ESC-Songcheck kompakt 2022 (35) – Tschechien: „Lights Off“ von We Are Domi

Foto: BARBORA NOSKOVÁ

In diesem Jahr ist Tschechien erst zum zehnten Mal beim Eurovision Song Contest dabei – und hat doch schon eine reiche musikalische Geschichte hingelegt. Ein holpriger Start zwischen 2007 und 2009 mit zwei letzten Plätzen und einem vorletzten Platz im jeweiligen Halbfinale (immerhin gab es zusammengenommen ganze 10 Punkte) setzte Tschechien erstmal fünf Jahre aus.

2015 ging es gestärkt weiter – und auch wenn Marta Jandová und Václav Noid Bárta noch nicht das begehrte Finale erreichen konnten, sammelten sie immerhin schon mal 33 Punkte. 2016 erreichte Gabriela Gunčíková dann zum ersten Mal das Finale. Zwei Jahre später revolutionierten die Verantwortlichen die Auswahl – musikalisch entstaubt, bunt und genre-vielfältig wählten ab sofort international besetzte Jurys und die weite Internetwelt den Beitrag Tschechiens. Mit Erfolg: Mikolas Josef gelang mit Platz 6 die beste Platzierung bis heute, auch Lake Malawi blieben als Sympathiebolzen in Erinnerung, die nur knapp an den Top 10 scheiterten. Lediglich Benny Cristo stolperte über seine eigenen Ansprüche und verfehlte letztes Jahr wieder das Finale.

In diesem Jahr setze sich die Elektro-Pop-Band We Are Domi sowohl in der Jury- als auch in der Wertung der internationalen Fans durch. Die tschechischen Zuschauer hatten „Lights Off“ zwar nur auf dem vierten Platz, insgesamt reichte es aber locker zum Sieg und zum Ticket nach Turin.

We Are Domi ist eine 2018 in Großbritannien gegründete Elektro-Pop-Band, die aber in Prag beheimatet ist. Die Leadsängerin Dominika Hašková kommt aus Tschechien, der Gitarrist Casper Hatlestad und der Keyboarder Benjamin Rekstad aus Norwegen. Die drei lernten sich während ihres Studiums am Leeds College of Music kennen. Die Band verbindet Elektro und Scandi zu einem alternativen Elektro-Pop-Sound.

Der Song

„Lights Off“ ist ein sehr elektronischer und moderner Popsong, der eine leicht skandinavisch-düstere Note hat, Er wurde von allen drei Mitgliedern der Band, Dominika Hašková, Casper Hatlestad und Benjamin Rekstad, gemeinsam mit Abigail Francis Jones und Einar Kvaløy Eriksen geschrieben. Produziert wurde das Lied von Eriksen mit Frankie Harper, abgemischt von Pete Maher.

Laut Bandmitglied Benjamin Rekstad lässt die Band bewusst unübliche EDM-Elemente einfließen – zum Beispiel die Gitarre, die der Gitarrist Casper Hatlestad mit einem Bogen spielt. Die Inspiration zur Teilnahme am Eurovision Song Contest ist der Band gekommen, um in der COVID-19-Pandemie auch ohne öffentliche Auftritte musikalisch produktiv zu bleiben. Außerdem haben Lake Malawi auf einem gemeinsamen Konzert die Band zur Teilnahme ermutigt. Ursprünglich habe man geplant, einen anderen Song einzureichen. Der wurde aber schon vor dem 1. September letzten Jahres aufgeführt und ist deshalb nicht mit dem Reglement des ESC vereinbar. Aus den drei eingereichten Titeln wählte der tschechischen Rundfunk schließlich „Lights off“.

Im Lied singt Dominika anfangs davon, dass sie viele Fehler gemacht habe, sich allein fühlt und vom Weg abgekommen sei. „Ich versuchte, den Job zu wechseln, versuchte, die Liebhaber zu wechseln. Meine Möbel wechseln, meine Bettdecken wechseln. Ich würde mein Herz ändern, aber es gibt keine Chance. Also schalte ich das Licht aus.“ Aber schon in der zweiten Strophe spricht sie sich selbst Mut zu, wieder zu ihrer Stärke zurück zu finden: „Ich werde mich ändern, einen Plan schmieden (…) Ich werde eine Königin sein, unbesiegbar!“

Vor einem Monat veröffentlichte die Band einen Revamp von „Lights Off“ und das zugehörige Musikvideo, das unter der Leitung von Ruy Okamura entstand. Die Veränderungen am Lied sind eher marginal. Von der Grundstruktur und der Produktion her bleibt im Großen und Ganzen alles beim Alten. Was vor allem auffällt, sind neben den eingefügten kurzen Pausen, die neu hinzugekommene leichte Verzerrung von Dominika Haškovás Stimme und das Ergänzen von einigen Backgroundgesangspuren, sodass der Gesang jetzt voller wirkt. Vor allem in den Strophen und der Bridge fällt dies auf.

Der Check

Song: 4/5 Punkten

Stimme: 2/5 Punkten

Darbietung: 3/5 Punkten

Instant Appeal: 3/5 Punkten

Benny: Toller moderner Song, der auch gleich ins Ohr geht. Vielleicht etwas repetitiv, aber gerade im zweiten Semi für mich trotzdem ganz weit vorne. Jetzt muss nur noch die Inszenierung stimmen und der Liveauftritt klappen. 7 Punkte.

Berenike: Eigentlich mag ich solche Elektrostücke, aber „Lights off“ zündet bei mir nicht richtig. Irgendwie ist alles an dem Song „okay“: Beat okay, Gesang okay, Soundeffekte okay, Melodie okay. Und so finde ich den Track jetzt nicht schlecht, er hat aber auch nicht viel, was Begeisterung in mir auslöst. 4 Punkte.

Douze Points: Mit „Lights Off“ ist es ganz komisch: Der Song hat wirklich sehr viel von dem, was mir gefällt. Ich höre ihn auch gern. Aber wenn er läuft, muss ich immer erst überlegen, um welchen Titel und welches Land es sich hier handelt. Ich weiß nicht, ob es an der vergleichsweise schwachen Ausstrahlung der Künstler/in liegt, oder ob das Lied letztlich doch nicht auffällig genug ist. Ich würde in jedem Fall im Euroclub dazu tanzen. Daher gute 8 Punkte.

Flo: We Are Domi waren ja einer der ersten Acts, die für den ESC 2022 feststanden und dementsprechend habe ich auch schon etwas Zeit mit „Lights Off“ verbracht. Für mich hat Tschechien den im gesamten Teilnehmerfeld stimmigsten Beitrag, der einfach unheimlich gut produziert ist und so im Radio, auf Festivals oder sonst wo laufen könnte… der Revamp hat nochmal an den richtigen Stellen nachgesetzt und der Produktion den letzten Feinschliff verpasst. Ich hoffe wirklich, dass ich mit der Meinung nicht ganz alleine bin, aber „Lights Off“ ist für mich mit Abstand der Song, den ich persönlich auch unabhängig vom ESC am meisten mag, und ich hoffe inständig, dass ein gutes Ergebnis für das Trio herausspringt. 12 Punkte.

Manu: Tschechien schickt mit We Are Domi netten, fröhlichen, sympathischen und unaufgeregten EDM-Radio-Pop nach Turin. Unter normalen Umständen müsste das stimmlich sicher und auffällig auf die Bühne gebracht werden, um das Finale zu erreichen. Da es in diesem Jahr aber wenig ähnliches im musikalischem Angebot gibt – und dank der guten Startnummer – sollte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn das Licht schon im Halbfinale für die Tschechen ausgeknipst wird. Mir gefällt es und ich hoffe Dominika Hašková behält ihre Stimme im Griff. 6 Punkte

Max: Ein cooles Lied, das vielleicht nicht wirklich wettbewerbsfähig ist und auch Schwierigkeiten haben wird, aus der Masse herauszustechen. Eine gute Produktion und der Fakt, dass wir viele Balladen in diesem Jahrgang haben, könnten jedoch die Trümpfe von Tschechien sein. Ich selbst finde das Lied ganz gut und höre es in der Playlist auch sehr gerne, zudem kann man „Lights Off“ sehr gut im Hintergrund laufen lassen. Es ist aber auch ein Style, den ich privat sehr gerne höre. 7 Punkte.

Peter: Ich mag sehr, dass sich hier in London Künstler aus mehreren europäischen Ländern von Tschechien bis Norwegen zusammengetan haben, um zusammen Musik zu machen. „Lights off“ ist in seiner Basis-Schlichtheit jetzt nicht die Neuerschaffung der Popchartsmusik, aber der Revamp hat dieser Uptempo-Nummer gut getan, sie ist abwechslungsreich, mega-eingängig und unaufdringlich groovy. Für die authentische Lässigkeit der Band gibt’s ein, zwei Extrapunkte, also insgesamt 7 Punkte.

Rick: Beim ersten Hören hab ich mich innerhalb ein paar Sekunden in „Lights off“ verliebt. Umso toller, dass die Band den Vorentscheid gewinnen konnte und einen tollen Startplatz im ESC-Halbfinale hat. Ich liebe das EDM-Instrumental im Refrain. Einfach eine coole Produktion und die Band kommt sehr sympathisch rüber. Ich hoffe, stimmlich kann das dann live auch mit der Studio-Version mithalten. So oder so einer meiner absoluten Lieblingssongs dieses Jahr und ich hab nichts auszusetzen: 12 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 63/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Lights Off“ auf Platz 8 von 40.

Wie schneidet der tschechische Beitrag "Lights Off" von We Are Domi ab?

  • PLATZ 11-15 (38%, 136 Votes)
  • PLATZ 16-20 (28%, 102 Votes)
  • PLATZ 6-10 (11%, 38 Votes)
  • PLATZ 21-25 (10%, 36 Votes)
  • BLEIBT IM HALBFINALE HÄNGEN (8%, 29 Votes)
  • PLATZ 1-5 (5%, 19 Votes)

Total Voters: 360

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley
(26) Zypern: „Ela“ von Andromache

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Irland: „That’s Rich“ von Brooke
(28) Nordmazedonien: „Circles“ von Andrea
(29) Estland: „Hope“ von Stefan
(30) Rumänien: „Llámame“ von WRS
(31) Polen: „River“ von Ochman
(32) Montenegro: „Breathe“ von Vladana
(33) Belgien: „Miss You“ von Jérémie Makiese
(34) Schweden: „Hold Me Closer“ von Cornelia Jakobs


40 Kommentare

  1. Ich denke, Tschechien wird es ins Finale schaffen, aber dann eher nur im Mittelfeld landen. Mir gefällt an dem Song nur der Refrain. Es fehlt mir ein bisschen die Energie in dem Song. Von den Uptempo-Songs gefallen mir da die Songs aus Norwegen, Spanien und Österreich besser.

  2. Den Song finde ich okay, aber nicht mehr.

    Könnte sein, dass er knapp ins Finale rutscht, dort schätze ich ihn aber eher hinten ein.

  3. Der Song ist eigentlich nur eine Beige-Schattierung, allerdings sehr professionell produziert. Klassischer Wackelkandidat. Ich sehe Tschechien zu Zeit drin, aber gerade, weil der Song doch recht gleichförmig ist und ich deshalb auch wenig Inszenierungsansätze sehe, die über das klassische DJ-Setting hinausgehen, könnte es auch gerade so nicht reichen. Das Publikum war in der Vergangenheit bei so clubbig-vibe-igen Songs ja eher zurückhaltend.

  4. Gefällt mir recht gut, wird auch einer der wenigen Songs bleiben, die ich nach dem ESC in der Playlist behalten werde.
    Aber weil der Song relativ unauffällig ist könnte ich mir vorstellen, dass es knapp wird mit dem Finaleinzug.
    EDM ist ja generell schwer zu inszenieren, und hier würden sowohl Tänzer als auch Pyrotechnik etwas komisch wirken.
    Einzig die kurze Pause zwischen „Lights off“ und dem zweiten Refrain MUSS man nutzen, um in der Halle tatsächlich das Licht in der Halle auszumachen.
    Dieser kleine aber wirkungsvolle Effekt wird neben der mangelnden Uptempo- Konkurrenz und dem letzten Startplatz auch hoffentlich fürs Finale reichen.
    Dort sehe ich dann allerdings nur wenig Punkte, sowohl von Jury als auch Televoting- also Platz 21-25

    • @Werner
      An den Effekt mit dem Lichtausschalten in der Halle musste ich auch sofort denken.
      „Lights Off“ gefällt mir eigentlich ganz gut: sauber produziert, eingängig und gutes Video. Allerdings gehört der Song mittlerweile zu denjenigen, die ich mit jedem Hören schlechter finde, manchmal geht mir der Song sogar schon auf die Nerven. Außerdem geht das Lied m.M.n. etwas unter in diesem Teilnehmerfeld.
      Was ich schade finde, ist, dass die Leadsängerin es live nicht ansatzweise an die Studioversion heran schafft, gesanglich war das bei allen Live-Auftritten bisher ziemlich dünn, weshalb ich Tschechien (trotz letztem Startplatz, was m.M.n. überhaupt nicht passt (außer des Titels)) nicht sicher im Finale sehe.
      7 Punkte, aktuell Platz 14.

  5. Ich mag die Nummer. Aber ob sie live gut präsentiert wird ? Mal abwarten. Im Finale würde ich sie jedenfalls sehr gerne sehen.
    7/10

  6. Tschechien gehört in diesem Jahr zu meinen Favoriten, auch wenn ich immer noch dem genialen „Jezinky“ ein wenig hinterhertrauere. We Are Domi haben dennoch einen absolut professionellen und zeitgemäßen Song am Start, der im Vorentscheid auch meine Nummer zwei war. Finale sollte hoffentlich drin sein, mit guter Inszenierung vielleicht auch ein Platz im vorderen Mittelfeld.

  7. Ich mags total, ich kann gar nicht mal sagen warum. Es wird kein Selbstläufer mit dem Finale, aber dank Startnummer und einer gewissen Einzigartigkeit sollte es doch machbar sein. Im Finale wird es allerdings über Rang 16 nicht hinauskommen.

  8. Eigentlich mag ich ja so ein flottes Elektrozeugs (im ESC-Kontext verweise ich mal auf Plazma aus Russland und Mimicry aus Estland), aber bei „Lights Off“ habe ich Probleme, das 3 Minuten lang durchzuhalten. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das liegt, aber für mich klingt das Lied einfach nicht angenehm. Viel Glück!

  9. „Lights off“ ist dieses Jahr meine eindeutige Nummer 1! Als ich Ende letzten Jahres die ersten Schnipsel für ESCZ gehört habe, habe ich mich sofort in diesen Song verliebt.
    Für mich hat das Lied alles, was braucht. Man kann mitsingen, mittanzen und die Lyrics sehr gut auf sich beziehen.
    Gefällt mir einfach richtig gut, ist seit Monaten auf meiner Playlist, höre ich ständig rauf und runter und mit jedem Hören gefällt mir „Lights off“ einfach immer mehr.
    Ich wünsche mir sehr das Finale für Tschechien und die bestmöglichste Platzierung! 🙂

  10. Ich liebe diese Art von Musik, und „Lights off“ macht da keine Ausnahme. Schon die ersten Takte sind toll und schaffen eine interessante Atmosphäre, und das setzt sich in der Strophe fort. Der Refrain wurde hier anfangs viel kritisiert, und ja, das wiederholte „Where are you now“ zu dessen Beginn ist vielleicht nicht ganz so aufregend, aber das letzte „Where are you now“ und die sich daran anschließende Synthie-Passage machen das mehr als wett. Die sich in die Höhe schwingenden elektronischen Klänge haben etwas Erfrischendes und heben die Laune (zumindest meine) 🙂

    Allerdings wäre noch irgendein Höhepunkt oder irgendetwas Überraschendes gegen Ende toll gewesen, so wie es jetzt ist könnte der eine oder die andere potentielle Televote-Anrufer(in) den Song vielleicht doch ein wenig gleichförmig finden. Dennoch – We Are Domi schaffen es in meine Top 5.

  11. Eigentlich genau mein Ding, aber es fehlt was, damit einem der Song in Erinnerung bleibt. Finale, da dann eher hinten.

  12. Der Song gefiel mir von Anfang an,aber was ich bisher live von ihr gehört habe,bin ich sehr skeptisch,wie weit sie kommen wird.

  13. Das ist ganz nett. Aber wirklich zum mitwippen kann mich dieser Song nicht bringen. Der Song ist ungefähr in der Preisklasse wie der Song vom letzten Jahr. Hoffe nur für Tschechien das es da besser ausgeht. Wenn er ins Finale kommt, vielleicht die Platz 15 bis 20. Mehr sehe ich da nicht.

  14. Ein chilliger Abschluss, wenn auch ohne Ecken und Kanten, obwohl durchaus mitsingbar. Im Club würde ich selbstverständlich dazu mitwippen. Kein herausragender, aber auch kein schlechter Beitrag. Schon seit einiger Zeit kamen aus Tschechien immer wieder coole, teilweise alternative Sachen, da beziehe ich ganz besonders auch Benny Cristo mit ein.
    Bezüglich eines Finaleinzugs bin ich mir nicht sicher, aber We are Domi wissen, wie man den Massengeschmack treffen kann. Obwohl „Lights off“ nicht der auffälligste Beitrag ist, haben die Tschechen wieder was Nices beim ESC beizutragen, mittlerweile schon zum fünften Mal hintereinander!

  15. Ist eigentlich nicht so meine Musik, aber dennoch holt mir der Song irgendwie voll ab. Bin was die Livequalitäten angeht auch etwas verunsichert, gehe aber einfach mal vom bestmöglichen Fall aus dass es gut wird.

    Finale halte ich bei guter Performance für sicher, dort dann so zwischen 11-15.

  16. Angenehmer Clubsound aus Prag. Allerdings zeigt die Sängerin bei den Liveauftritten Schwächen. Möglicherweise ein „Schock-NQ“, ich rechne aber mit Platz 16-20 im Finale.

    Heute kann ich wieder mal viele Punkte vergeben, 9 von 12. Bei mir derzeit knapp in den Top 10.

  17. Zusammen mit dem Video ist es ein tolles Paket, mag ich sehr gern sehen und hören. Wie es auf der ESC Bühne rübergebracht wird, kann ich mir noch nicht so recht vorstellen. bin gespannt, viel Glück.

  18. Tippe auf Platz 11 bis 15, auf jeden Fall Finale
    .
    Könnte von mir aus gewinnen, finde ich einfach nur toll, mein Platz 3 nach der Niederlande und Polen, obwohl in meinem Ranking gehts noch etwas kraus zu, je nach Tagesstimmung

  19. Mir gefällt der Song ausgesprochen gut. Ich mag diesen Elektro Club Sound. Aber so gut ich es auch finde und gerne höre ich denke nicht das es im ESC Finale besonders erfolgreich abschneiden wird. Stimmlich nicht so sicher und diese Art von Musik hat es nie so weit nach vorne gebracht. Österreich wird ein ähnliches Schicksal ereilen und den Song liebe ich auch.

  20. Ich finde den tschechien Beitrag dieses Jahr wieder mal ganz toll und spielt bei mir auch ganz oben mit. Von den vielen, eher mittelmäßigen Popnummern sticht er ganz klar raus und er ist auch mit einer meiner Feel-Good Songs dieses Jahr.
    Ich hoffe nur dass es Live besser klingt als bisher….
    Und ich hoffe auf die Inszenierung, da ist Tschechien ja mal Top (2018,2019) oder Flop (2017,2021).
    🇨🇿❤

  21. Lights Off ist eines der Highlights in diesem Jahr und mein persönlicher Favorit. Aber die Liveauftritte bei den bisherigen Events waren noch nicht so berauschend. Ich denke die Platzierung hängt extrem von Dominikas Tagesleistung ab. Schafft sie es wie im Original zu singen ist das ein heisser Kandidat für Top 10 im Finale. Wenn nicht wird’s wohl keinen Finaleinzug geben.

  22. “ We are Domi“ war ja einer der ersten Acts für Turin.
    Hat mir auch direkt gut gefallen.
    Da habe ich noch geglaubt,das es viele gute Beiträge geben wird.
    Ist ja dann doch anders gekommen.
    In der Studioversion höre ich den Song sehr gerne
    Aber kein Wunder,da klingt er ja auch viel besser,
    Bei den Preparty’s tat das Zuhören schon sehr weh.
    Deswegen sehe ich eigentlich schwarz für Turin.
    Obwohl ich den Song sehr gerne im Finale hätte.
    Hoffentlich werde ich positiv überrascht.

  23. Für mich der Inbegriff von „unauffällig“. Stört nicht, packt einen aber auch nicht. Für mich ganz schwer zu sagen, wo das landen wird. Habe jetzt mal „16–20“ angekreuzt – bei einem Halbfinal-Aus würden sich vermutlich aber auch nur die Wenigsten beschweren.

  24. Ich kann nicht anders als jedes Mal, wenn ich den Song höre, richtig Spaß dran zu haben und mich sofort mitzubewegen. Ich wünsche mir, dass Sie es stimmlich gut performt in Turin.

  25. Auch heute wurden von vier Ländern die Top Ten im Rahmen der The Euro Jury Umfrage veröffentlicht und Tschechien findet sich in den Top Ten von Finnland wieder:

    https://eurovoix.com/2022/04/21/the-euro-jury-2022-finland-france/

    Nicht vertreten sind We are Domi dagegen in den Top Ten von Deutschland, Georgien und Frankreich und bei den beiden Letztgenannten ist Deutschland auch nicht vertreten, was auch für in Finnland der Fall ist:

    https://eurovoix.com/2022/04/21/the-euro-jury-2022-georgia-germany/

    Damit haben nun insgesamt 18 Länder ihre Wertungen abgegeben.

  26. Absolut genial☺️ richtig schöne Club Nummer aus Tschechien. Bei dieser Musikrichtung rennt man bei mir sowieso meist offene Türen ein. Steht ja schon viele Monate fest und ich höre „lights off“ nach wie vor extrem gerne. Da schlägt das Tanzbär-Herz in mir wie wild😅 Ich hoffe natürlich unbedingt auf das Finale für die We are Domi und dass sie das live im Mai besser hinbekommen, als das wohl bisher der Fall war.

  27. Für mich der beste Danceflooract des Jahres.
    Angenehm duster, toller Text, schöne an Miley Cirus erinnernde Stimme (wenn sie denn hält was die Studiofassung verspricht). Vielleicht ist es einen Ticken zu verschwurbelt um eine richtig tolle Platzierung abzuholen.
    Ich vergebe 7,5 von 10 Punkten und damit ist Tschechien auf einem guten 10. Platz insgesamt und auf Platz 3 im zweiten Semi. Dennoch gehört Tschechien zu den Wackelkandidaten im zweiten Semi. Das Land hat kaum natürliche Punktelieferanten und wenn Dominikas Performance dann doch nicht so gut ist, könnte es durchaus knapp werden mit der Qualifikation. Für den Fall, dass sie sich für das Finale qualifizieren wird es dort aber wohl zu einem Mittelfeldplatz reichen.

  28. Hier nun mein Ranking für Semi 2. Ich habe gegenüber meinen Bewertungen vom 20.03. noch mal angepasst, daher weichen die Ergebnisse ein wenig von den geschriebenen Bewertungen ab.

    Im Finale sind:
    1. Cornelia Jakobs – Hold me closer 🇸🇪 8,5/10
    2. Ochman – River 🇵🇱 8/10
    3. Konstrakta – In corpore sano 🇷🇸 7,5/10 (Musste ich einfach korrigieren, totaler Grower)
    4. We are Domi – Lights Off 🇨🇿 7,5/10
    5. Nadir Rustamli – Fade to Black 🇦🇿 7,5/10
    6. Jérémie Makiese – Miss you 🇧🇪 7,5/10
    7. The Rasmus – Jezebel 🇫🇮 7,5/10
    8. Vladana – Breathe 🇲🇪 7/10
    9. Sheldon Riley – Not the Same 🇦🇺 6/10 (musste ich leider abwerten, teilweise nervt mich der Auftritt)
    10. Circus Mircus – Lock me in 🇬🇪 6/10

    Ausgeschieden sind bei mir:

    11. WRS – Llámame 🇷🇴 6/10
    12. Andromache – Ela 🇨🇾 6/10
    13. Andrea – Circles 🇲🇰 5,5/10
    14. STEFAN – Hope 🇪🇪 5/10
    15. Brooke – That’s Rich 🇮🇪 4/10
    16. Achille Lauro – Stripper 🇸🇲 4/10
    17. Michael Ben David – I.M. 🇮🇱 3,5/10
    18. Emma Muscat – I am what i am 🇲🇹 3/10

    Das ist aber nur mein Geschmack, meine Einschätzung, wer weiter kommt folgt gleich.

  29. Meine Einschätzung zum Ausgang des zweiten Semis:

    Sicher im Finale – 🇸🇪 🇫🇮 🇵🇱 🇷🇸
    Eher im Finale – 🇪🇪 🇦🇺 🇨🇾 🇦🇿
    Wackelkandidaten – 🇨🇿 🇲🇪 🇸🇲 🇧🇪 🇷🇴
    Eher nicht im Finale – 🇲🇰 🇲🇹 🇮🇪
    Sicher nicht im Finale – 🇬🇪 🇮🇱

  30. Ich tippe mal wie folgt

    Sicher Q Schweden, Polen, Estland
    Wahrscheinlich Q Serbien, Australien, Finnland
    Wackelkandidaten eher Q Zypern, Belgien, Aserbaidschan, Tschechien
    Wackelkandidaten eher NQ Rumänien, Georgien. Malta
    Wahrscheinlich NQ Montenegro, Israel
    Sicher NQ Nordmazedonien, Irland

  31. Meine Rangliste vom zweiten Semi

    1. Serbien 11/12
    2. Estland 10/12
    3. Tschechien 9/12
    4. Finnland 8,5/12
    5. Zypern 8/12
    6. Georgien 7/12
    7. Polen 6,5/12
    8. San Marino 6/12
    9. Schweden 5/12
    10. Rumänien 4/12
    11. Belgien 3,5/12
    12. Aserbaidschan 3/12
    13. Nordmazedonien 2,5/12
    Australien 2,5/12
    15. Irland 2/12
    16. Israel 1,5/12
    17. Malta 1/12
    Montenegro 1/12

  32. Ich finde das Lied ganz ok obwohl Elektropop nicht meine Musikrichtung entspricht
    Ganz ok fände ich es wenn das ins Finale käme.. oder auch nicht

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