ESC-Songcheck kompakt 2022 (37) – Frankreich: „Fulenn“ von Alvan & Ahez

Zwölf Acts stellten sich in der nationalen französischen Vorentscheidung „Eurovision France, c’est vous qui décidez“ am 5. Marz 2022 für das Ticket nach Turin zur Wahl. Durchgesetzt haben sich sowohl beim Publikum als auch bei der Jury Alvan & Ahez mit ihrem bretonischen Modern-Folk-Electro-Song „Fulenn“.

„Fulenn“ ist ein Joint-Venture des französischen Elektro-DJs Alexis Morvan-Rosius (aka Alvan) aus Rennes in der Bretagne sowie des Frauentrios Ahez, bestehend aus Marine Lavigne, Sterenn Le Guillou und Sterenn Diridollou. Die drei Sängerinnen lernten sich bereits am Gymnasium kennen und zwar in der Stadt Carhaix in der Bretagne, deren bretonischer Name Karaez auch Inspiration für den Bandnamen war. Zueinander fanden die bretonischen Vier in einer Bar in Rennes im vergangenen Jahr, wo Alvan die Mädels kennenlernte und ihnen das gemeinsame Musikprojekt vorgeschlagen hat.

Der Song

„Fulenn“ ist erst der zweite Beitrag in bretonischer Sprache, den der ESC jemals erlebt hat (1996 zum ersten Mal) und der Song hat auch jenseits der Sprache eine hohe Eigenständigkeit. Alvan hat ihn komponiert, Marine aus dem Ahez-Trio hat den Text geschrieben. Der moderne Elektropoptitel mischt Funk, Folk und Trance-Elemente und besticht durch seine fast archaische Instrumentation. Der traditionellen „Kan ha diskan“-Gesang der Mädels erinnert an Tulia (Polen aus 2019), allerdings hat in „Fulenn“ der fantastisch aussehende Alvan eigene rap-nahe Soloparts und singt einzelne Passagen auch im Chorus mit.

Im „Living on the edge“-Text wird ein mystischer Tanz mit dem Teufel in einem Wald beschrieben, der von wilden geheimnisvollen Geschöpfen beherrscht wird („I dance with the devil, so what?“). Es lohnt sich, das Video einmal so anzusehen, dass man sich ausschließlich auf die Untertitel konzentriert, dann erfasst man die  Faszination der kraftvollen und anspruchsvollen und bilderstarken Lyrics, die auf bretonisch magisch rüberkommen.

Der Check

Song: 5/5 Punkten

Stimmen: 5/5 Punkten

Darbietung: 4/5 Punkten (bissel zuviel Pyro beim VE, aber eine starke Solotänzerin)

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: Schon wieder ein richtig starker Beitrag aus Frankreich. Dieser Ethno-Trance mit Ohrwurmqualität hat einfach eine richtig gute Energie, geht ins Ohr und bleibt im Gedächtnis. Klar, im Vergleich zur Vorentscheidung ist inszenierungstechnisch noch Luft nach oben, aber ich bin einfach mal guter Dinge, dass die französische Delegation hier nachgearbeitet hat. Einziger Mini-Minuspunkt: „Fulenn“ kann ich nicht immer und in jeder Stimmung hören, in manchen Situationen nervt mich der Song auch. 10 Punkte.

Berenike: „Fulenn“ gefällt mir gut, aber nicht so gut, wie ich es von mir erwarten würde. Eigentlich ist diese Mischung aus Ethno und Elektro, die eher sperrig als radiotauglich daherkommt, genau mein Ding. Die Brüche im Song, der Beat, die Soundeffekte und das Zusammenspiel ihrer Stimmen sind cool, aus irgendwelchen Gründen zündet der Song aber nicht vollständig bei mir. 8 Punkte.

Douze Points: Die Franzosen haben die richtigen Lehren aus dem „Love Love Peace Peace“-Pausenact gezogen: Genau SO muss ein Crossover-Beitrag beim ESC sein! Eine mystische Grundstimmung mit Folklore-Ansätzen, moderne, treibende Beats mit eingängigen und wiederkehrenden Elementen sowie ein Sänger, der gleichermaßen Mr. Hyde und Cover-Boy sein kann. „Fulenn“ ist sicher nicht mein Lieblingslied in diesem Jahr, aber ich schaue mir das sehr gern (und auch ein bisschen fasziniert) für drei Minuten an. Wer das schafft, bekommt 8 Punkte.

Flo: Alvan und Ahez haben im französischen Vorentscheid abgeliefert und sicher nicht unverdient gewonnen. „Fulenn“ ist eine gewaltige Nummer, die von der Inszenierung getragen für Furore sorgen kann. Trotzdem werde ich einen französischsprachigen Song in diesem Jahr schon etwas vermissen… aber man kann nicht immer alles haben. Bei Alvan und Ahez stimmt vor allem die Chemie auf der Bühne, sodass ich davon ausgehe, dass sie auch das Publikum in Turin elektrisieren und im Publikumsvoting einige Punkte einsammeln werden – Frankreich dürfte damit an die erfolgreiche Bilanz der letzten Jahr anknüpfen. 7 Punkte.

Manu: Bretonisch-sprachiger Trance-Pop aus Frankreich, wer hätte das nach Barbara Pravis „Voilà“ im letzten Jahr erwartet? Alvan & Ahez sprühen nicht nur textlich Funken – „Fulenn“ überzeugt musikalisch durch gut produzierten Trance-Pop und einem Gesang, der entfernt an weißen Gesang erinnert. Unweigerlich kommt bei mir ein Vergleich mit Go_A, dem Alvan & Ahez bei mir persönlich nicht ganz standhalten können. So wirkte auch vieles beim Auftritt im französischem Vorentscheid auf mich seltsam unfertig. Der Gesang saß nicht immer da wo er hingehörte (was man im überarbeiteten Video natürlich nicht mehr hört), der Auftritt wirkte stark von Daft Punks Musikvideo zu „Around the World“ inspiriert, ohne sich aber zu trauen, dessen Bewegungsmerkmale komplett auszuleben und damit eine Art Hommage zu setzen. So bleibt am Ende für mich viel Hoffnung für einen guten Auftritt in Turin: 7 Punkte.

Max: Das rauscht leider sehr an mir vorbei. Frankreich hatte sehr starke Beiträge in den letzten Jahren – für mich ist die goldene Zeit der Franzosen jedoch hiermit zu Ende. Die elektronischen Beats haben zwar was, aber ich höre den Song privat nicht wirklich. Auch der Auftritt beim französischen Vorentscheid hat mir nicht wirklich gefallen. Damit werde ich wohl bis zum Finale nicht warm, 3 Punkte von mir.

Peter: Die Kombi aus dem fantastisch aussehenden Alvan (Eins Plus) und drei super harmonierenden Sängerinnen, die die bretonische Sprache für Nicht-Bretonisch-Verstehende neu aufladen, ist genial und sehr authentisch, kommen alle vier doch aus der Bretagne. Der Song ist mega, der Blend aus Folk, Elektro, Discofunk, Trance und traditionellen französisch-bretonischen Musikzitaten ist großartig und der mystische Text ist auch herausragend. In jeder Hinsicht 12 Punkte.

Rick: Ich finde es toll, wenn ein Land einen vorherigen Erfolg nicht kopiert, sondern mit etwas völlig anderem, jedoch genauso Geeignetem, um die Ecke kommt. Frankreich beweist dieses Jahr, dass es mehr kann als Chansons und mich reißt dieser mutige Beitrag total mit. Die Mischung aus Männer- und Frauenvocals kombiniert mit dem Electro/House-Beat sticht total aus der Masse heraus. Musikalisch ist „Fulenn“ dennoch massentauglich und ich hoffe, dass die Kunst des Songs erkannt wird. Sehr gute 10 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 65/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Fulenn“ auf Platz 3 von 40.

Wie schneidet der französische Beitrag "Fulenn" von Alvan & Ahez ab?

  • Platz 6-10 (44%, 171 Votes)
  • Platz 1-5 (25%, 99 Votes)
  • Platz 11-15 (20%, 80 Votes)
  • Platz 16-20 (6%, 25 Votes)
  • Platz 21-25 (4%, 16 Votes)

Total Voters: 391

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley
(26) Zypern: „Ela“ von Andromache

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Irland: „That’s Rich“ von Brooke
(28) Nordmazedonien: „Circles“ von Andrea
(29) Estland: „Hope“ von Stefan
(30) Rumänien: „Llámame“ von WRS
(31) Polen: „River“ von Ochman
(32) Montenegro: „Breathe“ von Vladana
(33) Belgien: „Miss You“ von Jérémie Makiese
(34) Schweden: „Hold Me Closer“ von Cornelia Jakobs
(35) Tschechien: „Lights Off“ von We Are Domi

Big 5

(36) Deutschland: „Rockstars“ von Malik Harris


52 Kommentare

  1. Allez la France !

    Ich habe mit 6-10 gestimmt, ich bin aber gar nicht sicher. „Fulenn“ ist mutig und innovativ mit einem mitreißenden Beat. die Performance läßt aber ein bißchen zu wünschen übrig, Alvans Gezappel wirkt mitunter unfreiwillig komisch.

    Bei mir derzeit auf Platz 8, ich werte mit 9 von 12 Punkten.

  2. Ganz toll, meine 10 Punkte dieses Jahr. Geniale Kombination aus Ethno und Techno, dazu noch auf Bretonisch. Schadet auch nicht, dass Alvan so aussieht, als ob er vom Eric Videos Dreh direkt auf die Bühne gegengen ist.

    • Obwohl ich ein großer Fan von französischen Chansons und auch der französischen Sprache bin (hätte nicht eines der anderen 39 Länder einspringen können mit einer Art „Loin d’ici“?), kann ich Dir nur zustimmen: Dieser Beitrag ist genial, auch von mir gibt’s voraussichtlich 10 Punkte.

      • Hm, die wollte ich an dieser Stelle eigentlich verschweigen – denn ich weiß, dass Du den Song nicht so magst… Nun gut, dann zerstöre ich halt das nette Kompliment von gerade eben (danke auch dafür 🙂 ): Nachdem lange Serbien auf der 1 war (inzwischen auf 3 zurückgefallen, die Nichtrefrainteile fallen mir doch gegenüber dem exzellenten Refrain zu stark ab), ist meine bisherige 3 hoch auf 1: Polen, ich mag‘ einfach die Melodie sehr. Frankreich ist mir für die 1 vielleicht doch ein klein wenig zu chaotisch, aber das kann sich noch ändern. Meine Top 3 sind sehr eng beieinander, das gilt auch für die Plätze 4 bis 10, da ist die Ukraine mit dabei (und auch mein Aufsteiger der letzten Zeit: Georgien).

  3. Ich hatte beim französischen Vorentscheid SOA noch ein wenig mehr die Daumen gedrückt, kann aber auch mit Fulenn mehr als gut leben – toller, eigenständiger Beitrag!

  4. Ganz große Begeisterung bei mir! Dieser toll aussehende Mann, die Beats, der Gesang der drei Frauen, die Sprache, der Mix. Einfach alles toll. Auf die Tänzerin könnte ich verzichten. Für mich ist auf der Bühne ausreichend viel los. Fulenn ist in meinen Top 3 in diesem Jahr! 👍🏻

    • @DerKai
      Du hast quasi schon alles gesagt, was ich schreiben wollte.
      Der Gesang in Kombination mit dem Text ist so mysthisch, dass es mich bei jedem Hören (und Sehen) komplett fesselt. Ich liebe einfach alles an diesem Song: die Harmonie der Stimmen, der Mix aus modern und folkloristisch, auch die Bühnenperformance im VE. Des Weiteren sind die 4 echte Symphatiebolzen.
      Also wenn man mich fragt: Ich spüre bei dem Song Gewinner-Vibes. Dass der Sieg (aufgrund der Jurys) ausgeschlossen ist, ist mir auch klar.
      Ich werde auf jedem Fall im Finale für Frankreich abstimmen.
      12 (+) Punkte und geteilter 1.PLATZ!

  5. Ich bin mir so gut wie sicher, dass bei dem Song „Fuenn“ aus Frankreich die gesamte ESC-kompakt-Bubble sich wirklich alle einig sind:

    Erstens hat Alvan Modelqualitäten, dass es fast schon unverschämt ist und bei uns allen so etwas wie Neidgefühle hervorruft. PS: Nein ich bin nicht neidisch und alle anderen auch nicht !

    Zweitens landet der Song im ESC-Finale irgendwo im oberen Tabellendrittel mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Tendenz nach oben. Ob nun Platz 2 (an Italien kommt Frankreich nicht vorbei) oder Platz 10 hängt nun auch von der Performance des Songs, vom Lichtdesign und wie sympathisch sich Alvan und seine drei Frauen in Pressekonferenzen, auf dem red carpet und ihren Promo-Touren präsentieren ab.

  6. Ein Song,der mir am Anfang gut gefallen hat,
    Gerade wegen der Mischung aus Ethno,Folk,Elektro etc.
    Habe ich oft gehört,mir mittlerweile überhört.
    Man merkt dann doch,wie platt der ist.

    Wird ja immer gerne mit Go_A verglichen.
    Kann aber diesen Vergleich nicht standhalten.
    Die hatten auf der Bühne gefühlte 200 Prozent mehr Power.
    Zudem sind die Auftritte stimmlich nicht gut.
    Die Bühne füllen sie auch nicht gut aus.
    Kann mir kaum vorstellen,das man Jury’s weit kommt.
    Und bei den Zuschauer sei es auch dahingestellt.

    Wenn Frankreich in die Top 10 kommt,ist es super gelaufen.
    Könnte mir aber auch ne Platzierung weit unten vorstellen,
    sogar die rote Laterne unter den Big 5.

    • Nö. „Der Song, der mir am Anfang gut gefallen hat“ zeigt doch, dass das nicht so schlecht laufen kann. Denn beim ersten Eindruck kommt der echt gut weg!

      • Mir hat der anfangs gut gefallen.
        Mache aber nicht den Fehler,von mir auf andere zu schließen.
        Und als ESC-Interessierter nimmt man Song vielleicht eh anders war.
        War damals froh,was lebendigeres zu hören(in diesen halbtoten Jahrgang).

  7. Um mich nicht unnötig zu wiederholen, nun in aller Kürze: „Fulenn“ ist ein Paradebeispiel für „gewollt, aber nicht gekonnt“.

  8. Den Hype um diesen Song kann ich nicht nachvollziehen. Ich mag ja Ethno-Pop, aber hier ist alles eine Spur zu chaotisch geraten, das wirkt einfach nicht rund. Auch an der Bühnenpräsentation muß noch gearbeitet werden.
    Für eine Platzierung ganz vorne ist der Song nicht stark genug. Platz 11 – 15 kommt da eher hin.

  9. Alvan & Ahez haben hier eine Regel befolgt, die für mich persönlich sogar ein ungeschriebenes ESC-Gesetz ist: nämlich sich von etwas inspirieren zu lassen, das im Vorjahr in etwa in der Mitte der Top 10 gelandet ist. Damit ist so manch einer sehr gut gefahren (Ell & Nikki mit ähnlich steriler Romantik wie Chanée und N’evergreen oder auch Duncan Laurence mit einer sehr radiofreundlichen aber doch berührenden Popballade wie Michael Schulte).
    Den Vergleich mit Go_A müssen Alvan & Ahez nicht scheuen. „Fulenn“ ist zwar nicht so rasant wie „Shum“, aber es ist trotzdem fast genauso gut.
    Und ganz so abwesend ist die französische Sprache ja auch nicht, denn der Akzent klingt für mich sehr französisch. Ob das etwas mit der systematischen Bekämpfung der bretonischen Sprache zu tun hat, die als ernsthaft gefährdet gilt, obwohl man sie anscheinend seit einiger Zeit wieder fördert? „Fulenn“ mag zwar keine leichte Kost sein, aber es ist dennoch eine große Bereicherung.

  10. Frankreich ist von den BIG 5 mein haushoher Favorit. Den Song mag ich wahnsinnig gerne.😊

    Sollte locker für die TOP 10 reichen, schätze mal zwischen 5 und 10.

    • Noch eine kleine Ergänzung muss ich loswerden: Ich hoffe nur, dass die Livepräsentation stimmig ist, denn da könnte ich evtl. Probleme sehen (z. B. dass es zu chaotisch wirkt).

  11. Ich sehe es ähnlich wie Berenike. Ich mag den Song zwar, aber der Funke springt bei mir nicht gänzlich über. Ich höre ihn zwar selten aktiv, aber die Mischung aus Elektro und Mystic, die Kombination der Stimmen und auch das Bretonisch gefallen mir gut. Das einzige was mir absolut nicht gefällt ist die viel zu volle Inszenierung. Irgendwie ist das nur Chaos auf der Bühne und von allem zu viel. Wenn man drei, vier Elemente rausschmeißen würde fände ich es besser.

    • Hier stimme ich gerne mit ein Cursha. Geht mir ähnlich. Das getanze von Alvan macht mich eher kirre als mich zu animieren mitzutanzen.
      Hier sagen so viele das Alvan so toll aussieht. Nun ja der Schnuckel sieht wirklich wie gemalt aus. Aber warum sagt niemand was zu den Frauen. Also ich finde die sehen mindestens genauso umwerfend aus und könnten alle aus der L’Oréal Werbung entsprungen sein.

      • Ich finde Alvan leider vollkommen uninteressant… Zudem im weichen Fische-Zeichen geboren, das ist leider nix für mich.

  12. Ich mag „Fulenn“ sehr gerne, befürchte aber, dass Frankreich nicht so gut abschneiden wird, wie ich es mir wünsche. Viel Glück!

  13. Das ist wirklich ein schöner Beitrag, der ein Alleinstellungsmerkmal hat. Schwer vorherzusagen, wie es in Turin abschneiden wird. Ich glaube nicht, dass es die Top 5 erreichen kann, aber Top 15 sollte drinnen sein.

  14. Ich mag das Gesamtwerk und ja nicht nur weil ich Augen im Kopf habe.
    Es hat Elemente, die leicht nervig sind, dennoch ist es faszinierend und am Ende finde ich es gut.
    Mir gehts da auch wie Benny, manchmal find ich das richtig gut (und drehe auch die Lautstärke auf) und manchmal bin ich nicht in der Stimmung und skippe.

    Macht bei mir Platz 15/40.

    Tipp für Turin: 9-13

  15. Ich wiederhole mich, aber der schöne Hibbelige und seine 3 Grazien sind heuer bei mir weit vor allen anderen.

    Aber ich fürchte, an der Ukraine, den von mir auch sehr geschätzten Italienern und der schrecklich langweiligen Schwedin kommen sie nicht vorbei. Aber ich hoffe, es reicht für die Top 5.

    Extrapluspunkte gibt es natürlich für das Bretonisch, nachdem ich den ersten Versuch 1996 leider sehr enttäuschend und langweilig fand, obwohl ich Karen Matheson (eine der Sängerinnen) und ihre schottische Band Capercaillie sehr schätze.

  16. Nach klassischem Chanson dieses Jahr also Ethno-Disco auf Bretonisch aus Frankreich. Tja, um es kurz zu machen: I LOVE IT!!! 🙂

    Ich bin mir zwar nicht mehr sich dass der Song es in die Top 10 schaffen wird, aber ich würde es ihm wirklich gönnen, vor allem nach den dämlichen Kommentaren von Alina beim ersten Songcheck. Ich denke Platz 6-10 ist durchaus drinnen und drücke alle Daumen die ich habe und vergebe sehr gerne 12 Punkte!!

    Ach ja, Alvan ist schon attraktiv, an Stefan und vor allem Krystian kommt er aber für mich nicht ran.Ich sage mal lieber nicht was mir duch den Kopf schwirrt, es könnten ja eventuell Kinder mitlesen. 😉

  17. Bonne Chance! Das ist echt mal ein toller Beitrag der Franzosen, war auch meine erste Wahl. Keine Ahnung wie es Europa gefällt. Hab mal vorsichtige 6 bis 10 getippt. Darf aber auch ruhig gewinnen.

  18. Ich versteht gar nicht, warum manche meinen, der VE- Auftritt sei noch zu schwach.
    Dabei war da doch ordentlich Power und Mystik drin, auch die Synchronität der Stimmen war gut.
    Vielleicht gibts noch etwas Potential in der Kameraführung.
    Aber sonst würde ich mir den Auftritt 1:1 so in Turin wünschen und sehe dann eine garantierte Top10 Platzierung.
    Auch meine Stimme(n) werden höchstwahrscheinlich dabei sein.
    Meine Nr. 1 dieses Jahr

  19. Ein toller exotisch und mystisch anmutender Trancepopsong.
    Dazu bietet der Song eine phantastische Instrumentalisierung und (jetzt werde ich echt oberflächlich) den bestaussehendsten Sänger dieser Saison.
    Allerdings….die gesanglichen Leistungen der vier sind immer noch verbesserungswürdig. Das das offizielle Video mit dem Auftritt aus dem Vorentscheid mit den Stimmen der Studiofassung überspielt wurde sagt alles. Und genau da liegt die Krux. Versemmeln Beauty und die Three Witches den Auftritt, könnte der Song am Ende im hinteren Mittelfeld landen. Bekommen sie es wenigstens halbwegs hin, könnte ein Top 10 Platz möglich sein. Von mir gibt es 7,5 von 10 Punkten und Platz 12.

  20. Oh, bei so viel Zustimmung trau ich mir meine Meinung hierzu fast gar nicht schreiben….
    Frankreich ist dieses Jahr (wie auch in den letzten Jahren schon) auf meiner Liste relativ weit hinten. Ich finde den Beitrag ganz schwach, einzig die bretonische Sprache gefällt mir. Es bleibt auch nichts hängen, weder in meinen Ohren noch visuell. Wenn schon gewollt mystisch, dann sollte das auch richtig durchgezogen werden – Alvans Gehopse wirkt aber ziemlich albern und auch die Damen erinnern mich viel zu sehr an schnurrende Katzen. Wo ist der tanzende Funke? Er fehlt – und kann folglich auch nicht auf mich überspringen.
    Das Ganze ist mir nicht unsympathisch, ich finde es aber einfach nicht gut.

    • Tja, die Mehrzahl der diesjährigen Beiträge wären bei den Schnarchnasen ohne jegliche Chance.

  21. Dinanit Bugale fand ich ja ganz groß – ich musste bei den die Dünen runterrollenden glücklichen bretonischen Blagen im Preview-Video zu dieser berückenden Fruchtbarkeitshymne immer weinen,schon allein weil diese Fuck-BRD sich mit der Homo-Ehe zu viel Zeit gelassen hat, so dass mir Kinder verwehrt geblieben sind.

    Den erneuten bretonischen Versuch fand ich zunächst einen Knaller, aber die Furien sind mir zu noch zu gesittet, der Druide könnte ein bisschen stattllicher sein usw.

    Na vielleicht atmen Sie auch performerisch auf, wenn morgen die blonde Bestie, die sicher alle Minderheiten-Sprachen in Frankreich unterdrücken würde, nicht nur das Arabische, hoffentlich im Orkus der Zeitgeschichte verschwindet.

  22. Einer der ganz großen Auftritte des ESC 2022, tolle Musik und schon wegen der bretonischen Sprachen soll Fankreich bitte ganz vorne sein

    Gar nicht gelungen ist aber die optische Aufbereitung, die sich sich wohl an die alpinen Perchtenläufe in Tirol orientiert, herumspringende weibliche Figuren in langen, Kitteln, die um den exzentrischen Fürsten kreisen, der ziemlich bedrohlich durch die Gegend springt. Ob das gut ankommt?

  23. Das ist genau meins, und es entschädigt mich ein wenig dafür, dass wir Tanxugueiras nicht für Spanien in Turin sehen werden. U.a. wegen solcher Beiträge liebe ich den ESC, und das wird jetzt der zweite Beitrag auf Bretonisch, der in meine persönliche Hall of Fame einzieht (Ja, ich liebe „Diwanit Bugale“!). Ich hoffe ganz stark auf ein zweites Top-Five-Ergebnis in Folge für La France.

  24. ICH MAG ES. My Number One. 12 Points pour la France! Ich hoffe das sie gewinnen odfer zumindest in die Top 5 kommen. 😀

  25. Ich mag es zwar aber es ist ein „Slower“ und meiner Meinung nach Der Fan Favourite Fail

    Das wird beim ESC zwischen Platz 14 und 18 landen

  26. Wenn der schnuckelige Franzose sein ungelenkes Gezappel lässt, dann wirds ein Top 10 Platz. Starker Song. Vielleicht sogar mehr. Aber nur wenn der Typ sich Tanzstunden nimmt.

  27. Hab ich es so auf den Ohren ???
    Oder ist noch jemand der Meinung,das es stimmlich sher schwach ist ???
    Eigentlich schade….

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