ESC-Songcheck kompakt (40) – Spanien: „Universo“ von Blas Cantó

Blas Canto Press Pic 1

In den letzten 17 Jahren (alles nach Beth 2003) gab es nur einen spanischen Song beim ESC, der als ein Standard in die ESC-Geschichte eingegangen ist: Pastora Solers „Quédate conmigo“ (in Baku viiiiiiiel zu niedrig bewertet). Alles andere war eher wechselhaft (mehr wolkig als heiter), speziell die letzten fünf Jahre waren ein Desaster. Schafft Blas Cantó die Wende? Wir werden es erleben, der junge spanische Interpret 2020 ist nämlich bereits für 2021 gesetzt.

Nach mehr oder weniger gelungenen Experimenten mit den Siegern des Casting-Formats „Operación Triunfo“ hat sich der verantwortliche spanische TV-Sender RTVE für eine interne Auswahl entschieden – sowohl in Bezug auf den Solisten Blas Cantó als auch in Bezug auf den (von Blas Cantó co-komponierten) Song „Universo.

Blas Canto Press Pic 2

Blas Cantó feierte erste musikalische Erfolge als Mitglied der spanischen Boyband Auryn, mit der er 2011 am spanischen Vorentscheid teilnahm und respektabler Zweiter wurde. Als es nach Auryn still um Cantó wurde, nahm er an der beliebten Sendung „Tu cara me suena“ (Dein Gesicht kommt mir bekannt vor) teil, in der Prominente einander imitieren. Ehemalige ESC-Teilnehmer wie Rosa (2002), Ruth Lorenzo (2014) oder Edurne (2015) haben an dieser Unterhaltungsshow mitgewirkt, die schon immer als „ESC-friendly“ galt. Blas Cantó gewann seine Staffel und veröffentlichte im Herbst 2018 sein jüngstes Album „Complicado“, dass Platz 1 der Charts in Spanien erreichte.

Blas Canto Press Pic 3

Der Song

Blas‘ ESC-Beitrag „Universo“ ist das, was man unter „ESC-Hausmannskost“ ablegen kann, wiewohl das Songwriterteam ordentlich Krach macht. Unter den Komponisten befinden sich neben Blas selbst Produzent Dan Hammond, das Songwriter-Duo Bright Sparks und Mikolaj Trybulec, der auch den tschechischen Beitrag „Friend Of A Friend“ von 2019 geschrieben hat. Um an „Universo“ zu arbeiten, flog Blas Cantó nach Schottland ins Studio von Dan Hammond.

Blas Canto Press Pic 4

Blas berichtet im spanischen Fernsehen über den wunderschön in Landessprache vorgetragenen episch-kitschigen Midtempo-Titel, dass er „Universo in einem Moment in seinem Leben geschrieben habe, in dem er seine Stimme aus Angst nicht erhoben habe, obwohl das richtig gewesen wäre. Seine Angstneurosen wurden stärker öffentlicht, als er bei der digitalen spanischen PrePartyES zwar eine kurze Ansage gemacht, nicht jedoch gesungen hat. „Ich konnte gerade einmal zwei Sätze von mir geben, mehr war nicht drin“, sagte er mit entwaffnender Offenheit, nachdem in der spanischen Fanszene (für diese nicht ganz untypisch) wilde Spekulationen darüber entstanden waren, warum er bei diesem Home Concert nicht gesungen hat.

Wir werden nie erfahren, ob „Universo“ den spanischen Finalstammplatz im untersten Zehntel des Ranking durchbrochen hätte, sicher wäre das definitiv nicht gewesen, wiewohl der Text anspruchsvoll, empfindsam und sehr persönlich ist und die Studioversion ansprechend klingt. Bei der ersten Live-Feuerprobe konnte Blas aber noch nicht überzeugen.

Blas Cantós Entschuldigung für das eigene unterdrückte Schweigen geht an das „Universo“.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte (Spanisch klingt per se fast immer stark)
Instant-Appeal: 2/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte (ein Bloggerkollege bezeichnet seine Lippen als „der Hammer“)

Blas Canto Beach

Benny: Spanischer Pop ist nicht meine bevorzugte Musikrichtung, ich konnte aber durchaus erkennen, dass das bisherige Œuvre von Blas vielversprechend ist. Dann wurde „Universo“ veröffentlicht und die einzige Emotion, die der Song bei mir auslöst, ist Enttäuschung, dass hier offensichtlich wieder mal das middle-of-the-road-ste Lied ausgewählt wurde. Sehr schade! Ich gestehe dem Song aber gerne einen gewissen Ohrwurmfaktor zu. 5 Punkte.

Berenike: „Universo“ ist ein weiterer Song der Kategorie „es ist nicht wirklich schlecht, es ist professionell produziert, aber es ist doch schon zig mal gehörter Einheitsbrei“. Durch die spanische Sprache versinkt es aber wenigsten nicht ganz in der Beliebigkeit. 5 Punkte.

Douze Points: Ja, Blas Cantó hatte bei mir vor allem wegen „Él no soy yo“ einen erheblichen Vertrauensvorschuss. Und für mich ist „Universo“ ein wahrer Grower, auch wenn ich die offensichtlichen Schwachstellen im ESC-Kontext sehe. Ich bin gespannt auf den neuen Versuch 2021. Jetzt aber erstmal 8 Punkte.

Florian: Blas Cantó bringt als Sänger durchaus viel Potenzial mit. Seine bisherigen Veröffentlichungen als Solokünstler ließen allerdings bereits Zweifel aufkommen, ob diese Art von Musik beim ESC ihre Bühne finden wird. „Universo“ ist nett produziert und hat eine positive Message, gleichzeitig fehlt ein wenig die Spritzigkeit und das spanische Lebensgefühl. So ist es eine eher mittelmäßige Nummer – Steigerungspotential für Blas Canto beim ESC 2021 ist vorhanden. 5 Punkte.

Manu: Ich entschuldige mich gleich mal vorweg: Aber Blas erreicht mich weder musikalisch noch optisch. Das Lied nervt mich, die darin enthaltene Stimmakrobatik schaudert mich. Zudem empfinde ich seine Livestimme als zeitweise unangenehm, „Universo“ sehr lieblos zusammengeschustert und seine Ausstrahlung als nicht vorhanden. Ich würde gern mehr Punkte geben, aber es wäre unfair den anderen gegenüber. Mit Frankreich zusammen mein letzter Platz. 1 Punkt.

Max: „Universo“ ist wohl der modernste Beitrag Spaniens in der Gesichte des ESC. Oder besser gesagt, der Beitrag, der sich am meisten dem Zeitgeist nähert. Das Lied ist nicht schlecht, der Ohrwurm-Effekt war bei mir da, aber das spricht ja nicht immer für die Qualität eines Songs. Wie andere spanische ESC-Fans war auch ich etwas enttäuscht von dem Lied. Zwar schön, nett, aber nicht wettbewerbsfähig. Dabei kann Blas Cantó performen, dass hat er im Spanischen Fernsehen oft genug unter Beweis gestellt. Ich denke ,wie Frankreich und UK, hätte auch Spanien als Big-5-Land eine schlechte Platzierung heimgebracht. 6 Punkte.

Peter: „Universo“s Pluspunkte sind der starke glaubwürdige Text (Blas war beim Songwriting federführend beteiligt) und die stimmliche Kraft, mit der Blas ihn in wunderschöner Melodiösität in schmeichelndem Spanisch vorträgt. Nicht so aufregend ist der Titel selbst, gehobene Hausmannskost vor der Hintergrund der Balladenballung des Jahrgangs 2020. Easy Listening mit Niveau, das ist ausreichend für immer noch 8 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 38/84 Punkte

Beim ESC-kompakt-Index landet „Universo“ auf Platz 28 von 41.

Wie hätte der spanische Beitrag "Universo" von Blas Cantó abgeschnitten?

View Results

Loading ... Loading ...

Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Australien: „Don’t Break Me“ von Montaigne
(2) Irland: „Story Of My Life“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „On Fire“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „You“ von Vasil
(5) Russland: „UNO“ von Little Big
(6) Schweden: „Move“ von The Mamas
(7) Slowenien: „Voda“ von Ana Soklič
(8) Weißrussland: „Da Vidna“ von VAL

Zweite Hälfte des ersten Semis

(9) Aserbaidschan: „Cleopatra“ von Efendi
(10) Belgien: „Release Me“ von Hooverphonic
(11) Israel: „Feker Libi“ von Eden Alene
(12) Kroatien: „Divlji Vjetre“ von Damir Kedžo
(13) Malta: „All Of My Love“ von Destiny
(14) Norwegen: „Attention“ von Ulrikke
(15) Rumänien: „Alcohol You“ von Roxen
(16) Ukraine: „Solovey“ von Go_A
(17) Zypern: „Running“ von Sandro

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Estland: „What Love Is“ von Uku Suviste
(19) Griechenland: „SUPERG!RL“ von Stefania
(20) Island: „Think About Things“ von Daði Freyr
(21) Moldau: „Prison“ von Natalia Gordienko
(22) Österreich: „Alive“ von Vincent Bueno
(23) Polen: „Empires“ von Alicja
(24) San Marino: „FREAKY!“ von Senhit
(25) Serbien: „Hasta La Vista“ von Hurricane
(26) Tschechien: „Kemama“ von Benny Cristo

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Albanien: „Fall From The Sky“ von Arilena Ara
(28) Armenien: „Chains On You“ von Athena Manoukian
(29) Bulgarien: „Tears Getting Sober“ von VICTORIA
(30) Dänemark: „YES“ von Ben & Tan
(31) Finnland: „Looking Back“ von Aksel
(32) Georgien: „Take Me As I Am“ von Tornike Kipiani
(33) Lettland: „Still Breathing“ von Samanta Tīna
(34) Portugal: „Medo de sentir“ von Elisa
(35) Schweiz: „Répondez-moi“ von Gjon’s Tears

Gesetzt fürs Finale

(36) Deutschland: „Violent Thing“ von Ben Dolic
(37) Frankreich: „Mon alliée (The Best In Me)“ von Tom Leeb
(38) Italien: „Fai Rumore“ von Diodato
(39) Niederlande: „Grow“ von Jeangu Macrooy


27 Kommentare

  1. Mir gefällt der Song, Blas Canto und seine Stimme sehr gut. Wobei es für die wunderschöne Sprache bei mir noch Extra-Bonus-Punkte gibt😍.
    Dennoch wäre der Titel wohl leider wieder eher hinten gelandet, keine Ahnung nur so ein Gefühl. Ich denke da noch an 2019, wo ein wunderschöner Titel performerisch dermaßen in den Sand gesetzt wurde. Hinterher hat mich die schlechte Platzierung nicht mehr gewundert (nur meine Meinung🙂).

    • Um noch kurz auf „Quèdate conmingo“ einzugehen: Der Song gehörte zweifelsohne zu den besten spanischen Beiträgen des (bisherigen) 21. Jahrhunderts, was aber eher an der Präsenz und der Stimme der Künstlerin lag. Ein typischer Titel, den man am besten live auf der Bühne sieht. Rein akustisch läßt er mich…nicht kalt, aber begeistert mich auch nicht so arg, trotz phantastischer Stimme.
      Dafür finde ich die Komposition nicht stark genug. Trotzdem stach Pastora Soler 2012 schon hervor, hätte von mir aus gerne ein paar Plätze weiter oben landen können🙂.

  2. Einer meiner letzten Plätze im Finale , einfach nur langweilig.
    Irgendwas zwischen 24-26.
    Hoffe er bekommst nächstes Jahr was besseres 😉

    Da hab ich Frankreich höher angesetzt .

  3. Irgendwie mag ich das, auch wenn dem Song offensichtlich die Klasse für eine vordere Platzierung fehlt. Und besonders sympathisch wirkt Blas auf mich auch nicht. Vielleicht findet sich ja für nächstes Jahr ein Lied, das mehr als nur ein bisschen Ohrwurmpotential zu bieten hat.

  4. Definition von Mittelmaß, ohne Kanten. Schade, dass Spanien beim ESC keinerlei Erfolg hat, obwohl spanische Musik eigentlich überall in den Charts ist.

    Pastora Soler war echt der beste Spanische Beitrag im letzten Jahrzehnt und hätte die Top 5 knacken müssen. Ruth Lorenzo war auch fantastisch. Daniel Digges und Edurne waren auch gut, aber ansonsten war das echt nix. Die Spanischen Fans haben echt mehr verdient, da sie ..noch mehr durchmachen“ mussten in den letzten Jahren als wir Deutschen und Französische Fans.

    Ich bin optimistisch für Blas nächstes Jahr. Vielleicht ja eine Ballade wie 2014, 2012 .

  5. Ich glaube, es weiß langsam jeder, dass ich hohe Noten bei Männern liebe und was Blas da rausholt, ist einfach nur wundervoll. Dazu die feine Melodie, der spanische Text, der sehr einprägsam ist, ein bisschen Drama und sehr wichtig: vulnerabilty. Ich liebe es!
    8/10 und 12/41.
    Wäre sehr gespannt auf das Staging gewesen. Da kann man so viel draus machen mit Tänzern und funkelnden Sternen auf dem Backdrop 🌟

  6. In meinem Mittelfeld. Am Anfang hat er mir nicht gefallen, aber inzwischen hat der Song nicht ganz unerfolgreich einen Schönhörprozess durchlaufen.

    knappe 6 Punkte (von 12)

  7. Spaniens Beiträge waren in der langjährigen ESC-Geschichte nicht immer, aber oft am Zeitgeist vorbei. Einmal hat es ein spanischer Beitrag zu Weltruhm gebracht: „Eres tu“ 1973, der sogar den luxemburg. Siegertitel weit überflügelt hat.
    Auch die Präsentationen gelangen Spaniens Vertreter nicht oft.

    Mit Blas und seinem Universum konnte und kann ich auch nichts anfangen. Ich stufe den Beitrag auf 21-26 ein. Trotzdem Viva Espana!

    • In den 60er und 70er Jahren hatte Spanien fast immer tolle Beiträge. Ob die am Zeitgeist vorbei waren, weiß ich nicht, aber das wäre ja nicht unbedingt etwas Schlechtes (es gibt in der Popmusikgeschichte immer mal wieder Phasen, so auch die aktuelle, in denen ich „am Zeitgeist vorbei“ als Lob verstehen würde).

  8. Wesentlich besser als die letzten spanischen Beiträge, aber besonders erinnernswer ist es auch nicht. Wenn spanische ESC-Fans nicht so begeisterungsfähig wären, sondern eher wie wir ESC Kompaktleser, würden sie das wahrscheinlich Radiogedudel nennen.
    Zum Thema „wirkt (un-)sympathisch“: Es gab einen Clip von seinem Postkartendreh für Rotterdam und er tut erst so, als ob er kein Englisch kann, fährt dann aber doch auf Englisch dazwischen, wenn ihm was nicht passt. Klang etwas bitchy dabei ;-).

  9. Na, dann will ich auch mal meinen unpopulären Senf zur ewigen Pastora-Debatte dazugeben. Ja, das war zweifellos gut gesungen, aber das Lied selbst war wenig mehr als eine melodramatische Ballade ohne emotionalen Kern. Überzeugend vorgetäuschte emotionale Marktschreierei und mein 22er Platz 2012. *rennt weg und versteckt sich*
    Der letzte spanische Beitrag, den ich wirklich mochte, kam 2005 zur Aufführung. 2010 war in Ordnung, und 2013 ist in der Studioversion nett anzuhören. Der Rest ist schrecklich, was ich sehr traurig finde, weil ich eine enge Bindung an Spanien und vor allem an spanische Musik und Literatur habe.

  10. 1. Pastora Soler ist eine Göttin. Bungt.
    2. Blas Canto isses nicht. Guter Sänger mit Ausstrahlung, aber „Universo“ ist einfach nicht mehr als gepflegte Langeweile. Das stört ja niemanden. Aber wer, um Himmels Willen, soll für eine egale Nummer letztlich anrufen, meine Damen und Herren? Ich löse auf: niemand. Platz 26. Danke. Es gibt hier nichts zu sehen. Bitte gehen Sie weiter.

  11. „Universo“ ist erneut kein zwingender Finaltitel aus Spanien. Das ist eine ambitionierte Produktion mit dramatischen Strings, mit Rettet-die-Welt-Botschaft, mit langem Falsett-Ton, mit viel Drum und Dran. Aber diese Kraftanstrengung merkt man dem Konstrukt auch an. Es hat nichts Leichtes, hebt nicht ab. Und das würde ich mir im gravitätsarmen Raum eigentlich erbitten, schon aus rein physikalischen Gründen.

    Langsam wird der Druck in Spanien zu groß. Wenn ihr eurem Act nächstes Jahr wieder den Mühlstein einer Top-5-Platzierung umhängt, ist das mental kaum stemmbar.

    Entkrampft euch wieder, was auch für andere prä-unqualifizierte Länder gilt. Diese desparate Verbissenheit kann ja bitte nicht der Kern eines Musikwettbewerbs sein.

    • Die fundiertesten Kommentare, die dazu auch noch toll formuliert sind, kommen jeden Tag von dir. Ohne Scheiß. Mal davon abgesehen, dass ich dir auch meist zustimme.
      Vielen Dank jedenfalls dafür!

      • Oh, du bist ein Held für mich, vielen Dank, tut gut 🤩 Morgen werde ich leider ziemlich versagen, ich habe nämlich eine große Schwäche für Null-Punkte-Beiträge 😄

  12. Ganz nett. Der song ist nicht übel, der refrain bleibt vorschriftsgemäss hängen ( uni-universo, perdóname😊)und ich find den blasi-hasi auch ziemlich sexy. Leider finde ich blasens stimme nicht so prickelnd und seine live-qualitäten sind auch ziemlich überschaubar.

  13. Gesang: Diese Wechsel zwischen Kehl- und Kopfstimme nervt ++ Es heißt singen, mein Lieber ++ Schwach ++ Der soll rappen
    Melodie: Tempo wechselt zu oft ++ Manchmal ist mehr weniger ++ Auch am Computer kann man komponieren ++ Für zu viele Zielgruppen gedacht?
    Gesamt: Gedehnte Noten sind ein Zeichen von Kompositionschwäche ++ Kalt ++ Langweilig ++ Wir spielen besser
    Chancen: Die Teilnahme reicht schon aus ++ Ach, sie sind schon im Finale drin ++ Top 26 ++ Tschüß
    Optik: Er will zu gerne ++ Schaufensterpuppe ++ Mafiasohn mutiert zum Schwiegersohn ++ Zu viel Körperpflege schadet den Haut

  14. Dieser Song hat alles, was ein erfolgreicher ESC-Song braucht! Nur macht ihn das so berechenbar, so glattgebügelt, so farblos wie wohl kaum einen anderen Beitrag dieses Jahr. Das ist einer dieser Songs, die man sofort vergisst und an die man sich erst wieder erinnert, wenn man sich nochmal die Shows anschaut. Oder anhört in diesem Jahr. Satz mit X.

    Prognose: Platz 21-26
    Meinung: 35/41 (4 Punkte)

    PS: Ja, Pastora ist mir im Gedächtnis viel zu gut hängengeblieben. Ob jetzt im guten oder im schlechten Sinne ist doch die eigentliche Frage… 😉

  15. Der Song ist ganz ok aber dennoch nichts besonderes .

    Wäre so zwischen Platz 15-21 gelandet.

    Übrigens : Eurovision.tv und die niederländischen Sender veranstalten am Tag des ersten und zweiten Semis die Eurovision 2020 Song Celebrations eine Art Videocontest nur ohne Wettbewerb .Hierbei wird von der Regie das exakte Running Order ausgewählt und es werden die Videos in der Show gezeigt . Darüber hinaus gibt es einige Überraschungen und auch die Fans dürfen mitmachen und es wird zum ersten Mal ein Recap von Fans zu den jeweiligen Songs gezeigt .

    Das zeigt im Grunde genommen , dass es durchaus möglich gewesen wäre eine Art von Online ESC mit tatsächlichem Voting zu machen

  16. Wie es @Cali oben schon treffend erwähnt hat, der Song bleibt farblos. Einzelne Passagen find ich recht gut gelungen, aber dann münden sie immer wieder in dieses auf die Dauer lästige Oh oh oh. Der Song bildet irgendwie keine Einheit und verliert sich irgendwo im Nirgendwo. Ich hoffe auch auf ein besseres Lied im kommenden Jahr. 4 Punkte. Spanien wäre mit dieser Nummer wieder weit hinten gelandet.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.