ESC-Songcheck kompakt 2022 (32) – Montenegro: „Breathe“ von Vladana

Bild: Aleksandra Jovic

Das ehemalige Jugoslawien ist dieses Jahr wieder fast vollständig beim ESC vertreten. Zumindest Montenegro wagt – anders als Bosnien undHerzegowina – sein Comeback in Turin. Zuletzt haben wir das Land in Form von D Mol 2019 auf einer ESC-Bühne erlebt. Nach vielen Misserfolgen, die bereits im Halbfinale endeten, soll es dieses Jahr Vladana Vučinić richten. Ausgewählt wurde die 35-Jährige intern von einer Fachjury.

„Einfach bekannt geben kann ja jeder“, dachte man sich dann aber wohl beim verantwortlichen montenegrinischen Sender RTCG bezüglich Vladana als ESC-Act 2022. Der Sender hatte unter anderem mit einem Kinderbild, das die Sängerin zeigte, für ein regelrechtes Rätselraten in der Fancommunity gesorgt, bevor man Vladana als diesjährige Hoffnungsträgerin bekannt gab. Auch ihr ESC-Song „Breathe“ wurde zwar in Form eines Videos angeteast, allerdings hat die Veröffentlichung bis März auf sich warten lassen.

Vladana ist in der Hauptstadt Monetenegros, Podgorica, geboren. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich um eine ESC-Teilnahme bemüht hat. Bereits 2005 und 2006 hat die Sängerin am serbisch-montenegrinischen Vorentscheid „Montevizija“ teilgenommen. Neben einem abgeschlossenen Journalismus-Studium kann Vladana auf eine Musikkarriere zurückblicken, die bereits 2003 nach ihrer Teilnahme an einer TV-Karaoke-Show begann. Ihrer Begeisterung für den Journalismus und die Mode kombiniert sie mit der Website Chiwelook, auf der sie regelmäßig Kollektionen von montenegrinischen Designern präsentiert.

Der Song

Montenegros ESC-2022-Song „Breathe“ ist neben Darko Dimitrov auch von Vladana selbst komponiert und geschrieben worden. Laut eigenen Angaben ist der Song in einer für die Sängerin sehr schweren Zeit entstanden. Sie hat vor einigen Monaten ihre Mutter verloren, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb. Die Zeilen zu „Breathe“ schossen Vladana daraufhin sofort in den Kopf und so habe sie diese direkt niederschreiben müssen.

Allerdings ist es kein Song, der diese aussichtslose Situation in den Vordergrund stellt, sondern eher Mut und Courage vermitteln soll. Im zweiten Refrain baut sich die Instrumentation weiter auf, in der Bridge setzen Backgroundstimmen ein. Im letzten Refrain geht der Song auf den Höhepunkt zu, es folgt ein kurzer Break im Refrain, Vladana holt wortwörtlich Luft und rundet dann die drei Minuten ab. Außergewöhnliches Make-Up, Kopfschmuck und ein Outfit, dass die kämpferische Stimmung der Nummer gut rüberbringt, beweisen im Musikvideo zudem Vladanas Liebe zur Mode.

Auch wenn die Ballade auf den ersten Blick – beziehungsweise auf das erste Hören – klassisch und wenig aufregend klingt, kann man nicht abstreiten, dass der Song vor allem gegen Ende mitreißt. Es ist eine kämpferische Nummer, die insbesondere Menschen Mut machen kann, die selbst einen ähnlichen Verlust hinnehmen mussten wie Vladana. Zudem hat Darko Dimitrov erneut bewiesen, wie gut er Balkan-Balladen eine eigene Identität geben kann. Er ist nach vielen Beiträgen für Serbien oder Nordmazedonien dieses Jahr zum ersten Mal an einem montenegrinischen ESC-Song beteiligt.

Der Check

Song: 3/5 Punkten

Stimme: 4/5 Punkten

Darbietung: 4/5 Punkten

Instant Appeal: 2/5 Punkten

Benny: Verliert sich für mich in der Belanglosigkeit. Leider sind die Balkan-Elemente viel zu spärlich bzw. kommen zu spät, so dass man gedanklich schon abgeschaltet hat. Leider kein gutes Comeback von Montenegro. 4 Punkte.

Berenike: Am Anfang konnte ich mit „Breathe“ nicht viel angefangen. Vladanas tiefe Stimme und die Steigerung im Song waren ganz hübsch, aber der Song wirkte recht angestaubt auf mich. Mit der Zeit ertappte ich mich aber immer öfter dabei, die Zeile „The air is what they need, the air is what they breath“ als Ohrwurm zu haben und habe mir die Ballade mittlerweile ziemlich schöngehört. 5 Punkte.

Douze Points: Höchst unspektakuläre Bühnenballade, die erst ganz am Ende aus dem Knick kommt. Das ist aber zu spät. Bis dahin haben die meisten schon das Interesse an der Nummer verloren. Das ist schade für die Sängerin, die wirklich talentiert und stimmgewaltig ist. Für die klassische Balkan-Balladen-Steigerung und den Gesang gibt es trotzdem noch 5 Punkte.

Flo: Ich bin ehrlich gesagt nicht der größte Fan von Balkan-Balladen, weil ich sie privat einfach nicht höre. Vladana schafft es aber, mit „Breathe“ eine Beziehung zu schaffen und mit ihrem Text etwas auszulösen. Das mag einerseits daran liegen, dass sie auf Englisch singt, andererseits finde ich die Komposition sehr gelungen, auch der Text passt gut zur Dramaturgie. 6 Punkte.

Manu: Ich habe durchaus ein Herz für schwere oder dramatische Balkanballaden und wünsche mir mindestens eine davon in jedem ESC-Finale. Die werden in den letzten Jahren aber langsam etwas zur Mangelware. Dementsprechend habe ich mich bei den ersten Klängen von „Breathe“ erstmal gefreut. Leider plätschert Vladanas Beitrag aber gerade beim Refrain an meinen Ohren vorbei und vergisst mich dabei zu berühren. Übrig bleibt ein schon oft gehörter Balkanrhythmus und immer wieder ein großes Vergessen, dass es diesen Beitrag ja auch noch gibt. Schade, aber so kann ich nur unaufgeregte 4 Punkte vergeben.

Max: Vielleicht der stärkste Beitrag, den Montenegro als unabhängiger Staat zum ESC geschickt hat – für mich. Eine gute Produktion und eine starke Interpretin sorgen zudem für Pluspunkte bei mir. Jedoch ist es kein Lied, dass ich sehr oft höre. Dafür packt es mich dann noch nicht so ganz. Trotzdem ein gutes Comeback für das Land und wer weiß, vielleicht ist auch ein Finaleinzug drin. 6 Punkte.

Peter: „Breathe“ ist exzellent produziert, die Dramaturgie des Songs steigert sich durchgängig bis zum dramatischen Outro. Und ich mag die anspruchsvolle und doch positive Botschaft des Songs. Das vorausgeschickt ist der Angebot insgesamt allerdings eher langweilig, schwerfällig und auch ein wenig beliebig. Das Balladenmeer 2022 macht es für „Breathe“ noch schwerer, Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich glaube nicht, dass der Track zu einem ESC-Klassiker, sondern schnell vergessen werden wird. 5 Punkte.

Rick: Auch wenn „Breathe“ erstmal sehr over-the-top wirkt, kommt der Song authentisch daher. Liegt eventuell auch daran, dass Vladana den Song selbst geschrieben hat und damit den Tod ihrer Mutter verarbeitet. Emotion pur und dennoch sehr eingängig. Zudem ist sie eine super Sängerin und man hört landestypische Elemente heraus. Komplett umhauen kann mich ein solcher Song aber leider nicht. Gute 6 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 41/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Breathe“ auf Platz 26 von 40.

Wie schneidet der montenegrinische Beitrag "Breathe" von Vladana ab?

View Results

Loading ... Loading ...

Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley
(26) Zypern: „Ela“ von Andromache

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Irland: „That’s Rich“ von Brooke
(28) Nordmazedonien: „Circles“ von Andrea
(29) Estland: „Hope“ von Stefan
(30) Rumänien: „Llámame“ von WRS
(31) Polen: „River“ von Ochman


35 Kommentare

  1. Nichtssagender Beitrag. Eine Ballade ohne Höhepunkte, die man schnell wieder vergesen hat. Sehe ich auch nicht im Finale.
    4/10

  2. Ganz netter Titel, der aber leicht überhört werden kann. Könnte so oder so ausgehen. Ich hoffe für Montenegro aber mal wieder auf einen Finaleinzug. Wenn der klappt, ist Platz 15 jedoch mutmaßlich schon das höchste der Gefühle.

  3. Nach dem Highlight gestern geht es heute wieder zurück ins untere Mittelmaß.

    Ich fange mal positiv an: Ihre Stimme finde ich nicht schlecht und auch der Anfang des Songs kann ich mir gut anhören. Tja, doch dann setzt dieser komische Beat ein und schon geht es sehr steil bergab. Irgendwie weiß der Song danach nicht mehr was er sein will, Ballade oder Midtempo, außerdem wird mir ihr Gesang zum Ende hin viel zu dramatisch und theatralisch so dass es trotz der traurigen Hintergrundstory auf mich irgendwie aufgesetzt wirkt und ich absolut GAR NICHTS fühle. 🙁

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dass Montenegro es ins Finale schaffen wird, dafür gibt es einfach bessere Balladen in diesem Jahr, außerdem hat das Land abgesehen von den ehemaligen Jugos auch keine wirklichen „Verbündeten“ die ihnen oft Punkte geben. Ihre bisher sehr durchwachsenenen Livekünste machen es auch nicht besser.

    Kurz gesagt: Montenegro wird auch dieses Jahr im Finale nur Zaungast sein.

  4. Sorry, noch einer der dieses Jahr zahlreichen Songs, die ich schon beim Hören wieder vergesse.

  5. Eigentlich fallen Balkanballaden ja in mein Beuteschema, aber sobald sie in englischer Sprache vorgetragen werden, löst sich für mich jeder Charme sofort in Luft auf. Und dann haben wir hier noch den unfreiwillig-komischen Vers Nummer 1 des Jahrgangs: „The air is what they breathe …“ Ja was denn sonst??? Viel Glück!

  6. Eine sehr durchschnittliche Nummer in dem typischen Balkanklischeestil, das dem vermutlich erfolglosesten Nachfolgestaat Jugoslawiens immerhin seine zwei Finalteilnahmen bei allerdings schon elf Versuchen gebracht hat. Dazu noch eine Reminiszenz an „If you wanna see, just open your eyes“ (Jurijus Veklenko aus Litauen vor drei Jahren). Ich habe eben noch einmal nachgeschaut, ob die Texte der Beiträge Mazedoniens und Montenegro von der gleichen Person verfasst wurden. Die Texte beider Lieder sind offensichtlich auf dem Sprachniveau B1 verfasst, was bei „Circles“ nicht so schlimm ist, aber hier doch schon etwas stört.
    Dazu kommt sowohl unmittelbar vorher als auch unmittelbar nachher knallharte Konkurrenz. Das wird sehr schwer für Montenegro!

  7. Und schon wieder fühle ich mich sehr, sehr alleine im weiten Meer der Kritikaster. Ich kann Euch ja alle irgendwo verstehen, mich hat das Ganze dennoch gepackt, insbesondere in Anbetracht der Hintergrundstory und der Tatsache, dass ja viele von uns solche Geschichten selbst erlebt haben oder jemanden kennen, der das erlebt hat. Es muss halt gut inszeniert werden und genau den richtigen Nerv treffen – keine ganz leichte Aufgabe. Ich sehe leider auch tendenziell eher ein Aus im Halbfinale.

    • @Tamara

      Na ja, hat Spanien das nicht letztes Jahr auch versucht?? Also mit so einer Hintergrundstory?? Und wie ist das nochmal ausgegangen??

      Soweit wird es wird es für Vlada gar nciht erst kommen, da Semi-Aus.

      • Ich kann mich da an einen Beitrag aus Schland erinnern mit Hintergrundstory, den ich überhaupt nicht mag. Ist noch nicht so lange her. Wie ist DAS nochmal ausgegangen?

        Wir werden sehen. Maßgebend is aufn Platz.

      • @Tamara

        Bei Michael wirkte es authentisch, bei Blas hat man einfach gemerkt dass man damit versucht einen lahmen Lovesong auf eine andere Ebene zu hieven.

      • @ESC1994: Ich geh da in beiden Fällen mit, sehe da bei Vladana grundsätzlich aber kein Authentizitätsproblem. Wie gesagt: Grau ist alle Theorie, auch wenn das natürlich den größten Teil des Spaßes ausmacht.

      • @Tamara

        Sorry falls mein Post irgendwie komisch rüberkam. Wollte halt nur ausdrücken dass es durch die übertriebene Theatralik auf mich nicht mehr echt wirkt.

        Dir noch eine schöne Woche.

      • Nein, nein, alles gut, da kam nix komisch rüber. In welcher Richtung das Pendel letztlich bei Vladana ausschlägt, müssen wir halt erst noch sehen. Ich halte beides für möglich.

        Dir ebenfalls noch eine gute Woche!

  8. Für Montenegro gibt es Grund zur Freude, denn bei der INFE-Umfrage gab die Slowakei ihre Wertung ab und da erhält Vladana zehn Punkte:

    https://eurovoix.com/2022/04/18/infe-poll-2022-slovakia/

    Auch Deutschland darf sich freuen: sechs Punkte gehen an Malik Harris und damit erhält er die bis dato höchste Punktzahl bei dieser Umfrage. Leider geht Deutschland bei der Euro Jury leer aus, nachdem die beiden Länder Albanien und Andorra ihre Top Ten präsentierten:

    https://eurovoix.com/2022/04/18/the-euro-jury-2022-albania-andorra/

    Mal sehen, wie sich das Ganze noch entwickelt.

  9. „Breathe“ gefällt mir wirklich sehr gut, und ich finde, Vladana hat eine tolle Stimme.🙂

    War mir etwas unschlüssig bezüglich der Erfolgsaussichten, aber ich hoffe mal, dass der Beitrag ins Finale kommt und dort wenigstens im guten Mittelfeld landet.

  10. Erstmal ist es natürlich toll, dass Montenegro wieder zurück ist. Ich verbinde das Land immer mit Songs, die nicht im Mainstream-Strudel schwimmen, was dieses Jahr tendenziell auch der Fall ist, da es die einzige klassische Balkanballade ist.
    Ich finde Vladanas Stimme wirklich stark, allerdings rückt diese für mich durch ihre, nun ja, nicht ganz perfekte Aussprache der in der Angelistik verwurzelten Wörter in den Hintergrund. Mit Balkanballaden holt man mich eigentlich immer ab, einige davon stehen sogar sehr weit oben auf meiner All-Time-Favorite-Liste, Stichwort: „Kruna“, „Kheju Tokes“ (oder so ähnlich ).
    Finaleinzug wird recht schwer für Montenegro, für ausgeschlossen halte ich es aber nicht. Von mir gibt’s 5-6 Punkte (Abzug wegen Aussprache und Bridge vorm letzten Refrain), aktuell Platz 25.

  11. Verstehe die Kritik nicht so recht. Für mich persönlich mit den Beiträgen 2013 bis 2015 einer der besten aus Montenegro. Ich glaub auch das Sie ins Finale einzieht und wenn sie so gut performt wie Tamara (NM2019) sehe ich auch eine ähnliche Platzierung für Vladana.

    • Also dass Montenegro wie Nordmazedonien 2019 das Jury-Voting gewinnt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Für’s Finale könnte es aber mit Hilfe der Juroren reichen.

  12. Eigentlich schrillten bei mir die Alarmglocken, als Vladana verkündete, sie würde ihren Song in Englisch singen, damit ihre Botschaft auch außerhalb des slawischen Sprachraums verstanden wird. Dafür ist es dann doch ganz ordentlich geworden, vor allem wenn man es mit dem D-Moll Seichtquark von 2019 vergleicht. Mehr Authentizität würde der Song freilich unter Verwendung der Landessprache haben. So bleibt eine recht gute Balkanballade. Ich vergebe 7 von 10 Punkten und Platz 17 insgesamt und Platz 9 im zweiten Semi. Da es die einzige klassische Balkanballade ist, dürfte es für eine Qualifikation reichen und dann im Finale hinteres Mittelfeld.

  13. Balkanballaden sind fast immer mein Ding, so ist es auch bei Vladana, geht mit sehr nahe der Song – wenn es in Landessprache gewesen wäre, hätte es das Ganze sogar nochmal getoppt – aber es ist auch so ok. Als einzige Balkanballade, hoffe ich sehr, dass die es ins Finale schafft☺️

  14. Naja, ne typische Balkanballade. Aber wenigstens ein Lied, bei dem man die Kultur des Landes wiedererkennt. und es klingt wirklich nach Balkan.

  15. Vladana wird im 2 Semifinale den 10 Platz Belegen. Bei den Jurry wird sie Gut Ankommen. Leider wird Sie Bei den Televotern nicht Gut Ankommen. Weil sie Bei den Jurrys Gut Ankommen wird, wird sie auch deshalb Knapp als 10 ins Finale kommen.

  16. Ich Werde Bestimmt in Nächsten Minuten von den Anderen Kritik Bekommen. Weil die Anderen der Meinung Sind das Wrs als 10 ins Finale kommt. Wen man sich die Auftritte von Wrs bei den Pre Partys Anschaut. Wird man Gemerkt haben. Das Wrs Live nicht Singen Kann. Vladana war da Viel Besser.

  17. Ich drücke Vladana ganz doll die Daumen, dass sie es mit diesem wunderschönen Lied ins Finale schafft. Die Stimme dafür hat sie und wenn es auch mit dem Englisch etwas hakt – daran sind bisher die wenigsten Ausscheider zugrundgegangen. Im Vergleich mit Albanien und Nordmazedonien ist sie auf jeden Fall die Beste.

  18. Das ist einer der Songs, den ich mir nach dem ersten Mal anhören nicht mehr angehört habe. Mal sehen wie es mir dann live in Turin gefällt.

  19. Aufbau der Balade ist gut, der Höhepunkt zum Schluss kommt gut, aber für das Finale wird es vermutlich nicht reichen. Da fehlt mir für eine Ballade etwas, damit ich diese mir auch öfters anhören würde.

  20. Der Song ist musikalisch auf gute Art unauffällig, kann ich mir gut anhören. Im Gedächtnis habe ich den Song allerdings wegen des Videos, davon bekomme ich echt Alpträume. Vielleicht wird die Inzenierung auf der Bühne richtig gut und das Lied kommt ins Finale.

  21. Für mich auch leider ein vollkommen belangloser Beitrag ohne einen großen Wiedererkennungswert. Ich kann gar nichts damit anfangen.
    Ich vermisse einfach das Balkanfeuer vergangener Tage….

  22. Mein Tipp: Wackelkandidar mit deutlichem Trend zu NQ, es gibt schlimmstenfalls nur Punkte aus MK und RS.

    Finde ich nach den Liveauftritten mittlerweile ziemlich schrecklich. Eigentlich eine auf ESC getrimmte Balkanballade, aber Stimme und Outfit gehen leider gar nicht, ich habe derzeit eine starke Aversion gegen „Beerdigungslieder“. Sogar noch hinter Malta auf meinem letzten Platz im zweiten Semi.

    1 von 12 Punkten.

  23. Ich sage es mal so: Die Jury könnte das in den Top 10 haben. Beim Televote erwarte ich auch keine Katastrophe, weil ich 6-7 Beiträge sehe, die mMn sehr wahrscheinlich im Televote floppen werden, daher ist für mich Platz 13 das Schlechteste, das Montenegro erfahren dürfte. Könnte insgesamt also knapp reichen.

  24. Hier kann ich mich nur weitgehend anschliessen, wobei dieser ansprechenden Ballade in englisch nicht nur jeglicher Charme abhanden kommt, sondern die Zeile „To act so selfishly is unforgivable“ naheliegenderweise andeutet, dass Vladana irgendwem den Tod ihrer Mutter anlastet.
    Ich habe wirklich kein Interesse an einer Querdenker-Diskussion, aber durchaus Zweifel, dass man mit solcherlei Schuldzuweisungen vor einer vollgepackten Halle (maskiert oder nicht) besonders gut Punkten kann.

    Die italienische Version (Respira) gefällt mir tatsächlich besser (obwohl sie deutlich länger ist).

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.