
Hier kommt der Sieger. Und zwar der Sieger in der Kategorie „Längster Titel eines ESC-Beitrags aller Zeiten“. Sage und schreiben 50 Anschläge hat „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“, der Titel des estnischen Beitrags für den Eurovision Song Contest 2024. Vorgetragen wird der Song auf der Bühne in Malmö gleich von zwei Bands: 5MIINUST und Puuluup.
5MIINUST ist eine vierköpfige Hip-Hop-Band, die in der estnischen Musiklandschaft etabliert ist sowie zahlreiche kommerzielle Erfolge einfahren und auch schon einige Preise abräumen konnte. Die Bandmitglieder sind Kristjan Jakobson (Estoni Kohver), Mihkel Tamm (Päevakoer), Karl Kivastik (Põhja-Korea) und Priit Tomson (Lancelot). Sie stammen aus dem 500-Einwohner-Dorf Võsu.
Die Band Puuluup bilden die beiden Musiker Ramo Teder (Pastacas) und Marko Veisson. Bereits seit 2014 machen sie zusammen Nu-Folk, wobei vor allem die traditionelle Streichleier (Talharpa bzw. hiiu kannels) den Sound ihrer Musik bestimmt.
Für die estnische Vorentscheidung „Eesti Laul 2024“ haben sich die beiden Bands also als 5MIINUST x Puuluup zusammengeschlossen. Als Zweitplatzierte qualifizierten sie sich dank eines überragenden Ergebnisses im Zuschauervoting aus dem Halbfinale für das Finale. Auch dort schaffte die Kombo einen Erdrutschsieg beim Publikum – sowohl in der ersten Abstimmungsrunde als auch im Superfinale. Wenig überraschend wurde der Beitrag bereits während der Vorentscheidungsphase ein großer Hit in Estland.
Das Lied
Geschafft haben die sechs Musiker das mit dem Lied „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“. Der Beitrag wurde von den beiden Bands gemeinsam geschrieben. Darüber hinaus war Kim Wennerström an der Komposition beteiligt.
Im Song werden HipHop-, Folklore- und Pop/Dance-Elemente verknüpft. Das Erkennungsmerkmal des Songs ist neben dem ungewöhnlichen Gesangsstil der einzelnen Mitglieder auch die oben bereits erwähnte Streichleier. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Instrument, das seit Jahrhunderten im estnisch- und schwedischsprachigen Raum gespielt wird. Zusätzlich bietet die sechsköpfige Band eine sehr unterhaltsame Choreografie auf der Bühne, die sicher auch beim ESC 2024 mitreißen wird.
„(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ wird komplett auf Estnisch auf die Bühne gebracht. Übersetzt bedeutet der Titel so viel wie „Wir wissen (wirklich) nichts über (diese) Drogen“, und die Idee dazu soll auf einer gemeinsamen Autofahrt von 5MIINUST-Mitglied Põhja-Korea und Puulupp-Mitglied Marko Veisson entstanden sein. Im Text versucht der Ich-Erzähler eine andere Person davon zu überzeugen, keine Drogen zu besitzen, weil er sich diese gar nicht leisten könne. Die erste Strophe lässt darauf schließen, dass die beschriebene Situation eine Polizeikontrolle darstellt. Text und Titel widersprechen sich hier, denn während im Text davon die Rede ist, dass sich keine Drogen in der Nähe befinden, weist der Titel darauf hin, dass zwar Drogen gefunden wurden, diese jedoch angeblich nicht dem Protagonisten gehören. Der Text bietet so letztendlich mehrere Interpretationsmöglichkeiten, die bis zum Schluss auch nicht aufgelöst werden. Er kann außerdem als Gesellschaftskritik gelesen werden, da vor allem der Gegensatz zwischen arm und reich immer wieder thematisiert wird.
Der Check:
Song: 2,5/5 Punkten
Stimme: 2,5/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 4,5/5 Punkten
Benny: Die Kombi finde ich immer noch super, aber der Beitrag nervt mich mittlerweile eher. Ich denke, dass Estland die Halle in Malmö abreißen wird, aber wohl eher nur ein einziges Mal. Trotzdem: Gute Farbe im Wettbewerb. 5 Punkte
Berenike: Ein Beitrag der Kategorie „Was zur Hölle ist das?“, bei dem man sich fragt: „Ist das jetzt auf gute oder schlechte Art und Weise durchgeknallt?“ Mittlerweile schwenkt mein Pendel zu „gut durchgeknallt“, und ich habe den Refrain immer öfter als Ohrwurm, ob ich will oder nicht. 6 Punkte.
Douze Points: Es gibt Spaßbeiträge und es gibt Spaßbeiträge. Hier finde ich einfach keinen Anknüpfungspunkt – weder musikalisch noch humoresk. Sympathisch sind sie. Und sie singen auf Landessprache. Das reicht für 4 Punkte.
Flo: Langweilig wird es mit Estland in diesem Jahr gewiss nicht – viel mehr Positives finde ich bei dem Track aber auch nicht. Einer der wenigen Songs, zu denen ich überhaupt keinen Zugang finde. Und gleichzeitig hat es durchaus etwas Mitreißendes und Originelles – abholen tut es mich aber dennoch nicht. 2 Punkte.
Manu: Auch Estland versucht es dieses Jahr mit einem spaßigen Beitrag – und das sogar, ohne unter meine persönliche rote Humorlinie zu gelangen, die beispielsweise die Finnen eingerannt haben. Und trotzdem zündet der Beitrag bei mir nicht richtig. Musikalisch interessant, immerhin in Landessprache und ein tatsächlich richtig guter Refrain können leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich den Humor nicht wirklich greifen kann, der Auftritt im Vorentscheid zu konfus war und rein musikalisch alles außerhalb des Refrains vergessenswert für mich ist. 6 Punkte
Max: Lässt mich etwas kalt und geht auch in diesem Jahr unter den ganzen Spaß-Beiträgen einfach unter. Ja ich verstehe, warum der estnische Beitrag einigen auch viel Freude bereitet und im eigenen Land gut ankommt, für mich waren jedoch bereits im Vorentscheid bessere Optionen dabei. Schade! 2 Punkte
Peter: Das estnische Aufgebot erinnert mich ein wenig an Pollapönk (Island 2014), aber noch schriller, chaotischer und im wahrsten Sinne des Wortes unaussprechlicher. Wenn die Inszenierung klappt, kann das mit den We-Are-The-Winners-Vibes Top Ten werden; die Mixtur aus Folklore, HipHop, Drum and Bass und Pop könnte beim Televoting zünden, und es ist auch sympathisch, dass die sechs Jungs mit voller euphorischer Rückendeckung aus dem Heimatland an den Start gehen. 5 Punkte
Rick: Nachdem mich Estland letztes Jahr noch mit musikalischer Belanglosigkeit langweilte, begeistert mich das baltische Land dieses Jahr umso mehr. Die estnische Sprache im Rap/Dance/Folklore-Bereich zu hören, ist etwas völlig Neues, zudem spricht mich der Sound und der Humor dieser chaotischen Truppe total an. Für mich außerdem die bessere Choreografie, wenn man es mit den Nummern vergleichen möchte, die eine ähnliche Stimmung verbreiten (aka Kroatien und Finnland). Wenn sie etwas mehr Struktur in die Performance bekommen, kann Estland überraschen. Ich feiere diesen ungewöhnlichen, mutigen, innovativen Beitrag auf alle Fälle. 12 Punkte
Gesamtpunkte: 42/96 Punkten
Wie schneidet der estnische Beitrag "(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi" von 5MIINUST x Puuluup ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (24%, 149 Votes)
- Platz 16-20 (24%, 145 Votes)
- Platz 11-15 (19%, 118 Votes)
- Platz 21-26 (14%, 84 Votes)
- Platz 6-10 (13%, 79 Votes)
- Top 5 (6%, 35 Votes)
Total Voters: 610
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
(14) Portugal: „Grito“ von iolanda
(15) Slowenien: „Veronika“ von Raiven
Zweites Halbfinale
(16) Albanien: „TiTAN“ von Besa
(17) Armenien: „Jako“ von LADANIVA
(18) Österreich: „We Will Rave“ von Kaleen
(19) Tschechien: „Pedestal“ von Aiko
(20) Dänemark: „Sand“ von SABA
(21) Griechenland: „ZARI“ von Marina Satti
(22) Malta: „Loop“ von Sarah Bonnici
(23) Schweiz: „The Code“ von Nemo
(24) Belgien: „Before The Party’s Over” von Mustii
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Was ist das denn für ein albern-langer Songtitel, dachte ich, als ich die Liste der Songs des Eesti Lauls 2024 überflog. Mal reinhören. Gibt es ein Musikvideo? Gibt es. Mein erster Kontakt mit estnischem Rap. Diese Energie! Der Tanz! Quatsch, klar, das ist ganz offensichtlich Quatsch. Aber der gute Quatsch, wo man schon beim Schmunzeln ahnt, dass mehr dahinterstecken könnte als bloß eine halbgute Pointe. Das gewinnt den ESC, dachte ich sofort, und meinte damit eher: Das gewinnt den ESC – für mich. Und seitdem habe ich „(Nendest) Narkootikumist ei tea me (küll) midagi“ hunderte Male gehört, gelernt wie man es ausspricht, über den cleveren Text geschmunzelt, Daumen beim Eesti Laul gedrückt und mich vor allem viel, vielleicht viel zu viel mit Musikern und den Geschichten dahinter beschäftigt. Da ist einerseits die Rap-Trupp. 5Miinust, also fünfmal das Rechenzeichen Minus, sind aber inzwischen zu viert. In Estland sehr berühmt. Beim Eesti-Laul-Finalauftritt sah man die Künstler vor handyfilmenden Jugendlichen kaum. Mal durchklicken, was 5Miinust schon so gemacht haben: Ach guck, unter anderem auch was mit Elina Born, die 2015 gemeinsam mit dem „estnischen Nick Cave“ Stig Rästa „Goodbye to Yesterday“ beim ESC gesungen hat, eins meiner Lieblings-ESC-Lieder. Die sonstigen 5Miinust-Songs sind nicht so richtig was für mich, aber wenn ich zehn bis fünfzehn Jahre jünger und häufig auf estnischen Hauspartys eingeladen wäre, bestimmt.
Und dann ist da noch „Puuluup“. Ein Folk-Duo, das international auftritt mit Loopstation und Talharpa, das ist diese tausend Jahre alte Geige im Song. Kommt, ebenso wie der ikonische Tanz, von der Insel Vormsi, auf der 350 Menschen leben, die ich als sehr glückliche Menschen vorstelle. Und tanzend. Da muss ich mal hin. Weitere Puuluup-Songs heißen zum Beispiel „Der letzte Skifahrer“, „Schafe trinken nicht“ oder „Saubere Windmühle“, eine Ode an die Windmühle. Aha! Das ist doch schon wieder guter Quatsch. Teilweise auf Estnisch gesungen, teilweise in einer Fantasiesprache, was ja meistens keinen Unterschied fürs Publikum mache, erklärt Marko (das ist der, der aussieht wie der YouTuber VSauce) in einem Interview. In den Ansagen auf Konzerten geben sie wohl auch immer mal wieder neue, improvisierte und sich teils widersprechende Erklärungen zu ihren Songs ab, aus Spaß. Und Marko macht manchmal Stagediving. Ich bin nicht so tief drin in der weltweiten Folkmusik-Szene, aber ich glaube, Stagediven ist bei Folk eher die Ausnahme. Ihre Platten habe ich mir allesamt bestellt, im Sommer spielen sie in Würzburg, da reise ich natürlich aus Hamburg für an. Bin, das kann man wohl so sagen, jetzt Fan.
Auf der einen Seite also (ein bisschen) prollige Rapper, von der Jugend gefeiert. Auf der anderen Seite etablierte Folkmusiker mit Schalk im Nacken. Diese beiden völlig unterschiedlichen Gruppen haben sich also nun zusammengefunden über eine estnische Musik-TV-Show. Und neben dem Song gleich auch noch ein gemeinsames Album aufgenommen. (Unter anderem mit Titeln wie „Der fleißigste Radiergummi“ und „Auf der Dorfschaukel gibt es keine Stoppuhr“, ich liebe das so sehr!) Keine Zweckgemeinschaft, um beim ESC auf möglichst vielen Bingokarten aufzutauchen, sondern echt. Menschen, die keinerlei Berührungspunkte miteinander hatten, verlassen ihre Komfortzone, tauschen sich aus, kreieren Neues. DAS ist für mich der ESC. Möchte das hier jetzt nicht unnötig pathetisch gestalten, am Ende ist „Nendest…“ bloß ein flotter, lustiger Song mit Tanzeinlage. Der bestimmt auch ein paar Leute nervt. Aber mir hat er jetzt schon viele Stunden Spaß bereitet, indem ich mich über ihn mit etwas Neuem beschäftigt habe. Vielleicht, wie gesagt, ein bisschen zu viel. Aber kann man sich wirklich zu viel mit gutem Quatsch beschäftigen? Ich finde ja: Nein. Und jetzt alle! Uuuuuuuuh yeaaaaaaaaaaaaaah! 12 Punkte.
(Extra für heute vorgeschrieben in der nun bestätigten Sorge, der Song könnte hier leider nicht so viele Punkte bekommen. Aber Grüße an Rick! <3)
Hast Du gut 👍 gemacht, Dankeschön.
Uuuuuuuuu yeheaaaaaaah! Ich hoffe du hast dir für die Eurovisions Woche genügend Tüten Lays mit grünen Zwiebel Geschmack bereit gelegt X)
Eher Baldrian, weil ich größte Sorge habe, dass der Song im Halbfinale stecken bleibt und ich ihn in Malmö nicht live zu sehen bekomme!
Vielleicht doch schon früher anreisen zum zweiten Semi 😉🤔 es gibt tatsächlich noch Tickets für 500 sek für die live show am Donnerstag.
Aktuell 72% bei den Odds, obwohl der Song bei den Hardcore-ESC-Fans schlecht abschneidet (siehe zB hier sowie diese Fanclub-Rankings). Ich bleibe einfach mal vorsichtig optimistisch, weil es sich bei beiden Bands um Profis handelt und die hoffentlich wissen, wie man aus dem Chaos einen spaßigen Auftritt zaubert, der dann, ähnlich wie „Trenuletul“ oder „Sc!“ nicht nur Leute nervt, sondern auch zum Anrufen bewegt.
„Trenuletul“ war bis Ende April so Platz 25-30 in den Odds
und im esc-kompakt Barometer war der Song Platz 40/40 😂
Also ich rechne fest mit dem Finale für Estland
Ich glaub, da musst Du Dir keine Sorgen machen. Das wird auch am Samstag auf der Bühne zusehen sein.
Nebenbei: Kudos für den langen, informativen Kommentar zum Thema!
Danke für die ausführlichen Erklärungen !
Danke Johannes, mit dem Text kannst du dich glatt als neunten Blogger bewerben
Lieber Johannes,
ganz, ganz toller Kommentar von dir, der mir aus der Seele spricht !
Ich liebe Puuluup genauso, neben Marina Satti sind die beiden die Entdeckung dieser ESC Saison für mich!
Am 29.7. bin ich leider im Urlaub in Tirol, den Trip nach Würzburg zum Konzert wäre eine Überlegung gewesen…wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dort!!
Es ist immer wieder super, wenn man solch begeisterte Kommentare liest, die über finde ich super rausgehen. Viele Dank dafür.
P.S.: Bin erst jetzt dazu gekommen, den Kommentar zu lesen, weil ich noch die Wocheneinkäufe tätigen musste.
Vielen Dank für den informativen Kommentar! Für mich, neben Griechenland, ein Highlight des diesjährigen ESC!!!
Dem ist fast nichts hinzuzufügen, außer der Wunsch, dass es der Song auch noch mal in der Kategorie längster Siegtitel ins Guiness Buch schaffen möge. Mein Top 1 Kandidat (vor Polen und Österreich), und gewiss kann ich mit Estland als Land sonst nicht viel anfangen
💪🏽 💪🏽 💪🏽 💪🏽 💪🏽 💪🏽
😎
Mir gefällt der Song nicht.
Belanglos von A bis Z.
Keine Ahnung,was sie mir sagen wollen.
Von den sogenannten spaßigen Songs,
scheiden am eesten😊 die Eesten aus.
Finale halte ich für möglich,würde sie aber absolut
nicht vermissen.
Sorry, aber es kaum unpassendere Attribute als „belanglos“ für den estnischen Beitrag. Das sollte man anerkennen, auch wenn es einem selbst nicht gefällt.
Nervig, nicht schön, nein zu Finale. Was ist los in Estland, die hatten früher echt mal schöne Sachen?!?
Ein chaotischer Bop mit viel zu vielen uuuuuuuuus, der sich dadurch sich trotzdem irgendwie ins Gehirn fräst. Ich dachte mir erst „Moment, DAS hat gewonnen?! “ aber irgendwie macht der Song Spaß mit dem Tempo, den eingängigen Rappassagen obwohl man kein Wort versteht, der Benutzung dieser komischen folk Harfe in Kombination mit dem Tanz und dem sehr Bouncy Humpa-artigen Rhythmus. Ich kann da schon irgendwie etwas mit anfangen, auch wenn ich endlich mal OLLIE beim Großen Contest sehen will. Wie sagt man so schön, third time’s the charm.
Jedenfalls dieses rap folk crossover wird es in meinen Büchern ins Finale schaffen, und eventuell grade so auf die linke Tabellenhälfte rutschen. Aber ein Finaleinzug wäre sicher schon eine Genugtuung für dieses Chaostrupp.
Mir gefällt der Song sehr gut und er ist auch in meiner Top 10, ich glaub aber er wird 16-20, da es dieses Jahr viele Lieder in dieser Richtung gibt und dieser einer der schlechteren ist
Von den ganzen Songs in diesem Jahr gibt es nur vier die ich skippe, Estland gehört leider dazu. Das ist für mich 3 Minuten immer die selbe Leier. Ich bin sonst grosser Fan der estnischen Beiträge, aber dieses Jahr ist das absolut nichts, das mich in irgendeiner Weise ansprechen würde
Ich bin mit 12 Punkten dabei und feiere diesen Beitrag vom ersten Sehen und Hören! Neben Griechenland, das Beste im 2 Semi.
Danke Rick!!!
Da sind wir uns jetzt tatsächlich mal komplett uneinig, was ja irgendwie eine willkommene Abwechslung ist.
Das hast du aber schön formuliert.
Ich liebe die Taglharpa, bin ein grosser Fan von der Serie Vikings, wo dieses Instrument schon einige Male zu hören war. Deshalb finde ich es irgendwie hammer, dass 5Miinust & Puuluup dabei sind, auch wenn es schade um Ollie ist, den ich sehr gerne höre.
Der Song selbst ist leider etwas nervig mit der Zeit, es wird meist nur gebrüllt im Refrain & die Taglharpas dürften gerne mehr Einsatzzeit haben. Trotzdem ist es ein lustiger, liebenswerter Beitrag. Sie werden die Bühne abreissen und damit das Finale trotz allem erreichen, dort wirds dann aber nur wenige Punkte geben.
1 Ukraine
2 Schweiz
4 Kroatien
5 Belgien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
12 Österreich
13 Slowenien
14 ESTLAND
16 Portugal
17 Dänemark
20 Armenien
21 Moldau
22 Tschechien
23 Luxemburg
28 Zypern
30 Australien
31 Albanien
33 Malta
34 Island
35 Finnland
37 Griechenland
Danke Marco jetzt weiß wieder woran mich das Instrument erinnert. Vikings ist auch einer meiner Favorit Serien
Irre krass wie spaßbefreit hier von den Bloggern Punkte vergeben werden. Rick rettet euch auf jeden Fall.
Tja was soll ich sagen! 3 Minuten lang Party in a nutshell. Chaotisch, liebenswert und ultra catchy. Wie das estländische Publikum aus dem Häuschen war, habe ich wirklich gefühlt.
Mein Platz 8.
Finale, ja hoffentlich. Sollte eigentlich klappen. Ich denke dann eher Platz 16 bis 20.
Was hat das denn „spaßbefreit“ zu tun wenn einem der Song einfach nicht gefällt ??🙄
Die alte Leier.
Ich glaube man kann auch fragen „Werdet ihr nicht gerne modern unterhalten oder schlaft ihr lieber bei einer mäßigen Powerballade gut und tief ein? Ja? Okay, danke fürs Gespräch“
🥳
Na ja, kommt drauf an was man unter „modern“ versteht. Du scheinst wohl nicht zu verstehen dass jeder eine andere Art von Humor hat.
Deswegen habe ich es ja umformuliert. Ist es nicht so, dass wir alle Fans der größten UNTERHALTUNGsshow der Welt sind? Warum wollen wir uns dann nicht einfach gut, lustig, spektakulär unterhalten lassen? Ich so Häää? Verstehste?
Mir geht es nicht um die Unterhaltung, sondern um die musikalische Qualität. Die kann durchaus auch witzig sein (z. B. Konstrakta).
Konstrakta witzig ? Für mich alles andere als das
.
Aber ich weiss auch nicht ob der estnische Beitrag witzig sein soll, ist wohl eher ironisch, wäre schön wenn jemand mal den Text verdeutlichen könnte, die Übersetzungen, die man so findet sind schon recht schlecht.
Steht doch oben im allerersten Kommentar von Johannes Floer sehr gut beschrieben…
Danke Johannes!
P.S.: Wie man Konstrakta nicht witzig finden kann, ist mir doch relativ unbegreiflich – zwei Welten es gibt!
„Mäßige Powerballade“ ist es jetzt ein schlechtes Gegenbeispiel. So etwas schneidet bei mir in Regel nicht sonderlich gut ab,
Wann wurden denn mäßige Powerballaden von den Bloggern mit vielen Punkten gesegnet? Hast Du dafür Beispiele?
Das war überspitzt formuliert mein Spatz 😘
Spaßbefreit ist leider das Standardmotto für viele in der Bubble.
Aber zum Glück schert sich das Publikum da nicht drum.
Schade um Ollie, der wär international viel besser angekommen.
Denn 5Miinust und Puuluup profitierten hauptsächlich vom satirischen Text, den im Mai allerdings nur ganz wenige verstehen werden.
Daher wird Estland auch den schwächsten Platz unter den Spaß/Partyliedern einnehmen.
Finnland, Niederlande und Armenien sind da ganz klar vorne.
Für den Finaleinzug könnte es noch reichen, dort erwarte ich nur wenig Televoting Punkte, und von der Jury gibt’s traditionell wenig Liebe für albernes Herumgehampel.
Wird sich mit D um den letzten Platz streiten.
Finnland ist bei mir in jeglicher Hinsicht ganz, ganz unten.
Das musstest du noch einmal betonen. Stimmt!!!
Bei mir ganz, ganz oben.
Aber selbst rein objektiv betrachtet bietet der Windows95man die leicht zugänglichere Unterhaltungsshow als Estland.
18/37 mit 6 Punkten, Finale 16-20
Definitiv einer meiner Lieblinge dieses Jahr.
Wird bei der Jury natürlich durchfallen, denn der Song ist ja interessant.
Aber das Publikum hat generell einen guten Geschmack jenseits der Pop Bubble, also im Finale ist es sicherlich.
Und dort? Wer weiß.
Top 10. Einer meiner wenigen Lieblingsbeiträge in 2024, hoffe auf eine bessere bzw. völlig andere Inszenierung, weil die beim VE ja doch eher nervig war, ausser diese geniale Rentnertanzeinlage. Sollten sich lieber am Video orientieren mit den reitenden Gangsta Rappern.
Song, folk,rap, hiphop mix, ist voll mein cup of tea🙂
Ich bin doch sehr verwundert über die Stimmung hier. Ich denke das wird ähnlich gut werden wie Moldau in 2022.
Armenien paßt da besser – also im Vergleich zu Trenuletul.
Danke Rick.
Ich finde den Beitrag genial.
Bin weiterhin überzeugt, dass Estland in Malmö die Halle abreißen wird (ähnlich wie Moldau 2022, wurde hier im vorraus ja auch schlecht bewertet)
Wie erwartet, geht es hier mit den Wertungen nach unten.
Ich sehe die Truppe durchaus im Finale, dort aber wohl eher hinten.
An sich müßte mir der anarchistische Ansatz gefallen, aber insgesamt klingt mir das zu chaotisch und tritt auf der Stelle. Ist möglicherweise auch gar kein Spaßbeitrag, wird eben nur so verständlicherweise wahrgenommen.
Ich werte mit 5 von 12 Punkten.
Der Songtitel ist natürlich eine Herausforderung für jeden Kommentator.
Belgien 10/12
Armenien 9,5/12
Griechenland 8,5/12
Schweiz 7/12
Tschechien 6/12
Estland 5/12
Dänemark 4/12
Albanien 3/12
Malta 2,5/12
Österreich 2/12
Sie gingen im Halbfinale des „Eesti Laul“ als Erste an den Start und es dauerte nicht lange, bis ich gehypt war. Am darauffolgenden Montag habe ich „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ dreimal hintereinander gehört. Dennoch habe ich es mir selbst nie zugetraut, an ihren Sieg zu glauben. Ich hätte jetzt auch nicht unbedingt gedacht, dass diese Herren das Juryvoting überleben würden. „Eesti Laul“ hatte immer solche durchgeknallten Sachen aber außer „Leto Svet“, letzter Sieger des Vorgängerwettbewerbes „Eurolaul“ gewannen sie nie. Das ist jetzt interessanterweise anders. Sehr schade allerdings für Ollie, der mal wieder nur Zweiter wurde. Der Mann hätte es sehr verdient, zu gewinnen.
5miinust und Puuluup kommen offensichtlich weniger gut weg als Baby Lasagna oder Joost. Ob es an der Sprachbarriere liegt oder dem schwer auszusprechenden langen Titel? Dennoch bin ich immer wieder gefesselt davon, alleine der Beat ist unwiderstehlich. Der Humor erschließt sich den wenigsten, aber alleine schon durch den Titel ist das hier sehr auffällig. Ich bin mir bezüglich des Finaleinzugs nicht sicher, aber ich habe auch das Gefühl, 5miinust und Puuluup hier ein zweites Mal zu unterschätzen.
Kann diesem Song einfach nichts abgewinnen. Finde ihn furchtbar nervig.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn Estland im Semi ausscheidet. Sollten sie es doch schaffen, rechne ich mit einem Platz höchstens im hinteren Mittelfeld.
So ein Spaßbeitrag kann man hören und tut nicht weh. Ist jetzt auch nichts Neues, denke das es sehr schwer mit dem Finale wird und wenn Sie es schaffen sollten, denn wohl eher eine Platzierung in den hinteren Rängen.
Ich bin ja sehr oft sehr leicht zu unterhalten. Da muss so ein Beitrag nur ein bisschen Alarm und Spaß machen, dann bin ich meist (nicht immer) schon am Haken. Hier war das mit dem Haken kein Problem. Mag ich. Kommt ins Finale.
(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi ist sehr unterhaltsam und wird deshalb sicher ins Finale einziehen. 5 MIINUST X Puluup waren zwischenzeitlich bei mirmal in den Top 5, haben durch die Prepartyauftritte aber ein wenig an Boden verloren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie ihren Auftritt in Malmö noch auf ein höheres Level gegenüber dem Eesti Laul heben können. Deshalb sehe ich im Finale nur einen Platz auf der rechten Seite der Tabelle.
Zum ersten Mal gehört und seitdem geliebt. Es macht einfach so viel Spaß und ist bei uns im Auto immer volle Pulle aufgedreht.
Für mich einer der besten Beiträge dieses Jahres, der auf jeden Fall meine Stimme bekommt.
Finde ich furchtbar. Ist aber egal, Kaleen wird eh gewinnen. Oder Nebulossa. Qualität halt.
Mit Betonung auf „Qual“ 😅
😆😆😆😆
Genial.
So habe ich dieses Wort noch nie gelesen.
👍 🤣 🤣 🤣
Von den Hanswurst-Liedern noch das beste. Aber worum es geht, weiss ich nicht. Also kann ich es auch nicht lustig finden.
Dann lies doch den allerersten Kommentar hier von J. F.
Korrektur: dann lies doch den Bloggertext von Benny, da wird der Inhalt besprochen.
Anders als die meisten hier, fühle ich mich vom estnischen Beitrag dieses Jahr total abgeholt. Er macht Spaß, ist ein Ohrwurm – nur die Inszenierung, sowohl beim Vorentscheid als auch bei den Prepartys ist noch ein viel zu großes Durcheinander und ich hoffe das bekommen die Jungs bis Malmö noch deutlich besser hin, dann sehe ich Estland auch wieder im Finale.
Ich werde mir noch die Übersetzung des Liedtextes reinziehen – das interessiert mich durchaus. Bei meinen Favoriten ist das sowieso schon passiert.
Ich mag den estnischen Beitrag seit dem ersten hören. Er macht Spaß, die Musik ist geil. Es hat mich auch nicht überrascht, dass 5MIINUUST x Puluup Eesti Laul 2024 gewonnen haben.
Ich denke das (nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) migdagi im Finale Platz 16 – 20 erreicht.
Im Ranking von mir ist Estland auf Platz 6/37
Ich bin ja eigentlich eher der Schnulzentyp aber hier hatte ich definitiv Spaß. Guter Beitrag
Man gewöhnt sich so schnell an Schöne 😀
+ das
Mir gefällt die Idee, die dem estnischen Beitrag zugrunde liegt, sehr gut, und so fühle ich mich eine Minute lang bestens unterhalten. Leider sind den Künstlern, die für dieses Lied verantwortlich zeichnen, aber bereits nach einer Minute die Ideen ausgegangen, weshalb das Lied in der Folge nur noch auf der Stelle tritt und mir zunehmend auf die Nerven geht. Viel Glück!
Das war echt Gedankenübertragung. Respekt, mein Lieber !
Dein erster Satz war super!
Wiederholung nervt dich hier, mich nervt es hier nicht, weil Spaß und Tanz mit Wiederholung in positiver Beziehung stehen kann 🤣
Italien wird gewinnen, oder? Kroatien with stand heute die Televote gewinnen. Der Habibi cho sollte die Juryvote gewinnen, aber wird im Norden und Baltikum nichts bei der Televote einsammeln. EBU will auf keinen Fall, dass die Ukraine gewinnt. Bleibt also Italien, das bei Televote und Jury massiv punkten kann.
Könnte passieren, vielleicht gibt es aber einen Überraschungssieger, den bisher niemand auf dem Schirm hat. Ukraine möchte auch ich nicht, genausowenig wie Schweden.
Die Ingrosso-Zwillinge werden natürlich von den Juries mit Punkten überhäuft werden, aber abgesehen von NO und DK in der Televote ignoriert werden. Grauenhaftes Plastikteil.
Ganz so schlimm wie 2018 finde ich es nicht. Die elektronischen Beats sind gelungen, die Lyrics und die Kinderstimmen aber die Minuspunkte bei dem Teil.
Ich finde Schweden auch nicht schlimm – top 10 bei mir – vielleicht auch top 5. Ich hoere es z.b. lieber als Rim Tim Tim.
Elektro-pop, klar, aber in dieser Gattung viel besser als andere (auch als andere Schweden-Songs in den letzten Jahren)
Den besten Elektrosong hat definitiv Litauen !
Absolut!
Wenn Israel ins Finale kommen sollte, könnte es ein Juryfavorit werden.
Vielleicht nicht bei den nordischen Ländern, aber beispielsweise im Osten und in Zentraleuropa.
In Deutschland, aus nicht-musikalischen Gründen. Diese Casting-Show Balladen will niemand mehr hören, schrecklich öde.
Ich auch nicht, aber solche Sachen haben mitunter ihre Anhänger…
Oh nee, das muss dieses Jahr echt nicht sein.
Doch. Muss. 😜
Nee. Muss nicht. 😉
Witzig: Hab den Song ein einziges Mal gehört, fand ihn klasse – und trotzdem seitdem nicht mehr angehört, bis auf die Snippets in diversen YT-Rankings. Ich hoffe trotzdem sehr, dass er’s ins Finale schafft.
Hier ist mein Sieger des Eurovision Song Contests 2024. Ich feier diesen Song einfach. In Malmö tippe ich auf Platz 11-15.
Kein Song hat es bei mir dieses Jahr häufiger geschafft ein Ohrwurm zu werden oder zu den zufälligsten Zeiten plötzlich in meinem Kopf zu sein wie dieser
Ich finde ihn nicht so stark wie Kroatien in der Liga der Spaßigeren Beiträge und (natürlich) nicht so stark wie meinen Gewinner Litauen aufs Baltikum betrachtet, aber irgendwie hat der Song Sympathien bei mir. Ich würde mir wünschen, dass sie ins Finale kommen
Ich liebe alles an diesem Beitrag: Den Song, die Lyrics, den Auftritt mitsamt Choreo, das Konzept, den Einsatz der Sprache…einfach alles.
Meiner Meinung nach wird auch der Begriff „Spaßbeitrag“ zu inflationär und teilweise mit einem abwertenden Unterton verwendet. Wenn man sich nur fünf Minuten mit dem Beitrag beschäftigt, wird klar, dass da ein ausgearbeitetes Konzept dahintersteckt (gilt auch für so gut wie alle der mit „Spaßbeitrag“ versehenen Beiträge) – dazu empfehle ich das Video von Overthinking it, dass den estnischen Song sehr gut analysiert.
Ich hoffe sehr, dass es Estland ins Finale schafft, alles andere würde mich sehr traurig machen.
Für mich der mit Abstand schlechteste Beitrag dieses Jahrgangs. Weder witzig noch musikalisch ansprechend.
Danke, Rick! Wenigstens dir gefällt das Lied sehr gut. Ich liebe dieses Lied und habe es noch immer in meiner Top 10. :3
Wenn es nach mir geht, kommt es ins Finale.
Zum Thema Spaß möchte ich ganz generell Folgendes anmerken: Wir sind alle unterschiedlich und haben an unterschiedlichen Dingen Freude. Ich finde es immer ein wenig seltsam, wenn Leute meinen, Spaß allgemeingültig definieren zu können. Wenn ich an Spaß denke, fallen mir zuerst ein Opernbesuch, die Lektüre von Shakespeares Dramen oder der Besuch aller 12 romanischen Kirchen in Segovia ein, aber ich bin mir bewusst, dass das nicht jedermanns Idee von Spaß ist.
Das ist für mich kein Spaß Toggie das ist eher Lebensfreude. Spaß ist für mich was kurzzeitig ganz tolles
Wenn dem so ist, dann tue ich mich mit Spaß tatsächlich schwer. Nun ja, vielleicht kann man ja Fußball schauen unter Spaß verbuchen, auch wenn ich mich als VfL-Fan dabei ständig ärgern muss. 🤔🤣
Dieser Kommentar zum Beispiel hat jetzt aber voll mein Humorzentrum getroffen. 😀
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Joa, ich finde den Song von der Melodie her eigentlich ganz nett, wenn nur der „Gesang“ nicht so dermaßen anstrengend für mein Ohr wäre. Kann ihn daher nur in großen Abständen anhören.
Finale?? Ich denke schon, dort wird er gegen andere Songs aus der „Radau-Fraktion“ aber untergehen und auch bei den Jurys wird es wenig bis nix geben. Habe mal mit Platz 21-26 gestimmt, vielleicht etwas besser, aber mehr als Platz 15 wird es nicht werden.
Einer meiner Lieblingsbeiträge dieses Jahr. Dieses kalkulierte Chaos auf der Bühne macht einfach Spaß, das Lied ein Ohrwurm, obwohl es alles andere als eingängig ist. Das Finale halte ich für sicher.
Die Kombination aus Rap und Talharpa ist super interessant und innovativ, aber mich holt das nicht ab, auch weil das Genre grundsätzlich nicht meins ist. Ich habe mir den Beitrag allerdings mittlerweile schon ein bisschen schöngehört. Im Zusammenspiel mit dem Text ist das alles wirklich lustig, allerdings auch nur, wenn man es richtig versteht.
Das Finale halte ich für absolut sicher, allerdings glaube ich aufgrund der Probleme mit der Zugänglichkeit (noch) nicht an den großen Televoting-Erfolg und von den Jurys wird es ohnehin nicht viel geben, zumal die Performance im Eesti Laul nicht gerade optimal war.
Gesamt: 24/37
Semi: 7/16
Tipp: Platz 16-20
Könntest du vllt. was Erklärendes zum Text sagen ?
Im Grunde geht es in dem Text darum, dass die Jungs versuchen, der Polizei zu erklären, dass sie mit Drogen nichts zu tun haben, obwohl sie ziemlich offensichtlich nicht nüchtern sind.
Ansonsten gerne auch hier zum nachlesen mit Übersetzung: https://eurovisionworld.com/eurovision/2024/estonia
Thanks🙂
Ich oute mich als Fan…
Meine persönliche Nummer 1 dieses Jahr. Der Song macht mir sehr viel Spaß und ich finde es klasse, dass Estland uns Künstler schickt, die im Land eine große Hausnummer sind.
Hoffentlich klappt es mit dem Finale…
Ist seit Veröffentlichung der Eesti Laul Beiträge meine Nummer Eins der gesamten Vorentscheidssaison. Ich mag den Stil-Mix, den eigenwilligen Text, dass es drei Minuten lang nach vorn geht, dass die Struktur in der zweiten Strophe aufgebrochen wird, was die Spannung zum letzten Refrain steigert, und die ineinander greifenden Stimmen, die live besser funktionieren, als ich gedacht hätte.
Ich hoffe, dass Estland besser abschneidet, als viele es jetzt vermuten würden, finde den Beitrag aber so oder so einen absoluten Gewinn, auch mit einem Halbfinalaus.
Ich finde den Song großartig und drücke daher ganz dolle die Daumen, dass sie den Einzug ins Finale schaffen. Beim ersten Mal hören fand ich ihn schon super und je mehr ich ihn höre, desto besser gefällt er mir. In meiner Top 10 ist er ebenfalls mit bei. 😂🇪🇪
Das macht mir dieses Jahr am meisten Spaß. Da hab ich drei Minuten lang ein Lächeln im Gesicht und möchte mithüpfen. Ganz eindeutig ist Estland heuer das bessere Finnland. Es wäre ein Jammer, würde es im Semi hängen bleiben. GO ESTONIA !
01. Schweiz
02. Belgien
03. Estland
04. Armenien
05. Tschechien
06. Albanien
07. Malta
08. Österreich
09. Dänemark
10. Griechenland
So ein öder Entry. Für mich mit Abstand der schlechteste Spaßbeitrag. Wenn die Herren wenigstens singen könnten. Im Vergleich dazu singt Kaleen wie eine Nachtigall. Der chaotische Haufen bleibt natürlich im Semi hängen. Spaß und Estland ist eine Kombi die nicht funktioniert (siehe auch 2008).
Schwierig für mich.Ich neige dazu diesen Song im Halbfinale rauszuschmeißen,bin mir aber nicht sicher,ob ich sie nicht doch im Finale wiedersehe.
Kurzum,dieser Song nervt mich,obwohl es ein Ohrwurm ist.Positiv natürlich die estnische Sprache,aber sonst, nein,nicht so mein Geschmack.
Wie ich schon im Songcheck von der Schweiz geschrieben habe, gibt es nur sehr wenige Lieder, bei denen das Mischen verschiedener Muskstile hervorragend zusammenpasst, aber bei „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ passt meiner Meinung nach gar nichts zusammen. Die Nummer finde ich einfach nur anstrengend und nervend.
Ich schätze, dass es Estland knapp ins Finale schaffen könnte und dort dann im unteren Mittelfeld landet.
Die Bewertung meiner Mama: Ihr gefällt das Lied von 5MIINUST x Puuluup überhaupt nicht. Besonders nervig findet sie das „uh yeah“ und wie die Interpreten sich auf der Bühne bewegen. Außerdem klingt es für sie nach Saufmusik, die man auch auf Malle spielen könnte.
Mir egal, was andere über den Song sagen, ich liebe „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“!
Von Beginn an hat der Song einen sehr guten Drive und Beat, der einen sofort mitreißt. So stellt sich sofort gute Laune bei mir ein und ich bleibe fasziniert dabei. Die estnische Sprache gibt dem ganzen etwas Mysthisches, aber auch Spannendes und Überraschendes. Der Refrain wird dann durch diesen wunderbaren langen Schrei eingeleitet, ehe dann im Refrain die tollen Harmonien der verschiedenen Sänger aufeinandertreffen. Highlight sind dabei für mich immer die zwei Zeilen, die vom bärtigen Mann mit der sehr tiefen Stimme gesungen werden. Zudem hat das Lied noch zwei sehr unterhaltsame und spannende Eigenständigkeiten: Zum einen den Tanz, der einen dazu animiert, sofort mitzutanzen und zum anderen den Einsatz der Talharpa, der außerdem noch einen traditionellen / kulturellen Bezug zum Land herstellt und mal wieder zeigt, dass Tardition auch heute noch funktioniert.
Rundum ein exzellenter Beitrag, der über die drei Minuten nie langweilig wird. Deshalb vergeb ich 10 Punkte, aktuell mein Platz 7.
Ich gehe fest davon aus, dass Estland in der Bubble bislang noch höchst underrated ist und in Malmö dann die meisten überraschen wird – ich glaube an ein Trenuletul 2.0. Die estnischen Jungs transportieren eine ähnliche Energie und Lebensfreude, die zum Mitsingen animiert. Deshalb glaube (und hoffe) ich fest an einen Finaleinzug. Aufgrund der niedrigen Jurybewertungen wird Estland dort trotz gutem Televoting im Mittelfeld landen, ich schätze mal so zwischen Platz 12 und 18.
PS: Der estnische Song ist nicht nur ein Spaßsong, diese Bezeichnung wird dem Lied nicht gerecht.
Für dich ist gefühlt aber auch jeder zweite Song „von der Bubble underrated“.
Nein, das stimmt nicht, da kamen nur in den letzten paar Tagen einige Songs. Gibt dafür auch Songs, die m.M.n. „overrated“ sind, ein großer Name kommt da sogar bald noch.
Armenien: Wir sind dieses Jahr für den reinen Folk zuständig!
Estland: Wir mixen den Folk mit anderen Elementen (wild mixen tun ja auch viele andere Länder dies Jahr), transportieren dabei aber den meisten Spaß, obwohl wir gar kein Spaßbeitrag im engeren Sinn sind!
Ich verstehe Toggie ein ganz klein wenig, wenn er findet, dass der Song nach einer Minute auserzählt ist. Aber 1. finde ich das nicht und 2. kann ich ihn mir auch dreimal hintereinander anhören, ohne mich zu langweilen.
Definitiv in meinen Top 10 und ich werde sauer, wenn der Song nicht ins Finale kommt. Bei reinem Televoting im HF mache ich mir da aber wenig Sorgen und rechne mit Platz 15-20.
P.S.: Für mich ist das dieses Jahr der wahre finnische Beitrag…