ESC-Songcheck kompakt 2022 (27) – Irland: „That’s Rich“ von Brooke

Quelle: eurovision.tv

Zum ersten Mal seit 2015 hat Irland in diesem Jahr wieder auf eine öffentliche Auswahl des Beitrags für den ESC gesetzt – seit 2016 waren Künstler/innen und Beiträge intern ausgewählt worden. Nur ein einziges Mal schaffte es das Land seit 2014 über das Halbfinale hinaus: 2018 konnte sich Ryan O’Shaughnessy mit „Together“ den 16. Platz im Finale ersingen.

Sechs Acts traten beim irischen Vorentscheid 2022 an, der im Rahmen der beliebten „The Late Late Show“ in Dublin abgehalten wurde. Ein Mix aus Studio-Jury, Internationaler Jury und Zuschauervoting entschied sich dann insgesamt für Brooke mit dem Lied „That’s Rich“. Interpretin und Lied galten im Vorfeld als große Favoriten, insbesondere fieberte die ESC-Fan-Comunity mit dem Beitrag mit.

Brooke Scullion ist 23 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Nordirland, als Künstlernamen benutzt sie lediglich ihren Vornamen. Bereits in ihrer Kindheit interessierte sie sich für die Musik und die darstellenden Künste und war auch früh in Musicals und Theaterstücken zu sehen. Sie erlangte einen gewissen Bekanntheitsgrad, nachdem sie im Jahr 2020 am britischen Ableger von „The Voice“ teilgenommen hat. Dort schaffte sie es im Team von Meghan Trainor bis ins Finale und belegte dort den dritten Platz.

Bislang hat Brooke zwei Singles auf den Markt gebracht, eine davon ist ihr ESC-Beitrag. Ein breiter kommerzieller Erfolg blieb jedoch aus, allerdings konnte sie mit „That’s Rich“ zwischenzeitlich den ersten Platz in den britischen Radio-Charts belegen.

Der Song

„That’s Rich“ ist ein Pop-Song mit Rock-Elementen und elektronischen Einflüssen. Geschrieben wurde er von Brooke Scullion selbst, Izzy Warner und Karl Zine. Das Lied handelt davon, sich von einer toxischen Person zu distanzieren. Zudem bedeutet der Ausdruck „That’s rich (comming from you)“, dass eine Person eine andere für Dinge kritisiert, die sie selbst macht – also Doppelmoral.

Der Check

Song: 3/5 Punkten

Stimme: 2/5 Punkten

Darbietung: 3/5 Punkten

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: Brookes Auftritt in der Vorentscheidung war – wie die ganze Show – nur schwer zu ertragen. Der Song ist okay, aber am Ende eben doch 08/15. 3 Punkte.

Berenike: „That’s Rich“ wirkt auf mich wie eine sehr klebrige, chemisch bunt gefärbte Süßigkeit, die man früher als Kind lecker fand, die auch jetzt irgendwie noch schmeckt, aber mittlerweile fällt einem der Zucker unangenehm auf und die Süßigkeit verklebt die Zähnen. Das erscheint alles sehr girlie-haft und wie 10 Jahre zu spät, um innovativ zu sein. Wie so viele Beitrage der letzten Jahre aus Irland ist dieser an sich nicht ganz schlecht, sticht aber auch nicht heraus und ist deshalb „Durchreichematerial“. Und mit einem Talent für grausige Auftritte (und zumindest der VE-Auftritt reiht sich da nahtlos ein) ist es Durchreichematerial bis ganz nach unten…. Ich lasse mich in Turin aber gerne eines Besseren belehren. 3 Punkte.

Douze Points: Wenn ich hier jetzt Rachel Goodes „I’m Loving Me“ bewerten könnte, wären die 12 Punkte gesetzt plus mindestens zwei Zusatzpunkte für die gesamte Campness. Stattdessen also „That’s Rich“. Eigentlich müsste mir das ja gefallen. Aber auf dem (gar nicht so schmalen Grat) zwischen Guilty Pleasure und purem Trash ist Irland komplett falsch abgebogen. Das ist in jeglicher Hinsicht billig und an der Grenze zur Zuschauerbeleidigung. Weil’s aber Uptempo ist gibt’s letztlich doch 4 Punkte.

Flo: Irland hatte in diesem Jahr die Wahl zwischen fünf mittelmäßigen bis dürftigen Songs und Brooke. Soweit so gut also, denn mit „That’s Rich“ muss Irland sich in diesem Jahr auf keinen Fall verstecken. Gleichzeitig hat der Song ein wenig das Problem, relativ schnell auserzählt zu sein. Das kurze Aufhorchen über den schmissigen Beat ebbt dann eben auch wieder schnell ab. Zudem finde ich die stimmlich stark bearbeitete Bridge irgendwie anstrengend (was natürlich durch das häufige Hören der ESC-kompakt-Playlist kommen kann…). Vielleicht kann die Spannung mit einer guten Performance länger erhalten bleiben, ansonsten wird es ein enges Rennen um den Finaleinzug. 5 Punkte.

Manu: So etwas nennt man dann wohl „Musiker*in/Lied-Schere“… Während ich dem Lied „That’s Rich“ an sich – dank des treibenden Gitarrenriffs und den Backgroundsounds während der zweiten Strophe – durchaus etwas abgewinnen kann, verfliegt mein Interesse komplett, wenn ich dabei Brooke sehe. Dann wirken die eigentlich rotzigen 80s-Brit-Pop-Anleihen auf einmal wie zickig-arrogante Teenager-Allüren auf mich. Dazu kommt leider ein Refrain, bei dem der Producer anscheinend vergessen hat, diesen aus der musikalischen Demoversion zu befreien. Ich wünsche den seit längerem schwächelnden Iren von Herzen, dass Brooke mich in Turin überrascht und sie sich mal wieder ein Platz im Finale angeln. So vergebe ich allerdings dann insgesamt erstmal nur 4 Punkte.

Max: Haut mich nicht wirklich vom Hocker aber es ist etwas Frisches und etwas Anderes aus Irland. Zudem kommt es schon dem Nahe, was die Jugend so hört, oder? Nein? Nun, ein cooler Beitrag der es meiner Ansicht nach – wenn überhaupt – nur knapp ins Finale schaffen wird. Zudem hat mich Brooke live bisher nicht wirklich überzeugt. Aber ich lasse mich natürlich gerne einesBbesseren belehren. Ich gebe „That’s Rich“ 6 Punkte.

Peter: Zunächst habe ich mit „That’s Rich“ gefremdelt, weil in Irland mMn noch beschwingtere Popschlager mit höherem Camp-Faktor zur Auswahl standen, aber für Brookes Popdiscohit gilt ganz klar „it grows on you“. Das habe ich mir in Lichtgeschwindigkeit schöngehört. Mir gefallen die Rhythmus-Maschine, der treibende Beat, die entspannte, fast bescheidene Lässigkeit von Brooke, die Euroclub-Tanzbarkeit des Discoschlagers und die zwar oberflächlichen, aber Britney-Style-koketten Songbotschaften. 8 Punkte.

Rick: Keine Ahnung, warum „That’s Rich“ in vielen Rankings so schlecht wegkommt. Meiner Meinung nach ist das eine Nummer, die sehr massentauglich und modern ist. Durchaus auch radiofreundlich, da es durch die leichten Rock-Einflüsse an Olivia Rodrigo oder P!nk erinnert. Finde die Komposition sehr stark – allerdings war die Performance im irischen Vorentscheid eine Katastrophe. Brooke muss cool und dennoch sympathisch wirken, um Anrufe zu sammeln. Und sie braucht ein anderes Outfit! Ich wünsche mir echt, dass Irland das Finale packt. 8 Punkte von mir.

Gesamtpunktzahl: 41/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „That’s Rich“ auf Platz 39 von 40.

Wie schneidet der irische Beitrag "That's Rich" von Brooke ab?

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley
(26) Zypern: „Ela“ von Andromache


53 Kommentare

    • vermutlich mein größtes Guilty Pleasure dieses Jahr, es ist immer mehr auf mich gegrowt und mittlerweile in meiner Top 5 😍 Brooke muss noch ein wenig an ihren live vocals arbeiten und natürlich muss ein besseres Staging her, aber dass es überhaupt nicht so wie im Vorentscheid wird, ist ja schon sicher. Für mich sticht es vor allem durch Brookes starke Attitüde heraus und ich wünsche mir so sehr, dass sie es überraschend ins Finale schafft, aber leider habe ich nicht allzu große Hoffnung

  1. Was ist aus Irland geworden? Man stellt eine Sängerin, die in diesem Jahr stimmtechnisch leider zu den schlechteren gehört auf die Bühne und lässt sie einen unterdurchschnittlichen Popsong singen, an dem sie aber immerhin selbst mitgeschrieben hat. Für mich deutlich schlecht als Lesley Roy in den beiden Vorjahren. Irland fährt die letzten Jahre einen sehr ähnlichen Weg wie Deutschland: Popmusik die keinen wehtut, nicht raussticht und bestenfalls im Radio unauffällig im Hintergrund dudeln könnte, nur ist Irland nicht automatisch fürs Finale gesetzt und deswegen qualifizieren sie sich auch in den letzten Jahren nie. Sehr schade, da muss sich zwingend was ändern wenn sie besser abschneiden wollen, mit Finale wird das sicher nichts. Für mich ebenfalls in den Bottom 5 aller 40 Beiträge.

    • Ich mag den Song ja und ich hätte nichts gegen einen Finaleinzug.
      Da ich aber den Auftritt in der VE gesehen habe (eine Mischung aus fehlender Bühnenpräsenz der Künstlerin und einer sehr billigen Inszenierung), gehe ich leider von der Bottom 5 im Halbfinale aus.

  2. Der sicherste NQ im 2.Semi. Solche Songs funktionieren beim ESC überhaupt nicht, denke sogar, dass Irland etwas ähnliches wie mit „22“ passieren wird: überladene Bühne, schwacher Livegesang = letzter Platz im Semi.
    Klar ist die Stimme im Video etwas verfremdet (wie bei vielen anderen Songs auch, z.B. Italien, Österreich etc.), allerdings gefällt mir der Song recht gut, ist aber auch nichts, was wirklich heraussticht. Ich denke, „That’s Rich“ ist bei den meisten eher im Mittelfeld des Rankings und die meisten finden es ganz nett, aber für „ganz nett“ gibt niemand eine seiner kostbaren 20 Stimmen ab. Von mir gibt’s 6-7 Punkte, Platz 19.

  3. Bei mind. 20 von 40 Liedern frage ich mich jedes Jahr, wer investiert in so was, wer produziert so was, wer kauft so was…? Das sind nicht mal richtige Flops, sondern nur unauffälliger Füllstoff, der in den jeweiligen Ländern unbekannt bleibt und den einzelnen Teilnehmerländern nur Geld kostet.

  4. Nee, will ich nicht. Erreicht mich nicht. Außerdem bimmelt bei Brooke mein Carcrash-Alarm. Irlande, zero points. Schade, dabei habt Ihr eine so fantastische Musikszene. „That’s rich“ ist hierfür schon ein sprechender Titel, denn das ist echt ein starkes Stück!

    PS: To whom it may be of interest: Ich habe jetzt bei mir zuhause endlich auch die Besprechung aller Beiträge fertig. Wenn Ihr mal gucken wollt, klickt auf meinen Namen, ich freu mich über Besuch!

    • Tamara, ich möchte Dir sehr danken für Deinen unterhaltsamen Blog. In vielen Kommentaren sprichst Du mir aus der Seele. Vielleicht kannst Du mir/uns dadurch den Abschied von Olli etwas erträglicher machen.

      Anscheinend sind wir ähnlichen Alters (ich werde morgen 51) und bin seit 1978 dabei…

    • @Tamara

      Auch von mir vielen Dank für deine Einschätzungen, wir sind auch durchaus nah beieinander in unseren Einschätzungen.

      Besonders freuen mich deine Kommentare über die bretonischen Kelten, den polnischen Flussjungen sowie den hoffnungsvollen Cowboy aus Estland. 😉

    • Ich habe gerade Deine Besprechungen mit großem interesse und Vergnügen gelesen und kann mich meinen Vorrednern nur anschließen (insbesondere freue ich mich über die Übereinstimmung mit ESC 1994 und Dir, v.a. bei Polen und Frankreich). Ich bin dann noch ein bisschen weiter runter, zum Glück, denn Deinen Kommentar zu den Sängern auf den Plätzen 23 bis 26 im letzten Jahr (und das Draufhalten der Kamera) finde ich ganz hervorragend!

  5. Möchte meine Leslie Roy zurück.
    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    Der schlechteste,aber nicht der schlimmste Song im zweiten Semi.

  6. Nun, in Irland hat, ähnlich wie in Deutschland, der beste Song gewonnen. Allerdings gab die VE auch nicht allzu viel her.
    „That’s Rich“ ist eine nette Nummer, die aber auch sehr schnell in Vergessenheit gerät.

    Ich fürchte, auch dieses Jahr wird es schwer für Irland, das Finale zu erreichen.

  7. Das tut mir richtig weh, dass Irland nicht so richtig auf einen grünen Zweig kommen will. Auch diesmal finde ich den Titel nicht wirklich spitzenmäßig. Kaum zu glauben, dass das Land immer noch den Titel hält.

  8. Dieses Lied wird schon ein wenig unterschätzt. Ich könnte mir „That’s Rich“ auf dem Soundtrack des Videospiels FIFA 23 vorstellen oder auch in irgendeinem Werbespot.
    Dazu werden im zweiten Halbfinale ein paar Länder abstimmen, wo der irische Beitrag am ehesten ein Publikum finden konnte, besonders Großbritannien. Natürlich darf Brooke das halt stimmlich nicht verhauen. Wenn es schiefgeht wie vor sechs Jahren bei Nicky Byrne, dann können die Iren einpacken. Aber an sich ist dieses Lied nicht so schlecht.

  9. Zwei Herzen wohnen hier in meiner Brust: das eine sagt, ihm gefalle das Lied und es sticht angenehm aus dem Balladensumpf hervor. Natürlich weiß ich nicht, wie das auf der Bühne aussehen wird und ob die Stimme hält, was das Video verspricht. Aber ich lasse mich gern überraschen.
    Herz zwei sagt hingegen, dass das mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit nicht ins Finale kommen wird, weil sie es live völlig versemmeln wird. Schaun mer mal.

    • Ich finde es Sehr Traurig. Das man so eine Hübsche Sängerin wie Brooke Kritisiert. That Ritch gehört zu meinen Lieblingsliedern. Ich glaub auch das es fürs finale nicht Reicht. Im 2 Semifinale gibt es Schlechtere Lieder. San Marino , Georgien und Rumänien werden die Letzten Plätze Belegen. Brooke wird nicht ins Finale kommen aber Letzte wird sie nicht. Außerdem Verlieren wir mit Brooke eine der Hübschesten Sängerin. Ich kann nur hoffen das aus den beiden Semifinals Paar von den Hübschen Sängerin ins Finale kommen.

      • Bei Rumänien bin ich mir gar nicht so sicher. Da könnte ganz knapp ins Finale kommen.

  10. Tja, was soll ich zu diesen Beitrag sagen??

    monotones Lied
    +anstrengende Stimme
    + nervige,aufgesetzt wirkende „Rotzigkeit“
    = Aus im Semi

    Mehr gibt es nicht zu sagen, auch dieses Jahr wird´s nix mit dem achten Sieg.

  11. Esc 1994 das Wort Rotzigkeit gegen der Hübschen Brooke zu sagen ist übertrieben. Du hättest Schreiben können das du sie nicht magst. Aber über so einer Hübschen Sängerin so ein Wort zu Sagen . Find ich Traurig.

  12. Nettes Lied , kann man hören aber das ist halt nichts besonderes . Denke mal das im Halbfinale schluss ist , würde es Irland aber trotzdem mal wieder wünschen .

  13. Ronala Hajati, S 10 , Amanda, Rosa Linn, Pia Marie, Monika Liu ( Obwohl ich sie nicht mag ) Cornelia Jacobs, Konstrakta ( Obwohl ich sie nicht mag ), Andromache, Dominika, Channel und bei Fuelln sind ja auch 3 Hübsche Sängerin. Würde ich drüber Wegkommen das Brooke nicht ins Finale kommt.

  14. Es Wichtig das im Finale sowohl Sänger als auch Sängerin dabei sind. Für beide Geschlechter sollte immer was dabei sein. Tut mir Leid nicht Meinem Letzten Kommentar hab ich Maro (die Portugiesen ). Auch eine Hübsche Sängerin.

  15. Klares Semiaus.

    Wieder mal ein schwacher Beitrag von der Grünen Insel, so pesudomodern mit einer infantilen Performance.

    Ich werte mit 2 von 12 Punkten.

  16. Zweites Semi

    Serbien 11/12
    Finnland 8,5/12
    Zypern 8/12
    Georgien 7/12
    San Marino 6/12
    Aserbaidschan 3/12
    Australien 2,5/12
    Irland 2/12
    Israel 1/12
    Malta 0/12

  17. Der Song ist für meinen Ohren bzw. Hörgeräten langweilig. Ich sage Halbfinalaus. Vielleicht sogar in den hinteren Rängen.

  18. Also zuerst fand ich es sehr einfach und noch dazu schlecht gesungen.Immer Wenn ich es dann bei den Pre Partys sah,fand ich es dann garnicht übel,irgendwie sogar erfrischend.Aber ich habe sie ja nicht live gehört.Vermutlich hab ichs mir einfach schön gehört.

  19. Ich hoffe ja, dass es noch knapp fürs Finale reicht. Wenn ja, sähe ich da vielleicht sogar irgendwas zwischen dem 16. und 20. Platz, mehr aber wohl nicht.

    Leider habe ich aber doch so meine Zweifel, ob’s wirklich für die Qualifikation reicht. Ich würde es Irland wirklich mal wieder sehr wünschen und mag wohl auch den Song (wobei mir „Yeah, we’re gonna get out of it“ und „One Night, one Kiss, one Promise“ noch lieber gewesen wären – letzteres hätte aber zuviel ähnliche Konkurrenz gehabt). Dennoch muss man aber halt auch konstatieren: Dem Titel fehlt das Spektakuläre. Als Uptempo-Nummer wird der Song zwar in seinem Halbfinale noch auffallen, einen kommenden Evergreen hat Brooke hier aber eindeutig nicht am Start.

  20. Der Song? Eigentlich ganz catchy.
    Der Text? Sehr brauchbar.
    Die Interpretin? Es gibt schlechtere.
    Klingt doch gar nicht so schlecht. wenn das Gesamtpaket (auch im Video, aber vor allem im Liveauftritt) nicht so unsagbar unprofessionell rüber kommen würde.
    Das sieht so dermaßen nach einem Casting für die nächste Kleinsatdtkirmes aus, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der Auftritt irgendwie noch zu retten ist. Aber „vielleicht geschieht ein Wunder“ (toller Song von Carmela Corren Ghss – AT 1963) und den Iren fällt doch noch was ein.
    So sind es 4,5 von 10 Punkten und Platz 33 insgesamt bzw. Platz 15 in Semi 2. In der derzeitigen Form ganz sicheres Semi-Aus.

  21. Das Positive vorne weg. Mal etwas andere Kost aus Irland. Zudem flott und fast modern. Aber bei mir zündet der Song so garnicht. Und die Sängerin und Ihr Auftritt sind doch recht billig und es wirkt zudem unprofessionell .

  22. Ich mag Süßigkeiten*, und (nicht nur) deswegen schafft es „That’s rich“ in meine Top 10!

    *vgl. Berenikes Besprechung

  23. Die erste Minute ist der Song echt mal ne Abwechslung, aber dann zieht sichs irgendwie. Meine Tochter findet ihn klasse, deswegen Platz 15 bis 20.

  24. „als Künstlernamen benutzt sie lediglich ihren Vornamen.“ Diese Erfolgsstrategie hat sich Brooke sicher aus Deutschland abgeschaut. 😉

  25. Ich kann mir vorstellen, dass jüngere Zuschauer für sie anrufen. Der Song und ihre Performance haben etwas, man bleibt dran und muss mindestens schmunzeln. Kann gut sein, dass sie uns alle im Semi überrascht. In jedem Fall schön, dass sie dabei ist, sie lockert das gesamte Feld auf mit ihrer unbekümmerten art.

  26. Ich mag es und ich finde Brooke zuckersüß . Es erinnert mich an eine Mischung von Samantha Fox und Transvision Vamp , und und es hat einen Finaleinzug verdient , dort wird es allerdings nicht besonders gut abschneiden leider .

  27. Nach meinem Geschmack nur Platz 39

    1. Portugal
    2. Belgium
    3. Norway
    4. United Kingdom
    5. Croatia
    6. The Netherlands
    7. Italy
    8. France
    9. Estonia
    10. Ukraine
    11. Czech. Republic
    12. Australia
    13. Albania
    14. Austria
    15. Lithuania
    16. Azerbaijan
    17. Iceland
    18. Finland
    19. Poland
    20. Latvia
    21. Germany
    22. North Macedonia
    23. Switzerland
    24. Serbia
    25. Malta
    26. Israel
    27. Montenegro
    28. San Marino
    29. Denmark
    30. Cyprus
    31. Sweden
    32. Spain
    33. Romania
    34. Moldova
    35. Armenia
    36. Slovenia
    37. Georgia
    38. Bulgaria
    39. Ireland
    40. Greece

  28. Irland wäre für mich ein sicherer „Sitzenbleiber“, aber dann muss ich wieder an Belarus 2019 denken, die mit etwas Ähnlichem knapp durchgerutscht ist. Also Halbfinale oder Finale ganz hinten.

  29. Ich würde bislang wie folgt tippen

    Wahrscheinlich Q Finnland, Serbien
    „Borderline“ eher Q Zypern, Malta, Georgien
    „Borderline“ eher NQ Aserbaidschan, San Marino
    Wahrscheinlich NQ Israel
    Sicher NQ Irland, Nordmazedonien

  30. Oh mein Gott, ist das öde. Und der Liveauftritt bei der irischen VE, war ja sowas von kindisch. Wenn das, das beste an dem Abend gewesen sein soll, wie schlecht waren dann erst die anderen Auftritt. Dieser Jahrgang ist sowas von schwach, ich würde ja gerne mal was positives über ein Lied sagen, aber so viele Lieder sind dermaßen öde. Was ist denn dieses Jahr nur los?

  31. Ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket: Schlechter Song, furchtbarer Text und eine Sängerin, die sich weder bewegen noch singen kann. Ich bin zuversichtlich, dass auch die Kostümwahl in Turin dazu passend ausfällt.

    Die rote Laterne im Halbfinale leuchtet sehr hell.

  32. Das wirkt wie eine dieser sich selbst überschätzenden Schminktips-Influencerinnen, die mal eben ein Schmollmündchen-Video bei TikTok einstellen, aber ohne eine Spur von Ideen. Dagegen sprudelte das Video von Jendrik ja regelrecht vor Einfallsreichtum und Phantasie. Nervtötender Song, nervtötende Stimme. Irland kommt nicht aus dem Keller und will wohl gar nicht mehr gewinnen.

  33. ich habe gerade ein Live Video von Brooke gesehen. Ich war recht angetan. Vielleicht wird sie den Song u.a. gesanglich besser präsentieren können, als man das zunächst gedacht hat. Ein gute Präsentation könnte locker das Finale bringen. Der Song ist eigentlich nämlich durchaus schlagkräftig und hat diesem bissl angestaubt nice ancient‘ Pepp, mit gutem Ohrwurmpotential. Das kann man nicht abstreiten. Leider wurde in den Act echt wenig Geld investiert. Brookes Plattenfirma scheint an keinen Erfolg zu glauben. Allein schon deshalb sollte es anders kommen.

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