ESC-Songcheck kompakt 2022 (26) – Zypern: „Ela“ von Andromache

Der zyprische Beitrag wurde in diesem Jahr wieder einmal per interner Auswahl bestimmt. Die Sängerin Andromache Dimitropoulou, deren Name mitunter auch Andromachi geschrieben wird bzw. ihr Künstlername ist, wurde in Deutschland geboren, bevor sie noch als Kind mit ihren Eltern nach Griechenland auswanderte.

Sie feierte ihren Durchbruch bei The Voice of Greece, wo sie es im Jahr 2015 bis in die Live-Shows schaffte. Danach bekam sie einen Vertrag bei Panik Records; bei diesem Label steht sie auch immer noch unter Vertrag. Sie hat mehrere Singles veröffentlicht, und die Titel haben teilweise mehrere Millionen Streams erreicht.

Musikalisch ist Andromache in der griechischen Folklore verhaftet. Insofern ist die Wahl von „Ela“ für sie eine natürliche Weiterentwicklung. Laut Pressetext erinnert ihre Bühnenpräsenz an eine schöne Fee.

Der Song

Gleich neun Personen haben den Beitrag komponiert und den Text dazu verfasst: Alex Papaconstantinou, Arash, Eyelar Mirzazadeh, Fatjon Miftaraj, Filloreta Raci Fifi, George Papadopoulos, Robert Uhlmann, Viktor Svensson und Yll Limani. Verständlich, denn wie sollte man sonst darauf kommen, dass sich heavenly auf electricity, remedy, chemistry, harmony und fantasy reimt.

„Ela“ ist eine folkloristisch inspirierte Midtempo-Ballade mit modernen, elektronischen Klängen. Während des Liedes kommt es zu mehreren Tempiwechseln. Während die Strophen ruhiger und zurückhaltend sind, hat der Refrain durchaus Drive und treibende Beats. Durch die typisch griechisch-zyprische Instrumentierung, aber auch den griechischen Refrain ist die lokale Verortung des Beitrags problemlos möglich.

Inhaltlich handelt es sich um ein klassisches Liebeslied. Eine Person besingt, welchen Einfluss der bzw. die Angebetete hat und wie stark die Verbindung zwischen den beiden ist. Da verschwindet sogar der Schmerz.

Die Inszenierung des ESC-Beitrags „Ela“ wird von Marvin Dietmann übernommen, der auch den deutschen Song „Rockstars“ in Turin auf die Bühne bringen soll, sowie von Dan Shipton.

Der Check

Song: 3,5/5 Punkten

Stimme: 3/5 Punkten

Darbietung: 4/5 Punkten (auf Basis des Videos)

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: Endlich mal wieder ein bisschen Lokalkolorit aus Zypern. Der Song ist ganz schön, allerdings ist er auch sehr unauffällig und plätschert so vor sich hin.  Zypern muss wirklich eine starke Inszenierung liefern, um es ins Finale zu schaffen. 6 Punkte.

Berenike: Erst einmal ist positiv hervorzuheben, dass wir diesmal nicht den zigsten „Replay“ von „Fuego“ serviert bekommen. Mit „Ela“ gelingt den Zyprioten eine gute Mischung aus griechischen Ethnoelementen und Contemporary Sound, die mir gut gefällt. Aber innovativ ist trotzdem etwas anderes, das ist schon sehr aus dem ESC-Song-Baukasten zusammengesetzt. Der Song ist nichtsdestotrotz angenehm anzuhören, selbst wenn er etwas dahinplätschert. 6 Punkte.

Douze Points: So gut kann es also klingen, wenn man folkloristische Klänge mit modernen Sounds zusammenbringt. Ob es dabei ebenso gut ist, dass der Song im Mid-Tempo-Segment angesiedelt ist, sei mal dahingestellt. Es passt aber. Und der Song spricht mich durchaus an, auch wenn ich nicht der größte Fan der Stimme von Andromache bin. 7 Punkte.

Flo: Anders als in den letzten zwei Jahren liefert Zypern wieder eine gefälligere Nummer, die sogar Teile auf Griechisch enthält. Da hat Zypern die richtige Mischung getroffen. Interessant wird der Liveauftritt von Andromache werden und natürlich, ob sie auch stimmlich abliefern kann. Rein auf dem Papier ist „Ela“ aber eine Verbesserung zu den (sehr generischen) Beiträgen „El Diablo“, „Running“ und „Replay“ der Vorjahre. 6 Punkte.

Manu: Zypern probiert es auch in diesem Jahr mit sommerlichen Klängen. Diesmal sind sie aber organischer verpackt, die stampfenden Bässe wurden runtergefahren und die folkloristischen Instrumente in den Vordergrund gesetzt. Auch wenn des Tempo im Gegensatz zu bekannten Sommerhits gedrosselt ist, höre ich Andromaches „Ela“ ganz gern zwischen den vielen Midtemposongs und ruhigen Beiträgen dieses Jahr. 7 Punkte.

Max: Hier bin ich komplett am Start. Greek-Pop, den wir schon seit einer gewissen Zeit nicht mehr beim ESC hatten und für den ich auch immer gelebt habe. „Ela“ erfindet das berühmte Rad natürlich nicht neu, aber es ist gut produzierter Pop, der ins Ohr geht und auch in dieser Form in diesem Jahrgang herausstechen kann. Nicht mehr viel hinzuzufügen, 8 Punkte von mir!

Peter: Irgendwie bin ich bei Zypern immer auf Ethno-Glamour-Disco prädisponiert. Ethno passt dieses Jahr auch, aber diesmal ist es Midtempo, was immer so ein „more of the same“ Risiko birgt. Was bei Andromache großartig ist, sind die starken Tempi-Wechsel und der coole Groove, was den Song sehr abwechslungsreich macht. Und die sehr stimulierende Fusion von Ethno- und Elektropop-Bausteinen funktioniert harmonisch und überzeugend, wobei die Ethnoklänge (aus meiner Sicht) glücklicherweise prägender sind. Komplett in Landessprache wäre das noch ergreifender gewesen. 10 Punkte.

Rick: Eine moderne Produktion, musikalisch sehr entspannt und dennoch besonders durch den Text in Landessprache. Mir gefällt der zyprische Beitrag 2022 sehr. Vor allem, weil „Ela“ etwas ganz anderes ist, als das, was wir die letzten Jahre von Zypern gehört haben. Irgendwie spezieller und – musikalisch gesehen – „hochwertiger“. Ich bin sehr auf die Live-Version gespannt, die muss natürlich stimmen. Von mir gibt’s 10 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 60/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Ela“ auf Platz 21 von 40.

Wie schneidet der zyprische Beitrag "Ela" von Andromache ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley


63 Kommentare

  1. Ach herrlich☺️☺️☺️, bei diesem Song stell ich von Anfang an sofort in den Sommermodus um. Schliesst man die Augen, sind Strand und Meer nicht weit. Wenn ich „Ela“ höre, fühle ich mich rundum wohl und träum mich weg. Ich liebe es und hoffe dass Zypern damit auf alle Fälle ins Finale rauscht 🌊

  2. Sie wird ins Finale kommen und Auch gut abschneiden. Ihr Lied ist viel besser als der Müll aus Italien. Kalush Ochestra,Cornelia Jakobs,Orchman, Sheldon Riley, Channel und Ronala Hajati werden den Müll aus Italien Wegfegen.

    • Hallo Patrick ESC
      Was Ronela Hajati anbelangt ist meine absolute Nr. 1
      Zum ersten mal überhaupt gefällt mir eine Albanische Song denn ich sehr liebe 🥰
      Allgemein alles Schrott zu bezeichnen weil mir persönlich ein und Rest nicht gefällt finde nicht Ordnung, muss nicht sein.

  3. Dass Zypern ins Finale einzieht, steht m.M.n. außer Frage.
    Ich finde den Song sehr angenehm und muss zugeben, dass mich der Refrain zum Mitsingen animiert. Zudem gibt es noch sehr schöne Ethnoklänge (mit denen kann mir bei mir eigentlich nichts falsch machen) und eine schöne Melodie. Der Text auf Landessprache sticht ebenfalls hervor. 8 Punkte, aktuell Platz 12.

    • Jofan ich habe deine Kommentare über Sheldon Riley in seinem Songcheck gelesen.Was du über Sheldon geschrieben hattest fan ich gut . Not the Same ist einer meiner Lieblingslieder. Jofan wir beide müssen als Fanna von Sheldon Zusammenhalten. Die anderen können uns nicht Verbieten ein Fan von ihm zu sein.

  4. Ich verstehe überhaupt nicht was an den Italienischen song so toll sein soll. Fakt ist Italien wird im FInale nicht gewinnen. Wenss nach mir geht. Wird Österreich gewinnen. Ukraine,Schweden, Australien,Polen , Griechenland , Niederlande und Spanien weit Vorne Landen. Albanien und Zypern werden in den Top 15 Landen.

      • Angelo du Scheinst auch ein Fan des italienischen Songs zu sein. Du scheinst mich Angegriffen zu haben. Weil ich den Italienischen song Kritisiert habe. Oder es Brodelt in dir weil du Angst hast das Andromache gut abschneiden wird.

      • @Gaby

        Ich nicht, fand seine spamigen, fast schon wahnhaften Kommentare immer wahnsinnig nervig.

      • @ESC1994

        Ganz ehrlich, ich finde, es gibt nervigere Zeitgenossen. Denke mir hinter seinen Kommentaren oft einen Zwinkersmiley.😉

      • OMAGA – Es schreibt wieder 🙁 Nee, schreiben ist das falsche Wort … Es postet wieder …

  5. Die Sonneninsel der Aphrodite…

    Platz 11 wäre wünschenswert, aber Platz 16 scheint mir realistischer. Da es die einzige Ethnonummer im zweiten Semi ist, dürften die Chancen für das Finale gegeben sein.

    Zwar gibt es noch keine Liveperformance vom ESC-Beitrag, aber in anderen Videoclips hat Andromache durchaus bewiesen, daß sie singen kann.

    Im Vergleich zu dem gräßlichen Machwerk letztes Jahr klingt Zypern halbwegs wieder so, wie ich das gerne mag.

    Komplett in Griechisch wäre es wohl in meinen Top. so reicht es immerhin zu 8,5 von 12 Punkten.

  6. Mein Qualifikation Tipp fürs 1 Semifinale. Österreich, Albanien, Niederlande, Griechenland, Norwegen, Armenien, Portugal, Ukraine , Moldawien und leider Litauen. Mein Qualifikation Tipp fürs 2 Semifinale. Schweden, Australien, Polen , Estland, Finnland , Zypern , Malta und Montenegro.

  7. Zweites Semi

    1. Serbien 11/12
    2. Zypern 8,5/12
    3. Finnland 8/12
    4. Georgien 7/12
    5. San Marino 6/12
    6. Aserbaidschan 3/12
    7. Australien 2/12
    8. Israel 1/12
    9. Malta 0/12

    Ab morgen beginnt für mich eine ganz schwache Phase. Von den übrigen Teilnehmern am ESC-Donnerstag bekommen nur noch zwei mehr als fünf Punkte…..

  8. Ist doch ganz nett.Für mich sicher im Finale.
    Leider kann man die Song/Künsterlin nicht so ganz einschätzen.
    Zypern nimmt ja leider nicht an den Pre-Partys teil.

    • Andromache hat 12 Punkte aus Griechenland im FInale schon sicher. Die Deutschen werden ihr auch Punkte geben. Sie wurde ja hier Geboren.

      • 12 Punkte aus Griechenland zu erhalten ist nicht schwer für Zypern.😉
        Ich hoffe auch, dass Zypern das Finale erreicht.

    • Thomas O du scheinst ein Hasser von Andromache zu sein. Du bist bestimmt ein Fan von den Italienischen Song und hast Angst das Andromache besser Abschneidet als die Italiener. In dir muss jede Menge Wut sein. Wen man sowas Schreibt.

      • Ich bin kein Fan von Brividi, aber Italien wird besser abschneiden als Zypern.

  9. Das gefällt mir ausgesprochen gut, welche Wohltat im Gegensatz zu dem Plastikpop aus Zypern der letzten Jahre.😊

    Ich denke/hoffe, dass der Song ins Finale kommt, und dort wünsche ich mir wenigstens einen Platz in den TOP 15.

  10. Ich hatte auf einen sommerlichen griechischen Schlagersturm gehofft und finde mich jetzt in einer lauen Herbstbrise wieder. Schade. Viel Glück!

  11. Eigentlich gefallen mir solche Nummern. Hier wird der Song jedoch von dieser unerträglichen Stimme ruiniert.
    Vielleicht reicht es ja für das Finale. Dort wird es dann aber eher eine Platzierung jenseits der Top 20.
    5/10

  12. Ist leider nicht so meins. Klingt für mich wie die typische Hintergrundmusik die man in gefühlt jeder Reisedoku über Griechenland hört. Stimmlich finde ich sie auch nicht sonderlich prickelnd.

    Könnte es ins Finale schaffen, wäre aber nicht traurig wenn nicht.

  13. In den nuller Jahren war ich ein Riesenfan von Michalis Hatzigiannis und Ela erinnert mich total an die Zeit damals. Gleicher Stil, gleiche Rhythmik, gute Pop/Folklore-Mischung. Von daher mag ich Ela. Für den ESC kommt es bloß leider 20 Jahre zu spät.

  14. Ich bin Geschockt. Weil hier Einige Fans des Italienischen Songs hier so’n ein Hass Auf Andromache haben. Genauso wie beim Songcheck von Shelton Riley. Da haben die Fans des Italienischen Songs auch Solche Hasskomentare Geschrieben.

    • Ich bin auch geschockt @ Patrick das du bei jeder Kritik gegen Andromache gleich Hass siehst. Hass ist ein hartes Wort. Einen Song nicht zu mögen ist nicht das gleiche wie es zu hassen. Du magst Brividi nicht. Das ist völlig okay. Deshalb würde ich nie behaupten das du ein Hasser dieses Songs bist. Du magst das Lied nur nicht wie viele andere auch. 😉

      P.S. Ich liebe den Song Brividi und ich finde auch den Song aus Zypern schön

  15. Nee, ich denke Semi Aus, irgendwie kriegt mich das nicht, die orientalischen Sprenkler recht schön, aber ihre Stimme nicht so

  16. ein freundliches Lied, kann ich mir gut anhören, löst jedoch in keine Richtung Begeisterung oder besonderes Interesse aus. Mit einer guten Inszenierung halte ich den Finaleinzug für sehr gut möglich. Kann aber auch sein, dass es einfach so untergeht zwischen den anderen Titeln im zweiten Semi. Das Video ist für mich maximal langweilig und nichtssagend. Frauen in weißen Gewändern in schöner Landschaft.

  17. ESC1994 hat es ja schon treffend beschrieben: typische Hintergrundmusik. Ich fühle mich wie beim Abendessen an einem Strand in Griechenland oder Zypern oder alternativ in einem griechischen Restaurant. Es ist typisches Hellenenklischee, aber trotzdem nichts zum Davonlaufen oder Skippen oder was auch immer. Wenn Andromache gut drauf ist, kann sie das Finale erreichen. Zwar ist sie als Wackelkandidatin anzusehen, aber trotz des trivialen Textes kann „Ela“ durchaus Ohrwurmcharakter haben. Oder um es mit dem Unwort der VE-Saison 2022 zu beschreiben: es ist sehr radiotauglich.

  18. Finde ich reizvoller und sympathischer als die drölfte zypriotische Dance-Pop-Diva. Leider aber trotzdem nicht spannend genug, um den Song auch nur ansatzweise im Gedächtnis zu behalten.

    Als Hintergrund-Beschallung zum Metaxa-Gyros würd’s mir gefallen, in jeder anderen Situation stört es mich zumindest nicht. In einem normalen Jahr hätte der Song mit dem Finale aber wohl wenig zu tun. Doch in diesem sehr schwachen Jahrgang … mal schauen. Durch den griechischen Gesang könnte sie im erschreckend englischen SF2 jedenfalls noch mal einen Schub bekommen.

  19. Ein weiterer Song, der mir im ersten Anhören besser gefallen hat.
    Da war die Freude über „ach hör mal, die singt ja auch in Griechisch“ einfach zu groß.
    Hier wurde schon viel geschrieben. Plätschert vor sich hin, Stimme ein bisschen zu dünn, keine Höhepunkte.
    Empfinde ich genauso, und ich glaube auch, dass es nicht besser würde, wenn der Song komplett in Landessprache wäre. Was bleibt? Trotzdem natürlich der hübsche landessprachliche Refrain, ein angenehmes Sommerfeeling und vor allem die Freude darüber jetzt nicht „Fuego 4.0“ hören und sehen müssen.
    Ich vergebe großzügige 6 von 10 Punkten. Das ist dann Platz 21 insgesamt und Platz 11 im zweiten Semi. Ungefähr genauso knapp wird das wohl auch, aber trotz dem Fehlen von Griechenland sind doch etliche Punktlieferanten zur Stelle (UK, Spanien, Schweden und vor allem Malta), so dass es wahrscheinlich knapp reichen wird. Im Finale dann irgendwo zwischen 16 und 22.

  20. Durchaus ein FFF. Im zweiten Halbfinale sehe ich viele Beiträge, die bei der Jury gut abschneiden können, und Zypern gehört nicht dazu. Televote ist vermutlich besser, was mMn daran liegt, dass es im zweiten Semi viele Beiträge gibt, die bei den Zuschauern vermutlich eher schlecht abschneiden werden, allerdings ist der Song auch richtig mittelmäßig die 3 Minuten lang ohne Höhe oder Tiefe. Das sind keine guten Voraussetzungen für die Zuschauer. Die Wetten sind auch alles andere als überzeugt.
    In meiner Prediction ist Zypern auf Platz 11 mit dem gleichen Wert wie Montenegro auf der 10. Daher ist es für mich 50/50 wer von beiden sich durchsetzt.

  21. Kommt wohl ins Finale, hinterlässt aber wie so viele Songs dieses Jahr keinen Eindruck bei mir. Die Stimme finde ich auch eher nervig.
    Schon, dass unser Orakel wieder da ist; die Battles zwischen ihm und dem hochintelligenten emotionalen Italiener werden sicher episch.

    • @4porcelli

      Na ja, ich habe das „Orakel“ nicht vermisst, seine schwer lesbaren und wirren Posts verursachen bei mir eher Kopfschmerzen.

    • Ich finde es auch schön, dass der ESC-Müllsortierer nach der (vermutlich richterlich verordneten) Pause wieder back on the blog ist, um uns Fannas unsere musikalischen Irrwege vor augen zu Führen.auf die ihm So einzigartig Freundlich-Sympathische weise.

  22. Zypern war heute an der Reihe mit seiner Wertung zur diesjährigen INFE-Umfrage und die 12 Punkte sind in diesem Jahr nicht nach Griechenland, sondern nach Spanien vergeben worden:

    https://eurovoix.com/2022/04/12/infe-poll-2022-cyprus/

    Für die OGAE-Umfrage gab heute Italien seine Wertung ab und das ESC-Gastgeberland vergab 12 Punkte an sein Nachbarland Frankreich:

    https://eurovoix.com/2022/04/12/italy-ogae-poll-2022/

    Für Deutschland gab es eine weitere Nullpunkterunde.

  23. Ich finde den Song sehr schön und eigenständig und endlich mal kein Radiogeplänkel (man ist ja für so wenig dankbar in diesem Jahr), ABER: Warum englisch? Warum? Es wäre zurückhaltend geschätzt zehnmilliardenmal besser, wenn alles auf griechisch wäre!

  24. Wurde mit einer Zeitkapsel aus dem Jahr 2005 in die Gegenwart gebracht. Ich mag diese locker flockigen Ethno Songs. Mittlerweile kann ich es gut anhören. Aber ob es in 2022 für das Finale reicht? Könnte knapp werden.

  25. LEUTE, PATRICK ESC IST WIEDER DA! Nach 3 geschlagenen Jahren hat er nun doch wieder hierher gefunden. Willkommen zurück, Patrick! 🥰

    Nun zum Thema: Ich glaube, es ist so ziemlich das erste Mal, dass ich mit @ESCforETERNITY einer Meinung bin. 😉 Sehr schöner griechischer Sound, das hebt sich auch in dem Jahr angenehm ab. Ich kann schon verstehen, dass ihr Gesangsstil gerade am Anfang des Liedes für einige nervig ist, aber ich mag es. Sollte eigentlich ins Finale kommen und wird da im Mittelfeld landen wie so oft bei Zypern. Viel Erfolg!

    Prognose: Halbfinale 5/18 (60%) -> Finale 16-20
    Meinung: Platz 13/40 (8 Punkte)

  26. Was mir gar nicht gefällt, ist der sprachen-mix. Und dazu noch so kauderwelschig, dass es untertitelt werden muss. Schlimm!
    Der song gefällt mir sehr gut, typisch eurovision halt. Da gönn ich mir doch prompt ein grosses glas marathefiko mit eis( ich weiss, banause)

  27. Ich glaube nicht das dieser Beitrag das Semi übersteht

    Es ist zu unauffällig und die Stimme austauschbar . Klingt wie Werbung

  28. Es gibt ein Video mit einer Unglugged-Version, die auf der Preparty in Madrid gezeigt wurde. Die junge Dame hat zumindest Stimme !

  29. Einer der wenigen Songs die mir wirklich gut gefallen. Das klingt mehr nach Griechenland als der griechische Song.

  30. In der Tat – zudem soll der Auftritt ähnlich konzipiert sein wie im Videoclip. Männer werden keine auf der Bühne sein,

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