ESC-Songcheck kompakt 2022 (38) – Großbritannien: „SPACE MAN“ von Sam Ryder

Bild: Instagram @samhairwolfryder

Erneut hat Großbritannien in diesem Jahr auf einen öffentlichen Vorentscheid verzichtet. Großer Unterschied zu den vergangenen zwei Jahren mit James Newman: Statt mit dem Plattenlabel BMG zu kooperieren, hat sich die zuständige Rundfunkanstalt BBC einen anderen Kooperationspartner ausgesucht. Gemeinsam mit TaP Music, einem Musikverlag, bei dem unter anderem Weltstars wie Dua Lipa, Ellie Goulding und Elton John unter Vertrag sind, hat man sich dieses Mal auf die Suche nach einem geeigneten ESC-Act begeben.

Vom eigentlichen Auswahlprozess hat man wenig mitbekommen. Zwar hielten sich Gerüchte um Sängerin Jessie J und Singer-Songwriterin Chelcee Grimes lange, bestätigt worden ist jedoch monatelang gar nichts. Erst im März ist der, bereits Wochen zuvor veröffentlichte, Song „SPACE MAN“ von Sam Ryder zum offiziellen ESC-Song 2022 ernannt worden. Bekannt geben durfte Scott Mills die Nachricht in der „BBC Radio 1’s Breakfast Show“.

Sam Ryder ist Vollblutmusiker, der bereits über 12 Millionen Follower und über 100 Millionen Likes auf TikTok gesammelt hat. Während der Corona-Pandemie hat er diese Plattform für sich entdeckt und kurze Videos, in denen er sein Stimmvolumen unter Beweis stellt, gepostet. Daraufhin ist der 31-jährige von TaP Music unter Vertrag genommen worden und hat bereits die EP „The Sun’s Gonna Rise“ veröffentlicht. Zu seinen Fans gehört unter anderem auch die US-amerikanische Sängerin Alicia Keys.

Der Song

„SPACE MAN“ ist eine verträumte Mid-Tempo-Nummer, die jedoch auch ordentlich Power mitbringt und sich perfekt an Sams kraftvolle Stimme anschmiegt. Geschrieben wurde der Song von der Grammy-Nominierten Amy Wadge aus England, Max Wolfgang und Sam Ryder selbst. An der Produktion ist zudem der kanadische Songwriter und Produzent Koz beteiligt gewesen, der bereits für Madonna, Nicki Minaj oder Dua Lipa gearbeitet hat.

Der britische ESC-Song 2022 startet mit ruhigen, fast schon nachdenklichen, Tönen, bevor er im mitreißenden Refrain regelrecht abhebt. Man hat das Gefühl, dass die Melodie und die Komposition genau das verkörpern, was Sam singt. Der Song animiert, holt ab und ist sofort zugänglich. Eine perfekt produzierte britische Pop-Nummer also, die dennoch etwas Universelles mit sich bringt. Ein Sound, den man von Großbritannien beim ESC so lange vermisst hat.

Sam Ryder singt darüber, wie es wäre, „abzuheben“ und sich im Weltall zu befinden. Letztendlich bemerkt er, dass er mit dem, was er auf der Erde hat, total zufrieden ist und vermutlich schnell Heimweh entwickeln würde. Dahinter steckt die Botschaft, mit dem was man hat, zufrieden zu sein und sich dankbar für die wichtigen Dinge im Leben zu zeigen. Diese Message und Sams generelle Lebensfreunde kamen auch bei sämtlichen Pre-Partys in halb Europa gut an, die der Künstler mittlerweile hinter sich hat. Der Text brachte ihm außerdem eine Nominierung für den Eurostory Best Lyrics Award ein.

Seinen Sinn für Humor beweist Sam Ryder auch im Musikvideo. Dieses startet, indem man Sam als Gast einer TV-Talkshow sieht. Sobald sein Song „SPACE MAN“ erklingt, hebt er im Studiosessel ab und fliegt über die Stadt. Nachdem alle, die ihn sehen, wie hypnotisiert vom Anblick sind, landet er am Ende des Songs wieder im TV-Studio vor dem verblüfften Publikum. Alleine Sams Haarpracht, die auch im Video dank Windmaschine gekonnt inszeniert wird, könnte für eine gewisse Wiedererkennbarkeit beim ESC sorgen. Zudem ist die Pop-Nummer massentauglich und würde sich sicher auch gut auf der ein oder anderen Radio-Playlist machen.

Der Check

Song: 4/5 Punkten

Stimme: 5/5 Punkten

Darbietung: 4/5 Punkten

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: „SPACE MAN“ gefällt mir sehr gut und Sam Ryder ist auf der Bühne einfach eine Erscheinung. Da kann ich sogar darüber hinweg sehen, dass er nicht James Newman ist. Endlich ist das Vereinigte Königreich auf dem richtigen Weg und schickten richtig guten Pop in der Tradition von Elton John zum ESC. 10 Punkte.

Berenike: Endlich schicken die Briten mal einen Beitrag, der mich begeistert. Bedingungsloser, nach vorne gehender Pop, der aber durch Sams einzigartiges Falsetto, die Wandlungsfähigkeit seiner Stimme und seine Persönlichkeit alles andere als ausgenudelt, langweilig oder peinlich rüber kommt. 10 Punkte.

Douze Points: Falls es jemand noch nicht weiß: Ich finde (sehr) hohe Stimmen bei Männern schwierig. Dabei ist mir die Gender-Verortung des Künstlers herzlich egal. Bei Sam Ryder stört sie mich erstaunlich wenig. Ich mag die – vermutlich nicht besonders innovative – Instrumentierung sowie den Songaufbau. Weil mich der Titel „SPACE MAN“ darüber hinaus an den gleichnamigen Hit von Babylon Zoo erinnert und damit viele schöne Erinnerungen an den Studentenclub in Örebro wach werden, gebe ich gutgelaunte 7 Punkte.

Flo: Rein als Song genommen finde ich „SPACE MAN“ gar nicht so auffällig. Es ist aber Sam Ryder, der mit seiner wirklich außergewöhnlichen Stimme den Titel zum Leben erweckt. Wie er spielerisch im Refrain (effortlessly wäre wohl das richtige Wort) zwischen Höhen und Tiefen wechselt ist schon beeindruckend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das beim ESC nicht honoriert wird und der Durststrecke Großbritanniens (endlich!) ein Ende gesetzt wird. Vielleicht entwickelt sich in Großbritannien nun etwas, sodass auch in den nächsten Jahren vielversprechende Acts entsendet werden. 7 Punkte.

Manu: Schaut man sich mal die letzten 10 Jahre an, so stand das Vereinigte Königreich sogar noch schlechter da als Spanien und Deutschland. Im Battle um den letzten Platz rettete der britische Beitrag uns in den letzten beiden Jahren gar vor der roten Laterne. Diese Unterstützung wird es in diesem Jahr jedoch nicht geben – denn Großbritannien tritt mit einem „Full Package“ im Wettbewerb an: Sam Ryders „SPACE MAN“. Hier passt einfach alles zusammen – eine begnadete Stimme (wobei mich gerade die tiefen Lagen beeindrucken), ein charismatischer Sam Ryder, der richtig Bock auf den ESC hat und gefühlt gerade kurz vor seinem großen Durchbruch steht. Dazu ein hymnisches Lied, welches britischer nicht klingen könnte und trotzdem wie geschaffen für den Song Contest zu sein scheint. Und können wir mal einen kurzen Moment über diese unglaublich fantastische Bridge zum letzten Refrain sprechen? In bester Brit-Pop-Manier lassen Oasis, die Beatles, Freddy Mercury und Elton John grüßen. Da müssen die Verantwortlichen beim Staging schon richtig viel falsch machen, um den britischen Space Man zum Absturz zu bringen. Die Jurys werden es lieben und ich glaube, auch der allgemeine Zuschauer vor dem Bildschirm kann sich dafür begeistern und für das beste Ergebnis seit mindestens zwanzig Jahren sorgen. Großbritannien greift nach der imaginären ESC-Krone und hat dabei meine volle Unterstützung: 12 Punkte.

Max: Einer der interessantesten Interpreten in diesem Jahrgang für mich. Eine wirklich unfassbare Stimme hat Sam Ryder, wie er es auch täglich auf TikTok unter Beweis stellt. Es könnte das beste britische Ergebnis seit 2011 werden – und ich finde zurecht. Ich werde auch in diesem Jahr nicht zum Balladen-Fan, aber ich muss zugeben, dass „SPACE MAN“ ein gutes Lied ist. 8 Punkte von mir ans Königreich.

Peter: Das wird die beste UK-Platzierung der letzten beiden Jahrzehnte. Und wie witzig ist es, dass die neue Single von Electric Callboy (mit denen Deutschland im Zweifel mit UK hätte mithalten können) ebenfalls „Space Man“ heißt? Sam Ryder ist mir schon bei Spotify aufgefallen – dank seiner fantastischen „The Greatest Showman“ Songinterpretation. Sams Ausstrahlung und seine klare hohe Stimme sind so mitreißend, dass ihm mühelos der Spagat gelingen dürfte, sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys kräftig Punkte einzusammeln. Seine gigantische TikTok-Gemeinde ist ein weiterer Votingturbo. 12 Punkte.

Rick: „SPACE MAN“ könnte auch von OneRepublic oder Coldplay stammen. Der Song ist also nichts völlig Neues, aber das erwarte ich vom UK auch gar nicht. Eine Nummer wie diese wirkt viel authentischer für ein Land, das für seine handfeste Popmusik weltweit bekannt ist, als irgendein billiger ElectroSwing-Song. „SPACE MAN“ ist eine hochwertige und eingängige Nummer – gepaart mit der wohl besten Männerstimme des Jahrgangs. Ich persönlich empfinde bei dem Song Sehnsucht und Lebensfreude gleichzeitig. Trotz Radiotauglichkeit ist die Nummer also irgendwie total einzigartig. Damit haben die Briten wirklich die Top 10 verdient. Gute 10 Punkte schon mal von mir!

Gesamtpunktzahl: 76/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „SPACE MAN“ auf Platz 11 von 40.

Wie schneidet der britische Beitrag "SPACE MAN" von Sam Ryder ab?

  • Platz 1-5 (53%, 246 Votes)
  • Platz 6-10 (33%, 152 Votes)
  • Platz 11-15 (10%, 46 Votes)
  • Platz 16-20 (2%, 11 Votes)
  • Platz 21-25 (2%, 10 Votes)

Total Voters: 465

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO

Erste Hälfte des zweiten Semis

(18) Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus
(19) Israel: „I.M“ von Michael Ben David
(20) Serbien: „In corpore sano“ von Konstrakta
(21) Aserbaidschan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli
(22) Georgien: „Lock Me In“ von Circus Mircus
(23) Malta: „I Am What I Am“ von Emma Muscat
(24) San Marino: „Stripper“ von Achille Lauro
(25) Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley
(26) Zypern: „Ela“ von Andromache

Zweite Hälfte des zweiten Semis

(27) Irland: „That’s Rich“ von Brooke
(28) Nordmazedonien: „Circles“ von Andrea
(29) Estland: „Hope“ von Stefan
(30) Rumänien: „Llámame“ von WRS
(31) Polen: „River“ von Ochman
(32) Montenegro: „Breathe“ von Vladana
(33) Belgien: „Miss You“ von Jérémie Makiese
(34) Schweden: „Hold Me Closer“ von Cornelia Jakobs
(35) Tschechien: „Lights Off“ von We Are Domi

Big 5

(36) Deutschland: „Rockstars“ von Malik Harris
(37) Frankreich: „Fulenn“ von Alvan & Ahez


138 Kommentare

  1. Ich mag ja Falsettgesang. Sam Ryder hat wirklich gute Strophen und eine herausragende Stimme. Aber beim Refrain da ist das so als wenn du in ein Eis beißt und sich sofort deine empfindlichen Zähne melden und dann zieht er den Ton auch noch in die Länge. Das macht mir leider den tollen Song kaputt. Man isst das Eis auf weil es lecker ist aber die Schmerzen zwischendurch mildern den Genuss

  2. Wäre für mich der Wunschkandidat auf den Sieg, sollte es bis zum Finale wirklich bei den derzeitigen Favoriten bleiben (Ukraine, Italien, Schweden, UK)
    Ich muss zugeben, dass der Song selbst nicht herausragend ist, aber Sam macht ihn zu etwas Besonderem.
    Seine Stimme, seine Ausstrahlung- da spüre ich Winner- Vibes.
    Muss eigentlich nur noch das Staging passen, das allerdings in den letzten Jahren eine klare Schwäche vom UK war.

  3. Ich Verstehe nicht was an den Typ so gut sein Soll. Die Briten haben Genauso ein Schrott Song wie die Italiener.Spanien und Frankreich Sind von den Big 5 am Bessten.Helo Soll Gewinnen.Mein Favorit. Pia Maria wird im Finale Abliefern. Italien muss im Finale Gestürzt werden. Ich hasse den Italienischen Song. Das ist doch kein Gewinnerlied. Zum Glück sind Helo, Stefania, Hold Me Closer, Not The Same, Secret, River, Slomo, Fuelnn, Sauade, De Pete, Be Together , Hope und Ela dann im Finale. Die müssen die Italiener Aufhalten .

  4. Ich freue mich ehrlich für UK, dass der Beitrag so gut ankommt und bin mir sicher, dass sie sich im Finale wacker schlagen werden. Mir sagt der Song überhaupt nicht zu, diese hohe Stimme – für meine Ohren ein echte Strapaze, auch der Künstler als Person holt mich nicht ab, das wirkt mir alles zu „streberhaft“. Keine Ahnung was mich an diesem Paket aus Song+Künstler so triggert – ich kann es keine 3 Minuten hören und sehen. Hoffentlich bekommt er ein gutes Staging, dann wäre dies ein Grund den Beitrag anzuschauen.

  5. Ich mag den Song sehr. Habe gestern den CD-Jahrgangs-Sampler mit allen Beiträgen hintereinander gehört und UK ist da wirklich sehr positiv herausgestochen.
    Das könnte in diesem Jahr tatsächlich eine Top 5-Platzierung werden.
    8/10

    • Schade, dass ich dieses Gegröhle so richtig mies finde? Ich bin sehr froh, dass das kein Beitrag für Deutschland ist. Sicher hat die Band Anhänger. Die mögen die Band auf Festivals und Konzerten bejubeln und dort können die Jungs gern viel Kohle machen. Ich persönlich möchte das niemals auf der ESC-Bühne sehen und hören müssen.

    • Wäre eine gute Frischzellenkur für Leute, die Jendrik oder „Perfect Life“ für gute Musik halten, gewesen. Man darf ja auch nicht vergessen: Hätten Lordi (so albern sie waren) damals nicht gewonnen, wäre der ESC im Zweifel heute nicht mehr als ein Wettstreit ums beste Remake von „My Number one“.

  6. Neben Italien dieses Jahr mein absolutes Lieblingslied. Schon beim ersten Hören war ich total begeistert. Ich drücke ganz fest die Daumen.

  7. Für Großbritannien ist es in diesem Jahr in jeder Hinsicht eine Steigerung. Das freut mich. Ich stehe eigentlich total auf die Art von Song. Aber mich catcht es einfach nicht. Mich nervt dieser hoch gesungenen Teil im Refrain. Der Interpret ist schon sehr originell. Muss aber aufpassen das er es nicht zu sehr übertreibt sonst kommt er etwas albern rüber. Er hat wohl eine große Fanbase irgendwo im Internet, das wird helfen. Aber auch so wünsche ich Ihm viel Glück. Mich beschleicht aber das Gefühl das viele britische Fans am Schluss enttäuscht sind, denn die Erwartungen sind meiner Meinung nach etwas zu hoch geschraubt. Top 10 könnte aber klappen.

  8. Gerade, dass bei mehreren Songs jeweils diverse Leute in den Kommentaren mit felsenfester Sicherheit verkünden, dass das der ESC-Sieger sein wird, zeigt um so mehr, wie offen das Rennen in diesem Jahr ist. Von den Plätzen jenseits der TOP 5 ganz zu schweigen. Da ist die Chance, während der Proben (sobald man denn etwas davon zu sehen kriegt) kometenhaft aufzusteigen, möglicherweise so groß wie nie.

    Würde Sam Ryder einen moderneren Song singen, hätte er mMn tatsächlich Siegchancen, aber „Space Man“ greift dann einfach zu sehr in die Retro-Kiste (neben Elton John und „Love Shine a Light“ würde ich noch (von der Stimmung her) „Everything I Own“ und besonders „Don’t Look Back in Anger“ von Oasis in den Raum werfen), ist dabei aber nicht, wie „Amar pelois dois“, zeitlos genug. Dazu kommt noch, dass Ryders Stimme beim breiten Publikum noch mehr Spalt-Potential haben dürfte als hier in den Kommentaren schon aufscheint und er in dem Fach dieses Jahr eben auch starke Konkurrenz hat.
    Wenn die BBC das Staging nicht total verbockt, halte ich die dritte TOP-10-Platzierung fürs UK seit Fall der Sprachregel aber für gebongt.

  9. Erinnert mich auch stark an Elton John. Ich persönlich bin überhaupt kein Elton-John-Fan, aber da er ja recht erfolgreich war und bis heute ist, nehme ich an, dass dieser Titel dann auch entsprechend gut sein muss.

  10. Endlich bekommt ein Beitrag aus UK mal wieder positive Zustimmung. Aber ich finde den ganzen Act – zumindest im Video – unmöglich. Er sieht aus wie in machomäßiger Altrocker, setzt dann aber an wie ein plärrendes Kleinkind und endet wie eine hysterische Frau.

      • Puh…. Manchmal ist es halt schwer, wenn man unbedingt Bezeichnungen finden will, um jemanden herabzuwürdigen.

    • Anders: Er überfordert dich und deine massiven Vorurteile. Das muss ja nicht das Schlechteste sein… Grüße aus dem jahr 2022…

      • Danke ! Das Langhaarigen-Bashing ist dermaßen abgedroschen…..

        Aber immer nah „Diversity“ schreien….

      • Ich auch nicht. Bei dem Songcheckvideo von Eurovision.de hab ich mich fast bepisst vor lachen. Und jetzt bei Sam Ryder speziell bei Space Määäääääään fiel mir das Schaf wieder ein. Ich kann nicht mehr. Sorry Leute 😂😂😂
        (Ich kannte das Schaf vorher tatsächlich nicht)

  11. Der Song ist ganz brauchbar, Sam hat leider wie der australische Vertreter einen Hang zum Übertreiben.
    Statt Peters oft zitierten „Gefühle bis zum Anschlag“ eher „Gefühle mit dem Holzhammer“

  12. Ich bin in diesem Jahr wahnsinnig enttäuscht vom UK, da es den inoffiziellen Wettbewerb „Deutschland und UK: Wer wird Letzter, wer wird Vorletzter?“ nicht geben wird und UK einfach mal einen Hammersong nach Turin schickt. 😀 🙂
    Das UK wird sich in diesem Jahr keine Sorgen um eine schlechte Platzierung machen müssen.

    • Also ich bin mir sicher, das sie der schon etwas älteren Tradition folgen werden, und darum kämpfen wird, wer letzter wird. Denn sein Gejammer kann man ja keine Minute ertragen. Deutschland wird nicht letzter werden. Da bin ich mir ziemlich sicher. Also ich weiß noch nicht, wer mit UK um den letzten Platz kämpfen wird, vielleicht Lettland? Oder Schweden, das wäre ja mal total endgeil. Träumen darf man ja.

      • UK wird weit vor Deutschland landen, es tut mir leid. Allerdings wird Malik dennoch nicht Letzter (Lettland wäre ein Kandidat. Aserbaidschan oder Rumänien).

        Schweden mag ich allerdings auch nicht besonders.

  13. Die Stimme von dem Weltraummann geht ja mal so gar nicht. Dagegen ist ne Alarmsirene ne akkustische Wohltat. Vielleicht kann man seine Stimme auch als Alarmsirene nutzen. Oder wäre das zu grausam?

  14. Jipii, schmeißt das Windmaschinchen an: ist denn schon wieder Grand Prix?!?

    Der Sam ist gleichermaßen sowohl genial als auch ein bisschen doof drüber (einige hatten ja schon den Vergleich zu Elton John). Ja, so muss für mich der ESC: Ein britisch-rothaariger Wikinger, angeblasen von einem Föhn im Weltraum mit guter, etwas zu exaltierter Stimme: Flieg nicht zu hoch, mein kleiner(?) Freund…

    Ist jetzt für mich nicht gerade der Gewinner, aber macht Spaß und kommt – unabhängig von meinem Geschmack – ja seeehr wahrscheinlich in die Top 10…

  15. Ich weiß nicht, ich mag den Song nicht, Er ist so in meiner Top 40. Aber sio wie er gefeiert wird, denke ich Top 10 (6 – 10).

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