ESC-Songcheck kompakt (39) – Spanien: „Voy a quedarme“ von Blas Cantó

Bild: Steven Bernhard

Nachdem der ESC 2020 aufgrund der Pandemie abgesagt wurde, nominierte Spanien den Repräsentanten Blas Cantó noch einmal, um in diesem Jahr beim Wettbewerb anzutreten. Der Sänger nahm sofort an und begann an Liedern zu arbeiten, die er der spanischen Rundfunkanstalt RTVE präsentierte. Am Ende schafften es zwei Titel in den Mini-Vorentscheid „Destino Eurovisión“, bei dem letzten Endes „Voy a quedarme“ durch das Online- und Televoting als Spaniens Lied für Rotterdam ausgewählt wurde.

Der aus Murcia stammende Blas Cantó wurde den spanischen Fernsehzuschauern im Jahre 2004 bekannt, als er beim Vorentscheid für den JESC 2004 mitmachte und dort an der späteren JESC-Siegerin Maria Isabel scheiterte. Er blieb der Musik aber treu und feierte als Teenie erste musikalische Erfolge mit der spanischen Boyband Auryn, mit der er 2011 am spanischen Vorentscheid teilnahm und Zweiter wurde. Als es nach Auryn still um Blas Cantó wurde, nahm er an der beliebten Sendung „Tu cara me suena“ (Dein Gesicht kommt mir bekannt vor) teil, in der Prominente einander imitieren. Ehemalige ESC-Teilnehmer wie Rosa (2002), Ruth Lorenzo (2014) oder Edurne (2015) haben an dieser Unterhaltungsshow bereits mitgewirkt, die schon immer als „ESC-friendly“ galt. Blas Cantó gewann seine Staffel und veröffentlichte im Herbst 2018 das Album „Complicado“, das Platz 1 der Charts in Spanien erreichte. Bekanntermaßen folgten im Jahr 2020 und 2021 seine Kandidaturen für den ESC und einige Single-Veröffentlichungen.

Der Song

„Voy a quedarme“ bedeutet dem Sänger aus der Region Murcia viel. Er schrieb den Song nach eigenen Angaben in der schwierigsten Zeit seines Lebens, als sein Vater im vergangenen Mai an Krebs verstarb. Ende 2020 sollte dann zudem auch noch seine Oma an den Folgen des Coronavirus sterben. Der Song handelt von der bedingungslosen Liebe zu einem geliebten Menschen.

Die Mid-Tempo-Ballade wurde von Blas Cantó selbst geschrieben und er bekam bei der Produktion Hilfe von Léroy Sánchez, Daniel Ortega und Dan Hammond. Das ist auch das Team, mit dem Blas bereits andere Lieder für sein kommendes Album produziert hat. Nach Angaben das spanischen Fernsehens sei man froh, dass der Siegersong aus Blas‘ Feder stammt. Es habe laut RTVE auch viele Einsendungen von internationalen Teams gegeben, die sich jedoch keiner öffentlichen Vorentscheidung stellen wollten.

Spanien kehrt mit der Ballade „Voy a quedarme“ zu dem Musikstil zurück, mit dem das Land in den vergangenen Jahren, mit Ausnahme von 2017, Erfolge feiern konnte. Allen voran gelang den Spaniern im Jahr 2012 und 2014 jeweils mit einer Ballade der zehnte Platz.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 3/5 Punkte
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 3/5 Punkte

Benny: Spanien, ein weiteres Problemkind in der Big-5-Familie und dieses Jahr für mich eindeutig ganz hinten im Vergleich der für das Finale gesetzten Songs. „Voy a quedarme“ tut nicht weh, erreicht mich aber auch überhaupt nicht. Blas Cantó ist kein schlechter Künstler, soll aber für den ESC offenbar wie viele seiner Vorgänger von RTVE in ein Korsett gequetscht werden, das ihm überhaupt nicht passt und zudem noch für den ESC ungeeignet ist. Huch, ich schreibe mich in Rage, dabei finde ich das Lied – wie gesagt – gar nicht so schlecht, aber die spanische ESC-Performance als Ganzes ist in den vergangenen Jahren eher ärgerlich. 5 Punkte.

Berenike: Eigentlich ist „Voy a quedarme“ von vorne bis hinten nach dem Schema „Spanische Einheits-ESC-Ballade“ gestrickt. Seltsamerweise langweilt mich der Beitrag trotzdem nicht und gefällt mir sogar recht gut. Meiner Ansicht nach gewinnt der Song sehr viel durch den Klang des Spanischen und baut sich schön bis zum großen Finale mit Streicherexplosion und Falsettgeschrei auf. Jedoch: „Voy a quedarme“ koppelt genau an Rezeptoren, über die ich auch „Perfect Life“ mochte, und das ist kein gutes Zeichen… 7 Punkte.

Douze Points: Bei Blas Cantó bin ich voreingenommen. Ich finde seine spezielle Stimmfarbe in manchen Songs ganz großartig und mit seinen Gesangsfertigkeiten hat er schon den Boybandhits von Auryn eine individuelle Note gegeben. Bei „Voy a quedarme“ geht das aber nicht auf. Dabei finde ich die Komposition als dramatische Ballade gar nicht schlecht, hätte sie dann aber doch eher bei einer stimmgewaltigen Frau gesehen. Nichtsdestotrotz habe ich mir den Titel aus diversen Gründen viel zu schön gehört. 10 Punkte.

Florian: „Voy a quedarme“ ist eine sehr berechenbare und kalkulierte Ballade, die mich nur geringfügig erreicht. Da hat auch der Auftritt im Nebel und Lichtschein in der spanischen Vorentscheidung wenig dran geändert. Ich wünsche Spanien natürlich mal wieder ein besseres Ergebnis im Finale, aber ob das mit dieser Ballade klappen wird… ich lasse mich überraschen. 4 Punkte.

Manu: Ich hab ein kleines Problem mit Blas Cantó als Person, bzw. seiner Ausstrahlung auf mich. Das macht es mir schwer, seine Lieder objektiv zu betrachten. „Universo“ empfand ich als Lied im letzten Jahr äußerst schwach und nichtssagend, hatte aber Hoffnung, dass das Jahr gut genutzt wurde und er mindestens ein Lied präsentiert, das mich erreicht. Sowas wie „Él no soy yo“ beispielsweise. Stattdessen eine angekündigte Uptemponummer, die sich als glattproduzierter Midtempo entpuppt und eine x-beliebige Ballade mit unangenehmer Stimmakrobatik am Ende. Es tut mir leid, mich erreicht das nicht, aber es war zumindest beim Liveauftritt ganz nett inszeniert. Mit Österreich zusammen mein viertletzter Platz. 2 Punkte.

Max:  Hach ja, die Heimat, die nie dazulernt. Mir gefällt „Voy a Quedarme“ besser als „Universo“, aber das war’s auch schon. Ich bin der Überzeugung, dass man viel mehr aus der Nummer hätte rausholen können. Ich war noch nie wirklich ein Fan von Blas und seiner Stimme und auch das spiegelt sich hier wieder. Trotzdem gefallen mir hier vor allem die Strophen und der Text. Spanien kann auch in diesem Jahr wieder für jeden Punkt dankbar sein. Für 6 Punkte von mir hat es dann doch gereicht.

Peter: Den zweiten Angang von Blas Cantó habe ich tatsächlich durch das Reaction Video von Eurovision.de neu entdeckt. Mich hat die Story hinter dem Song ergriffen und die emotionale Reaktion von Vanity Trash hat mich auch den bis dahin als beliebig bis schmalzig wahrgenommenen Song neu hören lassen. Stimme und Sprache tun ein Übrigens, ich höre und erlebe die eingängige Powerballade jetzt in bester Tradition von „Quédate Conmigo“. 12 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 46/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Voy a quedarme“ auf Platz 38 von 39.

Wie schneidet der spanische Beitrag "Voy a quedarme" von Blas Cantó ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
(6) Schweden: „Voices“ von Tusse
(7) Slowenien: „Amen“ von Ana Soklič

Zweite Hälfte des ersten Semis

(8) Aserbaidschan: „Mata Hari“ von Efendi
(9) Belgien: „The Wrong Place“ von Hooverphonic
(10) Israel: „Set Me Free“ von Eden Alene
(11) Kroatien: „Tick-Tock“ von Albina
(12) Malta: „Je Me Casse“ von Destiny
(13) Norwegen: „Fallen Angel“ von TIX
(14) Rumänien: „Amnesia“ von Roxen
(15) Ukraine: „SHUM“ von Go_A
(16) Zypern: „El Diablo“ von Elena Tsagrinou

Zwischenstand nach dem ersten Halbfinale

Erste Hälfte des zweiten Semis

(17) Estland: „The Lucky One“ von Uku Suviste
(18) Griechenland: „Last Dance“ von Stefania
(19) Island: „10 Years“ von Daði og Gagnamagnið
(20) Moldau: „Sugar“ von Natalia Gordienko
(21) Österreich: „Amen“ von Vincent Bueno
(22) Polen: „The Ride“ von RAFAŁ
(23) San Marino: „Adrenalina“ von Senhit
(24) Serbien: „Loco Loco“ von Hurricane
(25) Tschechien: „Omaga“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(26) Albanien: „Karma“ von Anxhela Peristeri
(27) Bulgarien: „growing up is getting old“ von VICTORIA
(28) Dänemark: „Øve os på hinanden“ von Fyr & Flamme
(29) Finnland: „Dark Side“ von Blind Channel
(30) Georgien: „You“ von Tornike Kipiani
(31) Lettland: „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna
(32) Portugal: „Love Is On My Side“ von The Black Mamba
(33) Schweiz: „Tout l’univers“ von Gjon’s Tears

Zwischenstand nach dem zweiten Halbfinale

Finale

(34) Deutschland: „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik
(35) Frankreich: „Voilà“ von Barbara Pravi
(36) Großbritannien: „Embers“ von James Newman
(37) Italien: „Zitti e buoni“ von Måneskin
(38) Niederlande: „Birth Of A New Age“ von Jeangu Macrooy


179 Kommentare

  1. Hm…. Wie gefällt mir der Song? Ehrlich, keine Ahnung. „Universo“ hat mir auf jeden Fall besser gefallen. Ich fürchte, dass „Voy a quédarme“ überhört wird, da der Song zu unauffällig ist. Deshalb wird es leider wieder einmal für eine hintere Platzierung für Spanien langen.
    Blàs Canto ist mir ausgesprochen sympathisch und ich finde, er hat auch Ausstrahlung.🙂

    • Ich kann weder was mit Blas noch mit den beiden Beiträgen 2020 & 2021 irgendwas anfangen.

      Schade, dass sich Spanien nahezu gänzlich beim ESC verloren hat. Bitte kommt zurück!

      • Ja, leider bleibt Spanien regelmäßig unter seinen Möglichkeiten. Es ist schade. Seit dem neuen Jahrtausend hat mir lediglich 2001, mit Abstrichen 2003, 2012 und 2015 gut gefallen.
        Früher hatten sie mal so excellente Beiträge.

  2. Die Eltern des Klassenwiederholers stecken immer sehr viel Geld, das sie eigentlich gar nicht haben, in die Ausbildung ihrer Kinder. So erreichen sie, dass diese immer direkt in die Finalklasse eingeschult werden. Leider bekommen diese jedoch von zu Hause – bei aller guter Absicht – nicht immer das Rüstzeug mit, um in der Klasse auch mithalten zu können.

    Letztes Jahr hat der ganz hübsche, aber etwas betuliche Schüler eine Abschlussarbeit über Alarmanlagen im Universum und deren Warntöne geschrieben. Gut recherchiert, aber doch etwas zäh ausgeführt. Dass sie (eigentlich sympathisch) im Dialekt des Heimatdorfes geschrieben wurde, hilft im Universum allerdings auch nicht weiter.

    Und in seiner diesjährigen Arbeit setzt er sich etwas rührselig mit dem Tod seiner Großmutter auseinander. Bei aller guter Absicht, die neue Arbeit ist noch zäher als die letztjährige und auch nur mäßig formuliert (immerhin auch wieder in Dialekt).

    Er wird wohl seine Eltern mit seinen Abschlussnoten ebenso enttäuschen wie seine Geschwister die Jahre zuvor auch.

  3. Y finalmente mis amigos de la peninsula iberica…. Als „Möchtegernspanier“ muß ich hier natürlich ein wenig ausholen: Geile Sprache und interessante Musikszene, aber beim ESC gut zwei Jahrzehnten eher Mittelmaß (zudem ganz üble Ausreißer nach unten 2016 und 2017).

    „Voy a quedarme“ ist eine gefällige Standardballade, wie sie oft in spanischsprachigen Radiosendern gespielt wird und in diesem Fall auch mit sehr persönlichem Bezug. Allerdings berührt sie mich nur sehr bedingt und Blas“ Stimme gefällt mir in der Höhe auch nicht sonderlich.

    Zudem wird dieses Genre mit dem Beitrag aus der Schweiz besser bedient. Daher wird Spanien erneut hinten landen.

    Bitte dann ab nächstes Jahr mehr Mut wie diesmal beispielsweise Italien oder Russland.

    5 von 10 Punkten für Spanien.

    • Ja, ich erkenne mich selbst nicht wieder 🙂 Aber in der Tat: der Falsettgesang am Ende hat bei mir durchaus Fremscham hervorgerufen, bis Jane Comerford ihn dafür gelobt hat. Ansonsten habe ich ja nicht grundsätzlich was gegen Balladen, wenn sie dramatisch sind – und auf Spanisch gleich noch mehr

  4. Dann will ich mal meine Top 10 raushauen, jetzt, wo alle Songchecks durch sind

    10 Großbritannien
    09 Aserbaidschan
    08 Deutschland
    07 Portugal
    06 Russland
    05 Norwegen
    04 Polen
    03 Schweiz
    02 Finnland
    01 Ukraine

  5. Rangliste Finalisten

    1. Frankreich 10/10
    2. Niederlande 8/10
    3. Italien 7,5/10
    4. Deutschland 7/10
    5. Spanien 5/10
    6. GB 4/10

  6. Nun nach Ende der Zeugnisübergaben noch ein paar abschließende Worte des Direktoriums:

    Dieses ist überzeugt davon, das der Preis des Klassenprimus/der Klassenprima an eine der SchülerInnen geht, welche die Vorgabe, dass die diesjährige Abschlussarbeit einen französischen Titel tragen solle, erfüllen. Sehr wahrscheinlich allerdings eher an eine der beiden Arbeiten, bei denen tatsächlich nur der Titel auf französisch ist und nicht die komplette Arbeit in der Sprache verfasst. Das Direktorium hegt zwar eine persönliche Vorliebe für die Schülerin, deren Name sowohl an eine klassische Sängerin als auch an einen negativen Modepreis erinnert, kann und will allerdings nicht im Namen des gesamten Kollegiums allein entscheiden.

    Die Lieblingsschüler ohne französischen Arbeitstitel sind diejenigen mit Beatmungsschlauch in Form einer Blindschleiche (oder ist das der Entwurf für eine Lesebrille?), welche die Frühlingsparty im verschneiten Tschernobyl ausgerichtet haben, die Fans von Godzilla und die Schülerin mit viel Karma.

    Die im Direktorium unbeliebtesten Schüler hingegen sind einmal der, der das Wasser während des Unterrichts nicht halten kann (oder will), dann derjenige, der sich selbst stets für den Glücklichsten und Schönsten hält und schließlich der, der gerne Lehrer beleidigt und auch unaufgefordert duzt.

    Auch wenn von uns gegen diese drei eine besondere Abneigung herrscht, wünschen wir auch diesen genauso wie allen anderen SchülerInnen viel Glück bei den schon bald anstehenden Probeklausuren.

    Möge die Übung gelingen!

    • Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen der Notenfindung!
      Den Beurteilungen des Kollegs konnte ich doch erstaunlich oft folgen 😉

      • Ich hab eben den vierten französischen Titel gesucht und dabei ist mir aufgefallen, dass ich alle vier in die Top4 tippe. Gibts eigentlich Punktabzug für den Rechtschreibfehler? 🙂

      • Das Direktorium dankt allen, die den Zeugnisvergaben online gefolgt sind.

        Und @stefanohh:

        Da wir eine Inklusive Schule sind, werden Legastheniker bei uns nicht schlechter benotet, sondern bekommen ein zusätzliches Förderprogramm (unter anderem mit Fingerübungen, die die Schüler in diesem speziellen Fall gleich in ihre Abschlussarbeit mit eingebaut haben).

  7. Vielleicht ist ja unter dem ganzen überproduzierten Bombast ein schöner Song versteckt.
    In der Fassung leider ziemlich weit hinten bei mir……

  8. Von den 2 Liedern des Vorentscheids fand ich Voy a Quedarme besser. Ich denke er wird hinten landen. In meinen Palast ist Blas in der Folterkammer. Ich werde manchmal das Gefühl nicht los das die Jury gefallen an den Lied hat.

  9. Okay, hier mal eine Rangliste von den direkt gesetzten Finalteilnehmern von mir:

    1 Frankreich
    2 Italien
    3 Deutschland
    4 Niederlande
    5 Spanien
    6. UK

  10. Nach den gestrigen Ereignissen in den Niederlanden (und nein, ich beziehe mich ausdrücklich nicht auf Tamaras YT-Videos, die ich witzig finde, sondern auf die grundsätzliche Haltung und Einstellung anderer User), habe ich eigentlich gar keine Lust mehr zu kommentieren. Andererseits ist dies der letzte Songcheck, und da fände ich es gegenüber Blas Cantó etwas unfair, ihn als einzigem keinen Platz in der Burg zuzuweisen. Ob ich meinen Senf dazugebe interessiert zwar weder Blas noch sonstwen, aber dennoch will ich mich ein letztes mal zusammenraufen. Es geht hier um mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden. Blas Cantó hat seinen Frisörsalon im Gesindetrakt der Burg. Seine Spezialität sind Fönfrisuren für +50-Damen, aber leider läuft das Geschäft nicht besonders gut. Von mir gibt es dafür überraschend gute 5/12 Punkte (mit Tolle).

      • Nein. Das war vielleicht etwas missverständlich formuliert. Bezog sich nur auf heute. Ich will doch Dich und einige andere hier nicht verlieren. 🙂

    • Der Lateinlehrer lasse bitte das Geschwätz vieler anderer Kollegen an sich abprallen, auch wenn dies vielen von uns zugegeben manchmal sehr schwer fällt (ich glaube, diesen Ratschlag hat er selbst auch schon gegeben).

      Ansonsten hat sich das Lehrerkollegium – sicher zum großen Bedauern unseres Lateinlehrers – entschieden, die gesammelten Zeugnisse unserer SchülerInnen nicht als Konvolut zu veröffentlichen, da es dafür extra eine Seite in diesem sagenhaften Internetz anlegen müsste, sich aber dagegen entschieden hat.
      Alea iacta est.

      Falls jemand die Zeugnisse selbst sammeln möchte, kann dieser ja einfach in die 40 Bewertungsbögen der jeweiligen SchülerInnen schauen (auch der von der Schule verwiesene Schüler aus Belarus hat ein Zeugnis bekommen) und diese von dort per copy&paste übernehmen.

      Ansonsten wünschen wir dem Lateinlehrer wie auch dem gesamten Kollegium, dass die Gallierin Barbarine beim TroubadourInnenwettstreit in Roterdamium erfolgreich mit dem gläsernen Hinkelstein nach Hause zurückkehren möge unter dem Motto: „Ich kam, sang und siegte!“

    • Auch dem Burgherrn ein herzliches Dankeschön für die ebenfalls amüsanten Ergüsse und vor allem für den Klammersatz am Anfang, der mir heute sehr gut tut und mich ein wenig wieder beruhigt.

      • Den Unterschied zwischen Deinen YT-Clips und dem Benehmen einiger anderer User zu erklären, würde wahrscheinlich nur zu Missverständnissen und weiteren Streitereien führen. Zudem bin ich mir sicher, dass wir uns diesbezüglich auch blind verstehen. 🙂

      • Jepp, allerdings aus ganz im Süden (einer der südlichsten Stadtteile). Und neigschmeckt, keine echte Schwäbin.

      • Das Schuldirektorium war nach Diktat verreist und kommt dadurch erst jetzt dazu, dem Lateinlehrer und Burgherrn hiermit ebenfalls herzlich für seine Verdienste zu danken (auch wenn sie diese leider nicht mit einem Konvolut belohnt).

        Es bedauert, dass er dieses Jahr von den Leistungen der meisten Schülern enttäuscht ist, hofft und wünscht aber, dass er trotzdem Freude an den Prüfungen haben möge und mit allen Bewohnern der Burg dabei ein rauschendes Fest oder zumindest ein stattliches Rittermahl veranstaltet!

  11. Da isser: mein Hassbeitrag 2021! Wenn ich nicht eben gerade hier gelesen hätte, um was es hier geht, hätte ich richtig losgelegt, aber es bleibt schlussendlich meine Nummer 39, die es der Disqualifikation Weißrusslands zu verdanken hat, dass dessen Platzierung in meiner persönlichen Rangliste nicht mit einer vier beginnt.
    Wenn man den Hintergrund nicht kennt, dann hört man nichts anderes als typisch spanisches Gewinsel, das ich persönlich schon lange nicht mehr hören kann. Einer der Gründe, warum mir persönlich von den beiden Ländern auf der Iberischen Halbinsel Portugal um Welten näher liegt als dieses billige Sauftourismusland.
    Aber auch vor dem Hintergrund des tragischen Schicksals von Blas Cantó und seiner Familie frage ich mich, ob er das nicht anders hätte rüberbringen können. Offensichtlich scheint Sakis Rouvas sein größtes Idol zu sein, jedenfalls hört es sich so an, als ob er dem griechischen ESC-Gott nacheifern will. Aber das scheitert kolossal. Alles zu dick aufgetragen, alles zu theatralisch und schwer zu ertragen. Quasi der Neymar unter den 39 ESC-Liedern, im schlechtesten Sinne wohlgemerkt. Ich habe mir dieses Lied erst zwei oder dreimal freiwillig angehört. Ja, ich gebe mir sehr viel Mühe, nicht pietätlos zu sein, aber es ist halt der schlechteste Beitrag im diesem Jahr.

    • Was soll dieser Ausdruck „billiges Sauftourismusland“?!?! In diesem Blog geht es um Musik (dachte ich zumindest), solche abfälligen Bemerkungen kannst du dir sparen! Dafür gibt es andere Blogs. Ich könnte vor Wut platzen!!!

      • Da stimme ich Dir vollumfänglich zu. Leider haben sich hier einige wenige sehr unappetitliche Gestalten eingeschlichen, die es aus für mich nicht nachzuvollziehenden Gründen genießen oder lustig finden, ganze Länder oder bestimmte Kulturen zu beleidigen. Irgendwas läuft hier falsch, und das ist sehr traurig, weil ESC Kompakt ein toller ESC-Ort ist und weil sich hier zu 95 % großartige Fans tummeln.

      • @toggie:
        Ich kann dir sagen, was falsch läuft:
        das Bloggerteam lässt das alles stehen und reagiert nicht.
        Das jetzt hier, gestern die Beleidigungen von Christian Harbich, die rassistische Entgleisung von escfan05 gestern, die ständigen Sticheleien gegen Matty, die ständigen Sticheleien von Matty. Und natürlich auch schon Entgleisungen von mir. Ich will mich da nicht ausnehmen. Als Reaktion kommt da: nix.

        Stattdessen kommt jetzt die Reaktion, einen Thread zu schließen, in dem es sich grad wieder beruhigt hatte. Ohne jede weitere Einordnung. Das ist für mich das falsche Signal.

      • Da schließe ich mich Geno, Toggie und Andi von der Grundhaltung her an. Es ist nervig, wenn man ständig sowas lesen muss, das sei hiermit mal gesagt. Vielleicht bin ich aber auch zu „oberlehrerhaft“, könnte ja sein 👨🏻‍🎓 In meiner Schule darf man dann aber auch NUR zu Frauen-Uptempo tanzen! Ein Paradies! 🌈🥳

  12. Spanien ist in meiner ESC Burg auf dem Burghof und ich weiß beim besten Willen nicht mehr was der Prinz von der südlichen Halbinselprovinz dort zu suchen hat. Er sollte sich beeilen und direkt in den Thronsaal begeben bevor König Duncan der I mit seinem Gefolge eintrifft.

    Bei der Vorentscheidung hab ich noch für das andere Lied gestimmt aber jetzt ging es nir genau wie Peter. Ich bin geflasht und gerührt

  13. Der letzte Songcheck in diesem Jahr – und auch der letzte Platz beim ESC-Finale in diesem Jahr😀! Mich holt die Nummer null ab, ih finde den Song totlangweilig. Blas Cantós Stimme berührt mich überhaupt nicht, ich war weder ein Fan von „Universo“ noch von der zweiten Wahl Spaniens in diesem Jahr. Wie gesagt, wird das wieder nichts für Spanien beim ESC. Ich gebe 3 Punkte = Platz 32 und vorletzter Platz der Big Five Länder, nur Italien ist noch schlechter.
    Was ich noch sagen wollte: Es war die erste Songcheck-Saison für mich in der ich auch meine ersten Kommentare hier geschrieben habe. Die Community hier ist größtenteils sehr gut, Ausnahmen gibt es natürlich aber auch, zum Glück nicht zu häufig. Es hat mir sehr Spaß gemacht, alle Songs zu kommentieren, ob ich darüber hinaus Kommentare schreiben werde, weiß ich noch nicht.
    Ich drücke im Mai vielen Kandidaten ganz besonders die Daumen, vor allem aber Destiny (Bitte hol den Pott nach Malta) und Eden Alene (hoffentlich kommt sie ins Finale, so unterbewertet). Das trifft natürlich auf viele weitere auch zu, aber alle hier zu nennen, würde zu lange dauern.

    • Mal ne Frage: Wenn man es genau nimmt ist der Letzte im Finale, doch gar nicht letzter beim Gesamt-ESC. Sondern einer der Lieder, die auf den letzten Plätzen in den Semis waren, oder? Also streng genommen.

      • Eine schwierige Frage: Ich würde sagen, wer beim gesamten ESC (also inklusive der Semis) die wenigsten Punkte erreicht hat, ist Letzter. Ist natürlich schwer zu vergleichen, da in den Semis ja andere Länder abstimmen, als im Finale.

  14. Ich hab ja eigentlich gedacht, hier eine besonders negative Meinung zu haben, aber nach dem, was hier schon geäußert wurde, bin ich ja noch milde.
    Der Song ist eine an sich solide komponierte Ballade mit interessantem Thema. Der Song hat aber bei mir zwei Probleme, er berührt mich nicht (Todesurteil für eine Ballade) und er nervt mich sogar (auch weil mir hier der Falsettgesang überhaupt nicht gefällt, was weniger an Blas als an der Kombination mit der Komposition liegt). Für mich insgesamt unteres Mittelmaß und Kandidat für den letzten Platz (es sei denn, es werden deutlich mehr Leuet berührt, als ich vermute)

  15. Ich mag die spanische Sprache und höre spanische bzw. Latino Musik sehr gerne. Aber was Spanien so zum ESC schickt ist einfach nicht besonders gut bzw. einfallsreich. „Voy a quedarme“ ist wieder nur durchschnittlich und wird im Finale wahrscheinlich vergessen werden bei 26 Songs.

  16. Hm, schwierich, schwierich, schwierich. Ich hab die Nummer inzwischen auch ein paarmal gehört, schöner Mann, schöne Melodie, zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Obwohl, beim Hörtest hat es ja gar nicht so schlecht abgeschnitten, aber dennoch glaube ich, außer „dabei is alles“ wird hier nichts zu gewinnen sein. Das wird auch mit der Hintergrundstory nicht besser. Abgesehen davon hat die Hintergrundstory allein noch nie einem Beitrag geholfen, das haben schon andere versucht. Man muss das auch auf die Bühne bringen. Ich fürchte, Spanien wird damit leider wieder ganz weit hinten landen und keiner wird es verstehen.

  17. Zum Abschluss hier noch eine aktuelle Momentaufnahme meines Rankings, aber nur die Spitze und den Schluss – Mittelfeld ist gar nicht so groß! Wie Ihr seht, ist das eine sehr dicke Spitze, aber es wäre nicht fair, da jemanden unerwähnt zu lassen:

    1. die, die ihren Radau auch im Schnee und mit Raubvögeln machen, und wenn es an problematischem Orte ist
    2. die grünen Männchen und Mädchen (@ ag9 und alle anderen, die dabei mitgemacht haben: Wenn DAS gewinnt, werde ich so ausflippen … und nächstes Jahr in Reykjavik mit Euch die Kneipen leersaufen!)
    3. die Landkartenleserin
    4. die Erwachsenwerderin
    5. die Tusse
    6. die gelben Männchen und Mädchen
    7. die Rocker (Landessprache)
    8. die Rocker (nicht Landessprache)
    9. der mit dem Autounfall
    10. die kaukasische Wundertüte
    11. der (nicht: die), der zu allem Ja und … sagt
    12.die Gedächtnislose
    13. die Songrecyclerin
    14. der sanfte Rebell
    15. die Chanteuse
    16. die am falschen Orte
    17. die Freiheitsliebende

    34. die mit der Liebe an der Seite
    35. die missratenen Dauerwellen
    36. der *hust* „obercoole Oppa“ im Neonlicht mit Sonnenbrille
    37. die, die auf jeden Fall daheim bleibt (Stand heute)
    38. die Zuckerfee
    39. die Königin der Nacht

    Danke allen, die die Songchecks gemacht haben und denen, die sie durch ihre Kommentare bereichert haben!

    • PS. Bitte bei 5. kein Fass auf machen – ich find ihn absolut toll und ich find seinen Song super. Hätte ich eine Edit-Funktion, würde ich es wahrscheinlich abändern. Hab aber keine.

      • Liebe Tamara,

        bitte blos keine Selbszensur und nicht immer gleich Schere im Kopf. Ist wunderbar so, wie es geschrieben steht. Und deine gestrige kurzzeitige Idee, nach der Gemüse-„Diskussion“ hier, alle deine Videos zu löschen: blos nicht, bist du wahnsinnig?!?

        Und wo ich als Direktor immer gleich eine ganze Zeugnisseite verplappere, reichen dir manchmal zwei bis drei Worte (zumindest hier oben). Da wünsch ich mir doch glatt nachträglich auch noch Platz 18 bis 33 beschrieben.

        Und zum Leersaufen der Kneipen in Reykjavik: ich fürchte, da hat unser Seitenalki recht, machma trotzdem (wahrscheinlich aber eh nicht, siehe französische Titel).

      • Oh Mann, Ihr seid alle so lieb und so süß! Und nein, natürlich lösche ich die Videos nicht. Wenn man sowas macht, muss man auch Gegenwind aushalten können. Ich liebe Sprachen, und ich liebe Sprachspielereien. Mehr ist es ja nicht. Rebeka fand „Frag nach Sahne“ damals übrigens ziemlich cool, und wenn es für sie ok ist, dann sollte es auch für alle anderen okay sein.

        Aber für diesen Kommentar und weil mir Deine Lehrerzimmerberichte so arg viel Freude gemacht haben drück ich Dich einmal virtuell, und natürlich bekommst Du den Rest meines Rankings in Kurzform – ich hoffe, es pläsiert. Bis Platz 25 (!!) sind die alle mindestens 6/10. Daran sieht man schon, dass es ein netter Jahrgang ist.

        Here we go:

        18. der Hibbelige aus der Waschmaschine
        19. der Glutäugige, Raum erleuchtend
        20. der mit der Oma tanzt
        21. die Lady in Red, zumindest zeitweise
        22. die, die immer auf die Uhr guckt
        23. der, der immer den HERRN anruft
        24. die, die nicht dein Säugling ist
        25. die mit den vielen Energiehormonen
        26. das Guilty Pleasure
        27. die letzte Tänzerin
        28. der gefallene Engel
        29. die, die zu allem Ja und … sagt (‚luja, sog i!)
        30. die Satanistin
        31. der glückliche Schöööönling
        32. die Schicksalsgöttin (wo ist Buschpfeffer, frag ich?!)
        33. der, der hier steht (im Musical?)

        Ich fand übrigens auch Deine Abschlussbetrachtung sehr, sehr schön, nur das mit dem Godzilla hab ich nicht verstanden.

      • Hi, ebenfalls virtuell gedrückte und gebusselte Tamara:

        dass gerade du das mit Godzilla nicht verstanden hast, wundert mich sehr, haben doch just wir beide gemeinsam mit gewaltiger Stimme erfolgreich gegen einen seiner Schergen angekämpft, tststs…

        Und danke für die restlichen Speeddating-Rankings, beim einen oder anderen rätsle ich noch, macht aber Spaß (bitte keine Auflösung)…

      • Da sieht man dann mal wieder, wer sich das offizielle Video zu selten angeschaut hat … ist ja peinlich … ich bin sehr happy, dass das ebenfalls in Deiner Top drin ist!

    • Dürfte ich fragen, wie dein YouTube – Kanal heißt oder möchtest du das hier, wo alle mitlesen können nicht sagen.
      PS: Oder war das mit dem YouTube – Kanal nur Ironie?😞😶

    • Tamara, ich weise nur darauf hin, dass wir uns das mit dem „Leersaufen der Kneipen in Reykjavik“ schwerlich werden leisten können, außer wir angeln uns in 2021/22 noch einen Millionär, was ich für mich angesichts der geringen Millionärsdichte in Kölle ziemlich ausschließen würde ….

      • In Stuttgart gibts zwar wahrscheinlich ein paar mehr, aber ich hab ja leider keine Kapazitäten frei. Aber wir machen es trotzdem! YOLO!

    • Tamara, ich habe mir gerade das von Dir verlinkte „Jäger lief“ angeschaut und es hat mir sehr gut gefallen, nicht nur weil das Original einer meiner isländischen Lieblinge ist. Die Idee mit den phonetischen Texten finde ich wirklich sehr originell! Bist Du es selbst, die da singt? Der schöne Gesang erinnert mich an Kerstin Ott, und deren Stimme mag ich sehr gerne.

      • (Und bevor meine Manieren ganz und gar den Bach runter gehen: vielen Dank für die Blumen, das freut mich sehr!)

      • Ich bin echt beeindruckt (damit meine ich Deinen Gesang, aber Deine Manieren sind natürlich auch nicht zu verachten 🙂 ) Ich schreib das jetzt aber nicht, um nochmals ein Dankeschön abzusahnen, zumal ich jetzt gleich eh den Computer ausmache 🙂

      • Vielen, vielen Dank, Tamara! Jetzt habe ich insgesamt sogar dreimal abgesahnt, und das auch noch auf so schöne Weise (daher freue ich mich, dass es bei Deinem Kommentar von 21:57 Uhr wohl eine gewaltige Sendeverzögerung gab) 🙂

  18. Obwohl das Lied ein ernstes und auch sehr persönliches Thema hat, hat mich der Song kaum berührt. Ich finde es trotzdem langweilig. Die Stimme von ihm mag ich gar nicht. Ich hätte lieber mal wieder ein Lied aus Spannien das so in Richtung Spanien 1990 geht.

      • Absolut geil and kommt immer wieder gut ! Zu jener Zeit fing ich auch an, Spanisch zu lernen.

        Es gab auch douze points par le jury allemand (tatsächlich sprach man damals in München Französisch)

    • Spanien 2008.
      Nein nicht das Satirelied, sondern der Song der eigentlich den Vorentscheid hätte gewinnen sollen La revolución sexual 😀

  19. Ich finde den Song auch eher mittelmäßig und trotz der Geschichte dahinter berührt er mich nicht, obwohl ich es eigentlich möchte. Blas kommt leider auf Fotos mit seinem „Boygroup-Blick“ unsympathisch und banal rüber. Er ist allerdings ein guter Sänger und macht in Interviews einen sympathischen Eindruck. In der PrePartyEs 2021 fand ich ihn richtig toll,

  20. Das klingt doch deutlich besser als noch im vergangenen Jahr. Diese klassische Ballade bietet zwar nichts Neues, aber Blas kann hier die Qualitäten seiner Stimme besser ausspielen, als mit der furchtbaren Kopfstimme im Universum. Richtig berührend finde ich den Song im Zusammenhang mit dem Video. Da kommen mir wirklich die Tränen und ja, ich nehme ihm das auch ab. Mehr noch als Deutschland hat Spanien ein Wahrnehmundsproblem und daher wurden die Iberer gegen Deutschland (und natürlich UK, die aber du Recht) wieder in den Wettkampf um die rote Laterne eintreten. Bei mir verbessert sich Blas sagenhaft von Platz 39 im vergangenen Jahr auf nun Platz 10. Ich wünsche ihm viel Glück.
    Dann noch meine abschließende Top 10.
    1. Schweiz 10/10
    2. Malta 9,5/10
    3. Frankreich 9,5/10
    4. Italien 9/10
    5. Litauen 9/10
    6. San Marino 9/10
    7. Bulgarien 8/10
    8. Finnland 8/10
    9. Ukraine 8/10
    10. Spanien 7,5/10
    Ein hervorragender Jahrgang, sehr abwechslungsreich und selbst die Songs am Ende (UK, Polen, Griechenland, Zypern und Estland) fahlsten immerhin noch 3-3,5 von 10 möglichen Punkten. Jeder Beitrag hat seine Momente für den ich ihn dann doch noch mag, aber gewinnen dürfen sehr gern die ersten 6 in meinem Ranking.

  21. Die Songchecks waren wieder super, vielen Dank dafür.😊
    Ich befinde mich gerade in Quarantäne, und da bieten die Songchecks, wie natürlich ganz esckompakt, eine wirklich tolle Abwechslung, und auch die (meistens) sehr guten unterhaltsamen Kommentare.

    • @ Andi, ich denke, dass Du weißt, dass ich den Sachverhalt ähnlich wie Du beurteile, aber die Diskussion auf dem NL-Thread hat doch zu nichts mehr geführt. Wahrscheinlich saß ein User zuhause mit Popcorn auf dem Sofa und hat das alles genossen.

      Ich ignoriere die Kommentare einiger User seit längerer Zeit, und das tue ich auch, wenn diese auf einen Kommentar von mir antworten. Ich habe einfach keine Lust auf all die negative Energie in meinem Leben. Ich komme hierher, um mich mit den ESC Kompaktlern zu unterhalten, mit denen es Spaß macht.

      • @toggie:
        Ich finde, es ist trotzdem das falsche Signal. Weil alles geduldet wird. Diese ganzen Kommentare (einschließlich meiner) bleiben stehen und es kommt ohne weitere Einordnung die Schließung? KAnn ja sein, dass es zu nichts mehr geführt hätte. Aber ich fand den Austausch mit Gaby und Thomas M. da sehr gut heute vormittag und auch die Reaktion von eccehomo hat mich da sehr gefreut. Von daher hätte man das auch einfach nun ins Leere laufen lassen können. Stattdessen hat man mit der Schließung den Störern in die Karten gespielt.

        Aber du hast schon recht und machst es auch richtig. Vielleicht lasse ich mich da zu schnell von diesen Leuten triggern und sollte mich eher darauf konzentrieren, mich mit denen hier abzugeben, die normal ticken. Und mit denen man auch dann noch diskutieren kann, wenns mal unterschiedliche Ansichten gibt.

        @Tamara:
        Ich hab grad wirklich das erste Mal von deinem YT-Kanal gehört und find das auch amüsant. Nun kann ich viel besser deine Postings von gestern einordnen und warum dich das beschäftigt hat. Aber du weißt hoffentlich nun, wie ich das meinte.

      • Ich verstehe Deine Sichtweise, aber andererseits sollten wir auch bedenken, dass dieser Blog von Benny und seinem Team in der Freizeit betrieben wird. Alle Kommentare durchgehend zu managen, wäre ein enormer Aufwand. Wir hatten auf ET vor einigen Jahren eine ähnliche Situation.

      • @toggie:
        Ja, das hab ich meiner Kritik bedacht.
        Aber wenn ich Benny richtig verstanden habe, wird alles gelesen. Und das macht sein Posting heute morgen nur noch falscher aus meiner Sicht. Wenn er es da gelese hat und die Zeit hatte, ein langes Posting zu verfassen, hätte er auch direkt die Postings löschen sollen.
        Was ja im Endeffekt viel zeitsparender ist, weil sich dann keine Diskussionen weiter entwickeln.

        Ich weiß, dass die Blogger hier einen super Job machen und das neben ihrem eigentlichen Broterwerb. Aber so wie es mir nicht liegt, alles in BAusch und Bogen zu verurteilen, liegt es mir auch nicht, vollkommen kritiklos zu sein.

    • Benjamin wollte nur verhindern, daß Du keine Magengeschwüre kommst, denn das kann passieren, wenn man sich zu sehr aufregt!

      • Er wollte nicht, dass ich kein Magengeschwür bekomme? Na, das wird ja immer schöner. 🙂
        Nein, ich denke, ich versteh schon, wie du es meinst, Matty. Alles gut.

    • Die Alternative wäre in meinen Augen die an der Streitdiskussion beteiligten User vorübergehend zu sperren. Sollte man wirklich mal in Betracht ziehen l

      • @Festivalknüller:
        Das klingt mir zu sehr nach Sippenhaft. Ich wäre grundsätzlich bei dir, aber stark für Differenzierung.

    • Wir Blogger (und ich denke, da kann ich mal für alle sprechen) betreiben – wie von einigen ja schon erwähnt – ESC kompakt gewissenhaft, aber auch mit Spaß in unserer Freizeit – und ja, das macht auch Arbeit. Dazu ist der ein oder andere in seinem Leben manchmal sogar auch noch anders gefordert, als hier immer jeden Kommentar sofort lesen zu können.

      Wenn es nach mir persönlich gehen würde, würde ich hier desöfteren Kommentare löschen – übrigens auch von Dir, Andi. Und so wie ich dich kennenlernen durfte, weißt Du das ja auch, dass Du in Deiner Wortwahl manchmal härter wirkst, als Du es meinst. Aber genau da ist der Unterschied – ich kann Deine Kommentare mittlerweile gut einordnen und habe den oftmals vorhanden Witz dahinter liebgewonnen. Das können andere aber vielleicht nicht und empfinden das dann „anders“.

      Grundsätzlich: Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und manchmal verschwimmen die Grenzen, wenn sich, wie gestern, Sichtweisen nach und nach hochschaukeln. Der Erste meint es nicht mal negativ, der Nächste unterstellt ihm das aber. Der Dritte drückt sich unglücklich aus, usw… Irgendwann sind die Fronten verhärtet und jeder unterstellt dem anderen Boshaftes. Und dann sollen wir irgendwo anfangen zu löschen? Ausgangspunkt war gestern ein viral gegangener Witz. Kann da nicht, statt zu beschimpfen, versucht werden aufzuklären, wieso das, was im ersten Moment noch witzig war, das bei näherer Betrachtung vielleicht nicht mehr ist? Diskussion ja, beschimpfen nein.

      Ich kann Benny verstehen, dass er heute morgen die Notbremse gezogen hat, um diese sich immer weiter hochschraubende Spirale zu brechen. Davor habe ich erstmal Respekt und ich empfinde diesen ersten Schritt, der ihm bestimmt sehr schwer fiel, auch nicht als lächerlich.

      ESC kompakt lebt von der Möglichkeit uns untereinander auszutauschen. Dieser liebgewonnene Austausch macht uns, so glaube ich, im ESC-Blogger-Universum relativ einzigartig. Gehen wir doch bitte wieder respektvoll mit dieser Möglichkeit um.

      • @Manu:
        Sehr gutes Posting, vielen Dank dafür.
        Aber eine Sache muss ich korrigieren, ohne dazu wieder ein zu großes Fass aufzumachen:
        Ich habe gestern einige Male erklärt, und auch anfangs noch sehr sachlich, warum der Witz nicht mehr lustig und angebracht ist. Und danach wurde ich als Oberlehrer beschimpft, dessen Art zum Kotzen ist. DAS war der Auslöser für meinen Zorn.
        (Wer mich kennt, weiß übrigens auch, dass mein Zorn relativ schnell verraucht.)

      • Ein toller Kommentar, Manu! Ja, deswegen lese ich diesen Blog so gern. Ihr Blogger macht einen tollen Job und viele “Kommentatoren”lassen sich auch richtig was einfallen. 😃

      • Übrigens mal vielen Dank an das gesamte ESC-Kompakt-Team. Ihr macht einen super Job!
        Weiter so! 😀

  22. Voy a quedarme ist ein Liebeslied und nichts mehr und vielleicht viel weniger.Seine familiären Verluste wird er möglicherweise woanders thematisiert haben,nicht Hier.Ich werde dich langsam küssen, als ob es das erste Mal wäre, singt kein Mensch zu seiner Oma und das ist genau das, was er singt.Eigentlich ist es sogar unverschämt ,so dreist zu lügen, wie er oder sein Video es tut.

  23. „Universo“ hat mir rein von der Melodie her viel besser gefallen. Dieses Jahr präsentiert uns Blas Canto eine von vielen langweiligen Balladen.

  24. Spanien macht wieder mal den selben Fehler wie mir, nämlich wie so oft Zeugs zu schicken, das im Hintergrund im Radio läuft. Noch mehr als wir hätten sie die Chance, interessante Songs zu schicken, sei es mit Flamenco-Elementen oder Anleiten aus der superkreativen latainamerikanischen Szene. Stattdessen kommt hier was, das Ricky Martin heute, also weit nach seinem Karriere- und Kreativitätshöhepunkt, singen würde.
    Platz 24 vor D und UK dank Punkten aus Italien und Portugal.

  25. Bester spanischer Beitrag ever ever ever und bis 2005 meine All-Time-Nummer 1: 1995! So sehr ich „Nocturne“ mag, Anabel hätte zwingendst gewinnen müssen.

    • Da stimme ich Dir teilweise zu. Dramatische Balladen sind ja nicht so mein Ding, und in der Studioversion finde ich „Vuelve conmigo“ auch nicht überragend, aber live war das ein Ereignis: Die Stimme, die Bühnenpräsenz, die Streicher im Orchester. Ein Höhepunkt der ESC-Geschichte. 🙂

      Trotzdem reicht es bei mir nur für den 4. Platz hinter DNK, CYP und POL. Die mittleren 1990er waren schon der Hammer.

      Wer wurde denn in 2005 Deine neue Nummer 1?

      Ich habe keine offizielle TOP 10, aber gefühlt würde ich da ganz spontan BEL68, PRT84, CYP94, SRB08, SWE67, ITA92, NOR93, PRT96, NDL13 und GRC13 reinpacken.

      • Ähm …. *hüstel* …. *pfeif* … das darf man eigentlich gar nicht sagen. Aber wir hatten uns ja alle schon drauf geeinigt, dass ich eh keinen Musikgeschmack habe, und ist der Ruf erst ruiniert, dann … ähm …. also … bitte anschnallen:

        WIG WAM!

        Drei Jahre später wurden die abgelöst durch den Mann, der für meinen bittersten ESC-Moment ever gesorgt hat, weil er mit einem wunderbaren Song einen superbeschissenen Auftritt hatte und trotz vieler zugeflogener Herzen leider zu Recht im zweiten Semi rausgeflogen ist.

        Zehn Jahre hat es gedauert, bis ich mich davon erholt hatte, aber dann wurde er gleich doppelt an der Spitze abgelöst von zwei Albanern und einem Italiener, alle in Italien lebend.

      • 2008 und Halbfinalaus? Wer ist das? Paolo M.? Wig Wam mag ich auch ganz gerne, aber leider muss ich für den Text 2 Punkte abziehen, weshalb sie nur bei 7/12 landen. Als Literaturwissenschaftler ist der Text für mich halt enorm wichtig, wie man bis vor wenigen Wochen auf meinem Profil lesen konnte.

      • Ich bin zwar nicht gefragt, aber weil’s grad passt: Meine Nummer 1 (und das wohl für immer und ewig): Polen 1995

      • Kann ich nachvollziehen mit dem Text bei Wig Wam. Aber die Mucke ist halt geil 😊😊 gell Gaby? Wegbereiter für Lordi.

        Und klar, liebe Nachbarin, hier darf jeder seine Favs posten!

        2008 war Paolo. Trauma. So ein toller Song und so ein toller Sänger. Leider übler Auftritt.

        Mein aktueller Spitzenreiter ist aber textlich hoffentlich über jeden Zweifel erhaben!

  26. Somit sind alle Songchecks durch und wir haben einen Gewinner: Litauen! 🙂
    Wenn ich mich nicht irre, wurde Litauen am besten bewertet von den lieben ESC-Kompakt-Bloggern.
    Danach, mit nur 2 Punkten weniger folgt Malta.

  27. 🤔 Spanien…..mir fällt dazu nicht viel ein. Weder Positiv noch Negativ. So wird es auch dem Publikum gehen. Wie im Nebel von Norwegen zieht Spanien vorbei und ist aus den Köpfen verschwunden. Nun, Spanien hat es wie UK, Deutschland und Frankreich nicht leicht beim ESC. Es kann nur etwas werden mit viel Mut und mit Musik die Polarisiert und bestenfalls fasziniert. Aber wieviele Jahre braucht der spanische TV Sender noch, und wieviele letzte Plätze, um das zu kapieren. Dabei hat Spanien so eine Facettenreiche Musik.

  28. Und der Songcheck endet mit meinem Best Looking Male Artist 2020 und nicht mehr ganz 2021, aber dazu werden wir noch kommen ^^

    Schöne Ballade, gefühlvoll, nicht auffällig genug für mich, aber Blas wird das machen. Ein gutes Staging wird sehr wichtig sein!

    6/10 und 29/39.
    2020: 8/10 und 13/41.

    DANKE für die Songchecks auch dieses Jahr. Ging flott, Wahnsinn. Bald geht’s los! 💜

  29. Puh, was fällt mir zu diesem Song ein?? Nicht viel positives fürchte ich. Ich finde dass ist ist eine sehr durchschnittliche Liebesballade, geschrieben mit dem Ratgeber „ESC-Songs für Dummies“. Zwar handelt der Song angeblich von seiner verstorbenen Großmutter, nur leider passt dies nicht wirklich zu den Lyrics, die halt sehr nach Liebeslied klingen.

    Der Song zieht sich leider ohne Höhepunkt wie ein Kaugummi, und die Vokalakrobatik besonders am Schluss ist verdamm überflüssig. Dass ich mit seiner Stimme leider immer noch nichts anfangen kann und ich ihn allgemein nicht besonders sympathisch finde macht die Sache auch nicht besser.

    Wird woh wieder ein Platz in den Bottom 5 für Spanien. Insgesamt verstehe ich einfach nicht warum Spanien beim ESC nicht aus dem Quark kommt. Beim UK fallen mir viele Gründe ein, aber bei Spanien?? Weiß irgendwer von euch mehr darüber??

    • Ich hab vor allem das Gefühl, dass Spanien so auf der Stelle tritt und auch überhaupt keine Wagnisse oder Experimente oder so mehr eingehen wollen. Was ich bei Frankreich oder Italien sehe zum Beispiel.

      Ich glaub, Spanien ist bald wieder reif für einen ultimativen Spaßbeitrag, in dem sie ihre ganze Frustriertheit zum AUsdruck bringen. Dann werden sie 9. oder 11. und im Jahr darauf fängt die gleiche lahme Soße wieder von vorn an.

      Aber vielleicht tu ich der spanischen Musik und den Verantwortlichen damit Unrecht. Ist nur mein persönlicher Eindruck.

      • @Andi

        Etwas OT: Wie geht es dir?? Ich habe auch mitbekommen wie die Lage in der Kommentarspalte zu den Niederlanden außer Kontrolle geraten ist. War finde ich der Tiefpunkt bei ESC Kompakt.

        Dass du von einem anderen User so angegange wurdest habe ich nicht mitbekommen, ansonsten hätte ich was gesagt.

      • @ESC1994:

        Alles gut, danke dir. 🙂
        Ich hätte es mir selbst nicht so reinziehen sollen. Normalerweise kann ich da auch ganz gut drüberstehen. Hatte aber gestern nacht nebenher noch Arbeit und war wohl etwas dünnhäutiger als sonst.

        Die meisten Mit-Kommentatoren haben sicher auch eh begriffen, was ich meinte und warum ich mich geärgert habe. Wenn demnächst auch mal jemand vom Blogger-Team regulierend eingreifen würde, wärs noch schöner. 🙂

      • @Andi,

        der Kommentar von Blogger Manu veranlasst micht nun doch dazu, mich zu unserem Disput von gestern nochmal zu äussern. Ich möchte letztlich nicht schuld daran sein, wenn am Ende noch die Kommentarfunktion auf diesem Blog ganz abgeschaltet wird.

        Auch wenn ich an meiner grundsätzlichen Aussage nichts zu ändern habe, so möchte ich dennoch die Formulierung „zum k…..n“ zurücknehmen und durch Worte wie „befremdlich“ oder „irritierend“ ersetzen. Mehr Entschuldigung kannst Du allerdings von mir nicht erwarten, denn Du bist – zumindest nehme nicht nur ich Dich hier so wahr – schon jemand der hier gerne provoziert, hie und da auch die Leute belehrt und – was mich dann letztlich auch zu meinem scharfen Satz veranlasst hat – abkanzelt und zurecht weist. Das sind keine wüsten Behauptungen von mir, man kann das ja alles nachlesen. Manu bestätigt das in seinem Kommentar im Grunde ja auch. Oder nimm den Kommentar von Thomas von heute morgen im NL-Thread – er hats ja recht treffend beschrieben und wiedergegeben wo die Reibungspunkte lagen. Und wenn andere wiederum schreiben Du mögest doch bitte nicht weiter Öl ins Feuer giessen, dann kann ich das nicht alles so völlig verkehrt wahrgenommen haben. Und was den Humor angeht, tja da trennen uns offenbar Welten, was solls. Wenn es irgendwie geht möchte ich es damit jetzt auch beenden, von mir kommt dazu jedenfalls nix mehr. Nix für ungut!

      • @Christian:
        Ja, ich provoziere.
        Aber ich belehre niemanden. Wenn du das so wahrnimmst, ist das so. Ich weiß für mich, dass es nicht stimmt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Thomas das nicht so sagen würde.

        Ich finde deine Art auch befremdlich, um in deinem Duktus zu bleiben. Ich bin nicht „der Herr mit Bild“, ich hab einen Namen. Und es gebietet der Respekt, andere beim Namen zu nennen. Auch wenn man ihre Meinung nicht teilt und ihre Art nicht mag. Was übrigens zwei Punkte sind, mit denen ich sehr gut leben kann.

        Und noch kurz zu deiner Wahrnehmung:
        vielleicht muss ich daran arbeiten, vielleicht auch du. Wenn du hier zum Beispiel schreibst „Michael Schultes Song war Gejammer“ und ich sage „Trauer über seinen verstorbenen Vater ist kein Gejammer“ ist das lediglich eine andere Meinung mit dem Versuch, dich mit einem Argument davon zu überzeugen, dass Gejammer ein ungutes Wort ist. Damit will ich dich aber nicht belehren. Und ich will dir auch nicht deine Meinung nehmen. Aber einen Widerspruch musst du schon dulden. Und ja, kann sein, dass ich Widerspruch auch manchmal sarkastisch oder so äußere. Ich dulde übrigens, um das nochmal klarzustellen, auch deine Meinung zu Schulte oder sonstwem. Also bitte – ich lebe mit jemandem zusammen, der Schulte noch weniger leiden kann als du und stoppe nicht darin, ihn zu lieben.

        Ich würde mich freuen, wenn wir hier in Zukunft vernünftig miteinander umgehen. Mit mir kann man immer reden. Und ich kann den Sarkasmus etc. auch ablegen bei Bedarf und ernsthaft reflektieren. Wenn ich will. 😉
        Vielleicht machst du einfach mal den Versuch eines Neuanfangs. Wie ich gestern schon schrieb: ich bin dazu bereit.

  30. Mit Spanien kann ich auch dieses Jahr nicht wirklich was anfangen , man kann es hören ja aber irgendwie reicht das nicht um es gut zufinden .
    Ich warte denn mal das Finale ab und vielleicht ja denn .
    Bisher so 21-26 Platz.

  31. Ich muss doch jetzt leider mal einen sehr schlechten Witz machen:

    Was passiert, wenn der spanische Interpret einmal Kinder kriegt?

    Dann hat er einen Blasebalg !

    Ha, ha, ha ! 😖 😱 💣

  32. Also ich bin von diesem Song leider gar nicht berührt. Für mich ist es ebenfalls eine langweilige, durchschnittliche Midtempoballade. „Universo“ hat mir da besser gefallen.

    Was die Lyrics angeht: Abgesehen davon, dass die meisten Zuschauer wohl kein Spanisch sprechen, könnten die auch als Liebeslied durchgehen, wie @ESC1994 schon geschrieben hat. Das Thema der verstorbenen Großmutter ist da bei Portugal 2018 textlich wesentlich berührender umgesetzt worden. So etwas auf der Bühne umzusetzen ist ohnehin schwer und geht häufig schief, von daher sehe ich nicht, wie Blas das ergebnistechnisch helfen soll.

    Es bleibt also der durchschnittliche Midtempo-Song übrig und somit sehe ich leider (wieder einmal) schwarz für Spanien und einen Anwärter auf die Rote Laterne.

  33. Ich habe nur eine leise Hoffnung, dass der Song live besser rüberkommt, aber ich denke es wird wieder ganz hinten werden für Spanien.

  34. Übrigens, und jetzt werden sich hier ob von mir in der Vergangenheit geäußerter Äußerungen wahrscheinlich einige kringelig lachen: Ich finde, dieser Song ist einer der wenigen, die zwingend eine Rückung gebraucht hätten. Meistens brauchts keine – hier schon.

  35. Der spanische Beitrag erhält von mir 3 oder 3,5 Punkte (von 10).

    Danke an die Blogger und die Bloggerin dafür, dass Ihr uns 39 Tage lang verlässlich diesen tollen Song-Check geliefert habt, immer mit interessanten Informationen zu Interpret(in) und Song, außerdem immer mit 7 spannenden Einschätzungen dazu. Vielen Dank auch an ag9 für die sehr amüsanten Berichte aus dem Lehrerzimmer, und alle anderen Kommentierenden.

    Danke überhaupt für dieses tolle ESC-Kompakt, auch für die Blog-Linie, nicht allzu viel einzugreifen, denn in der Regel geht es hier doch recht zivil zu.

    Alles Gute für Dich, Gaby, und auch für Rainer1 und für Marko mit Familie, Dein Sohn hat ja schon im letzten Jahr unter diesem schrecklichen Virus leiden müssen.

      • Danke ! Ich kenne noch alle ESC-Beiträge auswendig und kann alles außer mich selbst riechen, so dass es offenbar vorbeigeht . Schwein gehabt ! Der Horror ist: manchmal ist es trotz großer Vorsicht und AHAL-Regeln nicht zu vermeiden (Schreiendes Kind im Zug). Hoffentlich haben wir alle bald die Impfung

  36. Ich kann da dem Grunde nach zur Beipflichten. Es ist sicherlich viel Arbeit und da gehört auch viel Liebe und auch viel Opferung von Freizeit zu. Was ich allerdings kritisch anmerken muss… dieses zwanghafte Gendern-Wollen. Das ist nicht nur peinlich, sondern auch grammatikalisch total falsch. Man sollte auch hier vielleicht nicht jedem Linksgrünen-Kack hinterherlaufen. Reicht schon, wenn das die ÖR Sender in Deutschland tun. In dem Sinne… viel Spass beim ESC:in 😉

  37. Mit den spanischen Beitrag werde ich absolut nich warm.Hier harmonieren Stimme,der Song,und die Ausstrahlung des Sängers überhaupt nicht miteinander.Eine HerzSchmerz-Ballade,die man zum 100-mal hört.Spanien gehört für mich neben UK und Niederlande zu den gesetzten Teilnehmern,die ich in den 20-Rängen sehe.

  38. Und somit der letzte Beitrag des Jahres. Wow, 39 Tage schon wieder um? Das ging schneller als gedacht. Und schon bald beginnen die Proben und dann kommt die ESC-Woche und dann…Leere. Meine Estnischlektorin dachte heute schon, nächste Woche wäre der ESC.
    Es gibt einfach so Künstler, mit deren Musik man wenig anfangen kann. Wenn in einem Jahr man den Song nicht mag, kann das auch am Song an sich liegen. Aber wenn man mehrere Songs eines Künstlers hört und man findet sie alle irgendwie nichtssagend, dann ist das kein Einzelfall mehr, dann mag man die Musik des Künstlers generell wohl einfach nicht. Ja, so ist es bei mir mit Blas. An Spanien komme ich nicht ran. Ja, die Hintergrundgeschichte mit seiner Großmutter ist tragisch, aber musikalisch wurde das nicht wirklich optimal verarbeitet. Und der Falsettteil im späteren Teil des Songs treibt mir schon ein wenig die Schamesröte ins Gesicht. Ich fand „Memoria“ aber auch nur bedingt besser, weil es weniger anstrengend war. Ich rechne auch dieses Jahr nicht mit einem großartigen Erfolg für die Spanier.

    Prognose: Finale 21-26
    Meinung: Platz 31/39 (4 Punkte)

    • Von wegen Leere! Dann beginnt die aufregendste Zeit, schließlich muss ja die Top-10-Wunschliste für den SCC korrekt zusammengestellt werden, bevor dann endlich das Highlight der Saison beginnt! Mal sehen, ob wir im Finale wieder mit unseren 12 Punkten übereinstimmen 🙂

      • Hehe, das stimmt natürlich, an den SCC habe ich heute auch schon gedacht. Ich war hier in der NF-Phase kaum aktiv, deswegen wird das sehr interessant, wer hier gut und wer schlecht ankommt – und auch wer Deine Favoriten sind. 🙂

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