
In diesem Jahr stieg die dritte Ausgabe des Musikwettbewerbs Benidorm Fest, das als spanischer Vorentscheid für den ESC 2022 neu aufgelegt wurde. Hier gewann das Ehepaar Nebulossa mit dem Retro-Popsong „Zorra“ und wird damit für Spanien beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö antreten. Nebulossa konnte sich im Finale von Benidorm Fest gegen sieben andere Acts durchsetzen und dabei Jury sowie das Publikum gleichermaßen überzeugen.
Das Duo konnte bereits das erste Halbfinale für sich entscheiden. Nachdem vor dem Finale die Wetten und auch die Allgemeinheit eher den Sänger st. Pedro als Favoriten sah, schaffte Nebulossa ein fulminantes Comeback, sorgte für einen Gleichstand beim Jury-Voting und bekam sowohl von der demoskopischen Jury als auch beim Televoting mehr Punkte als der größte Konkurrent von den Kanaren.
Hinter Nebulossa verbergen sich Sängerin Mery Bas und Keyboarder Mark Dasousa aus Valencia. Sie sind bekannt für ihren Retro-Pop-Stil, der sich besonders an die 80er Jahre anlehnt – speziell an den Style der Kultband Fangoria, der in der Zeit nach der Diktatur in der spanischen Hauptstadt beliebt wurde und eigentlich auch noch immer ist. Nebulossa starteten bereits im vergangenen Jahr einen ESC-Versuch: Die Band trat beim Vorentscheid in San Marino auf und scheiterte bereits im Vorcasting. In diesem Jahr sollte es dann in der Heimat klappen – auch wenn Keyboarder Mark in Interviews immer wieder unterstreicht, dass die ESC-Versuche nie ernst, sondern eher als „Promo-Auftritte“ gemeint waren.
Übrigens war Sängerin Mery in der Kindheit Babysitterin von ihrem Ehemann und Band-Kollegen Mark; sie ist jedoch nur sechs Jahre älter als er. Die beiden sind nun seit über zwanzig Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Der Bandname Nebulossa bedeutet zu deutsch Nebel; allerdings ist dies nicht die korrekte spanische oder valencianische Schreibweise, sie spielt jedoch auf die Aussprache im Valencianischen an.
Das Lied
Nebulossas Lied für Malmö „Zorra“ bedeutet auf Deutsch zunächst „Füchsin“; tatsächlich ist das Wort in Spanien negativ behaftet und könnte auch als „Schlampe“ oder ähnliches übersetzt werden. Mery singt davon, dass Frauen sich nicht alles gefallen lassen sollen und dass sie durchaus alles machen dürfen, worauf sie Lust haben. Dazu gehört, sich von toxischen Beziehungen zu trennen, das eigene Leben zu leben und sich auch sexuell offen zu entfalten – ganz egal, was die Gesellschaft als angemessen für eine Frau erachtet.
Inspiration für das Lied war die transsexuelle Aktivistin und Künstlerin Manuela Trasobares, die bekannt dafür ist, dass sie sich in einer valencianischen Talkshow während einer feministischen Rede in Rage gesprochen und Gläser auf den Boden geschmissen hat. Als Hommage trägt Mery auch im offiziellen Video zu „Zorra“ ein Kleid, das dem von Manuela Trasobares bei ihrer berühmten Rede sehr ähnelt. Der Song ist Retro-Pop und beinhaltet für das Genre typische Synth-Elemente. Geschrieben und produziert wurde er von Mark Dasousa und Mery Bas, also dem Nebulossa-Duo selbst.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 2/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Das beste Gesamtpaket hat die spanische Vorentscheidung gewonnen. „Zorra“ funktioniert für mich aber wirklich nur auf der Bühne und dürfte mit einer ähnlichen stimmlichen Leistung wie im Vorentscheid beim ESC dann auch um die letzten Plätze mitspielen. Das Lied hat bei mir mittlerweile großes Nerv-Potenzial entwickelt. 4 Punkte
Berenike: Neben “back to the 90s” ist mit “Zorra” also auch einmal „back to the 80s” mit dabei. So richtig überzeugt mich der Song nicht. Er wird mir für die Aussage zu sanft gesungen (besonders das „Zorra, zorra, zorra“ hätte viel mehr Power verdient) und das Arrangement ist mir zu eintönig. So fehlt der Spannungsbogen und der Song plätschert eher an mir vorbei. 4 Punkte
Douze Points: Am Tag, als die Benidorm-Songs veröffentlicht wurden, schrieb ich Co-Blogger Max, dass ich #TeamZorra bin. Und daran hat sich nicht viel geändert. Hätte nie gedacht, dass sie das Festival gewinnen. Ich mag den 80er-Sound und die selbstbewusste Aussage. Auf die bemiederten Tänzer hätte ich verzichten können. 12 Punkte
Flo: Als Gesamtpaket sticht „Zorra“ schon hervor. Der Hype um Nebuolssa hat mich aber nicht erreicht und ich glaube, dass es nicht einfach wird, damit anschlussfähig zu sein und zu punkten. Wohl eher ein kurzes Aufhorchen durch die Outfits und das Staging, ehe das Interesse wieder schwindet. 5 Punkte
Manu: Da re-etabliert Spanien mit dem Benidorm Fest ein richtig gutes Vorentscheidformat und lässt dann zu, dass die eingesetzte Jury sich aufgrund des Saalpublikums so unwohl fühlt, eine wirkliche Entscheidung zu treffen. Das reine Audio gefällt mir durch die 80er-Sounds eigentlich – doch durch den Auftritt im Vorentscheid ist „Zorra“ für mich leider unwählbar und kommt mindestens 25 Jahre zu spät, um irgendwie noch innovativ zu sein: Das ähnlich frivole Duell zwischen Nebulossa und Paul Oscar 1998 gewinnt bei mir eindeutig der charismatische Isländer – das hatte Stil. Besonders gut zu singen braucht Sängerin Mery bei ihrem Lied noch nicht mal und versemmelt trotzdem reihenweise die Töne. Sorry, aber am Ende bleiben bei mir nur noch 4 Punkte im reinen Audio.
Max: Bei aller Euphorie in Spanien – mal wieder – bleibe ich weiterhin etwas skeptisch was „Zorra“ betrifft. Ja, der Style ist sehr beliebt in Spanien und sicherlich hat die Message des Liedes in diesem Jahr ein Alleinstellungsmerkmal. Aber für mich ist der Song ziemlich dünn und nicht wirklich ein Wettbewerbstitel. Das Aufregendste ist hier der Auftritt und genau genommen die Tänzer. 6 Punkte
Peter: Camp as camp can. Das wird ein ESC-Dancefloor-Klassiker. Keine Ahnung, wie das international funktioniert, aber in der Bubble wird sich dieser schräge, groovige, provozierende, verkitschte Dancesong festsetzen. Das „Zorra“-Attribut selbstbewusst als Markenzeichnen nach vorne zu stellen, hat was Bewegungselegantes und die Zitate aus der spanischen und französischen New-Wave-Musik der 80er sind mir sehr sympathisch. 12 Punkte
Rick: Anfangs fand ich den Song irgendwie etwas zu glatt, aber die Live-Version hat mir dann die Ecken und Kanten vermittelt, die ich gesucht habe. Auch bei den PrePartys haben Nebulossa überzeugt und der ganz eigene 80s-Synth-Sound des Duos sorgt für ein Alleinstellungsmerkmal beim ESC. Ich weiß nicht, ob Europa die Aussage versteht, aber wenn man das Thema „Frauenpower“ bzw. „Selbstbestimmung“ gut vermittelt, kann das Anklang finden. Ein Plus gibt’s auch für die Lebensfreude, die Nebulossa ausstrahlen. In Kombi mit den Tänzern reicht’s für gute 7 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 54/96 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Zorra“ auf Platz 21 von 37.
Wie schneidet der spanische Beitrag "Zorra" von Nebulossa ab?
- Platz 21-26 (51%, 343 Votes)
- Platz 16-20 (29%, 193 Votes)
- Platz 11-15 (12%, 81 Votes)
- Platz 6-10 (5%, 33 Votes)
- Top 5 (4%, 27 Votes)
Total Voters: 677
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale
(1) Kroatien: „Rim Tim Tagi Dim“ von Baby Lasagna
(2) Zypern: „Liar“ von Silia Kapsis
(3) Irland: „Doomsday Blue“ von Bambie Thug
(4) Litauen: „Luktelk“ von Silvester Belt
(5) Polen: „The Tower“ von LUNA
(6) Serbien: „Ramonda“ von Teya Dora
(7) Ukraine: „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil
(8) Australien: „One Milkali (One Blood)“ von Electric Fields
(9) Aserbaidschan: „Özünlə Apar“ von FAHREE feat. Ilkin Dovlatov
(10) Finnland: „No Rules!“ von Windows95man
(11) Island: „Scared of Heights“ von Hera Björk
(12) Luxemburg: „Fighter“ von TALI
(13) Moldau: „In The Middle“ von Natalia Barbu
(14) Portugal: „Grito“ von iolanda
(15) Slowenien: „Veronika“ von Raiven
Zweites Halbfinale
(16) Albanien: „TiTAN“ von Besa
(17) Armenien: „Jako“ von LADANIVA
(18) Österreich: „We Will Rave“ von Kaleen
(19) Tschechien: „Pedestal“ von Aiko
(20) Dänemark: „Sand“ von SABA
(21) Griechenland: „ZARI“ von Marina Satti
(22) Malta: „Loop“ von Sarah Bonnici
(23) Schweiz: „The Code“ von Nemo
(24) Belgien: „Before The Party’s Over” von Mustii
(25) Estland: „(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ von 5MIINUST x Puuluup
(26) Georgien: „Firefighter“ von Nutsa Buzaladze
(27) Israel: „Hurricane“ von Eden Golan
(28) Lettland: „Hollow“ von Dons
(29) Niederlande: „Europapa“ von Joost Klein
(30) Norwegen: „Ulveham“ von Gåte
(31) San Marino: „11:11“ von MEGARA
Finale
(32) Schweden: „Unforgettable“ von Marcus & Martinus
(33) Frankreich: „Mon Amour“ von Slimane
(34) Deutschland: „Always On The Run“ von ISAAK
(35) Italien: „La noia“ von Angelina Mango
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Mir gefaellts
Kann durchaus ueberraschen
Dieser nebulöse Beitrag verschwindet bei mir sehr schnell in den Nebeln von Spanien. Sowas von Vorhersehbar! Die Inszenierung, die ablenken soll von der stimmlichen Leistung, versucht Punkte abzugreifen. Ich frage mich nur: Woher?
Die Darbietung wäre gut in einem kleinen Theater auf der Reeperbahn aufgehoben, für schenkelklopfendes Publikum. Ich vermute, am Ende werden sie nicht Letzte, weil ja der Platz schon für Finnland reserviert ist.
Sorry, das Reeperbahn-Theater hat K schon reserviert.
Die machen gemeinsame Sache!
Finde ich ganz furchtbar, Nebulossa (wieso 2 s?) kann überhaupt nicht singen, fast so schlimm wie K. Die Inszenierung ist billig, wie eine schlechte Dragshow. Die Jungs sind ganz knackig, aber Lack? Offensichtlich an Chanel angelehnt, bloß Elasthan oder Baumwolle liften vorne zu sehr, das wollten sie wohl vermeiden. Das beste, das ich sagen kann, ist, dass Spanien uns vor dem letzten Platz retten könnte.
Da sind wir mal komplett anderer Meinung😀 Aus irgendeinem Grund mag ich dieses Lied sehr. Natürlich ist es Trash und dated, aber es macht Spaß und ich mag auch die Botschaft. Die Tänzer könnten vielleicht etwas anderes anhaben, da gebe ich dir recht. Aber auf der anderen Seite passt es dann auch wieder konsequent zum Text. Sie zeigt ja quasi allen Kritikern den Mittelfinger und provoziert dann auch mit den Tänzern. Man ist mittlerweile so daran gewöhnt, dass ältere Männer halb bekleidete, blutjunge Tänzerinnen um sich herum haben. Das wird als normal angesehen. Da freut es mich insgeheim, dass sie das Blatt umdreht und es auch so macht. Mir ist es auf jeden Fall lieber als Österreich. Erstens, weil diese Art von Musik so gar nichts für mich ist. Zweitens, weil ich persönlich die Outfits von Kaleen nicht schön finde. Da stimmen wir wieder überein😀
Mir gefällt das Lied wesentlich besser als viele andere, zum Beispiel Finnland. Damit kann ich gar nichts anfangen. Irgendwie komme ich auch dieses Jahr nicht richtig in den ESC rein. Ich habe mich vielleicht am Anfang zu emotional in unseren Vorentscheid gestürzt. Das sollte ich nicht mehr machen.
Hoppla, die Antwort ist viel zu lang geworden. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag😀
Fazit: Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr Unterstützer bekommt, als wir es uns bisher vorstellen können. Ich rufe auf jeden Fall für sie an.
Schön, dass Meinungen so auseinandergehen können. Sowohl Spanien als auch Finnland sind Beiträge, die einem entweder Spaß machen oder den Glauben an den Geschmack der Televoter verlieren lassen. Kurz: Entweder es ist ein Guilty Pleasure oder ein schlimmer Beitrag.
Bin bei den Songs zwar gegenteiliger Meinung zu dir, aber so soll es beim ESC ja auch sein. Immer die gleichen Meinungen zu haben sind ja eh langweilig. 🙂
Mit dem Provozieren gehe ich aber nicht wirklich mit: Leicht bekleidete Männer auf der Bühne sind vielleicht seltener als weibliche Tänzerinnen, aber auch nicht unüblich. Und genug Songs setzen auf eine Mischung aus weiblichen und männlichen Tänzern. (Dass es bei Marie Reim innovativ rüberkam hatte eher etwas mit den biederen Inszenierungen in Deutschland der letzten Jahre zu tun, in Malmö wäre das nicht mal eine Randnotiz gewesen).
Eine Provokation kann ich darin daher eigentlich nicht sehen.
Finnland finde ich auch furchtbar, auf meiner Liste sind nur D und A noch weiter unten. Dieser Jahrgang begeistert mich auch nicht.
Bei „Nebulossa“ handelt es sich um eine valencianische Bezeichnung, deswegen zwei S. Ich war anfangs auch verwirrt….
Gracias!
Spanien finde ich einfach geil. Mein Guilry Pleasure. Mir ist eigentlich ein bissel unangenehm, aber ich finde es wirklich sehr gut. Ich liebe die Stelle, wenn das Gesamte Publikum Zorra schreit. Ob dass, das Publikum in Malmö auch macht? Geil wäre es.
Platzier: Wunsch Top 10
Meine Erwartungen: Platz 16-21
01.Kroatien🇭🇷
02.Litauen🇱🇹
03.Ukraine🇺🇦
04.Switzerland🇨🇭
05.Belgium🇧🇪
06.Italien🇮🇹
07.Österreich🇦🇹
08.Niederlande🇳🇱
09.Schweden🇸🇪
10.Spanien🇪🇸
11.Griechenland🇬🇷
12.Serbien🇷🇸
13.Norwegen🇳🇴
14.Dänemark🇩🇰
15.Slowenien🇸🇮
16.Portugal🇵🇹
17.Israel🇮🇱
18.Aserbaidschan🇦🇿
19.Lettland🇱🇻
20.Armenien🇦🇲
21.Georgien🇬🇪
22.Estland🇪🇪
23.Irland🇮🇪
24.Island🇮🇸
26.Polen🇵🇱
27.Australien🇦🇺
28.Malta🇲🇹
29.Zypern🇨🇾
30.San Marino🇸🇲
31.Finnland🇫🇮
32.Albanien🇦🇱
33.Luxemburg🇱🇺
34.Frankreich🇫🇷
35.Tschechien🇨🇿
36.Moldova🇲🇩
37.Deutschland🇩🇪
Ob dass, das Publikum in Malmö auch macht?
Natürlich, alles andere wäre eine Riesenüberraschung
Hier muss Dir nichts unangenehm sein. 😀
Rein audio finde ich Spanien dieses Jahr gar nicht mal sooo schlimm, das kann ich mir durchaus anhören. Schaut man sich allerdings den Auftritt an, ist das ein No Go in allen Belangen. Ich hoffe, sie haben in der Zwischenzeit alle Stellschrauben gedreht, die gehen, ansonsten sehe ich einen Carcrash vom Allerfeinsten auf uns zurollen, auch und vor allem, was die stimmliche Leistung angeht.
Nicht in deiner All Time Top 10 Liste?
Knapp nicht.
Wirf Irland raus und gib Zorra eine Chance!
„Zorra“ ist sicherlich sehr auf den harten Kern der ESC-Fans ausgerichtet. Also so manch bestimmten Zielgruppen gefällt das sehr gut. Vor allem, dass zwei Männer ihre nackten Hintern gezeigt haben, war aufsehenerregend. Normalerweise machen das ja eher Frauen, auch bei Spanien vor zwei Jahren.
Musikalisch wäre St. Pedro vielleicht eher die bessere Wahl gewesen. Aber für EuroVISION ist „Zorra“ nicht die schlechteste Wahl. Der Bühnenauftritt mit seiner Puffatmosphäre wird definitiv für Kontroversen sorgen. Aber ist das auch mehrheitstauglich?
„Zorra“ wird sicherlich ein wenig zu camp sein, um ein herausragendes Ergebnis zu erreichen und das Lied an sich ist relativ unspannend. Da kommt der bessere spanische Beitrag schlussendlich dann doch von Megara. Aber Aufsehen werden Nebulossa dennoch erregen.
„Qiero ser una perra!!“ von Rigoberta
hat mehr Power und das Lied (Perra, halt) ist schon ein Meisterwerk.
Zorra leht sich an dieses Konzept an, aber ist leider viel blasser (überhaupt spielt Rigoberta irgendwie im Hintergrund eine Rolle: auch die Stophe erinnert leicht an In Spain we call it soledad) – aber ich kann gut verstehen, dass es bei Partys sehr gut funktioniert!
Mag Zorra mittlerweile sehr gerne.
Der 80er Synthie- Sound ist mal eine schöne Abwechslung, als Instrumental finde ich das großartig.
Auch die Freude von Mery Bas ist sehr ansteckend.
Da verzeiht man ihr auch den einen oder anderen falschen Ton.
Noch dazu weil auch die Interaktion mit dem Publikum bei jedem Auftritt bisher passte.
Was mir weniger gefällt, ist die tänzerische Begleitung- das wird bei den Zusehern außerhalb der ESC- Bubble einige verschrecken- zwei Männer nur in Tanga und Korsett sind doch etwas too much.
Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass Zorra besser ankommt als erwartet.
Gustaph oder Serhat konnten auch überraschen, das waren ähnlich gestrickte Partysongs mit Retro- Touch.
Top 10 wird sich aber nicht ausgehen.
Ein Mutiger hat Top Five getippt!
4 porcelli 🙄
Nein, nein, meine 10 ersten Plätze gehen alle an Österreich.
Bitte, bitte, nicht alle Fanartikel aufkaufen, ihr Online-Shop ist seit gestern eröffnet.
Ich weiß, dass du mit dieser Kaleen Brille aus dem Video große Triumphe im Berghain feiern wirst.
Aber lass mir auch eine Chance, zumindest eine Brille möchte ich auch kaufen.
Was gibt es denn alles noch im K-Fanshop ?
Hab Dir natürlich eine besorgt. Bring ich sogar vorbei!
Den spanischen Beitrag finde ich ehrlich gesagt ziemlich öde und belanglos, er gibt mir nichts. Die stimmliche Leistung ist echt schlecht. Mir fehlen da Ecken und Kanten und wiedererkennbare Parts. Der ganze Auftritt wirkt für mich irgendwie so, als wenn man auf einem runden Geburtstag mit großer Familienfeier ist und die flüchtig bekannte Großtante, die in einem anderen Bundesland lebt, hat zu tief ins Glas geschaut und singt zu später Stunde Karaoke mit ihrem Holidate. Hoffentlich wird der Auftritt auf der großen Bühne angenehmer.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies in irgendeiner Weise gut in Malmö ankommen wird und tippe stark auf eine Bottom 5-Platzierung. Nebulossa könnten uns vor dem letzten Platz bewahren.
Die Bewertung meiner Mama: „Zorra“ klingt für sie wie ein typischer Schlager, der langweilig ist und ihr nicht gefällt.
Da würde mich interessieren, ob du deiner Mama auch das Video vom Benidorm-Auftritt gezeigt hast. 😉
Das habe ich, aber der Auftritt hat sie tatsächlich total kalt gelassen. 😄
Insgesamt war das Benidormfest in diesem Jahr deutlich schwächer als im Vorjahr und auch unterhalb des Niveaus von 2022. Es mag sogar auch sein, dass Nebulossa das beste Gesamtpaket hatten, welches am meisten catcht. Mich catcht es aber leider überhaupt nicht. St. Pedro hatte definitiv den besseren Song, allerdings sein Auftritt war einfach zu schläfrig. Ich finde den thematischen Hintergrund von „Zorra“ und den Text toll (und setzt Spanien hier auch deutlich von den Finnen ab), aber musikalisch ist mir das zu eintönig und leider bin ich auch überhaupt kein Camp-Freund. In der Neubewertung schiebt sich die „Füchsin“ dank des Textes auf immerhin noch 5/10:
@Manu: leider muss ich hier den Neunmalklugen geben, aber Paul Oscar war 1997. Mit Deiner Aussage hast Du aber eindeutig Recht, zumal „Minn hinsti dans“ ein richtig toller Song war.
Mein vorletztes Ranking:
1. Schweiz 10/10
2. Niederlande 9,5/10
3. Italien 9,5/10
4. Litauen 9/10
5. Norwegen 9/10
6. Ukraine 8,5/10
7. Luxemburg 8,5/10
8. Belgien 8/10
9. Portugal 8/10
10. Slowenien 8/10
12. Irland 7,5/10
13. Griechenland 7,5/10
14. Schweden 7,5/10
15. Polen 7/10
16. Kroatien 7/10
17. Frankreich 7/10
18. Serbien 7/10
19. Estland 6,5/10
20. Aserbaidschan 6,5/10
21. Armenien 6,5/10
22. San Marino 6/10
23. Deutschland 6/10
24. Lettland 6/10
25. Australien 6/10
26. Dänemark 6/10
27. Albanien 5,5/10
28. Zypern 5,5/10
29. Israel 5/10
30. Spanien 5/10
31. Tschechien 4,5/10
32. Moldau 4,5/10
33. Österreich 4/10
34. Georgien 4/10
35. Island 3,5/10
36. Malta 2,5/10
37. Finnland 1/10
Meine Einschätzung für Malmö: wird mit Deutschland um die rote Laterne kämpfen und, wer weiß, vielleicht wie in 2017 auch „gewinnen“. Noch weniger als bei ISAAK dürfte es Punkte bei den Jurys geben und der Hype in Spanien lässt sich nicht (ähnlich, wie wenn letztes Jahr Ikke für uns angetreten wäre) auf andere Länder übertragen. Die Freunde des Camp haben dazu noch soviel mehr an Auswahl, so dass auch hier kein Einzigartigkeitsmerkmal gesetzt ist.
Stimmt natürlich, danke für die Korrektur. Da hab ich nicht richtig aufgepasst.
Heute vor 42 Jahren, hat Nicole den Grand Prix gewonnen 🙂
Was würde ich mich über einen längst überfälligen Sieg von Spanien freuen ( Madrid hat mich letztes Jahr als Touri komplett begeistert), aber das wird wieder nichts. Es reicht einfach nicht, wenn nur die Zielgruppe anruft. Mein Platz 17 (7/12)
Aber wer ist die Zielgruppe für diesen Song?
Hier gehöre ich wieder zur Minderheit: Ich mag das Lied tatsächlich sehr gerne. Es ist so schön unaufgeregt, vom Sound und vom Gedang her. Es hat eine gewisse Coolness und ich kann nicht verstehen, warum das so schlecht abschneidet.
Und natürlich Bonuspunkte für die Tänzer.
Was bin ich froh, das ich das Benidorm noch geguckt habe. Wir waren eigentlich bereits auf dem Weg ins Bettchen, da sag ich zu meiner Frau noch „Lass uns bis Startnummer 5 gucken. Nebulossa wird dir gefallen“
Was soll ich sagen? Es ist ihr Lieblingssong geworden 😅
Einer der besten Nummern dieses Jahr, mega catchy, geiler Beat, ESC fertige Performance. Bin echt froh, das die SpanierInnen so etwas schicken.
Mein Platz 6.
Klar Gesang und so. Heimvorteil ist auch futsch. Aber egal, das wird die Halle feiern. Wenig Jury- mittelmäßige Televotepunkte. Platz 16 bis 20 ist drin.
Und jetzt alle: ZORRA!
Mir gefällt es gut. Ist ein netter Mitklasch- Schlager. Aber ich glaube es werden wenig „Andis“ dafür anrufen. Deshalb hat Spanien gute Chancen auf einen Platz ganz hinten. Übrigens gefällt mir das Lied nur in der Liveversion. Aber die nackten Ärsche hätte es wirklich nicht gebraucht. Das macht ja Slimane auch nicht.
Der ist zu langweilig dafuer
Das Finale läuft immernoch in der ARD und es könnte durchaus den ein oder anderen Schlager-Fan geben, der genau auf solch einen Song wartet.
Also allein aus Deutschland würde ich ein paar Televotingpunkte nicht ausschließen wollen.
Andererseits hat auch der Name Marie Reim nicht dermaßen gezogen – entsprechend kann ich das gerade auch überschätzen.
Ein Lied über female empowerment, begleitet durch eine Bühnenshow, die sehr eindeutig auf ein schwules Publikum abzielt. Wenn sich da nicht noch einiges dran tut, wird die Zielgruppe das sicher abfeiern, der Rest aber zu Recht verschmähen. Könnte für mich sehr gern auf dem letzten Platz landen, wenn wir den nicht schon mit Handtuch reserviert hätten. Es wird hoffentlich nicht höher als Bottom 5 gehen.
„mit Handtuch“
Deutscher geht’s ja auch nicht nicht. 😅
Absolutes Guilty Pleasure für mich, aber nur die Live-Version. Mein Highlight ist wirklich wie selbstbewusst Mery mit dem Publikum interagiert und die „Zorra“ Rufe. Freue mich auf die Live Performance in Malmö und denke sie können einen Moment wie Gustaph letztes Jahr erzeugen. Bei der Jury wird es gnadenlos untergehen, aber dank Televoting ist vllt noch ein Platz 18-20 drin, denke/hoffe ich.
Geschichte wiederholt sich, ebenso wie 2017 wird Spanien uns vorm Triple bewahren!
Ich mag das Lied an sich gerne, kann der Message was abgewinnen und die provokante Performance, warum nicht. Gesang und die Konkurrenz in dem Segment die einfach besser ist machen es für mich kaputt.
Mein letzter Platz im Finale , die Stimme ist auch furchtbar.
Sorry Spanien , dieses Jahr so gar nicht meins.
Hm, mit den 80er Sound meinen die Blogger wohl Modern Talking.
Mir fallen mehrere Beiträge aus Benidorm ein, die eine bessere Wahl gewesen wären.
Mein guilty pleasure des Jahres. Wenn Spanien nicht ein big5 währe, hätte ich so meine Zweifel ob es Zora aufgrund der ziemlich bescheidenen Gesangskünste ins Finale geschafft hätte. Aber schön sind sie dabei.
Wenn „Fyr or Flamme“ es 2021 nicht ins Finale geschafft hat, braucht man aus meiner Sicht bei Zorra da gar keinen Gedanken drauf verschwenden.
DK 2021 wurde immerhin noch Elfter. Davon wird Nebulossa melienweit entfernt sein…
‚Mit gefällt der Song von Anfang an – er darf gern „retro“ klingen. Mit diesem Song verbindet man direkt „Spanien“ und es ist -im Gegensatz zu manch anderen Beiträgen“ Gefühl und Melodie vorhanden. Ich hoffe auf eine gute Platzierung.
Mir bleibt es ein Rätsel, wie man diesem Beitrag 12 Punkte geben kann. Abgesehen davon, dass selbstverständlich Geschmäcker verschieden sind, kann man bei dieser unterirdischen stimmlichen Leistung doch nicht die Höchstpunktzahl ziehen. Für 12 Punkte müsste doch fast alles perfekt sein. Das sehe und höre ich hier nicht in Ansätzen.
Mancher liebt halt auch das Defekte …
Na ja…
Es ist ein SONGcontest, kein GESANGScontest.
Deshalb kann hier bei der Bewertung der Gesang auch erstmal als nebensächlich aufgefasst werden (auch wenn die internationalen Juries beim ESC natürlich meist die Gesangsleistung/Stimme zur Bewertung heranziehen).
Eigentlich sollte mir ja solch ein nostalgisches Kopfnicken (oder Powackeln) in Richtung Movida gefallen, aber leider habe ich 2 große Probleme mit dem spanischen Beitrag:
Viel Glück!
Ich finde es sehr gut, dass es mal nicht die üblichen weiblichen Pobacken sind, diese hatte bisher noch nie jemand erwähnt, sondern wurden als selbstverständlich unausgesprochen hingenommen
Das mag prinzipiell korrekt sein, aber ich habe auch Chanels Pobacken 2022 hart kritisiert. Pobacken gehören ins Bett …
Bin ich prüde? Altmodisch? Spießig?
Ich brauche Pobacken auch nicht unbedingt, aber wir kennen den Auftritt in Malmö doch noch gar nicht. Sollte es bei einem Songcheck im Voraus nicht hauptsächlich um den Song an sich gehen?
Ja. Ja. Ja.
Eindeutig JA!
Mit „Movida“ hast Du es treffend beschrieben, das rettet aber auch nichts mehr.
Zu Punkt 2: Auf die diversen Pobacken wäre ich richtig neugierig.
Prüderie beim ESC gab es schon genug!
6/37 mit 10 Punkten, Finale 16-20
Also, mir gefällt der Song echt gut.👍
Aber wenn ich mir so die Konkurrenz betrachte, fürchte ich, dass es dieses Jahr für Spanien nicht über Platz 20 hinausgehen wird. Gibt doch noch einige stärkere bzw. auch auffallendere Songs dieses Jahr im Angebot.
Das ist einer der sympathischsten Beiträge, noch dazu ein großartiger.
Die angebliche stimmliche Schwäche wird mehr als wett gemacht durch etwas was andere Favoriten mit angeblich stimmlichen Stärken nicht haben:
Der Song und die Darstellung sprühen eine unglaubliche Lebensfreude aus. Ich mag sowas.
Mir gefällt diese Retro Nummer. Das Arrangement ist gut gemacht. Besonders das Intro ist cool. Der Gesang ist nun ja, nicht vorhanden…und das kann üble Wirkung haben. Zudem nutzt sich der Song doch etwas ab. Ich finde die Show zu dem Song nicht sehr geschmackvoll. Ok, die Tänzer, eigentlich witzige Idee. Es wirkt aber so wie es ist sehr billig…
Spielt für mich hinten mit. So richtig wüsste ich auch nicht wie Punkte zusammen kommen sollen. Wobei ich das auch bei Polen 2023 gedacht habe und die wurde beim Publikum achte inklusive 12 Jury Punkte. Vielleicht kommt doch noch was vom Publikum zusammen, wenn „Zorra“ eine späte Startnummer erhält.
Neugierig bin ich höchstens noch beim Staging ob ähnlich wie bei Benidorm darauf gesetzt wird das die Halle „Zorra Zorra“ lautstark mitsingt oder ob Spanien auf Nummer sicher geht und „Zorra Zorra“ vom Band abspielt, ähnlich wie es meine ich bei Finnland 2022 war.
Stimmlich dünn aber mir gefällt das Lied sehr gut. Hab es in meiner Playlist geladen und könnte stundenlang dazu tanzen. Ob sie in Malmö gut abschneiden glaube ich eher nicht, dazu ist das alles zu unauffällig und ganz übel finde ich die Tänzer mit ihrem Damenoutfit, sowas geht garnicht ! deshalb nur 2 von 12 Punkten
Definitiv mein Guilty Pleasure dieses Jahr, haha, trotzdem nur Platz 19 in meinem Ranking, weil dieses Jahr einfach so viel andere gute Songs dabei sind. 😀
Female empowerment? Bewegungselegant? Himmel!!! Was sind das denn für bescheuerte Aussagen für dieses Schlager-Massaker?
Für mich hat das mit Frauenpower nichts zu tun… das ist Männer- und Schwulenbashing as it’s best, hier werden nur Klischees bedient und keiner merkt’s oder will es nicht bemerken.
Das ist eindeutig mein Schlusslicht und gehört mindestens auf Platz 42 der Rangliste.
Ich hab mir das Benidorm-Finale angeschaut und das war die schlimmste Vorentscheidung, die ich in meinem Leben je gesehen hab. Sex sells… das wurde auf dieser Bühne perfekt präsentiert, egal, ob es sich um Männer oder Frauen handelte.
Aber das war nicht sexy, das war einfach nur billig, obszön und überaus überflüssig.
Gewonnen hat eine Interpretin, die absolut nicht singen kann und deshalb mit nackten Männerhintern ablenken musste, um eine johlende Schwulencrowd zu begeistern.
Ich bin echt nicht prüde, selbst schwul und mag mir durchaus attraktive Männer anschauen, aber das ist mir zu viel für eine familientaugliche Show.
Vermutlich wird dieses „Zorra Zorra“ Geschreie aus dem Publikum bei der Übertragung einfach nur eingespielt (wie es ja gern immer mal wieder in der Vergangenheit gemacht wurde), ob das überzeugend am TV rüberkommen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie dieser billigste Schlager überhaupt so begeistert aufgenommen werden kann. Und von dieser Retro-Musik begeistert zu sein und dann Hera Björks Song als outdated zu bezeichnen grenzt an Hohn.
Und ich begreife nicht, wie der „Song“ überhaupt von der EBU zugelassen werden konnte. Jaaa… heißt ja nur „Füchsin“, ich weiß. Aber ein „Shit“ zu verbieten und dann so etwas zuzulassen ist nicht nur blauäugig-berechnend, sondern auch ungerecht all jenen gegenüber, die ihre Texte aus was für Gründen auch immer abändern mussten.
Mag sein, dass ich mich mit meinem Kommentar jetzt unbeliebt gemacht habe, aber damit kann ich sehr gut leben.
Warum wird von Fans des Schlagergrandprixs eigentlich so oft das Wort „Schlager“ verwendet, wenn es gilt, etwas Negatives zu verstärken?
Hera Björks Song finde ich auch ok, aber bei weitem nicht so toll wie „Zorra“
Ich hab absolut nichts gegen Schlager und hätte mir Marie Reim auch sehr gut auf der ESC-Bühne vorstellen können.
Aber ich bin hauptsächlich Fan von guter, moderner Musik (auch modernem Schlager) und nicht von einem so aus der Zeit gefallenem Mist.
Seit wann soll beim Grand Prix Eurovision nur „zeitgemäße“ Musik starten? Zeitlose Musik hat doch eine lange Tradition beim ESC.
Jedes Land kann und soll schicken, was es will… so oldschool es auch sein mag. Mich stört hier einfach nur alles andere, vor allem die Aussage, die sie mit ihrem Text trifft und mit ihrer Show vom VE. Wie gesagt, ich bin nicht prüde, besoffen auf der Reeperbahn würde ich mir das sogar bis zum Ende anschauen. Aber auch nur da.
Tut mir leid, du hast Dich mit diesem Kommentar bei mir unbeliebt gemacht. Aber ich denke mal, das du damit sehr gut leben kannst 🙂
👍
Ich kann das Meiste mit dir absolut teilen. Bei mir hast du dich in keinster Weise unbeliebt gemacht!!!
Danke! 🙂 🙂
Hihi, ja, unbeliebt gemacht. Macht nix, nur für diesmal…
Die Geschmäcker sind nun mal verschieden, konnte jetzt auch kein Männer- und Schwulenbashing ausmachen. Muss aber zugeben, dass ich mir den Auftritt nur ein- bzw. zweimal angeschaut haben (beim Benidorm-Fest). Aber die Audio-Version gefällt mir gut. Okay, die größte Sängerin ist die Frau nicht gerade, ist sie aber nicht die einzige. Denke aber auch, dass das von den Jurys eher abgestraft wird, und ob Spanien genug Televoting-Punkte generieren kann …. habe auch so meine Zweifel.
Also das mit dem „Shit“ liegt meines Wissens einzig an der BBC und den extrem strengen Regeln des UK bei swear words im Fernsehen, dementsprechend betrifft das auch nur englischsprachige Songs.
Ich verstehe nicht, wie die Beiträge aus Kroatien, der Schweiz und Belgien ganz vorne bei den Wettquoten sein können, wenn doch dieser geniale Beitrag aus Spanien auch mit dabei ist (den ich sogar noch einen winzigen Tick besser finde als meine anderen Lieblinge aus Litauen, dem UK, Israel, der Niederlande, Österreich und der Ukraine, die aber auch alle gerne gewinnen dürfen).
P.S. Das ist ein SONGcheck, daher bewerte ich hier immer nur rein audio-orientiert die Studioversionen, und da gefällt mir der Gesang und vor allem die Stimme Merys bestens, ich drücke ihr die Daumen, dass sie das beim Finalauftritt auch einigermaßen gut hinkriegt.
Bei Lektüre der bisherigen Kommentare habe ich festgestellt, dass viele derjenigen (leider eher wenigen), denen dieser Song gefällt, den Ausdruck „guilty pleasure“ benutzen (wie so oft, wenn mir was gefällt 😉 ).
Ich will hier ausdrücklich betonen, dass ich nicht einmal den zartesten Anflug von „guilt“ verspüre, wenn ich sage, dass ich diesen Song sehr mag!
Oje, da sind in Deiner Liste einige dabei, die für mich als Siegertitel blanker Horror bzw. Enttäuschung pur wären
Da wir in diesem Jahr geschmacklich sowieso die ganze Zeit schon ziemlich über Kreuz sind (das ging spätestens mit KEiiNO los), passt das 😉 Nächstes Jahr haben wir bestimmt wieder mehr Übereinstimmungen!
Also „Zorra“ hat bei mir eine ziemliche Entwicklung durchgemacht. Von meine ersten Gedanken nach dem Benidorm-Auftritt (ohne auch nur ein einziges Wort zu verstehen wohlgemerkt): „Oh Gott, was ist das denn! Singen? Hä!? Und über was möchte ich bei der Performance gar nicht spekulieren! Kann das Lied überhaupt vor 23 Uhr gespielt werden?“ Tja, und nun, ich finde es immer noch nicht so berauschend, aber trotzdem erwische ich mich beim Mitsingen und Tanzen. Allerdings hat es bis dahin schon ziemlich lange gedauert, weshalb ich in Malmö befürchte, dass, die zwei Auftritte nicht reichen, um sich für den spanischen Beitrag zu erwärmen.
Y ahora España… Esta año es bastante dificil…
„Zorra“ hat in Spanien wegen des absolut relevanten Themas für viel Furore gesorgt, folglich dann (leider) der Sieg in Benidorm. Auch im Magazin ECOS für Spanischlernende wurde darüber berichtet.
Der Videoclip ist noch ansprechend, fast schon almodovaresk. Fette Beats und ein knackiger Text mit einigen Metaphern. Leider hat man live daraus eine billige Stripshow gemacht und Mery trifft so gar keinen Ton.
Ich kann mir nicht viele Punkte vorstellen, Platz 20 wäre schon ein Erfolg. Selbst Jorge Gonzalez hätte wohl mehr gerissen.
Von mir gibt es 4 von 12 Punkten.
Finalisten
Italien 10/12
Frankreich 9/12
Schweden 5/12
Spanien 4/12
Deutschland 3/12
Da haben wir bisher die identische Reihung. Allerdings ist bei mir Italiens Vorsprung auf Frankreich etwas größer.
Mal sehen, ob wir auch nach der Einordnung des UK noch im Gleichschritt unterwegs sind …
Mein Ranking momentan ist:
Italien
Frankreich
UK
Schweden
Spanien
Deutschland
Frankreich und UK sind bei mir allerdings beinahe gleichauf.
Frankreich vor Italien bei mir. Der Rest kann in die Tonne.
Bei mir liegt Frankreich klar vorne und Spanien ist Schlusslicht.
Wohlwollend, Deutschland mag ich in der Tat noch weniger
Dancefloor ist so garnicht mein Ding. Eher nervig bis langweilig
Mir ist es letzlich völlig egal, wo „Zorra“ am Ende landet, denn es erfüllt für mich einen essentiellen Faktor, der mir am ESC wichtig ist – es unterhält mich. Ob die Señora jetzt (k)ein Sangeswunder ist oder das Ganze eine schlechte 80er-Kopie – was solls. Mir gefällt das Gesamtpaket (Interpretin, Tänzer, Bühne, Sound etc.) und mehr brauche ich nicht für vergnügliche 3 Minuten.
01. Schweiz
02. Litauen
03. Kroatien
04. Italien
05. Frankreich
06. Belgien
07. Niederlande
08. Serbien
09. Portugal
10. Estland
11. Spanien
12. Israel
13. Armenien
14. Australien
15. Luxemburg
16. Tschechien
17. Island
18. Polen
19. Deutschland
20. Albanien
21. Irland
22. Schweden
23. Moldau
24. Georgien
25. San Marino
Sollte sich das Jury-Wunder für Isaak bewarheiten, stehen die Chancen für den Letzten Platz ziemlich gut.
Das Benidorm Fest war dieses Jahr eine Shitshow sondergleichen. Schwaches Teilnehmerfeld mit schwachen Songs (Tonnenweise Autotune in den veröffentlichten Songs), noch schwächere Gesangsleistungen und eine Jury, die diesen Namen nie und nimmer verdient hat und sich von den Fans beeindrucken und umstimmen liess. Dazu noch eine völlig unfaire Punkteverteilung zwischen Jury, Televote und diesem Demoskischen Votings. So kann man auch einfach ein Musikfestival veranstalten und die Meute in der Halle am Ende entscheiden lassen, wen sie als Sieger möchten. Unrühmlichster Höhepunkt: Mantra gewinnt im 1. Semi das Televoting und ist trotzdem draussen.
Gesanglich ist das ein Totalausfall und der Song ist auch völlig uninspiriert konzipiert. Einzig die Lyrics sind top, wenn man die dann auch versteht. Für mich ganz klarer Anwärter auf 0 Points und den letzten Platz beim Juryvote. Televote gibt’s dann ein paar Punkte von all den Spanisch Liebhabern und den Personen, die die Männerärsche geil finden.
1 Ukraine
2 Schweiz
3 Norwegen
4 Kroatien
5 Belgien
6 Serbien
7 Polen
8 Litauen
9 Irland
10 Niederlande
11 Italien
12 Österreich
13 Slowenien
14 Estland
15 Frankreich
16 Portugal
17 Aserbaidschan
18 Dänemark
19 Schweden
20 Armenien
21 Moldau
22 Tschechien
23 Luxemburg
24 Israel
26 San Marino
27 Lettland
28 Zypern
29 Deutschland
30 Australien
31 Albanien
32 Georgien
33 Malta
34 Island
35 Finnland
36 SPANIEN
37 Griechenland
Viele Länder: Wir spielen die Sex-Sells-Karte!
Spanien: Hihi, wir auch, aber wenn, dann richtig (Zwinker, Zwinker)!
Mein diesjähriges Guilty Pleasure, aber nicht nur: Ich liebe Fangoria, wie sollte ich dann ihre Wiedergänger nicht mögen. Und spätestens wenn die zwei kleinen Schweinchen auftauchen und ihre Hinterschinken präsentieren (habt ihr als Kind auch „Schinkenpatschen“ gespielt?), könnte ich vor Freude quieken. Klar ist das alles völlig drüber inklusive des Puffsofas und der Pufftapete, aber das isses ja gerade. Klar ist das Gesangsvermögen von María sehr unterwältigend, aber nicht so schlecht wie das einer anderen „Sängerin“, die auch ihre Hinterschinken präsentiert (und die es auch noch ernst meint). Und textlich: es gibt heuer diverse andere Selbstermächtigungstexte, warum nicht auch einen für ältere Damen. Und die Show illustriert gerade den Text – mit einem lustvollen Stinkefinger. Bei mir Platz 8.
Klar wird „Zorra“ nicht in die Top 10 kommen, aber der Spaß auf der Bühne wird sich doch übertragen und sie werden auch nicht unter den letzten 5 landen. Ich tippe mal auf 16-20, mit etwas Glück sogar ein bisschen höher.
P.S.: Mein Favorit beim Benidorm war St. Pedro, aber der wäre – aus völlig gegensätzlichen Gründen – hier genauso zerrissen worden wie Nebulossa.
Hab ich eigentlich schon mal irgendwann irgendwo gesagt, dass ich die Texte aus der Schule WIRKLICH vermisse? Ich hab die von damals auch alle aufgehoben, weil ich sie so toll fand.
Jau, hast du, mehrfach. Du hattest auch schon um neue Zeugnisse gebeten. Ist aber aus Zeitgründen leider wieder mal gescheitert. Aber nochmals danke!
Zumindest als kleinen Trost dieses Jahr immer die Ländervergleiche am Anfang. Ich weiß aber nicht, ob die überhaupt jemanden interessieren?
P.S.: Aber du hast ja zum Glück dieses Jahr wieder miaut!
Ich hab sie immer irgendwie wahrgenommen, aber nicht als Running Gag, deshalb hab ich mir gerade alle bisherigen 36 Vergleiche nochmal en bloc angeschaut und mich sehr daran ergötzt. Sehr, sehr schön!
@alle: Solltet Ihr auch mal machen! Was ag9 da macht, ist mal wieder klasse!
Oh, die Ländervergleiche mag ich sehr.
Darauf freue ich mich geradezu. 😀
Die sind witzig und passend. Danke dafür!
@Tamara und @undeuxtrois: „Vielen Dank für die Bluuumen…“
Ich liebe das, Du bist da sehr clever und immer auf dem Punkt.
@4p: auch ein Blümlein an dich!
ich mag den song sehr und glaube auch, dass sie einen auftritt hinlegen werden, an den man sich erinnert. wenn das publikum vor ort noch die ZORRA ZORRA rufe mitmacht, ist eine top10 platzierung drin.
Mittlerweile finde ich den Song ganz gut, aber das auch erst nach dem fünften Hören und mit der Begeisterung der spanischen Fans im Hinterkopf.
Ansonsten sehe ich aber nichts, das Spanien vor dem letzten Platz bewahren könnte. Mery kann leider überhaupt nicht singen, ergo keine Jurypunkte, und außerhalb der spanischen Fankreise funktioniert diese Art von Song mit dieser extrem klischeebehafteten Performance gar nicht.
Gesamt: 19/37
Tipp: Platz 21-26
Den Song find ich ja gar nicht so schlecht, aber bei der Inszenierung mit den Miederboys, die viel zu offensichtlich die Punkte aus der Community abgreifen sollen, zieh ich nur gelangweilt die Augenbrauen hoch. 🙂 Aber wer weiß, ob die Lackjungs in Malmö überhaupt dabei sind.
In den 80er Jahren war meine Sturm und Drangzeit😀Vielleicht mag ich den Sound dieses Songs deshalb so gerne. Natürlich kann die Dame nicht berauschend singen.
Aber da haben wir ja letztes Jahr mit der polnischen Sängerin auch in den Shows nichts mehr von gehört, wird ja alles gut abgemischt. Der Auftritt ja, nicht jedermanns Geschmack, gefällt mir aber wesentlich besser als Finnland`s Performance. Ich glaube, dieses Lied wird sowas von abgehen in der Halle, vielleicht ist ein guter Mittelplatz möglich. Ansonsten sing ich trotzdem Zorra,Zorra,Zorra.
Da bin ich mir auch 100% sicher Rusty, dass Nebulossa die Halle zum kochen bringen wird. Mir geht es wie dir, bin ein Kind der 80er und stimme mit dir ein: Zorra, Zorra, Zorra 🎵 – ich geh da ab wie ne Rakete😂😂😂😂, ach herrlich😌
Nebulossa wird den Sieg mit Kaleen ausmachen. Beide haben ähnlich starke Stimmen.
Sehr geehrter Herr Juror von The Voice, ich fürchte, Sie haben sich in der Sendung geirrt.
Man sollte aber zumindest einen Ton treffen.
Da würde ich nicht widersprechen. Aber ich möchte den Herrn Juror doch darauf aufmerksam machen, dass „eine starke Stimme haben“ und „alle Töne treffen“ nicht unbedingt deckungsgleich sind.
Ich finde beide Acts auch extrem billig inszeniert. Ich weiß, das klingt etwas absurd, weil ich dauernd über das Aussehen der Künstlerinnen poste.
Breaking News: Bambie Thug greift jetzt sogar Marina an … 🤣
Sie denkt auch, sie wäre die neue Silvia Night, herrje. Wobei ich Silvia bis heute absolut nicht ausstehen kann.
Und Deutschland jetzt auf 26, wohin das wohl noch führt?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die letzten Plätze von big 5 belegt werden. Wir und Spanien sind gesetzt und UK ist völlig belanglos, ich weiß nicht, wer dafür anrufen sollte.
Ach, nun sei mal nicht so pessimistisch, auch wenn es vermutlich die Realität ist. 😊
Ist mir inzwischen tatsächlich relativ egal. Hauptsache, ist, ja, dass man Lieder findet, die man mag.
Da gibt es ja doch noch einige.
Ich bleibe dabei, wenn dieser Beitrag nicht von einer der beiden Inseln käme, wären das gleich mal mindestens zehn Plätze weniger bei den Wetten.
Puh, fürchte da kann ich mir von meiner Mutter mal wieder so einiges anhören🙄Spanien mal wieder so gar nix für mich
Das Lied fängt so genial an mit dem Intro, da bekommt man richtig Lust auf die nächsten 2 1/2 Minuten…nur am dann nichts weiter zu bekommen. Es gibt noch einige kleine Highlights wie der „Zorra“-Chor in der zweiten Hälfte, aber das wirkt unausgereift und geht im fehlenden Spannungsbogen irgendwie nicht auf. Sehr schade. Von der Message kann man halten, was man möchte, dabei ist die Inszenierung nur folgerichtig, auch wenn ich die Tänzer als unangenehm störend empfinde. Hinzu kommt noch die sehr schwache Stimme von ihr. Insgesamt kann das eine kleine Hymne am Finalabend werden und so noch einige Punkte von den Zuschauern abstauben, denn bei den Jurys könnte das hier der letzte Platz sein.
Prognose: Platz 21-26
Meinung: Platz 27/37 (5 Punkte)
Ich trauere nach wie vor St. Pedro hinterher, das wäre ein echtes Highlight im Finale. 🙁