibt das gewisper von victoria gar nichts zurück. Gut produziert und , wenn von einer derzeit aktuellen sängerin gesungen sicher auch brav massenkompatibel. Aber mir hat noch selten wirklich gefallen, was so offensichtlich genau nach dem massengeschmack zusammengemischt wurde.

  6. Boooooring. Mit 5 o. Kann ich mir nicht schönhören, da nach 30 Sekunden meine Gehörorgane komplett abschalten und einfach nichts mehr bei mir ankommt.

  7. Wahrscheinlich der schönste Song des Jahres.
    Sehr stimmungsvoll, feierlich, ein Schuß Traurigkeit. Berührend.
    Instrumente sind zum Großteil im Hintergrund, die Stimme dominiert.
    Großartig.

  8. Im Gegensatz zu Musical-, Disney- oder Schreiballaden bekommen mich zurückgenommene und/oder zerbrechliche langsame Lieder meist sofort. ‚Tears Getting Sober‘ ist keine Ausnahme. Zudem hat das Lied zusammen mit ‚Fai rumore‘ die schlüssigste Melodie. Für mich die beste Ballade des Jahrgangs, ganz knapp vor der Schweiz.

  9. Boris Milanov kann wohl machen, was er will, er wird zur Zeit bei den Wettbüros automatisch weit vorne gehandelt werden bzw. beim ESC selbst recht weit vorne landen. Irgendwie scheint er den zeitgenössischen Musikgeschmack gut zu treffen. In den letzten Jahren war mein Musikgeschmack recht weit vom zeitgenössischen Geschmack entfernt (das war nicht immer so), da passt es, dass ich im allgemeinen kein großer Fan seiner Kompositionen bin. Mit „Tears getting sober“ ist ihm aber wirklich eine schöne Komposition gelungen.

    Um zu begründen, warum mir das Lied gefällt, es aber nicht GANZ nach vorne schafft, klaue ich jetzt unverfroren bei den Bloggern (und einem Mitkommentierer):

    „Mittlerweile finde ich [es] wirklich schön…“; ich bin „von den Stellen, in denen ihre verschiedenen aufgenommenen Stimmen miteinander harmonisieren, einfach positiv angetan“; ich „freue mich […] sehr über das ESC-esque Finale nach der Brücke“; der Song „ist stimmungsvoll und mystisch“; „süße[r] Zucker“; „[a]tmosphärisches Lied, minimalistische aber unglaublich effektive Instrumentierung“ „mit einem wunderbar gefühligen Wohlfühl-Chorus“.

    Allerdings:
    „[M]ein musikalisches Herz ist […] nur in Teilen erreicht“; “ das Gewisper von Victoria“ ist nicht so ganz mein Fall (aber mir immerhin lieber als Stimmakrobatik um der Stimmakrobatik willen) und das Lied ist schon ein bisschen „nach dem Massengeschmack zusammengemischt“. Außerdem: „Dieser Song wird oft mit ‚Alcohol You‘ verglichen, für mich geht dieses Rennen [1:7] aus“ (sorry Peter fürs Umdrehen Deiner Aussage).

    Alles in allem reicht das für Victoria NOCH für einen Platz in meiner „Verfolgergruppe“ (Platz 15; ein Platz dahinter beginnt das vordere Mittelfeld).

    7,5 Punkte (von 12)

  10. Nur Platz 13 in unserem Ranking? Oha. Ich finde meinen persönlichen Platz 8 schon etwas arg niedrig und habe auch für Top 5 abgestimmt. Tolle Atmosphäre und mit Abstand die BESTEN Lyrics des Jahrgangs 🙂 „your lies burn like sugar in my wounds. With time my wound will be a scar“. Danke Boris!!!

  11. Am Anfang fand ich das Lied so unauffällig, dass es ziemlich an mir vorbeigelaufen ist. Dann ist aber plötzlich der eine Durchgang gekommen (wahrscheinlich war ich gerade in der richtigen Stimmung), als es mich auf einmal geflasht hat. Auch wenn hier oft von Massenkompatibiliät geschrieben wurde, glaube ich nicht, dass es massenkompatibel genug für einen Sieg gewesen wäre, aber Bulgarien hätte, stimmige Inszenierung vorausgesetzt, sicher sehr viele Leute berühren (=Punkte generieren) können. Schön!

  12. Ein Alleinstellungsmerkmal hat es sicher: Vor ein paar Tagen lief ESC Radio beim Frühstück und das war der einzige Song, den meine Mutter kommentiert hat. Das es ein „Oje, was ist das denn bitte für ein grottiges Lied?!“ war, ignorieren wir mal. 😉
    Ja, kurz gesagt hat Victorias (Massenhafte Majuskeln in Namen sind in den letzten Jahren irgendwie „trendy“ geworden….?) Lied alles, was ihre rumänische Freundin versucht zu haben. Insofern kann ich Peters Vergleich nur recht geben (wobei es eher ein 7:0) ist. Für einen Top-10-Platz bei mir ist es mir dann doch ein Ticken zu schmalzig geraten. Besonders am Ende hat es schon starke Disney-Anleihen (und da spüre ich automatisch meinen Würgreflex), sind aber noch in einem akzeptablen Bereich. Hätte das den ESC gewonnen? Vermutlich nicht. Aber eine Topplatzierung hätten sie schon hinbekommen – und im Gegensatz zu 2017 sogar verdient.

    Prognose: Halbfinale 3/18 (80%); Finale am Rande der Top 5
    Meinung: Platz 20/41 (7 Punkte)

      • „Beautiful Mess“ war tatsächlich mein vorletzter Platz. Mein letzter, nun ja, hat am Ende gewonnen. Ja, ich erinnere mich immer wieder gerne an dieses Jahr. 😀

  13. Am Anfang hab ich mich etwas schwer getan mit den Song, mittlerweile aber höre ich ihn sehr gerne.

    Wäre auf jeden Fall ins Finale gekommen und dort auch weit vorne gelandet, für den Sieg hätte es abe nicht ganz gereicht denke ich.

    • @ Cali

      Tja, bei 2017 kommen wir nicht zusammen. Für mich war das eine der wenigen Sternstunden in der jüngeren Vergangenheit.

  14. Gesang: Stimme einer Hintergrundsängerin ++ Traue dich oder kannst du nicht singen? ++ Was ist das denn? ++ Hey, fast Englisch!
    Melodie: Seicht ++ Erst am Ende, zu spät ++ Welche? ++ Glatt
    Gesamt: Emotionen sind mit dem Bügeleisen entfernt ++ Nett ++ Erst am Ende wird es noch einen Song ++ Ein Schlafliedchen für kleine Mädchen
    Chancen: Netter Versuch ++ Null ++ Konkurrenz ist starker ++ Tschüß
    Optik: Mit Piercings im Gesicht sind sie von der Kundenbetreuung ausgeschlossen. ++ Warum guckst du wie eine Kuh am Ende der Herde? ++ Nett von nebenan ++ Ich bewerte keine Frauen

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